Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Celine Kühnel seit 24.5.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 54.96% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
eps Holding GmbHEigenbeteiligung | 45.04% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
eps GmbHBergheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016geänderter Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016I. Grundlagen des Unternehmens Die eps GmbH ist ein Spezialunternehmen, das seine Produkt- und Serviceangebote im Bereich von Großveranstaltungen aller Art anbietet. Das Leistungsspektrum reicht von der Projektplanung über die Materialvermietung bis zur Durchführung und Nachbearbeitung von Veranstaltungen aller Größen. Die Gesellschaft konzentriert sich in ihrer operativen Tätigkeit auf die Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz, Benelux und Ungarn. Darüber hinaus beliefert sie im Verbund mit ihren Schwesterfirmen auch Großveranstaltungen in weiteren Ländern Europas. Die eps GmbH zeichnet sich in der Branche auch dadurch aus, dass sie zum einen im Rahmen der bestehenden Produktgruppen stetig Verbesserungen an zum Teil einzelnen Funktionsteilen vornimmt, und zum anderen neue, auf dem Markt noch nicht bestehende Produkte, entwickelt. Im Geschäftsjahr 2016 wurden neue Schlösser für ein Schwerlastboden-System entwickelt, die die Reparaturquote der ursprünglichen Schlösser um rd. 70 % verringert. Darüber hinaus konnte in Verbindung mit einem namhaften Hersteller von Beleuchtungssystemen eine Weiterentwicklung und neue Funktionalität bestehender Fahnenmasten entwickelt werden, die bereits in 2016 erfolgreich eingesetzt werden konnten und die Produktpalette der eps GmbH erweitert hat. II. Allgemeine Erläuterungen Die Änderungen des vorliegenden Lageberichts resultierten aus den Änderungen der Jahresabschlüsse sowie der Lageberichte 2014 sowie 2015 und deren Folgewirkungen. Die Einbeziehungspflicht ausstehender Steuernachzahlungen für die Veranlagungszeiträume 2006-2008, der hiermit in Zusammenhang stehenden Zinszahlungen sowie einer Einlage des Gesellschafters waren Anlass, den Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 zu ändern. Die Auswirkung auf das ursprüngliche Jahresergebnis 2016 basiert ausschließlich auf der weiteren Abgrenzung zukünftiger Zinszahlungen für Steuerverbindlichkeiten. III. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Für das Jahr 2016 wurde gegenüber dem Vorjahr eine jahresdurchschnittliche Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 1,9 Prozent erzielt. Damit wurde durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum der Aufwärtstrend der vergangenen zwei Jahre bestätigt. Der Wirtschaftssektor Dienstleistungen, in dem die eps GmbH vorrangig tätig ist, war mit einem Anteil von rd. 68,9% an der Bruttowertschöpfung, an der positiven Entwicklung maßgeblich beteiligt. Diese Entwicklung hat sich auch im gesamten Live Entertainment Sektor widergespiegelt, im Speziellen bei großen Open-Air Veranstaltungen und dem Tourneegeschäft. Hier wurde auch in 2016 wieder ein deutlicher Anstieg von Zuschauern gegenüber 2015 verzeichnet. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 6 % verringert. Ursache hierfür war vorrangig das Ausbleiben großer Tourneen, wie sie im Vorjahr durch die eps GmbH realisiert werden konnten. a. Ertragslage
Die Veränderung des Betriebsergebnisses im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass auch bedingt durch die Fußballeuropameisterschaft, das nationale und internationale Konzert-Tourgeschäft deutlich schwächer war als im Vorjahr. Die Verschlechterung des Finanzergebnisses ist dem Umstand geschuldet, dass aufgrund der nachträglichen Änderungen der Jahresabschlüsse sowie Lageberichte 2014 sowie 2015 infolge ausstehender Steuernachzahlungen für die Veranlagungsjahre 2006-2008 auch eine Anpassung des Zinsaufwandes des vorliegenden Geschäftsjahres geboten war. Die Abweichung des Ergebnisses vor Steuern basiert auf den zuvor genannten Erläuterungen. Die Gesellschaft ist in der Lage, der finanziellen Verpflichtung (Steuernachzahlungen einschließlich Zinsen) aus eigenen Mitteln nachzukommen. Das Jahresergebnis 2016 ist wie im Vorjahr 0, da ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Der Materialaufwand ist in Bezug auf die gesunkenen Umsatzerlöse von T€ 8.708 um T€ 850 auf T€ 7.858 überproportional gesunken. Dies ist bedingt durch eine fortgeführte Kostenkontrolle und Verbesserung der Einkaufsbedingungen für Fremdmaterial und Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht um T€ 112 gesunken, was ebenfalls auf eine Kostenkontrolle zurückzuführen ist. a. Finanzlage Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 103 (Vorjahr: T€ 103) und beinhaltet mit T€ 25 das Stammkapital der Gesellschaft. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 1,7 % im Vorjahr auf 2,1 %, da durch den Ergebnisabführungsvertrag das Eigenkapital konstant geblieben ist, jedoch die Bilanzsumme von T€ 6.036 um T€ 1.151 auf T€ 4.885 gesunken ist. Das Working Capital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um minus T€ 46 von minus T€ 370 auf minus T€ 416 verringert. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. b. Vermögenslage
