SafeGate GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonas Dr. Rinast seit 23.3.2026 | Prokura |
Daniel Ott seit 23.3.2026 | Prokura |
Qilin Tian seit 3.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DUTECH HOLDINGS LIMITED | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
krauth technology GmbHEberbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die krauth technology GmbH mit Sitz in Eberbach ist ein Unternehmen des Dutech Holdings Pte. Ltd. Konzerns. Die krauth technology bietet innovative Systemlösungen zur Fahrgelderhebung mit dem Schwerpunkt im Bereich Public Transport (Öffentlicher Personenverkehr). Neben dem Standort Eberbach betreibt die krauth technology unselbstständige Niederlassungen in Hamburg und Stockach sowie ein Office in Heidelberg. Im Rahmen von Innovationstätigkeiten wurden im Jahr 2023 Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von T€ 3.775 aufgewendet. Es wurden im Verlauf des Jahres 2023 keine immateriellen Eigenleistungen aktiviert. Die Forschungs- und Entwicklungsintensität in Bezug zur Gesamtleistung beträgt in 2023 23%. Die Innovationstätigkeiten im Bereich der Softwareentwicklung hatten den Fokus zum einen weiterhin auf der Entwicklung eines neuen Backoffice-Systems, zum anderen wurden bargeldlose Automatensysteme entwickelt (cashless). Zudem wurde in den Aufbau eines neuen Bereichs "Radparken" investiert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging deutlich um 2,0% zurück. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten dagegen ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der private Konsum nahm preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Dies war vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7%). Die Bauinvestitionen sanken preisbereinigt um 2,1%. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen negativ aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Die verhaltene wirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage machten sich auch im Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0%) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8%) Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust; mit 45,9 Millionen Erwerbstätigen gab es so viele Beschäftigte wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. (Quelle: www.destatis.de) Entwicklung der ÖPNV-Branche Die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Deutschland im Jahr 2023 wurde von mehreren Faktoren beeinflusst: Digitalisierung und Innovation: Der ÖPNV hat weiterhin von technologischen Fortschritten wie der Einführung von E-Tickets, digitalen Fahrplänen, Echtzeitinformationen und anderen digitalen Lösungen profitiert. Diese Innovationen können dazu beitragen, den ÖPNV effizienter, bequemer und benutzerfreundlicher zu gestalten. Investitionen und Ausbau: Die öffentliche Hand und private Unternehmen investierten weiterhin in den Ausbau und die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs. Die Maßnahmen umfassen den Ausbau von Schienennetzen, den Kauf neuer Fahrzeuge (z. B. Elektrobusse) und die Modernisierung von Bahnhöfen und Haltestellen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Der ÖPNV spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Verkehrsemissionen und der Förderung einer nachhaltigen Mobilität. Zunehmend lag der Fokus auf umweltfreundlichen Transportmitteln und der Förderung von Maßnahmen zur Emissionsreduzierung im ÖPNV. Tarifgestaltung und Zugänglichkeit: Eine faire und erschwingliche Tarifgestaltung (Beispiel "49 € Ticket" im Fernverkehr) sowie die Barrierefreiheit des ÖPNV waren wichtige Aspekte, um die Nutzung des öffentlichen Verkehrs zu fördern und allen Bevölkerungsgruppen eine gleichberechtigte Mobilität zu ermöglichen. Herausforderungen durch die Pandemie: Die Rückkehr der Fahrgäste nach der COVID-19-Pandemie hat die Fahrgastzahlen wieder positiv beeinflussen und die Betriebsabläufe des ÖPNV anpassen können. Insgesamt konnte sich der ÖPNV in Deutschland im Jahr 2023 weiterentwickeln, wobei der Schwerpunkt auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Effizienz lag, um eine effektive und attraktive Alternative zum Individualverkehr zu bieten. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 2.2.1 Geschäftsverlauf 2023 Die Umsatzerlöse liegen mit T€ 16.923 um T€ 4.509 bzw. 36% über dem Vorjahreswert (T€ 12.414). Die Gesamtleistung unter Einbeziehung der Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen beträgt T€ 16.079 und ist damit um 1,5 % höher als im Vorjahr (T€ 15.842). Die Gesamtleistung war hauptsächlich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz beschränkt, wobei ca. 71% auf Lieferungen und Leistungen in Deutschland entfielen. Der Auftragsbestand lag am 31.12.2023 bei T€ 10.580 gegenüber T€ 13.858im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen auf Finanzanlagen und Steuern (EBIT) beträgt T€ 447 und ist damit um T€ 140 oder 46 % höher als in 2022 (T€ 307). Die Ergebniserwartungen für dieses Geschäftsjahr wurden erreicht bzw. übertroffen. Die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war damit, insbesondere unter der Maßgabe der sich verändernden Marktanforderungen, insgesamt gut. Auftragsentwicklung Insgesamt verringerte sich der Auftragseingang mit T€ 13.618 gegenüber dem Vorjahr (T€ 17.321) um T€ 3.703. Regional entfielen 72 % des Auftragseingangs auf das Inland, 19 % auf Staaten der EU sowie ca. 9 % auf das übrige Ausland. Produktentwicklung Das bereits im Jahr 2021 begonnene Entwicklungsprojekt "IMPACT" bezeichnet unsere neu entwickelte, webbasierte Hintergrundsoftware, wo erste Teilproduktmodule fertiggestellt und in Betrieb genommen werden konnten. Für Mitte 2024 ist der Einsatz des neuen Produkts im Rahmen eines Pilotprojekts bei einem Referenzkunden geplant. Im Bereich der Fahrscheinautomaten wurde ein neuer bargeldloser Fahrscheinautomat (kt0340) für den mobilen Einsatzbereich entwickelt, der in Serie für ein bereits beauftragtes Projekt hergestellt und zum Jahresende 2023 ausgeliefert werden konnte. Mit dem Bereich "Radparken" wurde das Produktportfolio um vollautomatische stationäre Radparktürme erweitert; ebenso sind weitere Radabstellmöglichkeiten bis zur einzelnen Radbox in Vorbereitung. Der neue Unternehmensbereich soll bereits 2024 die ersten nennenswerten Umsätze generieren. Investitionen In das bewegliche Sachanlagevermögen wurden insgesamt T€ 652 investiert. Aus Eigenentwicklungen für die Weiterentwicklung des Produktportfolios wurden aus unterschiedlichen Innovationsprojekten heraus keine Kosten (Vorjahr: T€ 0) aktiviert. Budgets für Ersatzinvestitionen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen stehen für 2024 bereit. 2.2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 811 auf T€ 13.184. Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen insgesamt um T€ 464. Das Vorratsvermögen erhöhte sich um T€ 653, was auf die Abnahme der erhaltenen und geleisteten Anzahlungen auf Bestellungen von T€ 1.105, die Abnahme von T€ 845 bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen, sowie die Erhöhung der Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe von T€ 393 zurückzuführen ist. Das Guthaben bei Kreditinstituten erhöhte sich um T€ 254. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 643. Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 582. Darin enthalten sind Cash-Pool Verbindlichkeiten (Vorjahr: Forderungen) in Höhe von T€ 580 (Vorjahr: T€ 804). Das Eigenkapital erhöhte sich in Höhe des Jahresüberschusses von T€ 242. Die nominelle Eigenkapitalquote erhöhte sich von 13,6 % auf 14,6 %. 2.2.3 Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag bei T€ 357 (Vorjahr: T€ -612). Die wesentlichen Mittelzu- und -abflüsse ergaben sich, neben dem Jahresüberschuss von T€ 242 und den Abschreibungen von T€ 404, aus dem Aufbau (Mittelabfluss) der Vorräte um T€ 653 und dem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 643 sowie dem Abbau der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1.234). Der Mittelabfluss für Investitionstätigkeiten belief sich auf T€ 865. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit (T€ 771) betrifft im Wesentlichen die Inanspruchnahme des konzerninternen Cash-Pools mit T€ 580 sowie die planmäßige Tilgung der Bankverbindlichkeiten um T€ 100 und die Aufnahme eines Darlehens für eine Photovoltaikanlage in Höhe von T€ 389. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten lag bei T€ 3.158 gegenüber T€ 2.904 im Vorjahr. Die Fähigkeit der krauth technology GmbH, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, ist somit gegeben und war zu keinem Zeitpunkt des Geschäftsjahres 2023 beeinträchtigt. 2.2.4 Ertragslage Die Gesamtleistung lag mit T€ 16.079 um T€ 237 bzw. 1,5 % über dem Vorjahreswert. Das war möglich aufgrund eines relativ hohen Auftragsbestands zum Vorjahresstichtag sowie einer Verbesserung der Lieferkettenproblematik gegenüber dem Vorjahr. Die Rohergebnisquote (in Bezug auf die Gesamtleistung) lag mit 70% um 5%-Punkte über dem Vorjahr. Ursächlich hierfür waren die angepassten Verkaufspreise für Produkte und Dienstleistungen. Die Personalkostenquote (in Bezug auf die Gesamtleistung) lag mit 51% um 3%-Punkte über dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (in Bezug auf die Gesamtleistung) lagen bei 13% gegenüber dem Vorjahr (11%). Das Finanzergebnis in Bezug auf die Gesamtleistung lag bei 0,6% gegenüber dem Vorjahr von 0,4%. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei T€ 348 gegenüber T€ 242 im Vorjahr. Nach Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 242 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 164). 3. Risiko- und Chancenbericht, Prognose 3.1 Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Risiken Die gesamtwirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2024 können vielfältig sein und von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Nachfolgend einige potenzielle Risiken, die die Wirtschaft betreffen könnten: Globale Konjunkturabschwächung: Eine Abkühlung der globalen Konjunktur könnte sich negativ auf den Export Deutschlands auswirken, da Deutschland stark vom internationalen Handel abhängig ist. Geopolitische Spannungen: Konflikte oder Spannungen in bestimmten Regionen (z.B. Nahost, Taiwan, Ukraine) könnten die globalen Märkte destabilisieren und das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen, was sich auf die Wirtschaft Deutschlands auswirken könnte. Handelskonflikte: Fortgesetzte Handelskonflikte zwischen den großen Wirtschaftsmächten China und USA könnten die Handelsbedingungen für Deutschland verschlechtern und den Export hemmen. Rohstoffpreisschwankungen: Volatilität bei den Rohstoffpreisen, insbesondere bei Energie- und Rohstoffimporten, könnte die Kosten für Unternehmen erhöhen und die Inflation anheizen. Finanzielle Instabilität: Eine Verschärfung der Finanzbedingungen, beispielsweise durch steigende Zinsen oder Kreditengpässe, könnte die Investitionstätigkeit beeinträchtigen und die Wirtschaft belasten. Technologische Disruption: Technologische Veränderungen, wie Automatisierung und Digitalisierung, könnten bestimmte Branchen transformieren und zu strukturellen Anpassungen auf dem Arbeitsmarkt führen. Politische Unsicherheit: Unvorhergesehene politische Ereignisse oder Entwicklungen, sowohl im Inland als auch im Ausland, könnten das Geschäftsklima beeinträchtigen und Investoren verunsichern (Beispiel Präsidentschaftswahlen USA). Es ist wichtig anzumerken, dass diese Risiken nicht isoliert auftreten, sondern sich gegenseitig verstärken oder abschwächen können. Eine umsichtige wirtschaftspolitische Steuerung und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend, um mit diesen potenziellen Herausforderungen umzugehen. Leistungs-, Qualitäts- und Marktrisiken Leistungsrisiken könnten sich ergeben aus erhöhter Personalfluktuation und damit einhergehendem personellem Ressourcenmangel, aus terminlich verzögerten Bauteillieferungen von Geschäftspartnern, oder auch bedingt durch nicht anforderungskonforme Ausführung der Leistungen oder direkte Qualitätsmängel in der Verarbeitung von Produkten. Risiken hinsichtlich unserer Absatzmärkte können sich ergeben durch veränderte Anforderungen an das Produkt- und Leistungsportfolio, gerade in transformatorischen Perioden. Weiterhin sind Budgetkürzungen für Verkehrsinfrastruktur möglich bedingt durch die Sparmaßnahmen der Bundesregierung. Finanzierungs- und Währungsrisiken Das Kreditvolumen zur Vorfinanzierung entstehender Kosten im operativen Bereich ist ausreichend und kann jederzeit durch Intercompany Darlehen ergänzt werden. Da die Muttergesellschaft über eine hervorragende Bonität verfügt, sind Finanzierungsrisiken quasi ausgeschlossen. Zudem dient der gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Almex GmbH geführte Cash-Pool für kurzfristige Liquiditätsbedarfe der einzelnen Unternehmen. Bedingt durch fast ausschließliche Vertriebstätigkeit im EURO-Raum sind Währungsrisiken nahezu auszuschließen. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Krauth legt großen Wert auf die realistische Einschätzung von Risiken jeglicher Art. Als Finanzinstrumente sind im Wesentlichen Intercompany-Darlehen, Bankdarlehen, Forderungen und Verbindlichkeiten zu nennen. Die Verfügbarkeit eines Avalrahmens, um vertraglich übliche Projektvorauszahlungen oder Vertragserfüllungsverpflichtungen mit Bürgschaften und Garantien abzusichern, sichert die Verfügbarkeit liquider Mittel aus dem laufenden Geschäft. Dieser Avalrahmen ist mit liquiden Eigenmitteln besichert. Finanzinstrumente anderer Natur kommen aktuell nicht zur Anwendung. Sofern sich hier Änderungen ergeben, wird eine gründliche Risikoanalyse inklusive Prüfung von Absicherungsstrategien vorgenommen werden, um die potenziellen Risiken zu managen und zu minimieren. Beschaffungsrisiken Nach den Verwerfungen ausgelöst durch die Corona-Pandemie funktionieren die Lieferketten wieder nahezu störungsfrei. Die Volatilität der Rohstoffpreise und Wechselkursschwankungen könnten zu unerwarteten Preiserhöhungen bei Materialien und Komponenten führen, was in der Folge die Produktionskosten erhöht und die Rentabilität beeinträchtigt. Auch Technologierisiken können nicht ausgeschlossen werden. Schnelle technologische Veränderungen können dazu führen, dass bestimmte Materialien oder Komponenten nicht mehr verfügbar sind. Deshalb ist eine dynamische Beschaffungs- und Produktstrategie zunehmend von Bedeutung. Personalrisiken Gesundheitliche Risiken oder Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz sind im Unternehmen von geringer Bedeutung. Arbeitsrechtliche Risiken etwas durch Nichteinhalten aktueller Gesetzgebungen könnten zu Geldstrafen und Reputationsschäden führen. Dazu gehören Themen wie Arbeitszeiten, Mindestlohn, Diskriminierung und Kündigungsschutz. Die demografischen Veränderungen können künftig zu echten Herausforderungen führen; der Wettbewerb um Talente ist in vollem Gange und Fachkräftemangel ist in vielen Branchen bereits jetzt ein Thema. Hier gilt es individuelle Strategien zu entwickeln, um diesen Risiken proaktiv entgegenzuwirken. Konzepte zur Mitarbeiterbindung und zur effektiven Rekrutierung sind im Rahmen von Personalmanagementstrategien umzusetzen. Offene Kommunikation, ein unterstützendes Arbeitsumfeld und eine kontinuierliche Anpassung der Strategien sind entscheidend, um die Personalrisiken zu bewältigen. Cyber-Risiken Cyber-Risiken sind permanent gegeben. Eine möglichst hohe Eintrittsbarriere für Hacker vorzuhalten und ständig den Erfordernissen anzupassen, ist eine permanente Aufgabe unserer IT-Administratoren. Durch den Abschluss einer Cyberversicherung können wir entstehende Schäden - je nach Sachverhalt - zumindest teilkompensieren. 3.2 Chancen Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ergeben sich verschiedene Chancen, die die Entwicklung und Verbesserung dieses wichtigen Sektors vorantreiben können und uns als krauth technology GmbH damit Chancen eröffnen, an den unterschiedlichen Weiterentwicklungen zu partizipieren. Die Integration digitaler Technologien wie E-Tickets, mobile Apps für Fahrpläne und Buchungen sowie Echtzeitinformationen ermöglicht eine effizientere Nutzung des ÖPNV und verbessert die Benutzererfahrung. Auch spielt der ÖPNV eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Verkehrsemissionen und der Förderung einer nachhaltigen Mobilität. Investitionen in umweltfreundliche Transportmittel wie Elektrobusse und die Förderung von Maßnahmen zur Emissionsreduzierung können die Attraktivität des ÖPNV steigern.Durch den Ausbau von Schienennetzen, Verbesserung der Taktungen, die Einführung neuer Linien, die Einbeziehung des ländlichen Raums in sinnvolle Lösungen (On-Demand