Alfena Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Peter Daum seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Marko Broschinski seit 26.4.2025 | Prokura |
Patrick Buchin seit 8.4.2024 | Prokura |
Stefan Rath seit 8.4.2024 | Prokura |
Christian Schmidt seit 3.2.2020 | Geschäftsführer |
Stephan Peters seit 12.4.2019 | Prokura |
Thomas Waldhelm seit 26.9.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.79% | |
| 14.29% | |
W***** P***** | 1.64% |
| Name | Anteil |
|---|---|
VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 1.72% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IntReal Solutions GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht der IntReal Solutions GmbH für das Jahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Gegenstand der IntReal Solutions GmbH (IRS) ist die Entwicklung, Wartung und der Vertrieb von Softwarelösungen für Investmentstrukturen im Immobilienbereich sowie Beratungstätigkeiten. Die IRS wurde 2014 gegründet und ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (IntReal). Die IRS betreut alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HIH-Gruppe (HIH Real Estate GmbH und mit ihr verbundene Unternehmen im Sinne des § 15 ff AktG) in allen Belangen der Hard- und Software sowie der Telekommunikation. Als interner Dienstleister berät die IRS die Gruppengesellschaften bei allen Fragen rund um die Informationstechnik (IT) und versteht sich als innovativer Begleiter für neue Technologien und Digitalisierungsstrategien. Die IRS bietet zudem Kapitalverwaltungsgesellschaften eine gesamtheitliche IT-Lösung zur effizienten Administration von Immobilien-Investmentvermögen. Neben der IntReal und der HIH Invest Real Estate GmbH bietet die IRS diese Leistungen auch externen Kapitalverwaltungsgesellschaften und Investmentmanagern an. Das bereits 2019 gestartete externe Geschäft der INTREAL Solutions soll in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden. 2. Forschung und Entwicklung Die IntReal Solutions GmbH (IRS) ist nicht in Geschäftsfeldern tätig, die eine Forschung und Entwicklung in diesem Sinne erfordern, da sie Standardlösungen verwendet. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich 2023 in einem herausfordernden Umfeld und kann den Erholungskurs nicht fortsetzen. Nach einer rückläufigen Wirtschaftsleistung im Schlussquartal des Jahres steht für das Gesamtjahr nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ein negatives BIP-Wachstum (-0,1 % kalenderbereinigt ggü. 2022) zu Buche. Die Konjunktur wird dabei durch verschiedene Faktoren belastet. Zwar ging die Inflationsrate im Jahresverlauf zurück, dennoch ist das Preisniveau auf verschiedenen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch. Hinzu kommt eine schwächelnde Nachfrage aus dem In- und Ausland. Erschwerte Finanzierungsbedingungen, die dem gestiegenen Zinsniveau geschuldet sind, wirken sich ebenfalls dämpfend auf die Konjunktur aus. 1 Die Bruttowertschöpfung der Wirtschaftsbereiche zeigt ein heterogenes Bild. Im Segment Dienstleistung können einige Sparten positive Wachstumsraten verzeichnen. Insbesondere die Branche Information und Kommunikation legt um 2,6 % ggü. 2022 zu. Das Gebiet der öffentlichen Dienstleister, Erziehung und Gesundheit wächst um 1,0 %, während Handel, Gastgewerbe und Verkehr mit -1,0 % im gleichen Maße schrumpfen. Deutlicher ist der Rückgang im Produzierendem Gewerbe mit -2,0 %, wobei hier besonders die Produktion im Bereich der Energieversorgung und in der energieintensiven Industrie signifikant abflacht. 2 Die Verwendungsseite wird durch hohe Inflationsraten und dem gestiegenen Zinsniveau beeinflusst. Zwar ist die Inflation im Jahresverlauf gesunken, der Jahresdurchschnittswert von 5,9 % 3 wirkt sich dennoch dämpfend auf den privaten Konsum (-0,8 %) aus. Insbesondere langlebige Güter werden weniger konsumiert (-6,2 %). Zudem sinkt der Staatskonsum unter anderem durch den Wegfall von Corona-Maßnahmen (-1,7 %), und Bauinvestitionen reduzieren sich preis- und zinsbedingt um 2,1 %. 