Im Geschäftsjahr 2016 wurden T€ 101 in Sachanlagen investiert (Vorjahr T€ 164). Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Übrige und geringwertige Wirtschaftsgüter. Darüber hinaus wurde eine Anzahlung für zukünftige Dienstleistungen in Höhe von T€ 33 getätigt (im Vorjahr T€ 0). Die Veränderung der kurzfristigen Vermögenwerte ist von gegenläufigen Aspekten gekennzeichnet. Die wesentlichen Veränderungen beruhen auf dem Rückgang des Forderungsbestands aus Lieferungen und Leistungen von T€ 2.780 im Vorjahr um T€ 1.678 auf T€ 1.102 aufgrund eines aktiven Forderungsmanagements sowie der vereinbarten Aufrechnung des abzuführenden Vorjahresergebnisses mit bestehenden Ansprüchen seitens der Gesellschaft gegenüber Ihrem Gesellschafter. Der Rückgangs der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 1.150 im Vorjahr um T€ 286 auf T€ 864, der weitestgehend auf der Tilgung eines Darlehens beruht. Demgegenüber haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 581 im Vorjahr um T€ 89 auf T€ 492 vermindert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die vollständige Tilgung eines Darlehens einer Tochtergesellschaft zurückzuführen . Die Verminderung des Fremdkapitals gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.203 entfällt in erster Linie auf einer Reduktion der sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 665), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Verbindung mit dem in 2015 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages (T€ 300) und einer Reduktion der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 238). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Bewertung unserer finanziellen Leistung legen wir unseren Fokus auf:
Zur internen Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Handelsspanne, Umsatzrentabilität und der Cashflow herangezogen. Der Umsatz ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr, um T€ 897 gesunken. Diese Reduktion ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass auch bedingt durch die Fußballeuropameisterschaft, das nationale und internationale Konzert-Tourgeschäft deutlich schwächer war als das Vorjahr. Dennoch konnte durch ein konsequentes Kostencontrolling die Handelsspanne im Berichtsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr von 39,8 % um 2,3 Prozentpunkte auf 42,1 % erhöht werden. Ebenso konnte die Umsatzrentabilität, bereinigt um den Sondereffekt des Zinsergebnisses, von 5,0 % im Vorjahr auf 5,6 % im Berichtsjahr gesteigert werden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldein- und -ausgänge in einem Zeitraum von bis zu 18 Monaten vermittelt. Die Gesellschaft war in 2016 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 4. Gesamtaussage Wir schätzen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil und gut ein. Durch weitere Abschlüsse von langfristigen Verträgen mit großen Konzert- und Festivalveranstaltern, entwickelt sich die Umsatz- und Ertragslage auch weiterhin sehr positiv. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb einer Zahlungsfrist unter Abzug von Skonto zu begleichen. Ebenso wird im Rahmen eines aktiven Forderungsmanagements auf die Einhaltung von Zahlungszielen geachtet. Bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. IV. Prognosebericht Die im Vorjahr erstellte Prognose eines leichten Rückgangs der Umsatzentwicklung im Wirtschaftsjahr 2016 ist wie erwartet eingetreten. Dieser Rückgang steht einerseits im Zusammenhang mit dem in 2015 sehr starken Tournee-Geschäft gegenüber 2016 und andererseits der Austragung der Fußball-Europameisterschaft im vorliegenden Geschäftsjahr. Die konsequente Präsenz der Unternehmensgruppe, sowohl national als auch international in den Live Entertainment Haupt- und Wachstumsmärkten bleibt die Basis für den Abschluss international gültiger Rahmenvereinbarungen und Tourneegesamtaufträgen. Durch die Bildung einer auf diese Marktfelder spezialisierten Division bei der Muttergesellschaft, ist die Unternehmensgruppe in diesem Segment weiterhin sehr stabil aufgestellt. Innovation bleibt ein entscheidender Faktor zur Sicherung der Marktanteile und Durchsetzung von Preisanpassungen. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die eps GmbH im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016, mit einem Zuwachs der Umsatzerlöse von rund 15 %, was auf einen sehr großen Anteil von Konzert-Tourneen zurückzuführen ist. Einhergehend damit, wird ein prognostiziertes Betriebsergebnis vor Steuern von ca. T€ 1.500 erwartet. Die Gesellschaft wird auch im folgenden Geschäftsjahr jederzeit in der Lage sein, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Auch unter Berücksichtigung der noch offenen Steuernachzahlungen und Nachzahlungszinsen für die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die Jahre 2006 bis 2008. V. Chancen- und Risikobericht Nicht vorhersehbare Ereignisse mit nationaler oder internationaler Tragweite können sich sowohl negativ auf das Angebot an Großveranstaltungen als auch auf die derzeitige Kostenstruktur im Bereich von Dienstleistungen und Transporten auswirken. Dies könnte auch bei der eps GmbH, bei stabilen Fixkosten, zu einem rückläufigen Umsatz bei gleichzeitiger Erhöhung der Drittbezugskosten führen. Nach unseren Erfahrungen in der Branche sind derartige Reaktionen jedoch nur vorübergehender Natur. Dem Risiko kurzfristiger Nachfrageschwankungen wird zum einen mit einer möglichst weitgehenden Diversifizierung respektive stetigen Weiterentwicklung unseres Produkt-Portfolios begegnet und zum anderen mit der stetigen Erweiterung der langfristigen Verträge sowohl mit Veranstaltern als auch mit Dienstleistern. Die führenden Wirtschaftsinstitute gehen derzeit von einem "recht kräftigen" Wachstum der Weltwirtschaft im Frühjahr 2017 aus, das sich jedoch durch Unsicherheiten in Verbindung mit den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, gerade hinsichtlich der noch nicht abschätzbaren Vorhaben der US-Regierung, nicht fortführen wird. Für das gesamte Wirtschaftsjahr 2017 wird daher mit einer moderaten jahresdurchschnittlichen Wachstumsprognose des Bruttoinlandsprodukts von rund 1,5 % gerechnet. Dies wird vorrangig mit einem Anstieg des privaten Konsumverhaltens begründet, der sich ebenfalls für den Konzert- und Eventbereich als positiver Trend abzeichnet und sich in einem hohen Maße entsprechend auch in den für die eps GmbH relevanten Märkten widerspiegelt. Der Ruf des Unternehmens sowie persönliche Kontakte der Geschäftsführer und Führungskräfte haben für unseren Erfolg weiterhin große Bedeutung. Der weitere Ausbau der Marktposition in Deutschland und den angrenzenden Ländern erfolgt daher umsichtig, nachhaltig, mit Konzentration auf die Kernkompetenzen und in Kooperation mit den internationalen Schwesterfirmen der eps Gruppe. Vor diesem Hintergrund, in Verbindung mit einer finanziellen Stabilität, sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung oder unseren Bestand gefährden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhanggeänderter Anhang für das Geschäftsjahr 2016 I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die eps GmbH hat ihren Sitz in Bergheim bei Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 57106 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Der Jahresabschluss 2016 wurde als Folge der Änderungen der Jahresabschlüsse 2014 und 2015 geändert. Der Jahresabschluss 2014 wurde aufgrund von bisher als steuerliche Betriebsausgaben berücksichtigter Leistungsrechnungen in den Geschäftsjahren 2006 bis 2008 korrigiert. Die Änderungen in 2016 betreffen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung folgende Posten:
Gesellschaftern
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 und Abs. 2, 266 ff. HGB). Durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden die in den Gliederungsschemata zur Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) enthaltenen Posten "außerordentliche Erträge" und "außerordentliche Aufwendungen" sowie dem-entsprechend die Zwischenergebnisse "Ergebnis der gewöhnliche Geschäftstätigkeit" und "außerordentliches Ergebnis" gestrichen. Eine weitere Änderung der GuV-Gliederungsschemata ist die Einführung des Zwischenergebnisses "Ergebnis nach Steuern" zwischen dem Posten "Steuern vom Einkommen und Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern". Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Neudefinition der Umsatzerlöse nach Inkrafttreten des BilRUG wurde zur besseren Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse der Geschäftsjahre 2016 und 2015 eine Anpassung der für das Vorjahr ausgewiesenen Umsatzerlöse vorgenommen. Die Anwendung des BilRUG führt bei der Gesellschaft darüber hinaus zu Anpassungen der sonstigen betrieblichen Erträge. Wären die rechtlichen Bestimmungen des BilRUG nicht auf das Vorjahr angewandt worden, hätten zum 31. Dezember 2016 die Umsatzerlöse T€ 14.450,2 und die sonstigen betrieblichen Erträge T€ 396,8 betragen. Zudem wäre es zu einem Ausweis außerordentlicher Erträge in Höhe von T€ 2.500,0 gekommen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Von dem Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 410,0 im Zugangsjahr voll abzuschreiben, wurde aus Vereinfachungsgründen in diesem Jahr auch in der Handelsbilanz Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestands aus Lieferungen und Leistungen wurde gebildet. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesen Tagen darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Geschäftsjahr wurde rückwirkend auf den 1. Januar 2015 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft eps Holding GmbH, Krailling, abgeschlossen. Aus diesem Grund wurden die bis zum 31. Dezember 2014 bilanzierten latenten Steuern für bestehende Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Einzelabschluss der eps GmbH aufgelöst. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Brutto-Anlagenspiegel dargestellt (vgl. Anlage zum Anhang). Übersicht zum Anteilsbesitz nach § 285 S. 1 Nr. 11 HGB:
