Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 18584
Vorher
E R M O Industriemontagen Reuner Gesellschaft mit beschränkter HaftungERMO Industriemontagen Reuner GmbHVoith Industrial Services Ermo GmbHVoith Industrial Services GmbH
Eingetragen
22.7.1983
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Industriemontagen aller Art, insbesondere von Hochdruckrohrleitungen sowie Reparaturen und Revisionen, der Bau von Behältern und Apparaten nach HD-HP-O, der Rohrleitungsbau, Werkstattfertigung, Kraftwerks- und Kernkraftwerkskomponenten und Stahlbau nach DIN 4100/1 und 4115 und 4132, Elektromontagen, Maschinenbau, Feinwerkmechanik, zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, Schneid- und Schweißtechnik, Planung, Konstruktionsleistungen und Ingenieurbetreuung im Zusammenhang mit allen vorstehenden Arbeiten, Arbeitnehmerüberlassung, Autokranvermietung, Handel mit Werkzeugen, Stahl und Stahlerzeugnissen und sonstige in diese Arbeitsbereiche gehörende Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berichtigt, die geeignet erscheinen, den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie kann insbesondere im Inund Ausland Zweigniederlassungen errichten, sich an anderen Unternehmen des In- und Auslandes beteiligen, solche Unternehmen erwerben oder gründen und solche Unternehmen ganz oder teilweise unter einheitlicher Leitung zusammenfassen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ludger-Werner Kramer
seit 15.5.2020
Geschäftsführer
Michael Norden
seit 15.5.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Veltec Holding GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Veltec GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Wir haben zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Veltec GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 in den diesem Bericht als Anlage I (Jahresabschluss) und Anlage II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 18. Mai 2021 in Essen unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Veltec GmbH, Bochum

PRÜFUNGSURTEILE

"Wir haben den Jahresabschluss der Veltec GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Veltec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

G. SCHLUSSBEMERKUNG UND UNTERZEICHNUNG DES PRÜFUNGSBERICHTS

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 der Veltec GmbH, Bochum, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen des Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf, (IDW PS 450 n. F.) erstattet.

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B. dieses Prüfungsberichts wiedergegeben.

 

Essen, 18. Mai 2021

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
HAMBURG
Zweigniederlassung Essen

Fritz, Wirtschaftsprüfer

Kahlert, Wirtschaftsprüferin

Bilanz

AKTIVA

31.12.2020 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 926.918,33 1.207.521,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.024,87 66.024,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 67.810,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.895,54 564.796,43
18.920,41 698.631,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.775.500,00 9.963.500,00
5.721.338,74 11.869.652,72
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 0,00 4.055.838,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 6.434.033,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.736.143,59 23.506.306,33
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.500,00 19.604,60
28.737.643,59 29.959.944,73
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 584.160,96 1.096.736,19
29.321.804,55 35.112.518,92
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.450,38 15.230,92
35.050.593,67 46.997.402,56

PASSIVA

31.12.2020 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.600.300,00 1.600.300,00
II. Kapitalrücklage 7.559.697,79 7.559.697,79
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 2.764.028,27 2.764.028,27
IV. Verlust- (-)/ Gewinnvortrag -1.148.911,32 2.181.913,68
V. Jahresüberschuss /-fehlbetrag (-) 147.544,52 -3.330.825,00
10.922.659,26 10.775.114,74
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9.707.358,00 10.364.184,00
2. Steuerrückstellungen 1.589.546,50 1.604.398,50
3. Sonstige Rückstellungen 329.904,54 3.034.119,88
11.626.809,04 15.002.702,38
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 3.501.093,81
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60.303,48 2.820.326,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.314.095,62 12.988.085,17
4. Sonstige Verbindlichkeiten 126.726,27 1.910.079,70
- davon aus Steuern: EUR 51.577,79 (Vorjahr: EUR 1.202.233,32) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) - 12.501.125,37 21.219.585,44
35.050.593,67 46.997.402,56

