Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 2369
Eingetragen
26.5.1994
Branche
Spielstätten für Schauspiel und MusiktheaterBetrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.Varietés und Kleinkunstbühnen
Gegenstand
Förderung und Pflege der Musik- und Schauspielkunst durch den gemeinsamen Betrieb eines Musiktheaters, Balletts, Orchesters, Schauspiels und Kinder- und Jugendtheaters

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sarina Sponholz
seit 20.5.2026
Prokura
André Kretzschmar
seit 19.9.2023
Geschäftsführer
Martina Wienhold
seit 29.2.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Hansestadt Stralsund
47.60%
Hansestadt Greifswald
47.60%
Landkreis Vorpommern-Rügen
4.80%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Hansestadt Stralsund
Germany
52.000 €
47.60%
Hansestadt Greifswald
Germany
52.000 €
47.60%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Theater Vorpommern GmbH

Stralsund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.885,00 122.797,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 26.346,00 13.257,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.357.969,98 1.384.315,98 1.523.506,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 12.861,65 13.389,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.940,00 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 65.027,45 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 275.896,51 342.863,96 83.636,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.740.645,99 4.755.193,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.845,55 3.879,51
SUMME AKTIVSEITE 6.618.418,13 6.515.659,43

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 109.200,00 109.200,00
II. Kapitalrücklage 1.331.609,02 1.331.609,02
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 3.205.606,29 3.205.606,29 3.205.606,29
IV. Verlustvortrag -80.609,91 0,00
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 52.749,60 -80.609,91
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 422.980,88 589.476,75
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 7.314,45 0,00
2. sonstige Rückstellungen 536.467,31 543.781,76 481.377,01
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 342.196,19 299.739,25
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 342.196,19(299.739,25)
2. sonstige Verbindlichkeiten 280.228,14 622.424,33 356.048,66
- davon aus Steuern: 133.789,21 (163.805,26)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 64.671,59 ( 68.079,99)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 279.750,01 (355.892,73)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 478,13 ( 155,93)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 410.676,16 223.212,36
SUMME PASSIVSEITE 6.618.418,13 6.515.659,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.768.466,29 1.423.728,85
2. sonstige betriebliche Erträge 20.446.253,22 19.335.916,11
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -520.199,01 -401.394,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.768.951,18 -2.289.150,19 -1.752.737,81
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -13.364.889,14 -12.502.330,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.213.731,01 -16.578.620,15 -3.108.493,01
- davon für Altersversorgung: -515.652,19 (-513.925.46)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -464.341,91 -426.649,16
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.826.696,18 -2.639.779,34
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 211,00 8,89
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15,03 -13,77
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 207,55 -5.353,24
10. Ergebnis nach Steuern 56.314,60 -77.097,91
11. sonstige Steuern -3.565,00 -3.512,00
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 52.749,60 -80.609,91

Anhang für das Wirtschaftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Theater Vorpommern GmbH, Sitz: Stralsund, Amtsgericht Stralsund; HRB 2369

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist gemäß § 25 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2a EStG bis zu Anschaffungskosten von 1.000 € wurden in Vorjahren auf 5 Jahre als Sammelposten abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 EStG bis zu Anschaffungskosten von 800 € wurden im Wirtschaftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalbetrag bilanziert.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter (mobile Bühne, Frequenzumstellung und Investitionen im Ton- und Beleuchtungsbereich sowie Simultanübersetzungsanlage) aufgelöst.

Die Rückstellungen sind in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme dotiert und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Mit Ausnahme der geänderten Abschreibungsmethode bei den Geringwertigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens konnten beim Jahresabschluss die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

3. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Aus diesem Anlagespiegel sind die Abschreibungen des Wirtschaftsjahres 2023 zu ersehen.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 536,5 T€ enthalten Rückstellungen für

- Urlaubsansprüche 240,0 T€
- Leistungszulagen 68,9 T€
- Jahresabschlusskosten 39,2 T€
- Ausstehende Rechnungen 84,8 T€
- Personalzuwendungen 73,9 T€
- Umsatzsteuerberichtigung 26,7 T€
- Archivierungskosten 2,9 T€

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht gestellt.

