GREYSTONE GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Destan Fuad Bezmen seit 5.10.2023 | Geschäftsführer |
Denis Savastano seit 30.1.2023 | Geschäftsführer |
Jannik Schmitte seit 19.7.2021 | Prokura |
Markus Deflorian seit 19.7.2021 | Prokura |
Ulrich Mayer seit 24.6.2021 | Geschäftsführer |
Axel Kraus seit 26.9.2018 | Prokura |
Fabian Scholz seit 8.7.2015 | Prokura |
Heinrich Becker seit 10.2.2010 | Prokura |
Mark Enderlein seit 9.4.2009 | Prokura |
Andrea Lange seit 18.11.2004 | Prokura |
Matthias Kahl seit 18.11.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LF Europe Ltd | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Miles GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Miles GmbH, Norderstedt1. GeschäftstätigkeitDie Miles GmbH mit Sitz Norderstedt beliefert in erster Linie Kunden des filialisierten Einzelhandels (Discount) insbesondere mit Hartwaren, Damen-, Herren und Kinderbekleidung, Schuhen und weiteren Konsumgütern, die keine elektronischen Bauteile beinhalten. Die Miles GmbH hilft ihren Handelspartnern ihre Produkte erfolgreich am Markt zu etablieren. Zusammen mit diesen entwickelt die Miles GmbH ganzheitliche Konzepte von der Produktentwicklung über die Beschaffung bis hin zur Vermarktung und steht als global agierender Full Service Partner an der Seite der Kunden. Die langjährige Erfahrung in Produktentwicklung und Design, Sourcing und Produktionsüberwachung bis hin zu termingerechter Logistik und Vermarktung wird von führenden Handelsketten im In- und Ausland seit Generationen geschätzt. Vom reinen Handelsunternehmen mit Schwerpunkt Textil entwickelte sich die Miles GmbH im Laufe der Jahre zu einem echten Lifestyle-Anbieter mit Verständnis für einzelne Produkte und ganze Kollektionen. Die Produkte aus den Bereichen Fashion und Accessoires, Dekoration, Möbel, Haushaltswaren und Taschen bis hin zu Spiel-und Sportgeräten und Campingartikeln garantieren die Vielseitigkeit, die sich unsere Handelspartner für ihre Kunden wünschen. Die Miles GmbH kreiert Themenwelten und sorgt so für nachhaltige Emotionen - sei es für den Handel oder für Partner aus der Industrie. Basierend auf den seit über vielen Jahren aufgebauten Kernkompetenzen, verbunden mit dem in den asiatischen Service- und Einkaufsbüros vorhandenen Know-how, bietet die Miles GmbH ihren Abnehmern im filialisierten Einzelhandel sowie im Discountbereich eine umfassende Dienstleistung von der Beratung bis zur Umsetzung. Als international agierendes Unternehmen sind wir uns bei Miles unserer umfangreichen Verantwortung für Mensch und Umwelt bewusst. Deshalb ist es fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie, unsere Abläufe kontinuierlich zu verbessern und die Beanspruchung der natürlichen Ressourcen zu verringern. Mit der Einführung unserer Nachhaltigkeitsstrategie konnten wir weitere Voraussetzungen schaffen, um das Vertrauen unserer Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und unseres gesellschaftlichen Umfelds zu stärken. Die Miles GmbH steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der Umsatzerlöse und des aus dem internen Managementreporting abgeleiteten Ergebnis vor Steuern. 2. Wirtschaftliches Umfeld 1Nach Berichten des Statistischen Bundesamts hat sich die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2022 weiter erholt: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Dies wird besonders deutlich bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Auch im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,1 %. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden. Um die in 2022 stark angestiegende Inflationsrate zu stabilisieren, hat die EZB im Juli 2022 begonnen den Leitzins schrittweise zu erhöhen. Im Berichtsjahr wurde der Leitzins in vier Schritten von 0,00% auf 2,50% erhöht. Die Zinsanpassungen wirken sich mit einer Verzögerung von ca. einem Jahr auf die Inflation und das Wirtschaftswachstum aus. 3. GeschäftsentwicklungWie erwartet konnte die Miles GmbH den Umsatz im Geschäftsjahr 2022 wieder steigern. Der Umsatz stieg um 13,7 Prozent auf 194,0 Millionen Euro (Vorjahr: 170,6 Millionen Euro). Insbesondere in der Region UK und Irland konnten wir gute Zuwächse verzeichnen. Die Nachfrage nach Outdoor- und Dekorationsartikeln war im abgelaufenen