Verkehre) und die Verbesserung der Barrierefreiheit können mehr Menschen den ÖPNV nutzen und die Abhängigkeit vom Individualverkehr reduziert werden. Eine große Chance besteht in der Förderung der Intermodalität. Die Integration verschiedener Verkehrsträger wie Busse, Bahnen, Fahrräder und Sharing-Dienste schafft nahtlose Verbindungen und ermöglicht den Nutzern eine flexiblere Mobilität. Eine faire und transparente Tarifstruktur sowie die Einführung von Mobilitätsbudgets oder -abonnements können die Attraktivität des ÖPNV steigern und die Nutzung für verschiedene Bevölkerungsgruppen erschwinglicher machen. Öffentlich-private Partnerschaften könnten dazu beitragen, die Effizienz des ÖPNV zu steigern und innovative Lösungen einzuführen, indem private Unternehmen ihr Know-how einbringen und öffentliche Ressourcen optimal genutzt werden. Indem diese Chancen genutzt werden, kann der ÖPNV zu einer nachhaltigen, effizienten und benutzerfreundlichen Transportlösung weiterentwickelt werden, die eine wichtige Rolle in der urbanen Mobilität spielt und zur Lebensqualität in Städten beiträgt. Nach wie vor ist der Öffentliche Verkehr in hohem Maße subventionsgestützt. Gerade vor dem Hintergrund der politisch gewollten Verkehrswende bieten sich den hier tätigen produzierenden und dienstleistenden Unternehmen wie krauth technology viele Chancen, die Verkehrsunternehmen, Kommunen, Städte oder Verbände mit Ideen und Lösungen zu unterstützen und damit Umsatzerlöse zu generieren. Gerade auch dem neuen Unternehmensbereich "Radparken" werden sich -maßgeblich durch massive subventionsgestützte Investitionen durch die Kommunen- große Chancen auf erfolgreiche Akquisen bieten. Ein steigender Anteil des umweltfreundlichen, emissionslosen Radverkehrs ist ein hohes politisches Anliegen; gesucht sind intelligente, anwenderfreundliche Lösungen im infrastrukturellen Bereich. 3.3 Prognose Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Im Jahr 2024 wird es spannend sein, ob die Investitionsbereitschaft und die Investitionsmittel sich dem Vor-Corona-Niveau wieder annähern werden. Die Transformation fest im Blick, wird der Fokus weiterhin auf unserem Kernbereich, dem ÖPNV, liegen. Gemäß den strategischen Ansätzen sollen aber auch dauerhaft andere Marktbereiche analysiert werden, gegebenenfalls kann in einem geeigneten Bereich mit relativ geringen Kosten in angemessenen Zeiträumen ein Markteintritt gelingen. Auch die kommenden Jahre stehen unter der Prämisse der bereits stattfindenden Transformation. Mehr denn je sollen die Möglichkeiten, die unsere in der Holding zusammengefassten Schwesterunternehmen sowie der Mutterkonzern bieten, auf Synergien untersucht und genutzt werden. Veränderungen des Status Quo, bedingt durch politische, wirtschaftliche oder technologische Entwicklungen, sind mehr denn je nicht auszuschließen, auf potenzielle negative Einflüsse auf unser Unternehmen muss in solchen Fällen situativ reagiert werden. Das Jahr 2024 sowie die fortfolgenden Jahre geben unserem Management im Wesentlichen zur Aufgabe, das Produkt- und Leistungsportfolio des Unternehmens anzupassen, dies im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten und Spielräume. Im Wesentlichen sind auf Basis der Budgetierung für das Geschäftsjahr 2024 in Abwägung aller Herausforderungen und auch Chancen nur geringfügige Veränderungen im Geschäftsverlauf zu erwarten. Obwohl die Umsatzerwartung leicht über dem Niveau des Vorjahres liegt, wird von einem spürbaren Rückgang des EBIT ausgegangen. Gesamtaussage Die Unternehmensstrategie der vergangenen Jahre war erfolgreich. Die Konzentration auf unsere Kernkompetenz, Vermeidung waghalsiger Experimente auf unbekanntem Terrain, gute Abschätzung von potenziellen Projektrisiken und deren angemessene Bepreisung, Weiterentwicklung der Unternehmensphilosophie unter Berücksichtigung einer wertschätzenden Führungskultur, und auch immer vorhandener unternehmerischer Mut, sich neuen Themen und Anforderungen zu widmen, führen uns im Ergebnis zu diesem Zwischenfazit. Die weitere Entwicklung im derzeitigen Absatzmarkt, insbesondere die Investitionsbereitschaft des potenziellen Kundenklientels, werden durch politisch motivierte