Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 3218 PI
Vorher
Nordisk Freizeit Bollerslev GmbH
Eingetragen
1.6.2006
Branche
Großhandel mit Campingartikeln (ohne Campingmöbel)Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörEinzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-Nahrungsmittel
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Artikeln aus dem Freizeitbereich, für die eine Genehmigung nicht erforderlich ist, ferner die Übernahme von Agenturgeschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Laquer
seit 2.2.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NORDISK COMPANY A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NORDISK COMPANY A/S
Denmark
51.400 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nordisk Freizeit GmbH

Quickborn/Krs. Pinneberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Nordisk Freizeit GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftstätigkeit

Unsere Gesellschaft besteht in der heutigen Form seit dem Jahr 1991 und führt ein Unternehmen mit Sitz in Quickborn, das sich seit seiner Gründung mit der Herstellung von und dem Handel mit Bekleidung und Ausrüstung für den Outdoormarkt befasst.

Die Gesellschaft ist die zentrale operative Einheit der in Silkeborg in Dänemark ansässigen Nordisk-Gruppe mit der Nordisk Company A/S als Muttergesellschaft.

Im Vordergrund stehen dabei der Warenimport aus Asien sowie der Handel in Deutschland und dem europäischen und außereuropäischen Ausland, vornehmlich in Japan. Die Gesellschaft wickelt daneben die gesamte Warenversorgung verschiedener Schwestergesellschaften ab.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2023 war gesamtwirtschaftlich wie auch in unserer Branche ein Jahr mit vielen Unsicherheiten. Vor allem auf Grund der massiven Störungen der Lieferketten in der Folge der COVID-19-Pandemie und des Ukrainekrieges hatte eine Vielzahl unserer Kunden in 2022 deutlich höhere Vorordern für 2023 platziert. Eine Folge der vorgenannten Krisenereignisse war und ist eine hohe Inflation, die zu einer starken Kaufzurückhaltung bei den Verbrauchern geführt hat. Diese Kaufzurückhaltung hat bei unseren Händlern zu einem starken Lagerdruck geführt. Stornierungen von Vororderbestellungen und Lieferverschiebungen waren die Folge, was zu einer weiteren Erhöhung des Lagerbestandes bei uns und zu einer Reduzierung des gesamten Umsatzes 2023, vor allem in der zweiten Hälfte des Jahres, geführt hat.

Der hohe Lagerdruck im gesamten Handel hat 2023 dort zu einer Vielzahl an Liquiditätsproblemen und schlussendlich zu deutlich vermehrten Insolvenzen geführt.

Damit hat sich unsere Prognose aus 2022 zu der Abschwächung des Marktes für das Jahr 2023 bestätigt.

2. Geschäftsverlauf

Vor dem Hintergrund der vorstehend dargestellten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Lage verlief das Geschäftsjahr 2023 für unsere Gesellschaft trotz merklicher Umsatzrückgänge im Ergebnis befriedigend. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die weiter verbesserte Darstellung unserer Marke "Nordisk" und unsere jederzeitige Lieferfähigkeit.

3. Ertragslage

Bei merklich zurückgegangenen Umsatzerlösen ist es uns gelungen, das Rohergebnis um TEUR 1.001 bzw. 18,8% auf TEUR 6.330 zu steigern. Ursache hierfür war eine infolge von gestiegenen Marktpreisen höhere Marge bei den zu günstigeren Kosten hergestellten Lagerbeständen.

Kostenseitig erhöhte sich der Personalaufwand um 21,6% von TEUR 1.738 auf TEUR 2.114 und entwickelte sich im Verhältnis zum Rohergebnis überproportional. Wir haben - auch angesichts des sich voraussichtlich weiter verschärfenden Fachkräftemangels - bewusst die Inhouse-Kompetenzen aufgestockt, die wir für die kommenden Jahre benötigen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.891 im Vorjahr um TEUR 759 bzw. 26,3% auf TEUR 3.650 im Berichtsjahr gestiegen.

