Moselpellets Verwaltungsgesellschaft mbH
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Energiecontracting Heidelberg AGHeidelbergJahresabschluss zum 31.12.2011Lagebericht zum 31.12.20111. Grundsätze In dem vorliegenden Lagebericht der Energiecontracting Heidelberg AG (ECH) werden vergangenheitsbezogene Fakten dargelegt sowie vorausschauende Aussagen getroffen. Als Grundlage für das die Vergangenheit beschreibende Datenmaterial wird vorwiegend der Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres 2011 zugrunde gelegt. Vorausschauende Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die jeweils auf den tatsächlichen Eintritt der dargestellten Sachverhalte Einfluss nehmen können. Dementsprechend werden solche Sachverhalte im Konjunktiv beschrieben. Die auf zukünftige Ereignisse ausgerichteten Aussagen und Darlegungen wurden auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts verfügbaren Daten und Informationen erstellt. Zukunftsbezogene Aussagen sind mit den Risiken aller in die Zukunft gerichteter Betrachtungen verbunden. 2. Darstellung der Geschäfts- und der Rahmenbedingungen 2.1. Entwicklung des Marktes für Energiecontracting und Energiedienstleistungen Prinzipiell konnte die ECH 2011 ein sehr großes Interesse an Wärmecontracting auf der Basis von Biomasse verspüren. Allerdings waren und sind die Unternehmen hinsichtlich einer neuen Energieversorgungslösung eher verhalten. Die aktuelle Wirtschaftslage verunsichert viele Unternehmen hinsichtlich der Konjunktur und neuer Investitionen. Aufgrund der aktuell vorhandenen Informationen im Markt gehen viele Unternehmen von einem zumindest mittelfristig günstigen Gaspreis aus. Dementsprechend sind ihre Handlungsvorhaben innerhalb ihrer Energieversorgung gering bzw. verhalten. Tatsächlich können sich Unternehmen mit langfristigen Verträgen einen sehr günstigen Gaspreis bis beispielsweise 2014 sichern. Die Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zum 01.01.2012 wurde im Markt positiv wahrgenommen. Allerdings wird dieses neue Projekte im Contracting oder Energiedienstleistungen eher langfristig positiv beeinflussen, wenn z.B. individuelle Lösungen für den eingesetzten Brennstoff und damit die Optimierung der EEG-Umlage zum Tragen kommen. 2.2. Entwicklung des Beschaffungsmarkts für Biomasse Der Brennstoffmarkt war 2011 von einem Angebotsüberhang geprägt. Insolvenzen sowie nicht realisierte Heizkraftwerke können als Ursachen genannt werden, aber auch die gute Konjunktur führte zu einem erhöhten Holzaufkommen. Für die Contracting-Projekte der ECH konnten die Preise konstant gehalten werden, obwohl deutliche Steigerungen der Energie- und Ölpreise zu verzeichnen waren. Die Preisentwicklung für hölzerne Brennstoffe lag auch 2011 auf dem konstanten Niveau des Vorjahres 2010. 2.3. Entwicklung der Energiecontracting Heidelberg AG Die ECH, eine 100%ige Tochter der EC Bioenergie GmbH, ist als Energiecontractor und Energiedienstleister tätig. Die ECB fungiert als Holdinggesellschaft einer Unternehmensgruppe von 13 Einzelgesellschaften. Das Geschäftmodell der ECB-Gruppe basiert dabei auf zwei strategischen Säulen, die eng und synergetisch miteinander verknüpft sind: 1. Energiecontracting und Energiedienstleistungen 2. Pelletproduktion und Pelletvertrieb Im Bereich Energiecontracting mit Biomasse ist die ECH in Deutschland Marktführer. Als Tochter der ECB greift die ECH auf ein erfahrenes Netzwerk hinsichtlich Brennstoffversorgung und technischem Know-how sowie eine hohe Finanzkraft zurück. In 2011 konnte ECH drei neue Projekte unter Vertrag nehmen. Das mittelständische Holzverarbeitungsunternehmen Holzwerke Rückerl produziert Holzpaletten und Exportverpackungen. Am Standort Pfullendorf hat das Unternehmen 2010 einen Teil des Geländes des hier ansässigen Küchenherstellers Alno übernommen und sich niedergelassen. Für die Beheizung der Produktionshalle aber auch der Büro- und Sozialräume