DERTOUR Online GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Weber seit 15.5.2025 | Geschäftsführer |
Maximilian Küppers seit 15.5.2025 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DERPART Reisevertrieb GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023DERPART Reisevertrieb GmbH, Frankfurt am MainGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach der Corona-Pandemie und dem folgenden wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Inflation fiel die ökonomische Erholung jedoch schon im Vorjahr geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Im Ergebnis lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie schon im Vorjahr zeigte auch im Jahr 2023 der Rückblick für die Tourismusbranche eine insgesamt positive Entwicklung - und das trotz der oben beschriebenen äußerst schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der DRV formulierte es so: Der Rückblick auf das Jahr 2023 zeigt die Ausgaben für Reisen und Urlaub auf Rekordhöhe, fast die Hälfte des Umsatzes entfällt auf Pauschalreisen: • Die Reiseausgaben (vorab gebuchte Leistungen) steigen um 27 % und liegen bei 79 Mrd. €. Im Vergleich zum Vor-Corona-Rekord-Jahr 2019 eine Steigerung um 14 %. • Der Anteil der Veranstalterreisen beträgt etwas über 47 %. • 54,6 Millionen Reisende (Vorjahr: 47,8 Millionen) bei Urlaubsreisen ab fünf Tagen. • Der Anteil der Bevölkerung, der reist, liegt bei 77,1 % und die durchschnittliche Reisedauer bei 13,3 Tagen. • 22 % der langen Urlaubsreisen haben Deutschland zum Ziel; der Fernreiseanteil beläuft sich auf 9,3 %. • Kreuzfahrten boomen wieder: 3,7 Millionen Reisende auf Flüssen und Meeren - genau wie im Jahr 2019. • Über 50 % der organisierten Reisen verkaufen die Reisebüros. Soweit die Einschätzung des DRV. Gegenüber den Urlaubsreisen hat sich der für DERPART ebenfalls wichtige Bereich Geschäftsreise im Jahr 2023, wie bereits im Vorjahr, weiterhin schwächer erholt. Dies steht in Einklang mit der Analyse der GBTA (Global Business Travel Association), die in Europa eine deutlich schwächere und langsamere Erholung des Geschäftsreisemarktes beobachtet - schwächer und langsamer als beispielsweise in den USA oder in Asien. In Europa wiederum sei Deutschland am unteren Ende der Wachstumsskala zu verorten. Offiziell veröffentlichte Zahlen für den Geschäftsreisebereich 2023 liegen derzeit (noch) nicht vor, die VDR Geschäftsreiseanalyse 2023 beschreibt das Vorjahr wie auch den Trend des Jahres 2023: "Auch wenn die aktuellen Werte immer noch weit entfernt sind von dem Vorkrisenniveau mit einem Spitzenwert von 13 Millionen Geschäftsreisenden im Jahr 2019, so zeigt sich der Trend zu einem veränderten Anspruch an Geschäftsreisen: Wachstum ist gewünscht, aber mit Augenmaß. Denn auch wenn die Unternehmen bei der Frage nach dauerhafter Reduktion des Geschäftsreisevolumens nicht mehr so häufig zustimmten wie in den vergangenen zwei Jahren, so bleibt die grundsätzliche Prognose bestehen, dass Geschäftsreisen dauerhaft auf einem niedrigeren Niveau bleiben werden als in den Rekordjahren. Das erwarten laut Analyse mehr als die Hälfte der Befragten. Denn an die Stelle von Lockdowns, Reiseverboten und Angebotsstreichungen sind die Energiekrise, Kostensteigerungen aber auch klimaschonendes Planen und Handeln getreten." Insgesamt betrachtet konnten die Touristik- und Geschäftsreisebüros im Jahr 2023 einen Umsatz von 20,7 Mrd. € erzielen, was gegenüber 15,3 Mrd. € im