Insgesamt ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen von TEUR 652 im Vorjahr um TEUR 132 auf TEUR 520 im Berichtsjahr gesunken, das Jahresergebnis liegt mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 257 um TEUR 154 unter dem Ergebnis des Vorjahres (TEUR 411).

4. Finanzlage

Die Finanzlage ist geordnet. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr TEUR 194. Die Fremdfinanzierung erfolgte im Berichtsjahr durch Bankkredite und durch den Mutterkonzern.

Die zur Verfügung stehenden Eigen- und Fremdmittel waren ausreichend, um allen Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr pünktlich nachzukommen. Gleiches ist für das Geschäftsjahr 2024 zu erwarten. Die Summe der nicht ausgenutzten Kreditlinien betrug am Bilanzstichtag TEUR 114.

5. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 13.868 liegt um TEUR 536 unter der Bilanzsumme des Vorjahres von TEUR 14.404.

Die Verringerung der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite bei wiederum gestiegenen Vorratsbeständen (+ TEUR 1.586) im Wesentlichen auf den im Berichtsjahr erfolgten Ausgleich eines debitorischen Kreditors und die entsprechende Verringerung des Bestandes an sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 1.984 und eine Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- TEUR 408) zurückzuführen.

Auf der Passivseite ist die Verringerung der Bilanzsumme im Wesentlichen auf die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von im Vorjahr TEUR 4.282 um TEUR 2.603 auf TEUR 1.679, der sonstigen Rückstellungen um TEUR 247 und der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 423 bei gleichzeitiger Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen um TEUR 2.347 (vor Zuführung zur Kapitalrücklage, s.u.) zurückzuführen.

Die Muttergesellschaft hat im Jahr 2023 beschlossen, zur Verstärkung des Eigenkapitals der Gesellschaft Forderungen im Umfang von EUR 3 Mio. der Kapitalrücklage zuzuführen.

Infolge der Verstärkung des Eigenkapitals durch die Muttergesellschaft und des Jahresergebnisses sowie der vorstehend erläuterten Reduzierung der Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote von 15,2% im Vorjahr um 24,1% auf 39,3% zum Ende des Berichtsjahres.

6. Investitionen

Für das neue Geschäftsjahr sind Investitionen in die weitere Digitalisierung unseres Unternehmens wie in die Archivierung von Rechnungen und Dokumenten geplant. Die von unserer Gesellschaft gemietete, einem verbundenen Unternehmen gehörende Immobilie wird im nächsten Geschäftsjahr durch einen Anbau erweitertet werden, um die Lagerkapazitäten zu erhöhen.

7. Liquiditätslage

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit gewährleistet. Der bestehende Kreditrahmen wurde bis auf einen Betrag von TEUR 114 ausgenutzt. Darüber hinaus bestehender Liquiditätsbedarf wurde jederzeit zuverlässig durch unsere dänische Muttergesellschaft bereitgestellt. Gleiches ist für das Geschäftsjahr 2024 zu erwarten.

Gleichwohl werden wir uns im Jahr 2024 um die Erweiterung von Kreditmöglichkeiten bei unseren Hausbanken bemühen.

8. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a. Personal

Im Monatsdurchschnitt wurden im Geschäftsjahr 48 Mitarbeiter einschließlich Auszubildender beschäftigt. Wegen der Ausweitung der Geschäftstätigkeit bemühen wir uns um die Einstellung weiterer Mitarbeiter.

b. Umweltbelange

Nachhaltigkeit ist besonders im Handel mit Outdoorprodukten schon wegen der Naturnähe der Kundschaft ein immer größer werdendes Thema, welches uns auch langfristig beschäftigen wird. Mit Kunden und Lieferanten wird laufend diskutiert, wie ein praktikables Nachhaltigkeitssystem für die Rohware aussehen könnte.

9. Prognosebericht

Politische Unsicherheiten wie der Ukrainekrieg und die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund der hohen Inflation sowie höherer Zinsen werden uns auch im Geschäftsjahr 2024 und nach unserer Erwartung weiterhin für längere Zeit erhalten bleiben. Trotzdem erwarten wir nach der Nachfrageschwäche im Jahr 2023 für das Jahr 2024 und die Folgejahre eine langsame Erholung der Nachfrage in der Region D-A-CH und eine stabil gleichbleibende Nachfrage in den übrigen von uns belieferten Weltregionen.