benötigt Holzwerke Rückerl jährlich 500 MWh Wärme. Bereits seit 2007 deckt Alno seinen Wärmebedarf aus einem eigenen Heizwerk ab. Als Brennstoff dienen Holzspäne als Abfallprodukt aus der Küchenproduktion. Betrieben wird dieses von der ECH. Seit 2011 wird der Wärmebedarf von Holzwerke Rückerl im Verbund mit dem Heizwerk bei Alno abgedeckt. Die Gemeinde Grünwald bei München realisiert mit ihrer Wärmegesellschaft Erdwärme Grünwald GmbH (EWG) in Zusammenarbeit mit der ECH ein umfassendes Tiefengeothermieprojekt zur Wärmeversorgung der Bewohner Grünwalds. Die Bavaria Film GmbH hat mit der EWG einen Wärmeliefervertrag im Contracting-Modell geschlossen. Dieser beinhaltet eine Fernwärmeversorgung aus dem Fernwärmenetz der Tiefengeothermie Grünwald. ECH hat 2011 im Rahmen dieses Contractingvertrags die Betriebsführung im Auftrag der EWG für die Wärmeversorgung von Bavaria übernommen. Hierzu zählen der Betrieb und die Instandhaltung der Energieanlagen sowie die Brennstoffbeschaffung für die Sicherung einer redundanten Energieversorgung zur Wärmeversorgung aus der Tiefengeothermie. Für das Tiefengeothermieprojekt Grünwald ist die ECH als Generalplaner tätig. Die Planung des Fernwärmenetzes, der oberidischen Anlagen, die Betriebsführung sowie weitere Geschäftsbesorgungen zählen hierzu. 2011 konnte die ECB mit dem Universitätsklinikum Freiburg einen Pelletliefervertrag über 10.000 t/a Pellets abschließen. Speziell auf die Feuerungsstechnik im vorhandenen Kohlekraftwerk abgestimmt, werden im Bioenergiezentrum Kehl die Pellets produziert und ohne Umschlag von Kehl zum Heizkraftwerk des Universitätsklinikums Freiburg per Bahn transportiert. ECB greift dabei auf das technische Know-how der ECH zurück, um in der Umstellungsphase von Kohle auf Pellets die Betriebsmannschaft des Kunden zu unterstützen. 2.4. Beschaffung von Biomassebrennstoffen Für die Beschaffung der benötigten Brenn- und Rohstoffe ist innerhalb der ECB-Gruppe die BSM Bioenergie-Stoffstrom-Management GmbH für sämtliche Pelletproduktionsstandorte sowie Projekte der ECH verantwortlich. Die Beschaffung war dahingehend zufriedenstellend, dass in 2011 keinerlei Stillstände aufgrund fehlender Brenn- und Rohstoffe verursacht wurden. Die nachhaltige Sicherung der Brennstoff-Versorgung für die ECH-Contractingprojekte konnte durch langjährige Verträge umgesetzt werden. 2.5. Sozialbericht Die ECH als Einzelunternehmen beschäftigte Ende 2011 97 Mitarbeiter. Davon waren 83 Personen in Vollzeit und 8 Personen in Teilzeit angestellt. Neben 3 Auszubildenden beschäftigte die ECH 6 Personen auf 400-Euro-Basis. 2.6. Forschung und Entwicklung Die ECH entwickelt individuelle Lösungen im Energiecontracting und weiteren Dienstleistungen rund um die Energieversorgung von Industrieunternehmen, Gewerbebetrieben oder Kommunen. Dabei kommen Energieträger wie Biomasse, Pellets oder Geothermie zum Einsatz. Gemeinsam mit der Helix GmbH gründete die ECH 2010 ein Joint-Venture Bioenergy Helix GmbH. Ziel ist es, eine Brikettierungsanlage zu entwickeln und diese Anlagen zu vermarkten. Das von der Brikettpresse produzierte pini&kay-Brikett zeichnet sich durch eine hervorragende Qualität aus. Dieses Entwicklungsprojekt wurde seit Januar 2011 mit staatlichen Mitteln gefördert und am 31.12.2011 abgeschlossen. Aktuell kann die entwickelte Brikettiertechnolgie im automatischen Dauerbetrieb bis zu 600 kg/h Briketts pressen. Für das Jahr 2012 sind weitere Testreihen mit unterschiedlichen Holzarten und Mischverhältnissen angedacht. 2.7. Abhängigkeitsbericht Da ein Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung ab 2011 besteht, war kein Abhängigkeitsbericht zu erstatten. 