4 Das Bauhauptgewerbe verzeichnet 2023 ein schwieriges Jahr. Eine gestiegene Zahl an Stornierungen belastet neben fehlenden Auftragseingängen und erschwerten Finanzierungsbedingungen die Baubranche. Die Auftragsbestände werden im Jahresverlauf sukzessive abgebaut und die Stimmungsindikatoren am Baugewerbe sind auf einem historischen Tiefpunkt. Insbesondere der Wohnungsbausektor schaut pessimistisch in die Zukunft. 5 Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin stabil: Die Zahl der Erwerbstätigen ist um ca. 0,7 % angestiegen und beträgt im Jahresdurchschnitt rund 45,9 Millionen Personen. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote liegt 2023 bei 5,7 % und damit 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahr. 6 Im Jahr 2023 lag die Rendite deutscher Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit im Durchschnitt der Monatswerte bei etwa 2,46 Prozent. Die seit 2014 anhaltende Phase mit Renditen unter der 1%-Marke in der zum Teil Werte im negativen Bereich zu verzeichnen waren ist mit der 2022 eingeleiteten Zinswende vorbei. Im Jahr 2023 lagen die Renditen durchgehend über 2 % mit Höchstwerten im September, als der Monatswert 2,87 % betrug. Im Schlussquartal sanken die Renditen und im Dezember wurden 2,06 % vermeldet. Beachtenswert ist dabei, dass die Renditen für kürzere Laufzeiten höher liegen als für Anlagen mit einer längeren Laufzeit. Die Monatswerte für börsennotierte Bundeswertpapiere mit einer Restlaufzeit von 2 Jahren liegen im Schnitt rund 40 Basispunkte unter den Werten der 10-jährigen Anleihen. Diese inverse Zinsstruktur liegt seit dem Oktober 2022 vor. Eine so lange Phase dieser atypischen Zinskurve hat es zuletzt in der Zeit der Wiedervereinigung (1989 bis Januar 1993) und in der Phase der zweiten Ölkrise (September 1979 bis Juli 1982) gegeben. 7 Das hohe Zinsniveau in den vergangenen Quartalen hat zu einer erheblich gesunkenen Investitionstätigkeit bei Immobilieninvestment geführt. Alternative Anlageopportunitäten haben an Attraktivität gewonnen und zugleich sind die Finanzierungskosten in die Höhe gegangen. Die haben nicht zuletzt zu Verzögerungen und Verschiebungen bei Neubauvorhaben geführt und trüben die Stimmung im Bauhauptgewerbe deutlich. 8 2. Branchenentwicklung Bedingt durch die weltweite Pandemie-Situation ist der Bedarf zur durchgängigen Digitalisierung von Unternehmensprozessen nochmals deutlich gestiegen. Das mittlerweile etablierte mobile und ortsunabhängige Arbeiten, als auch die Verfügbarkeit digitaler Daten zur Bewältigung der täglichen Arbeitsprozesse in den Unternehmen, sorgen weiterhin für hohe Anforderungen an IT-Dienstleister. Dieser Bedarf spiegelt sich in der hohen Projektdichte von IT-Projekten und der stetigen Implementierung neuer Technologien, als auch in den IT-Kosten, IT-Investitionen und im zunehmenden Fach- und Führungskräftemangel von qualifiziertem IT-Personal wider. Insbesondere die Neuakquise qualifizierter Mitarbeiter ist zu einer stetig wachsenden Herausforderung in einem immer kompetitiveren Markt geworden. Die Anforderungen an das vorhandene Personal in Bezug auf Fortbildung und Weiterqualifizierung sind, bedingt durch den schnellen technologischen Wandel, ebenso stark gestiegen. Bedingt durch die generell fortschreitende Digitalisierung und den damit verbundenen zunehmenden Bedrohungslagen durch Cyberangriffe, entstehen gleichermaßen zusätzliche Anforderungen an die IT-Sicherheit, den Datenschutz und aus weiteren regulatorischen Anforderungen. Diesen Risiken ist nur mit zusätzlichen Investitionen in moderne IT-Security Systeme, als