Syntegon Packaging Technology GmbH

Föhrenbachstraße 14, 73630 Remshalden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 281179
Vorher
SONDERMASCHINENBAU Gesellschaft mit beschränkter HaftungPaal Verpackungsmaschinen GmbHBosch Packaging Systems GmbH
Eingetragen
20.12.1974
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen. Die Gesellschaft darf auch als Maschinen-Handelsgesellschaft tätig werden.

Historie

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Management

NameRolle
Jens Baumbach
seit 4.6.2024
Prokura
Geschäftsführer
Bernd Bruckert
seit 4.7.2019
Prokura
Ferdinand Stummer
seit 4.7.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert90.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Platin2025 Acquisition S.à.r.l.LUX
90.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Syntegon Technology GmbH
Germany
90.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paal Verpackungsmaschinen GmbH
(vormals: Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG)

Remshalden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist gemäß § 264/264a HGB nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 und 327 HGB wurden in Anspruch genommen.

Zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.

Zugänge zu den Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig teilweise linear, teilweise degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Den Abschreibungen liegen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:

Jahre
Software 3 - 5
Gebäude 50
technische Anlagen und Maschinen 5 - 20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 - 12

Anlagenzugänge werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Kosten. Für wertmindernde Umstände werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Unfertige Erzeugnisse werden anhand von Kostenträgerkonten ermittelt. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt mittels einer Zuschlagskalkulation.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten, beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen für Altersteilzeit werden für feststehende Einzelfälle gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls unter Berücksichtigung von negativen Kursänderungen zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei zuordenbaren Kurssicherungsgeschäften erfolgt die Bewertung mit dem Sicherungskurs.

Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Im Geschäftsjahr wurden keine Sonderabschreibungen und außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Anlagevermögen

(2) Eigenkapital

Das Jahresergebnis wird entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelung bei Aufstellung des Jahresabschlusses den Gesellschafterkonten belastet oder gutgeschrieben.

(3) Verbindlichkeiten

31.12.2007
Restlaufzeit
bis 2 bis über
Gesamt 1 Jahr 5 Jahre 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.224 167 199 858
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.673 7.673 0 0
Übrige Verbindlichkeiten 11.002 11.002 0 0
19.899 18.842 199 858
31.12.2006
Rest-
laufzeit
Gesamt bis 1 Jahr
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.326 136
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.566 8.566
Übrige Verbindlichkeiten 11.053 11.053
20.945 19.755

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, sowie durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Für ein Bankdarlehen valutierend mit Euro 510.000 sind zusätzlich Wertpapiere des Umlaufvermögens in gleicher Höhe verpfändet.

(4) Aperiodische Aufwendungen und Erträge

In der Position sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Ausbuchung einer Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 136, sowie aus Verkäufen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 4 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen in Höhe von TEUR 49 enthalten.

(5) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt fällig bis
31.12.2007 1 Jahr
TEUR TEUR
Leasing- und Mietverträge 382 185

Sonstige Angaben

(6) Devisentermingeschäfte

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungs- und Zinsänderungsrisiken eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:

Beizulegender
Zeitwert
(pos. "+" /
Nominal- neg. "-")
Währung betrag TEUR
Devisentermingeschäfte TEUR 522 + 39
TEUR 496 - 13

Der beizulegende Zeitwert ergibt sich aus der Bewertung der ausstehenden Position zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus Grundgeschäften. Er gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Positive Zeitwerte stehen für potenzielle Gewinne am Bilanzstichtag, negative für potenzielle Verluste. Auf Grund des Sicherungszusammenhangs bleiben diese Marktwertschwankungen der derivativen Finanzinstrumente bilanziell außer Ansatz, soweit Bewertungseinheiten gebildet werden können.

Die Bewertung der eingesetzten derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach anerkannten finanzmathematischen Berechnungsmodellen und -methoden. Die wesentlichen Berechnungsparameter basieren dabei auf den am Bilanzstichtag gültigen Marktpreisen.

(7) Organe der Gesellschaft

Die Sondermaschinenbau GmbH, Remshalden, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG.

