Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 252747
Eingetragen
19.5.2023
Branche
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Geld- und WertdiensteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Erbringung von Verwaltungsleistungen im Zusammenhang mit der Pensionsund Hinterbliebenenversorgung der Mitglieder des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. Davon umfasst sind insbesondere die Erbringung von Verwaltungsleistungen für BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G., BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG und BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. sowie die Erbringung von Verwaltungsleistungen für Dritte, insbesondere die Verwaltung von externen Versorgungseinrichtungen, die Gründung und Verwaltung neuer Versorgungseinrichtungen, die Verwaltung von Direktzusagen von Mitgliedsunternehmen und außerhalb von Mitgliedsunternehmen und weitere Unterstützungsleistungen, wie etwa IT-Services.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Wolf
seit 3.7.2025
Prokura
Marc Günther
seit 3.7.2025
Prokura
Sören Kreißl
seit 3.7.2025
Prokura
David Osterloh
seit 3.7.2025
Prokura
Katrin Schulze
seit 10.7.2023
Prokura
Mirko Buchwald
seit 10.7.2023
Prokura
Marco Herrmann
seit 19.5.2023
Geschäftsführer
Helmut Dr. Aden
seit 19.5.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BVV Pension Management GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die BVV Pension Management GmbH (BVV Pension Management) ist eine hundertprozentige Tochter des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. (BVV Versicherungsverein) und wurde im Geschäftsjahr durch Ausgliederung zur Aufnahme des Dienstleistungsgeschäftes gegründet.

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Verwaltungsleistungen im Zusammenhang mit der Pensionsund Hinterbliebenenversorgung der Mitglieder des BVV Versicherungsverein. Davon umfasst sind insbesondere Verwaltungsleistungen für den BVV Versicherungsverein, die BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG (BVV Pensionsfonds) und den BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. (BVV Versorgungskasse) sowie Verwaltungsleistungen für Dritte.

Dabei verfolgt die BVV Pension Management das Ziel, den Unternehmen der Banken- und Finanzdienstleistungsbranche Dienstleistungen rund um das Thema betriebliche Altersversorgung anzubieten, die in der bisherigen Unternehmensstruktur nicht möglich waren. Hierbei steht für die BVV Pension Management die Effizienz und Qualität der erbrachten Dienst- und Unterstützungsleistungen im Vordergrund.

Als Dienstleistungsgesellschaft in der Konzernstruktur des BVV Versicherungsvereins ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stark abhängig von der Geschäftsentwicklung der Banken- und Finanzdienstleistungsbranche.

Das Alterssicherungssystem in Deutschland befindet sich seit vielen Jahren in einem kontinuierlichen Wandel mit stark zunehmender Komplexität aufgrund von Gesetzgebung und Rechtsprechung. Für die in Deutschland tätigen Arbeitgeber wird die Durchführung betrieblicher Altersversorgung deshalb zunehmend herausfordernder und der Bedarf dringender, dabei mit entsprechendem Know-how sowie Administrationsleistungen entlastet zu werden. Das hat die Mitgliedsunternehmen des BVV Versicherungsvereins dazu bewogen, die Gründung der BVV Pension Management zu beschließen. Dadurch können sich die betroffenen Unternehmen auf ihre wesentlichen Kernaktivitäten fokussieren und betriebliche Altersversorgung weiterhin als elementaren Teil einer attraktiven Alterssicherung anbieten.

Gesamtwirtschaftlicher Überblick

Deutschland

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist zum Ende des Jahres 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent gesunken. Nach der schwachen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang im zweiten Halbjahr 2023.

Die Inflationsrate lag 2023 bei +5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit unterhalb des Jahresdurchschnitts 2022. Im Vergleich waren insbesondere viele Energieprodukte günstiger als ein Jahr zuvor. Hier hat sich die Preissituation sichtlich entspannt. Auch die Jahresteuerung bei Nahrungsmitteln hat sich weiter abgeschwächt, liegt aber weiterhin deutlich über der Gesamtteuerung. Der Trend zu einer niedrigeren Inflationsrate hat sich mit dem Jahreswechsel manifestiert mit zuletzt 2,5 Prozent im Februar 2024.

Die anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft zeigt sich unverändert am Arbeitsmarkt. Im Dezember 2023 betrug die Arbeitslosenquote 5,7 Prozent gegenüber 5,4 Prozent im Vorjahr.

Europa

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich seit Juli 2022 mit einer beispiellosen Serie von Zinsanhebungen gegen die Inflation in der Europäischen Union gestemmt und den Leitzins für Hauptrefinanzierungsgeschäfte in diesem Zeitraum von 0,0 Prozent auf 4,5 Prozent angehoben. Die Zinserhöhungen haben sich stark auf die Wirtschaft ausgewirkt. Die Fachleute des Eurosystems gehen davon aus, dass das Wirtschaftswachstum auf kurze Sicht verhalten bleiben wird. Danach dürfte sich die Konjunktur erholen. Diese Erholung wird auf steigende Realeinkommen zurückgeführt, da die Menschen von der Abnahme der Inflation und steigenden Löhnen profitieren, sowie auf eine zunehmende Auslandsnachfrage.

Das Eurosystem verfolgt eine moderate und vorhersehbare Verringerung der Bestände im Rahmen des Ankaufsprogramms für Vermögenswerte (APP). Die Tilgungsbeträge von Wertpapieren des APP werden bei Fälligkeit nicht erneut angelegt.