Gewinn- und Verlustrechnung

2020 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 525.768,30 34.081.320,13
2. Erhöhung des Bestands
an unfertigen Leistungen 0,00 3.094.289,05
525.768,30 37.175.609,18
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.467.313,83 2.340.601,31
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 -2.608.654,19
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -16.053.558,98
0,00 -18.662.213,17
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 -14.236.825,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: EUR 28.908,26 (Vorjahr: EUR 27.315,72) - 594.688,44 -2.613.947,36
594.688,44 -16.850.772,85
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -479.950,08 -494.827,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.442.945,81 -6.142.101,25
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 372.732,01 399.930,86
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 372.732,01 (Vorjahr: EUR 395.054.86) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -891.055,17 -1.112.665,07
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 209.311,54 (Vorjahr: EUR 260.209,72) -
10. Ergebnis nach Steuern 146.551,52 -3.346.437,99
11. Sonstige Steuern 993,00 15.612,99
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) 147.544,52 -3.330.825,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Form der Darstellung wurde im Jahresabschluss beibehalten.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Die Firma Veltec GmbH hat ihren Sitz in Bochum. Das zuständige Amtsgericht Bochum führt die Gesellschaft im Handelsregister B unter der Nummer HRB 18584.

Mit Vertrag vom 27.12.2019 hat die Veltec GmbH im Rahmen einer Geschäftsveräußerung im Ganzen die Teilbetriebe Bochum, Köln und Niedernberg/Automation mit wirtschaftlicher Wirkung auf den 01. Januar 2020 / 0:00 Uhr an die ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH, Bochum, veräußert. Damit unterhält die Veltec GmbH keinen operativen Geschäftsbetrieb mehr. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr' ist nicht mehr gegeben.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde durch die Gesellschaft unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, linear abgeschrieben.

Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 4 Jahre
Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 10 bis 35 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 2 bis 25 Jahre

Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden als geringwertige Anlagegüter sofort abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 im Zugangsjahr direkt im Aufwand erfasst. Der in Vorjahren für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 gebildete Sammelposten wird weiterhin über die verbleibende Nutzungsdauer von fünf Jahre abgeschrieben.

Sind Gründe für eine dauerhafte Wertminderung gegeben, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für die dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und der Berücksichtigung von unternehmensindividuell bestimmter Fluktuationsrate und erwarteten Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen ermittelt. Für die Bewertung wird zum Bilanzstichtag ein Diskontierungszinssatz 2,30 % (i. Vj. 2,71 %) verwendet, der dem durchschnittlichen Marktzinssatz von Altersversorgungsverpflichtungen mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht und von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben wurde. Des Weiteren werden ein durchschnittlicher zukünftiger Einkommenstrend von 3,0 % und eine Inflationsrate und ein Rententrend von 1,1 % unterstellt.

Anstelle des bis 2016 gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB verwendeten Durchschnitts der vergangenen sieben Jahre wurde das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 26. Februar 2016 (mit dem auch § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB geändert wurde) angewendet und der nunmehr anzuwendende Durchschnitt der vergangenen zehn Geschäftsjahre herangezogen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 717.730 (i. Vj. EUR 771.030).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen sowie Jubiläumsrückstellungen werden grundsätzlich nach der gleichen Methodik wie die Pensionsrückstellungen bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und ähnlichen Verpflichtungen und aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Alle übrigen Aufwandskomponenten werden im Personalaufwand erfasst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden (ist eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen). Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis 31. Dezember 2020 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Finanzanlagen betreffen ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen, welche die Veltec GmbH mit Wirkung zum 21.12.2019 erworben hat. Im Geschäftsjahr wurden die Anteile an der Veltec Industrial Service A/S, Ringstedt / Dänemark, und der Veltec AS, Mongstadt / Norwegen, zum Buchwert innerhalb der PSS Gruppe veräußert.

Finanzanlagen 31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
Veltec Industrial Serivce A/S, Ringstedt 0,00 3.620.000,00
Veltec AS, Mongstad 0,00 1.568.000,00
Veltec GmbH & Co. KG, Karlsruhe 4.575.500,00 4.575.500,00
Veltec (CH), Hunzenschwil 200.000,00 200.000,00
4.775.500,00 9.963.500,00

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB

Finanzanlagen Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Währung
%
Veltec GmbH & Co. KG, Karlsruhe 100 -34 -1.868 TEUR
Veltec (CH), Hunzenschwil 100 62 162 TCHF

Da das operative Geschäft der Veltec GmbH veräußert wurde, bestehen zum Bilanzstichtag keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte mehr.

