SHB Innovative Fondskonzepte AGLiquidiert

85609 Aschheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 134028
Eingetragen
6.11.2000
Branche
Bauträger für WohngebäudeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Erwerb, Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung von Immobilien, jeder Art von Bauträgertätigkeit sowie Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung von geschlossenen Immobilienfonds.

Historie

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Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SHE Innovative Fondskonzepte AG

Aschheim

JAHRESABSCHLUSS

zum Geschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009

LAGEBERICHT

zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2009

der SHE Innovative Fondskonzepte AG, Einsteinring 28, 85609 Aschheim

A. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Rahmenbedingungen

Im Jahr 2009 ist die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 5,0 % in die tiefste Rezession seit Gründung der Bundesrepublik gerutscht. Betrachtet man die Entwicklung nach Quartalen, zeigt sich ein starker Rückgang zu Jahresbeginn, eine kräftige Erholung in der zweiten Jahreshälfte, und eine starker Einbruch im Schlussquartal des Jahres. Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist das BIP im ersten Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal real um 3,5% geschrumpft. Im Sommer 2009 kamen Hoffnungen auf ein Ende der Rezession auf. Das BIP wuchs im zweiten Quartal um 0,4%. Im dritten Quartal stieg das BIP dank kräftiger Investitionen aufgrund staatlicher Konjunkturprogramme und des an Fahrt gewinnenden Exports um 0,7% im Vergleich zum Vorquartal. Nach diesen zwei sehr guten Quartalen geriet die wirtschaftliche Erholung zum Ende des Jahres 2009 ins Stocken. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte im vierten Quartal 2009 auf dem Niveau des Vorquartals. Lediglich die Exporte wuchsen noch. Dies verdeutlichte einmal mehr, wie exportabhängig die Deutsche Volkswirtschaft seit Jahren ist. Wie das Statistikamt Destatis meldete, stiegen die Ausfuhren im Dezember 2009 um 3,0 % gegenüber dem Vormonat. Somit wurden 2009 fast 35,0 % des Bruttoinlandsproduktes durch Warenexporte generiert. Die Warenexporte haben seit April 2009 um 16,0 % zugelegt, und damit bis Ende 2009 mehr als die Hälfte des durch die Finanz- und Wirtschaftskrise erlittenen Rückgangs wieder gutgemacht. Im Gegensatz hierzu lieferte der private Konsum nur geringe Impulse für die konjunkturelle Erholung. Die Konsumausgaben schrumpften im Schlussquartal, als Folge des Auslaufens der Abwrackprämie, um ein Prozent.

Trotz der Rezession erwies sich der Arbeitsmarkt als recht stabil. Im Jahr 2009 lag die Erwerbslosenquote bei 7,5 %. Auf die derzeit am deutschen Arbeitsmarkt ablaufenden Wirkungsketten hat auch die Bundesanstalt für Arbeit (BA) in ihrer jüngsten Monatsstatistik hingewiesen. Der durch die Finanz- und Wirtschaftskrise verursachte Stellenabbau in der Industrie wird derzeit zu großen Teilen durch einen Stellenzuwachs im Bereich Erziehung, Gesundheit und Pflege ausgeglichen. Da in diesen Berufen Teilzeitarbeit viel verbreiteter ist als in der Industrie, treibt die sektorale Verschiebung den Trend zu mehr Teilzeitarbeit weiter an. Insgesamt stand nach BA-Schätzungen im Dezember 2009 einem Abbau von 360.000 Vollzeitstellen ein Aufbau von 270.000 Teilzeitstellen gegenüber, jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat. Untermauert wird dieser Trend auch dadurch, dass im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands im vergangenen Jahr jeder 20. Arbeitsplatz verlorengegangen ist. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich innerhalb eines Jahres um fast fünf Prozent. Somit arbeiteten Ende 2009 noch 4,9 Millionen Menschen in industriellen Betrieben, dies sind 251.500 weniger als ein Jahr zuvor. Das ist der niedrigste Stand seit Einführung dieser Statistik im Jahre 2005.

Diese gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben natürlich auch Auswirkungen auf den Markt der geschlossenen Beteiligungsmodelle. Die Anleger waren angesichts der unsicheren Gesamtsituation spürbar zurückhaltender und risikoscheuer bei der Wahl ihrer Geldanlage.

Gemäß der "Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle 2010" des Feri EuroRating Services konnte im Jahr 2009 T€ 5.500.000 Eigenkapital für geschlossene Beteiligungen bei privaten Investoren in Deutschland eingesammelt werden. Im Vergleich zum Vorjahr (Eigenkapitalplatzierung T€ 10.200.000) ging das platzierte Eigenkapitalvolumen 2009 somit um 46,3 % zurück.

Bei der Verteilung auf die einzelnen Assetklassen zeigt sich gemäß der Studie des Feri EuroRating Services sehr deutlich, dass Immobilienfonds in der Gunst der Anleger an erster Stelle standen. Immobilienfonds nehmen mit einem Marktanteil von 46,1 % die Spitzenstellung bei den geschlossenen Beteiligungsmodellen ein. Besonders erfolgreich waren hierbei Fonds, bei denen die Immobilie an einen bonitätsstarken Ankermieter vermietet war. Den zweiten Platz nehmen die New Energy Fonds ein. Sie konnten ihren Marktanteil von 2,9 % auf 7,4 % ausbauen und waren damit das einzige Fondssegment, das auch nach absoluten Volumenzahlen wachsen konnte. Mit 7,4 % haben die Flugzeugfonds den guten Marktanteil aus dem Jahr 2008 bestätigt.

Der Zugewinn bei den Marktanteilen durch geschlossene Immobilienfonds ging aufgrund des rückläufigen Gesamtmarktes nicht mit einer Steigerung der absoluten Volumenzahlen einher. Mit rund T€ 2.500.000 platziertem Eigenkapital wurde das schlechte Ergebnis aus dem Vorjahr (platziertes Eigenkapital von T€ 3.500.000) nochmals unterboten. Dies bedeutet einen Platzierungsrückgang von 28,5 %.