Vorjahr einen deutlichen Anstieg bedeutet. Von diesem Volumen entfallen 14,2 Mrd. € auf Privatreisen sowie 6,5 Mrd. € auf den Business-Travel-Bereich. DERPART Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief für DERPART im Ergebnis recht erfreulich - und dies trotz diverser Herausforderungen. Eine dieser Herausforderungen war der in allen Branchen gleichermaßen beklagte Fachkräftemangel, der auch bei DERPART spürbar war. Um weiteren Abwanderungen, auch in andere Branchen, zu begegnen, mussten wie bereits im Vorjahr die Gehälter über alle Bereiche hinweg weiter angehoben werden. Gegenüber dem Vorjahr führte das zu weiter gestiegenen Personalkosten. Demgegenüber konnten diese gestiegenen Kosten jedoch durch gleichfalls gestiegene Umsatzerlöse mehr als kompensiert werden - und dies in beiden Bereichen, in der Touristik wie auch in der Geschäftsreise. Dies ist nicht zuletzt dem großen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschuldet. Nach zwei vorangegangenen Pandemie-Jahren mit hohen Verlusten sowie einem Vorjahr mit einem geringen Verlust konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 wieder einen deutlichen Gewinn ausweisen - der angestrebte Turnaround wurde im Ergebnis nunmehr geschafft. Die unverändert konsequente Umsetzung von Serviceentgelten in der Touristik hatte einen signifikanten Anteil an diesem positiven Ergebnis, daher wird hieran auch künftig festgehalten. Das Jahr 2023 stand aus interner Sicht der Gesellschaft im Zeichen der Einarbeitung der im Jahr 2022 gestarteten neuen Bereichsleiter, mit Fokus auf der Hebung vieler Synergien bei DERPART im Verbund der DER Touristik / REWE Gruppe. Dies reichte von der Umstellung der IT-Infrastruktur in den touristischen wie den Firmendienst-Filialen (diese Umstellung dauert bis in das Jahr 2024 hinein an) bis zur Nutzung gemeinsamer Angebotsplattformen wie z.B. der sogenannten Reisespezialisten. Im Jahr 2023 konnten drei zusätzliche Franchisepartner gewonnen werden. Die im Vorjahr groß angelegte Akquisitions-Kampagne wurde im Verlauf des Jahres weiterverfolgt. Zahlreiche Reisebüros wurden kontaktiert. Weitere Büros haben ihr Interesse an DERPART bekundet, die Attraktivität von DERPART als eines der führenden Franchisesysteme ist ungebrochen. Relevant ist in diesem Kontext auch die Tatsache, dass DERPART als potenzieller Käufer von Franchisebüros in Frage kommt - dies macht DERPART in den Augen zukünftiger Franchisepartner zusätzlich attraktiv. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2023 einige Übernahmegespräche mit verkaufswilligen Reisebüroeignern aus dem DERPART Partnerkreis geführt. In drei Fällen wurde von einem Erwerb abgesehen, in einem Fall hat DERPART Kaufinteresse bekundet und ein entsprechendes Angebot abgegeben. Die Gespräche rund um diesen beabsichtigten Kauf konnten 2023 noch nicht abgeschlossen werden und werden daher im Jahr 2024 fortgesetzt. Der Bestand der DERPART-eigenen Büros wurde um zwei Business-Travel-Einheiten sowie eine MICE-Geschäftsstelle erhöht. Filial-Schließungen, z.B. aufgrund von Personalmangel, konnten vermieden werden. Insgesamt stand das Geschäftsjahr 2023 auch weiterhin unter dem übergeordneten Fokus einer strikten Kostenkontrolle bei gleichzeitigen Maßnahmen zur Realisierung der gestiegenen Nachfrage in beiden Geschäftsfeldern Touristik und Geschäftsreise sowie der Zukunftssicherung des Unternehmens. Eine in diesem Zusammenhang wichtige