Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 3850 NO
Vorher
Miles Handelsgesellschaft International mbHMiles Fashion GmbH
Eingetragen
18.11.2004
Branche
Großhandel mit TabakwarenGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Fabrikation, Vertrieb und Handel mit Konsumgütern sowie Import und Export mit Konsumgütern, ausgenommen genehmigungsbedürftige Geschäfte, soweit die hierfür erforderliche Genehmigung nicht erteilt ist

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Destan Fuad Bezmen
seit 5.10.2023
Geschäftsführer
Denis Savastano
seit 30.1.2023
Geschäftsführer
Jannik Schmitte
seit 19.7.2021
Prokura
Markus Deflorian
seit 19.7.2021
Prokura
Ulrich Mayer
seit 24.6.2021
Geschäftsführer
Axel Kraus
seit 26.9.2018
Prokura
Fabian Scholz
seit 8.7.2015
Prokura
Heinrich Becker
seit 10.2.2010
Prokura
Mark Enderlein
seit 9.4.2009
Prokura
Andrea Lange
seit 18.11.2004
Prokura
Matthias Kahl
seit 18.11.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
LF Europe LtdGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
LF Europe (Germany) Services GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Miles GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der Miles GmbH, Norderstedt

1. Geschäftstätigkeit

Die Miles GmbH mit Sitz Norderstedt beliefert in erster Linie Kunden des filialisierten Einzelhandels (Discount) insbesondere mit Hartwaren, Damen-, Herren und Kinderbekleidung, Schuhen und weiteren Konsumgütern, die keine elektronischen Bauteile beinhalten.

Die Miles GmbH hilft ihren Handelspartnern ihre Produkte erfolgreich am Markt zu etablieren. Zusammen mit diesen entwickelt die Miles GmbH ganzheitliche Konzepte von der Produktentwicklung über die Beschaffung bis hin zur Vermarktung und steht als global agierender Full Service Partner an der Seite der Kunden. Die langjährige Erfahrung in Produktentwicklung und Design, Sourcing und Produktionsüberwachung bis hin zu termingerechter Logistik und Vermarktung wird von führenden Handelsketten im In- und Ausland seit Generationen geschätzt.

Vom reinen Handelsunternehmen mit Schwerpunkt Textil entwickelte sich die Miles GmbH im Laufe der Jahre zu einem echten Lifestyle-Anbieter mit Verständnis für einzelne Produkte und ganze Kollektionen. Die Produkte aus den Bereichen Fashion und Accessoires, Dekoration, Möbel, Haushaltswaren und Taschen bis hin zu Spiel-und Sportgeräten und Campingartikeln garantieren die Vielseitigkeit, die sich unsere Handelspartner für ihre Kunden wünschen. Die Miles GmbH kreiert Themenwelten und sorgt so für nachhaltige Emotionen - sei es für den Handel oder für Partner aus der Industrie.

Basierend auf den seit über vielen Jahren aufgebauten Kernkompetenzen, verbunden mit dem in den asiatischen Service- und Einkaufsbüros vorhandenen Know-how, bietet die Miles GmbH ihren Abnehmern im filialisierten Einzelhandel sowie im Discountbereich eine umfassende Dienstleistung von der Beratung bis zur Umsetzung.

Als international agierendes Unternehmen sind wir uns bei Miles unserer umfangreichen Verantwortung für Mensch und Umwelt bewusst. Deshalb ist es fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie, unsere Abläufe kontinuierlich zu verbessern und die Beanspruchung der natürlichen Ressourcen zu verringern. Mit der Einführung unserer Nachhaltigkeitsstrategie konnten wir weitere Voraussetzungen schaffen, um das Vertrauen unserer Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und unseres gesellschaftlichen Umfelds zu stärken.

Die Miles GmbH steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der Umsatzerlöse und des aus dem internen Managementreporting abgeleiteten Ergebnis vor Steuern.

2. Wirtschaftliches Umfeld 1

Nach Berichten des Statistischen Bundesamts hat sich die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2022 weiter erholt: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.

Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Dies wird besonders deutlich bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Auch im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,1 %. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden.

