Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 11123
Eingetragen
28.9.1989
Branche
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Autozubehör im weitesten Sinne, dessen Export und Import.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Sagert
seit 3.2.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rad-Center Derkum G.m.b.H.

Weilerswist

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Rad-Center Derkum GmbH, Weilerswist-Derkum

A. Grundlagen

1. Unternehmensprofil

Die Rad Center Derkum GmbH ist 1989 in Weilerswist (westlich von Köln/Bonn) gegründet worden. Nach kurzer Zeit haben wir schon 1994 in Taucha (bei Leipzig) unsere Niederlassung Ost für die Betreuung der Kunden in den neuen Bundesländern eröffnet.

Das Unternehmen fungiert als Vertreiber vom Leichtmetallfelgen, Stahlfelgen und Reifen. Das Sortiment umfasst entsprechend eine breite Palette von Leichtmetallfelgen, Stahlfelgen und Reifen bis hin zu Montagezubehör. Beliefert wird ausschließlich der Fachhandel. Derzeit sind mehr als 10.000 Händler europaweit Kunden.

Als Vertreiber von Leichtmetallfelgen und Reifen für Pkw haben wir uns erfolgreich im Markt etabliert.

2. Forschung und Entwicklung

In der Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen nicht tätig.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war als erstes Jahr weitgehend unbelastet von der Corona-Krise und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen. Wirtschaftlich und politisch waren der Angriffskrieg gegen die Ukraine und die daraus resultierenden Folgen maßgebend. Auch der Ausbruch des Krieges in Nahost beeinflusste die wirtschaftliche Entwicklung.

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 um 0,2 % gesunken. Eine weiterhin hohe Inflation hat die Konjunktur weitgehend geschwächt.

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 ist branchenspezifisch differenziert. Während sich besonders die Gastronomie, Beherbergung und Reisebranche durch die abnehmenden Einschränkungen der Corona-Pandemie erholen und somit gute Ergebnisse erzielen konnten, verzeichneten Branchen mit hohen Energiekosten schlechte Ergebnisse.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland wurde im Jahr 2023 besonders von hoher Inflation beeinflusst. Die Zahl der Arbeitslosen entsprach mit durchschnittlich etwa 2,6 Millionen etwas mehr als dem Vorjahr. (Kurzarbeit (-)). Die Zahl der Erwerbstätigen stieg geringfügig von 45,6 Mio. auf 45,8 Mio. Nie waren in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mehr Arbeitnehmer beschäftigt.

Das Wirtschaftswachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in der Eurozone betrug 0,6 % (Vorjahr 3,5 %).

Nach Angaben des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) wurden 2023 rund 44,5 Millionen Fahrzeugreifen im Reifenersatzgeschäft in Deutschland verkauft. Das entspricht einer Zunahme von ca. 0,23 % im Durchschnitt aller Produktsegmente. Mit ca. 94,5 % der abgesetzten Stückzahlen sind die Consumer-Reifen mit großem Abstand das größte Segment, gefolgt von Lkw-Reifen (5,5%).

Die einzelnen Produktsegmente entwickelten sich nach den vom BRV vorgelegten Marktdaten im Jahr 2023 wie folgt:

• Das Consumer-Segment, das sich neben Lkw vor allem aus der Produktgruppe Pkw und Off-Road-Reifen zusammensetzt, verzeichnete 2023 eine Zunahme der Absatzmenge um 1,0 % vor allem aufgrund gesteigerter Nachfrage in den letzten vier Monaten des Jahres.

• Der Stückabsatz von Ganzjahresreifen ("All Season") erhöhte sich um 11,6 %. Der Anteil der Ganzjahresreifen am Consumer-Segment steigt somit auf ca. 33 %.

• In der Produktgruppe Lkw-Reifen sank der Stückabsatz um ca. 12 %.

• Der Anteil runderneuerter Reifen sank um 13 %

Geschäftsverlauf

Auch die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren durch den Krieg gegen die Ukraine und den Krieg in Nahost geprägt.

Weitere Diskussionen um die Nutzung fossiler Brenn- und Treibstoffe haben insbesondere in Deutschland das Geschäft der volkswirtschaftlich wichtigen Automobilindustrie sowie der energieintensiven Unternehmen negativ beeinflusst.