Demzufolge konnten auch Initiatoren von Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland mit T€ 955.900 knapp T€ 60.000 weniger Eigenkapital einsammeln als im Jahr 2008. Der Anteil der Deutschlandfonds am Gesamtvolumen der geschlossenen Immobilienfonds stieg um 9,0 % auf 38 %. Gemäß der Gesamtmarktstudie des Feri EuroRating Services zeigt sich, dass im Vergleich der Nutzungsarten die Büroimmobilienfonds erneut an Boden verloren haben. Nur noch 26,2 % der Anlageobjekte in geschlossenen Immobilienfonds in Deutschland wurden gemäß der Studie als Büro genutzt.

Die von vielen Marktteilnehmern erwartete Renaissance der Wohnimmobilien spiegelt sich im Ergebnis der Studien nicht wider. Der Marktanteil der Wohnimmobilienfonds am Gesamtmarkt der geschlossenen Immobilienfonds fiel sogar von 26,1 % auf 12,5 %. Ebenso verhält es sich bei Sozialimmobilien. Ihr Anteil sank auf 9,1 % (2008: 24,8 %). Den stärksten Zugewinn konnten die Einzelhandelsimmobilien verbuchen. Ihr Anteil am Markt der geschlossenen Immobilienfonds stieg von 10,5 % auf 32,2 %.

Geschäftsverlauf

Gegenstand der SHB Innovative Fondskonzepte AG ist der Erwerb, die Entwicklung von Immobilien sowie die Konzeption, der Vertrieb und die Verwaltung von geschlossenen Immobilienfonds.

Dem allgemeinen Markttrend konnte sich auch die Gesellschaft nicht entziehen. Die Gesellschaft hat im Jahr 2009 ein Platzierungsvolumen bei geschlossenen Immobilienfonds von rund T€ 103.500 erreicht. Dies bedeutet einen Rückgang von T€ 18.000 oder 14,8 % gegenüber dem Vorjahr, in dem T€ 121.500 eingeworben wurden. Mit einem Marktanteil von 10,1 % ist die SHB IF AG gemäß der Gesamtmarktstudie 2010 des Feri RatingService größter Initiator für geschlossene Immobilienfonds mit deutschen Objekten.

2008 platziert: 2009 platziert:
Eigenkapital Fondsvolumen Eigenkapital Fondsvolumen
Initiator in Mio. in Mio. in Mio. in Mio. €
SHB Innovative Fondskonzepte AG 121,5 259,7 99,6 (103,5) 203,7
WealthCap (HFS, Blue Capital) 52,8 101,5 82,1 158,9
Hannover Leasing GmbH & Co. KG 29,3 63,9 79,2 199,7
Hamburg Trust Grundvermögen 0 ,0 70,4 141,1
FLEX Fonds Capital AG 43,1 84,2 69,2 135,1
ZBI Zentrale Boden Immobilien 57,5 130,1 40,6 111,0
LHI Leasing GmbH 18,8 109,6 40,1 90,3

Quelle: Feri Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle 2010 (sortiert nach platziertem Eigenkapital 2009); die Werte der SHB Innovative Fondskonzepte AG wurde in der Studie mit €99,6 Mio. unvollständig wiedergegeben; dieser Wert bezieht sich nur auf die Platzierung des Renditefonds 6. Im Jahr 2009 wurde aber auch noch €3,9 Mio. des Vorgängerfonds SHB Fürstenfeldbruck und München KG platziert.

Der Ende November 2008 in den Vertrieb genommene Fonds SHB Renditefonds 6 KG war mit einem platzierten Eigenkapital von T€ 99.600 der Hauptertragsbringer der Gesellschaft. Dies ist der sechste geschlossene Immobilienfonds der SHB IF AG. Bei der angewandten Fondskonzeption ist die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH, Aschheim, als Komplementärin eingesetzt. Die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH ist eine 100%-ige Tochter der FIM Fonds und Immobilien Holding München AG, Aschheim (FIM AG, vormals SHB AG). Die SHB Renditefonds 6 KG ist ihrerseits mit 94% (die restlichen 6 % werden von der Gesellschaft gehalten) an der SHB Innovativen Fondskonzepte GmbH & Co. Einzelhandelsportfolio Bayern und Baden Württemberg KG beteiligt. Diese Objektgesellschaft hat insgesamt 18 Immobilien mit einer Gesamtfläche von 46.000 m 2 erworben, die überwiegend als Fachmarktzentren bzw. im Bereich Einzelhandel genutzt werden.

Das konzipierte Gesamtvolumen der von der Gesellschaft aufgelegten Fonds summiert sich somit auf über T€ 1.800.000 seit Gründung. Unverändert zeichnen sich die SHB-Fonds durch ihre hohe Variabilität aus und sind deshalb sowohl für kurz- wie für mittel- und langfristig orientierte Anleger äußerst attraktiv.

B. Management/Personal

Im Geschäftsjahr 2009 kam es zu Veränderungen im Vorstand der Gesellschaft. Der Vorstand Herr Achim Wilhelm-Wittschier ist mit Ablauf seines Vorstandsertrages zum 31.12.2009 aus dem Vorstand ausgeschieden und wird in den Aufsichtsrat wechseln.

Zum Ende des Berichtszeitraums beschäftigte die Gesellschaft 29 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter.

C. Beteiligung

Mit Wirkung zum 14.07.2009 wurden 100 % der Anteile an der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH an die FIM AG verkauft.

D. Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte einen Jahresfehlbetrag von T€ 233 (vor Verlustübernahme; Vorjahr T€ 4.409) der aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages durch die FIM AG (vormals SHB AG) ausgeglichen wurde. Das Vorjahresergebnis war dabei durch Einmaleffekte belastet.