Um die in 2022 stark angestiegende Inflationsrate zu stabilisieren, hat die EZB im Juli 2022 begonnen den Leitzins schrittweise zu erhöhen. Im Berichtsjahr wurde der Leitzins in vier Schritten von 0,00% auf 2,50% erhöht. Die Zinsanpassungen wirken sich mit einer Verzögerung von ca. einem Jahr auf die Inflation und das Wirtschaftswachstum aus.

3. Geschäftsentwicklung

Wie erwartet konnte die Miles GmbH den Umsatz im Geschäftsjahr 2022 wieder steigern. Der Umsatz stieg um 13,7 Prozent auf 194,0 Millionen Euro (Vorjahr: 170,6 Millionen Euro). Insbesondere in der Region UK und Irland konnten wir gute Zuwächse verzeichnen. Die Nachfrage nach Outdoor- und Dekorationsartikeln war im abgelaufenen Geschäftsjahr überdurchschnittlich hoch.

Der starke Wettbewerb und der daraus resultierende Margendruck verbunden mit im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen, aber immer noch überdurchschnittlich hohen Frachtraten belasteten das Ergebnis.

Wir konnten auf unseren Beschaffungsmärkten für unsere Produkte die Einkaufspreise im Durchschnitt senken und seit den 2.Quartal 2022 kam es kaum noch zu Störungen in der Lieferkette.

Im Geschäftsjahr 2022 muss die Miles GmbH ein Ergebnis in Höhe von -10.448 TEUR ausweisen (Vorjahr: -17.844 TEUR), das über den Ergebnisabführungsvertrag von der Gesellschafterin erstattet wird.

4. Ertragslage

Umsatzentwicklung in TEUR

2022 2021 Veränderung
in Prozent
Inlandsumsatz 118.636 125.830 -5,7
Umsatz Europa 75.286 44.938 +68,6
Umsatz außerhalb Europas 4.002 2.374 +67,5
SUMME 197.924 173.142 +14,3
Erlösschmälerungen -3.961 -2.565 +54,4
Umsatzerlöse 193.963 170.577 +13,7

Der Umsatz setzt sich im Wesentlichen aus Umsätzen mit Großkunden zusammen. Im Berichtsjahr betrugen die Umsatzerlöse 194,0 Millionen Euro (Vorjahr: 170,6 Millionen Euro). Die Miles GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022 ihre Umsätze zu circa 60 Prozent (Vorjahr: 73 Prozent) im Inland und zu circa 38 Prozent (Vorjahr: 26 Prozent) im europäischen Ausland. Im außereuropäischen Ausland werden Umsatzerlöse von circa 2 Prozent (Vorjahr: 1 Prozent) erzielt.

Der Jahresumsatz konnte im Geschäftsjahr 2022 erwartungsgemäß deutlich gesteigert werden. Maßgeblich dafür verantwortlich war das Auslandsgeschäft der Miles GmbH. In Deutschland war der im Vorjahr prognostizierte Rückgang der privaten Konsumausgaben spürbar. Die geringere Nachfrage führte zu einer Verringerung des Inlandsumsatzes um 5,7 Prozent.

Ergebnisentwicklung

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2.800 TEUR (Vorjahr: 3.651 TEUR) verschlechterten sich aufgrund von gesunkenen Erträgen aus Währungsdifferenzen in Höhe von 1.739 TEUR (Vorjahr: 2.539 TEUR).

Die Bruttomarge konnte wieder von 1,9 Prozent auf 2,9 Prozent leicht verbessert werden. Dies ist unter anderem auf verringerte Frachtkosten zurückzuführen, die aber immer noch im Vergleich zu Jahren vor der Coronapandemie überdurchschnittlich hoch ausfielen.

Die im Verhältnis zum Vorjahr um 12,8 Prozent geringeren Personalaufwendungen beruhen auf einem Personalrückgang.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf gesunkene Aufwendungen aus Forderungswertberichtigungen in Höhe von 250 TEUR (Vorjahr: 635 TEUR) zurückzuführen.

Das Finanzergebnis verringerte sich um 235 TEUR auf einen Verlust in Höhe von 636 TEUR. Dies ist auf gestiegende Zinssätze im Rahmen der allgemeine Zinsentwicklung zurück zu führen.

Der Verlust des Geschäftsjahres von 10.448 TEUR wird aufgrund eines Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrags von der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt, erstattet.

5. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Miles GmbH beläuft sich zum Jahresende 2022 auf 90.032 TEUR (Vorjahr: 91.201 TEUR).

