MBI GmbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Antonia Gehr seit 23.2.2021 | Geschäftsführer |
Jens Uwe Otten seit 18.3.2009 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gehr GmbHHamburgJahresabschluss zum 31.12.2014Bilanz
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft auf. Grundsätzlich wendet sie freiwillig die Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften an. Im Anhang werden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahresabschluss unverändert. Entsprechend sind die Jahresabschlusswerte mit den Vorjahresbeträgen vergleichbar. Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben. Übersteigen die Anschaffungskosten EUR 410,00 nicht, werden die immateriellen Vermögensgegenstände wie materielle geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden sowohl nach der linearen als auch nach der geometrisch-degressiven Methode vorgenommen. Die der Abschreibung zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen. Soweit jedoch abweichende Erfahrungen oder Erwartungen hinsichtlich der Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände bestehen, werden diese Nutzungsdauern der Abschreibung zugrunde gelegt. Lassen die Abschreibungstabellen Spielräume hinsichtlich der Nutzungsdauern zu, werden jeweils die kürzest möglichen Abschreibungsdauern gewählt. Dabei erfolgt die planmäßige Abschreibung im Zugangsjahr zeitanteilig ab dem Zeitpunkt des Zugangs. Geringstwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 150,00 werden im Zugangsjahr vollständig aufwandswirksam erfasst. Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 150,00 und EUR 410,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und nach fünf Jahren als Abgang gezeigt. Für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse werden neben den aktivierungspflichtigen Kostenbestandteilen auch aktivierungsfähige Kostenbestandteile eingerechnet. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Bei langfristiger Auftragsfertigung werden die unfertigen Erzeugnisse ebenfalls unter Beachtung des Realisationsprinzips mit den aktivierungsfähigen Herstellungskosten bewertet. Soweit die erwarteten Erlöse die voraussichtlichen Kosten eines Auftrags nicht decken, wird der Wertansatz in Höhe der Differenz abgewertet. Über die Herstellungskosten hinausgehende Verluste werden durch die Bildung einer Rückstellung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das in den Kundenforderungen liegende allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung (1%) berücksichtigt, soweit nicht bereits Einzelwertberichtigungen gebildet sind oder Forderungen gegen Unternehmen der Unternehmensgruppe vorliegen. Die größenabhängige Erleichterung des § 274a Nr. 5 HGB nimmt die Gesellschaft nicht in Anspruch. Latente Steuern werden als Saldo der aktiven und passiven latenten Steuern ausgewiesen. Der auf der Liability Methode beruhenden Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30,590% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Die latenten Steuern auf Verlustvorträge sind in der Höhe bewertet, in der mit einer Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet werden kann. Sonstige Rückstellungen in Zusammenhang mit Aufwendungen für Personal werden quantitativ entsprechend den bestehenden zeitlichen Ansprüchen der Arbeitnehmer, die im Rahmen einer Einzelbewertung mit den jeweiligen Lohn- und Gehaltsbezügen multipliziert werden, gebildet. Der Sozialversicherungsanteil wird ebenfalls durch Einzelbewertung ermittelt. Im Übrigen werden die Rückstellungen durch sachgerechte Schätzungen ermittelt, die auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen. Dabei werden die bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sowie Zinseffekte haben auf die Ermittlung der Höhe der sonstigen Rückstellungen aufgrund der Kurzfristigkeit der Rückstellungen keinen Einfluss genommen. III. Angaben zur Bilanz Erhaltene Anzahlungen werden in Anwendung des Ausweiswahlrechts nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie die Vorräte nicht übersteigen. Aus der Aktivierung latenter Steuern resultiert eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 23.769,35. Im Eigenkapital sind Beträge in Höhe von insgesamt EUR 23.769,35 enthalten, die einer Ausschüttungssperre unterliegen. Sie entfallen zu EUR 23.769,35 auf aktive latente Steuern. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage eines nach versicherungsmathematischen Berechnungen erstellten Gutachtens der VGH Versicherungen Provinzial Lebensversicherungen AG, Hannover, unter Anwendung der Projected-Unit-Credit Methode gebildet. Der Ermittlung liegen die Richttafeln nach Dr. Klaus Heubeck (2005G) zugrunde. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2014 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 4,58 %. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,50 % unterstellt. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beläuft sich auf EUR 225.392,00. Die Gesellschaft hat eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dient. Der beizulegende Zeitwert am Abschlussstichtag hat eine Höhe von EUR 93.399,00 und wurde unter Ergänzung um die Annahmen, die der Ermittlung des Zeitwertes zugrunde liegen, ebenfalls von der VGH Versicherungen Provinzial Lebensversicherungen AG, Hannover, ermittelt. Nach Saldierung der zum Zeitwert bewerteten Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsverpflichtung ergibt sich der in der Bilanz passivierte Betrag von EUR 131.993,00. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: In den Verbindlichkeiten sind aus Steuern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 170.752,59) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.804,97) enthalten. Am Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Die Haftungssumme von EUR 383.583,37 resultiert unmittelbar aus Avalen für Aufträge der Gehr GmbH. In dieser Höhe haftet ein nahestehendes Unternehmen im Rahmen einer Rückbürgschaft. Die Gesellschaft haftet in Höhe von EUR 383.583,37 für Bürgschaften und Garantien Dritter. Diese Bürgschaften und Garantien betreffen Anzahlungsbürgschaften, Vertragserfüllungsbürgschaften und Gewährleistungsbürgschaften von Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen. Der Ausweis erfolgt als Eventualschuld, weil eine Inanspruchnahme höchst unwahrscheinlich ist, da beide Gesellschaften ihren vertraglichen Verpflichtungen bislang nachgekommen sind. Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich daran etwas ändern wird. Der Gesellschaft wurden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 189.419,31 (Vorjahr: EUR 482.314,33) gegen Besserungsschein erlassen. Die Rückzahlungsverpflichtung lebt wieder auf, sobald und soweit die Schuldnerin in der Lage ist, die erlassenen Forderungen aus zukünftig erzielten auszuschüttenden Gewinnanteilen oder liquiden Überschüssen zu tilgen. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr und ist im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses: Dipl.-Ing. Innenarchitekt Reiner Gehr, Lunestedt Der Geschäftsführer ist als kaufmännischer Geschäftsführer in der Gesellschaft und in weiteren Unternehmen tätig. Der Jahresabschluss zum Stichtag 31. Dezember 2013 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung unter Annahme des Gewinnverwendungsvorschlags der Geschäftsführung am 04. Juli 2014 festgestellt. V. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR 3.700,55 auf neue Rechnung vorzutragen. Hamburg, den 25. Februar 2015 gez. Dipl.-Ing. Innenarchitekt Reiner Gehr |
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