Weichenstellung wurde bereits im Vorjahr eingeleitet und im Jahr 2023 umgesetzt: die Wiedereinführung der bekannten Marke "DER BUSINESS Travel" unter der Führung von DERPART. Unter dieser Marke agieren seit 2023 drei Vertriebsschienen gemeinsam: die DERPART-eigenen ehemaligen DTS (DERPART Travel Service) Filialen, die ehemaligen DTS Franchisepartner sowie 16 Büros der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG. Damit werden auch hier Synergien innerhalb der Gruppe genutzt und klare Wachstumsimpulse gesetzt. Bis Ende 2023 hatten fast alle ehemaligen DTS Franchisepartner dem Wechsel zur Marke "DER BUSINESS Travel" zugestimmt. Dies zeigt, dass die Franchisepartner diesen Wechsel wie auch den Kurs im Bereich Geschäftsreisen unterstützen. Gesellschaft Neben den klassischen Zentralfunktionen einer Franchiseorganisation in Frankfurt am Main wurden im Jahr 2023 in folgenden Städten eigene Reisebüros und Firmendienste geführt (in Klammern die Anzahl der Standorte je Stadt):
Entwicklung der Reiseumsätze Nach den massiven coronabedingten Umsatzeinbrüchen in den Jahren 2020 und 2021und der deutlichen, aber immer noch von der Pandemie beeinflussten Erholung im Jahr 2022 folgte mit 2023 ein Jahr ohne Reiseeinschränkungen. Demgegenüber sind neue Herausforderungen aufgrund des Fachkräftemangels auf dem Arbeitsmarkt entstanden, welche das Wachstum bei der DERPART Reisevertrieb GmbH bremsten. In diesem Umfeld konnte DERPART insgesamt eine Erholung des Gesamtumsatzes im Jahr 2023 um 26,9 Mio. € (+ 21,2 %) gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die einzelnen Sparten entwickelten sich dabei wie folgt: • Die Sparte Touristik verzeichnete eine Steigerung um 14,4 Mio. € auf 81,9 Mio. € (+ 21,3 %). • Die Flugumsätze liegen mit 57,1 Mio. € um 26,9 % über dem Vorjahr. • Die Summe der Umsätze aller übrigen Sparten beläuft sich auf 14,8 Mio. € (+ 2,9 %). Ertragslage Die Umsatzerlöse erhöhten sich insgesamt auf 21,5 Mio. € (+ 3,7 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insbesondere aufgrund eines Einmaleffekts aus der Vereinnahmung von weggefallenen Verbindlichkeiten um 0,3 Mio. € (+ 15,3 %) verbessert. Nach Berücksichtigung der Aufwendungen für bezogene Leistungen, Waren und Provisionen ergibt sich ein Rohergebnis von 20,2 Mio. € (+ 21,5 %). Der Personalaufwand hat sich um 0,7 Mio. € (+ 7,2 %) auf 10,4 Mio. € erhöht. Die Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen liegen mit zusammen 6,9 Mio. € um 5,7 % unter dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund der oben dargestellten Entwicklungen um 3,3 Mio. € auf 2,9 Mio. € deutlich verbessert. Das positive Zinsergebnis beläuft sich auf 7,9 T. €. Der Steueraufwand von 1,0 Mio. € entfällt aufgrund der Verlustvortragsbeschränkung zum Teil auf das laufende Ergebnis sowie durch den teilweisen Abbau der Verlustvorträge auf die Abnahme des Aktivpostens für latente Steuern. Der daraus resultierende Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf 1,9 Mio. € (Vorjahr Fehlbetrag 0,3 Mio. €). Insgesamt hat die Ergebnisentwicklung des Jahres 2023 unsere Erwartungen etwas übertroffen, was zu einem großen Teil aus einer überplanmäßigen Entwicklung der Serviceentgelte resultiert. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft hat sich unwesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Bilanzsumme ist um 1,7 Mio. € auf 13,6 Mio. € gesunken, während die Eigenkapitalquote von 18,6 % im Vorjahr auf 22,1 % gestiegen ist. Das Anlagevermögen ist verbessert zum Vorjahr mit 60,7 % durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu 89 %. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Der Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen des Anlagevermögens) beläuft sich auf 2.458 T. €. Der Finanzmittelbestand inklusive der Einlage bei einem verbundenen Unternehmen beläuft sich auf 1.497 T. € (Vorjahr 1.649 T. €). Die Abnahme des Finanzmittelbestands trotz des hohen positiven Cashflows resultiert im Wesentlichen aus dem Rückkauf von Geschäftsanteilen ausgeschiedener Franchisepartner (ADAC). Risiken und Risikomanagement Die Risikopolitik von DERPART besteht darin, vorhandene Chancen auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen. Daher ist das Risikomanagement untrennbarer Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Zur Messung, Überwachung und Steuerung der Risiken werden diverse Management- und Kontrollsysteme genutzt. Nachdem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Touristik- und Reisebüromarkt in Deutschland im Geschäftsjahr 2023 weitgehend überwunden waren, sind der Fachkräftemangel sowie geopolitische Krisen, verbunden mit globalen wirtschaftlich negativen Auswirkungen, weiterhin gegeben. Die Reisetätigkeit konnte im Geschäftsjahr 2023 noch nicht vollumfänglich an das Niveau vor der Corona-Pandemie anschließen - dies galt insbesondere für den für DERPART wichtigen Bereich der Geschäftsreisen. Trotz dieser Begleitumstände konnte die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen. Finanzinstrumente bestehen aus Cash-Management-Vereinbarungen mit verbundenen Unternehmen, welche Geldanlagen und -aufnahmen sowie ein Forderungs- und Verbindlichkeiten-Netting vorsehen. Den Risiken bei Forderungsausfällen begegnet DERPART durch Vereinbarung und Überwachung von Zahlungszielen und einem aktiven Forderungsmanagement. Besondere Forderungsausfallrisiken aus hohen Forderungsbeständen (Klumpenausfallrisiken) gibt es nicht. Dennoch kann es in Einzelfällen, verbunden mit vorsätzlichen Schadensabsichten von einzelnen Personen oder Insolvenzen von Geschäftspartnern, zu Risiken kommen. Die Verbindlichkeiten bestehen mit Ausnahme der Kaufpreisrentenverpflichtungen im Wesentlichen aus kurzfristigen Verpflichtungen, die den üblichen Geschäftskonditionen entsprechen. Wesentliche außerbilanzielle Verpflichtungen liegen nicht vor. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Mittel. Zudem besteht mit der REWE International Finance B.V. (RIF) eine Vereinbarung zur Gewährung einer Kreditlinie, welche im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen wurde. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses erhöht, demgegenüber stehen Rücknahmen von Gesellschaftsanteilen ausgeschiedener Franchisepartner (insbesondere der im Vorjahr erfolgte Wechsel der ADAC Büros in ihre eigene neu gegründete Organisation). Ausblick und Chancen der zukünftigen Entwicklung Bei den Aussagen in diesem Abschnitt handelt es sich um Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Grundlage der zum jetzigen Zeitpunkt verfügbaren Informationen getroffen wurden. Wenn diese Annahmen nicht eintreten oder Risiken, wie sie beispielsweise im Abschnitt "Risiken und Risikomanagement" genannt werden, entstehen sollten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Im Geschäftsjahr 2024 wird die mittlerweile weiterentwickelte "Strategie 2025" umgesetzt. In