Aufgrund der Homogenität der Produkte und des weiter steigenden Online-Handels ist der Reifenmarkt weiter hart umkämpft. Die Markttransparenz, bedingt durch den Internethandel, bewegt sich auf sehr hohem Niveau. Zusätzlicher Preisdruck entsteht durch milde Winter und das Umrüsten vieler Fahrzeughalter auf Allwetterreifen. Dieser Trend hält weiterhin an und ist nach einem moderaten Anstieg im Vorjahr in 2023 wieder stärker gestiegen.

Die Umsatzsteigerung der letzten Jahre setzte sich trotz der widrigen Rahmenbedingungen weiter fort. Von 2022 nach 2023 konnte der Umsatz um weitere 19.512 T€ erhöht werden.

Das Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 515,3 T€.

1. Lage

1.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr auf 101.359 T€ gestiegen. Der Anteil der im Ausland generierten Umsatzerlöse stieg auf 21,98 % (Vorjahr 16,9 %).

Der Materialaufwand in Relation zum Nettoumsatz erhöhte sich von 87,1% auf 87,5%.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber 2022 um 455 T€ gestiegen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen stiegen von 423 T€ auf 542 T€.

Der Jahresüberschuss beträgt 2022 1.428 T€ (Vorjahr 913 T€). Damit wurde der Planwert von T€ 920 deutlich übertroffen.

1.2 Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Herkunft und Verwendung der Zahlungsströme 2023. Dabei wird in Zahlungsströme aus der betrieblichen Tätigkeit (Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit) sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachte Finanzmittelfonds entspricht den Zahlungsmitteln in der Bilanz.

Die Zahlungsströme aus der betrieblichen Tätigkeit werden, ausgehend vom Jahresüberschuss der Gesellschaft, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden dagegen zahlungsbezogen ermittelt.

Der Liquiditätsbestand hat sich um 1.994 T€ erhöht.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat eine Höhe von 2.720 T€.

1.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage ist sehr gut. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Das Eigenkapital hat sich in Höhe des Jahresüberschusses um 1.428 T€ erhöht. Die Erhöhung entspricht dem Jahresüberschuss. Die Gesellschaft hat die Gewinne weiter thesauriert.

Die leicht gestiegene Eigenkapitalquote von 39,9 % (Vorjahr 38,7 %) sowie ein Liquiditätsbestand zum Stichtag von 8.220 T€ (Vorjahr 6.227 T€) bestätigen die Unabhängigkeit und gesunde finanzielle Situation des Unternehmens. Die Investitionen konnten aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Das Rad-Center ist nicht nur ein wachstumsstarkes Unternehmen für seine Anteilseigener, sondern will auch weiterhin ein präferierter Arbeitgeber und bevorzugter Anbieter für Kunden sein. Ferner übernehmen wir für den Umweltschutz gesellschaftliche Verantwortung.

2. Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren

Zur Analyse der Lage des Unternehmens berichten wir nachfolgend über die bedeutsamen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung des Unternehmens herangezogen werden. Soweit sie im Vorjahr bereits Gegenstand des Ausblicks waren, werden im Folgenden die im Vorjahr berichteten Prognosen mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung verglichen.

2.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Ergebnis vor Steuern (EBT) sowie die Umsatzrendite (RoS) heran.

Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 23,84% bzw. 19.512 T€ gestiegen. Der Umsatzanstieg liegt über unseren Erwartungen.

Die Profitabilität des Unternehmens wird mit dem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBT) gemessen. Ausgehend von den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Erträgen werden der Material- und Personalaufwand, die Abschreibungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgezogen. Ferner werden vom EBIT die Zinsen und die sonstigen Finanzierungsaufwendungen oder -erträge abgezogen.

Zur Vergleichbarkeit wird die Umsatzrendite als Verhältnis von EBT zu Umsatzerlösen errechnet.

Die EBIT-Marge lag bei 2,2 % (Vorjahr: 1,9 %). Damit übertrafen wir den prognostizierten Zielkorridor von 0,5 bis 1,5 %. Die Umsatzrendite (RoS) lag im Geschäftsjahr 2023 bei 2,2 % (Vorjahr 1,7 %) und übertraf unsere Zielsetzung von 1,0%. Ursache hierfür ist insbesondere ein gestiegener Rohertrag.

Entsprechend der letztjährigen Prognose liegen die Leistungsindikatoren über unseren Erwartungen.