Geschäftsjahr überdurchschnittlich hoch. Der starke Wettbewerb und der daraus resultierende Margendruck verbunden mit im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen, aber immer noch überdurchschnittlich hohen Frachtraten belasteten das Ergebnis. Wir konnten auf unseren Beschaffungsmärkten für unsere Produkte die Einkaufspreise im Durchschnitt senken und seit den 2.Quartal 2022 kam es kaum noch zu Störungen in der Lieferkette. Im Geschäftsjahr 2022 muss die Miles GmbH ein Ergebnis in Höhe von -10.448 TEUR ausweisen (Vorjahr: -17.844 TEUR), das über den Ergebnisabführungsvertrag von der Gesellschafterin erstattet wird. 4. ErtragslageUmsatzentwicklung in TEUR
Der Umsatz setzt sich im Wesentlichen aus Umsätzen mit Großkunden zusammen. Im Berichtsjahr betrugen die Umsatzerlöse 194,0 Millionen Euro (Vorjahr: 170,6 Millionen Euro). Die Miles GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022 ihre Umsätze zu circa 60 Prozent (Vorjahr: 73 Prozent) im Inland und zu circa 38 Prozent (Vorjahr: 26 Prozent) im europäischen Ausland. Im außereuropäischen Ausland werden Umsatzerlöse von circa 2 Prozent (Vorjahr: 1 Prozent) erzielt. Der Jahresumsatz konnte im Geschäftsjahr 2022 erwartungsgemäß deutlich gesteigert werden. Maßgeblich dafür verantwortlich war das Auslandsgeschäft der Miles GmbH. In Deutschland war der im Vorjahr prognostizierte Rückgang der privaten Konsumausgaben spürbar. Die geringere Nachfrage führte zu einer Verringerung des Inlandsumsatzes um 5,7 Prozent. Ergebnisentwicklung Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2.800 TEUR (Vorjahr: 3.651 TEUR) verschlechterten sich aufgrund von gesunkenen Erträgen aus Währungsdifferenzen in Höhe von 1.739 TEUR (Vorjahr: 2.539 TEUR). Die Bruttomarge konnte wieder von 1,9 Prozent auf 2,9 Prozent leicht verbessert werden. Dies ist unter anderem auf verringerte Frachtkosten zurückzuführen, die aber immer noch im Vergleich zu Jahren vor der Coronapandemie überdurchschnittlich hoch ausfielen. Die im Verhältnis zum Vorjahr um 12,8 Prozent geringeren Personalaufwendungen beruhen auf einem Personalrückgang. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf gesunkene Aufwendungen aus Forderungswertberichtigungen in Höhe von 250 TEUR (Vorjahr: 635 TEUR) zurückzuführen. Das Finanzergebnis verringerte sich um 235 TEUR auf einen Verlust in Höhe von 636 TEUR. Dies ist auf gestiegende Zinssätze im Rahmen der allgemeine Zinsentwicklung zurück zu führen. Der Verlust des Geschäftsjahres von 10.448 TEUR wird aufgrund eines Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags von der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt, erstattet. 5. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der Miles GmbH beläuft sich zum Jahresende 2022 auf 90.032 TEUR (Vorjahr: 91.201 TEUR). Die Sachanlagen in Höhe von 1.184 TEUR (Vorjahr: 1.780 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Mietereinbauten sowie Hardware und übrige Geschäftsausstattung. Für die in der Bilanz ausgewiesenen Vorräte bestehen überwiegend feste Abnahmeverträge. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 28.045 TEUR (Vorjahr: 30.820 TEUR) gegenüber der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt. Weiterhin bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Licus, GmbH, Norderstedt, in Höhe von 700 TEUR (Vorjahr: 1.628 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 70.068 TEUR (Vorjahr: 66.206 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus konzerninternen Darlehen und aus Lieferungen und Leistungen im Konzernverbund. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum 31. Dezember 2022 leicht auf 12,8 Prozent (Vorjahr: 12,6 Prozent). 6. PersonalwesenIm Berichtsjahr wurden im Inland durchschnittlich 173 Mitarbeiter (Vorjahr: 202 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Mitarbeiter im Inland haben ihr Aufgabengebiet im Design, Einkauf, Verkauf, Logistik und allgemeine Verwaltung wie Rechnungswesen und EDV. Unterstützt werden sie von Konzern-Mitarbeitern in Asien u.a. bei der Produktionskontrolle, der ordnungsgemäßen Übergabe auf die Transportmittel sowie durch weitere Dienste. 