Die Restlaufzeiten der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr insgesamt bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.12.2020 31.12.2019
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.217.467,68 2.298.695,03
Forderungen an Veltec Holding GmbH & Co. KG 0,00 3.345.200,06
Forderungen aus Darlehenszinsen 788.810,55 465.745,94
Darlehen an die Veltec HoldCo GmbH 14.695.200,06 11.200.000,00
Darlehen an die Veltec GmbH & Co. KG 1.011.004,60 1.011.004,60
Darlehen an die Veltec Industrial Serv. A/S (VIDK) 2.442.660,70 2.442.660,70
Darlehen an die ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH 2.393.000,00 2.743.000,00
Sonstige Ford. Veltec Nordics Holding GmbH 5.188.000,00 0,00
28.736.143,59 23.506.306,33

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten EUR 0 (i.Vj. EUR 3.345.200,06) Forderungen aus der Ergebnisabführung an die Gesellschafterin (Veltec Holding GmbH Co. KG).

Die Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.500,00 (i. Vj. EUR 19.604,60) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögengegenstände aus Steuern bestehen nicht (VJ EUR 0,00).

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten betragen EUR 584.160,96 (i. Vj. EUR 1.096.736,19).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beläuft sich auf EUR 7.450,38 (i. Vj. EUR 15.230,92) und bezieht sich ausschließlich auf die D&O Versicherung mit einem Betrag.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2020 EUR 1.600.300,00 und ist vollständig erbracht.

Die Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen EUR 9.707.358,00 (i.Vj. EUR 10.364.184,00), Steuerrückstellungen EUR 1.589.546,50 (i.Vj. EUR 1.604.398,50) und sonstige Rückstellungen EUR 329.904,54 (i.Vj. EUR 3.034.119,88)

Steuerrückstellungen 31.12.2020 31.12.2019
Ausländische Lohnsteuernachzahlungen 1.506.236,50 1.521.088,50
Ausländische Körperschaftsteuer 83.310,00 83.310,00
1.589.546,50 1.604.398,50

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen in Folge des Asset Deals mit der ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH zurückgegangen. Die ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH hat ca. 0,7 mEUR Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen übernommen, ca. 0,9 mEUR personalbezogene Rückstellungen sowie ca. 0,2 mEUR Drohverlustrückstellungen übernommen.

Sonstige Rückstellungen 31.12.2020 31.12.2019
Urlaubsansprüche 6.119,00 215.803,64
Zeitguthaben der Mitarbeiter 0,00 377.072,40
Jubiläum und Sonderzahlungen 0,00 279.490,75
Restrukturierung 190.932,00 665.702,00
Jahresabschlusskosten 20.000,00 65.000,00
Beratungskosten 37.800,00 237.800,00
Beiträge Berufsgenossenschaft 0,00 37.500,00
Ausstehende Lieferantenrechnungen 20.000,00 884.575,15
Drohverluste 0,00 166.122,40
Sonstige 55.053,54 105.053,54
329.904,54 3.034.119,88

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten 31.12.2020 31.12.2019
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 3.501.093,81
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60.303,48 2.820.326,76
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.314.095,62 12.988.085,17
- davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 140.606,03 1.576.124,37
- davon Darlehensverbindlichkeit (Veltec HoldCo GmbH) 10.294.010,96 10.744.010,96
- davon Finanzverbindlichkeiten 645.663,24 470.665,06
- davon sonstige Verbindlichkeiten 1.233.815,39 197.284,78
Sonstige Verbindlichkeiten 126.726,27 1.910.079,70
- davon aus Steuern 126.626,27 1.202.233,32
12.501.125,37 21.219.585,44

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten EUR 5.084,04 (Vorjahr EUR 450.235,00) gegenüber der Gesellschafterin.

Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt zum 31. Dezember 2020 EUR 0,00.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse sind wie folgt geographisch gegliedert (§ 285 Nr. 4 HGB):

Umsatzerlöse 01.01.2020-31.12.2020 01.01.2019 - 31.12.2019
Inland 300.775,60 33.663.953,48
Europäische Union 99.252,51 412.812,56
Drittland 125.740,19 4.554,09
525.768,30 34.081.320,13

Nach dem Verkauf der operativen Geschäftsbetriebe an Veltec GmbH & Co. KG (2019) sowie die ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH (2020) erzielt die Veltec GmbH keine regelmäßigen Umsatzerlöse mit Dritten mehr. Für die Nutzung der Marke "Veltec" erhält die Veltec GmbH ca. 0,2 mEUR umsatzabhängige Markennutzungsgebühren von verbundenen Unternehmen. Weitere Umsatzerlöse resultieren aus der Weiterbelastung von Versicherungs- und sonstigen Leistungen die für die Veltec-Gruppe als Ganzes durch die Veltec GmbH erbracht werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierungen (0,2 mEUR), Rechts- und Beratungskosten (0,2 mEUR) sowie ausstehen Rechnungen (0,15 mEUR).