10. Chancenbericht

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine erhöhte Nachorderbereitschaft des Handels in der Region D-A-CH, sobald sich der akute Lagerdruck bei den Händlern verringert. Des Weiteren planen wir einen Ausbau des Geschäftsbetriebs zur Erschließung weiterer Marktpotenziale in den Bereichen Camping, Unternehmensincentives und Eventagenturen.

Für das Geschäftsjahr 2024 und auch für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 rechnen wir mit einer langsam zunehmenden Erholung des Marktes durch eine im Zuge einer sich abschwächenden Inflation wieder steigenden Konsumbereitschaft bei den Kunden. Allerdings erwarten wir auch steigende Herstellungskosten für unsere Waren und damit mit einem verhältnismäßig abnehmenden Rohertrag. Deshalb rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem hinter dem Vorsteuerergebnis des Jahres 2023 zurückbleibenden Vorsteuerergebnis in Höhe von TEUR 238.

Dank unserer langjährigen Handels- und Logistikerfahrung werden sich in dem derzeit schwierigen Marktumfeld immer wieder Chancen ergeben.

Aufgrund unserer hohen Warenbestände werden wir auch im folgenden Geschäftsjahr jederzeit lieferfähig sein. Kredit- und Finanzierungsrisiken werden durch regelmäßige Überprüfungen sowie Limits im Warenwirtschaftssystem minimiert.

11. Risikobericht

Nach wie vor sehen wir Risiken für die geschäftliche Entwicklung unseres Unternehmens kurzfristig im Bereich einer gegenwärtig immer noch eher ruhigen Marktentwicklung, einem möglicherweise daraus resultierenden erhöhten Preisdruck in unserem Marktsegment und hinsichtlich der Entwicklung bei den Verbraucherpreisen.

Weitere Risiken sehen wir nach wie vor in der geopolitischen Ausrichtung Chinas, von wo wir bisher noch den ganz überwiegenden Teil unserer Waren beziehen, und in den politischen Reaktionen der westlichen Staaten darauf. Diesen aus der Abhängigkeit von China erwachsenden Risiken für die Versorgung unseres Unternehmens mit Handelsware versuchen wir durch den Aufbau von Lieferantenbeziehungen im Mittleren Osten aktiv entgegenzuwirken.

Auf der anderen Seite sehen wir in China einen Markt auch für unsere Produkte mit einem gigantischen Marktpotential, dessen Nutzung mittelfristig auf unserer Agenda steht.

Unverändert sehen wir Probleme im Bereich des durch die Ereignisse im Nahen Osten erneut gefährdeten Funktionierens der Lieferketten, bei der Preisentwicklung für den Bezug von Energie und im Bereich der Entwicklung der Transportkosten.

12. Nachtragsbericht

Auf die erfolgte Angabe im Anhang wird verwiesen.

 