deren Kern steht einerseits die Realisierung von Synergien mit der DER / REWE Gruppe und andererseits eine klare Ausrichtung auf Wachstum über alle vier Säulen: Franchise, Eigenvertrieb, Touristik und Geschäftsreise. Die in den Vorjahren eingeleiteten Gegenmaßnahmen zum Umsatz- und Ergebniseinbruch werden im Jahr 2024 vollständig durch die Ausrichtung auf eine erfolgreiche Bedienung einer starken Nachfrage abgelöst. Dabei steht die Ergebnis- und Liquiditätssicherung unverändert im Fokus der Gesellschaft. DERPART ist auch weiterhin attraktiv für neue Reisebüropartner - sei es im Franchisebereich oder durch Zukäufe bei bestehenden DERPART Unternehmern. Zahlreiche Gespräche mit potenziellen weiteren Franchisepartnern finden aktuell statt wie auch Gespräche mit Reisebüropartnern, die ihr Unternehmen an DERPART veräußern möchten. Das erfolgreiche Management der DERPART-eigenen Büros wird auch weiterhin maßgeblich zum Jahresergebnis beitragen. Die im Jahr 2022 erfolgte Trennung der operativen Führung der touristischen Filialen von der operativen Führung der Geschäftsreise-Einheiten hat sich im Jahr 2023 absolut bewährt und wird insoweit konsequent beibehalten. In beiden Bereichen wurden und werden weiterhin zahlreiche Prozessoptimierungen vorgenommen, die im Jahr 2023 erste Früchte getragen haben und weiterhin tragen werden. Die permanente Optimierung der eigenen Büros spielt in beiden Sparten unverändert eine wesentliche Rolle. Aufgrund der guten Kontakte zwischen den DERPARTnern sowie des konstruktiven Austauschs mit der DERPART Zentrale und dank des positiven Beitrags des DERPART Fachbeirates ist das DERPART Franchisesystem für eine erfolgreiche unternehmerische Weiterentwicklung hervorragend gewappnet. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Folgejahre bleibt für DERPART darüber hinaus der kontinuierliche Ausbau des Geschäftsreisebereichs DER BUSINESS Travel. Von der erfolgten Umstellung auf die allseits bekannte und etablierte Marke sind auch künftig Wachstumsimpulse in drei Richtungen zu erwarten: neue Mitarbeiter, neue Kunden und neue Franchisepartner. Mit DER BUSINESS Travel wird sich die Gesellschaft im starken Wettbewerb mit den anderen Geschäftsreiseanbietern gut behaupten und Marktanteile nicht nur halten, sondern auch hinzugewinnen. Die Auswirkungen des unvermindert andauernden Krieges in der Ukraine und damit in Europa werden auch auf das Ergebnis im Geschäftsjahr 2024 einen spürbaren Einfluss haben. Auch wenn dieser Krieg bereits über zwei Jahre andauert, ist ein Ende derzeit nicht in Sicht. Trotz dieses Krieges und seiner direkten Folgen für die Wirtschaft bleibt die Nachfrage nach Reisen unverändert hoch. Das gilt für beide Bereiche - sowohl für Urlaubs- als auch Geschäftsreisen. Gemäß unseren Planungen erwarten wir für das Jahr 2024 aufgrund der weiter steigenden Nachfrage, dass die Reiseumsätze weiter leicht wachsen. Das Niveau des Jahres 2019 wird jedoch noch nicht wieder ganz erreicht werden können. Aufgrund der Kostensteigerungen - insbesondere für Personal - dürfte das Ergebnis vor Steuern letztlich etwas unterhalb des Jahres 2023 liegen. Aufgrund der soliden Positionierung im Markt und der unveränderten Attraktivität für neue Franchisepartner kann die Entwicklung von DERPART trotz der aktuell unverändert schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage in den nächsten Jahren voraussichtlich erfolgreich weitergeführt werden.