Sonstige betriebliche Erträge 01.01.2020 - 31.12.2020 01.01.2019-31.12.2019
Auflösung von Rückstellungen 636.307,76 1.473.900,00
Gewinne aus Anlagenabgängen 0,00 2.717,60
Veränderung der Wertberichtigungen 148,04 10.566,97
Erträge aus Mieten und Pachten 261.682,34 108.000,00
Andere aperiodische Erträge 0,00 201.072,13
Sonstige Erträge 569.175,69 544.344,61
1.467.313,83 2.340.601,31

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 636.455,80 (i. Vj. EUR 1.674.972,13) enthalten.

Als Folge des Verkaufs aller operativen Geschäftsbetriebe hat die Veltec GmbH keine aktiven Mitarbeiter mehr. Der im Personalaufwand ausgewiese Ertrag resultiert aus einer Anpassung der Prämissen im Pensionsgutachten. Hier wurde die künftige jährliche Rentenanpassung gemäß § 16 BetrAVG von 1,65 % auf 1,1 % reduziert.

In den Abschreibungen sind außer planmäßige Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderung von EUR 242.329,38 (i. Vj. EUR 0) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 1.442.945,81 (i. Vj. EUR 6.142.101,25) sind im Wesentlichen durch den Wegfall des operativen Geschäfts gesunken, der sich erstmals im Geschäftsjahr 2020 für volle 12 Monate auswirkte.

Da die Management Fee im Wesentlichen nach den Umsatzerlösen mit Dritten geschlüsselt wird, haben sich auch diese Kosten signifikant reduziert. Die Vergleichbarkeit innerhalb des Postens zum Vorjahr ist nicht gegeben. In der Position "Sonstige" ist eine Kostenerstattung aus der Übernahme des Teilbetriebs Bochum in Höhe von 0,4 mEUR enthalten (i. Vj. 0 mEUR) an die ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen von verbundenen Unternehmen 01.01.2020-31.12.2020 01.01.2019-31.12.2019
Umlage Management Fee 165.995,00 1.290.000,00
EDV Carve Out 0,00 633.825,00
Fuhrparkverrechnung 0,00 176.494,69
Sonstige 441.803,05 222.178,14
607.798,05 2.322.497,83

Zum 1. Januar 2020 wurde die Organisationsstruktur der Veltec GmbH geändert. Nach dem Verkauf aller operativen Geschäftsbereiche hat die Gesellschaft keine aktiven Mitarbeiter mehr und übernimmt auch sonst keinerlei Funktionen innerhalb der PSS-Gruppe. In der Gesellschaft verbleiben lediglich die Pensionsverpflichtungen, die durch die PSS Plant Systems & Services GmbH, Bochum, administriert werden. Soweit möglich, wurden Verträge für Leistungen, die den operativen Geschäftsbereichen dienen, auf die Erwerber übertragen. Dies war nicht in allen Fällen möglich bzw. wirtschaftlich sinnvoll. Aus diesen Verträgen resultiert ein großer Teil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen von Dritten 01.01.2020-31.12.2020 01.01.2019-31.12.2019
Abschreibung auf Forderungen 76.381,68 0,00
Beratungskosten 32.350,21 501.745,42
Mietaufwendungen 157.409,26 1.022.812,05
Fuhrpark 0,00 163.789,59
EDV-Kosten 108.781,83 82.466,64
Jahresabschlusskosten 42.029,41 108.845,32
Personalnebenkosten 1.505,10 223.541,92
Reparatur und Instandhaltung 36.156,54 402.286,28
Versicherungen 180.214,85 233.824,75
Reisekosten 0,00 0,00
Werbungs- und Repräsentationsaufwendungen 255,04 26.698,75
Verluste aus Abgang von Sachanlagen 0,00 1.137,00
Sonstige Aufwendungen 200.063,84 1.011.894,08
835.147,76 3.779.041,80

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge von EUR 372.732,01 (i. Vj. EUR 399.930,86) enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 372.732,01 (i. Vj. EUR 395.054,86).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 01.01.2020 -31.12.2020 01.01.2019 -31.12.2019
Zinsanteil aus der Abzinsung der Rückstellungen 655.386,00 849.421,00
Zinsen von verbundenen Unternehmen 209.311,54 260.209,72
Sonstige 26.357,63 3.034,35
891.055,17 1.112.665,07