3.2 Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr auf 1.768,5 T€. Den größten darin enthaltenen Bestandteil bilden die Eintrittsgelder für eigene Produktionen und Gastspiele in Höhe von 1.592,3 T€. Die Summe der sonstigen betrieblichen Erträge von 20.446 T€ resultiert im Wesentlichen aus Landesund Gesellschafterförderungen in Höhe von 19.974,1 T€. Daneben gab es Erträge aus der Auflösung der Sonderposten (166,5 T€) und Rückstellungen (45,0 T €), periodenfremde Erträge (195,4 T€) und Übrige sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 65,2 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen vorwiegend Raumkosten mit 1.233,3 T€ sowie Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen mit 650,7 T€.

Die periodenfremden Aufwendungen betragen 80,0 T€.

4. Ergänzende Angaben

Die Gesellschaft ist Mitglied der kommunalen Zusatzversorgungskasse Mecklenburg- Vorpommern (ZMV). Die ZMV gewährt Versorgungs- und Versicherungsrenten für Versicherte sowie Witwen- und Waisenrenten.

Die Summe der umlagefähigen Löhne und Gehälter belief sich 2023 auf 4.376,2 T€. Vom 01.01.-31.12.2023 betrug der Umlagesatz und der arbeitgeberfinanzierte Zusatzbeitrag 3,7% der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Verträgen mit Gastkünstlern bestehen bis zum Ende der Spielzeit 2023/2024 in Höhe von 157,6 T€ sowie bei Miet- und Leasingverträgen bis 2027 in Höhe von 189,2 T€.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden für die Prüfung des Jahresabschlusses durch die DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rückstellungen in Höhe von 16,0 T€ gebildet.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 271 (Vorjahr 273).

Organe der Gesellschaft:

Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung

Geschäftsführer:

Bestellt ab: Abberufen zum:
Herr Ralf Dörnen, Intendant 1. August 2021 31. Juli 2023
Herr Peter van Slooten, Kaufmännischer Geschäftsführer 1. Oktober 2019 1. Juli 2023
Herr André Kretzschmar 1. August 2023

Entsprechend § 285 Nr. 9 Buchst, a HGB wird angegeben, dass für die Tätigkeit als Geschäftsführer, Ralf Dörnen, Peter van Slooten und André Kretzschmar im Geschäftsjahr 2023 Gesamtbezüge in Höhe von 284.748,09 € gewährt wurden.

Vertretung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.

Prokura war im Jahr 2023 erteilt an Frau Martina Wienhold und Herrn Christof Schaaf.

Aufsichtsrat:

Der Aufsichtsrat besteht gemäß §15 Gesellschaftsvertrag aus elf stimmberechtigten Mitgliedern, die paritätisch aus beiden Hansestädten sowie einem Vertreter des Landkreises Vorpommern-Rügen entsandt werden. Ferner gehört dem Aufsichtsrat ein stimmrechtsloses Belegschaftsmitglied an.

Der Aufsichtsrat setzte sich in der Zeit vom 01. Januar 2023 bis 30. April 2024 wie folgt zusammen:

Herr Thoralf Pieper Vorsitzender PC-Spezialist ab 27.04.2023
Frau Ulrike Berger Stellv. Vorsitzende Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Greifswald
Herr Dr. Thomas Meyer Diplom Physiker
Herr Heiko Werner Informatiker
Herr Egbert Präkels Sachverständiger für Arbeit und Gesundheit
Herr Mario Gutknecht Metallbauer
Frau Julia Präkel Persönliche Referentin
Herr Alexander Wawerek Lehrer
Lutz Jesse Schauspieler
Simone Dehn Angestellte
Maria Quintana Schmidt Agraringenieurin (Rentnerin)
Andreas Otto (ohne Stimmrecht) Musiker

Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten 2023 Sitzungsgelder in Höhe von 1.942,92 € (Vorjahr: 1.303,80 €). Die Vorsitzende erhält pro Sitzung 76,69 € und die weiteren Mitglieder 51,13 € pro Aufsichtsratssitzung.

Der Aufsichtsrat ist entsprechend dem Gesellschaftsvertrag besetzt und tagte viermal im Berichtsjahr gemeinsam mit der Geschäftsführung.

Es fanden drei Gesellschafterversammlungen im Jahr 2023 statt und dreizehn Beschlüsse, inklusive Umlaufbeschlüsse, wurden gefasst.