Die Sachanlagen in Höhe von 1.184 TEUR (Vorjahr: 1.780 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Mietereinbauten sowie Hardware und übrige Geschäftsausstattung.

Für die in der Bilanz ausgewiesenen Vorräte bestehen überwiegend feste Abnahmeverträge.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 28.045 TEUR (Vorjahr: 30.820 TEUR) gegenüber der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt. Weiterhin bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Licus, GmbH, Norderstedt, in Höhe von 700 TEUR (Vorjahr: 1.628 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 70.068 TEUR (Vorjahr: 66.206 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus konzerninternen Darlehen und aus Lieferungen und Leistungen im Konzernverbund.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum 31. Dezember 2022 leicht auf 12,8 Prozent (Vorjahr: 12,6 Prozent).

6. Personalwesen

Im Berichtsjahr wurden im Inland durchschnittlich 173 Mitarbeiter (Vorjahr: 202 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die Mitarbeiter im Inland haben ihr Aufgabengebiet im Design, Einkauf, Verkauf, Logistik und allgemeine Verwaltung wie Rechnungswesen und EDV. Unterstützt werden sie von Konzern-Mitarbeitern in Asien u.a. bei der Produktionskontrolle, der ordnungsgemäßen Übergabe auf die Transportmittel sowie durch weitere Dienste.

7. Chancen- und Risikobericht

Die Miles GmbH ist in das Risikosteuerungs- und -managementsystem der Li & Fung Gruppe eingebunden. Dieses in der gesamten Li&Fung-Gruppe über viele Jahre aufgebaute globale System, mit dem insbesondere dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung getragen wird, wird kontinuierlich verfeinert. Dies gilt sowohl für den Absatzmarkt Europa (Kundenstreuung), als auch für den Beschaffungsmarkt Asien (Länder, Produktionspartner). Durch das etablierte Controlling werden verantwortliche Mitarbeiter frühzeitig informiert. Kennzahlen und Bereichsanalysen sind in ein detailliertes Finanzberichtswesen eingebunden und geben frühzeitig Auskunft über die Unternehmenslage. Die Miles GmbH steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der Umsatzerlöse und eines Vorsteuerergebnisses, welches aus dem internen Managementreporting abgeleitet wird.

Die Miles GmbH führt, ebenso wie unserer Mutterkonzern Li & Fung regelmäßig Risikoanalysen durch, um nicht intendierte Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu identifizieren und zu reduzieren. Auf Grundlage der festgestellten Umwelt- und Sozialauswirkungen, haben wir mit dem Li & Fung Code of Conduct verbindliche Standards definiert und Maßnahmen, wie regelmäßige Audits und Schulungen etabliert. Auf diese Weise kontrollieren und fördern wir die Einhaltung der Lieferantenanforderungen.

Die Miles GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit neben den allgemeinen Geschäftsrisiken insbesondere den Risiken des Liefer- und Handelsgeschäfts ausgesetzt. Die in ihrer Bedeutung für die Miles GmbH wesentlichen Risiken werden in ihrer Bedeutung absteigend im Folgenden näher erläutert.

Generell besteht ein Risiko in der Marktakzeptanz der Produkte und Dienstleistungen sowie des Markteintritts neuer Wettbewerber und einer damit verbundenen Verstärkung des Wettbewerbs. Die Entwicklungen werden kontinuierlich beobachtet und analysiert, um bei Bedarf entsprechende Maßnahmen abzuleiten, wie zum Beispiel die Anpassung einzelner Produkte hinsichtlich Design und Preisgestaltung.

Die steigende Binnennachfrage in China und die möglicherweise hieraus resultierende Steigerung der Einkaufspreise sowie Verknappung der Kapazitäten stellen im Hinblick auf die Beschaffung ebenso ein Risiko dar wie die Entwicklung der Frachtkostenraten. Diesen Risiken wird durch die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Fabriken und der damit erreichten Diversifikation begegnet. Weiterhin besteht eine gut ausgebildete Qualitätssicherung, so dass Risiken bezüglich der Qualität der Produkte Rechnung getragen wird.

Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch verbundene Unternehmen, so dass die Finanzierung des bestehenden Geschäfts sowie des künftigen Wachstums gewährleistet ist. Das Ergebnis ist jedoch in einem gewissen Umfang von der Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus abhängig.