Frankfurt am Main, den 4. April 2024 Thomas Osswald, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023DERPART Reisevertrieb GmbH, Frankfurt am MainAllgemeine Angaben und Erläuterungen zum JahresabschlussAllgemeine Angaben Die DERPART Reisevertrieb GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 19229). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der DERPART Reisevertrieb GmbH (nachfolgend: DERPART oder Gesellschaft) ist nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Um die Aussagefähigkeit des Abschlusses zu erhöhen, wurde die Gliederung über das gesetzliche Schema hinaus um die Posten "Verbindlichkeiten aus Kaufpreisrenten" in der Bilanz und "Aufwendungen für Provisionen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ergänzt. Die sonstigen Steuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst, da es sich um Betriebskosten handelt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt grundsätzlich zu den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die bis zum Jahr 2016 erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte sind vollständig abgeschrieben, bei den Zugängen ab dem Jahr 2017 wird von einer typisierten Abschreibungsdauer von zehn Jahren ausgegangen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. Satz 4 HGB), da die Nutzungsdauer nicht zuverlässig geschätzt werden kann. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über drei Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf die Sachanlagen sind entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen und belaufen sich im Wesentlichen auf drei bis zehn Jahre bei der Büro- und Geschäftsausstattung. Die linearen Abschreibungen von Einbauten in gemieteten Räumen entsprechen der voraussichtlichen Mietvertragsdauer. Die beweglichen Anlagengüter werden linear, Zugänge auf bewegliche Anlagegüter werden pro rata temporis abgeschrieben. Für die in den Geschäftsjahren ab 2018 erworbenen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800 netto folgt die handelsrechtliche Bilanzierung mangels Wesentlichkeit der Vorgehensweise für geringwertige Wirtschaftsgüter im Steuerrecht, diese im Jahr der Anschaffung vollständig abzuschreiben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Der Anteilsbesitz von DERPART an Unternehmen dient der Herstellung einer dauerhaften Verbindung. Die geleisteten Anzahlungen, Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind zu den Anschaffungskosten (Nennwert) bilanziert. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden ausreichende Wertberichtigungen für Ausfallrisiken abgesetzt. Der Ansatz der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Höhe der bis zum Bilanzstichtag erfolgten Ausgaben, soweit sie auf künftige Perioden entfallen. Die Bilanzierung der eigenen Anteile erfolgt nach der sogenannten Nettomethode. Hierfür wird der Nennbetrag der eigenen Anteile offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden unter Beachtung zukünftiger Preis- und Kostenänderungen mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden im Falle von Altersversorgungsverpflichtungen mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst und im Falle der sonstigen Rückstellungen aus den vergangenen sieben Jahren. Die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen sowie der sonstigen langfristigen Personalrückstellungen erfolgt unter Beachtung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % (Vorjahr 0,0 %) und Rentensteigerungen von 2,2 % (Vorjahr 2,2 %) zugrunde gelegt. Der Rechnungszins für die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen beläuft sich auf 1,82 % (Vorjahr 1,79 %), für Jubiläumsgelder auf 1,75 % (Vorjahr 1,45 %) und für die Altersteilzeitverpflichtungen auf 1,05 % (Vorjahr 0,49 %). Die Rückstellung für Pensionen wird pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank Ende 2023 veröffentlichten Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Abzinsung der Rückstellungen für Kaufpreisrenten und Jubiläumsverpflichtungen erfolgt unter Verwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre. Die Kaufpreisrente ist mit dem versicherungsmathematischen Barwert nach der Anwartschaftsbarwert-Methode zum Rechnungszinssatz in Höhe von 1,75 % (Vorjahr 1,45 %) und mit einer angenommenen Anpassung der künftigen Versorgungsbezüge von 2,2 % (Vorjahr 2,2 %) in die Bilanz eingestellt. Diese Verpflichtung wurde mit dem Erwerb von Niederlassungen eingegangen. Die übrigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Ansatz der passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Höhe der bis zum Bilanzstichtag erfolgten Einnahmen, soweit sie auf künftige Perioden entfallen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive latente Steuern resultieren bei DERPART im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Firmenwerten, Pensionsrückstellungen und Verbindlichkeiten aus Kaufpreisrenten sowie ab dem Jahr 2020 aus steuerlichen Verlustvorträgen. Der zur Berechnung verwendete Steuersatz beträgt rd. 30 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Zum Bilanzstichtag besteht ein Aktivüberhang, der in Ausübung des Aktivierungswahlrechts (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) bilanziert wurde. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und VerlustrechnungEntwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen. Finanzanlagen