Für das Pandemie-Notfallankaufprogramm (PEPP) plant der EZB-Rat, die Tilgungsbeträge der im ersten Halbjahr 2024 erworbenen Wertpapiere weiterhin vollständig bei Fälligkeit wieder anzulegen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2024 beabsichtigt die EZB eine durchschnittliche monatliche Reduzierung des PEPP-Portfolios um 7,5 Mrd. Euro und plant die Einstellung der Wiederanlage der Tilgungsbeträge zum Jahresende 2024.

Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2023 bei 3,4 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,4 Prozent betragen.

USA

Das Bruttoinlandsprodukt der USA verzeichnete 2023 einen Anstieg von 2,5 Prozent, vor allem durch robusten privaten Konsum und solide Beschäftigungszahlen. Trotz positiver Entwicklungen könnten hohe Zinsen, anhaltende Inflation und geopolitische Unsicherheiten das Wirtschaftswachstum im weiteren Verlauf beeinträchtigen. Prognosen deuten auf eine mögliche Eintrübung über den Winter mit niedrigeren Wachstumsraten hin.

Mit weiteren Zinsschritten erhöhte die US-Notenbank FED bis Juli 2023 den Leitzins auf eine Spanne von 5,25 bis 5,5 Prozent. Auf diesem Niveau verharrte der Zinssatz bis zum Jahresende. Die Inflationsrate lag 2023 bei 3,4 Prozent. Die FED strebt einen Wert von 2,0 Prozent an.

Welt

Gemäß der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt die Weltwirtschaft eine widerstandsfähige Entwicklung, obwohl sie mit Herausforderungen durch die Auswirkungen des Ukraine- Krieges und einer restriktiven Geldpolitik zur Bewältigung der überzielten Inflation konfrontiert ist. Für 2023 beträgt das Wachstum im Bereich der G20-Länder 3,3 Prozent, die Inflationsrate 6,3 Prozent. Die OECD-Länder wiesen im zweiten Halbjahr 2023 eine weitgehend stabilisierte Wachstumsrate auf, während Schwellenländer eine Verlangsamung verzeichneten.

Wirtschaftsbericht

Allgemeines

Auf die im Geschäftsjahr gegründete Gesellschaft wurde der Teilbetrieb Administration des BVV Versicherungsvereins übertragen. Handelsrechtlich ist hier der 1. Januar 2023 maßgeblich. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden daher sämtliche Erträge und Aufwendungen des Kalenderjahres ausgewiesen.

Die BVV Pension Management dient der Erbringung von Dienstleistungen für die BVV-Unternehmen.

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, wie der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern, sind hierbei maßgeblich vom Umfang dieser erbrachten Dienstleistungen geprägt.

Vermögenslage

Im Jahr der Ausgliederung weist die Gesellschaft eine Bilanzsumme von 12.551 Tsd. Euro aus, die unmittelbar durch die ausgegliederten Vermögensgegenstände und Schulden begründet ist.

Das Anlagevermögen beträgt 7.610 Tsd. Euro und setzt sich aus entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen sowie Finanzanlagen zusammen.

Der Forderungsbestand beträgt zum Bilanzstichtag 1.441 Tsd. Euro und ist vor allem auf Forderungen gegen den BVV Versicherungsverein im Rahmen des Dienstleistungsgeschäfts zurückzuführen.

Die liquiden Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten und betragen zum Bilanzstichtag 504 Tsd. Euro.

Der Gesamtbestand der Rückstellungen beträgt zum Bilanzstichtag 6.292 Tsd. Euro und resultiert im Wesentlichen aus Altersteilzeitverpflichtungen gegenüber aktiven Anwärtern und sonstigen Rückstellungen im Rahmen der voraussichtlichen Bonifikationszahlungen.

Die Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag 820 Tsd. Euro und sind im Wesentlichen von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen des Dienstleistungsgeschäftes gegenüber Kreditoren geprägt.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote im Verhältnis zum Gesamtkapital unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses beträgt 43,3 Prozent zum Bilanzstichtag.

Vor dem Hintergrund der eigenen Ertragskraft aus dem laufenden Geschäft und insbesondere dem Dienstleistungsgeschäft für den BVV Versicherungsverein sind infolge der Vergütung der Vertragsleistungen die Bedienung der Fremdverbindlichkeiten sowie die Unternehmensfinanzierung generell sichergestellt.

Kapitalanlagen

Die BVV Pension Management betreibt keine Kapitalanlage für eigene oder fremde Rechnung in wesentlichem Umfang. Sie beschränkt sich auf die Anlage des gezeichneten Kapitals und der laufenden Verwaltung der notwendigen Liquidität. Diese erfolgt weitgehend in Form von verzinslichen Kontoguthaben. Ferner hält die Gesellschaft eine Kapitalanlage in Form eines Publikumsfonds zur Sicherung der Wertguthaben der aktiven Anwärter im Rahmen der Altersteilzeit.

Ertragslage

Die BVV Pension Management hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern von 211 Tsd. Euro erzielt.

Das Ergebnis vor Steuern betrug 333 Tsd. Euro. Dies ist im Wesentlichen auf Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft mit dem BVV Versicherungsverein zurückzuführen.

Der Umsatz belief sich auf 50.362 Tsd. Euro und resultierte mit 50.299 Tsd. Euro aus erbrachten Dienstleistungen für die BVV-Unternehmen sowie 63 Tsd. Euro aus erbrachten Dienstleistungen für Dritte.