Beschlüsse stark beeinflusst. Regulatorische Änderungen und Compliance-Anforderungen können sich ebenfalls gerade auf mittelständische Unternehmen auswirken. Das erfordert auf unserer Anbieterseite ein ordentliches Maß an Flexibilität, um eventuellen Widrigkeiten zum Trotz das Unternehmen stabil auf Kurs zu halten. Insgesamt blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft, und werden auf unserer wirtschaftlichen gesunden Basis heraus, eingebettet in einen sehr stabilen Unternehmensverbund, für die nächsten Jahre ein moderates Wachstum anstreben. Zum aktuellen Zeitpunkt sind insgesamt keine wirtschaftlichen und rechtlichen Bestandsgefährdungen zu erkennen.
Eberbach, den 22.04.2024 gez. Qilin Tian BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenSitz der krauth technology GmbH ist in Eberbach. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 705034 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die krauth technology GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs.2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit zugunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. Mitzugehörigkeitsvermerke wurden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in diesem Anhang gemacht. Im Geschäftsjahr werden die Verbindlichkeiten aus Kreditkartenabrechnungen unter dem Posten "sonstige Verbindlichkeiten" und die freiwilligen Sozialleistungen unter dem Posten "Löhne und Gehälter" ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis entgegen § 266 HGB bzw. § 275 HGB unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" bzw. "soziale Abgaben". Die Vorjahreszahlen der Posten wurden für Zwecke der Vergleichbarkeit entsprechend angepasst. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen (linearen) Abschreibungen, bewertet. Die geschätzten Nutzungsdauern bewegen sich zwischen 2 und 10 Jahren. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen (linearen) Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten sind die für dessen Herstellung anfallenden Aufwendungen einschließlich angemessener Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Die geschätzten Nutzungsdauern bewegen sich zwischen 2 und 6 Jahren. Sachanlagen Die Sachanlagen sind hinsichtlich der Zugänge mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet worden. Die Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen ein und 35 Jahren) mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 250,00 wurden sofort abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 werden entsprechend der steuerlichen Regelung in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. 2. UmlaufvermögenVorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Bestimmung der Anschaffungskosten wurden grundsätzlich die Einstandspreise zu Grunde gelegt. Bei ungängigen Artikeln wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den direkten Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in Ansatz gekommen. 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. 4. RückstellungenBei der Bildung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. 5. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 6. WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 7. Latente SteuernLatente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine passive latente Steuer. C. Angaben zur Bilanz1. AnlagevermögenDer Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt TEUR 3.775; im laufenden Geschäftsjahr wurden keine selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der SafeGate GmbH, Eberbach. Das Eigenkapital zum 31.12.2022 beträgt TEUR -301, der Jahresfehlbetrag des Jahres 2022 beträgt TEUR 143. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 10) haben eine Laufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 451) Lieferungen und Leistungen. 3. EigenkapitalAngaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen:
4. Verbindlichkeiten