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind, wie im Vorjahr, nicht angefallen.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Steuern 01.01.2020 -31.12.2020 01.01.2019 -31.12.2019
KFZ-Steuern -993,00 2.517,00
Sonstige 0,00 -18.129,99
-993,00 -15.612,99

Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung der Veltec GmbH, Bochum, war wie nachstehend aufgeführt besetzt:

Herr Ludger Kramer, Bochum, Geschäftsführer

Markus Aßmann, Kürten, Angestellter Plant Systems & Services PSS GmbH (bis 30. April 2021)

Oliver Behrenbeck, Bochum, Angestellter Plant Systems & Services PSS GmbH

Der Geschäftsführer Ludger Kramer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Plant Systems & Services PSS GmbH fungiert als Shared Service Center, das betrifft auch die Geschäftsführung der Veltec GmbH. Somit fallen in der Veltec GmbH keine Geschäftsführerbezüge an.

Im Jahresdurchschnitt 2020 wurden folgende Mitarbeiter beschäftigt:

01.01.2020 - 31.12.2020 01.01.2019 -31.12.2019
Lohnempfänger (Direkte) 0 229
Gehaltsempfänger 0 28
0 257

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der Plant Systems & Services PSS GmbH, Bochum, enthalten.

Die zum Bilanzstichtag 2020 bestehenden folgenden sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen ausschließlich die Restmietzeit für das Büro in Niedernberg:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen 31.12.2020 31.12.2019
Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen 232.875,00 419.157,99
- davon mit einer Restlaufzeit von < 1 Jahr 186.300,00 186.292,44
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre 46.575,00 232.865,51
- davon mit einer Restlaufzeit von > 5 Jahre 0,00 0,00

Es besteht Bestellobligo in geschäftsüblichem Umfang.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den aufgestellten Konzernabschluss der Plant Systems & Services PSS GmbH, Bochum, zum 31. Dezember 2020 einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen i. S. d § 285 Nr. 14a HGB aufstellt. Mutterunternehmen der Plant Systems & Services PSS GmbH, Bochum, i. S. d. § 285 Nr. 14 HGB ist die ELKA Beteiligungs GmbH, Bochum. Der PSS Konzernabschluss wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens ELKA Beteiligungs GmbH, Bochum, einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird.

Die Gesellschaft selbst stellt gem. § 291 HGB keinen Konzernabschluss auf.

Ergebnisverwendung

Dem Gesellschafter wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 147.544,52 auf neue Rechnung vorzutragen.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Berichtspflichtige besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs haben sich nicht ergeben.

 

Bochum, den 18. Mai 2021

Veltec GmbH

Ludger Kramer

Oliver Behrenbeck

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
ANLAGESPIEGEL 1.1.2020 Abgänge 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.686.755,63 12.500,00 2.674.255,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 89.113,00 0,00 89.113,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 181.244,94 181.244,94 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.600.445,14 1.212.089,80 388.355,34
1.870.803,08 1.393.334,74 477.468,34
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.963.500,00 5.188.000,00 4.775.500,00
14.521.058,71 6.593.834,74 7.927.223,97
Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
ANLAGESPIEGEL Abschreibung zum 1.1.2020 Abschreibung im GJ 2020 Abgänge Abschreibung kumuliert bis 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.479.234,09 278.519,21 10.416,00 1.747.337,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.089,00 61.999,13 0,00 85.088,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 113.434,19 0,00 113.434,19 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.035.648,71 139.431,74 801.620,65 373.459,80
1.172.171,90 201.430,87 915.054,84 458.547,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.651.405,99 479.950,08 925.470,84 2.205.885,23
Restbuchwert
ANLAGESPIEGEL zum 31.12.2019 zum 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.207.521,54 926.918,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.024,00 4.024,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 67.810,75 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 564.796,43 14.895,54
698.631,18 18.920,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.963.500,00 4.775.500,00
11.869.652,72 5.721.338,74

Lagebericht Geschäftsjahr 2020

Präambel

Mit dem Verkauf der Geschäftsbereiche Köln, Bochum und Niedernberg/Automation zum 01. Januar 2020 hat die Veltec GmbH kein eigenes operatives Geschäft mehr. Soweit im Jahresabschluss 2020 noch Erlöse und Aufwendungen mit Dritten berichtet werden, resultieren diese aus der Abwicklung bestehender Verträge deren Umstellung wirtschaftlich nicht sinnvoll oder rechtlich nicht möglich waren. Alle hieraus resultierenden Effekte wurden an die Erwerber der Geschäftsbetriebe weitergegeben, denen sie wirtschaftlich zuzurechnen waren.