Die Aufwendungen für Personal betrugen 27.221 Tsd. Euro.

Das sonstige Ergebnis betrug im aktuellen Geschäftsjahr -122 Tsd. Euro und ist ausschließlich durch den Steueraufwand der Gesellschaft geprägt.

Risikobericht

Das Risikomanagement der Gesellschaft ist in das Risikomanagement des BVV Konzerns integriert und ein zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

Es dient der frühzeitigen und vollständigen Identifikation, Analyse, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken oder Entwicklungen, die zu neuen Risiken führen könnten, sowie der aussagefähigen Berichterstattung über diese Risiken. Die Bewertung der Risikosituation und das Monitoring haben aus Sicht des Vorstandes ein hohes Qualitätsniveau erreicht. Der BVV Versicherungsverein sieht das Risikomanagement im Marktvergleich exzellent aufgestellt. Entscheidend für den Erfolg des Risikomanagements ist die Gewährleistung einer unternehmensweiten Transparenz für alle Risiken, eine entsprechend etablierte Risikokommunikation sowie Risikokultur. Das Risikomanagement unterstützt, koordiniert und optimiert die risikobasierten Entscheidungen.

Die Verantwortung für die Identifikation, Beschreibung, Messung und Bewertung der Einzelrisiken ist dezentral bei den einzelnen Fachbereichen der BVV Pension Management angesiedelt.

Das Risikocontrolling verantwortet das implementierte Risikomanagementsystem, dessen Pflege und Weiterentwicklung. Es hat die Aufgabe, nach Sammlung, Plausibilisierung und Aggregation der Einzelrisiken die Gesamtrisikolage zu bewerten, zu überwachen und darüber zu berichten. Der Risikoprozess ist in den internen Leitlinien zum Risikomanagement dokumentiert. Diese Leitlinien regeln sämtliche Prozesse, definieren Verantwortlichkeiten, Limitsysteme und Berichte. Durch diese Berichte ist eine fristgerechte und umfassende Information der entsprechenden Entscheidungsgremien sichergestellt.

So können mit Hilfe des installierten Risikomanagements Risiken oder Entwicklungen, frühzeitig identifiziert werden.

Die Gesellschaft berücksichtigt die Risikokategorien

operationelle Risiken und

strategische Risiken.

Diese werden nachfolgend näher erläutert.

Operationelle Risiken

Die operationellen Risiken betreffen den laufenden Geschäftsbetrieb. Dazu zählen Risiken, die infolge von Unangemessenheit oder von Versagen der internen Verfahren, von Menschen und Systemen oder infolge von externen Ereignissen eintreten können. Dies schließt Rechtsrisiken ein.

Die Informationstechnik einschließlich der Datensicherheit nimmt innerhalb des Geschäftsbetriebes der BVV Pension Management eine besondere Stellung ein. Daher unterliegen insbesondere die hieraus resultierenden Risiken einem stringenten Überwachungs- und Kontrollprozess.

Das in die Geschäftsprozesse integrierte Interne Kontrollund Steuerungssystem (IKS) reduziert das aus menschlichem Fehlverhalten resultierende Risiko durch Implementierung von Kontrollmaßnahmen wie dem Vier-Augen- Prinzip und ergänzenden Stichprobeverfahren, durch Funktionstrennungen und Kompetenzregelungen. Die Interne Revision überwacht die Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit des IKS im Rahmen ihres Prüfungsauftrages.

Strategische Risiken

Im Kontext der kontinuierlichen strategischen Weiterentwicklung des BVV-Verbundes unter Einbindung aller Abteilungen der BVV Pension Management werden die dazugehörigen strategischen Risiken betrachtet.

Die Erreichung der strategischen Ziele wird durch das unternehmensübergreifend installierte strategische Controlling überwacht.

Die Entwicklung der BVV Pension Management ist abhängig von der Entwicklung der drei BVV-Versorgungsträger (BVV Versicherungsverein, BVV Versorgungskasse, BVV Pensionsfonds) und der betavo. Die konkrete Mengenund Kostenplanung erfolgt in unmittelbarer Abstimmung mit diesen BVV-Unternehmen.

Der Geschäftserfolg der BVV Pension Management ist ebenfalls von der Nachfrage der Unternehmen der Banken- und Finanzdienstleistungsbranche nach Dienstleistungen zu allen Fragestellungen rund um die betriebliche Altersversorgung abhängig. Um diesem Risiko zu begegnen, ist die BVV Pension Management bereits frühzeitig in den Austausch mit relevanten Vertretern des Kundensegments gegangen. So konnte sie ein entsprechendes Dienstleistungsspektrum eruieren und daraufhin die einzelnen Angebote für die Zukunft konzipieren. Die Erschließung neuer Firmenkundensegmente und die fokussierte Beratung der Unternehmen sind ebenfalls zentrale Maßnahmen mit besonderer strategischer Relevanz, um die positive Entwicklung der BVV Pension Management voranzutreiben.

Die quantitativen und qualitativen Planungs- und Controllingsysteme sind sowohl auf kurzfristige als auch mehrjährige Betrachtungen aller relevanten Steuerungsgrößen und deren Veränderungen ausgerichtet.

Abweichungen bei diesen Kennzahlen werden durch ein detailliertes Controllingsystem überwacht. Im Bedarfsfall werden Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet.