Zur Absicherung von Risiken aus Währungskursschwankungen werden zum Zeitpunkt der Auftragsplatzierung und des Abschlusses des dazugehörigen Einkaufskontraktes projektbezogen derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Darüber hinausgehende Risiken aus der mittelfristigen Schwankung von Fremdwährungskursen betreffen die Branche insgesamt und führen daher zu keiner Veränderung der Wettbewerbssituation.

Der am 24. Februar 2022 beginnende Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine löste einen militärischen Konflikt zwischen beiden Staaten aus. Die dadurch unmittelbar oder mittelbar hervorgerufenen Entwicklungen und Ereignisse können einen Einfluss auf die Beschaffungs-, Produktions-, Liquiditäts- und Ausfallrisiken haben. Wie bereits die Entwicklungen im Geschäftsjahr gezeigt haben, gehen wir auch zukünftig davon aus, dass sich der Ukraine-Krieg nicht unmittelbar auf unser Geschäft auswirken wird, da wir keine Geschäftsbeziehungen zu russischen oder ukrainischen Kunden pflegen und als Handelsunternehmen auch keine energieintensive Produktion betreiben. Dennoch ist mit Kostensteigerungen im Zuge der Beschaffung, insbesondere durch die gestiegenen Energiekosten im Güter- und Frachtverkehr, zu rechnen.

Der Anstieg der Energiekosten und die hohe Inflation kann einen Rückgang der Konsumgüternachfrage bewirken. Dies könnte einen negativen Einfluss auf unseren Absatz haben. Wir sind bestrebt dem durch Preiserhöhungen zu begegnen. Dies ist aufgrund des starken Wettbewerbs jedoch nur in begrenztem Umfang möglich.

Chancen ergeben sich durch unseren starken Unternehmensverbund, die Li&Fung-Gruppe. Durch die Einbindung dieser wird der weitere Ausbau des Produktportfolios sowie eine internationale Ausrichtung vorangetrieben, wobei unverändert ein moderates, selektives und organisches Wachstum bei gleichzeitiger Stärkung der Kunden- und Lieferantenbasis in den Kernmärkten und -produkten angestrebt wird.

Wir setzen auf den Ausbau konzerninterner Cross-Selling-Aktivitäten. Hier sehen wir in Zukunft ein moderates Wachstumspotenzial.

Durch die Zusammenarbeit mit Li&Fung können erhebliche Synergien - insbesondere bei der Warenbeschaffung im asiatischen Raum und bei der Streckenfinanzierung - realisiert werden. Dies sichert auch zukünftig die Lieferbereitschaft der in den LFEGS-Konzern einbezogenen Unternehmen für qualitativ hochwertige Produkte.

Insgesamt sehen wir keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.

8. Prognosebericht 2

Die Weltwirtschaft expandierte im bisherigen Verlauf des Jahres 2023 in sehr moderatem Tempo. Die Weltproduktion nahm im ersten Halbjahr 2023 bei geringer Dynamik merklich stärker zu als im Verlauf des vergangenen Jahres. Die Stimmung bei den Unternehmen, die sich um die Jahreswende vor dem Hintergrund eines geringeren Inflationsdrucks, nachlassender Probleme in den Lieferketten sowie der Abkehr von der Null-Covid-Politik in China merklich aufgehellt hatte, trübte sich im Frühjahr wieder ein und blieb bis zuletzt gedämpft. Insgesamt war der Welthandel im ersten Halbjahr leicht abwärtsgerichtet, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften sogar recht deutlich.

Die Weltwirtschaft expandiert vorerst in moderatem Tempo und wird nach Ansicht von Experten wohl nur allmählich an Schwung gewinnen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft erwartet nach einem Zuwachs der Weltproduktion um 3,3 Prozent im Jahr 2022 für das nächste Jahr nur noch ein Wachstum um 2,8 Prozent. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bleibt die Expansion aber deutlich gedämpfter. Hier werden Wachstumsraten von 1,5 Prozent für 2023 und 1,4 Prozent für 2024 erwartet.