Somit ist die Veltec GmbH ab 2020 eine reine Holdinggesellschaft, ohne eigenen Geschäftsbetrieb und ohne eigene Mitarbeiter. Die Gesellschaft bedient die Pensionsverpflichtungen für 425 ehemalige Mitarbeiter und finanziert dies aus der Beteiligung an der Veltec GmbH & Co. KG, Karlsruhe, sowie der Berechnung einer Nutzungsgebühr für die Nutzung der Marke "Veltec" an Unternehmen der PSS-Gruppe.

Insofern hängt die Veltec GmbH von der wirtschaftlichen Entwicklung der PSS-Gruppe ab, weshalb im Folgenden teilweise die Aussagen aus dem Konzernlagebericht 2020 zur PSS-Gruppe übernommen werden.

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG IM ALLGEMEINEN UND IN DER BRANCHE

Gesamtwirtschaftliche Lage

Das weltwirtschaftliche Umfeld hatte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr erheblich verschlechtert. Auf der Wirtschaft lastete vor allem die weltweite Corona-Pandemie, begleitet von den anhaltenden Handelskonflikten zwischen den beiden weltweit größten Volkswirtschaften USA und China. Dazu kamen anhaltende Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit.

Nach einem bescheidenen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von noch 0,6 % im Jahr 2019 erlebte Deutschland im Jahr 2020 eine Rezession bedingt durch die weltweite Corona Pandemie. Insgesamt betrug die negative Wachstumsrate in 2020 - 5,0 %.

Um die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland einzudämmen, wurden ab März 2020 weitreichende Einschränkungen der wirtschaftlichen Tätigkeiten beschlossen und behördlich angeordnet. Dieser wirtschaftliche Shutdown aufgrund der Corona-Krise betraf große Teile der Unternehmen in Deutschland. Nach einem Rückgang der Infektionszahlen und anschließenden Lockerungen während der Sommerperiode mussten die Einschränkungen aufgrund erneut steigender Infektionszahlen ab November wieder verstärkt werden. Die Folgen waren gravierend für die deutsche Wirtschaft und verursachten die größte Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik.

Marktumfeld in wichtigen Zielmärkten

Prozessindustrie

Der Ölpreis in 2020 startete auf einem gegenüber 2018 und 2019 bereits deutlich gesenktem Niveau von US $ 50 je Barrel. Mit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr erlebten wir einen gewaltigen Preiseinbruch, der zwischenzeitlich (Ende April 2020) selbst zu negativen Preisen auf dem Spotmarkt führte. Bis Ende des Jahres konnte dann ein Niveau von etwas unter US $ 50 wieder erreicht werden.

Das Investitionsklima in nahezu allen Bereichen der Prozessindustrie war durch diese Unsicherheiten belastet.

Der Raffinerie Bereich erlitt dramatische Gewinneinbrüche. Dies führte in Folge im Gesamtjahr 2020 zu einem deutlich reduzierten Investitionsverhalten und höherem Margendruck im Rahmenvertragsgeschäft.

Die chemische Industrie in Deutschland litt ebenfalls unter der schwachen Konjunktur. Nach einem verhaltenen Wachstum in 2020 von etwa 1,5 % bei Umsatz und Produktion reduzierte sich der Umsatz in 2020 um 6 %. Auch in dieser Branche wurden Investitionen bedingt durch die Corona-Pandemie verschoben oder, zu einem geringen Anteil, ganz gestrichen.

Energiewirtschaft

Die Energiewirtschaft unterliegt seit einigen Jahren kontinuierlichen Veränderungen. Die Beschlüsse zum Atomausstieg und die Verabschiedung des Kohleausstieggesetzes zur Schließung der Stein- und Braunkohlekraftwerke in Deutschland führten kundenseitig zu neuen Anforderungen und wirkten sich folglich auf das Investitionsverhalten der Unternehmen aus diesem Segment aus. Die letzte Kohlezeche in Deutschland stellte Ende 2018 ihren Betrieb ein. Die letzten Kernkraftwerke werden 2022 abgeschaltet; die installierte Leistung der Stein- und Braunkohlekraftwerke wird von heute 43 Gigawatt auf 30 Gigawatt 2022 und 17 Gigawatt 2030 reduziert. Bis 2038 werden alle Anlagen abgeschaltet.