Geschäftsführer der Komplementärin ist:

Herr Claus Paal

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

(8) Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)

2007 2006
Angestellte 1) 58 58
Gewerbliche Arbeitnehmer 90 90
148 148

1) ohne Einbeziehung von Geschäftsführern und Auszubildenden

(9) Persönlich haftende Gesellschafterin

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Sondermaschinenbau GmbH, Remshalden, mit einem Stammkapital von DM 50.000,00.

 

Remshalden, den 3. Juni 2008

Claus Paal

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.394,00 28.038,00
II. Sachanlagen 9.546.496,00 5.896.565,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.248.811,00 8.750.507,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.923.462,04 1.441.800,96
III. Sonstige Wertpapiere 2.603.747,19 2.110.002,93
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.994.193,75 11.336.122,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 74.208,00 52.258,93
27.429.311,98 29.615.295,08

Passiva

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile
1. Komplementäreinlage 46.527,56 46.527,56
2. Kommanditeinlagen 289.992,96 289.992,96
II. Kapitalrücklage 4.178.520,71 4.178.520,71
III. Verlustsonderkonto der Kommanditisten 331.176,74 0,00
4.183.864,49 4.515.041,23
B. Rückstellungen 3.346.813,96 4.155.762,25
C. Verbindlichkeiten 19.898.633,53 20.944.491,60
27.429.311,98 29.615.295,08

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007

2007
Anhang EUR EUR
1. Rohertrag 12.510.209,24
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.134.213,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
- davon für Altersversorgung: EUR 169.206,34 (Vj: EUR 54.432,50) 1.538.744,81 8.672.957,94
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 245.908,60
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.611.373,75
- 20.031,05
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 360.239,73
6. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen EUR 106.356,59 (Vj.: EUR 68.687,49) 589.148,71 - 228.908,98
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 248.940,03
9. Steuern vom Ertrag 67.855,50
10. Sonstige Steuern 14.381,21 82.236,71
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 331.176,74
2006
EUR EUR
1. Rohertrag 19.160.980,73
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.843.237,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
- davon für Altersversorgung: EUR 169.206,34 (Vj: EUR 54.432,50) 1.382.831,28 8.226.068,66
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 220.640,97
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.413.692,33
7.300.578,77
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 265.886,88
6. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 4.072,07
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen EUR 106.356,59 (Vj.: EUR 68.687,49) 297.894,63 - 36.079,82
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7.264.498,95
9. Steuern vom Ertrag 1.181.450,00
10. Sonstige Steuern 8.269,12 1.189.719,12
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss 6.074.779,83

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 299.925,82 24.144,00 0,00 324.069,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.716.581,66 3.653.943,41 0,00 9.370.525,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 613.841,53 21.000,00 19.724,19 615.117,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.449.825,53 207.108,19 34.677,79 1.622.255,93
7.780.248,72 3.882.051,60 54.401,98 11.607.898,34
8.080.174,54 3.906.195,60 54.401,98 11.931.968,16
Abschreibungen
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 271.887,82 13.788,00 0,00 285.675,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 208.422,66 116.094,41 0,00 324.517,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 569.062,53 12.165,00 19.724,19 561.503,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.106.198,53 103.861,19 34.677,79 1.175.381,93
1.883.683,72 232.120,60 54.401,98 2.061.402,34
2.155.571,54 245.908,60 54.401,98 2.347.078,16
Buchwert
31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.394,00 28.038,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 9.046.008,00 5.508.159,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 53.614,00 44.779,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.874,00 343.627,00
9.546.496,00 5.896.565,00
9.584.890,00 5.924.603,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

1. Wirtschaftliche Lage

Die Hauptwirtschaftszweige, in denen die Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG tätig ist (Verpackungs-, Papierindustrie und Maschinenbau), haben sich im Jahr 2007 weiter positiv entwickelt. In der Branche ist aufgrund der globalen Entwicklung ein immenser Preisdruck auf dem Beschaffungsmarkt zu verzeichnen, der nicht, oder nur unvollständig an die Abnehmer weitergegeben werden kann.

2. Geschäftsentwicklung

Das Jahr 2007 war gekennzeichnet durch erhebliche Investitionen in die Produktions- und Verwaltungsflächen am Standort der Gesellschaft.