7. Chancen- und RisikoberichtDie Miles GmbH ist in das Risikosteuerungs- und -managementsystem der Li & Fung Gruppe eingebunden. Dieses in der gesamten Li&Fung-Gruppe über viele Jahre aufgebaute globale System, mit dem insbesondere dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung getragen wird, wird kontinuierlich verfeinert. Dies gilt sowohl für den Absatzmarkt Europa (Kundenstreuung), als auch für den Beschaffungsmarkt Asien (Länder, Produktionspartner). Durch das etablierte Controlling werden verantwortliche Mitarbeiter frühzeitig informiert. Kennzahlen und Bereichsanalysen sind in ein detailliertes Finanzberichtswesen eingebunden und geben frühzeitig Auskunft über die Unternehmenslage. Die Miles GmbH steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der Umsatzerlöse und eines Vorsteuerergebnisses, welches aus dem internen Managementreporting abgeleitet wird. Die Miles GmbH führt, ebenso wie unserer Mutterkonzern Li & Fung regelmäßig Risikoanalysen durch, um nicht intendierte Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu identifizieren und zu reduzieren. Auf Grundlage der festgestellten Umwelt- und Sozialauswirkungen, haben wir mit dem Li & Fung Code of Conduct verbindliche Standards definiert und Maßnahmen, wie regelmäßige Audits und Schulungen etabliert. Auf diese Weise kontrollieren und fördern wir die Einhaltung der Lieferantenanforderungen. Die Miles GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit neben den allgemeinen Geschäftsrisiken insbesondere den Risiken des Liefer- und Handelsgeschäfts ausgesetzt. Die in ihrer Bedeutung für die Miles GmbH wesentlichen Risiken werden in ihrer Bedeutung absteigend im Folgenden näher erläutert.
Chancen ergeben sich durch unseren starken Unternehmensverbund, die Li&Fung-Gruppe. Durch die Einbindung dieser wird der weitere Ausbau des Produktportfolios sowie eine internationale Ausrichtung vorangetrieben, wobei unverändert ein moderates, selektives und organisches Wachstum bei gleichzeitiger Stärkung der Kunden- und Lieferantenbasis in den Kernmärkten und -produkten angestrebt wird. Wir setzen auf den Ausbau konzerninterner Cross-Selling-Aktivitäten. Hier sehen wir in Zukunft ein moderates Wachstumspotenzial. Durch die Zusammenarbeit mit Li&Fung können erhebliche Synergien - insbesondere bei der Warenbeschaffung im asiatischen Raum und bei der Streckenfinanzierung - realisiert werden. Dies sichert auch zukünftig die Lieferbereitschaft der in den LFEGS-Konzern einbezogenen Unternehmen für qualitativ hochwertige Produkte. Insgesamt sehen wir keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. 8. Prognosebericht 2Die Weltwirtschaft expandierte im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 in sehr moderatem Tempo. Die Weltproduktion nahm im ersten Halbjahr 2023 bei geringer Dynamik merklich stärker zu als im Verlauf des vergangenen Jahres. Die Stimmung bei den Unternehmen, die sich um die Jahreswende vor dem Hintergrund eines geringeren Inflationsdrucks, nachlassender Probleme in den Lieferketten sowie der Abkehr von der Null-Covid-Politik in China merklich aufgehellt hatte, trübte sich im Frühjahr wieder ein und blieb bis zuletzt gedämpft. Insgesamt war der Welthandel im ersten Halbjahr leicht abwärtsgerichtet, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften sogar recht deutlich. Die Weltwirtschaft expandiert vorerst in moderatem Tempo und wird nach Ansicht von Experten wohl nur allmählich an Schwung gewinnen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft erwartet nach einem Zuwachs der Weltproduktion um 3,3 Prozent im Jahr 2022 für das nächste Jahr nur noch ein Wachstum um 2,8 Prozent. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bleibt die Expansion aber deutlich gedämpfter. Hier werden Wachstumsraten von 1,5 Prozent für 2023 und 1,4 Prozent für 2024 erwartet. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten, maßgeblich hervorgerufen durch die Energiepreisentwicklung, führten zu einer beobachtbaren Nachfrageschwäche nach Konsumgütern. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs gehen wir davon aus, dass der Gesamtjahresumsatz im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr signifikant rückläufig sein wird. Wir rechnen auch für das Geschäftsjahr 2023 mit Verlusten auf dem Niveau des Berichtsjahres. Die Liquidität der Miles GmbH ist über den Li&Fung-Konzern hinaus jedoch sichergestellt.
