Autohaus Berkemeier GmbH
Rösnerstraße 1, 48155 Münster, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedrich Josef Berkemeier seit 13.4.2016 | Geschäftsführer |
Jan Berkemeier seit 13.4.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Berkemeier GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Autohaus Berkemeier GmbH ist eine Automobilhandelsgesellschaft für die Marken Opel, Fiat, Fiat Professional, Abarth und Crosscamp mit drei Standorten im Münsterland. Die Aktivitäten umfassen den Vertrieb von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, die Durchführung von Reparatur- und Werkstattdienstleistungen, den Vertrieb von Ersatzteilen und Zubehör, die Vermittlung von Fahrzeugfinanzierungen, Leasing und Versicherungen sowie eine Fahrzeugvermietung. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Das abgelaufene Geschäftsjahr war nach wie vor von äußeren Einflüssen geprägt. Die Auswirkungen des Ukrainekrieges, die Inflation sowie hohe Zinsen belasteten die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Diesen Herausforderungen zum Trotz entwickelte sich der Markt vergleichsweise positiv. Im Jahr 2022 lagen die PKW-Neuzulassungen in Deutschland mit 2.651.357 Zulassungen circa auf dem Niveau von 2021.m Jahr 2023 lagen die PKW-Neuzulassungen mit insgesamt 2.844.609 Einheiten (+5,5%) leicht über dem Vorjahresniveau. (Quelle: www.kba.de) Geschäftsverlauf Trotz der außergewöhnlichen externen Faktoren konnte die Autohaus Berkemeier GmbH das Geschäftsjahr erneut sehr erfreulich abschließen. Die Zulassungen im Bereich Opel konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Zusätzlich wurden durch die neu hinzugenommen Marken Fiat und Abarth weitere Umsätze erzielt. Dadurch konnte der Gesamtumsatz auf 39,58 Mio. EUR (+25,1%) gesteigert werden. Das Ergebnis des Geschäftsjahres liegt mit 900,9 TEUR knapp unter dem Wert des vorangegangenen Geschäftsjahres von 991,8 TEUR. Hierin spiegeln sich auch die leicht rückläufigen Margen im Vergleich zum Vorjahr wider. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2022/23 lag die Bilanzsumme bei 22,83 Mio. EUR (+130%). Dieser enorme Anstieg ist durch drei Effekte zu erklären: 1.: Die Aufnahme von weiteren Marken wird die Bilanzsumme dauerhaft um ca. 3. Mio. EUR erhöhen. 2.: Im Juli und August 2023 wurden größere Mengen an Fahrzeugen angeliefert, da die Hersteller nach der Corona-Krise wieder lieferfähig waren. In Summe circa 5 Mio. EUR. Bis Ende des Jahres 2023 war ein Großteil dieser Fahrzeuge fakturiert und ausgeliefert. 3.: Im Wohnmobilbereich wurden ebenfalls in diesem Zeitraum viele Fahrzeuge verspätet angeliefert, die eigentlich im Frühjahr kommen sollten. Diese ließen sich zum Ende der Saison schwer absetzen. Zum Frühjahr 2024 konnte die Ware dann zur Saison in den Markt gebracht werden. Circa 5 Mio. EUR an Beständen wurden über den Winter in diesem Bereich am Lager gehalten. Die liquiden Mittel betrugen zum 30.09.2023 174 TEUR (Vorjahr: 36 TEUR). Die eigenen Mittel (Eigenkapital gemäß HGB zuzüglich Gesellschafterdarlehenskonten) belaufen sich zum 30.09.2023 auf 3,63 Mio. EUR gegenüber 2,97 Mio. EUR im Vorjahr. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2022/23 -9,8 Mio. EUR gegenüber -1,3 Mio. EUR im Vorjahr. Dies ist die Folge der deutlich höheren Mittelbindung im Umlaufvermögen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt mit -151,5 TEUR ebenfalls unter dem Wert des Vorjahres von -56,4 TEUR. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war positiv mit 10.197 TEUR (Vorjahr: 890 TEUR). Die Zusammenarbeit mit den Finanzierungspartnern verläuft planmäßig, die Finanzierung der Gruppe ist gesichert. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ertragslage Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/23 betrugen 39,58 Mio. EUR gegenüber 31,63 Mio. EUR im Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg im Neuwagenabsatz. Das Rohergebnis betrug 7,21 Mio. EUR (Vorjahr: 6,26 Mio. EUR). Die Rohgewinnspanne liegt bei 18,2% gegenüber 19,8% im Vorjahr. Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf 3,24 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 2,82 Mio. EUR. Der Anstieg ist durch die Einstellung neuer Mitarbeiter begründet. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird ein betriebliches Ergebnis von 1.347 TEUR gegenüber 1.460 TEUR im Vorjahr ausgewiesen. Nach der Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 900 TEUR gegenüber 991 TEUR im Vorjahr. Investitionen Die laufenden Investitionen in die Modernisierung der Standorte wurden fortgeführt. Größere Maßnahmen standen nicht an. Personal Der immer deutlicher werdende Fachkräftemangel bleibt ein großes Thema in der Branche. Nicht nur Branchenwettbewerber, sondern auch Branchenfremde buhlen um gut ausgebildete Mitarbeiter in Handel und Technik. Durch die hohe Komplexität der Branche ist es im Gegenzug nicht einfach, branchenfremdes Personal für die Autobranche zu gewinnen. Die intensive Ausbildung eigenen Personals erweist sich hierbei weiterhin als die beste Maßnahme. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 78 Mitarbeiter beschäftigt. Darunter sind 19 Auszubildende. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht Die mittel- und langfristigen Perspektiven der Branche und damit natürlich auch die des Unternehmens beinhalten verschiedenen komplexe Sachverhalte. Mittelfristig stehen die Herausforderungen von alternativen Antrieben und die zukünftige Positionierung der hauseigenen Marken t im Konzern Stellantis im Fokus. Zur Absicherung des Produktportfolios im Gesamtkonzert hat die Autohaus Berkemeier GmbH daher die Marken Fiat, Abarth und Fiat Professional mit aufgenommen. Die geografische Lage des Unternehmens im wirtschaftlich stabilen Münsterland und der hauptsächlich regionale Absatzmarkt werden bei der Bewältigung der zukünftigen Aufgaben als sehr positiv bewertet. Von der jetzigen Marktlage ausgehend wird für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 ein stabiler Umsatz mit ähnlichen Erträgen wie im Vorjahr erwartet. Die ersten acht Monate des Geschäftsjahres 2023/24 lagen auf Vorjahresniveau. Das Gesamtergebnis wird durch gestiegene Finanzierungszinsen leicht rückgängig erwartet.
Münster den 17. Juni 2024 gez. Friedrich Berkemeier gez. Jan Berkemeier BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Autohaus Berkemeier GmbH, Münster ist im Handelsregister beim Amtsgericht Münster unter der Registernummer HRA 16030 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264a HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Anlagevermögen wird linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu Anschaffungskosten von € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Darstellung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel der Bestandteil des Anhangs ist. 2. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für noch anfallende Kosten bis zum Verkauf der Pkw wurden entsprechende Abschläge berücksichtigt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt mit dem Nominalwert abzüglich etwaiger Wertberichtigungen. Zur Abdeckung eventueller Ausfallrisiken wurden zum Stichtag pauschale Wertberichtigungen in Höhe von einem Prozent des Nennwertes der Nettoforderungen gebildet. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel entnommen werden:
2. Umlaufvermögen Bei den Vorräten handelt es sich um Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie um die Bestände an Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft die periodengerechte Abgrenzung von Aufwendungen. 4. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtlichen Zahlungen für Gewerbesteuer sowie Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag für das vergangene Geschäftsjahr. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten
D. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt folgende Mitarbeiter:
2. Gesellschaftsorgane und Vertretung Im Berichtsjahr waren zum Geschäftsführer bestellt: Herr Friedrich Berkemeier, Kaufmann Herr Jan Berkemeier, Kaufmann 3. Finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergibt sich aus zukünftigen Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 2.553 (davon innerhalb eines Jahres fällig: T€ 364; davon gegenüber Gesellschaftern: T€ 1.050).
Münster, den 17. Juni 2024 gez. Friedrich Berkemeier gez. Jan Berkemeier sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die Autohaus Berkemeier GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Berkemeier GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Berkemeier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Emsdetten, den 19. Juni 2024 BEERMANN
BRUNS KRAIS Partnerschaft mbB
Mathias Preckeler, Wirtschaftsprüfer |
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