 

Greifswald/Stralsund, den 22.05.2024

André Kretzschmar, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 8. Oktober 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Bilanzposition Bezeichnung Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Konto Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
270 EDV-Software 177.154,87 3.278,45 180.433,32
280 Internetseite TVP 40.757,50 40.757,50
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 217.912,37 3.278,45 221.190,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 217.912,37 3.278,45 221.190,82
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
2.102 Maschinen TVP 47.678,01 17.893,49 65.571,50
Summe technische Anlagen und Maschinen 47.678,01 17.893,49 65.571,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.202 Fuhrpark TVP 243.109,23 243.109,23
40,02 Betriebsausstattung TVP 2.006.601,71 78.291,94 31.430,49 2.053.463,16
4012 Betriebsausstattung Musikinstrumente TVP 373.976,53 6.902,00 380.878,53
4022 Betriebsausstattung Kantine TVP 25.852,04 25.852,04
4.042 Betriebsausstattung TON TVP 978.748,36 69.922,97 1.048.671,33
4.082 Betriebsausstattung Bühne Tribühne TVP 1.015.362,67 80.446,87 20.467,29 1.075.342,25
4102 Geschäftsausstattung TVP 2.304,36 2.304,36
4.502 Einbauten TVP 130.689,86 130.689,86
4802 Geringwertige Wirtschaftsgüter TVP 40.848,19 40.848,19 0,00
4.862 Geringwertige Wirtschaftsgüter 150 bis 1000 Euro (Sammelposten) TVP 418.165,19 418.165,19
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.194.809,95 276.411,97 92.745,97 5.378.475,95
Summe Sachanlagen 5.242.487,96 294.305,46 92.745,97 5.444.047,45
Summe Anlagevermögen 5.460.400,33 297.583,91 92.745,97 5.665.238,27
Bilanzposition Bezeichnung Abschreibungen
Konto Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
270 EDV-Software 79.025,87 16.641,45 95.667,32
280 Internetseite TVP 16.089,50 9.549,00 25.638,50
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.115,37 26.190,45 121.305,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 95.115,37 26.190,45 121.305,82
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
2.102 Maschinen TVP 34.421,01 4.804,49 39.225,50
Summe technische Anlagen und Maschinen 34.421,01 4.804,49 39.225,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.202 Fuhrpark TVP 185.891,23 21.644,00 207.535,23
40,02 Betriebsausstattung TVP 1.230.565,73 152.194,94 26.921,49 1.355.839,18
4012 Betriebsausstattung Musikinstrumente TVP 283.967,53 20.890,00 304.857,53
4022 Betriebsausstattung Kantine TVP 25.451,04 392,00 25.843,04
4.042 Betriebsausstattung TON TVP 575.987,36 72.982,97 648.970,33
4.082 Betriebsausstattung Bühne Tribühne TVP 880.430,67 102.201,87 16.374,29 966.258,25
4102 Geschäftsausstattung TVP 2.302,36 2.302,36
4.502 Einbauten TVP 121.157,86 258,00 121.415,86
4802 Geringwertige Wirtschaftsgüter TVP 40.848,19 40.848,19 0,00
4.862 Geringwertige Wirtschaftsgüter 150 bis 1000 Euro (Sammelposten) TVP 365.549,19 21.935,00 387.484,19
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.671.302,97 433.346,97 84.143,97 4.020.505,97
Summe Sachanlagen 3.705.723,98 438.151,46 84.143,97 4.059.731,47
Summe Anlagevermögen 3.800.839,35 464.341,91 84.143,97 4.181.037,29
Bilanzposition Bezeichnung Buchwerte
Konto Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
270 EDV-Software 84.766,00 98.129,00
280 Internetseite TVP 15.119,00 24.668,00
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.885,00 122.797,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 99.885,00 122.797,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen
2.102 Maschinen TVP 26.346,00 13.257,00
Summe technische Anlagen und Maschinen 26.346,00 13.257,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.202 Fuhrpark TVP 35.574,00 57.218,00
40,02 Betriebsausstattung TVP 697.623,98 776.035,98
4012 Betriebsausstattung Musikinstrumente TVP 76.021,00 90.009,00
4022 Betriebsausstattung Kantine TVP 9,00 401,00
4.042 Betriebsausstattung TON TVP 399.701,00 402.761,00
4.082 Betriebsausstattung Bühne Tribühne TVP 109.084,00 134.932,00
4102 Geschäftsausstattung TVP 2,00 2,00
4.502 Einbauten TVP 9.274,00 9.532,00
4802 Geringwertige Wirtschaftsgüter TVP 0,00
4.862 Geringwertige Wirtschaftsgüter 150 bis 1000 Euro (Sammelposten) TVP 30.681,00 52.616,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.357.969,98 1.523.506,98
Summe Sachanlagen 1.384.315,98 1.536.763,98
Summe Anlagevermögen 1.484.200,98 1.659.560,98