Quickborn, den 28. Februar 2024

Nordisk Freizeit GmbH

Erik Johannes Møller, Geschäftsführer

Patrick Laquer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 242.642,64 198.911,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 14,99
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 14,99
II. Sachanlagen 236.642,64 192.896,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.853,00
2. technische Anlagen und Maschinen 13.069,22 16.711,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.327,23 158.561,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.393,19 17.623,18
III. Finanzanlagen 6.000,00 6.000,00
B. Umlaufvermögen 13.602.583,97 14.178.139,92
I. Vorräte 11.554.372,74 9.968.426,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.897.567,96 4.071.444,26
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 228.830,17 10.876,58
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.668.737,79 4.060.567,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -32.603,52 -36.270,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 150.643,27 138.269,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.237,50 27.098,00
Aktiva 13.868.464,11 14.404.149,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.449.666,80 2.192.599,98
I. Gezeichnetes Kapital 51.400,00 51.400,00
II. Kapitalrücklage 3.648.218,11 648.218,11
III. Gewinnvortrag 1.492.981,87 1.082.095,03
IV. Jahresüberschuss 257.066,82 410.886,84
B. Rückstellungen 680.681,11 855.109,93
C. Verbindlichkeiten 7.738.116,20 11.356.439,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.042.664,33 967.759,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 636.414,33 561.509,27
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 406.250,00 406.250,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.714.016,91 5.366.867,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.714.016,91 5.366.867,85
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.981.434,96 5.021.812,19
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.981.434,96 5.021.812,19
Passiva 13.868.464,11 14.404.149,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.330.740,51 5.329.007,06
2. Personalaufwand 2.113.942,89 1.737.905,04
a) Löhne und Gehälter 1.709.661,36 1.419.971,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 404.281,53 317.934,02
davon für Altersversorgung 7.965,00 9.090,00
3. Abschreibungen 46.282,54 48.311,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.282,54 48.311,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.649.859,45 2.890.965,34
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 97.379,40 116,06
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 150,18 120,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 166.084,66 130.559,45
davon an verbundene Unternehmen 107.691,20 57.218,16
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 97.654,33 110.500,00
8. Ergebnis nach Steuern 257.066,82 410.886,84
9. Jahresüberschuss 257.066,82 410.886,84

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Nordisk Freizeit GmbH, Quickborn

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Quickborn und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der Nr. HRB 3218 PI eingetragen. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

In der Bilanz wurden die Vermögensgegenstände bzw. Schulden im gesetzlich gebotenen Umfang erfasst.

Der einzige bilanzierte immaterielle Vermögensgegenstand wird über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen wurden - soweit es sich nicht um geringwertige Vermögensgegenstände handelt - zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Anwendung linearer Abschreibungssätze bilanziert.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden im Jahr der Anschaffung sofort in vollem Umfang abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 werden in Sammelposten eingestellt; sie werden über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips auf der Grundlage von Einzelbewertungen bzw. zu niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen (Wiederbeschaffungskosten) oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag, soweit die Anschaffungskosten über diesem Wert lagen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei den nicht einzelwertberichtigten Forderungen wurde dem allgemeinen Zins- und dem latenten Ausfallrisiko durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2,0 % Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. Nennwerten ausgewiesen.

Im Bereich der PASSIVA wurde der Umfang der Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Ansatz des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

In Fremdwährungen ausgewiesene Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Devisenkassamittelkurs der jeweiligen Währung im Verhältnis zum EURO am Bilanzstichtag bewertet.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden immer zum aktuellen Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei diesen Forderungen wurde unter Außerachtlassung des in diesen Fällen unbeachtlichen Realisationsprinzips (Anschaffungskosten = Wertobergrenze) am Bilanzstichtag gemäß § 256a Satz 2 HGB

- bei steigendem Devisenkurs eine Wertzuschreibung und

- bei fallendem Devisenkurs eine außerplanmäßige Abschreibung

vorgenommen.

Der Wertansatz kurzfristiger Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit < 1 Jahr), die nach § 256a Satz 2 HGB immer zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag zu bewerten sind, wurde bei steigendem Wechselkurs der Fremdwährung erfolgswirksam erhöht und bei fallendem Devisenkurs erfolgswirksam herabgesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

In der Bilanz sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von EUR 94.000,00 ausgewiesen.

Unter dem Posten B. II. 2. "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" sind Beträge in einer Gesamthöhe von EUR 228.830,17 gegenüber einer Schwestergesellschaft des Unternehmens ausgewiesen. Es handelt sich um ausschließlich um eine Finanzforderung.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 443 beinhalten die folgenden Einzelpositionen:

TEUR
Urlaubsansprüche Arbeitnehmer 73
Jahresboni für Mitarbeiter 42
nicht abgerechnete Reisekosten 5
Beiträge Berufsgenossenschaft für 2023 11
Schwerbehindertenabgabe für 2023 1
Gewährleistungen 35
Ausgleichsansprüche § 89 HGB, Kommissionen an Handelsvertreter 154
Warenrabatte, Boni an Kunden 50
diverse ausstehende Rechnungen 26
Mietnebenkosten 4
Instandhaltungen 12
Kosten der Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 14
Kosten der Prüfung des Jahresabschlusses 2023 10
Kosten der Steuererklärungen für 2023 6
gesamt 443

