Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 32574
Eingetragen
29.8.1988
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen, Kfz.-Ersatzteilen und Kfz.-Zubehör, sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nils Momper
seit 1.7.2014
Prokura
Kristin Weiland
seit 21.4.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kristin Nicole Weiland
Saarwellingen
25000
50.00%
Martin Schneider-Weiland
Saarwellingen
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Weiland GmbH

St. Ingbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30.09.2023

Aktiva:

30.09.2023 30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 6,12 8,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.440.641,30 4.255.967,79
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.530.341,02 1.648.053,99
3. Anlagen im Bau, geleistete Anzahlungen 0,00 9.705,25
5.970.988,44 5.913.735,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.672,00 3.672,00
2. Waren 5.503.503,88 7.342.146,05
erhaltene Anzahlungen -231.289,00 -918.838,30
5.275.886,88 6.426.979,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.296.266,41 917.038,84
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.037.133,92 869.162,47
2.333.400,33 1.786.201,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 87.582,10 78.278,08
7.696.869,31 8.291.459,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.855,31 110.816,30
13.731.713,06 14.316.010,63

Passiva:

30.09.2023 30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 1.002.774,89 923.899,69
davon Gewinnvortrag: EUR 923.899,69 (Vorjahr: EUR 601.465,24) 1.028.339,48 949.464,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 187.253,00 212.600,24
2. Sonstige Rückstellungen 91.330,00 92.600,00
278.583,00 305.200,24
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.748.205,68 3.653.930,37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.520.109,43 8.293.671,85
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.156.475,47 1.113.743,89
davon aus Steuern: € 285.680,70 (Vorjahr: € 60.527,13) 12.424.790,58 13.061.346,11
13.731.713,06 14.316.010,63

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.10.2022 bis 30.09.2023

01.10.2022 - 30.09.2023 01.10.2021 - 30.09.2022
1. Umsatzerlöse 45.157.653,27 37.895.946,54
2. Sonstige betriebliche Erträge 111.481,20 204.390,15
45.269.134,47 38.100.336,69
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 37.480.728,36 30.454.146,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 450.463,45 37.931.191,81 421.696,94 30.875.843,61
4. Rohergebnis 7.337.942,66 7.224.493,08
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.229.328,79 3.142.860,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 502.490,03 3.731.818,82 504.284,53 3.647.144,87
davon für Altersversorgung: € 1.105,57 (Vorjahr: € 4.383,62)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 563.929,15 550.124,12
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.217.355,67 2.088.531,09
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 179,30 105,02
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 641.299,33 641.120,03 400.348,77 400.243,75
10. Ergebnis vor Steuern 183.718,99 538.449,25
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 73.304,61 169.379,76
12. Ergebnis nach Steuern 110.414,38 369.069,49
13. Sonstige Steuern 31.539,18 46.635,04
14. Jahresüberschuss 78.875,20 322.434,45
15. Gewinnvortrag 923.899,69 601.465,24
16. Bilanzgewinn 1.002.774,89 923.899,69

Anhang des Jahresabschlusse für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 - 30.09.2023

der Autohaus Weiland GmbH St. Ingbert

Angaben zur Identifikation

Die Autohaus Weiland GmbH hat ihren Sitz in St. Ingbert und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken unter der Registernummer HRB 32574 eingetragen.

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Autohaus Weiland GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei der Autohaus Weiland GmbH handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungs- und Umrechnungsmethoden sind an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet worden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u. a. Software) wurden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigt, wird als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt.

Das Sachanlagevermögen der Gesellschaft wurde zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit Nebenkosten anfielen, sind diese aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres wurden nach der linearen Methode vorgenommen.

Für bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens bis zu einem Wert von € 1.000,00 wurden im Zugangsjahr Sammelposten gebildet, die über 5 Jahre abgeschrieben werden.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Dabei wurde bei der Bewertung des Ersatzteillagers hinsichtlich der Anwendung von Verbrauchsfolgeverfahren das Durchschnittsverfahren angewandt. Für Betriebsstoffe, die die Voraussetzungen des § 240 Abs. 3 Satz 1 HGB erfüllen, wurde ein Festwert gebildet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit den Vorräten verrechnet.

Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Beachtung der Werthaltigkeit zum Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die Bewertung der Werte des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zur Bilanz

Zur Darstellung der Entwicklung im Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 werden die Angaben zur Bilanz mit den Zahlen des Vorjahres für die Zeit vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022 verglichen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form eines Anlagespiegels auf Blatt 5 dargestellt.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 923.899,69 verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschluss- und Beratungskosten (T€ 52) und Personalkosten (T€ 35).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von T€ 7.520 durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 2.264 durch Grundpfandrechte gesichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 553 (i.V. T€ 689) ausgewiesen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen T€ 304 (i.V. T€ 411) auf Verbindlichkeiten, für die ein befristeter Rangrücktritt besteht.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel auf Blatt 4 dargestellt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.10.2022 - 30.09.2023 wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung oblag im abgelaufenen Geschäftsjahr

Herrn Dieter Weiland, Kfz-Meister, Riegelsberg-Walpershofen

Frau Iris Weiland, Kauffrau, Riegelsberg-Walpershofen

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 72 (i.V. 73).

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse ist nach § 288 HGB unterblieben, ferner die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nach § 286 Abs. 4 HGB.

 

St. Ingbert, den 10. Juni 2024

Martin Schneider-Weiland, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 26.06.2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.082,11 0,00 36.649,61 0,00 29.432,50
66.082,11 0,00 36.649,61 0,00 29.432,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.093.419,58 434.195,17 0,00 9.705,25 7.537.320,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.154.779,30 1.104.410,75 1.802.524,06 0,00 2.456.665,99
3. Anzahlungen auf Anlagen im Bau 9.705,25 0,00 0,00 -9.705,25 0,00
10.257.904,13 1.538.605,92 1.802.524,06 0,00 9.993.985,99
10.323.986,24 1.538.605,92 1.839.173,67 0,00 10.023.418,49
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.073,95 0,00 36.647,57 0,00 29.426,38
66.073,95 0,00 36.647,57 0,00 29.426,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.837.451,79 259.226,91 0,00 0,00 3.096.678,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.506.725,31 304.702,24 885.102,58 0,00 926.324,97
3. Anzahlungen auf Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.344.177,10 563.929,15 885.102,58 0,00 4.023.003,67
4.410.251,05 563.929,15 921.750,15 0,00 4.052.430,05
Buchwerte
30.09.2023 30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,12 8,16
6,12 8,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.440.641,30 4.255.967,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.530.341,02 1.648.053,99
3. Anzahlungen auf Anlagen im Bau 0,00 9.705,25
5.970.982,32 5.913.727,03
5.970.988,44 5.913.735,19

Verbindlichkeitenspiegel zum 30. September 2023

Restlaufzeit
Bezeichnung der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr mehr als fünf Jahre Besicherungen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.748.205,68 2.571.320,42 1.176.885,26 259.762,05 Grundpfandrechte
Vorjahr (3.653.930,37) (2.161.178,14) (1.492.752,23) (374.686,42)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.520.109,43 7.520.109,43 0,00 0,00 Eigentumsvorbehalte
Vorjahr (8.293.671,85) (8.293.671,85) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.156.475,47 969.355,70 187.119,77 0,00
Vorjahr (1.113.743,89) (809.843,69) (303.900,20) (0,00)
davon gegenüber Gesellschaftern: € 553.040,78 (Vorjahr: € 689.250,24)
davon aus Steuern: € 285.680,70 (Vorjahr: € 60.527,13)
12.424.790,58 11.060.785,55 1.364.005,03 259.762,05

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 31.09.2023

Situation Automobilbranche und Lage der Gesellschaft

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten.

Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 % weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden.

Die Situation in Deutschland stellt sich wie folgt da:

241.883 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im letzten Monat des alten Jahres in Deutschland neu zugelassen und somit 23,0 % weniger als im Dezember 2022. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,84 Mio. Neuwagen, das sind +7,3 % mehr als 2022. 67,1 % (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 % (-1,9 %) privat zugelassen.

Insgesamt bescherten 3.476.546 neu zugelassene Kfz der Neuzulassungsbilanz des Jahres 2023 ein Plus von 7,3 %. Aus 272.401 neu zugelassenen Kfz-Anhängern resultierte ein Minus von 12,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz und 414.785 Kfz-Anhängern (-1,2 %).

Mehr als 6,03 Mio. Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin.

Peugeot führend im elektrischen B-Segment

Mit 1.124.268 Zulassungen im Jahr 2023, steigert PEUGEOT seine Verkaufszahlen um 6% im Vergleich zum Vorjahr.

Darüber hinaus zeigt sich die fortgesetzte Internationalisierung der Verkäufe außerhalb der EU29 mit 28,2 % der weltweiten Verkäufe, dies entspricht einer Steigerung um 0,8 % im Vergleich zum Jahr 2022.

In 17 Länder positioniert sich die Marke PEUGEOT mit dem besten Marktanteil seit 15 Jahren.

CUPRA Spitzenwert und starkes SEAT Wachstum sorgen für ein Rekordjahr der SEAT S.A.