3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Zum Jahresende 2010 wurde das Heizkraftwerk Feldberg (Umsatz 2010: EUR 3,06 Mio. mit Wärme und Strom) verkauft. Der im Vergleich zum Jahr 2010 nahezu gleichgebliebene Umsatz 2011 ist stärker von Dienstleistungen geprägt, so dass der Kennzahlenvergleich nur bedingte Aussagekraft hat. Im Zusammenhang mit dem Verkauf des Heizkraftwerkes Feldberg wurde auch ein Verkäuferdarlehen ausgegeben. Unterschiedliche Auffassungen zum Verkaufsobjekt führten im März 2012 zu einer gerichtlichen Vergleichsverhandlung. Auf Basis eines bindenden gerichtlichen Vergleiches wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen und Rückstellungen gebildet, die das Jahresergebnis 2011 mit EUR 0,84 Mio. belasten. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2011 konnten die Umsatzerlöse der ECH um EUR 0,13 Mio. gesteigert werden. Die Umsatzerlöse betrugen EUR 12,98 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei EUR 0,61 Mio. Der Materialaufwand für die ECH betrug 2011 EUR 3,16 Mio. Die Wareneinsatzquote ging stark von 33,0% auf 24,4% zurück. Der Personalaufwand stieg um 12,9% auf EUR 4,95 Mio. Die Personalkostenquote stieg von 34,1% auf 38,1%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um EUR 0,15 Mio. auf EUR 4,07 Mio. an. Der relative Wert stieg 2011 im Vorjahresvergleich von 30,5% auf 31,4%. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sanken um EUR 0,65 Mio. auf EUR 0,36 Mio. und betragen jetzt 2,8% (Vorjahr 7,9%) der Gesamtleistung. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 2011 EUR 0,35 Mio. nach 0,23 Mio. im Vorjahr. Der Jahresüberschuss 2011 in Höhe von EUR 0,29 Mio. wurde im Rahmen eines Gewinnabführungsvertrages abgeführt. Der im Jahr 2011 erzielte Umsatz mit der übergangsweisen Betriebsführung des HKW Feldberg (EUR 1,08 Mio.) wird 2012 nicht mehr erzielt. Durch neue Contractingverträge wird dennoch mit einer leichten Steigerung des Umsatzes im Jahr 2012 gerechnet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird, nach Wegfall der Sonderbelastungen des Jahres 2011 aufgrund des gerichtlichen Vergleiches im Zusammenhang mit dem Verkaufsvorgang Heizkraftwerk Feldberg, im Jahr 2012 deutlich ansteigen. Finanz- und Vermögenslage Für das Wachstum im Jahr 2011 standen ausreichende Kreditlinien zur Verfügung. Die Eigenkapitalquote beträgt 42,1%. Insgesamt standen EUR 4,4 Mio. Eigenkapital zur Verfügung. Für das geplante Wachstum 2012 sind die Kreditlinien weitestgehend vereinbart. 4. Nachtragsbericht Es waren bis zur Erstellung des Jahresabschlusses 2011 keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt. 5. Prognosebericht Im Dienstleistungsbereich "Betrieb von Kraftwerken für Dritte" bestehen langfristige Verträge mit einer Laufzeit bis zu 15 Jahren. Diese langfristig geschlossenen Verträge geben Planungssicherheit. Das Management erwartet in 2012/13 eine Fortsetzung des positiven Umsatztrends beim Betrieb von Kraftwerken für Dritte sowie dem Planungsgeschäft für nicht verbundene Unternehmen. Auch die langfristig abgeschlossenen Contractingverträge werden stabile Umsatz- und Gewinnbeiträge liefern. Neben den bereits bestehenden langfristigen Verträgen konnte die ECH in 2011 mit verschiedenen neuen Kunden einen LOI schließen. D.h. diese Unternehmen haben eine Absichtserklärung zum Abschluss eines Energiedienstleistungs- oder Contractingvertrags mit ECH unterzeichnet.Weiter steht die ECH aufgrund der Entwicklungsarbeit in 2011 bei zahlreichen Projekten kurz vor der Unterzeichnung eines LOIs. Es ist davon auszugehen, dass die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für Contracting mit erneuerbaren Energien weiterhin günstig bleiben. Mit den erwarteten Abschlüssen von Contractingverträgen wird ein deutlicheres Umsatzwachstum für 2013 prognostiziert. 