Zusammenfassung

Mit Hilfe des installierten Risikomanagements können potenziell bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risiken und Entwicklungen, die zu neuen Risiken führen könnten, frühzeitig identifiziert werden. Bestandsgefährdende Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen, bestehen derzeit nicht.

Ausblick und Chancen

Die BVV Pension Management ist Teil der Gesamtstrategie des BVV-Verbundes und trägt damit maßgeblich dazu bei, den BVV-Verbund als Full-Service-Anbieter zu positionieren. Dafür wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die Grundlagen mit der Gründung der Gesellschaft gelegt.

Das Augenmerk liegt darauf, aus der neu geschaffenen Struktur die bestehenden Nachfragen zu bedienen. Hierfür bedarf es eines modularen Dienstleistungsangebotes, um die Kundenanforderungen adäquat bedienen zu können. Die BVV Pension Management erwartet daraus mittelfristig eine Steigerung der Einnahmen aus dem Dienstleistungsgeschäft im Rahmen der Verwaltung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung sowie ein Wachstum bei laufenden Beitragseinnahmen und Einmalbeitragszahlungen bei den drei BVV-Versorgungsträgern.

Zu diesem Zweck werden die bereits begonnenen Modernisierungs- und Digitalisierungsaktivitäten konsequent fortgeführt, um sich zukunftssicher aufzustellen.

Ziel ist es, sich optimal auf die zukünftigen Anforderungen der Mitglieds- und Trägerunternehmen sowie der Versorgungsberechtigten der BVV-Versorgungsträger vorzubereiten und eine wettbewerbsfähige Position einzunehmen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der methodischen und fachlichen Weiterentwicklung der Mitarbeitenden, sondern auch auf der gezielten Modernisierung des Kernversicherungssystems. Zusätzlich werden digitale Lösungen eingeführt, um das Dienstleistungsspektrum zu erweitern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kundenzentrierten Weiterentwicklung der Portallösungen für die Versorgungsberechtigten sowie für die Firmenkunden, um die Servicequalität weiter zu verbessern und die Interaktion mit dem Kunden zu optimieren. Durch die gezielte Erweiterung des Dienstleistungsspektrums mittels digitaler Lösungen positioniert sich der BVV-Verbund als Vorreiter in einem sich wandelnden Marktumfeld.

Prognosebericht

Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken erfolgt nach bestem Wissen unter Zugrundelegung der zum Zeitpunkt der Berichtserstellung zur Verfügung stehenden Erkenntnisse.

Diese Aussichten, Rahmenbedingungen und Trends können sich in Zukunft verändern, ohne dass dies bereits jetzt vorhersehbar ist. Insgesamt kann die tatsächliche Entwicklung der BVV Pension Management wesentlich von den Prognosen abweichen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die BVV Pension Management unverändert herausfordernde gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen. Die Konjunkturdaten zeigen ein divergentes Bild. In Europa, aber auch in Asien (hier vor allem in China) besteht eine wirtschaftliche Schwächephase, während die Wirtschaftsentwicklung in den USA bislang als robust eingestuft werden kann. Rezessionsszenarien bleiben, auch angesichts der Risikofaktoren der Geopolitik weiter präsent. Positiv ist, dass die Kerninflation (ohne die volatilen Energie- und Nahrungspreise) im Dollarraum wie in der Eurozone rückläufig ist. Insofern verwundert es nicht, dass an der Schwelle zu 2024 die Diskussionen über Zinssenkungen der Notenbanken Raum gewinnen.

Im Kerngeschäft der BVV Pension Management, der Erbringung von Administrationsleistungen für die BVVUnternehmen, ist 2024 von einer stabilen Entwicklung auszugehen. Insofern wird ein Dienstleistungsertrag in Höhe des Vorjahres erwartet. Im Rahmen der zweiten Säule, der Erbringung von Dienstleistungen für Externe, sind die Ergebnisbeiträge abhängig von der Realisation entsprechender Kundenprojekte und damit naturgemäß volatiler. Das Gesamtbild im deutschen Finanzdienstleistungssektor wie auch die erkennbare Nachfrage nach Administrations- oder Transformationslösungen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung lässt einen positiven Ergebnisbeitrag erwarten, der langfristig an Bedeutung gewinnen sollte. Aus den Aktivitäten des Tochterunternehmens betavo sind angesichts anhaltender Nachfrage nach Beratungsleistungen auch 2024 positive Beiträge für das Ergebnis geplant. Im Ergebnis ist, auch aufgrund des Wegfalls von einmaligen Aufwendungen im Zuge der Gründung der BVV Pension Management 2023, für 2024 ein leicht höherer Jahresüberschuss realistisch.

Insgesamt erwarten wir für die Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote sowie das sonstige Ergebnis werden sich auf Vorjahresniveau bewegen.

Weitere Angaben

Mitarbeitende

Seit 1. September 2023 sind alle Mitarbeitenden des BVV Versicherungsvereins per Betriebsübergang in der BVV Pension Management angestellt. Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich tätigen Mitarbeitenden ist gegenüber dem Vorjahr (BVV Versicherungsverein) auf 306 (286) gestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren 5 Mitarbeitende in Ausbildung in unserem Hause tätig.