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 nach § 289 HGB

Geschäftsverlauf

Die Theater Vorpommern GmbH (TVP GmbH) schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Jahresergebnis ab. Der Jahresüberschuss beträgt 52,7 T€. Die wirtschaftliche Lage kann trotz teilweise enormer Kostensteigerungen als stabil bezeichnet werden. Die Gewinnrücklage beträgt 3.205,6 T€ zum Ende des Geschäftsjahres 2023.

Wie bereits die vorausgegangenen Geschäftsjahre ist das Wirtschaftsjahr 2023 geprägt von den Festlegungen des Theaterpaktes vom 12.06.2018. Dieser wurde zwischen den Trägern der TVP GmbH und der Landesregierung M-V geschlossen, als wichtigste Zuschussgeber der Theatergesellschaft zur Zukunftssicherung. Die Basis für die Finanzierung des Theaterbetriebes bilden der abgeschlossene Theaterpaktes und die Theaterausgleichsverordnung (TAIVO M-V). Die Zuschüsse des Landes und der Gesellschafter wurden 2023 in geplanter Höhe gezahlt. Alle Träger lösten ihre Zusagen aus dem Theaterpakt vom 12. Juni 2018 bis zum Buchungsschluss für das Jahr 2023 ein.

Die Gültigkeit der Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) zum Schutz der Bevölkerung endete am 07. April 2023. Sie enthielt aufgrund der positiven Entwicklung des Infektionsschutzes und des Abflauens der pandemischen Lage bereits nur noch Regelungen für einige wenige Bereiche des öffentlichen Lebens. Damit konnte im Berichtsjahr erstmals seit 2020 wieder ein ganzjähriger Spielbetrieb ohne Auflagen und dadurch verursachte Einschränkungen an allen Aufführungsorten der Theater Vorpommern GmbH stattfinden. Insgesamt wurden 645 Vorstellungen an den Standorten Stralsund, Greifswald, Putbus, an den jeweiligen Außenspielstätten und an auswärtigen Gastspielorten gezeigt.

Neben diesem positiven Umstand gibt es aber weiterhin Einschränkungen für den Spielbetrieb der Gesellschaft durch das Ausweichen auf die Interimsspielstätte Kaisersaal in der Stadthalle Greifswald. Die Gesellschaft ist mit allen, bis dahin dort angesiedelten, Bereichen der Gesellschaft aus dem Theatergebäude Greifswald in Ersatzstandorte umgezogen. Diese liegen räumlich voneinander getrennt und haben neben den unmittelbaren Auswirkungen auf den Spielbetrieb im Kaisersaal auch Auswirkungen auf alle betroffenen Unternehmensbereiche. Auf die Umsatzerlöse der Gesellschaft wirken sich die geringere Platzkapazität des Kaisersaals im Vergleich zum Großen Haus und die baulichen Defizite des Kaisersaals, ohne Orchestergraben, Drehbühne und Schnürboden, die dazu führen, dass nur ein sehr begrenztes Repertoire in Greifswald gezeigt werden kann, direkt aus. Darüber hinaus ist die gleichzeitige Nutzung von Kaisersaal und Rubenowsaal der Stadthalle ausgeschlossen.

