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Johnson Controls AIRCON GmbHBischofsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011BilanzAKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011Johnson Controls Aircon GmbH, BischofsheimI. Allgemeine Erläuterungen1. Unternehmensgegenstand Gegenstand des Unternehmens ist der Handel, Import und Export mit und der Zusammenbau von Kälte-, Klima-, Heizungs- und lüftungstechnischen Anlagen sowie deren Steuerorganen mit Herstellung von Zubehör, Lieferung von Ersatzteilen sowie deren Instandsetzung, die Vornahme aller Kundendienstarbeiten einschließlich der Einrichtung und Vermietung sowie aller Geschäfte, die irgendwie mit den vorstehend aufgeführten Geschäftszweigen im Zusammenhang stehen, der Handel, Import und Export mit Maschinen, Maschinenelementen, Zubehörteilen und Aggregaten sowie deren Instandsetzung und die Vornahme von Kundendienstarbeiten. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland mit der Zustimmung der Gesellschafterversammlung errichten. 2. Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Johnson Controls Aircon GmbH, Bischofsheim, wird nach den allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der für alle Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Johnson Controls Aircon GmbH, Bischofsheim, ist als kleine Kapitalgesellschaft von der Aufstellung eines Lageberichts gemäß § 264 Abs. 1 HGB befreit. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Abschreibungen für EDV-Programme werden nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von drei Jahren ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 150 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über € 150 bis zu € 1.000, die in den Kalenderjahren 2008 und 2009 angeschafft wurden, werden in einem Sammelposten erfasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Ab dem Kalenderjahr 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 150 bis zu € 410 voll abgeschrieben und in Abgang gestellt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode, entsprechend den technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten abgeschrieben. Für die Bemessung der Abschreibungen geht die Gesellschaft von folgenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen aus: 2. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (gewogener Durchschnitt) oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der in Montage befindlichen Anlagen beinhalten direkte Material- und Lohnkosten sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen die entsprechenden Werte der angearbeiteten Aufträge von in Montage befindlichen Anlagen (und geleistete Anzahlungen) nicht übersteigen, erfolgt eine offene Absetzung von den Vorräten. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bilanzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen. Von den überfälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht einzelwertberichtigt sind, wird in Abhängigkeit der Dauer der Überfälligkeit zusätzlich eine Wertberichtigung (10% bis 50% der Nettoforderung) abgesetzt. 4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden nur soweit unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen, wie sie die entsprechenden angearbeiteten Aufträge in Montage befindlicher Anlagen (und darauf geleistete Anzahlungen) übersteigen. 7. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen erfolgt unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Tageskursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Kursen am Bilanzstichtag. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in fremder Währung werden mit einem festgelegten Konzernkurs umgerechnet. Realisierte Gewinne und realisierte sowie unrealisierte Verluste sind im Ergebnis verrechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 125) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Eigenkapital Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2010/11 einen Jahresfehlbetrag von T€ 167 aus und ist somit zum 30. September 2011 bilanziell überschuldet. Es wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von T€ 707 (Vorjahr: T€ 540) bilanziert. Zur Abwendung insolvenzrechtlicher Konsequenzen ist die Alleingesellschafterin, Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, aufgrund einer Patronatserklärung der ehemaligen Alleingesellschafterin, York Deutschland GmbH, Mannheim, vom 30. April 2004, uneingeschränkt verpflichtet, die Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass sie jederzeit zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber Dritten in der Lage ist. Ferner tritt die Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, mit ihren Forderungen hinter die Ansprüche Dritter zurück. Der Ausgleich der Forderungen der Alleingesellschafterin ist im Falle der tatsächlichen Überschuldung der Gesellschaft auf die Höhe des frei verfügbaren Eigenkapitals begrenzt. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 5. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (T€ 796) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool Management gegen die Johnson Controls GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 604 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 166 gegen die alleinigen Gesellschafterin Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen. IV. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft unterliegt vertraglich der gesamtschuldnerischen Haftung für Verbindlichkeiten des von der Johnson Controls GmbH, Burscheid, geführten Cash-Pools der Johnson Controls Gruppe. Zum Bilanzstichtag weist das bei der Commerzbank AG geführte Cash-Pool Konto insgesamt einen negativen Saldo in Höhe von TEUR 18.733 aus. 2. Konzernzugehörigkeit Die JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, hält zum 30. September 2011 indirekt sämtliche Anteile am Stammkapital der Gesellschaft. Über die JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Johnson Controls Inc., Milwaukee/USA, einbezogen. Der Konzernabschluss der Johnson Controls Inc. wird nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt und ist bei unserer Gesellschaft erhältlich. Die Gesellschaft hat als verbundene Unternehmen die Gesellschaften angesehen, an denen die Johnson Controls Inc., Milwaukee/USA, direkt oder indirekt mit einer Mehrheit am Kapital beteiligt ist. 3. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses waren folgende Herren als Geschäftsführer bestellt:
Bischofsheim, 02. April 2013 Die Geschäftsführung Jerome D. Okarma Robert B. McDonald Ulrich Eich Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 15.04.2013 |
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