Die gestiegenen Lebenshaltungskosten, maßgeblich hervorgerufen durch die Energiepreisentwicklung, führten zu einer beobachtbaren Nachfrageschwäche nach Konsumgütern. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs gehen wir davon aus, dass der Gesamtjahresumsatz im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr signifikant rückläufig sein wird. Wir rechnen auch für das Geschäftsjahr 2023 mit Verlusten auf dem Niveau des Berichtsjahres.

Die Liquidität der Miles GmbH ist über den Li&Fung-Konzern hinaus jedoch sichergestellt.

 

Norderstedt, 1. November 2023

Destan Fuad Bezmen

Ulrich Mayer

Luc Van Elk

Denis Savastano

1 Unsere Aussagen stützen sich auf die Pressemitteilung Nr. 020 des Statistischen Bundesamtes vom 13. Januar 2023 (www.destatis.de).
2 Unsere Aussagen stützen sich auf den Konjunkturbericht Nr. 105 (2023|Q3) des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Vgl. ebenda Konjunkturbericht Nr. 107 (2023|Q3).

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 89.225,31 172.862,63
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.184.419,35 1.780.476,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 111.275,17 111.275,17
1.384.919,83 2.064.614,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 574.282,75 510.964,68
2. Waren 34.565.098,88 26.489.343,47
35.139.381,63 27.000.308,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.982.355,49 2.328.805,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.181.497,65 34.581.272,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.208.277,56 7.911.953,59
39.372.130,69 44.822.031,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 13.998.316,30 16.992.703,80
88.509.828,62 88.815.043,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 137.223,29 321.025,07
90.031.971,74 91.200.683,09

Passiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 11.000.000,00 11.000.000,00
II. Kapitalrücklagen 475.063,06 475.063,06
III. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 9.332,46 9.332,46
IV. Gewinnvortrag 7.443,32 7.443,32
11.491.838,84 11.491.838,84
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 4.114.191,11 5.452.617,79
4.114.191,11 5.452.617,79
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 620.735,81 1.690.029,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.068.205,00 66.206.144,90
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.737.000,98 6.360.051,66
74.425.941,79 74.256.226,46
90.031.971,74 91.200.683,09

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022
2021
1. Umsatzerlöse 193.963.146,11 170.576.802,58
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.800.337,55 3.651.467,40
196.763.483,66 174.228.269,98
3. Aufwendungen für bezogene Waren 187.855.618,99 167.282.443,19
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.454.807,45 11.923.228,88
b) Soziale Abgaben 1.642.913,88 1.949.558,73
12.097.721,33 13.872.787,61
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 762.021,13 780.611,43
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.828.535,21 9.703.514,14
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,02
8. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 984,98 5.076,90
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 635.028,57 395.649,31
10. Ergebnis nach Steuern -10.416.426,55 -17.811.812,58
11. Sonstige Steuern 31.349,96 31.757,96
12. Erträge aus Verlustübernahme 10.447.776,51 17.843.570,54
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

I. Allgemeine Angaben

Die Miles GmbH hat ihren Sitz in Norderstedt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kiel (HR B-Nr. 3850 NO).

Die Miles GmbH ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen.

Immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 5 Jahre
Sachanlagen 3 bis 20 Jahre

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlicher dauernder Wertminderung erforderlich sind, werden diese vorgenommen.

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zu den Unternehmen, von denen die Gesellschaft mindestens den fünften Teil der Anteile am Kapital besitzt, sind nachfolgend aufgeführt:

Anteil
in %
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
"Hanson" Im- und Export GmbH, Norderstedt *) 100,0 26 0
LICUS GmbH, Norderstedt 100,0 77 1

*) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag

Die Vorräte werden anhand von Einzelbewertungen zu Anschaffungskosten bzw. Herstellkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Veräußerbarkeit und/oder Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Es wurde auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf Forderungen verzichtet, da zum Zeitpunkt der Bilanzierung die offenen Forderungen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen ausgeglichen waren.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt, Fremdwährungsbestände sind dabei mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden bei der Muttergesellschaft als Organträgerin, die LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt, gebildet.

III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 ist in der anliegenden Aufstellung "Anlagenspiegel" dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigen zum Bilanzstichtag eine Einzelwertberichtigung in Höhe von 518 TEUR (Vorjahr: 371 TEUR).