6. Risikobericht Potentiale für das Energiecontracting- und Energiedienstleistungsgeschäft der ECH sind nicht an einzelne Branchen gebunden. Vielmehr spielen individuelle Faktoren in Industrie und Gewerbe, gewerblichen Liegenschaften oder bei Immobiliensanierungs- und Neubauvorhaben eine Rolle. Generell lassen sich diese Potenziale aus dem Investitionsbedarf bzw. der Bereitschaft, Energiekosten, dem aktuell verwendeten Energieträger, der Entwicklung der Energiesteuer (z.B. CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe) und der Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen ableiten. Diese Faktoren betrachtet die ECH individuell. Durch Marktbeobachtungen, Netzwerktätigkeiten und dem direkten Kontakt mit potentiellen Kunden verschafft sich die ECH ein gutes Bild über die aktuelle Situation einzelner Unternehmen und Branchen. Würden die Preise für fossile Energieträger signifikant sinken, könnte dies die Bereitschaft von potentiellen Kunden der ECH, auf eine neue Lösung mit regenerativen Energien umzusteigen, ungünstig beeinflussen. Nach Einschätzung von Experten ist ein Preisrückgang für fossile Energieträger gegenwärtig nicht zu erwarten. Die Rücknahme der von der Bundesregierung verabschiedeten Klimaziele hinsichtlich der Reduzierung von CO2-Emissionen oder andere Eingriffe durch den Gesetzgeber, die das Geschäft der ECH negativ beeinflussen könnten, sind aktuell nicht zu erwarten. Der Anstieg der Preise für Biomassebrennstoffe und Anlagentechnik hingegen stellt ein gewisses Risiko für die Geschäftsentwicklung dar. Das Jahr 2011 war von einem Angebotsüberhang geprägt. Für 2012 wird keine gravierende Änderung der Märkte erwartet. Sollten die bereits zwischenzeitlich anzutreffenden wirtschaftlichen Unsicherheiten zunehmen, ist zu befürchten dass potentiellen Kunden der ECH das Dienstleistungsangebot der ECH nur verhalten aufgreifen.
Heidelberg, 27. März 2012 Der Vorstand Thomas Bischof Dr. Ulrich Kaier Otto Schwarzmann Bilanz zum 31.12.2011Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2011 bis 31.12.2011
Anhang zum 31.12.2011I. Allgemeine Angaben A. Grundlagen Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Energiecontracting Heidelberg Aktiengesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sach- und Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert. Anlagegegenstände mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungszeiträume betragen regelmäßig für immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre, für Sachanlagengegenstände zwischen 3 und 25 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter größer 150 € bis 1.000 € (Sammelposten) im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Pool auf 5 Jahre abgeschrieben. In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen i. H. v. € 14.331,50 enthalten. Die außerplanmäßigen Abschreibungen wurden auf das Projekt Brenil in Höhe € 14.331,50 bis zum niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen i. H. v. € 800.000,00 enthalten. Die außerplanmäßigen Abschreibungen wurden auf ein Darlehen in den sonstigen Ausleihungen auf Basis eines gerichtlichen Vergleichs vorgenommen. Für Werkzeuge wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert (Bad Arolsen T€ 10, Leipzig T€ 10, Langelsheim T€ 10, Rieste T€ 10 Steinau T€ 10) angesetzt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die unter den Vorräten aufgeführten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten und die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Es wurden auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 111 vorgenommen. Auf den Restbetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderung vorgenommen. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Ansatz erfolgte jeweils in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Von den Verbindlichkeiten haben € 1.070.345,- (VJ € 1.523.002,-) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. II. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 85 und um Darlehens-forderungen in Höhe von T€ 4.500. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.681 (Vorjahr T€ 2.231) wurden folgenden Sicherheiten gestellt: - Darlehen H+G Bank T€ 4 (Vorjahr 8) Sicherungsübereignung einer Maschine. - Darlehen DKB Deutsche Kreditbank AG T€ 491 (Vorjahr T€ 474) Forderungsabtretung aus sämtlichen bestehenden und künftigen und bedingten Rechte und Ansprüche die aus dem mit dem Drittschuldner am 28/ 29.05.2009 geschlossenen Vertrag ("Wärmelieferungsvertrag"). - Darlehen DKB Deutsche Kreditbank AG T€ 112 (Vorjahr T€ 0) Forderungsabtretung aus sämtlichen bestehenden und künftigen und bedingte Rechte und Ansprüche die aus dem mit dem Drittschuldner am 04./ 10.12.2009 geschlossenen Vertrag ("Wärmelieferungsvertrag"). Raumsicherungsübereignung der beweglichen Anlagetechnik. - Deutsche Leasing für Sparkassen und Mittelstand GmbH (Radlader-Mietkauf-Finanzierung), Sicherheiten: keine. - Deutsche Leasing (Mietkauf-Finanzierung Projekt R.), Sicherheiten: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit für Deutsche Leasing AG (DAL), sowie Einzelzession der Ansprüche aus Dampflieferungsvertrag. - Deutsche Leasing für Sparkassen und Mittelstand GmbH (Radlader-Mietkauf-Finanzierung), Sicherheiten: Drittsicherheit in Form einer Bürgschaft der EC Bioenergie GmbH vom 09.07.2009. - Deutsche Leasing (Mietkauf-Finanzierung Holzbrennstoffversorgungsanlage Projekt W.), Sicherheiten: Abtretung der Rechte und Ansprüche aus dem bestehenden Holzliefervertrag. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen. Hinsichtlich der stillen Beteiligung über T€ 629 enthält der Prospekt über den stillen Gesellschaftervertrag (Seite 36) unter § 5 Ziffer 4 letzter Absatz folgende Passage: " Die stillen Gesellschafter treten mit sämtlichen Ansprüchen aus der stillen Beteiligung (Kapitalrückzahlung im Falle der Beendigung, laufende Ausschüttungen etc.) hinter alle Gläubiger des Inhabers mit der Maßgabe zurück, dass ihre Ansprüche erst zu bedienen sind, wenn die fälligen Ansprüche aller anderen Gläubiger befriedigt sind und soweit das sonstige, die übrigen Verbindlichkeiten übersteigende freie liquide Vermögen hierzu ausreicht; sie sind damit einverstanden, so behandelt zu werden, als handele es sich bei ihrer Einlage um statutarisches Haftkapital. Ausschüttungen an die stillen Gesellschafter sind somit unzulässig, solange Rückstände aus Zins- und Tilgungsverpflichtungen für Bankkredite des Inhabers bestehen, der Ausgleich laufender Betriebskosten des Inhabers nicht gesichert ist, Auflagen von Kreditinstituten entgegenstehen oder die Liquiditätslage des Inhabers im Übrigen, insbesondere im Hinblick auf die vorauszusehende Geschäftsentwicklung, die Ausschüttung nicht erlaubt. Eine insoweit ausgesetzte Ausschüttung wird jedoch nachgeholt, wenn und soweit es die Liquiditätslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der vorstehenden Kriterien erlaubt." Von den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind T€ 28 (Vorjahr T€ 130) für die Altersversorgung. Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind T€ 225 (VJ T€ 14) Zinsen von verbundene Unternehmen. Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind T€ 1 (VJ T€ 152) Zinsen an verbundene Unternehmen. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. §§ 285 Nrn. 11, 11a i.V.m. 287 HGB zum 31.12.2011
Für die Beteiligungsunternehmen lag bis zur Erstellung dieses Jahresabschlusses ein aktueller Jahresabschluss noch nicht vor. Die ausgewiesenen Ergebnisse beziehen sich daher auf den Vorjahresabschluss 31.12.2010. III. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Energiecontracting Heidelberg AG hat für Bankverbindlichkeiten der ECK Energiecontracting GmbH (verbundenes Unternehmen) und der BK Bioenergie GmbH eine Bürgschaft in Höhe von je T€ 300 zu Gunsten der Deutsche Leasing für Sparkassen und Mittelstand GmbH übernommen. Die Energiecontracting Heidelberg AG hat zusammen mit der EC Bioenergie Heidelberg GmbH für die BEH Bioenergie GmbH (verbundenes Unternehmen) eine Bürgschaft in Höhe von T€ 4.000 zu Gunsten der Sparkasse Dillenburg vom 22.12.2009 übernommen. Des Weiteren bestehen folgende Verpflichtungen der Energiecontracting Heidelberg AG: Es bestehen diverse Leasingverpflichtungen aus dem Leasing von Anlagen, Radladern, Radstaplern und Firmenfahrzeugen. Leasingverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 381. Nach Einschätzung zur aktuellen Lage bestehen zum jetzigen Zeitpunkt und in naher Zukunft keine absehbaren Inanspruchnahmerisiken bei den im Anhang ausgewiesenen (Eventual)-Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnissen. Organe der Gesellschaft Vorstand Als Vorstand waren im Geschäftsjahr 2011 tätig: Herr Dipl.