Batzner Handels GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heike Hanne-Lore Kühnel seit 8.1.2024 | Prokura |
Luca Fabian Batzner seit 30.3.2022 | Prokura |
Bernd Batzner seit 23.1.2012 | Geschäftsführer |
Mario Braunreuther seit 23.1.2012 | Prokura |
Michael Hans Ottmar Batzner seit 28.6.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael Hans Ottmar BatznerBatzner Holding II GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Batzner Baustoffe GmbHEbernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr erzielte die Weltwirtschaft mit einem realen Zuwachs von rund 2,5 % das geringste Wachstum seit der Finanzkrise im Jahr 2009. 1 Ursächlich hierfür waren u. a. die schwache konjunkturelle Entwicklung in den Schwellen-ländern und eine merkliche Verlangsamung der Wachstumsdynamik in den Industrieländern. Als besonderer Belastungsfaktor erwiesen sich die weltpolitischen Unsicherheiten, insbesondere der Ausgang des britischen Referendums, der Putschversuch in der Türkei und die anhaltenden Konflikte in Syrien und der Ukraine. In dem insgesamt recht angespannten weltwirtschaftlichen Umfeld konnten die Volkswirtschaften der Industrieländer mit einem Wachstum von rund 1,5 % nicht an die Dynamik des Vorjahres anschließen (2,2 %). Innerhalb der Industrieländer konnte sich nur die Wirtschaft der Europäischen Währungsunion mit rund 1,5 % BIP-Wachstum positiv entwickeln und zeigte damit trotz anhaltender politischer Risiken ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit. Bei weiterhin ungewöhnlich niedrigen Inflationsraten und einer nur zögerlichen Erholung der Kreditaktivitäten unterstützte die Europäische Zentralbank dabei allerdings die konjunkturelle Entwicklung, indem sie ihre geldpolitischen Maßnahmen nochmals ausweitete. Die deutsche Volkswirtschaft konnte mit einem Plus von 1,9 % erneut ein positives Jahr verbuchen. Auch wenn sich in der zweiten Jahreshälfte bereits Auswirkungen des Brexit-Referendums negativ bemerkbar machten. 2. Entwicklungen im Baustoffhandel und den Fachmärkten, hagebau-Baumärkten Der Gesamtumsatz der hagebau Gruppe konnte abermals im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert werden. Mit einem Gesamtumsatz von 6,26 Mrd. Euro wurde das sehr gute Vorjahr 2015 nochmals deutlich übertroffen. Die Gesellschafter der hagebau Kooperation kauften 2016 für 6,26 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,09 Mrd. Euro) Waren und Dienstleistungen über die hagebau Zentrale in Soltau ein. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich des Fachhandels war es möglich eine Umsatzsteigerung von 1,7 % gegenüber dem Vorjahr zu erreichen. Mit einem anteiligen Umsatzvolumen von 3,91 Mrd. Euro konnten die Sparten Baustoffe, Holz und Fliese erneut an Marktanteilen hinzugewinnen. Diese Entwicklung gilt auch für den Einzelhandel. Die hagebaumärkte steigerten ihren Verkaufsumsatz auf 2,15 Mrd. Euro. Es konnte ebenso eine Flächenerweiterung der hagebaumärkte in Deutschland und Österreich erzielt werden, sodass mittlerweile mehr als 1.700 Standorte in Europa der hagebau Gruppe angeschlossen sind. Auch das erste Quartal 2017 zeigt sich sehr positiv. Die hagebau Gruppe konnte abermals ihren Umsatz steigern. Ein Umsatzzuwachs von 5,8 % auf 1,58 Mrd. Euro im ersten Quartal ist zu verzeichnen. Sowohl Fach- als auch Einzelhandel legten nochmals deutlich zu. Besonders kräftig wuchs die Baustoff-Sparte, die um 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr zulegte. Noch besser entwickelte sich das Konzept der "Werkers Welt" des hagebau Einzelhandels. Die 108 Standorte in Deutschland steigerten ihr Umsatzvolumen zum Vorjahreszeitraum um rund 14 % auf 37,9 Mio. Euro. 2
1 IHS Global Inside
3. Darstellung der Lage 3.1. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2016 verlief äußerst positiv. Die Expansion der Gesellschaft und die Erschließung weiterer Märkte an den Standorten Erfurt, Weimar und Waltershausen erweist sich für die Gesellschaft als besonders Erfolg bringend. Die getätigten Investitionen in die neu zugekauften Standorte zeigten sich bereits nach kurzer Zeit als vielversprechend und erfolgreich. Trotz des schlechten Wetters, aber dank der sehr guten Auslastung der Bauindustrie ist eine weiterhin steigende Nachfrage zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 74,6 % gesteigert werden. Der Rohertrag des Vorjahres wurde um TEUR 2.836,2 auf TEUR 7.851,6 gesteigert. Auf Grund der Änderungen im HGB durch das