Die durch die "Energiewende" herbeigeführte kontinuierlich steigende Kapazität an Wind- und Solarenergie in den Stromnetzen beeinflusst die komplette fossile Energieerzeugung und hat zu einer neuen Betrachtung der Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen geführt. Die unwirtschaftlicheren, kleineren Altanlagen werden zuerst vom Netz genommen. Die Service-Intensität der weiter betriebenen Anlagen steigt durch hohe Lastschwankungen.

Andere umweltpolitische Vorgaben wie beispielsweise die 2020 in kraft getretene neue Klärschlammverordnung erzeugen ebenfalls Investitionen im Energiesektor. Klärschlämme aus Abwasserbehandlungsanlagen dürfen zukünftig nur noch bedingt in Böden eingebracht werden. Daher steigt die Nachfrage zu Umbauten für die Verfeuerung in energietechnischen Anlagen.

Zunehmend rückt auch das Thema Wasserstoff als alternative Energiequelle in den Fokus. Erste Investitionen - etwa in der Stahlindustrie - werden getätigt, um sich an das geänderte Marktumfeld anzupassen.

Der Paradigmen Wechsel in der Energiewirtschaft birgt gute Chancen und wirtschaftliche Möglichkeiten. Wir verzeichnen in Deutschland ein hohes Investitionsvolumen im Bereich von Kraft-Wärme-Kopplungs Anlagen in der Industrie und in der öffentlichen Versorgung. Alte, kohlegefeuerte Anlagen werden zunehmend durch gasgefeuerte Anlagen, häufig in Verbindung mit Biomasse-gefeuerten Anlagen, ersetzt. Betreiber von Kraftwerken in Industrieparks, Müll- und Reststoffverbrennungsanlagen und Stadtwerke mit Fernwärmeversorgung sind sehr aktiv und schaffen einen Markt für die nächsten 10-15 Jahre.

Wettbewerb

Die Wettbewerbssituation hat sich im Jahr 2020 nicht wesentlich entspannt. Der Mangel an Fach- und Führungskräften führt einerseits zu einem intensiven Wettbewerb um neue Mitarbeiter. Die Besetzung offener Stellen für Fach- und Führungskräfte gestaltete sich deshalb weiterhin als äußerst schwierig. Andererseits ist unseren Kunden der Fachkräftemangel unmittelbar bewusst. Dadurch können höhere Faktorkosten marktseitig im Wesentlichen weitergegeben werden.

2. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Die Veltec GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht mit Sitz in Bochum und gehört zum Ver bund der Plant Systems & Services PSS Gruppe.

Die PSS Gruppe ist ein Verbund mittelständischer Unternehmen, die Systeme und Serviceleistungen für die Prozessindustrie und Energiewirtschaft anbietet. Mit insgesamt 1.153 Mitarbeitern bedient die PSS Gruppe Kunden in Deutschland, Skandinavien, Belgien und in den Niederlanden. Im Stützpunktgeschäft werden mechanische und elektrische Instandhaltungsdienstleistungen in Rahmenvertragsvereinbarungen ausgeführt. Im Projektgeschäft bieten die Unternehmen der Gruppe Instandhaltungs- und Rehabilitationsdienstleistungen an verschiedensten Komponenten von prozesstechnischen Anlagen zu Festpreisen an wechselnden Einsatzorten an. Hierzu sind die Gesellschaften der Gruppe in der Lage, im Verbund die gesamte Wertschöpfungskette (Vertrieb, Engineering, Projektmanagement, Einkauf, Fertigung, Montage) abbilden können.

3. GESAMTLEISTUNG, UMSATZ- UND AUFTRAGSENTWICKLUNG

Nach dem Verkauf der operativen Geschäftsbetriebe an Veltec GmbH & Co. KG (2019) sowie die ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH (2020) erzielt die Veltec GmbH keine regelmäßigen Umsatzerlöse mit Dritten mehr. Für die Nutzung der Marke "Veltec" erhält die Veltec GmbH ca. 0,2 mEUR umsatzabhängige Markennutzungsgebühren von verbundenen Unternehmen. Weitere Umsatzerlöse resultieren aus der Weiterbelastung von Versicherungs- und sonstigen Leistungen, die für die Veltec-Gruppe als Ganzes durch die Veltec GmbH erbracht werden.

4. BESCHAFFUNG

Die Veltec GmbH hat keinen eigenen Beschaffungsbedarf mehr.

5. INVESTITIONEN

Die Veltec GmbH hat in 2020 keine Investitionen getätigt.