Gegenüber dem Vorjahr sank der Umsatz um T€ 1.297 auf T€ 17.440. Die Umsatzerlöse aus Kapitalbeschaffungsprovisionen sanken von T€ 17.267 in 2008 auf T€ 12.843 im Berichtsjahr. Die Verschlechterung der Umsatzsituation hat mit der rückläufigen Kapitaleinwerbung und damit verringerten Kapitalbeschaffungsprovisionen zu tun. Aufgrund der Reorganisations- und Ausbaumaßnamen in den Bereichen Fondscontrolling und Vertrieb ist der Personalaufwand gestiegen. Der Materialaufwand ist überproportional gesunken, da hier im Vorjahr Einmaleffekte wirkten, ebenso wie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

E. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SHB Innovative Fondskonzepte AG belief sich auf T€ 33.515 und ist damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.696 oder 7,4 % gefallen (Vorjahr. T€ 36.210).

Die sonstigen Ausleihungen beinhalten Forderungen aus Darlehenskapital und Zinsen in Höhe von insgesamt T€ 5.609 gegenüber den ersten beiden von der SHB IF AG aufgelegten Fonds.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.688 (Vorjahr. T€ 236) betreffen vor allem die Forderungen gegen die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH in Höhe von T€ 853. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen die SHB Immobilien und Objektentwicklung GmbH in Höhe von T€ 338.

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von T€ 8.101 (Vorjahr. T€ 12.197) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus der Zwischenfinanzierung gegenüber der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Einzelhandelsportfolio Bayern und Baden-Württemberg sowie Forderungen gegenüber der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekt München - Dornach Besitz KG.

Das Eigenkapital beträgt T€ 19.671 zum 31.12.2009 (Vorjahr T€ 19.671) und entspricht einer Eigenkapital-Quote von 58,7 % (Vorjahr: 54,3 %).

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der FIM AG in Höhe von T€ 9.954. Darüber hinaus bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von T€ 1.913.

F. Finanzlage

Oberstes Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft, das von der Muttergesellschaft übernommen wird, ist es, die Finanzkraft der Gesellschaft zu erhalten und die Liquidität auch gruppenweit effizient zu steuern. Die Gesellschaft verzichtet hierbei derzeit auf den Einsatz von derivativen Finanzprodukten. Im Rahmen des Cashmanagements steht bei der Anlage überschüssiger Liquidität die kurzfristige Verfügbarkeit der Mittel über dem Ziel der Ertragsmaximierung. Hierdurch wird sichergestellt, dass auf Veränderungen bei den finanziellen Gegebenheiten schnell reagiert werden kann und die Gesellschaft jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann.

Die SHB Innovative Fondskonzepte AG befindet sich zum Bilanzstichtag in einer stabilen Vermögens- und Liquiditätssituation. Der Bestand des Finanzmittelfonds beträgt zum 31. Dezember 2009 T€ 4.749.

G. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Zusammenfassend ist die Lage der SHB Innovative Fondskonzepte AG durch stabile Geschäftsbeziehungen und solide Finanzdaten gekennzeichnet.

H. Risikobericht

Risikomanagement

Im Wege der Neuausrichtung und Erweiterung der FIHM Gruppe wurde auch das Risikomanagement der SHB IF AG im Berichtsjahr weiter ausgebaut. Wesentliche Bestandteile waren dabei die Verfeinerung der konzernweiten Unternehmensplanung sowie das interne monatliche Berichtswesen über die gesamte Gruppe. Die Unternehmensplanung diente der Abschätzung potenzieller Risiken vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen, während das Berichtswesen eine Überwachung der Risiken im Laufe von Unternehmensprozessen ermöglichte. Aufgrund der flachen Hierarchien innerhalb der SHB IF AG war das Management durch regelmäßig zu leistende Berichterstattungen eng in die Geschäfte eingebunden. Wesentliche Geschäftsentscheidungen der SHB IF AG wurden vom Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat getroffen, so dass Vorstand und Aufsichtsrat vollständig und zeitnah über die wesentlichen Risiken informiert wurden.

Im Mittelpunkt des Risikomanagements steht die Sicherung und Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Verantwortung der durchgängigen und angemessenen Organisation des Risikomanagementprozesses liegt beim Vorstand der Gesellschaft. Bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben wirkt die Rechtsabteilung der FIRM AG (vormals SHB AG) unterstützend mit.

Die drei Elemente des Risikomanagementprozesses, Risikoidentifikation, Risikobewertung und Risikobegrenzung bauen aufeinander auf. Die Berichterstattung über Risiken ist integraler Bestandteil des regelmäßigen Reportings bzw. der Gespräche des Vorstands mit dem Aufsichtsrat. Für wesentliche Geschäftsführungsmaßnahmen, die besondere Risiken mit sich bringen, ist die vorherige Zustimmung des Aufsichtsrates erforderlich.

Risikoarten

Die wesentlichen Risikoarten für die Gesellschaft sind:

Absatzmarktrisiken

Risiken im Zusammenhang mit Fach- und Führungskräftenachwuchs

IT-Risiken

Risiken im Zusammenhang mit der künftigen Entwicklung der bestehenden SHB Fonds

Risiken im Zusammenhang mit der Beschaffung von künftigen Anlageobjekten

Zinsrisiken

Finanzwirtschaftliche Risiken

Absatzmarktrisiken

Wie in den vergangenen Jahren lag der Tätigkeitsschwerpunkt im Auflegen und Platzieren von geschlossenen Immobilienfonds mit dem Fokus auf Zeichner, die ihr Beteiligungskapital in Raten einzahlen Da die SHB IF AG ihre Produkte über Vertriebspartner verkauft, ist der Umsatz der SHB IF AG im Fondsbereich abhängig von der Vertriebsleistung der Vertriebspartner. Ein Wegbrechen einzelner großer Vertriebspartner könnte zu spürbaren Umsatzrückgängen mit Auswirkungen auf das Ergebnis führen. Um die Abhängigkeit von einzelnen Vertriebspartnern weiter zu verringern, erweitert die SHB IF AG kontinuierlich die Anzahl der Vertriebspartner.