2.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Mitarbeiter werden stetig weitergebildet, um den Anforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

Kunden und Qualität

Ein zuverlässiges Qualitätsmanagement ist eine wesentliche Voraussetzung, um im Wettbewerb zu bestehen und den Anforderungen unserer Kunden zu entsprechen. Dabei ist Qualitätsmanagement für das Rad-Center kein Modethema, sondern Tradition. Unsere Prüfverfahren nach IATF und ISO werden stetig überprüft und unterliegen kontinuierlichen Verbesserungsprozessen.

Die permanente Erweiterung und Erneuerung unserer Produktionskapazitäten bei stetiger Weiterbildung unserer Mitarbeiter erlaubt uns als Komplettanbieter im Räder- und Felgenbereich, die unterschiedlichsten Marktsegmente sowohl mit Standard- als auch mit kundenspezifischen Lösungen auf hohem Qualitätsniveau zu bedienen.

Gezielte Investitionen, um die betrieblichen Prozesse zu optimieren, helfen uns, im intensiven Marktumfeld wettbewerbsfähige Produkte und Leistungen anbieten zu können.

Umweltschutz

Die Schonung der Umwelt und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen sind ein wichtiger Bestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung. Als Handelsunternehmen sehen wir uns in der besonderen Verantwortung auf nachhaltiges Wirtschaften auch unter ökologischen Aspekten. Alle gesetzlichen Auflagen und Bestimmungen werden erfüllt.

C. Prognosebericht

Der Prognosebericht wird bedingt durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine, den Krieg in Nahost und die Inflation. Somit sind die Einschätzungen mit einer sehr hohen Unsicherheit verbunden.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 hat sich aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, dem Krieg in Nahost und der hohen Inflation moderater entwickelt, als vom Internationalen Währungsfonds prognostiziert. Für das Jahr 2024 hat der Internationale Währungsfonds eine Erhöhung der weltweiten Wirtschaftsleistung um 3,2 %, in Deutschland um 0,0 % prognostiziert.

Der Reifenfachverband BRV geht für das Reifenersatzgeschäft in Deutschland von einem Rückgang des Absatzniveaus aus. Dies liegt an der allgemein angespannten wirtschaftlichen Lage, zurückzuführend auf hohe Energiekosten, Inflation und Konsumzurückhaltung der Verbraucher. Der Trend der Ausdehnung der Ganzjahresreifen zulasten der Saisonreifen dürfte sich fortsetzen. Eine Prognose sei aufgrund der derzeitigen Lage mit großen Unsicherheiten verbunden.

Nach dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres wird das Jahr 2024 einen ähnlichen Jahresüberschuss wie das Jahr 2023 erzielen. Die Umsatzgrenze von 1.000 T€ wird erneut überschritten.

Die nachfolgend aufgeführten Chancen und Risiken werden gegenwärtig überwiegend vor dem Hintergrund der weltweiten Bedrohung des Ukraine-Krieges und des Krieges in Nahost gesehen und bewertet.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Es werden vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Kriege und der daraus resultierenden Veränderungen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen.

Politische und weltwirtschaftliche Risiken (Umweltrisiken)

Weiter nicht vorhersehbar ist, wie sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren entwickeln. Folgende Konflikte beeinflussen derzeit die Weltwirtschaft:

• Der Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine und die daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Folgen

• Der Krieg in Nahost und die daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Folgen

• der Klimaschutz und die Auswirkungen steigender Temperaturen auf neue Technologien

• der zunehmende Protektionismus und Nationalismus im Welthandel (USA, China)

• die Auswirkungen gestörter Lieferketten

• die Folgen der Inflation

Strategische Risiken

Die strategischen Risiken sowie die später aufgeführten operativen Risiken werden vor der gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Situation neu bewertet werden müssen.

Bei aller Bedeutung der strategischen Risiken wie der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit oder der Implementierung standardisierter und transparenter computergestützter Geschäfts- und Produktionsprozesse steht aktuell die Überwindung operativer Risiken bedingt durch Inflation und den Kriegen in Ukraine und Nahost im Vordergrund.