Norderstedt, 1. November 2023 Destan Fuad Bezmen Ulrich Mayer Luc Van Elk Denis Savastano
1 Unsere Aussagen stützen sich auf die
Pressemitteilung Nr. 020 des Statistischen Bundesamtes vom
13. Januar 2023 (www.destatis.de).
Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022I. Allgemeine AngabenDie Miles GmbH hat ihren Sitz in Norderstedt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kiel (HR B-Nr. 3850 NO). Die Miles GmbH ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen.
Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlicher dauernder Wertminderung erforderlich sind, werden diese vorgenommen. Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zu den Unternehmen, von denen die Gesellschaft mindestens den fünften Teil der Anteile am Kapital besitzt, sind nachfolgend aufgeführt:
*) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag Die Vorräte werden anhand von Einzelbewertungen zu Anschaffungskosten bzw. Herstellkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Veräußerbarkeit und/oder Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Es wurde auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf Forderungen verzichtet, da zum Zeitpunkt der Bilanzierung die offenen Forderungen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen ausgeglichen waren. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt, Fremdwährungsbestände sind dabei mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden bei der Muttergesellschaft als Organträgerin, die LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt, gebildet. III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 ist in der anliegenden Aufstellung "Anlagenspiegel" dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigen zum Bilanzstichtag eine Einzelwertberichtigung in Höhe von 518 TEUR (Vorjahr: 371 TEUR). Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Kostenumlagen. Von den Forderungen sind 28.045 TEUR (Vorjahr 30.820 TEUR) gegen die Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 6.208 TEUR (Vorjahr: 7.912 TEUR) beinhalten im Wesentlichen eine hinterlegte und im Januar 2023 auslaufende Bankbürgschaft in Höhe von 5.000 TEUR. Daneben bestehen Lieferantengutschriften in Höhe von 630 TEUR (Vorjahr: 1.467 TEUR). Die Restlaufzeiten aller Forderungen und sonstigen Vermögenstände betragen weniger als ein Jahr. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt und wird am Bilanzstichtag von der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt, gehalten. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, erwartete Kursverluste und Personalrückstellungen zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 70.068 TEUR (Vorjahr: 66.206 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus dem Liefergeschäfts 44.088 TEUR (Vorjahr 25.002 TEUR) und Ausleihungen an Konzerngesellschaften 23.500 TEUR (Vorjahr 33.500 TEUR) zusammen. Von den Verbindlichkeiten betreffen 20.230 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 3.737 TEUR (Vorjahr: 6.360 TEUR) beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 3.667 TEUR (Vorjahr 6.156 TEUR). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestanden nicht. Die Restlaufzeiten aller Verbindlichkeiten betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 13.534 TEUR (Vorjahr: 3.651 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 12.473 TEUR (Vorjahr: 2.539 TEUR) und aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 432 TEUR (Vorjahr: 495 TEUR). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 16.562 TEUR (Vorjahr: 9.704 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 10.733 TEUR (Vorjahr: 3.132 TEUR), aus Konzernkostenumlagen in Höhe von 3.071 TEUR (Vorjahr: 2.900 TEUR) und aus Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 250 TEUR (Vorjahr: 635 TEUR). IV. Ergänzende AngabenGeschäftsführer waren die Herren
Hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur zwei Geschäftsführer bei der Gesellschaft beschäftigt sind. Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 173 (Vorjahr 202) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) in den Bereichen Selling & Merchandising 127 (Vorjahr: 158) und Administration 46 (Vorjahr: 45) beschäftigt. Zum 31. Dezember 2022 wurden im Zuge eines Factorings Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 19.838 TEUR (Vorjahr: 25.407 TEUR verkauft. Dies hatte den Zweck, liquide Mittel zu beschaffen und Synergieeffekte innerhalb des Konzerns auszunutzen sowie die konzerneinheitliche Steuerung zu verbessern. Das Bonitätsrisiko ist mit dem Verkauf der Forderungen vollständig auf den Erwerber übergegangen. Die zugeflossenen Mittel wurden zur Tilgung bestehender Verbindlichkeiten verwendet. Es besteht eine steuerliche Organschaft zwischen der Muttergesellschaft LF Europe (Germany) Services GmbH und der Miles GmbH. V. FinanzinstrumenteZur Absicherung von Grundgeschäften in Fremdwährung werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die Kurssicherungsgeschäfte haben eine Laufzeit von bis zu 26 Monaten und werden zusammen mit dem Grundgeschäft als Bewertungseinheit behandelt. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuationen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen, zurückgehen. Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei bestehenden Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bzw. geplanten Transaktionen in Fremdwährung (Absicherung bestehender Bestellobligo) eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv anhand der critical term match Methode festgestellt. Grundlage für die Ermittlung der Wirksamkeit (Effektivität) der Bewertungseinheit ist die Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. Die Wirksamkeit wird prospektiv festgestellt. Es wurden folgende Bewertungseinheiten gebildet: Devisentermingeschäfte in USD, CNY und GBP (Mikro-Hedge) Art der gebildeten Bewertungseinheit: Mikro-Hedge Art des abgesicherten Risikos: Wertänderungsrisiko (Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen in US-Dollar, Chinesischer Renminbi und Britisches Pfund.)
Zum Abschlussstichtag ergibt sich die Höhe der mit der gebildeten Bewertungseinheit abgesicherten Risiken aus der unterlassenen Erhöhung der USD-Verbindlichkeiten auf den niedrigeren Devisenkassamittelkurs in Höhe von 521 TEUR. Die Bildung von Drohverlustrückstellungen für das errechnete Verlustrisiko aus schwebenden Geschäften wurde in Höhe von 4.082 TEUR unterlassen. **) In die Bewertungseinheit sind zum Abschlussstichtag Bestellobligo und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (USD und CNY), bzw. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (GBP) einbezogen. Für die einzelnen Verbindlichkeiten/Forderungen bzw. Warenbestellungen/ Warenverkäufe wurden jeweils einzelne Devisenterminkontrakte abgeschlossen, deren Laufzeiten der erwarteten Fälligkeit der Grundgeschäfte entsprechen. ***) Die gegenläufigen Wertänderungen der Devisenterminkontrakte gleichen sich aus, da Grund- und Sicherungsgeschäft demselben Risiko ausgesetzt sind. Es besteht Währungsidentität, da den (zukünftigen) Verbindlichkeiten/Forderungen zum Fälligkeitszeitpunkt sich ausgleichende Forderungen/Verbindlichkeiten zu einem festen Euro-Kurs gegenüberstehen. Sobald absehbar wird, dass es zu zeitlichen Verschiebungen des Lieferzeitpunktes bzw. beim Zahlungsausgleich der Lieferantenverbindlichkeit/-forderung kommt, werden die Laufzeiten der entsprechenden Devisenterminkontrakte angepasst. VI. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund eines langfristigen Mietvertrages für das Betriebs- und Verwaltungsgebäude sowie weitere angemietete Geschäftsräume:
VII. AbschlussprüferhonorarDas Honorar des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt 83 TEUR (Vorjahr: 86 TEUR) und unterteilt sich in folgende Leistungen: Abschlussprüfungsleistungen 78 TEUR (Vorjahr: 81 TEUR) sowie andere Bestätigungsleistungen 5 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR). VIII. Ereignisse nach dem AbschlussstichtagBesondere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben. IX. KonzernobergesellschaftDie Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt (Kleinster Konsolidierungskreis) und wird sowohl in den Teilkonzernabschluss der LF Europe Ltd., Vereinigtes Königreich als auch in den Konzernabschluss der Li & Fung Limited, Bermuda als Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht.
Norderstedt, 1. November 2023 Destan Fuad Bezmen Ulrich Mayer Luc Van Elk Denis Savastano Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Miles GmbH, Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Miles GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Miles GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 30. November 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer ppa. Katharina Kaufmann, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 05.12.2023 festgestellt. |
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