Unter dem Posten C. 4. "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ist ein Betrag in Höhe von insgesamt EUR 4.714.016,91 nach Verwendung eines Forderungsbestandes von EUR 3 Mio. für die Einstellung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gegenüber der alleinigen Gesellschafterin des Berichtsunternehmens und gegenüber zwei Schwestergesellschaften ausgewiesen. In diesem Betrag sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber einer Schwestergesellschaft in Höhe von EUR 314.258,10 enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Die Geschäftsanteile an der Gesellschaft werden zu 100% gehalten von der Nordisk Company A/S mit Sitz in Silkeborg (Dänemark), eingetragen Danish Business Authority (Dänemark) unter der Gesellschaftsnummer CVR 34 48 46 35.

2. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Nordisk Company A/S (größter und kleinster Kreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft ist im CVR - Det Centrale Virksomhedsregister in Dänemark veröffentlicht.

3. Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

- Herr Erik Johannes Møller, Kaufmann, Silkeborg (Dänemark), alleinvertretungsbefugt

- Herr Werner Blömer, Kaufmann, Hamburg, gemeinschaftlich mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsbefugt. Herr Werner Blömer wurde mit Wirkung zum 1.11.2023 als Geschäftsführer abberufen.

- Herr Patrick Laquer, Kaufmann, Hamburg, gemeinschaftlich mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsbefugt. Herr Laquer wurde mit Wirkung zum 1.11.2023 zum Geschäftsführer bestellt.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB

4. Die sonstigen, sich nicht aus der Bilanz ergebenden finanziellen Verpflichtungen ergeben sich in berichtspflichtigem Umfang zum einem aus am Bilanzstichtag bestehenden Mietverträgen über Geschäftsräume und zum anderen aus Verpflichtungen aus Leasingverträgen über Kraftfahrzeuge und sonstige Betriebsausstattung, letztere teilweise einschließlich Wartungsverträgen. Unter Einbeziehung der für die Zukunft bereits abgeschlossenen Miet- und Leasingverträge mit Restlaufzeiten am Bilanzstichtag von bis zu 10 Jahren betragen die Gesamtverpflichtungen TEUR 1.204, davon aus Mietverträgen TEUR 951 und aus Leasingverträgen TEUR 253 und aufgegliedert nach Fälligkeitszeiträumen aus

bis 1 Jahr
[TEUR]
> 1 Jahr bis 5 Jahre
[TEUR]
6 bis 10 Jahre
[TEUR]
mehr als 10 Jahre
[TEUR]
Mietverträgen 335 441 175 0
Leasingverträgen 109 144 0 0
gesamt 444 585 175 0

Die Gesellschaft hat ihr in Quickborn in der Max-Weber-Straße 16 belegenes Warenlager zur Sicherung ihrer Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von am Bilanzstichtag TEUR 2.940 sicherungsübereignet.

Eine Hausbank hat für die Gesellschaft ein Aval gegenüber dem Hauptzollamt Frankfurt in Höhe von TEUR 61 übernommen.

5. Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 37 in Vollzeit angestellte Arbeitnehmer, davon 29 Arbeitnehmer im Bereich des Ein- und Verkaufs und der Verwaltung und 8 Arbeitnehmer im Lagerbereich.

6. Die Gesellschaft hat als mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

7. Die Geschäftsführung hat dem Gesellschafter den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung vorgeschlagen.

 

Quickborn, den 29. Februar 2024

Nordisk Freizeit GmbH

Erik Johannes Møller, Geschäftsführer

Patrick Laquer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen (ungekürzten) Jahresabschluss.

An die Nordisk Freizeit GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nordisk Freizeit GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nordisk Freizeit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 11. März 2024

BUSCH von RÖNN und PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Matthias von Rönn, Wirtschaftsprüfer

Anja Chalupa, Wirtschaftsprüferin

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