Betriebsergebnis von 625 Millionen Euro; Umsatz steigt auf 14,3 Milliarden Euro

Investitionen in die Marke SEAT, größte Produktoffensive bei CUPRA

Die SEAT S.A. hat im Rahmen ihrer Annual Media Conference in Barcelona die Geschäftsergebnisse für 2023 sowie ihre Strategie für die kommenden Jahre vorgestellt.

Demnach erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) einen Rekord-Betriebsgewinn in Höhe von 625 Mio. Euro, was einen Anstieg von 592 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (2022: 33 Mio. Euro) bedeutet. Dieses Ergebnis geht einher mit einer Verbesserung der Umsatzrendite um 4,1 %-Punkte - von 0,3 % auf 4,4 %. Auch der Jahresumsatz erreichte einen historischen Wert: 14,333 Milliarden Euro, das sind 31,0 % mehr als im Jahr 2022 (10,941 Milliarden Euro). Diese Ergebnisse bestätigen die Stärke des Unternehmens und den Erfolg seiner laufenden Transformationsstrategie.

2023: Bestätigung der Stärke der SEAT S.A.

Nachdem die SEAT S.A. in den vergangenen Jahren mehrere Herausforderungen zu bewältigen hatte - darunter steigende Rohstoffkosten, Inflation und Kriegseinflüsse -, führte die Stabilisierung der Lieferketten im Jahr 2023 zu einem Anstieg der Produktion. Dadurch konnte die SEAT S.A. im vorigen Jahr rund 519.176 Fahrzeuge ausliefern (2022: 385.592), was einer Steigerung von 35,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Marke CUPRA erreichte mit 230.739 Auslieferungen - das sind 50,9 % mehr als 2022 (152.896) - erneut einen Rekordwert. Die Marke SEAT verzeichnete mit 288.437 Auslieferungen ein Plus von 24,0 % (2022: 232.696) und somit ebenfalls ein starkes Wachstum.

Schlüsselrolle für die Marke SEAT

Mit Blick auf die Zukunft hat die SEAT S.A. die richtige Strategie, um weiterhin profitabel zu wachsen. Die Marke SEAT wird dabei eine Schlüsselrolle spielen: Das Unternehmen wird bis zum Ende des Verbrennungszeitalters verbesserte Plug-in-Hybridfahrzeuge und kraftstoff-sparende Fahrzeuge für die gesamte Flotte der Marke SEAT auf den Markt bringen. Der SEAT Arona und der SEAT Ibiza werden im Jahr 2025 eine Produktaufwertung erhalten. Zudem wird die Marke in den kommenden Monaten eine aktualisierte und verbesserte Version des SEAT Leon auf den Markt bringen, die technische und technologische Verbesserungen aufweist. Darüber hinaus wird auch der SEAT Ateca aktualisiert und sein Lebenszyklus verlängert.

Ein neues Kapitel für CUPRA

Die Marke CUPRA hat sich derweil zur treibenden Kraft in der laufenden Transformation der SEAT S.A. entwickelt. Für die Challenger-Brand beginnt in diesem Jahr ein neues Kapitel in ihrer jungen Geschichte: Das Jahr 2024 markiert den Beginn der bisher größten Produktoffensive mit der Einführung der neuen Helden für eine neue Ära. In diesem Jahr werden der CUPRA Tavascan, das zweite vollelektrische Modell der Marke, und der CUPRA Terramar, der elektrifizierte SUV, vorgestellt. Die Marke hat außerdem neue und aktualisierte Versionen seiner Modelle CUPRA Leon und CUPRA Formentor angekündigt, die bereits präsentiert wurden.

Inflation, hohe Zinssätze, politische Instabilität und internationale Konflikte lassen ein schwieriges Jahr erwarten. Dank der Rückkehr der Marke SEAT auf den Wachstumspfad und der bevorstehenden Markteinführungen der aktualisierten Modelle CUPRA Leon und CUPRA Formentor sowie der brandneuen Modelle CUPRA Tavascan und CUPRA Terramar dürfte sich 2024 jedoch als ein weiteres wegweisendes Jahr für das Unternehmen darstellen.

Autohaus Weiland GmbH - 35 Jahre Autohaus Weiland

Auch im abgelaufenen Jubiläumsjahr 2023 war es auch weiterhin eines unserer Unternehmensziele, den Bekanntheitsgrad der Marke "Autohaus Weiland" vor Ort weiterhin auszubauen.

Gleichzeitig stand die Betriebsübergabe an die jüngere Generation und die damit verbundenen Herausforderungen im Vordergrund.

Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres gingen wir davon aus, dass die Hersteller Anfang 2023 wieder Ihre Verkaufsprämien und subventionierten Leasingraten zu Gunsten der Kunden anpassen würden, um somit die abgearbeiteten Kaufverträge und produzierten Fahrzeuge wieder mit neuen Kaufverträgen "aufzufüllen".

Leider ließen sich die Hersteller hierzu bis zum 3.Quartal 2023 damit Zeit, was sich dann negativ in unseren Verkaufszahlen zeigte.

So konnten vorbestellte Lagerwagen nicht schnell genug verkauft werden, was sich wiederum negativ auf die Zinskosten auswirkte.

Auch die Erhöhung der Werbeausgaben im lokalen Bereich hatte nicht den gewünschten Effekt.

Auch weiterhin war es eine Herausforderung für unser Haus trotz geringerer Kaufverträge und damit weniger Zulassungen entsprechende Deckungsbeiträge zu erwirtschaften.

Im Bereich der Kaufverträge für Neu- und Vorführwagen belief sich der Rückgang auf insgesamt 26,45% (Vorjahr: 43,19%).

Der Rückgang über die Marken teilte sich wie folgt auf. (Peugeot -21,17% (VJ: -44,76%), Seat -32,74% (VJ: -58,15%) und CUPRA -34,62% (VJ: -20,95%).

Im Bereich der Zulassungen hatten wir einen Rückgang von 30,42% zu verbuchen.

Im Gebrauchtwagenbereich konnten wir den Absatz um 4,88% erneut steigern. (VJ: +3,52%)

Die bereits umgesetzte Neustrukturierung im After Sales Bereich durch intensiv geschultes und motiviertes Personal hatte erneut einen positiven Effekt.

Hier konnten wir unser Rohergebnis erneut um 13,14% (VJ:18,52%) verbessern.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Langfristig gebundenes Vermögen ist fristgerecht finanziert. Verbindlichkeiten wurden und werden stets fristgerecht bedient.

Im Geschäftsjahr 01.10.2022 bis 30.09.2023 konnte ein Umsatz von T€ 45.158 erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von 19,16 Prozent (+T€ 7.262) zum Vorjahr.

Die Umsatzsteigerung ist zum größten Teil auf den erhöhten Absatz der Gebrauchtwagen und die höheren Durchschnittpreise pro Gebrauchtfahrzeug zurückzuführen. (+T€ 8.211)

Im After Sales Bereich konnte im Berichtsjahr wieder eine Umsatzsteigerung von T€ 432 erzielt werden. (VJ: +T€ 451).

Das Rohergebnis konnte allerdings lediglich um T€ 207 erhöht werden. Dies resultiert zum einem aus den gestrichenen Fixmargen der Hersteller bei Modell- Neueinführungen und zum anderen aus den höheren Nachlässen, die wir als Händler den Kunden wieder einräumen mussten.

Die Finanzierung unseres Warenbestandes erfolgt durch Lieferantenkredite inklusive der Vorführwagen. Hier liegt weiterhin der Fokus darauf, Bestände zu optimieren und den Vorführwagenbestand turnusmäßig zu tauschen.

Darüber hinaus sind wir dabei, die Prozesse im Gebrauchtwagenbereich zu optimieren, um hier die Standzeiten zu verringern und somit die damit verbundenen Kosten, insbesondere die Vorfinanzierungskosten, weiter zu optimieren.

Durch die Erhöhung der Zinsen bei den Lieferantenkrediten der Hersteller, der Reduzierung der Zinsfreiheit für Lager- und Vorführwagen und dem wieder höheren Lagerbestand an Neuwagen- und Vorführwagen, hatten wir eine Erhöhung der Zinskosten für das laufende Geschäftsjahr um ca. 30% erwartet.

Jedoch war und ist die Zinssituation in unserem sehr kapitalintensiven Geschäft weiterhin angespannt und im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten sich die Zinsaufwendungen um 60,25% gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die erhöhten Werbeausgaben (+54,17%) und die erhöhten Zinsaufwendungen (+60,25%) waren ausschlaggebend für das verringerte Jahresergebnis.

Das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 - 30. September 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 322) ab.

Nach Verrechnung mit dem bestehenden Gewinnvortrag weisen wir einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.002 (Vorjahr: TEUR 923) aus.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 30.September 2023 TEUR 1.028 (Vorjahr TEUR 949).

Vorschau für das Jahr 2024

Der Auftragsbestand bestellter Fahrzeuge gegen Ende des Geschäftsjahres war zufrieden-stellend.

In den ersten 6 Monaten des neuen Geschäftsjahres konnte der Auftragseingang um 30% gesteigert werden.