-Ing. Thomas Bischof (Vorstandsvorsitzender) Herr Dr. Ulrich Kaier Herr Dipl.-Ing. Otto Schwarzmann Herr Dipl.-Chemiker Ernst Kauder (bis zum 30.04.2011) Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2011 gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans betrugen T€ 295. Aufsichtsrat Als Aufsichtsräte waren im Geschäftsjahr 2011 tätig: Herr Günther Lausmann (Rechtsanwalt), (Aufsichtsratsvorsitzender), geschäftsansässig Im Breitspiel 9, 69126 Heidelberg Herr Ken Wilson (Kaufmann), geschäftsansässig Taurusavenue 19, 2132 LS Hoofddrorp, (Niederlande) Frau Kerstin Büdel (Vorstand), geschäftsansässig Sankt-Johanner-Str. 11, 6370 Kitzbühel (Österreich) Herr Dirk Dekker (Vorstand), geschäftsansässig Taurusavenue 19, 3132 LS Hoofddrorp (Niederlande) Herr Frank Lustermann (Investitionsberater), Kurpfalzstr. 43, 69469 Weinheim Herr Dr. Harald Riedel (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater), geschäftsansässig Im Breitspiel 11, 69126 Heidelberg Ausgeschieden: Herr Alexander Croon (Vorstand), Rjinkade 1, 3511 Utrecht (05.2011) Herr Buu Dinh (Vorstand), Rijnkade 1, 3511 Utrecht (11.2011) Ein Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden war zum 31.12.2011 nicht benannt. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2011 gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen T€ 15. Sonstiges Der EC Bioenergie GmbH, Heidelberg gehören 100 % der Aktien an der Energiecontracting Heidelberg Aktiengesellschaft. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer betrugen 97,25. Mit der EC Bioenergie GmbH, Heidelberg wurde am 08.12.2011 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Urkunde des Notars Justizrat Gerhard Sperker 6 UR 2407/ 2011: "Die Energiecontracting Heidelberg Aktiengesellschaft verpflichtet sich, ihren gesamten Gewinn entsprechend § 301 AktG - vorbehaltlich der Bildung oder Auflösung von Rücklagen an die EC Bioenergie GmbH abzuführen. Die EC Bioenergie GmbH ist gemäß den Vorschriften des § 302 AktG in seiner jeweils gültigen Fassung, insbesondere entsprechend § 302 Abs. 1, 3 und 4 AktG, verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer sonst entstehenden Jahresfehlbetrag bei der Energiecontracting Heidelberg Aktiengesellschaft auszugleichen, soweit dieser nicht dadurch ausgeglichen wird, dass den anderen Gewinnrücklagen Beträge entnommen werden, die während der Vertragsdauer in sie eingestellt worden sind." IV. Grundkapital/Aktiengattungen Das Grundkapital beträgt T€ 2.050 und ist eingeteilt in 41.000 Aktien zum Nennbetrag von je € 50,00. Die Aktien lauten auf den Namen. V. Fortführung der Position Jahresüberschuss/-fehlbetrag gem. § 158(1) AktG
Die Energiecontracting Heidelberg Aktiengesellschaft, Heidelberg ist ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Die SHV Holdings N.V. Aktiengesellschaft, Satzungssitz in Philipsburg, Sint Maarten N.A. und Verwaltungssitz in Rijnkade 1, 3511 LC Utrecht/ NL ist Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises. Die EC Bioenergie GmbH, Sitz in Heidelberg (Amtsgericht Mannheim, HRB 338030) ist Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises." Ein Konzernabschluss des kleinsten Konsolidierungskreises wird nach dem HGB freiwillig erstellt. Ein Konzernabschluss des größten Konsolidierungskreises wird nach dem niederländischen Recht erstellt und in Niederlande veröffentlicht.