sog. "BilRuG" veränderte sich die Zusammensetzung des sonstigen betrieblichen Ertrags. Sonstige Erlöse in Höhe von TEUR 496,0 wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Umsatzerlöse umgegliedert. Sowohl die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter als auch das Lohnniveau ist - wie bereits im Vorjahr - weiter gestiegen. Dem Entsprechend stieg gleichlautend auch der Personalaufwand der Gesellschaft ggü. dem Vorjahr um 72,1 % auf absolut TEUR 3.983,3. Durchschnittlich waren 140 Mitarbeiter beschäftigt. Bezogen auf das Rohergebnis ist die Personalquote mit 50,7 % um 4,5 %-Punkte über das Vorjahresniveau (46,2 %) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.577,3 auf TEUR 2.300,3 erhöht. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Erweiterung um drei neue Standorte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde auch dazu genutzt, um die Kostenstrukturen der neuen Standorte anzupassen und das Prozessmanagement zu integrieren. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR -72,2 auf TEUR -84,9 verschlechtert. Ursache hierfür ist die gestiegene Inanspruchnahme der Darlehen der Kreditinstitute. Bei den Zinsaufwendungen handelt es sich zu 88% um Zinsaufwendungen für langfristige Darlehen. Die Inanspruchnahme kurzfristiger Liquiditätslinien der Kreditinstitute war nur unwesentlich für die Gesellschaft. Die erfolgsabhängigen Steuern sind wegen des gestiegenen Ergebnisses aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 82,0 gestiegen. Insgesamt konnte auf Grund der weiterhin stabilen Entwicklung im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 744,1 (Vorjahr TEUR 606,3) erwirtschaftet werden. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist mit TEUR 11.261,0 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 10.479,1) um TEUR 781,9 gestiegen. Grund hierfür ist im Wesentlichen der deutliche Anstieg des Sachanlagevermögens sowie des Bestands an Waren und RHB. Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 818,5 erhöht. Investitionen in Höhe von TEUR 1.130,8 standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 358,6 gegenüber. Der Bestand an Waren und RHB erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.525,4 auf TEUR 6.792,9. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf Grund des gestiegenen Umsatzniveaus um TEUR 613,1. Die kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenso von TEUR 824,5 im Vorjahr auf TEUR 1.177,0 im Geschäftsjahr 2016 gestiegen. Als wesentlichste Position ist hierbei der Bonianspruch gegenüber den Lieferanten zu benennen. Der Bestand an sofort verfügbaren liquiden Mitteln sank deutlich um TEUR 2.527,8 auf TEUR 208,1. Hintergrund dessen waren die bereits in 2015 ausgezahlten Finanzierungsmittel für die Investitionen in die Standorte Erfurt, Weimar und Waltershausen. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch die erneut thesaurierten Gewinne von TEUR 2.754,5 im Vorjahr auf TEUR 3.498,6 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 26,3 % auf 31,1 % gestiegen. Die Bankverbindlichkeiten verminderten sich um planmäßige Tilgungsleistungen i.H.v. TEUR 1.051,1. Demgegenüber steht die Aufnahme neuer Finanzmittel in Höhe von TEUR 196,0. Ebenso wurden neue Finanzmittel durch den Gesellschafter zur Verfügung gestellt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Bilanzstichtag erhöht und betragen TEUR 1.452,4 (Vorjahr TEUR 808,9). Ebenso erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 290,2 und betrugen somit zum Stichtag TEUR 585,5. Grund hierfür sind die Umsatzsteuerverbindlichkeiten, betreffend die Voranmeldungszeiträume November und Dezember 2016. 5. Finanzlage Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte im Berichtsjahr von TEUR -1.438,5 um TEUR 917,9 auf TEUR -520,6 gesteigert werden. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr von TEUR 391,1 um TEUR 319,4 auf TEUR 710,5 erhöht. Der Kapitaldienst des Unternehmens zur Rückführung der Kreditverbindlichkeiten betrug im Berichtsjahr TEUR 1.051,1, davon TEUR 89,7 für Zinsen. Die Mittelzuflüsse in Form von Krediten lagen bei TEUR 196,0. Hieraus ergibt sie ein Mittelabfluss aus der Finanzierungs-tätigkeit in Höhe von TEUR -944,8. Der im Vorjahr mit TEUR 2.359,3 valutierende Finanzmittelbestand wurde im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 183,4 reduziert. Ursächlich hierfür sind die Investitionen in die benannten Standorte. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2016 zu jederzeit in der Lage, Ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die der Gesellschaft zugesagten Kreditlinien waren zum 31. Dezember 2016 in Höhe von TEUR 24,7 in Anspruch genommen. Die angegebenen Mittelzu- und -abflüsse werden unter Anwendung einer Kapitalflussrechnung ermittelt, welche entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21) aufgebaut ist. Beim Finanzmittelbestand werden die liquiden Mittel angesetzt. 6. Hinweis auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Chancen der Gesellschaft werden insbesondere im weiteren Wachstum und der Effizienz des Projektmanagements gesehen. Der hohe Grad an Professionalität, mit der die Prozesse immer weiter optimiert und ausgebaut werden sowie die Konzentration auf die Stärken der Gesellschaft und deren Mitarbeiter wird die positive Zukunft der Batzner Baustoffe GmbH gestalten. Es wird ein sehr hohes Maß an die Qualität unserer Produkte und unserer Fachberater in den Märkten gelegt. Immer weiter zunehmendes positives Feedback bestärkt uns in unserem Bestreben. Erklärtes Ziel ist es, die Marktposition weiter zu stabilisieren und auszubauen. Zukünftig wird die Anzahl der Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt vermehrt rückläufig sein. Die derzeit bestehende Vollbeschäftigung in Deutschland wird immer mehr zum Problem des Mittelstands. Die Verknappung des Angebots erhöht das Lohnniveau. Derzeit kann die Gesellschaft mit den bestehenden Ressourcen sehr gut auskommen. Es wird aber das größte Risiko der Zukunft der Gesellschaft sein, die bestehende Expansionspolitik nicht mit geeigneten Fachkräften ausstatten zu können. Die Auswahl an qualifizierten Lehrlingen ist rückläufig. Es ist derzeit faktisch nicht möglich Schulabsolventen in einem ordentlichen Verhältnis von Kosten und Leistung an das Unternehmen zu binden. Zusätzlich sehen wir den demografischen Wandel an unseren kleineren Standorten als weiteres Risiko. Es wird zunehmend nicht mehr möglich sein, Fachkräfte an unseren kleineren ländlichen Standorten anzusiedeln. Insofern versucht die Gesellschaft mittels weiterer Expansionen ein flächendeckendes Netz an Standorten in einem überschaubaren geografischen Umfeld zu schaffen, um ggf. auf Personalengpässe mit kurzen veränderten Dienstwegen zu reagieren. Diesem Engpass sehen sich auch unsere Kunden gegenüber, sodass der bestehende Fachkräftemangel auch auf die Kundennachfrage Auswirkungen hat. Unsere Fachmarktkunden sind z.T. nicht mehr in der Lage ihren Auftragsbestand geordnet abzuarbeiten, da es an personellen Ressourcen fehlt. Insoweit können auch keine Baumaterialien bei uns erworben werden und unsere Nachfrage stagniert. Zusätzlich zu dem beschriebenen Risiko des Fachkräftemangels sehen wir uns den Gefahren von Insolvenzen unserer Kunden und damit verbundenen Forderungsausfällen gegenüber. Da vor allem im Großhandelsbereich hohe Forderungen gegenüber Großkunden bestehen ist es möglich, dass vereinzelte Insolvenzen zu Liquiditätsrisiken führen können. Dem haben wir mittels Kreditversicherungen und täglichem Rating entgegengewirkt. Auch die Problematik der Online Kriminalität, verbunden mit Wirtschaftsspionage wird als Risiko benannt. Vermehrte Angriffe auf die bestehende Firewall der Gesellschaft werden verzeichnet. Das bestehende Online Geschäft muss stärker geschützt werden. Dem Schutz unserer Daten und Informationen wird seit dem Geschäftsjahr 2016 vermehrt Zeit gewidmet. Externe Spezialisten werden mit der Sicherheit unserer Online Daten beauftragt, um dieses Risiko zu minimieren. Risiken, die bestandsgefährdend sind oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, sind derzeit nicht bekannt. 7. Ausblick Wir werden die bisher erreichte qualitative und quantitative Stellung weiterhin festigen und ausbauen. Für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 wird mit einer weiteren Stabilisierung der Ertragslage gerechnet. Im Fokus wird dabei die Erhöhung der Qualität der Produkte und des Personals stehen. Die Abgrenzung gegenüber dem Wettbewerb werden wir mit weiteren Maßnahmen im Bereich des Qualitätsmanagements entgegnen. Ebenso wird das Forderungsmanagement von uns weiter ausgebaut und verfeinert. Die Zusammenarbeit mit Versicherern und Finanzierungspartnern zeigt sich aus den Vorjahren als gefestigt und unabdingbar. Wir werden die Expansion in den kommenden Geschäftsjahren fortsetzen. Neue Standorte im Raum Thüringen sollen hinzuerworben werden.