Operative Risiken

Die operativen Risiken liegen zum einen in der Aufrechterhaltung und Sicherstellung der betrieblichen Abläufe. Vor diesem Hintergrund steht besonders die Fürsorgepflicht für unsere unter erschwerten Sicherheitsbedingungen arbeitenden Mitarbeiter im Vordergrund. Ein weiteres nicht zu unterschätzendes Risiko ist die Sicherstellung und Aufrechterhaltung der Lieferketten, um unsere Produktionsstätte und unsere Kunden kontinuierlich mit Produkten versorgen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln und Lieferantenkrediten.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

1. Chancenbericht

Durch unsere europaweit geschäftlichen Aktivitäten eröffnen sich vielfältige Chancen, die wir auch in Zukunft nutzen wollen. Durch unser Leistungsspektrum sehen wir uns gut gerüstet, dies auch weiterhin erfolgreich umzusetzen.

Ferner wollen wir durch die konsequente Umsetzung unserer Markenstrategie unser Potential für profitables zukünftiges Wachstum erhöhen. In diesem Zusammenhang sehen wir uns mit unserer ausgeprägten Lösungskompetenz gut für die Zukunft aufgestellt.

Ferner werden wir weiter unsere internen Prozesse optimieren, so dass dadurch unsere Effizienz weiter gesteigert wird.

3. Gesamtaussage

Die langfristigen Auswirkungen des gegenwärtigen Ukraine-Krieges und Krieges in Nahost sowie die Inflation auf die gesamte Wirtschaft können derzeit nicht abgeschätzt werden. Diese Krisen stellt Unternehmen und Gesellschaft vor große Herausforderungen.

Nach unserer heutigen Einschätzung erwarten wir aber trotz der widrigen Rahmenbedingungen einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.400 T€ für das Geschäftsjahr 2024.

 

Weilerswist, den 18. März 2024

Rad-Center Derkum GmbH

gez. Gottfried Kalterherberg, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.290.582,00 3.117.436,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 107.493,00 64.607,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.493,00 64.607,00
II. Sachanlagen 3.183.089,00 3.052.829,12
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.306.176,00 1.375.217,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.799.465,00 1.444.139,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 77.448,00 233.473,12
B. Umlaufvermögen 28.782.380,21 26.231.937,80
I. Vorräte 11.871.651,08 13.316.125,22
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 500,00 500,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 11.871.151,08 13.315.625,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.690.278,34 6.689.170,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.517.164,60 5.605.422,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.559,10 92.597,83
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.141.554,64 991.149,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.220.450,79 6.226.642,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.539,83 12.848,85
Bilanzsumme, Summe Aktiva 32.086.502,04 29.362.222,77

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.795.831,46 11.367.576,30
I. gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Bilanzgewinn 12.284.539,58 10.856.284,42
B. Rückstellungen 1.499.538,20 1.003.993,00
1. Steuerrückstellungen 300.253,00 24.131,00
2. sonstige Rückstellungen 1.199.285,20 979.862,00
C. Verbindlichkeiten 17.791.132,38 16.990.653,47
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.119.152,33 10.757.983,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.218.021,23 3.769.978,72
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.453.958,82 2.462.691,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 32.086.502,04 29.362.222,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 101.359.332,56 81.847.103,46
2. sonstige betriebliche Erträge 79.815,80 65.586,82
3. Materialaufwand 88.692.599,30 71.306.786,66
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 88.692.599,30 71.306.786,66
4. Personalaufwand 3.325.848,31 2.871.155,74
a) Löhne und Gehälter 2.808.621,27 2.389.361,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 517.227,04 481.794,22
5. Abschreibungen 542.485,86 443.158,38
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 542.485,86 443.158,38
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.664.166,11 5.865.716,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.902,37 30.019,96
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 766.813,60 474.368,55
9. sonstige Steuern 6.077,65 8.560,65
Jahresüberschuss 1.428.255,16 912.924,30

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.428.255,16 912.924,30
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.856.284,42 9.943.360,12
3. Bilanzgewinn 12.284.539,58 10.856.284,42

Anhang

A. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: Rad-Center Derkum GmbH
Sitz: Weilerswist-Derkum
Handelsregister: Amtsgericht Bonn B 11123

B. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Rad-Center Derkum GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen.

Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i. V. mit § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Finanzlage werden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die der Familie Brock angehören (Anteilseigner mit Stimmrechtsmehrheit sind entweder unmittelbar oder mittelbar die Eheleute Brock) gemäß § 265 Abs. 6 HGB als Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Die Bewertung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände und liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert, ggf. mit dem Barwert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen von Kosten, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risikien und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

D. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 86,0 (Vorjahr T€ 102,0) Forderungen, die zum Abschlussstichtag rechtlich noch nicht entstanden sind.

3. sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Posten mit nicht unerheblichem Umfang enthalten:

31.12.2023
31.12.2022
Jahresabschlusserstellung und Prüfung 430.000,00 319.000,00
sonstige Personalrückstellungen 635.710,20 414.161,00
ausstehende Eingangsrechnungen 133.575,00 212.522,00
1.199.285,20 945.683,00

4. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
über ein Jahr
davon mehr als fünf Jahre
Gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.119.152,33 0 0 11.119.152,33
(Vorjahr) 10.757.983,00 0 0 10.757.983,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.218.021,23 0 0 5.218.021,23
(Vorjahr) 3.769.978,72 0 0 3.769.978,22
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.453.958,82 0 0 1.453.958,82
(Vorjahr) 2.462.691,75 0 0 2.462.691,72
17.791.132,38 0,00 0,00 17.791.132,38
(Vorjahr) 16.990.653,47 0,00 0,00 16.990.652,94

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten:

- aus Steuern: 452.813,08
(Vorjahr: 339.703,66)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: 20.401,84
(Vorjahr: 17.557,41)

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von € 101.359.332,56 verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

geographische Aufteilung: 2023
2022
Inland 79.090.383,11 68.008.667,76
Ausland 22.268.949,45 13.838.435,70
101.359.332,56 81.847.103,46

Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Erträge), wie folgt enthalten:

2023
2022
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 0,00 0,00

2. Aufwendungen für Altersversorgung

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind enthalten:

2023
2022
Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 30.605,28 30.542,22

3. sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Aufwendungen), wie folgt enthalten:

2023
2022
periodenfremde Aufwendungen 5.090,28 196,32
Forderungsverluste 10.945,74 18.824,52
16.036,02 19.020,84

F. Sonstige Pflichtangaben

I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Art der finanziellen Verpflichtung 1. Jahr
2. - 5. Jahr
jährlich ab dem 6. Jahr
Verpflichtung aus Mietverträgen 866.136,00 2.385.263,76 364.980,00
866.136,00 2.385.263,76 364.980,00

Der überwiegende Teil der finanziellen Verpflichtungen (im ersten Jahr T€ 727) besteht gegenüber Mitgliedern der Familie Brock.

II. Abschlussprüferhonorar

Der Abschlussprüfer hat im Geschäftjahr folgende Honorare für seine Leistungen berechnet:

2023
2022
Abschlussprüferleistungen 11.995,00 11.963,75

III. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 78 (Vorjahr: 71) Mitarbeiter beschäftigt.

2023 2022
Angestellte 26 24
gewerbliche Arbeitnehmer 52 47
78 71

IV. Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer ist bestellt:

Gottfried Kalterherberg, Weilerstwist-Derkum, Dipl.-Betriebswirt

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der Rad-Center Derkum GmbH, Weilerswist schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Weilerswist-Derkum, den 18. März 2025

gez. Gottfried Kalterherberg, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Rad-Center Derkum GmbH, Weilerswist-Derkum

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugang
Umbuchungen
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 327.215,91 64.380,00 0,00 0,00 391.595,91
II. Sachanlagen
1 .Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.907.777,58 34.647,39 6.673,12 0,00 1.949.098,09
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.169.486,83 510.456,35 255.500,00 36.358,59 5.899.084,59
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 233.473,12 106.148,00 -262.173,12 0,00 77.448,00
7.310.737,53 651.251,74 0,00 36.358,59 7.925.630,68
7.637.953,44 715.631,74 0,00 36.358,59 8.317.226,59
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugang
Umbuchungen Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 262.608,91 21.494,00 0,00 0,00 284.102,91
II. Sachanlagen
1 .Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 532.560,58 110.361,51 0,00 0,00 642.922,09
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.725.347,83 410.630,35 0,00 36.358,59 4.099.619,59
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.257.908,41 520.991,86 0,00 36.358,59 4.742.541,68
4.520.517,32 542.485,86 0,00 36.358,59 5.026.644,59
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.493,00 64.607,00
II. Sachanlagen
1 .Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.306.176,00 1.375.217,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.799.465,00 1.444.139,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 77.448,00 233.473,12
3.183.089,00 3.052.829,12
3.290.582,00 3.117.436,12

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rad-Center Derkum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rad-Center Derkum GmbH, Weilerswist-Derkum - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rad-Center Derkum für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch.Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 18. März 2025

HKKG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.- Kfm. (FH) Marc Klein, Wirtschaftsprüfer

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