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Kostenumlagen. Von den Forderungen sind 28.045 TEUR (Vorjahr 30.820 TEUR) gegen die Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 6.208 TEUR (Vorjahr: 7.912 TEUR) beinhalten im Wesentlichen eine hinterlegte und im Januar 2023 auslaufende Bankbürgschaft in Höhe von 5.000 TEUR. Daneben bestehen Lieferantengutschriften in Höhe von 630 TEUR (Vorjahr: 1.467 TEUR).

Die Restlaufzeiten aller Forderungen und sonstigen Vermögenstände betragen weniger als ein Jahr.

Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt und wird am Bilanzstichtag von der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt, gehalten.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, erwartete Kursverluste und Personalrückstellungen zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 70.068 TEUR (Vorjahr: 66.206 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus dem Liefergeschäfts 44.088 TEUR (Vorjahr 25.002 TEUR) und Ausleihungen an Konzerngesellschaften 23.500 TEUR (Vorjahr 33.500 TEUR) zusammen.

Von den Verbindlichkeiten betreffen 20.230 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 3.737 TEUR (Vorjahr: 6.360 TEUR) beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 3.667 TEUR (Vorjahr 6.156 TEUR). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestanden nicht.

Die Restlaufzeiten aller Verbindlichkeiten betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2022 2021 Änderung
TEUR Anteil
%
TEUR Anteil
%
%
Deutschland 118.636 59,9 125.830 72,7 -5,7
Übriges Europa 75.286 38,1 44.938 26,0 67,5
Übriges Ausland 4.002 2,0 2.374 1,3 68,6
SUMME 197.924 100,0 173.142 100,0 14,3
Erlösschmälerungen -3.961 -2.565 54,4
Umsatzerlöse 193.963 170.577 13,7

Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 13.534 TEUR (Vorjahr: 3.651 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 12.473 TEUR (Vorjahr: 2.539 TEUR) und aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 432 TEUR (Vorjahr: 495 TEUR).

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 16.562 TEUR (Vorjahr: 9.704 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 10.733 TEUR (Vorjahr: 3.132 TEUR), aus Konzernkostenumlagen in Höhe von 3.071 TEUR (Vorjahr: 2.900 TEUR) und aus Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 250 TEUR (Vorjahr: 635 TEUR).

IV. Ergänzende Angaben

Geschäftsführer waren die Herren

 

Luc van Elk, Operations, Norderstedt

 

Ulrich Mayer, Vertrieb, Pulheim

 

Denis Savastano, Finanzen, Hongkong (ab 31.10.2022)

 

Destan Fuad Bezmen, Vertrieb, Manchester (ab 21.09.2023)

 

Dr. Dirk Pupke, Finanzen, Hongkong (bis 04.11.2022)

Hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur zwei Geschäftsführer bei der Gesellschaft beschäftigt sind.

Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 173 (Vorjahr 202) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) in den Bereichen Selling & Merchandising 127 (Vorjahr: 158) und Administration 46 (Vorjahr: 45) beschäftigt.

Zum 31. Dezember 2022 wurden im Zuge eines Factorings Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 19.838 TEUR (Vorjahr: 25.407 TEUR verkauft. Dies hatte den Zweck, liquide Mittel zu beschaffen und Synergieeffekte innerhalb des Konzerns auszunutzen sowie die konzerneinheitliche Steuerung zu verbessern. Das Bonitätsrisiko ist mit dem Verkauf der Forderungen vollständig auf den Erwerber übergegangen. Die zugeflossenen Mittel wurden zur Tilgung bestehender Verbindlichkeiten verwendet.

Es besteht eine steuerliche Organschaft zwischen der Muttergesellschaft LF Europe (Germany) Services GmbH und der Miles GmbH.

V. Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Grundgeschäften in Fremdwährung werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die Kurssicherungsgeschäfte haben eine Laufzeit von bis zu 26 Monaten und werden zusammen mit dem Grundgeschäft als Bewertungseinheit behandelt.

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuationen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen, zurückgehen.

Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei bestehenden Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bzw. geplanten Transaktionen in Fremdwährung (Absicherung bestehender Bestellobligo) eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv anhand der critical term match Methode festgestellt. Grundlage für die Ermittlung der Wirksamkeit (Effektivität) der Bewertungseinheit ist die Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. Die Wirksamkeit wird prospektiv festgestellt.