Ebern, im Mai 2017 Batzner
Baustoffe GmbH,
Herrn Michael Batzner Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Hinweis auf § 328 (1) Nr. 1 Satz 3 HGB: Der Jahresabschluss wurde für die Offenlegung in verkürzter Form dargestellt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
Vorschlag über die Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung hat der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2016 wie folgt zu verwenden: Jahresüberschuss EUR 744.103,86 Vortrag auf neue Rechnung EUR 744.103,86 Beschluss über die ErgebnisverwendungDie Gesellschafterversammlung hat am 20.06.2017 beschlossen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2016 wie folgt zu verwenden: Jahresüberschuss EUR 744.103,86 Vortrag auf neue Rechnung EUR 744.103,86 Anhang für das Geschäftsjahr 20161. Allgemeine Angaben Die Batzner Baustoffe GmbH hat ihren Sitz in Ebern und ist eingetragen im Handelsregister unter HRB 7079 beim Amtsgericht Bamberg. Der Jahresabschluss der Batzner Baustoffe GmbH für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamt-kostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Auf Grund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes (BilRuG) ergeben sich Anpassungen der Vorjahreswerte innerhalb der GuV: Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr keine höheren Umsatzerlöse ergeben. Aufwendungen in Höhe von TEUR 53,2 wurden aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren umgegliedert. Insoweit sind die Vorjahreswerte nicht mehr vergleichbar. 2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die Wertansätze in der Bilanz der Batzner Baustoffe GmbH zum 31.12.2015 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 283 HGB) vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich die Periodenabgrenzung. Das Stammkapital entspricht der Satzung der Gesellschaft sowie der Eintragung im Handelsregister. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zum Jahresabschluss 3.1 Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem in Anlage 4 dargestellten Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil des Anhangs ist. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich ebenfalls aus dem Bruttoanlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 Satz 1 HGB). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben vollumfänglich eine Restlaufzeit kleiner ein Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR -1,3 (Vj.: TEUR 10,1). Darüber hinaus bestehen Forderungen gegenüber den Geschäftsführern in Höhe von TEUR 0,0 (Vj. TEUR 0,1). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 17,0 (Vj.: TEUR 10,2). Rechnungsabgrenzungsposten In dem Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von TEUR 1,2 (Vj.: TEUR 1,7) enthalten. Eigenkapital Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.764.187,56 (Vj.: EUR 1.157.906,46) enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubs- und Überstundenansprüche sowie Abschluss- und Prüfungskosten und Rückstellungen für Archivierungskosten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 315,5 (Vorjahr: TEUR 248,4) enthalten. Ebenso enthalten sind Verbindlichkeiten gegen den Geschäftsführer in Höhe von TEUR 1,2 (Vorjahr: TEUR 2,6). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 384,4 (Vj.: TEUR 163,9). Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 644,2 Haftungsverhältnisse. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen die Bestellung einer Sicherheit für Darlehen des Geschäftsführers. Dieses Darlehen wurde durch persönliche Mithaft der Gesellschaft als Gesamtschuldner besichert. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Sicherheiten wird aufgrund der regelmäßigen Erbringung des Kapitaldienstes von uns als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 3.2 Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Aufgrund der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG wurden im laufenden Geschäftsjahr TEUR 496,0 von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen. Diese setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
Personalbestand Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 140 Mitarbeiter beschäftigt, davon 13 Teilzeitangestellte. Geschäftsführung: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Michael Batzner, Kaufmann, Ebern und Herrn Bernd Batzner, Kaufmann, Ebern. Auf die Angaben gemäß § 285 S. 1 Nr. 9a und 9b HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB wurden entsprechend der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB nicht gemacht. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag eingetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Ebern, im Mai 2017 Batzner
Baustoffe GmbH,
Herrn Michael Batzner Anlagenspiegel vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Batzner Baustoffe GmbH für das Geschäftsjahr 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Erfurt, den 6. Juni 2017 Schneider
& Zien GmbH & Co. KG
Ewald Schneider Wirtschaftsprüfer Heinz-Peter Mertens Wirtschaftsprüfer |
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