Das Geschäftsjahr 2007 war ferner gekennzeichnet durch einen schleppenden Auftragseingang vor allem Ende des Jahres 2006. Der Auftragseingang belebte sich vor allem im zweiten Halbjahr. Die eingehenden Aufträge waren jedoch gekennzeichnet durch viele kleinere Maschinen mit geringerem Umsatzvolumen.

Dadurch und durch die im Zuge des Neubaus notwendig gewordenen Erweiterungs- und Optimierungsmaßnahmen, die im laufenden Betrieb vorgenommen wurden, ist es zu Verzögerungen bei der Abwicklung einzelner Aufträge gekommen.

Der Umsatz des Geschäftsjahres ist deutlich hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben.

3. Vermögens- und Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um 14,7 % auf TEUR 26.287 zurückgegangen. Das Neumaschinengeschäft hat hierbei mit rund 87 % einen Anteil von 22,8 Mio. Eur

(VJ. 24,2 Mio. EUR). Während im Vorjahr ein Großteil des Umsatzes im amerikanischen Markt generiert wurde, war dies im Jahr 2007 umgekehrt. Der Inlandsanteil am Gesamtumsatz betrug in 2007 rd. 43 % gegenüber rd. 29 % im Vorjahr. Das Rohergebnis ging um 36,2 % auf TEUR 12.107 zurück. Dies erklärt sich zum Teil auch aus einer Sondersituation im Vorjahr. In 2006 waren Großaufträge mit großen Stückzahlen für identische Teile enthalten, die sich positiv auf die Fertigungsproduktivität ausgewirkt haben.

Trotz gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändertem Personalbestand haben sich die Personalaufwendungen um 5,4 % auf TEUR 8.673 erhöht, was im Wesentlichen auf eine Tariflohnerhöhung, sowie Aufwendungen für Rückstellungen im Rahmen des Entgeltrahmentarifvertrages zurückzuführen ist.

Das Betriebsergebnis ist im Geschäftsjahr daher um rd. 7,3 Mio. EUR schlechter als im Vorjahr. Zu erklären ist dies im Wesentlichen durch das außerordentlich gute Ergebnis im Vorjahr, bestimmte Preisentwicklungen auf der Umsatzseite sowie die Struktur der bearbeiteten Aufträge.

Durch die hohen Gesellschafterdarlehen ist die Zinsbelastung gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Dies hat ebenfalls zu einer Verschlechterung des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr geführt.

Das Geschäftsjahr war gekennzeichnet durch sehr hohe Investitionen mit insgesamt
TEUR 3.906 gegenüber TEUR 63 im Vorjahr. Investitionsschwerpunkt war in 2007 der Neubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes auf dem Gelände in Remshalden-Grunbach. Dies hat wesentlich beigetragen zum Rückgang des Bestandes an liquiden Mitteln. Die Liquidität war trotz der hohen Investitionen jederzeit gesichert.

Die Quote des Eigenkapitals inclusive der eigenkapitalähnlichen Mittel (Gesellschafterdarlehen) hat sich trotz der hohen Investitionen gegenüber dem Vorjahr nur von 44,1 % auf 43,3 % vermindert. Das Anlagevermögen ist wie im Vorjahr vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

4. Sonstige wichtigen Vorgänge im Geschäftsjahr

Der Neubau des Produktions- und Verwaltungsgebäudes hat den Produktionsfluss und die Produktivität der Gesellschaft belastet. Zusammen mit der hohen Auslastung im zweiten Halbjahr hat dies zu hohem Termindruck geführt. Insbesondere im zweiten Halbjahr konnten die Liefertermine nicht in allen Fällen eingehalten werden.

5. Forschung und Entwicklung

Die Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG ist weiterhin bemüht ihren qualitativen und innovativen Vorsprung auf dem Gebiet der Verpackungsmaschinen durch hohe Entwicklungs- und Forschungsaufwendungen zu sichern. Die Modularität der Maschinenkonstruktionen wurde weiter verbessert, eine neue Maschinenserie wurde entwickelt, eine bereits bestehende Maschinenserie wurde weiterentwickelt.

6. Investitionen

Erhebliche Investitionen in Höhe von insgesamt rd. 3,7 Mio. Euro wurden in einen Neubau eines Gebäudes mit Produktions- und Serviceflächen sowie moderner Sozialräume inclusive Tiefgarage und Ausstattung der Räumlichkeiten investiert.