Dennoch konnten im Berichtsjahr fast exakt 100.000 Besucher in den Vorstellungen des Theaters gezählt werden. Ein Wert, der das Vor-Corona-Niveau zwar nicht erreicht, aber deutlich über den Erwartungen liegt, und entsprechend auch zu Umsatzerlösen über dem Planwert führt. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte wurden wieder deutlich mehr Besucher in den Vorstellungen begrüßt. Das Weihnachtsprogramm des Theaters trug wesentlich zu diesem Ergebnis bei. Das spartenübergreifende Musical "La Cage" und die Tango-Operita "Maria de Buenos Aires" waren im Dezember und darüber hinaus bis zu den letzten Vorstellungen im Neuen Jahr ausverkauft. Die Sparten Schauspiel, Ballett, Konzert und Kinder/Jugend generierten zuletzt Auslastungszahlen jenseits der 90 Prozent.

Eine große Herausforderung für die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft sind die umfangreichen, drastischen Preissteigerungen für Waren und Dienstleistungen, die dem Betrieb des Theaters dienen. Die, im Zuge der durch Energiepreissteigerungen entstandenen Inflation, angehobenen Löhne und Gehälter führen direkt zu gestiegenen Kosten für Gäste, Aushilfen und Fremdpersonal. Und sie führen indirekt zu Kostensteigerungen, weil sie Bestandteil der Preise für bezogene Waren und Dienstleistungen sind. Außerdem brachten zahlreiche Tarifabschlüsse teils enorme Personalkostensteigerungen bei den für Beschäftigte des Theaters, die in den Jahren 2023 zur sprungartigen Erhöhung der Ausgaben in diesem Bereich führten und 2024 weiter führen werden. Diese Erhöhung bringt starke Belastungen für die Theater Vorpommern GmbH mit sich, da die Mehrkosten momentan nicht durch erhöhte Zuflüsse und/oder Einnahmen gedeckt werden können. Durch strikte Sparmaßnahmen und kontinuierliche Prüfung von Arbeitsprozessen und Prüfung des Theaterangebotes versucht die Gesellschaft all diese Mehrkosten abzufedern.

Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass sich das Unternehmen im Jahr 2023 unter den gegebenen, äußerst schwierigen Bedingungen weiterhin stabil entwickelt hat. Zum Jahresende 2023 kann von einer grundsätzlich beständigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ausgegangen werden. Die vorhandene Gewinnrücklage aus den Jahren 2020 und 2021 ist für die Gesellschaft mit Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre ein positiver Umstand.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 erhöht sich geringfügig auf 6.618,4 T€. Obwohl auch das Eigenkapital leicht auf 4.618,6 T€ ansteigt, verringert sich die Eigenkapitalquote auf 69,8%.

Das Anlagevermögen verringert sich 2023 um 175,4 T€ auf 1.484,2 T€, da Abschreibungen nicht in vollem Umfang durch Investitionen in neues Anlagevermögen wertmäßig ausgeglichen werden.

Der Finanzmittelbestand liegt mit 4.740,6 T€ zum Ende des Berichtsjahres fast exakt auf Vorjahresniveau von (4.755,19 T€).

Ertragslage im Geschäftsjahr 2023

2023
Tsd. €
1. Umsatzerlöse 1.768,47
2. Öffentliche Zuschüsse 19.974,01
Übrige sonstige betriebliche Erträge 472,24
Gesamtleistung 22.214,72
3. Kosten für Inszenierungen und künstlerische Fremdleistungen -2.289,15
4. Personalaufwendungen -16.578,62
5. Abschreibungen -464,34
6. Übrige betriebliche Aufwendungen -2.826,70
7. Zinsen und ähnliche Erträge 0,21
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0,02
Aufwendungen für die Betriebsleistung -22.158,61
Ergebnis vor Steuern 56,11
Ertragssteuern 0,21
sonstige Steuern -3,56
Jahresergebnis 52,75

Die nachfolgende Kapitalflussrechnung nach DRS 21 macht Herkunft und Verwendung der geflossenen Finanzmittel transparent.

2023 2022
Tsd. € Tsd. €
Jahresergebnis 53 -81
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 464 426
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 62 5
Abnahme(+) / Zunahme(-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -290 997
Abnahme(-) / Zunahme(+) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 154 -76
Gewinn(-) / Verlust(+) aus dem Abgang von Gegenständen des AVA -3 6
Auflösung von Sonderposten -166 -166
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 274 1.111
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -3 -111
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 12 0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -298 -319
Cashflow aus Investitionstätigkeit -289 -430
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -15 681
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.755 4.074
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.740 4.755

Ausblick

Preissteigerungen im Energiebereich werden die Gesellschaft weiterhin belasten. Zwar sinken die Energiekosten wieder leicht ab, befinden sich aber nach wie vor auf einem hohen Niveau. Ihr Anteil an den Gesamtkosten ist aber verhältnismäßig klein, so dass andere Kostenpositionen sehr viel stärkere Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft haben.