auch der Schaffung zusätzlicher Sensibilität aller Mitarbeiter für IT-Sicherheit und Datenschutz, zu begegnen. Ein weiterer Fokus liegt bereits heute, und dieser wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken, auf der Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Automation. Die branchenübergreifenden Veränderungen durch die Unterstützung moderner KI-Modelle werden eine disruptive Wirkung in nahezu allen Arbeitsprozessen erzeugen. Die IntReal Solutions wird sich diesen Technologien annehmen bzw. setzt sie bereits in einzelnen Bereichen ein - zum einen zur Anpassung der eigenen Arbeitsprozesse, als auch für die Verbesserung der kundenseitigen Prozesse. Hierfür werden die neuen Technologien getestet und in die Nutzung überführt. Ein integraler Bestandteil dieses Prozesses ist die dafür notwendige Weiterentwicklung der erforderlichen Qualifikationen der Mitarbeitenden. Die o.g. Rahmenbedingungen erfordern eine Kostentransparenz von IT-Dienstleistern über den Betrieb der eingesetzten IT-Systeme sowie den Projektkosten zur Einführung neuer IT-Systeme. Diese Transparenz ist nur durch ein verursachungsgerechtes IT-Controlling zu erzielen, welches die Einzelkosten des jeweiligen IT-Systems mit den Nutzungsintensitäten der Kunden verbindet. Erst hierdurch lassen sich Kostenvergleiche mit IT-Dienstleistern und IT-Providern am Markt hinsichtlich der Kosteneffizienz und Qualität des IT-Betriebs durchführen. Ein weiterer Fokus wird aktuell und in den nächsten Jahren auf den Entwicklungen von künstlicher Intelligenz und Automation liegen. Die branchenübergreifenden Veränderungen in den Arbeitsprozessen durch die Unterstützung moderner KI-Systeme werden eine disruptive Wirkung erzeugen. Die INTREAL Solutions wird sich diesen Technologien stellen, zum einen zur Anpassung der eigenen Arbeitsprozesse, als auch für die Verbesserung der kundenseitigen Prozesse. Die IRS wird hierfür die neuen Technologien testen und in die Nutzung überführen, als auch die erforderlichen Qualifikationen der Mitarbeitenden weiterentwickeln. Insgesamt ist die Entwicklung der IT-Branche, und damit auch die Situation von internen und externen IT-Dienstleistern, als positiv zu werten. Der aktuelle Trend zur durchgängigen Digitalisierung wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen und somit für eine permanent hohe Nachfrage nach IT-Dienstleistungen sorgen. 3. Geschäftsverlauf 1. Aktivitäten der IRS Die operative Tätigkeit der IRS besteht in der Betreuung aller Mitarbeiter der HIH-Gruppe in allen Belangen der Hard- und Software sowie der Telekommunikation. Die Sicherstellung eines stabilen Arbeitsumfelds, mobil und ortsunabhängig, sowie die ständige Verfügbarkeit digitaler Daten zur Bewältigung der täglichen Arbeitsprozesse in allen Unternehmen und Niederlassungen der HIH-Gruppe standen im Mittelpunkt des Geschäftsjahres. Neben der Betreuung der einzelnen Gesellschaften der HIH-Gruppe bei ihren IT-Projekten sind in der IntReal Solutions diverse gruppenübergreifende Themen im Geschäftsjahr angegangen worden. Im Geschäftsjahr wurde die Weiterentwicklung von Microsoft Teams und OneDrive als systemische Unterstützung für das kollaborative Arbeiten in der HIH-Gruppe nochmals verbessert. Die Modernisierung der beiden internen Rechenzentren erforderte weitere Investitionen in die Erneuerung der USV- und Klimaanlage. Diese Maßnahmen sind für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von Netzwerksystemen unerlässlich und sie wurden im Geschäftsjahr vollständig abgeschlossen Um den steigenden regulatorischen Anforderungen an die IT gerecht zu werden und den Risiken durch externe Gefahrenquellen, wie Cyber-Angriffe und Systemunterbrechungen vorzubeugen sowie deren monetäre Auswirkungen zu reduzieren, hat die IRS im Geschäftsjahr unter anderem eine Cybersecurity-Versicherung abgeschlossen sowie eine ISO 27.001 Rezertifizierung durchgeführt. Das größte IT-Projekt der HIH-Gruppe, der Umstieg auf S/4HANA (SAP) und die damit einhergehende Optimierung des RE-FX Systems für ein flexibles Immobilienmanagement der HPM sowie die AIFM-Komponente für die Kapitalverwaltungsgesellschaften der Gruppe band im Geschäftsjahr viele interne sowie externe Ressourcen. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr die Migration der IT-Infrastruktur der ehemaligen HIH Property Management GmbH (HPM) der HIH-Gruppe in die IT-Infrastruktur des neuen Eigentümers (IC-Gruppe) erfolgreich abgeschlossen. Lage Die Lage des Unternehmens ist gut. Aufgrund einer soliden Basis aus der Betreuung der Gesellschaften der HIH-Gruppe konnte das Geschäftsmodell erfolgreich umgesetzt werden. Die Positionierung als IT-Anbieter auch für externe Kunden entwickelt sich weiterhin positiv. Ertragslage Die Ertragslage der IRS war auch im Geschäftsjahr 2023 positiv. Besondere Anforderungen stellten im Jahr 2023 die Gewährleistung der IT-Sicherheit, der Datenschutz und weitere auch regulatorische Vorgaben an die Kommunikations- und Verarbeitungstechnik sowie die Weiterentwicklung von Automation und künstlicher Intelligenz für die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HIH-Gruppe. Im Einzelnen stiegen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 von 19,6 Mio. EUR auf 20,9 Mio. EUR (= 6,2 %), was im Wesentlichen auf die besonderen Maßnahmen zur IT-Sicherheit usw. - wie in vorstehenden Absatz beschrieben - zurückzuführen ist. Die Materialaufwendungen stiegen von 10,1 Mio. EUR auf 10,3 Mio. EUR (= 2,3 %). Der Personalaufwand erhöhte sich von 5,1 Mio. EUR auf 6,1 Mio. EUR (= 19,0%). Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf den Ausbau des externen Geschäfts (bisher IT-Systembetrieb, -Beratung), um die externe Fachberatung, und damit mit dem Aufbau von neuen Teams & Personal, zurückzuführen. Das durchschnittliche Lebensalter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt bei ca. 39 Jahren. Der Anteil der Frauen beträgt bei der IRS rd. 27 % (Vorjahr 27 %). Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit erreicht 4 Jahre. Die IRS lässt zahlreiche Schulungen als Webinar insbesondere für die im Kundenverkehr tätigen Kolleginnen und Kollegen durchführen. In bestimmten Fällen werden auch Weiterbildungsmaßnahmen und zusätzliche Qualifizierungen gefördert. Die Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - vor allem auf Software, technische Anlagen und geringwertigen Wirtschaftsgüter - wird mit 1,8 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 nach 2,3 Mio. im Jahr 2022 ausgewiesen (= -26,2 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr 2023 im Wesentlichen aufgrund höherer sonstiger Personalkosten und erhöhten Mietkosten von 2,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 2,6 Mio. EUR gestiegen (= 26,4 %). Das Zinsergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist wie im Vorjahr aufgrund der zur Finanzierung des Anlagevermögens aufgenommenen Darlehen mit 0,3 Mio. EUR gleichbleibend negativ. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 liegen geringfügig unter den ursprünglichen Planwerten (-1.107 TEUR). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 609 TEUR niedriger als im Plan ausgefallen. Dies ist im Wesentlichen auf die unter Plan liegenden Werbekosten (-51 TEUR) und IT-Kosten (-394 TEUR) zurückzuführen. Gegenüber dem geplanten Jahresüberschuss in Höhe von 74 TEUR lag der tatsächliche Jahresüberschuss mit 82 TEUR 8 TEUR über Plan. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen hat sich aufgrund der im Verhältnis zu den Investitionen in Soft- und Hardware höheren Abschreibungen von 3,4 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR verringert (= -14,5 %). Die Forderungen im Verbundbereich werden nach 1,2 Mio. EUR per 31.12.2022 zum Jahresultimo 2023 in Höhe von 1,1 Mio. EUR ausgewiesen. Das Guthaben bei Kreditinstituten beläuft sich unverändert auf 0,2 Mio. EUR per Jahresultimo. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor allem für die Nutzung und Wartung von Software vor dem Abschlussstichtag auf der Aktivseite ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Diese Posten beliefen sich per 31.12.2023 über 1,8 Mio. EUR gegenüber 2,1 Mio. EUR per 31.12.2022. Das gesamte Eigenkapital wird per 31.12.2023 mit 0,4 Mio. EUR gezeigt. Neben dem Stammkapital von 0,025 Mio. EUR besteht ein Gewinnvortrag in Höhe von 0,274 Mio. EUR sowie ein Jahresüberschuss über 0,082 Mio. EUR. Zum Vorjahresultimo belief sich das gesamte Eigenkapital auf 0,3 Mio. EUR. Rückstellungen werden in Höhe von 1,2 Mio. EUR nach 1,5 Mio. EUR im Vorjahr ausgewiesen (= -21,9 %). Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich sind im Wesentlichen durch die vor allem zur Finanzierung des Anlagevermögens dienenden Darlehen der HIH Real Estate GmbH in Höhe von 3,1 Mio. EUR geprägt. Die Darlehen im Vorjahr beliefen sich auf 4,4 Mio. EUR per 31.12.2022. Hinzu kommen noch Verbindlichkeiten gegen die HIH Real Estate GmbH aus der Jahresabrechnung der IT-Dienstleistungen in Höhe von 1,4 Mio. EUR ggü. 1,0 Mio. EUR im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden in Höhe von 0,7 Mio. EUR nach 0,3 Mio. EUR im Vorjahr ausgewiesen. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung wird darauf geachtet, dass die Liquidität durch Vereinnahmung von Forderungen innerhalb der Zahlungsziele und rechtzeitige Aufnahme von Darlehen sichergestellt wird. Außerdem sollen Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden. Aufwendungen für bezogene Leistungen und Personal werden im Verhältnis zur IT-technisch betreuten Mitarbeiteranzahl als Kennzahl herangezogen. Die Liquidität war zu jeder Zeit im Geschäftsjahr 2023 sichergestellt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen und Personal im Verhältnis zur IT-technisch betreuten Mitarbeiteranzahl betrugen 2022 und 2023 unverändert 15 TEUR. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann als befriedigend bezeichnet werden. III. PrognoseberichtVoraussichtliche Entwicklung des Unternehmens: Um die Entwicklung der IRS zu unterstützen, wird die Geschäftsführung die Aktivitäten auf Basis steigender Mitarbeiterzahlen und sich erhöhender Anforderungen an die IT konsequent weiterführen. Die IT-Aufwendungen machen einen hohen Anteil der gesamten Aufwendungen für die die Leistungen abnehmenden Unternehmen aus. Die IRS steht im Hinblick auf Schritt halten mit dem technischen Fortschritt und eine Verbesserung der Performance bei gleichzeitig begrenzten Ressourcen für Mehraufwendungen unter Druck. Insofern wird in allen Einzelfällen - nicht lediglich bei neuen Vertragsabschlüssen, sondern auch im Bestand - verstärkt auf eine auskömmliche Kostenhöhe zu achten sein. Darüber hinaus - abgesehen von dem vorgesehenen Angebot der externen Fachberatung - sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Mit den steigenden Anforderungen an die IT haben die Risiken durch externe Gefahrenquellen, wie Cyber-Angriffe und Systemunterbrechungen stark zugenommen. Die ständige Verfügbarkeit von für beinahe alle Geschäftsprozesse relevante Daten aus einer stetig zunehmenden Anzahl an Datenquellen hat die potenzielle Angriffsfläche und die Ausfallmöglichkeit von kritischer IT-Infrastruktur erhöht. Dem lässt sich nur durch den konsequenten Ausbau von geeigneten Abwehrsystemen (wie z.B. Firewalls, Security Incident Management, uvm.) und einer ständigen Überprüfung des eigenen Sicherheitskonzepts sowie einer redundanten und zusätzlich