R. Weiss Maschinenbau GmbHLiquidiert

74564 Crailsheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 671039
Eingetragen
2.9.1992
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Bau von Maschinen und Sondermaschinen aller Art, sowie Fertigung und Montage von Maschinen- und Einzelteilen jeglicher Art.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

R. Weiss Maschinenbau GmbH

Crailsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
TEuro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

7.666,00

4,9

II. Sachanlagen

355.687,50

460,6

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

2.479.275,74

922,4

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.640.716,37

2.778,6

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

178.134,12

1.244,4

C. Rechnungsabgrenzungsposten

42.665,45

37,3

Summe Aktiva

5.704.145,18

5.448,2



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
TEuro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

60.000,00

60,0

II. Gewinnvortrag

3.395.001,95

3.035,4

III. Jahresüberschuss

214.574,99

359,6

B. Rückstellungen

1.484.530,38

1.197,0

C. Verbindlichkeiten

550.037,86

796,1

Summe Passiva

5.704.145,18

5.448,2

ANHANG

für das Geschäftsjahr 2018


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Der Jahresabschluss der R. Weiss Maschinenbau GmbH, Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim (Ulm, HRB 671039) wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu die sen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.


Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt.


II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Bilanzierungsmethoden


Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestelltaufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.


Bewertungsmethoden


Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.


Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die biszum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.


Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.


Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:


ANLAGEV ERMÖGEN


Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.


Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.


Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S. 4 HGB waren im Berichtsjahr nicht zu bilden.


Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.


UMLAUFVERMÖGEN


Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, die Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wurden nicht aktiviert.


Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.


Auf den Ausweis aktiver latenter Steuern wurde aufgrund des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Eine mögliche aktive latente Steuer resultiert aus den unterschiedlichen Wertansätzen für die Pensionsrückstellungen.


RÜCKSTELLUNGEN


Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.


Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wer den künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet,
wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.


PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN


Für die Gesellschaft wurde zum 31.12.2018 eine versicherungsmathematische Berechnung unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen erstellt.


Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wurde im Umstellungsjahr von BilMoG ausgeübt. Zum 31.12.2018 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung € 27.593,17.

Zur Abdeckung des Risikos wurden verschiedene Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an den Geschäftsführer, Herr Reinald Weiss, verpfändet wurden. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2018 beträgt € 170.651,65.


Der gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz von 3,21% und dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz von 2,32 % beträgt € 164.742,83. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.


Der Ausweis des Zinsänderungseffektes erfolgt in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von € 35.819,91.


Die versicherungsmathematische Berechnung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2018 weist eine planmäßige Zuführung der Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr in Höhe von € 76.493,21 aus.

VERBINDLICHKEITEN


Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen bestehen in Höhe von € 615.846,61.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31.12.2018 auf insgesamt € 550.037,86, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 550.037,86.

Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit länger als 5 Jahre bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB


Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB haben nicht bestanden.


Sonstige finanzielle Verpflichtungen


Zum 31.12.2018 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen:

Höhe der mtl. Verpflichtung

Jahresbetrag

Mietvertrag Geschäftsräume

18.169,38

218.032,56

Leasingverträge

2.275,98

27.311,76

Mietvertrag Maschinen etc.

8.413,54

100.962,50

IV. Sonstige Angaben


Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 80 Mitarbeiter beschäftigt.

V. Angaben gern. § 42 Abs. 3 GmbH


Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum 31.12.2018 in Höhe von € 0,00.


Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31.12.2018 in Höhe von € 22.771,03.

 

Crailsheim, den 21. November 2019

gez. Herr Reinald Weiss


Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 21. November 2019

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