Die Personalkosten sind die mit Abstand größte Kostenposition des Theaters und auch wenn die Tarifsteigerungen im Vergleich zu den Preissteigerungen bei Energiekosten eher moderat ausfallen, sind sie in der Summe erheblich. Betroffen von Tarifsteigerungen sind nicht nur die Lohnkosten der Angestellten des Theaters, sondern auch alle eingekauften Dienstleistungen externer Dienstleister - sowohl bei künstlerischen als auch bei allen anderen Leistungsarten. Diese Kostensteigerungen sind dauerhaft. Dies stellt die Gesellschaft schon heute vor Probleme. Ein ausgeglichenes Jahresergebnis ist ohne Preissteigerungen bei Tickets für Vorstellungen oder Erhöhung der Zuschüsse der Gesellschafter oder dem Land M-V nicht möglich.

Die momentane Antwort der Gesellschaft auf diese Herausforderung, die Kosten wo immer möglich zu senken oder zumindest zu begrenzen, stößt zwangsläufig an Grenzen. Das Risiko, durch Abstriche in der künstlerischen Qualität ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und damit auch Zuschauer zu verlieren ist hoch. Einsparungen bei technischen Gewerken, die eine Servicefunktion für alle Sparten haben, können zu Engpässen führen, die den gesamten Spielbetrieb negativ beeinflussen. Bei allen Investitionen wird auf Effekte geachtet, die zur Reduzierung personeller Ressourcen führen können.

Es wird angestrebt, die Aufgabe der künstlerischen Leitung zukünftig wieder einer Einzelperson zuzuordnen. Die Vorübergehende Lösung der Aufgabenwahrnehmung durch ein Leitungsgremium funktioniert übergangsweise, wird aber keine dauerhaft tragfähige Lösung für die Gesellschaft. Die Spielzeit 24/25 ist allerdings geplant und zielt mit ihrer inhaltlichen Ausrichtung darauf, mit bekannten und beliebten Stücken Zuschauer in die Vorstellungen zu locken.

Chancen und Risiken

Die Theater Vorpommern GmbH verfügt in allen Sparten über qualitativ hochwertige Ensembles. Professionelle und engagierte Mitarbeiter in allen Bereichen sichern den Theaterbetrieb sowohl auf den verschiedenen Bühnen als auch hinter den Kulissen. Wertschätzung erfährt diese Tatsache nicht nur durch ein begeistertes Publikum, sondern auch durch die lokale und regionale Berichterstattung in den Medien sowie in der Fachpresse.

Die Theaterhäuser und der in ihnen stattfindende Spielbetrieb haben eine lange Tradition in den jeweiligen Städten und sind seit Jahren fest verwurzelt in der kulturellen Landschaft der Region. Kulturelle Unterhaltung und Bildung von hoher Qualität wird ihnen zugeschrieben. Auch der vorübergehende Umzug in die provisorische Interimsspielstätte Kaisersaal in der Stadthalle Greifswald wurde professionell vollzogen und findet Akzeptanz bei unserem Publikum. Dies sind beste Voraussetzungen, auch in Zukunft erfolgreich facettenreiches Theater zeigen zu können.

Dem gegenüber stehen die momentan sehr herausfordernden Rahmenbedingungen. Der anhaltende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, Kaufkraftverlust und eine gefühlt steigende gesellschaftliche Instabilität bereiten den Deutschen Sorge und bremsen die Konsumfreudigkeit. Das spüren auch die Anbieter von Kultur. Das Theater begegnet dem mit einem Angebot zur Auseinandersetzung mit diesen Themen und Ängsten, aber auch mit "Räumen abseits von Alltagssorgen". Beides ist integraler Bestandteil des Spielplans des Theaters und soll dafür sorgen, dass auch zukünftig Besucher unser Angebot nutzen.