externen Datenspeicherung beikommen. Das mobile Arbeiten, welches seit den Auswirkungen der Pandemie Sars-CoV 2 stark zugenommen hat, bringt nach wie vor stark veränderte Anforderungen an die IT-Security mit sich. Die Sicherstellung eines unterbrechungsfreien und ortsunabhängigen Zugriffs auf lokal vorgehaltene Daten aus dem unternehmenseigenen Rechenzentrum und zusätzlich auf Cloud-Servern gehört seitdem zum erweiterten Aufgabenfeld einer modernen IT-Infrastruktur. Diese muss hierzu ständig weiterentwickelt und angepasst werden. Ebenso wichtig ist die Sensibilisierung der Anwender zur Einhaltung von technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Vorbeugung von Datenverlust. Genau an dieser Stelle liegt die größte Verwundbarkeit der eingesetzten Systeme und bei Nicht-Einhaltung der Sicherheitsvorgaben droht die Entwendung oder Verschlüsselung von Unternehmensdaten. Um diesen Bedrohungen wirksam zu begegnen sind für Cyber-Risiken sensibilisierte Mitarbeiter, sowie eine regelmäßige Weiterbildung, unabdingbar. Aufgrund der hohen Nachfrage und vergleichsweise geringen Anzahl an geeigneten Fachkräften im IT-Sektor, stellt ein Mangel an entsprechendem Personal im Unternehmen ein Risiko da. b. Ertragsorientierte Risiken Die ertragsorientierten Risiken der IRS sind vor allem in den Aufwendungen für bezogene Leistungen und Personal zu sehen. Die Leistungen werden vor allem von etablierten Soft- und Hardware-Anbietern bezogen, um eine möglichst hohe Stabilität und Sicherheit der Anwendungen und der Technik sicherzustellen. Jeder auch nur kurzzeitige Ausfall von Systemen kann bei der hohen Mitarbeiterzahl in den betreuten Unternehmen zu erheblichen Schäden führen. Die Anbieter erfahren eine hohe Nachfrage und können die Preise sukzessive erhöhen. Soweit Preiserhöhungen mit langjähriger Verbundenheit, zuverlässiger Bezahlung und guter Zusammenarbeit nicht vermieden werden können, muss versucht werden, die Steigerungen weiterzugeben, was nicht immer gelingen mag. Auf dem Arbeitsmarkt sind qualifizierte IT-Fachkräfte seit längerer Zeit sehr rar. Dies wirkt sich in hohen Gehältern und langen Wartezeiten (wegen entsprechender Kündigungsfristen) aus. Bestandsgefährdende Risiken herrührend von internen und externen Kunden sind für das laufende Geschäftsjahr nicht zu erkennen. Ebenso gibt es aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken, die sich aus dem speziellen Betätigungsfeld der IRS ergeben. Erkennbaren Risiken aus Beschaffungsproblemen bei Soft- und Hardware wird durch rechtzeitige Planung und Auftragseinholung sowie Beauftragung begegnet. Für die Betreuung der internen und externen Kunden steht ein kompetentes und leistungsstarkes Team zur Verfügung. Risiken aus Performanceproblemen sind auf Basis der gegebenen Zusicherungen in den Verträgen beherrschbar. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der bisherigen Erfahrungen scheint die Finanzierbarkeit von Investitionen in Hard- und Software durch die unveränderte Bereitschaft der HIH Real Estate GmbH zur Darlehensgewährung gewährleistet. Mit der Verschuldung verbundene Risiken werden daher als beherrschbar eingeschätzt. Den Anforderungen an die IRS wird weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnet. Besondere Risiken sind in diesem Zusammenhang für die IRS nicht zu erwarten. Die Liquiditätslage ist aufgrund zuverlässiger Zahlungseingänge von den Unternehmen der HIH-Gruppe als auch zunehmenden externen Kunden gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Die IRS wird im lfd. Geschäftsjahr weiterwachsen. Der Geschäftsumfang wird steigen. Die Mitarbeiterzahlen bei den betreuten Unternehmen steigen zwar weniger stark als in den Vorjahren, aber dennoch werden die Anforderungen durch eine der Marktlage geschuldeten, erhöhten Nachfrage nach Digitalisierung und Prozessoptimierung die Ressourcenbindung der IRS steigen. Die Anforderungen an die IT werden daher weiter erhöht. 3. Gesamtaussage
Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Stabilität in Verbindung mit den Unternehmen der HIH-Gruppe sollte die IRS für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet sein. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Mit einem insgesamt grundsätzlich positiven Geschäftsverlauf wird wiederum für 2023 gerechnet. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Ausfälle von Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wegen deren Finanzstärke nicht zu erwarten. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Umweltschutz Die IRS ist nicht in Geschäftsfeldern tätig, die eine Gefährdung der Umwelt mit sich bringen könnten, die IRS achtet dennoch auf den Einsatz nachhaltigerer IT-Infrastrukturen durch u.a. den Einsatz moderner und energiesparender Rechenzentrumstechnik VI. Gesamtwirtschaftlicher AusblickGemäß den Vorausberechnungen von Oxford Economics (OE) ist für das laufende Jahr mit einem erneuten leichten Rückgang des Bruttoinlandprodukts zu rechnen. Für das Gesamtjahr wird von einem marginalen Rückgang in Höhe von -0,1 Prozent ausgegangenen, wobei insbesondere zum Jahresauftakt mit einer schwächelnden Wirtschaft gerechnet wird. Die deutschen Exporte dürften lt. OE im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr mit 0,7 Prozent moderat steigen. Die Industrieproduktion geht geschwächt aus dem Jahr 2023 heraus und dürfte für das Jahr 2024 um insgesamt 1,0 % schrumpfen. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte dürften von einer rückläufigen Inflation und Lohnsteigerungen in diversen Tarifrunden in 2024 belebt werden. Die konjunkturelle Schwächephase und gestiegene Arbeitsplatzunsicherheiten im Baugewerbe und Teilen der Industrie könnten die Konsumlaune jedoch dämpfen und zu einer verstärkten Sparneigung führen. Daher ist der erwartete Anstieg des privaten Konsums um 1,3 % mit Unsicherheiten behaftet. 9 Die IT-Branche dürfte sich 2024 weiter positiv entwickeln. Stimmungsindikatoren der IT-Dienstleistungen bewegen sich im positiven Bereich, Dies gilt sowohl für die Einschätzung des Geschäftsklimas und der Geschäftslage als auch der Umsatz-, Preis- und, Beschäftigtenerwartungen. 1 0 Es wird darauf hingewiesen, dass diese Erwartungshaltung mit den üblichen Unsicherheiten behaftet ist, auch wenn derzeit keine zwingenden Anhaltspunkte für eine gegenläufige Entwicklung vorliegen. Der Lagebericht gibt die erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung wieder, soweit sie nach derzeitigem Wissen und den daraus entstehenden Prognosen seriös voraussehbar ist. Da diese Aussagen die Zukunft betreffen, können sie mit zusätzlichen Chancen, aber auch Risiken und Unsicherheiten, verbunden sein. Insofern können tatsächliche Ergebnisse und Entwicklungen von diesen Aussagen abweichen. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Hamburg, den 27.03.2024 IntReal Solutions GmbH Andreas Ertle Christian Schmidt Quellen:
1
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html
2
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
3
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html
4
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
5
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-02-13/stimmung-im-wohnungsbau-auf-historischem-tiefststand
6
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202312/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202312-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=1;
S. 41 und 52.
BilanzA K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 132765 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist unter der Beachtung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.
Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. II. Angewandte Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung und die Bewertung erfolgen unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangszeitpunkt jeweils voll abgeschrieben. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt zwischen zwei und achtzehn Jahren. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert aktiviert. Hinsichtlich der planmäßigen Abschreibungen mit ihren Nutzungsdauern wird wie folgt verfahren:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nominal- bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstitutenwerden mit dem Nennwert aktiviert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben auf der Aktivseite vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Kosten aus Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen werden abweichend zum Vorjahr nicht mehr unter der Position sonstige betriebliche Aufwendungen, sondern unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Entwicklung des Anlagevermögens Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens zeigt der Anlagenspiegel, der diesem Anhang beigefügt ist. 2. Laufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten haben grundsätzlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 1.023 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) eine Laufzeit von über einem Jahr. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 1.133.453,95 (Vorjahr EUR 1.205.489,62) aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen EUR 210.616,00 (Vorjahr EUR 646.541,52) auf die Gesellschafter. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen in Höhe von EUR 4.477.845,55 (Vorjahr EUR 5.430.624,06) gegenüber der HIH Real Estate GmbH. In Höhe von EUR 1.413.417,55 (Vorjahr EUR 992.224,06) besteht Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 3.064.428,00 (Vorjahr EUR 4.438.400,00) zu den sonstigen Verbindlichkeiten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie bezogenen Leistungen betreffen vor allem externe IT-Beratungen durch verschiedene Anbieter. Von den Abschreibungen entfallen ein Betrag von EUR 1.621.249,75 (Vorjahr EUR 1.827.910,57) auf planmäßige Abschreibungen und ein Betrag von EUR 50.164,51 (Vorjahr EUR 298.787,70) auf sofort abzugsfähige, geringwertige Wirtschaftsgüter. Hinzu kommen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 78.658,00 (Vorjahr EUR 213.014,00). V. Sonstige Angaben1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 62 Mitarbeiter (Vorjahr 56 Mitarbeiter) beschäftigt, davon 16 weibliche und 46 männliche Mitarbeiter. Darüber hinaus befanden sich sechs Mitarbeiter in der Berufsausbildung. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 7.415 (Vorjahr TEUR 9.737). Davon entfallen TEUR 1.315 (Vorjahr TEUR 1.149) gegenüber verbundenen Unternehmen. 3. Geschäftsführer Geschäftsführer der lntReal Solutions GmbH sind die Herren
4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 5. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss von EUR 82.243,43 auf neue Rechnung vorzutragen. 6 . Konzernabschluss Die IntReal Solutions GmbH wird in den Konzernabschluss der Vigor Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, einbezogen, die den größten Konsolidierungskreis darstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. VI. Weitere InformationenEs sind keine signifikanten Auswirkungen aus der Anwendung in Kraft getretener Mindeststeuergesetze zu erwarten. Durch den fortwährenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine einerseits sowie neuen kriegerischen Konflikten wie in Nahost andererseits, deren Ende jeweils nicht absehbar ist, können sich im Jahr 2024 für Deutschland, Europa und die Welt weitere, erhebliche Auswirkungen ergeben, die sich zunächst beschränkt auf die Versorgung mit Rohstoffen, Gütern, Produkten und Dienstleistungen sowie auf Schwankungen an den Devisen- und Zinsmärkten beziehen. Es kann ferner zu weitergehenden, weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten kommen und sich dadurch die Konjunktur weiter abschwächen. Die wirtschaftliche Situation der Kunden und die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Gesellschaft können negativ beeinflusst werden. Daraus können erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Dies kann sich auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Die Gesellschaft in Deutschland ist von den Beeinträchtigungen, die die Ausbreitung der Covid-Varianten mit sich bringen, inzwischen - auch durch die hohe Impfquote der Bevölkerung - seit Ausbruch vor vier Jahren aktuell weniger betroffen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass aktuell bereits vorhandene und neu entstehende Varianten des Covid- oder anderer Viren das wirtschaftliche und soziale Umfeld in der nächsten Zeit über mehrere Geschäftsjahre hinweg negativ beeinträchtigen. Seriös vorhersehbar sind die hieraus resultierenden Folgen nicht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens geführt hätten, nicht eingetreten.
Hamburg, den 27. März 2024 IntReal Solutions GmbH Geschäftsführer Andreas Ertle Christian Schmidt Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IntReal Solutions GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IntReal Solutions GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IntReal Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. März 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Lothar Schreiber, Wirtschaftsprüfer Tim Brücken, Wirtschaftsprüfer GewinnverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung unserer Gesellschaft hat am 16. Mai 2024 beschlossen, den Jahresüberschuss von EUR 82.243,43 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. Mai 2024 festgestellt. |
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