Es bestehen - wie auch im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 6.823 (Vorjahr: TEUR 6.823) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 6.823 (Vorjahr: TEUR 6.823) Darlehensverbindlichkeiten, in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 580 (Vorjahr: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash-Pool. Verbindlichkeiten von TEUR 384 sind durch eine vollstreckbare Buchgrundschuld sowie eine Buchgrundschuld auf die Liegenschaften Ohrsbergweg 1+2, Eberbach, durch Sicherungsübereignungen von Maschinen und Geräten sowie des Warenlagers, durch Verpfändungen von Termineinlagen und durch eine Globalzession gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 5. Passive latente SteuernDie latenten Steuerschulden in der Bilanz entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
6. HaftungsverhältnisseIm Rahmen einer Cash-Pool-Kreditvereinbarung mit einem Kreditinstitut haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit anderen Konzernunternehmen für Verbindlichkeiten, welche ein anderes Konzernunternehmen eingeht. Die Inanspruchnahme wird zum Bilanzstichtag als unwahrscheinlich eingestuft, da die anderen Konzernunternehmen in der Lage sind, deren Verbindlichkeiten zu tilgen. D. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 4) Erträge aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 6) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung, soweit die Beträge nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind im Berichtsjahr wie folgt angefallen: - Erträge aus Forschungszulage TEUR 121 - Aufwendungen aus Cyberbetrug TEUR 47 - Aufwendungen aus Forderungsverzicht gegenüber verbundenem Unternehmen TEUR 20 Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Finanzanlagevermögen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB in Höhe von TEuro 25 vorgenommen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 35) verbundene Unternehmen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 60 Erträge aus der Veränderung bilanzierter passiver latenter Steuern. E. Sonstige Angaben1. LeitungsorganeGeschäftsführer: Herr Wenkun Chen, Shanghai (VR China), CTO, bis 03. Januar 2024 Herr Qilin Tian, Shanghai (VR China), General Manager, seit 03. Januar 2024 Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers. 2. Nicht in der Bilanz enthaltene GeschäfteZum Bilanzstichtag bestehen diverse Miet- und Operating-Lease-Verträge. Die jährlichen Miet- und Leasingaufwendungen betrugen TEUR 459. Die Miet- und Leasingverträge dienen der Liquiditätsschonung. Risiken bestehen in den unkündbaren Mindestleasing bzw. -Mietlaufzeiten. 3. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere in Gestalt von Miet- und Leasingverpflichtungen, in Höhe von TEUR 405 (2024) und TEUR 398 (2025). Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen beläuft sich am 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.038. Die Verträge haben eine Restlaufzeit am Bilanzstichtag zwischen 2 und 7 Jahren. Der jährliche Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 200. Die Mietverträge wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können mit einer Frist von 6 bzw. 12 Monaten gekündigt werden. 4. Anzahl der ArbeitnehmerDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und ohne Auszubildende) beträgt 126 (Vorjahr: 126). Hiervon entfielen 4 auf leitende Angestellte, 81 auf kaufmännische Mitarbeiter und 41 auf gewerbliche Mitarbeiter. Außerdem waren im Durchschnitt 17 (Vorjahr: 14) Auszubildende beschäftigt. 5. KonzernzugehörigkeitDie DUTECH HOLDINGS PTE. LTD., Singapur, ist oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des obersten Mutterunternehmens veröffentlicht.
Eberbach, den 22. April 2024 gez. Qilin Tian Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt. BescheinigungstextDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss wurde von uns erstellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 26. April 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die krauth technology GmbH, Eberbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der krauth technology GmbH, Eberbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der krauth technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Reutlingen, den 19. August 2024 RWT
Crowe GmbH
gez. Tilman Just, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Jetter, Wirtschaftsprüfer |
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