Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 91925
Eingetragen
31.10.1989
Branche
Boots- und YachtbauHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenVermietung von Luftfahrzeugen
Gegenstand
Die Übernahme von Komplettaufträgen im Bereich des Yacht- und Flugzeuginnenausbaus.

Historie

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Management

NameRolle
Antonia Gehr
seit 23.2.2021
Geschäftsführer
Jens Uwe Otten
seit 18.3.2009
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gehr GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31.12.2014

Bilanz

AKTIVA 31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.336,00 27.679,00
II.  Sachanlagen  177.981,00 277.713,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte  9.724,70 83.948,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 110.005,56 882.964,86
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten  509.860,19 678.554,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.279,96 6.487,00
D. Aktive latente Steuern 23.769,35 20.068,80
843.956,76 1.977.415,69
PASSIVA 31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.500,00 52.500,00
II. Kapitalrücklage 800.000,00 800.000,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -748.438,90 59.642,48
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3.700,55 -808.081,38
B. Rückstellungen 255.609,46 690.643,12
C. Verbindlichkeiten 480.585,65 1.182.711,47
843.956,76 1.977.415,69

Anhang

I.        Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft auf. Grundsätzlich wendet sie freiwillig die Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesell­schaften an. Im Anhang werden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen.

II.       Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahresabschluss unverändert. Entsprechend sind die Jahresabschlusswerte mit den Vorjahresbeträgen vergleichbar.

Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht akti­viert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben. Übersteigen die Anschaffungskosten EUR 410,00 nicht, werden die immate­riellen Vermögensgegenstände wie materielle geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen werden sowohl nach der linearen als auch nach der geometrisch-degressiven Methode vorgenommen.

Die der Abschreibung zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen. Soweit jedoch abweichende Erfahrungen oder Erwartungen hinsichtlich der Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände bestehen, werden diese Nutzungsdauern der Abschreibung zugrunde gelegt. Lassen die Abschreibungstabellen Spielräume hinsichtlich der Nutzungsdauern zu, werden jeweils die kürzest möglichen Abschreibungsdauern gewählt.

Dabei erfolgt die planmäßige Abschreibung im Zugangsjahr zeitanteilig ab dem Zeitpunkt des Zugangs.

Geringstwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 150,00 werden im Zugangsjahr vollständig aufwandswirksam erfasst.

Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 150,00 und EUR 410,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und nach fünf Jahren als Abgang gezeigt.

Für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse werden neben den aktivierungspflichtigen Kostenbe­standteilen auch aktivierungsfähige Kostenbestandteile eingerechnet. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.

Bei langfristiger Auftragsfertigung  werden die unfertigen Erzeugnisse ebenfalls unter Beachtung des Realisationsprinzips mit den aktivie­rungsfähigen Herstellungskosten bewertet.

Soweit die erwarteten Erlöse die voraussichtlichen Kosten eines Auftrags nicht decken, wird der Wert­ansatz in Höhe der Differenz abgewertet. Über die Herstellungskosten hinausgehende Verluste werden durch die Bildung einer Rückstellung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das in den Kundenforderungen liegende allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertbe­richtigung (1%) berücksichtigt, soweit nicht bereits Einzelwertberichtigungen gebildet sind oder Forderungen gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe vorliegen.

Die größenabhängige Erleichterung des § 274a Nr. 5 HGB nimmt die Gesellschaft nicht in Anspruch. Latente Steuern werden als Saldo der aktiven und passiven latenten Steuern ausgewiesen.

Der auf der Liability Methode beruhenden Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30,590% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Die latenten Steuern auf Verlustvorträge sind in der Höhe bewertet, in der mit einer Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet werden kann.

Sonstige Rückstellungen in Zusammenhang mit Aufwendungen für Personal werden quantitativ ent­sprechend den bestehenden zeitlichen Ansprüchen der Arbeitnehmer, die im Rahmen einer Einzel­bewertung mit den jeweiligen Lohn- und Gehaltsbezügen multipliziert werden, gebildet. Der Sozialver­sicherungsanteil wird ebenfalls durch Einzelbewertung ermittelt. Im Übrigen werden die Rück­stellungen durch sachgerechte Schätzungen ermittelt, die auf den Erfahrungswerten der Vergangen­heit beruhen. Dabei werden die bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigt.