Die aktuellen Ausgaben für die Geschäftsjahre 2010 bis 2016 lagen noch nicht vor. Im Rahmen eines Vergleiches wurde vereinbart, die Gesellschaft unverzüglich abzuwickeln. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 786,4 (Vorjahr: T€ 571,8) sowie ein Darlehen in Höhe von T€ 77,5 (Vorjahr: T€ 578,1) enthalten. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen insgesamt T€ 493,4 (Vorjahr: T€ 1.331,6); davon werden unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 122,4 (Vorjahr: T€ 972,0) und unter den sonstigen Vermögensgegenständen T€ 371,0 (Vorjahr: T€ 359,6) ausgewiesen. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich gleichzeitig um Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Werbe- und Marketingmaßnahmen in Höhe von T€ 25,7 und Kraftfahrzeugsteuer in Höhe von T€ 0,8 ausgewiesen. Unser gezeichnetes Kapital beläuft sich auf T€ 25,0. In den Steuerrückstellungen werden Gewerbesteuerrückstellungen in Höhe von T€ 1.872,2 (Vorjahr: T€ 1.794,8) und Körperschaftsteuerrückstellungen in Höhe von T€ 1.038,6 (Vorjahr: T€ 949.5) ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Personalrückstellungen in Höhe von T€ 168,4 (Vorjahr: T€ 201,5), Aufwendungen für Jahresabschluss und Aufbewahrung in Höhe von T€ 30,5 (Vorjahr: T€ 20,4) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 89,1). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen T€ 850,4 (Vorjahr: T€ 1.080,7) und resultieren in Höhe von T€ 780,9 (Vorjahr: T€ 1.080,7) aus der Verpflichtung zur Abführung des Jahresergebnisses 2016 im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages sowie in Höhe von T€ 69,5 (Vorjahr: T€ 0,0) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 225,3 (Vorjahr: T€ 0,0) dar. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus der im Anhang angegebenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB i. V. m. § 285 Nr. 4, 17 und 29 HGB wird Gebrauch gemacht. VI. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren - Herr Martin Steffen, Köln (Kaufmann),
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß §§ 286 Abs. 4 i.V.m. 285 Nr. 9a und b HGB verzichtet. Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt (ohne Geschäftsführer):
Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der EPS Holding GmbH, Krailing, das oberstes Mutterunternehmen ist. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EPS Holding GmbH als größter Konsolidierungskreis einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der eps Holding GmbH, Krailling, ist eine Empfehlung seitens der Geschäftsführung zur Verwendung des Jahresergebnisses 2016 obsolet. Ergebnisse nach dem Abschluss des Geschäftsjahrs, die für die eps GmbH von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer geänderten Beurteilung der Unternehmenslage führen können, sind nicht eingetreten. Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2016 - 31.12.2016Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 493.435,51 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 850.421,36 EUR. 1.1.2015 - 31.12.2015Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.331.590,08 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.080.690,41 EUR. sonstige Berichtsbestandteile
gez. Martin Steffen Andreas Degen Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.10.2017 festgestellt. Unter der Bedingung, dass die geänderten Jahresabschlüsse 2014 und 2015 festgestellt werden, erteilen wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der eps GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-grundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Diese Bestätigung erteilen wir aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 19. Juni 2017 abgeschlossenen Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung vom 15. Oktober 2017, die sich auf die Änderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Kapitalrücklage, Gewinnvortrag, Steuerrückstellungen, sonstigen Verbindlichkeiten, Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, sonstigen betrieblichen Erträgen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne und der korrespondierenden Angaben im Anhang sowie der Darstellung der Ertragslage und der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung im Lagebericht bezog. Auf die Begründung der Änderungen durch die Gesellschaft im geänderten Anhang wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Köln, den 19. Juni 2017 / 15. Oktober 2017 BVNT.
Binz Vogel Stüttgen PartGmbB
Dr. Vogel, Wirtschaftsprüfer |
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