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen bei den Sonstigen Vermögensgegenständen in Form von Kautionen in Höhe von T€ 109 (Vorjahr T€ 114). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 1.274 T€ stellen gleichzeitig in Höhe von 441 T€ Sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von 833 € Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Eigenkapitalentwicklung
Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangen zehn Jahren sowie der vergangenen sieben Jahre beträgt T€ 19. Der Unterschiedsbetrag unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre; hierzu verweisen wir auf III. Ergänzende Angaben. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen mit T€ 669 auf den Personalbereich, mit T€ 84 auf die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und Steuerberatung, mit T€ 287 auf ausstehende Rechnungen, mit T€ 178 auf Raumkosten sowie mit T€ 140 auf Übrige. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 428 T€ stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in folgenden Bilanzposten enthalten:
Sie resultieren überwiegend aus dem laufenden Leistungsverkehr. Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sie enthalten sonstige Steuern in Höhe von T€ 5 (Vorjahr T€ 4). Ergänzende AngabenArbeitnehmer/innen Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft:
Darüber hinaus wurden im Jahresdurchschnitt 14 Auszubildende beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und anderen Dauerschuldverhältnissen bestehen Verpflichtungen in Höhe von rd. € 1,8 Mio. (Vorjahr rd. € 4,1 Mio.), davon gegenüber verbundenen Unternehmen rd. € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,1 Mio.). Ausschüttungssperren Der Gesamtbetrag der zur Ausschüttung gesperrten Beträge betrifft folgende Bilanzposten:
Geschäftsführung • Thomas Osswald, Dipl. Betriebswirt (FH) Aufsichtsrat • Andreas Heimann, Vorsitzender, Geschäftsführer der DER Reisebüro Beteiligungs GmbH • Felix Droste, stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsführer der Reisebüro Droste GmbH & Co KG • Klaus Franke, Mitglied, Prokurist der DER Reisebüro Beteiligungs GmbH • Christian Möller, Mitglied, Geschäftsführer der Flug- und Ferienreisen Kruse GmbH • Uta Orawetz, Mitglied, Geschäftsführerin der Weilheimer Reise-Service GmbH • Mark Tantz, Mitglied, Geschäftsführer der DER Reisebüro Beteiligungs GmbH Bezüge der Geschäftsführer und des Aufsichtsrates Bezüglich der Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Bezüge des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf T€ 64 (Vorjahr T€ 64). Für ehemalige Geschäftsführer bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 1.412. Organmitgliedern wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt bzw. zu deren Gunsten keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Konzernzugehörigkeit Die DERPART Reisevertrieb GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln. Die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, stellt gemäß § 11 PublG i.V.m. §§ 294 ff. HGB als oberstes Mutterunternehmen und Genossenschaft einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, hat von dem Wahlrecht nach § 315a Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht, den Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften zu erstellen. Die DERPART Reisevertrieb GmbH und ihre Tochtergesellschaft werden in den Konzernabschluss der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, einbezogen. Sie macht von der Befreiung des § 291 HGB Gebrauch und stellt keinen Konzernjahresabschluss und -lagebericht auf. Der Konzernabschluss der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, wird im elektronischen Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht und im Genossenschaftsregister Köln, Nummer GnR 631, hinterlegt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen in der Gestalt vor, dass der DERPART Aufsichtsrat die rückwirkende Verschmelzung zum 01.01.2024 der Tochtergesellschaft REISEBÜRO RADE GMBH mit der DERPART Reisevertrieb GmbH als aufnehmender Rechtsträger beschlossen hat. Die Verschmelzung wird zu einer Vereinfachung und Verschlankung der DERPART Gruppenstruktur und der operativen Führung führen. Darüber hinaus wird sich durch die Zusammenlegung die Substanz und Ertragskraft von DERPART steigern. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 1.906.774,21 ab, zusammen mit dem Verlustvortrag von € 6.447.596,37 ergibt sich ein Bilanzverlust von € 4.540.822,16. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 4. April 2024 DERPART Reisevertrieb GmbH Thomas Osswald, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DERPART Reisevertrieb GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DERPART Reisevertrieb GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DERPART Reisevertrieb GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 04. April 2024 DELTA
AUDIT GMBH
Christian Müller, Wirtschaftsprüfer |
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