Unser Dank gilt allen BVV-Mitarbeitenden für ihre erfolgreiche Arbeit. Dem Betriebsrat danken wir für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

2023 2023 2023 Ausgliederungsbilanz zum 01.01.
Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.214 3.751
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.654 2.186
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50 50
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.692 1.413
1.742 1.463
B. Umlaufvermögen 7.610 7.400
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.395 9.022
2. sonstige Vermögensgegenstände 46 535
1.441 9.557
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 504 1.000
1.945 10.557
C. Rechnungsabrenzungsposten 2.996 2.239
12.551 20.196

Passivseite

2023 2023 2023 Ausgliederungsbilanz zum 01.01.
Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000 25
II. Kapitalrücklage 4.228 5.203
5.228 5.228
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 211 0
5.439 5.228
B. Rückstellungen
I. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0 9.010
II. sonstige Rückstellungen 6.292 5.951
6.292 14.961
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 589 0
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 88 0
III. sonstige Verbindlichkeiten 143 7
davon aus Steuern 0 Tsd. EUR
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 Tsd. EUR
820 7
12.551 20.196

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
1. Umsatzerlöse 50.362
2. sonstige betriebliche Erträge 251
3. Personalaufwand
c) Löhne und Gehälter 22.282
b) soziale Abgabe und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.939
27.221
4. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.863
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 21.261
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 333
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 122
10. Jahresüberschuss 211
11. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 211
12. Bilanzgewinn 0

Anhang

Allgemeine Angaben

Die BVV Pension Management GmbH hat ihren Sitz am Kurfürstendamm 111 - 113, 10711 Berlin und ist unter der Registernummer HRB 252747 B im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss für den Zeitraum vom 19. Mai 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Im Berichtszeitraum sind wesentliche Teile der Vermögensgegenstände und Schulden im Wege einer Ausgliederung zur Aufnahme gemäß § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG (Umwandlungsgesetz) auf die Gesellschaft übertragen und mit den Buchwerten des übertragenden Unternehmens (BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. mittels Buchwertverknüpfung nach § 24 UmwG) fortgeführt wurden. Die gemäß § 265 Abs. 2 Satz 2 HGB erforderlichen Angaben erfolgen für die jeweils betroffenen Posten im Rahmen der Erläuterungen zur Bilanz.

Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung erfolgt nach den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und vom Zeitpunkt der Anschaffung im Geschäftsjahr planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu Anschaffungskosten von 800 Euro werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden ausschließlich bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen, soweit zuvor außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen wurden und die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Bilanzierung der unter dem gezeichneten Kapital und den Kapitalrücklagen ausgewiesenen Beträge erfolgt zum Nennwert.

Die Gewinnrücklagen werden aus dem Überschuss des Jahres gebildet und mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Bilanzierung der sonstigen Rückstellungen erfolgt zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt.

Die Pensionsverpflichtungen für den aktiven Anwärterbestand sind im Rahmen der Ausgliederung rückwirkend zum 1. Januar mit einem Betrag von 9.010 Tsd. Euro auf die BVV Pension Management ausfinanziert worden. Diese wurden anschließend vor Wirksamwerden der Ausgliederung durch die Eintragung auf den BVV Pensionsfonds übertragen. In diesem Zuge hat der BVV Versicherungsverein eine Verpflichtung zur Ausfinanzierung des Betrages in voller Höhe übernommen. Für aktive Anwärter wurde der noch zu erdienende Teil der Ansprüche (Future Service) zum Übertragungsstichtag ermittelt; die Ausfinanzierung des Future Service erfolgt über die BVV Versorgungskasse. Aufgrund der beim BVV Pensionsfonds und bei der BVV Versorgungskasse zum 31. Dezember 2023 tatsächlich vorhandenen Vermögensmittel und der zum 1. August 2023 erfolgten Bewertung gehen wir davon aus, dass keine Differenzen bestehen und schätzen deshalb den notwendigen Erfüllungsbetrag auf Null.

Der Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumszahlungen und Altersteilzeit werden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

Jubiläumsverpflichtungen

BilMoG-Bewertung
Bewertungsverfahren PUC-Methode
Biometrische Rechnungsgrundlagen Heubeck RT 2018 G
Zinssatz zur Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen 1,74 %
Pensionierungsalter
- Altersteilzeitbeschäftigte
- Sonstige
Ende ATZ frühestmögliches Rentenbeginnalter gemäß RV-AltAnpG 2007
Fluktuationswahrscheinlichkeiten alters- und geschlechtsabhängig
Arbeitgeberbeitragssatz zur
- Rentenversicherung 9,300 %
- Arbeitslosenversicherung 1,300 %
- Krankenversicherung 8,150 %
- Pflegeversicherung 1,700 %
Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Renten- und Arbeitslosenversicherung (West) 90.600 EUR p.a.
Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung 62.100 EUR p.a.

Altersteilzeitverpflichtungen

BilMoG-Bewertung
Biometrische Rechnungsgrundlagen Heubeck RT 2018 G
Zinssatz zur Bewertung der Verpflichtungen 1,74 %
Gehaltstrend 2,75 %
Arbeitgeberbeitragssatz zur
- Rentenversicherung 9,300 %
- Arbeitslosenversicherung 1,300 %
- Krankenversicherung 8,150 %
- Pflegeversicherung 1,700 %
Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Renten- und Arbeitslosenversicherung (West) 90.600 EUR p.a.
Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung 62.100 EUR p.a.