Die Platzierung neuer Fonds kann zudem durch Steueränderungen negativ beeinflusst werden. Da die SHB Fonds nicht steuer-, sondern renditemotiviert sind und ein Großteil kleinteilige Platzierungen ausmachen, ist die SHB IF AG von bisherigen Steueränderungen allerdings nicht wesentlich beeinflusst worden.

Risiken im Zusammenhang mit Fach- und Führungskräftenachwuchs

Für die Gesellschaft als Dienstleistungsunternehmen sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter/innen wesentlich für den Erfolg. Bisher ist es der Gesellschaft mit einem guten Arbeitsklima, flachen Hierarchien, leistungsorientierten Vergütungen und selbständigen Arbeitsweisen gelungen, die Fluktuation niedrig zu halten, und gute Mitarbeiter/innen zu gewinnen. Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen werden, dass künftig adäquate Mitarbeiter/innen nicht im erforderlichen Umfang gewonnen werden können.

IT-Risiken

Um mögliche Risiken zu reduzieren, hat die SHB IF AG eine integrierte IT-Infrastruktur, Backup-Systeme, Spiegeldatenbanken, Viren- und Zugangsschutz sowie Verschlüsselungssysteme implementiert, und einen hohen Grad an interner Vernetzung geschaffen. Die SHB IF AG verfügt über eine unternehmensspezifische Softwareanwendung, deren Funktionalität entscheidend für die Verwaltung und Betreuung der Kunden ist. Der Umzug des Unternehmens in die neuen Büroräume wurde zum Anlass genommen, die Hard- und Softwareinfrastruktur komplett neu aufzusetzen und auf den letzten Stand der Technik zu bringen.

Risiken im Zusammenhang mit der künftigen Entwicklung der bestehenden SHB-Fonds

Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft kann durch Fehlentwicklungen in den von ihr aufgelegten Fonds beeinflusst werden. Bei deutlich sinkenden Vermietungsständen in einzelnen Fondsimmobilien würde sich die Performance des entsprechenden Fonds verschlechtern und damit auch das Image der SHB IF AG. Die im Jahr 2009 erfolgte Reduzierung der Ausschüttungshöhe bei einzelnen SHB-Fonds haben bisher keine negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft gezeigt. Die Stärkung der Objektverwaltung bzw. -vermietung soll zu einer Verbesserung der Betreuung der Bestands- und Handelsimmobilien sowie zum Abbau eventueller Leerstände in den Fondsimmobilien beitragen.

Risiken im Zusammenhang mit der Beschaffung von künftigen Anlageobjekten

Der Zyklus des Immobilienmarktes hat Auswirkungen auf Kaufpreise, Renditen und Bewertungen. Die Finanz- und Konjunkturkrise hat in vollem Umfang auch den gewerblichen Immobilienmarkt in Deutschland erfasst.

Diese Situation bietet sowohl Chancen wie Risiken. Als Chance ist die in allen Märkten stattfindende Preiskorrektur bei den Objekten zu sehen, die den Ankauf von attraktiven Objekten zu historisch günstigen Preisen ermöglicht. Dies birgt allerdings auch die Gefahr, dass bei einem weiteren Preisrückgang in Folge einer sich verschärfenden Rezession hohe Verluste entstehen können. Zudem sind die Banken zurzeit sehr damit beschäftigt, ihre Kreditportfolien zu bereinigen, und handhaben daher ihre Kreditvergabepraxis sehr viel restriktiver, wodurch die Aufnahme von Fremdkapital für größere Tranksaktionen grundsätzlich viel schwieriger ist.

Da geplant ist in absehbarer Zeit über die SHB IF AG keine weiteren Fonds aufzulegen, die direkt in neue zu beschaffende Immobilien investieren, ist dieses Risiko derzeit zu vernachlässigen.

Zinsrisiken

Es bestehen keine Zinsrisiken, da sämtliche Darlehensverträge auf feste Zinssätze abgeschlossen wurden. Zinsänderungen können somit während der Laufzeit der Darlehen nicht auftreten. Aufgrund der hohen Fremdfinanzierung der SHB-Fonds ist die SHB IF AG indirekt abhängig von der Zinsentwicklung. Steigende Zinsen und erschwerte Refinanzierungsmöglichkeiten erhöhen die Kosten für den Immobilienerwerb und reduzieren die laufende Rendite der Immobilien der SHB-Fonds.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Oberstes Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist es, die Finanzkraft zu erhalten und die Liquidität effizient zu steuern. Das finanzwirtschaftliche Risiko wird im Rahmen der gruppenweiten Unternehmensplanung und der darauf aufbauenden Liquiditätsplanung eingegrenzt, damit Finanzierungsnotwendigkeiten rechtzeitig erkannt werden. In Anbetracht der Zins- und Tilgungsverpflichtungen, die sich aus den für die Finanzierung der Gesellschaft aufgenommenen Mitteln ergeben, ist es von besonderer Bedeutung, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, die notwendige Liquidität sicherzustellen.

Ein Risiko könnte sich ergeben, wenn die SHB IF AG einerseits ihren künftigen Kapitaleinzahlungsverpflichtungen gegenüber den Fonds oder andererseits die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungsleistungen in der Zukunft nicht mehr einhalten könnte und dadurch die bestehende, langfristige Prolongationsvereinbarung gekündigt werden würde. Um eine solche Situation weitgehend ausschließen zu können, hat der Vorstand eine jederzeit offene und transparente Kommunikation mit dem Finanzierungskonsortium gepflegt. Bei möglicherweise schlechterer Refinanzierungssituation bei Teilen der Fonds oder Fondszeichner kann es vermehrt zu Zahlungsstörungen kommen, die sich auch auf die SHB IF AG auswirken könnten.

I. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hat am 04.11.2008 mit der FIHM AG (vormals SHB AG) einen Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Am 24.11.2008 hat die Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstandes dem Abschluss des Vertrages zugestimmt.