Hier wird die Politik der Hersteller in Bezug auf die Durchführung von Verkaufsaktionen und Subventionen der Leasing- und Finanzierungsraten zeigen, ob sich der Auftragsbestand weiterhin positiv entwickeln wird.

Chancen und Risikobericht

Die wirtschaftliche Lage, gestiegene Kosten für Finanzierung und Leasing, die allgemeine Verteuerung bei Neuwagen und die Kürzung bei den Prämien für Elektrofahrzeuge sind im Handel die Faktoren, die das Autogeschäft auch im laufenden Geschäftsjahr zur Herausforderung machen.

Die Nachfrage nach Personal in den Autohäusern bleibt weiterhin hoch.

Wie sich das Absatzgeschäft im Neuwagenbereich weiterhin entwickeln wird, ist und bleibt abhängig von den Subventionen/Verkaufsaktionen der Hersteller.

Dadurch, dass wieder mehr Neufahrzeuge im Markt verfügbar sind, wird es in Zukunft schwieriger werden, die durchgesetzten Margen der Vergangenheit weiterhin zu realisieren.

Bei den elektrifizierten Fahrzeugen bleibt weiterhin das Problem bestehen, dass die Modelle mit alternativen Antrieben weitaus weniger Erträge abwerfen und sogar Margen und Bonussysteme in diese Richtung angepasst wurden. Auch durch die gestrichenen Staatssubventionen tendiert der Absatz im Privatkundenmarkt gegen Null.

Hier ist der Fokus auf die Gewerbekunden zu legen, die weiterhin aus der Dienstwagenbesteuerung von Elektro- und Hybridfahrzeugen profitieren.

Im Gebrauchtwagenbereich sind die Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu identisch. Die Gebrauchtwagenbestände der Hersteller sind sich weiterhin am Normalisieren, und somit können wieder genügend Fahrzeuge zugekauft werden.

Gerade im CUPRA Bereich ist mit höheren zahlen bei den Leasingrückläufern zu rechnen, resultierend aus den guten Verkaufs- und Zulassungszahlen der Vergangenheit.

Auch im After Sales Bereich zeichnet sich eine weitere Steigerung gegenüber der beiden zurück liegenden Jahren ab.

Wie auch im vergangenen Jahr, wird die gute Bestandskundenpflege weiter an Bedeutung gewinnen.

Die größten Herausforderungen 2024 sind für die Automobilbranche unter anderem die hohen Preise von Neufahrzeugen, politische Unsicherheiten (Krieg, Emigration usw.) und fehlende Fachkräfte.

Prognose

Das laufende Geschäftsjahr sehen wir als Übergangsjahr.

Durch die abgeschlossene Betriebsübergabe kann sich die neue Geschäftsführung nunmehr wieder mehr dem Tagesgeschäft widmen.

Die größte Herausforderung für die Autohaus Weiland GmbH stellt die Energie- und Zinspolitik dar.

Ziel ist es, das Unternehmen aus thesaurierten Gewinnen für die Zukunft zu stärken.

Hier liegt der Fokus auf der Bestandsarbeit und dem Prozess Neugestaltung und Optimierung für die Zukunft.

Beim Neuwagenabsatz sind wir auch weiterhin sehr stark davon abhängig, wie sich die Hersteller im Bezug auf Aktionen und Subventionen positionieren.

Im After Sales Bereich konnten wir in den ersten 6 Monaten an den Vorjahreszahlen anknüpfen.

An den Standorten Riegelsberg und St. Ingbert wurden mittlerweile 2 Photovoltaik Anlagen in Betrieb genommen.

Am Standort Neunkirchen ist dies ebenfalls für die Zukunft geplant.

Am Standort Riegelsberg werden wir voraussichtlich Ende des Jahres mit einem Servicevertrag für VW und einem Nutzfahrzeug Servicevertrag für VW an den Markt gehen.

Im Personalbereich sind wir mit dem aktuellen Team sehr gut aufgestellt für die Zukunft.

Durch die Beauftragung einer externen Recruiting Agentur, sehen wir uns hier ebenfalls für die Zukunft im Punkt Personalfindung gut aufgestellt.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir aufgrund der Bestandsbereinigung, der entstandenen Kosten durch die Betriebsübergabe und die Überarbeitung/Anpassung aller Geschäftsprozesse ein ausgeglichenes Ergebnis.

 

Neunkirchen, den 10. Juni 2024

Martin Schneider-Weiland, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Weiland GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Weiland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Weiland GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irre-führende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle

 

Dillingen, den 14. Juni 2024

Mathias Wasemann, Wirtschaftsprüfer

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