Es wurden folgende Bewertungseinheiten gebildet:

Devisentermingeschäfte in USD, CNY und GBP (Mikro-Hedge)

Art der gebildeten Bewertungseinheit: Mikro-Hedge

Art des abgesicherten Risikos: Wertänderungsrisiko (Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen in US-Dollar, Chinesischer Renminbi und Britisches Pfund.)

Währung Bewertungseinheit zum Abschlussstichtag **) Buchwert zu gesicherten Kursen Ausgleichszeitraum der Wertänderungen ***)
USD TUSD 85.463 TEUR 82.703 5. Januar 2023 bis 18. Dezember 2023
CNY TCNY 75.588 TEUR 10.660 6. Februar 2023 bis 7. Dezember 2023
GBP TGBP 3.961 TEUR 4.537 5. Januar 2023 bis 7. September 2023

Zum Abschlussstichtag ergibt sich die Höhe der mit der gebildeten Bewertungseinheit abgesicherten Risiken aus der unterlassenen Erhöhung der USD-Verbindlichkeiten auf den niedrigeren Devisenkassamittelkurs in Höhe von 521 TEUR. Die Bildung von Drohverlustrückstellungen für das errechnete Verlustrisiko aus schwebenden Geschäften wurde in Höhe von 4.082 TEUR unterlassen.

**) In die Bewertungseinheit sind zum Abschlussstichtag Bestellobligo und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (USD und CNY), bzw. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (GBP) einbezogen. Für die einzelnen Verbindlichkeiten/Forderungen bzw. Warenbestellungen/ Warenverkäufe wurden jeweils einzelne Devisenterminkontrakte abgeschlossen, deren Laufzeiten der erwarteten Fälligkeit der Grundgeschäfte entsprechen.

***) Die gegenläufigen Wertänderungen der Devisenterminkontrakte gleichen sich aus, da Grund- und Sicherungsgeschäft demselben Risiko ausgesetzt sind. Es besteht Währungsidentität, da den (zukünftigen) Verbindlichkeiten/Forderungen zum Fälligkeitszeitpunkt sich ausgleichende Forderungen/Verbindlichkeiten zu einem festen Euro-Kurs gegenüberstehen. Sobald absehbar wird, dass es zu zeitlichen Verschiebungen des Lieferzeitpunktes bzw. beim Zahlungsausgleich der Lieferantenverbindlichkeit/-forderung kommt, werden die Laufzeiten der entsprechenden Devisenterminkontrakte angepasst.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund eines langfristigen Mietvertrages für das Betriebs- und Verwaltungsgebäude sowie weitere angemietete Geschäftsräume:

bis 1 Jahr TEUR 679
über 1 Jahr TEUR 1.296
davon über 5 Jahre TEUR 0

VII. Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt 83 TEUR (Vorjahr: 86 TEUR) und unterteilt sich in folgende Leistungen: Abschlussprüfungsleistungen 78 TEUR (Vorjahr: 81 TEUR) sowie andere Bestätigungsleistungen 5 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR).

VIII. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Besondere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.

IX. Konzernobergesellschaft

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der LF Europe (Germany) Services GmbH, Norderstedt (Kleinster Konsolidierungskreis) und wird sowohl in den Teilkonzernabschluss der LF Europe Ltd., Vereinigtes Königreich als auch in den Konzernabschluss der Li & Fung Limited, Bermuda als Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht.

 

Norderstedt, 1. November 2023

Destan Fuad Bezmen

Ulrich Mayer

Luc Van Elk

Denis Savastano

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 722.940,72 0,00 0,00 722.940,72
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.547.412,26 82.326,72 2.826.081,09 2.803.657,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 111.275,17 0,00 0,00 111.275,17
Gesamt 6.381.628,15 82.326,72 2.826.081,09 3.637.873,78
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 550.078,09 83.637,32 0,00 633.715,41
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.766.935,82 678.383,81 2.826.081,09 1.619.238,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 4.317.013,91 762.021,13 2.826.081,09 2.252.953,95
Buchwerte
Stand 31.12.2022
Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.225,31 172.862,63
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.184.419,35 1.780.476,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 111.275,17 111.275,17
Gesamt 1.384.919,83 2.064.614,24

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Miles GmbH, Norderstedt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Miles GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Miles GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. November 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

ppa. Katharina Kaufmann, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 05.12.2023 festgestellt.

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