J. Nachtragsbericht

Für die kommenden Jahre verfolgt die Firmengruppe eine neue, differenzierte strategische Ausrichtung. Dies bedeutet, dass unter der FIHM AG eine Holdingstruktur mit Gesellschaften in drei Kernbereichen entstehen wird. Diese drei Säulen, auf denen die Unternehmensgruppe aufgebaut sein wird, sind die Bereiche Kapitalanlagen (Emission von geschlossenen Fonds), Immobilien und Asset Management sowie der Bereich Treuhandtätigkeit.

Im Bereich der Kapitalanlage werden die SHB Innovative Fondskonzepte AG und die mit Wirkung zum 12.01.2010 gegründete Next Generation Funds München GmbH tätig sein. Neue Fonds werden dann nicht mehr von der SHB IF AG, sondern von der Next Generation Funds München GmbH entwickelt und platziert.

K. Ausblick und Prognose

Rahmenbedingungen

Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2010 gehen sehr stark auseinander. Generell sind die Prognosen der nationalen Wirtschaftsforschungsinstitute sehr viel vorsichtiger als die der Banken und Versicherungen. Die Bundesregierung geht im Jahreswirtschaftsbericht von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,4 % aus. Die wirtschaftlichen Forschungsinstitute erwarten dementsprechend ein Wachstum des BIP zwischen 1,2 % und 2,0 %. Die Bankenexperten erwarten ein höheres Wachstum in diesem Jahr. So rechnet die Deutsche Bank mit einem Plus von 2,0 % Prozent, die UBS mit 2,1 % und die Commerzbank sogar mit 2,3 % Zuwachs. Für das Jahr 2011 liegen die Prognosen der Experten zwischen 1,2 % (ifo-Institut für Wirtschaftsforschung) und 1,8 % (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung).

Für den Feri EuroRating Service haben die Konjunkturmaßnahmen weltweit ihre Wirkung erzielt obwohl Unsicherheiten bestehen ob sich hieraus ein stabiler Aufschwung im nächsten Jahr ergibt. Weiterhin nicht abzuschätzen ist nach den Experten von Feri EuroRating Service, welche Risiken noch von der Finanzierungsseite her drohen. Hieraus ergibt sich für den Markt der geschlossenen Fonds, dass die Anleger mit einer großen Ungewissheit hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ins Jahr 2010 gehen. Sie haben folglich auch keinen Grund, ihre Anlagepräferenzen und Anlagestrategien gegenüber 2009 zu verändern. Gemäß Feri Euro Rating Service werden weiterhin sicherheitsorientierte, klar strukturierte Produkte mit stabilen Cashflows gefragt sein. Dies wird den Immobilienfonds und den New Energy Fonds weiterhin helfen.

Der Verband Geschlossene Fonds (VGF) erwartet für 2010 eine Konsolidierung des Marktes auf niedrigem Niveau. Sein Hauptgeschäftsführer Eric Romba hofft, dass sich der Aufwärtstrend vom Ende des Jahres 2009 in 2010 weiter stabilisiert. Die Stimmung im Markt habe sich bereits verbessert, und der Boden sei hoffentlich erreicht. Auch der Verband sieht bei den Trends für 2010 die Immobilienfonds mit Investitionsschwerpunkt Deutschland, aber auch bei Energie- und Flugzeugfonds eine stabile Entwicklung. Dieser Trend dürfte sich auch im Jahr 2011 fortsetzen.

Geschäftsentwicklung

Die SHB IF AG hat derzeit noch den Fonds SHB Renditefonds 6 KG in der Platzierung. Dieser Fonds wird im Jahr 2010 ausplatziert sein. Ein zweites Produkt wird Mitte des Jahres ein Feeder-Fonds zum SHB Renditefonds 6 sein. Er wird als Besonderheit für die Anleger ein erweitertes Konzept mit einer vorzeitigen Auszahlungsmöglichkeit für größere Einmalanlagen beinhalten.

Aufgrund der erweiterten strategischen Ausrichtung der FIHM Gruppe wird der für Ende 2010 geplante, volumenmäßig größere Fonds in der Asset Klasse Gewerbeimmobilien oder Einzelhandelsimmobilien, nicht mehr von der SHB IF AG aufgelegt. Inhalt der Erweiterung der strategischen Ausrichtung ist es, dass im Bereich Kapitalanlage neben der bekannten Marke SHB IF AG unter der FIM AG als Holding weitere Brands aufgebaut werden. So sollen neue Emissionshäuser für neue Assetklassen, neue Investorengruppen und neue Vertriebswege jeweils mit eigenem Brand gegründet oder akquiriert werden. Gleichwohl ist vorgesehen, weitere Feedervehicles, die im Zusammenhang mit den ersten fünf Bestandsfonds stehen, über die SHB IF AG als Initiator abzuwickeln. Aufgrund zu erwartender stabiler Erträge aus den Bestandsfonds bzw. den Feedervehicles und einer Kostenreduzierung bei der Gesellschaft durch Verlagerung von Kosten auf die neu gegründete Schwestergesellschaft, erwarten wir für 2010 und 2011 bei einem deutlich geringeren Umsatz ein deutliche Verbesserung der Ergebnisentwicklung bei der Gesellschaft.

Die Chance für die Gesellschaft besteht unverändert in der ungelösten Frage des privaten Vermögensaufbaus von Millionen Menschen in Deutschland. Angesichts des Produktumfeldes im Bereich der Lebensversicherungen, Investment- und Banksparpläne zeichnen sich die Fondsprodukte der Gesellschaft durch besondere Alleinstellungsmerkmale aus. Darüber hinaus zeigt eine Branchenauswertung des VGF Verband Geschlossene Fonds e.V., dass die freien Vertriebe nach dem Bankenvertrieb der zweiterfolgreichste Vertriebsweg für geschlossene Beteiligungsmodelle ist. Dieser Trend wird sich wohl fortsetzen und zeigt, dass die SHB IF AG mit ihrem Vertriebskonzept gute Absatzchancen hat. Hieraus folgen insbesondere positive Absatzchancen für die noch zu platzierenden Feeder-Fonds.