Rückstellungsbeträge, für die keine Inanspruchnahme erfolgt, werden erfolgswirksam aufgelöst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz - Aktivseite -

Anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Eine von den Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel in der Anlage 1 zum Anhang wiedergegeben.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Bei den entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich vorwiegend um EDV-Software. Die gewöhnliche Nutzungsdauer liegt zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Im Zuge der Ausgliederung wurden entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände mit Buchwerten in Höhe von 3.751 Tsd. Euro auf die Gesellschaft übertragen.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden ausgehend von ihren Anschaffungs-/Herstellungskosten über ihre gewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis 13 Jahren linear (pro rata temporis) abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Im Zuge der Ausgliederung wurden Sachanlagen mit Buchwerten in Höhe von 2.186 Tsd. Euro auf die Gesellschaft übertragen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen mit einem Buchwert in Höhe von 50 Tsd. Euro an der betavo GmbH und wurden im Zuge der Ausgliederung auf die Gesellschaft übertragen.

Ferner sind als Wertpapiere des Anlagevermögens die Anteile an einem Investmentfonds mit einem Buchwert von 1.692 Tsd. Euro und einem Zeitwert von 1.554 Tsd. Euro ausgewiesen. Sämtliche Finanzanlagen sind gemäß $& 247 HGB dem Anlagevermögen zugeordnet und sollen dauerhaft dem Geschäftsbetrieb der Gesellschaft dienen. Da es sich aus unserer Sicht um eine vorübergehende Wertminderung handelt, war eine außerplanmäßige Abschreibung nicht vorzunehmen. Die Wertguthaben der Versicherten sind zum Bilanzstichtag ausreichend bedeckt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.395 Tsd. Euro betreffen ausschließlich den Dienstleistungsverkehr mit dem Gesellschafter BVV Versicherungsverein.

Im Zuge der Ausgliederung wurden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 9.021 Tsd. Euro auf die Gesellschaft übertragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 46 Tsd. Euro betreffen ausschließlich Forderungen aus der Verzinsung laufender Bankguthaben.

Guthaben bei Kreditinstituten

Der Posten betrifft die laufenden Bankguthaben bei Kreditinstituten zum Stichtag 31. Dezember 2023.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesene Betrag betrifft hauptsächlich abgegrenzte Aufwendungen für die Neuausrichtung der IT-Infrastruktur in Höhe von 1.777 Tsd. Euro sowie die Gehaltsvorauszahlungen für Januar 2023 in Höhe von 993 Tsd. Euro. Im Zuge der Ausgliederung wurden Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 2.239 Tsd. Euro auf die Gesellschaft übertragen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesene Betrag betrifft hauptsächlich abgegrenzte Aufwendungen für die Neuausrichtung der IT-Infrastruktur in Höhe von 1.777 Tsd. Euro sowie die Gehaltsvorauszahlungen für Januar 2023 in Höhe von 993 Tsd. Euro. Im Zuge der Ausgliederung wurden Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 2.239 Tsd. Euro auf die Gesellschaft übertragen.

Erläuterungen zur Bilanz - Passivseite -

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 1.000 Tsd. Euro.

Kapitalrücklage

Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Kapitalrücklage nach 8 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB 4.228 Tsd. Euro. Im Zusammenhang mit der Ausgliederung unter Anwendung der Buchwertverknüpfung wurden im Berichtszeitraum 4.228 Tsd. Euro in die Kapitalrücklage eingestellt.

Gewinnrücklagen

In die anderen Gewinnrücklagen wurde der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 211 Tsd. Euro vollständig eingestellt. Sie beträgt zum 31. Dezember 2023 211 Tsd. Euro.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 3.605 Tsd. Euro, Rückstellungen für Bonuszahlungen in Höhe von 1.626 Tsd. Euro sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 492 Tsd. Euro.

Im Zuge der Ausgliederung wurden sonstige Rückstellungen in Höhe von insgesamt 5.951 Tsd. Euro auf die Gesellschaft übertragen.

Verbindlichkeiten V

erbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 590 Tsd. Euro haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 88 Tsd. Euro betreffen ausschließlich den Dienstleistungsverkehr mit dem Gesellschafter BVV Versicherungsverein. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus fälligen Mietzahlungen für Dezember 2023 gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 139 Tsd. Euro. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Zuge der Ausgliederung wurden sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 7 Tsd. Euro auf die Gesellschaft übertragen. 20

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß 8 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr ausschließlich inländische Umsatzerlöse in Höhe von 50.362 Tsd. Euro, wobei 50.299 Tsd. Euro aus dem Dienstleistungsvertrag mit ihrem Mutterunternehmen, dem BVV Versicherungsverein, resultieren.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Personalaufwand

Von den gesamten Personalaufwendungen in Höhe von 27.221 Tsd. Euro entfallen auf:

2023
Tsd. EUR
Löhne und Gehälter 22.282
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 4.939
davon für Altersversorgung 1.148
27.221

Abschreibungen

Die Abschreibungen entfallen mit insgesamt 1.863 Tsd. Euro ausschließlich auf planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (1.105 Tsd. Euro) und Sachanlagen (758 Tsd. Euro).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
Tsd. EUR
IT-Aufwendungen 11.775
Beratungsaufwand (ohne IT) 3.054
Miete und Nebenkosten (Strom, Wasser , Reinigung) 1.880
Vermögensverwaltung 968
Porto 867
Übrige Aufwendungen 2.718
21.262

Ertrüge aus anderen Wertpapieren der Finanzanlagen

Der Posten enthält ausschließlich Erträge aus Ausschüttungen eines Investmentfonds.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und Ähnliche Erträge entfallen vollständig auf die Verzinsung laufender Bankguthaben.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

2023
Tsd. EUR
Gewerbeertragsteuer 50
Körperschaftsteuer 53
Solidaritätszuschlag 4
Kapitalertagsteuer 16
123

Sonstige Angaben Angaben zu Organen gemäß 8 285 Nr. 9 und 10 HGB

Die Namen der Aufsichtsratsmitglieder und der Geschäftsführung sind als Bestandteil des Anhangs aufgeführt.

Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.

Angaben zu Beteiligungen gemäß $ 285 Nr. 11 HGB

Die Gesellschaft ist mit 100 Prozent des Stammkapitals beteiligt an:
betavo GmbH
Georg-Wilhelm-Straße 21
10711 Berlin

Das Eigenkapital der betavo GmbH beträgt 656 Tsd. Euro. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf 208 Tsd. Euro.

Angaben zum Mutterunternehmen gemäß 8 285 Nr. 14 und 14a HGB

Die BVV Pension Management GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.6G. mit Sitz am Kurfürstendamm 111 - 113 in 10711 Berlin. Der Jahresabschluss der BVV Pension Management wird in den Konzernabschluss des BVV Versicherungsvereins einbezogen und im Unternehmensregister veröffentlicht.

Der BVV Versicherungsverein stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf.

Angaben zu Mitarbeitenden gemäß 8 285 Nr. 7 HGB

Die Zahl der Mitarbeitenden lag im Jahresschnitt bei 306. Davon waren 221 Mitarbeitende in Vollzeit und 85 in Teilzeit beschäftigt. Die Nettobeschäftigtenzahl abzüglich der Zeiten ohne Lohnfortzahlungsanspruch einschließlich der Elternzeit betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 264,9 gegenüber 248,9 (BVV Versicherungsverein) im Jahr 2022 (Mitarbeitende in Ausbildung sind in diesen Angaben nicht berücksichtigt).

Angaben zum Abschlussprüferhonorar gemäß 8 285 Nr. 17 HGB

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar erfolgen im Konzernanhang.

Angaben gemäß 8 285 Nr. 29 HGB

Die latenten Steuern der Gesellschaft entstehen aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz bei den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen und Jubiläumsrückstellungen. Insgesamt weisen die latenten Steuern einen Aktivüberhang aus und werden mit den aktuell gültigen Steuersätzen (rund 30 Prozent) der Körperschaft- und Gewerbesteuer bewertet. In Ausübung des Wahlrechts wurde auf eine Aktivierung verzichtet..

Information zur Vergütungspolitik (gültig ab 1. September 2023)

Die Mitarbeitenden werden nach dem Tarifvertrag für das private Bankgewerbe vergütet. Die Vergütung der außertariflichen Mitarbeitenden erfüllt die Anforderungen der Versicherungsvergütungsverordnung. Die Vergütungspolitik der Gesellschaft fördert ein solides und wirksames Risikomanagement auch in Bezug auf Nachhaltigkeitsrisiken und wirkt einer übermäßigen Risikobereitschaft hinsichtlich der Exponierung gegenüber Nachhaltigkeitsrisiken entgegen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat schlagen dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 211 Tsd. Euro in die Gewinnrücklagen einzustellen. Der Abschluss ist bereits unter Berücksichtigung vollständiger Gewinnverwendung aufgestellt worden.

 

Berlin, den 18. April 2024

BVV Pension Management GmbH

Die Geschäftsführung

r. Helmut Aden

Frank Egermann

Marco Herrmann

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der BVV Pension Management GmbH zum 31. Dezember 2023 ist am 25. April 2024 festgestellt worden.

Gewinnverwendungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2024 hat sich dem Gewinnverwendungsvorschlag von der Geschäftsführung und Aufsichtsrat angeschlossen und beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 211 Tsd. Euro in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Berlin, den 28. Juni 2024

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Ausgliederung zum 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand zum 31.12.2023
Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechtg und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.838 1.601 0 22.439
20.838 1.601 0 22.439
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.886 290 97 7.079
6.886 290 97 7.079
III. Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50 0 0 50
2. Publikumsinvestmentvermögen 1.413 279 0 1.692
1.463 279 0 1.742
29.187 2.170 97 31.260
Kumulierte Abschreibungen
Ausgliederung zum 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand zum 31.12.2023
Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechtg und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -17.087 1.138 -18.225
-17.087 1.138 -18.225
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -4.700 -776 51 -5.425
-4.700 -776 51 -5.425
III. Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
2. Publikumsinvestmentvermögen 0 0 0 0
0 0 0 0
-21.787 -1.914 51 -23.650
Netto-Buchwerte
Ausgliederung zum 01.01.2023 Stand zum 31.12.2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechtg und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.751 4.214
3.751 4.214
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.186 1.654
2.186 1.654
III. Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50 50
2. Publikumsinvestmentvermögen 1.413 1.692
1.463 1.742
7.400 7.610

Aufsichtsrat

Stand 31. Dezember 2023

Heinz Laber , Vorsitzender

Ehem. Mitglied des Vorstandes, UniCredit Bank AG, München

Frank Annuscheit, stellv. Vorsitzender

Mitglied des Aufsichtsrates, ING-DiBa AG, Frankfurt am Main

State Street Bank International GmbH, München V-Bank AG, München

Bettina Kies-Hartmann, Mitglied des Gesamtpersonalrates

und Mitglied des Personalrates Region Stuttgart, Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart

Oliver Menke-Tenbrink, Mitglied des Betriebsrates,

UniCredit Bank AG, München

Gunnar de Buhr, stellv. Vorsitzender

Vorsitzender des Betriebsrates, Commerzbank AG, Hamburg

Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, Mitglied des Vorstandes,

Commerzbank AG, Frankfurt am Main

Dr. Christoph Auerbach, Vorsitzender des Aufsichtsrates,

Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München

Dr. Hans-Walter Peters, Vorsitzender des Verwaltungsrates

und Gesellschafter Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Hamburg

Michael Boldt, Ehem. Vorsitzender des Vorstandes,

DSK Deutsch-Skandinavische Verwaltungs AG, Frankfurt am Main

Gunnar Regier, Mitglied des Vorstandes (bis 30.04.2023),

J.P. Morgan SE, Frankfurt am Main

Marcus Bourauel, Mitglied des Betriebsrates,

Commerzbank AG, Frankfurt am Main

Gabriele Maria Spahl, Vorsitzende des Personalrates,

Bayerische Landesbank, Nürnberg

Fabrizio Campelli, Mitglied des Vorstandes,

Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main

Carola Günther Mitglied des Betriebsrates,

Deutsche Bank AG, Berlin

Jürgen Tögel, Stellv. Vorsitzender des Betriebsrates

und Mitglied des Gesamtbetriebsrates, Deutsche Bank AG, München

Geschäftsführung

Dr. Helmut Aden, Berlin

Frank Egermann, Berlin

Marco Herrmann, Berlin

Abschlussprüfer

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BVV Pension Management GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BVV Pension Management GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BVV Pension Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahvorm 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß 8 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die OrdnungsmäBßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise QaUuUsreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Unternehmens zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber Zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Unternehmens vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und BVV Pension Management GmbH im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Unternehmens abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

Zziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Unternehmen seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordanungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 18. April 2024

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Hasenburg, Wirtschaftsprüfer

gez. Bachran, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat, der in der Gesellschafterversammlung am 30. Juni 2023 bestellt wurde, hat im Rahmen seiner Aufgaben gemäß Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 30. Juni 2023, die mit Eintragung in das Handelsregister am 17. August 2023 wirksam wurde, die Führung der Geschäfte durch die Geschäftsführung laufend überwacht und sich von ihrer Ordnungsmäßigkeit überzeugt. Mündliche und schriftliche Berichte der Geschäftsführung wurden entgegengenommen und beraten. Alle Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, wurden eingehend erörtert und entsprechende Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand in regelmäßiger Verbindung mit der Geschäftsführung.

Im Berichtsjahr 2023 fanden zwei Sitzungen des Aufsichtsrates und eine Sitzung des Prüfungsausschusses statt. Darüber hinaus wurde mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates ein Strategie-Workshop durchgeführt. Die Sitzungen und der Workshop erfolgten in Präsenz. Der Aufsichtsrat hat eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführung erlassen. Alle grundsätzlichen Fragen zur Führung der Geschäfte und zur Geschäftspolitik wurden beraten.

Mit dem Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des Geschäftsergebnisses hat sich der Aufsichtsrat einverstanden erklärt.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 sowie der Lagebericht wurden vom Aufsichtsrat geprürft. Gegen den Abschluss sind keine Einwendungen zu erheben. Den Prüfungsbericht der beauftragten KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, die den uneingeschränkten gesetzlichen Bestätigungsvermerk erteilt hat, Heinz Laber Frank Annuscheit Michael Boldt Marcus Bourauel Bettina Kies-Hartmann Oliver Menke-Tenbrink Gunnar Regier Gabriele Maria Spahl 32 Bericht des Aufsichtsrates hat der Aufsichtsrat mit den Wirtschaftsprüfern erörtert und schließt sich ihm an. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird gebilligt. Somit ist der Jahresabschluss festgestellt.

In der Gesellschafterversammlung am 30. Juni 2023 wurden folgende Personen in den ersten Aufsichtsrat bestellt: Herr Frank Annuscheit, Herr Dr. Christoph Auerbach, Herr Michael Boldt, Herr Marcus Bourauel, Herr Gunnar de Buhr, Herr Fabrizio Campelli, Frau Carola Günther, Frau Bettina Kies-Hartmann, Herr Heinz Laber, Herr Oliver Menke-Tenbrink, Herr Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, Herr Dr. Hans-Walter Peters, Herr Gunnar Regier, Frau Gabriele Maria Spahl, Herr Jürgen Tögel. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde Herr Heinz Laber bestellt. Auf der Grundlage des seit dem 17. August 2023 wirksamen Gesellschaftsvertrages wurden in der Aufsichtsratssitzung am 24. November 2023 Herr Frank Annuscheit und Herr Gunnar de Buhr zu Stellvertretern des Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Der Aufsichtsrat hat einen Prüfungsausschuss eingerichtet.

 

Berlin, den 25. April 2024

Der Aufsichtsrat

Heinz Laber, Frank Annuscheit, Michael Boldt, Marcus Bourauel, Bettina Kies-Hartmann, Oliver Menke-Tenbrink,

Gunnar Regier, Gabriele Maria Spahl, Gunnar de Buhr, Dr. Christoph Auerbach, Fabrizio Campelli, Carola Günther,

Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, Dr. Hans-Walter Peters, Jürgen Tögel

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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