Künftige Preis- und Kostensteigerungen sowie Zinseffekte haben auf die Ermittlung der Höhe der sonstigen Rückstellungen aufgrund der Kurzfristigkeit der Rückstellungen keinen Einfluss genommen.

III.      Angaben zur Bilanz

Erhaltene Anzahlungen werden in Anwendung des Ausweiswahlrechts nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie die Vorräte nicht übersteigen.

Aus der Aktivierung latenter Steuern resultiert eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 23.769,35.

Im Eigenkapital sind Beträge in Höhe von insgesamt EUR 23.769,35 enthalten, die einer Aus­schüttungssperre unterliegen. Sie entfallen zu EUR 23.769,35 auf aktive latente Steuern.

Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage eines nach versicherungsmathematischen Berechnungen erstellten Gutachtens der VGH Versicherungen Provinzial Lebensversicherungen AG, Hannover, unter Anwendung der Projected-Unit-Credit Methode gebildet. Der Ermittlung liegen die Richttafeln nach Dr. Klaus Heubeck (2005G) zugrunde. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2014 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlauf­zeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 4,58 %.

Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,50 % unterstellt.

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beläuft sich auf EUR 225.392,00.

Die Gesellschaft hat eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dient. Der beizulegende Zeitwert am Abschlussstichtag hat eine Höhe von EUR 93.399,00 und wurde unter Ergänzung um die Annahmen, die der Ermittlung des Zeitwertes zugrunde liegen, ebenfalls von der VGH Versicherungen Provinzial Lebensversicherungen AG, Hannover, ermittelt.

Nach Saldierung der zum Zeitwert bewerteten Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsver­pflichtung ergibt sich der in der Bilanz passivierte Betrag von EUR 131.993,00.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr:

In den Verbindlichkeiten sind aus Steuern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 170.752,59) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.804,97) enthalten.

Am Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

EUR

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften

383.583,37

Die Haftungssumme von EUR 383.583,37 resultiert unmittelbar aus Avalen für Aufträge der Gehr GmbH. In dieser Höhe haftet ein nahestehendes Unternehmen im Rahmen einer Rückbürg­schaft.

Die Gesellschaft haftet in Höhe von EUR 383.583,37 für Bürgschaften und Garantien Dritter. Diese Bürgschaften und Garantien betreffen Anzahlungsbürgschaften, Vertragserfüllungsbürgschaften und Gewährleistungsbürgschaften von Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen. Der Ausweis erfolgt als Eventualschuld, weil eine Inanspruchnahme höchst unwahrscheinlich ist, da beide Gesell­schaften ihren vertraglichen Verpflichtungen bislang nachgekommen sind. Es liegen keine Erkennt­nisse vor, dass sich daran etwas ändern wird.

Der Gesellschaft wurden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 189.419,31 (Vorjahr: EUR 482.314,33) gegen Besserungsschein erlassen. Die Rückzahlungsverpflichtung lebt wieder auf, sobald und soweit die Schuldnerin in der Lage ist, die erlassenen Forderungen aus zukünftig erzielten auszuschüttenden Gewinnanteilen oder liquiden Überschüssen zu tilgen.

IV.      Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr und ist im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses:

Dipl.-Ing. Innenarchitekt Reiner Gehr, Lunestedt

Der Geschäftsführer ist  als kaufmännischer Geschäftsführer in der Gesellschaft und in weiteren Unternehmen tätig.

Der Jahresabschluss zum Stichtag 31. Dezember 2013 wurde durch Beschluss der Gesellschafter­versammlung unter Annahme des Gewinnverwendungsvorschlags der Geschäftsführung am 04. Juli 2014 festgestellt.

V.      Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR 3.700,55 auf neue Rechnung vorzutragen.

Hamburg, den 25. Februar 2015

gez. Dipl.-Ing. Innenarchitekt Reiner Gehr

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