Chancen ergeben sich auch bei den prospektierten Verkäufen der in den Fonds enthaltenen Immobilien, sofern die künftigen Immobilienpreise über den Erwartungen liegen.

Neben dem genannten Risiko- und Chancen-Szenario bestehen keine wesentlichen Einzelrisiken von besonderer Bedeutung.

Basierend auf unserer Risikoeinschätzung unter Berücksichtigung des firmenspezifischen Risikoprofils sehen wir gegenwärtig keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Vorstands. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der SHB IF AG liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Die Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der SHB IF AG wesentlich abweichen.

 

Aschheim/München, den 25. März 2010

SHB Innovative Fondskonzepte AG

Thomas Vogel, Vorstand

BILANZ

AKTIVA

31.12.2009 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.941,00 41.556,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.502.395,00 1.530.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 236.429,00 1.738.824,00 317.416,00 1.847.416,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.751,00 65.849,47
2. Beteiligungen 9.481.109,43 8.662.291,17
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 309.840,42 803.692,40
4. Sonstige Ausleihungen 5.298.733,39 15.103.434,24 5.932.517,63 15.464.350,67
16.855.199,24 17.353.322,67
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 138.898,00 218.405,89
2. Unfertige Leistungen 0,00 138.898,00 237.000,00 455.405,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 197.796,60 193.661,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.688.327,34 235.936,51
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.100.930,61 12.197.121,23
4. Sonstige Vermögensgegenstände 805.297,60 10.792.352,15 827.198,51 13.453.917,45
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 110.138,56 109.170,16
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.749.014,97 4.587.060,73
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 869.107,94 251.370,57
33.514.710,86 36.210.247,47

PASSIVA

31.12.2009 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 14.000.000,00 14.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 339.382,00 339.382,00
2. Andere Gewinnrücklagen 262.050,17 601.432,17 262.050,17 601.432,17
III. Bilanzgewinn 5.070.018,92 5.070.018,92
19.671.451,09 19.671.451,09
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 845.537,63 1.401.078,65
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.912.736,34 1.631.795,76
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.980.689,38 12.667.888,64
3. Sonstige Verbindlichkeiten 621.063,85 263.144,76
davon aus Steuern EUR 34.764,16 (VJ: EUR 38.652,76)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (VJ: EUR 3.208,94) 12.514.489,57 14.562.829,16
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 483.232,57 574.888,57
33.514.710,86 36.210.247,47

Gewinn- und Verlustrechnung

2009 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.439.755,74 18.736.825,21
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen -237.000,00 237.000,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 700.864,47 514.942,63
4. Gesamtleistung 17.903.620,21 19.488.767,84
5. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -10.057.318,12 -12.151.273,47
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.426.140,02 -1.224.454,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -227.666,10 -1.653.806,12 -217.285,08 -1.441.739,75
davon für Altersversorgung EUR 6.556,06 (VJ: EUR 5.551,70)
8. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen -144.385,99 -1.152.824,07
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -1.174.088,86 -1.318.474,85 -2.419.443,41 -3.572.267,48
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.437.643,08 -6.999.538,43
10. Betriebsergebnis -563.621,96 -4.676.051,29
11. Erträge aus Beteiligungen 291.826,76 438.189,76
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 124.508,50 (VJ: EUR 48.817,72)
12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 413.711,56 493.721,75
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.007.362,38 407.964,42
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.775,09 (VJ: EUR 149.560,01)
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -751.133,82
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.404.703,64 -903.510,39
davon an verb. Unternehmen EUR 1.218.686,19 (VJ: EUR 449.348,82)
16. Finanzergebnis 308.197,06 -314.768,28
17. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -255.424,90 -4.990.819,57
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 596.010,67
19. Sonstige Steuern 22.456,54 -14.494,89
20. Erträge aus Verlustübernahme 232.968,36 4.409.303,79
21. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG

zum Jahresabschluss 31. Dezember 2009

der SHB Innovative Fondskonzepte AG, Einsteinring 28, 85609 Aschheim ("SHB IF AG")

A. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertungs- und Bilanzierungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Die Sachanlagen sowie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten aktiviert und um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen zum Ansatz gebracht. Die Abschreibungen für bewegliche Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter vorgenommen Bei Anschaffung von geringwertigen Wirtschaftsgütern von netto bis zu € 150,00 wurde von § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und die Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Bei Anschaffung von Wirtschaftsgütern von jeweils zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurde in entsprechender Anwendung der Regelung in § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Die Abschreibung dieses Sammelpostens erfolgte unabhängig von der tatsächlichen Nutzungsdauer dieser Wirtschaftsgüter mit 20 % der Anschaffungskosten. Die Finanzanlagen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert angesetzt. Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Gemäß dem Grundsatz der Periodenabgrenzung sind Aufwendungen und Erträge periodengerecht abzugrenzen und als transitorische Rechnungsabgrenzungsposten entsprechend auszuweisen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

C. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

Bei den Abschreibungen des Geschäftsjahres handelt es sich um planmäßige Beträge in Höhe von T€ 144.

Vorräte

Zum 31. Dezember 2009 wird hier ein Prospektbestand ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Beträge haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Lediglich das EDV-Nutzungsentgelt innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 103 hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen vor allem die Forderungen aus den Fondsmanagementgebühren.

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus der Zwischenfinanzierung gegen die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Einzelhandelsportfolio Bayern und Baden-Württemberg KG. Weiterhin sind hier Provisionsforderungen aufgrund erbrachter Dienstleistungen gegenüber den von der Gesellschaft gegründeten Fonds-KGs enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen vor allem Forderungen gegenüber der SHB Altersvorsorgefonds KG über einen ausgereichten Kontokorrentkredit und das vorab vollständig bezahlte Nutzungsentgelt für das EDV-Netzwerk.

Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestand

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinssätzen, kurzfristige Einlagen mit den jeweils gültigen Zinssätzen für kurzfristige Einlagen verzinst.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft überwiegend einen an die SHB Innovative Fonds GmbH & Co Fürstenfeldbruck und München Fonds KG bezahlten Bonuszins und ein Disagio.

Auf der Passivseite werden im Wesentlichen bereits gezahlte Beträge aus Haftungsvergütungen ausgewiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 14.000.000 Stückaktien à € 1,--. Die Aktien sind Namensaktien. Das Gezeichnete Kapital wird zu 100 % durch die FIRM Fonds und Immobilien Holding München AG (FIHM AG - vormals SHB AG) gehalten.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2009
31.12.2008
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
Einstellung in gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
Einstellung in andere Gewinnrücklage 0,00 0,00
Gewinnvortrag 5.070.018,92 5.070.018,92
Ausschüttung an Aktionäre 0,00 0,00
5.070.018,92 5.070.018,92

Rückstellungen

Es wurden im Berichtsjahr keine Steuerrückstellungen gebildet, da im Berichtsjahr weiterhin eine steuerliche Organschaft bestand.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Rückstellungen für Stornoreserven, ausstehenden Rechnungen und Personalkosten zusammen.

Verbindlichkeiten

Mit Ausnahme eines Darlehens in Höhe von T€ 500, das unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen ist (wovon T€ 273 innerhalb eines Jahres und T€ 227 zwischen ein und fünf Jahren fällig sind), sind alle Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Als Sicherheiten für dieses Darlehen erfolgte die Verpfändung der bestehenden und künftigen Provisionsforderungen der Gesellschaft gegen die betreffenden Fondsgesellschaften aus der Platzierung von Kapital 4. Verbindlichkeiten gegenüber der FIRM AG setzen sich vor allem aus Managementvergütungen zusammen.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen die Provision für die Platzierung von Eigenkapital für die SHB Fonds in Höhe von T€ 12.843. Darüber hinaus erhält die Gesellschaft laufende Umsätze aus der Geschäftsführung verschiedener SHB-Fonds. Die Gesellschaft erzielt zu 100 % Inlandsumsätze.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, der Vermietung des Bürogebäudes in Tübingen sowie aus intercompany Lieferungen & Leistungen. Insgesamt sind periodenfremde Erträge i. H. v. T€ 375 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem Managementleistungen der Konzernmutter, Rechts- und Beratungskosten sowie Marketing- und Verwaltungskosten enthalten. Insgesamt sind periodenfremde Aufwendungen i. H. v. T€ 68 enthalten.

Abschreibungen

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie auf das Sachanlagevermögen. Des Weiteren umfasst diese Position Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens für Forderungen, die für die SHB Innovative Fondskonzepte AG das übliche Maß überschreiten, da diese Wertberichtigungen in Höhe von T€ 1.174 im üblichen Geschäftsgebaren grundsätzlich nicht anfallen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Bei den Zinserträgen handelt es sich überwiegend um Zinsen aus Festgeldern und der Zwischenfinanzierung an die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Einzelhandelsportfolio Bayern und Baden-Württemberg KG.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Hierunter fallen im Wesentlichen die Zinszahlungen für das Schuldscheindarlehen.

D. Sonstige Angaben

Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Im Geschäftsjahr 2009 ergab sich eine Umstrukturierung im Vorstand der Gesellschaft. Der Vorstand Herr Achim Wilhelm-Wittschier ist mit Ablauf seines Vorstandsertrages zum 31.12.2009 aus dem Vorstand ausgeschieden und wird in den Aufsichtsrat wechseln. Im Berichtsjahr war Herr Thomas Vogel ebenfalls Vorstand. Beide Vorstände waren zuständig für den Bereich Vertrieb. Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen T€ 228.

Geschäftsjahr 2009 setzte sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen:

Bis zum 12.08.2009 bestand der Aufsichtsrat aus folgenden Personen:

 

Herr Dr. Josef Zeller (Vorsitzender), Rechtsanwalt,

 

Herr Dipl. Kaufmann Bernd Köcher (Stellvertreter des Vorsitzenden), Steuerberater, und

 

Herr Gerhard Günther, Architekt.

Ab dem 12.08.2009 bestand der Aufsichtsrat aus folgenden Mitgliedern:

 

Herr Dr. Christophe Samson (Aufsichtsratsvorsitzender), niedergelassener Rechtsanwalt,

 

Herr Alexander Schwarz (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Beteiligungsmanager und

 

Herr Rüdiger Jähring, kaufmännischer Angestellter der Unger-Gruppe.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen T€ 38.

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter im Berichtsjahr

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 28 Mitarbeiter beschäftigt.

Beteiligungen

Anteile an verbundenen Unternehmen

Unternehmen Sitz Anteil am Kapital Ergebnisse des letzten Geschäftsjahres 2009 Höhe Eigenkapital
SHB Objektverwaltung GmbH Aschheim/ München 51% T€ 254 T€ 415
SHB Objekt Service AG & Co. KG (Komplementärin) Aschheim/ München 80% T€ -687 T€ -4.815

Beteiligungen

Unternehmen Sitz Stellung Anteil
SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Business Park Stuttgart KG Aschheim/ München Komplementärin Kapitalanteil € 8 Mio. Einzahlungsverpflichtung ab 2013
SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Einkaufszentrum Carré Göttingen KG Aschheim/ München Komplementärin Kapitalanteil € 5,5 Mio. Einzahlungsverpflichtung ab 2010
SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München - Unterhaching KG Aschheim/ München Komplementärin Kein Kapitalanteil
Gewerbezentrum Unterhaching Landthaler AG & Co. KG Oberhaching Komplementärin Kein Kapitalanteil

Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen am Bilanzstichtag T€ 4.650, davon entfallen T€ 2.653 an verbundene Unternehmen. Die Restlaufzeit der Verträge beträgt zwischen ein und zehn Jahren.