Heidelberg, 27. März 2012 der Vorstand Thomas Bischof Dr. Ulrich Kaier Otto Schwarzmann Anlagenspiegel
BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Energiecontracting Heidelberg Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Geselschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter der Beachtung der vom Institut der Wirtschaftprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und des durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Heidelberg, den 28. März 2012 Vanselow Treuhand GmbH. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Christoph Vanselow, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtrat nahm im Geschäftsjahr 2011 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben in vollem Umfang und mit großer Sorgfalt wahr. Er hat den Vorstand bei der Leitung der Gesellschaft fortlaufend überwacht und regelmäßig beraten. Dabei war er in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Energiecontracting Heidelberg Aktiengesellschaft (ECH) frühzeitig eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat durch schriftliche und mündliche Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf, die Lage des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften sowie über die Unternehmensplanung, wesentliche Geschäftsvorfälle, grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik einschließlich der strategischen und organisatorischen Ausrichtungen, Kosten- und Ertragsentwicklung, Investitionsmaßnahmen und die Finanzierung. Mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtete und überwachte der Aufsichtrat stets die Risikolage sowie das Risikomanagement und die rechtskonforme Unternehmensführung. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen wurden dem Aufsichtrat im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat der Vorstand mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Für das Unternehmen bedeutende Geschäftsvorfälle wurden im Aufsichtsratsplenum ausführlich erörtert. Alle wesentlichen Vorgänge wurden im Berichtsjahr 2011 in drei ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrates, und zwar am 16.03.2011, 29.06.2011 und 21.09.2011 zusammen mit dem Vorstand ausführlich beraten. Darüber hinaus fanden fernmündliche Besprechungen statt. Im Bedarfsfall wurden Beschlüsse in schriftlicher Form gefasst. Zu speziellen Themen wurden Mitarbeiter der Gesellschaft sowie externe Experten hinzugezogen. Auch in Einzelgesprächen stand der Aufsichtsrat dem Vorstand zur Verfügung. Der Aufsichtsratsvorsitzende sprach in der Regel mindestens ein Mal wöchentlich mit dem Vorstandsvorsitzenden, informierte sich und seine Aufsichtsratkollegen über wichtige Geschäftsvorfälle und stand beratend zur Seite. Über alle Projekte und Vorhaben von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft wurde der Aufsichtrat durch den Vorstand auch außerhalb von Sitzungen unverzüglich informiert. Zustimmungspflichtige Rechtsgeschäfte legte der Vorstand rechtzeitig zur Beschlussfassung vor. An den Aufsichtsratssitzungen nahmen - bis auf wenige Ausnahmen - regelmäßig alle Aufsichtsratmitglieder teil. Das Aufsichtsratgremium war der Meinung, dass bei der derzeitigen Größe des Aufsichtsrats mit 6 Mitgliedern und dessen Zusammensetzung die effiziente Erfüllung der Aufgaben des Aufsichtsrats auch ohne Bildung von Ausschüssen möglich ist. Alle dem Aufsichtsrat vorgelegten Vorgänge die gemäß Gesetz oder Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, wurden mit dem Vorstand eingehend erörtert. Gegenstand regelmäßiger Beratung im Plenum waren die Umsatz-, Ergebnis- und Geschäftsentwicklungen. Neben der wirtschaftlichen Lage und der aktuellen Geschäftsentwicklung legte der Aufsichtsrat auch im Geschäftsjahr 2011 besonderes Augenmerk auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Im