Bereits heute ist die Gewinnung von Arbeitskräften für das Theater problematisch. Die Arbeit am Theater ist nicht leicht mit heute existierenden Vorstellungen von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vereinbar. Gerade im technischen Bereich, der eine Servicefunktion für alle Sparten im Unternehmen wahrnimmt, kann bei einer weiteren Verschlechterung der Arbeitskräfteverfügbarkeit ein Problem für die Gewährleistung des Spielbetriebs entstehen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird sich die Entwicklung der Löhne und Gehälter weiter auf einem hohen Niveau abspielen. Ein Ende der tariflichen Steigerungen ist momentan nicht in Sicht. Da sich die Leistungserbringung des Theaters zu einem übergroßen Teil aus Zuschüssen des Landes M-V und der Gesellschafter finanziert, lassen sich diese Steigerungen langfristig, nachhaltig nur aus diesen Quellen ausgleichen. Kurzfristig kann die Gesellschaft diese Mehrkosten durch striktes Kostenmanagement abfedern, mittel- bis langfristig erschöpfen sich aber die Möglichkeiten.

Die Rahmenbedingungen zur Finanzierung des Theaterbetriebs werden bis 2028 durch die Theaterausgleichsverordnung (TAIVO M-V) und die Vereinbarungen des Theaterpaktes zwischen dem Land M-V und den Theaterträgern bestimmt. Im Wirtschaftsplan 2024 werden für die Geschäftsjahre 2024 bis 2027 negative Jahresergebnisse sowie Finanzmittelabflüsse prognostiziert. Aufgrund bestehender Finanzmittelreserven ist die Zahlungsfähigkeit gegeben. Um dieser Situation zu begegnen und den Fortbestand des Theaters als Mehrspartenhaus mit festen Ensembles zu gewährleisten, sind Verhandlung zur Ausgestaltung und Weiterführung des "Theaterpaktes" notwendig. Erste Gespräche zwischen dem Land M-V, den kommunalen Gesellschaftern und der Gesellschaft haben mit Blick auf die nächsten Wirtschaftsjahre bereits stattgefunden.

 

Stralsund, 31. März 2024

André Kretzschmar, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Theater Vorpommern GmbH

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Theater Vorpommern GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Theater Vorpommern GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhaltes

Wir weisen darauf hin, dass die Gesellschaft weiterhin auf die finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafter und durch das Land Mecklenburg-Vorpommern angewiesen ist.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.

 

Rostock, den 31. Mai 2024

DOMUS Steuerberatungs-AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Niederlassung Rostock

Christmann, Wirtschaftsprüfer

Singer, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Gesellschafterversammlung

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat der Theater Vorpommern GmbH (TVP) sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführungsmaßnahmen überwacht. Dabei war er in alle Entscheidungen eingebunden, die für die TVP von grundlegender Bedeutung waren. Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, umfassend und zeitnah über alle wesentlichen Aspekte der Geschäftsentwicklung.

Der Aufsichtsrat trat während des Berichtsjahres zu vier Sitzungen am 27. April, 29. Juni, 26. September und 21. November gemeinsam mit der Geschäftsführung zusammen. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Entscheidungen wurden auf Grundlage der Berichterstattung und der Beschlussvorschläge der Geschäftsführung getroffen.

Wirtschaftliche Handlungsgrundlage der Theater Vorpommern GmbH bildet neben dem Gesellschaftsvertrag in der Hauptsache die Theaterausgleichsleistungsverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (TAIVO M-V). Das in §1 (4) formulierte Ziel, denen die Mittelzuweisung zugrunde liegt, ist Gradmesser für Entscheidungen zum Spielbetrieb in allen Spielstätten der Theater Vorpommern GmbH. Die in der TAIVO M-V vereinbarten Mittelzuweisungen wurden im Jahr 2023 an die Hansestadt Stralsund in voller Höhe ausgereicht und an die Theater Vorpommern GmbH weitergeleitet.