Die noch zu leistende Einlagenverpflichtung in die SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG beträgt 88 % von dem Kapitalanteil in Höhe von T€ 8.000, d. h. T€ 7.040. Die Einlage wird erbracht in fünf jährlichen Raten, beginnend ab 2013.

Die noch zu leistende Einlagenverpflichtung in die SHB Fondskonzepte AG & Co. Einkaufszentrum Carré Göttingen KG beträgt 90 % von dem Kapitalanteil in Höhe von T€ 5.500, d. h. T€ 4.950. Die Einlage wird erbracht in fünf jährlichen Raten, beginnend am 31. Dezember 2010.

Die Gesellschaft hat sich an der SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Fürstenfeldbruck München Besitz KG und SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Einzelhandelsportfolio Bayern und Baden-Württemberg KG beteiligt und sich zu einer Kapitaleinzahlung von monatlich T€ 27 bzw. T€ 40 bis ins Jahr 2020 bzw. ins Jahr 2023 verpflichtet.

Für den Kauf des Objektes in Tübingen wurde eine Grundschuld ohne Brief für die Deutsche Bank AG in Höhe von T€ 1.250 am 08.12.2005 ins Grundbuch eingetragen.

Entsprechend den Darlehensbedingungen für die Finanzierung des Objektes in Dornach mit der Deutsche Pfandbriefbank AG (vormals Hypo Real Estate Bank AG) hat die SHB ObjektService AG & Co. KG (verbundenes Unternehmen) am 18.06.2007 (mit Nachträgen am 21.12.2007 und 25.02.2008) mit der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekte München-Dornach Besitz KG einen Generalmietvertrag für unvermietete Flächen im Objekt Dornach abgeschlossen. Die Gesellschaft hat nachrangig eine Mieteintrittsverpflichtung für diesen Generalmietvertrag abgegeben.

Mit Wirkung zum 18.05.2009 hat die Gesellschaft eine Patronatserklärung für die SHB Objektservice AG & Co. KG (verbundenes Unternehmen) ausgesprochen, die unwiderruflich und bedingungslos für die Dauer von zwölf Monaten die SHB Objektservice AG & Co. KG finanziell so ausstattet, dass sie ihren gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachkommen kann.

Die SHB Innovative Fondskonzepte AG hat einen Betrag von T€ 2.000 zur Absicherung des Zinssicherungsgeschäftes im Rahmen der Finanzierung des Rendite-fonds 6 verpfändet. Darüber hinaus ist ein Betrag in Höhe von T€ 551 zur Sicherung der Ausbauverpflichtung der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Objekt München-Dornach Besitz KG verpfändet.

Sicherheitenpoolvertrag

Die SHB Innovative Fondskonzepte AG hat zugunsten der FIHM AG (Mutterunternehmen) sowie anderer verbundener Unternehmen ihre gegenwärtigen und zukünftigen materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit der Prolongationsvereinbarung der FIHM AG und den Finanzierern der FIHM Gruppe zur Sicherung der Darlehensgewährung in Höhe von T€ 39.600 abgetreten und verpfändet.

Abschlussprüferhonorar

Die Angaben über das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sind im Konzernabschluss der FIHM Fonds und Immobilien Holding München AG, Aschheim, enthalten.

Ergebnisverwendung

Die SHB Innovative Fondskonzepte AG hat am 04.11.2008 mit der FIHM mit Sitz in Aschheim als herrschender Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Hauptversammlung hat mit Beschluss vom 16.12.2008 dem Vertragabschluss zugestimmt

Aufstellung des Konzernabschlusses

Die FIHM AG, Aschheim, als Muttergesellschaft der Gesellschaft wird im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses die Gesellschaft entsprechend mit einbeziehen.

 

Aschheim / München, den 25. März 2010

SHB Innovative Fondskonzepte AG

Thomas Vogel, Vorstand

Anlagespiegel

ANSCHAFFUNGS- ODER HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2009 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 351.846,01 0,00 0,00 351.846,01
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.624.042,79 0,00 0,00 2.624.042,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 778.738,66 30.276,99 38.899,36 770.116,29
3.402.781,45 30.276,99 38.899,36 3.394.159,08
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 807.848,47 0,00 52.098,47 755.750,00
2. Beteiligungen 8.662.291,17 818.818,26 0,00 9.481.109,43
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 803.692,40 0,00 493.851,98 309.840,42
4. Sonstige Ausleihungen 5.932.517,63 0,00 633.784,24 5.298.733,39
16.206.349,67 818.818,26 1.179.734,69 15.845.433,24
GESAMT 19.960.977,13 849.095,25 1.218.634,05 19.591.438,33
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2009 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 310.290,01 28.615,00 0,00 338.905,01
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.094.042,79 27.605,00 0,00 1.121.647,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 461.322,66 88.165,99 15.801,36 533.687,29
1.555.365,45 115.770,99 15.801,36 1.655.335,08
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 741.999,00 0,00 0,00 741.999,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
741.999,00 0,00 0,00 741.999,00
GESAMT 2.607.654,46 144.385,99 15.801,36 2.736.239,09
Buchwert Stand 31.12.2009 Buchwert Stand 31.12.2008
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.941,00 41.556,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.502.395,00 1.530.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 236.429,00 317.416,00
1.738.824,00 1.847.416,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.751,00 65.849,47
2. Beteiligungen 9.481.109,43 8.662.291,17
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 309.840,42 803.692,40
4. Sonstige Ausleihungen 5.298.733,39 5.932.517,63
15.103.434,24 15.464.350,67
GESAMT 16.855.199,24 17.353.322,67

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SHB Innovative Fondskonzepte AG, Aschheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 20. April 2010

BDO Deutsche Warentreuhand
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bartuschka, Wirtschaftsprüfer

Meyer, Wirtschaftsprüfer

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