6. FINANZIERUNG

Die Gesellschaft ist eigenfinanziert. Schwankungen werden durch Finanzierungen innerhalb der PSS-Gruppe ausgeglichen.

Die Zahlungsfähigkeit der Veltec GmbH war im Geschäftsjahr 2020 zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

7. PERSONAL UND ARBEITSSICHERHEIT

Wie bereits oben erwähnt beschäftigt die Veltec GmbH keine eigenen Mitarbeiter mehr.

In der PSS-Gruppe waren im Geschäftsjahr 2020 zum Bilanzstichtag 1.153 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.172).

II. Darstellung der Lage

1. VERMÖGENSLAGE

31.12.2020 31.12.2019
t€ % t€ %
Langfristige Vermögengegenstände 5.721,3 16,3 % 11.869,7 25,3 %
Kurzfristige Vermögengegenstände 29.329,3 83,7 % 35.127,7 74,7 %
Aktiva 35.050,6 100,0 % 46.997,4 100,0 %
Eigenkapital 10.922,7 31,2 % 10.775,1 22,9 %
Rückstellungen 11.626,8 33,2 % 15.002,7 31,9 %
Verbindlichkeiten/Rechnungsabgrenzungsposten/Latente Steuern 12.501,1 35,7 % 21.219,6 45,2 %
Passiva 35.050,6 100,0 % 46.997,4 100,0 %

Die langfristigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen die Anteile an dem Teilkonzern "Veltec Germany" sowie das Nutzungsrecht für den Markennamen "Veltec".

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Mio. € 28,7 (Vorjahr Mio. € 23,5). Die liquiden Mittel betrugen Mio. € 0,6 (Vorjahr Mio. € 1,1).

Die Eigenkapitalquote beträgt 31,2 % (Vorjahr: 22,9 %).

Die Rückstellungen in Höhe von Mio. € 11,6 (Vorjahr Mio. € 15,0) setzen sich aus Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von Mio. € 9,7 (Vorjahr Mio. € 10,4), Steuerrückstellungen in Höhe von Mio. € 1,6 (Vorjahr Mio. € 1,6) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von Mio. € 0,3 (Vorjahr Mio. € 3,0) zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen in Folge des Asset Deals mit der ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH zurückgegangen. Die ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH hat ca. 0,7 mEUR Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen, ca. 0,9 mEUR personalbezogene Rückstellungen sowie ca. 0,2 mEUR Drohverlustrückstellungen übernommen.

Die Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. € 12,3 (Vorjahr Mio. € 13,0).

2. Finanzlage

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen durch Eigenkapital finanziert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden am Bilanzstichtag nicht.

3. Ertragslage

Vor dem Hintergrund der strukturellen Veränderungen bei der Veltec GmbH sind die typischen Ertragskennzahlen des Jahres 2020 nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.

Nach dem Verkauf aller operativen Geschäftsbereiche hat die Gesellschaft keine aktiven Mitarbeiter mehr und übernimmt auch sonst keinerlei Funktionen innerhalb der PSS-Gruppe.

III. Prognosebericht

Die Veltec GmbH ist ab 2020 eine reine Holdinggesellschaft, ohne eigenen Geschäftsbetrieb und ohne eigene Mitarbeiter. Die Gesellschaft bedient die Pensionsverpflichtungen für 425 ehemalige Mitarbeiter und finanziert dies aus der Beteiligung an der Veltec GmbH & Co. KG, Karlsruhe, sowie der Berechnung einer Nutzungsgebühr für die Nutzung der Marke "Veltec" an Unternehmen der PSS-Gruppe.

Veltec erwartet für 2021 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 200 sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 743.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die bei der Veltec GmbH verbliebene Aktivität beschränkt sich auf die vertragsgerechte Erfüllung der Pensionsverpflichtungen. Die hierfür zukünftig erforderlichen finanziellen Mittel sind durch Pensionsgutachten berechnet und entsprechend zurückgestellt. Der Wert der Pensionsverpflichtungen ist zu mehr als 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Die benötigte Liquidität wird durch die PSS-Gruppe sichergestellt.

Darüberhinausgehende Risiken sind nicht erkennbar.

Gleichzeitig bestehen mangels Gestaltungsmöglichkeiten bei der Abwicklung der Pensionsverpflichtungen aber auch keine Chancen.

 

Bochum, 18. Mai 2021

Veltec GmbH

Ludger Kramer

Oliver Behrenbeck

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