Das Programm des Theaters Vorpommern konnte im zurückliegenden Wirtschaftsjahr 2023 erstmals wieder ohne Coronaauflagen für den Spielbetrieb dargeboten werden. Nicht zuletzt wegen des dadurch zurückkehrenden Vertrauens in die verlässliche Durchführung von Vorstellungen erlebte das Theater gerade in der zweiten Jahreshälfte, also der Spielzeit 2023/2024, gut besuchte - oftmals sogar ausverkaufte - Vorstellung und zufriedene Besucher. Im Berichtsjahr konnten fast exakt 100.000 Besucher in den Vorstellungen des Theaters gezählt werden. Ein Wert, der das Vor-Corona- Niveau zwar nicht erreicht, aber deutlich über den Erwartungen liegt, und entsprechend auch zu Umsatzerlösen über dem Planwert führt. Das Weihnachtsprogramm des Theaters trug wesentlich zu diesem Ergebnis bei. Das spartenübergreifende Musical "La Cage" und die Tango-Operita "María de Buenos Aires" waren im Dezember und darüber hinaus bis zu den letzten Vorstellungen im Neuen Jahr ausverkauft. Die Sparten Schauspiel, Ballett, Konzert und Kinder/Jugend generierten zuletzt Auslastungszahlen jenseits der 90 Prozent.

Große Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb, und damit verbundenen Mehrkosten in allen Bereichen, hat nach wie vor die komplette Schließung des Theatergebäudes in Greifswald seit dem 06.06.2022, aufgrund des Beginns der ersten Bauphase zur Theatersanierung.

Daraus resultierten ebenso Umzüge der ortsansässigen Abteilungen/Sparten in verschiedene Interimsgebäude, die im Laufe des Berichtsjahres mit dem Umzug der Schneiderei in die Thronpost abgeschlossen wurden. Die provisorische Interimsspielstätte wurde in der Stadthalle Greifswald eingerichtet. Die Eröffnung erfolgte zu Beginn der Spielzeit 2023/2024 mit einer Eröffnungsshow und einem Tag der offenen Tür. Diese Spielstätte bringt aber deutliche Einschränkungen und Mehrbelastungen mit sich. Das Fehlen von Zügen und dem dazugehörigen Schnürboden schränkt die einsetzbaren Kulissen deutlich ein. Außerdem müssen alle Kulissenteile händisch die Treppen hinaufgetragen werden, da es keine Aufzüge in entsprechender Größe gibt - und auch kein Magazin zur Lagerung der Kulissen neben der Bühne. Ohne Orchestergraben sind Produktionen des Musiktheaters mit Orchesterbeteiligung, wenn überhaupt, nur mit sehr kleiner Orchesterbesetzung möglich. Die Stadthalle fasst bei größerer Bühne nur etwa die Hälfte der Zuschauer des Theaterhauses und blockiert für Vorstellungen und Proben die Nutzung der Stadthalle für Gastspiele

Die im Zuge des Russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gestiegenen Verbraucherpreise belasten die Ausgabenseite der Gesellschaft im Grunde doppelt, da tarifliche Löhne und Gehälter inflationsausgleichend teils extreme Steigerungen erfuhren. Gestiegene Preise für Waren und Dienstleistungen (zu denen auch die Aushilfslöhne zählen) und höhere Gehälter, aber auch Einsparungen durch strikte Kostenkontrolle und Mehreinnahmen durch gut besuchte Vorstellungen sind wesentliche Faktoren, auf denen das Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2023 basiert. Trotz aller genannten Herausforderungen ist es der Gesellschaft gelungen, das Wirtschaftsjahr mit einem positiven Jahresergebnis abzuschließen.

Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht 2023 sind durch die als Abschlussprüfer bestellte DOMUS Steuerberatungs-AG · Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Eingeschlossen war die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung gemäß § 53 HGrG. Die Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern ausgehändigt. Ebenfalls sind die Prüfungen der zuwendungskonformen Verausgabung der Mittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Träger vorgenommen worden. Der Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen und den Jahresabschluss 2023 sowie den Lagebericht 2023 seinerseits geprüft. Einwendungen wurden nicht erhoben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, schließt sich dem Vorschlag der Geschäftsführung über die Ergebnisverwendung an und empfiehlt der Gesellschafterversammlung, sich seinen Feststellungen anzuschließen.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TVP für ihre Arbeit, Einsatzbereitschaft und Kompetenz, welche es auch unter den noch immer bestehenden Einschränkungen in der ersten Jahreshälfte ermöglichten, dem Publikum, ein künstlerisch anspruchsvolles und attraktives Programm zu präsentieren.

 

Stralsund/Greifswald/Putbus, den 10.07.2024

Thoralf Pieper, Vorsitzender des Aufsichtsrates

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