Mittelpunkt stand dabei die Fokussierung der ECH auf die Planung, den Bau und den Betrieb von Energiesystemen, die Energieversorgung und den Handel mit Energie. Die Tätigkeitsbereiche sollen projekt- und standortbezogen teilweise auch über eigens gegründete Tochtergesellschaften ausgeführt werden. Der Aufsichtsrat besteht im Geschäftsjahr aus seinen folgenden Mitgliedern: - Herr Günther Lausmann (Vorsitzender) - Herr Dr. Harald Riedel - Herr Frank Lustermann - Herr Buu Dinh/Herr Ken Wilson - Herr Dirk Dekker - Frau Kerstin Büdel Die Vanselow Treuhand GmbH (VTG), Heidelberg, wurde von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 gewählt. VTG wurde aufgrund der Bestellung der Auftrag erteilt. Unter Einbeziehung der Buchführung prüfte die VTG den vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011. Die Prüfung ergab keine Einwendungen, so dass ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Der Entwurfsbericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses (einschließlich des Lageberichts) wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig übersandt. In der Sitzung des Aufsichtsrates am 02.03.2011 wurde über die wesentlichen Zwischenergebnisse der Prüfungen des Abschlussprüfers gesprochen und dieser stand den Aufsichtsräten für Fragen telefonisch zur Verfügung. Der Abschlussprüfer berichtete dem Aufsichtsratsvorsitzenden telefonisch, dass keine Umstände vorliegen, die seine Befangenheit besorgen lassen. Auf der Grundlage des Abschlussberichtes des Abschlussprüfers vom 28.03.2012 prüfte der Aufsichtsrat sodann seinerseits eingehend den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011, den Lagebericht über das Geschäftsjahr 2011 und den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2011. Das abschließende Ergebnis seiner eigenen Prüfung führte zu keinerlei Einwendungen des Aufsichtsrats. Dieser stimmte den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zu und schloss sich dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2011 an und bittet die Hauptversammlung der ECH den Jahresabschluss festzustellen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr als außerordentlich zu bezeichnenden Leistungen. Gemeinsam haben sie im abgelaufenen Geschäftsjahr hervorragende Arbeit geleistet.
Heidelberg, im April 2012 Günter Lausmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates Beschluss der HauptversammlungDie Alleinaktionärin der unter HRB-Nr. 700267 eingetragenen Energiecontracting Heidelberg AG, Heidelberg, die - EC Bioenergie GmbH, Heidelberg (ECB) beschließt unter Verzicht auf die Einhaltung aller Form- und Fristerfordernisse wie folgt: 1. Beschlussfassung über Jahresabschluss 2011 und ErgebnisverwendungDer Jahresabschlussbericht sowie die Empfehlung des Aufsichtsrats der ECH liegt der ECB vor. Der Jahresabschluss 2011 wird festgestellt. Der Jahresabschluss zum 31. Dez. 2011 weißt ein Eigenkapital von 4.400.684,46 € bei einem Jahresüberschuss von 0,00 € aus. Mit dem Gewinnvortrag i.H.v. 350.684,46 € ergibt sich ein Bilanzgewinn von 350.684,46 €. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag vom 08.12.2011. Der Gewinn wurde auf die EC Bioenergie GmbH übertragen. Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. Entlastung Vorstand und AufsichtsratDie Aktionärin erteilt den Vorständen Herrn Thomas Bischof, Herrn Dr. Ulrich Kaier und Herrn Otto Schwarzmann sowie den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2011 Entlastung. 3. Bestellung Wirtschaftsprüfer für 2012Zur Prüfung des Jahresabschlusses 2012 für Energiecontracting Heidelberg AG wird Vanselow Treuhand GmbH, Heidelberg von dem Vorstand vorgeschlagen und von der Hauptversammlung bestellt.
Heidelberg, den 01.06.2012 EC Bioenergie GmbH |
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