Im Jahr 2007 wurden mit Ausnahme der Investitionen in den Neubau ausschließlich turnusgemäße Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen getätigt. Die Produktion befindet sich auf dem neuesten Stand der Montagetechnik.

7. Personalentwicklung

Während des Berichtszeitraums blieb der Personalstand weitestgehend konstant. Dabei wurden zielgerichtete Maßnahmen zur Optimierung der Führungsstruktur eingeleitet.

Zusätzlich waren mehrere Auszubildende bei der Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG beschäftigt. Zur nachhaltigen Sicherung des hohen Ausbildungsstandards der Mitarbeiter kommt die Gesellschaft erfolgreich ihrer Aufgabe nach jungen Menschen eine moderne Ausbildung anzubieten.

8. Wesentliche Vorgänge nach Geschäftsjahresende

Wesentliche Vorgänge nach Geschäftsjahresende waren bis zur Aufstellung des Lageberichtes keine zu verzeichnen.

9. Risiken und Chancen

Bei der Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG besteht eine gewisse Abhängigkeit von der Nahrungsmittel- und Konsumgüterindustrie. Insbesondere die Nahrungsmittelindustrie ist darüber hinaus geprägt von einem starken Konzentrationsprozess, was dazu führt, dass die Abhängigkeit - sowohl Umsatz- als auch ergebnisseitig - von wenigen Großkunden immer stärker wird.

Bei einem hohen Exportanteil liegt trotz der Tatsache, daß bisher alle wesentlichen Aufträge in inländischer Währung abgeschlossen wurden ein gewisses Währungsrisiko vor, da die Wettbewerbsfähigkeit der Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG durch Veränderungen in der Währungsparität beeinflußt wird.

Gewisse potenzielle Risiken liegen im Sondermaschinenbau dann vor, wenn neue technische Lösungen vom Kunden gefordert und auftragsbezogen produziert werden. Diesem Risiko wird durch einen optimierten Ablauf bei der Vertragsprüfung begegnet.

Zusammengefasst kann man sagen, dass für die Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG keine über die normalen Risiken hinausgehenden Unsicherheiten bestehen.

Aufgrund des hohen Qualitätsniveaus der Maschinen, der Flexibilität der Konstruktion und der internationalen Ausrichtung besteht die Chance neue Märkte und Kundensegmente mit interessanten Auftragsvolumina zu erschließen.

Das Unternehmen hat einen Entwicklungsprozess in Gang gesetzt, um die Standardisierung seiner hergestellten Verpackungsmaschinen weiter voranzubringen. Hieraus ergeben sich Chancen wesentliche Produktivitätsverbesserungen zu erreichen.

10. Künftige Entwicklungen

Angesichts der zur Zeit lediglich befriedigenden Weltkonjunktur im Maschinenbau geht man nach wie vor von einer stabilen Geschäftstätigkeit aus. Wachstumspotenziale bestehen in den von uns bisher nur teilweise bedienten Auslandsmärkten. Die Auftragseingänge der ersten Monate im neuen Geschäftsjahr und der am Bilanzstichtag bestehende Auftragsbestand sichern die Auslastung großer Teile des Geschäftsjahres 2008.

Wir gehen daher für das Geschäftsjahr 2008 von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse aus. Der Auftragsbestand weist allerdings wie im vergangenen Jahr eher kleinere Auftragsvolumina pro Auftrag aus. Da die Margen erfahrungsgemäß bei geringerem Volumen pro Auftrag geringer sind, muss realistischerweise damit gerechnet werden, dass das Ergebnis in 2008 dadurch belastet, jedoch unter Berücksichtigung des durch den Standardisierungsprozess erwarteten Produktivitätsgewinnes zumindest ausgeglichen sein wird.

 

Remshalden, den 3. Juni 2008

Claus Paal

Die Geschäftsführung

Für Zwecke der Offenlegung sind Erleichterungen in Anspruch genommen worden. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

" Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG, Remshalden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Paal Verpackungsmaschinen GmbH & Co. KG. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 3. Juni 2008

HHS Hellinger Hahnemann Schulte-Groß GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schumacher, Wirtschaftsprüfer

Eberle, Wirtschaftsprüfer"

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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