Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 41192
Eingetragen
30.8.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Die Anlage- und Abschlussvermittlung gemäß § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 1 KWG und § 1 Abs. 1a SAtz 2 Nr. 2 KWG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jacob Berisic
seit 30.8.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.90% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
90.72%
9.18%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jakob Berisic
Neusser Weg 73 a, 40474 Düsseldorf
27.200 €
90.75%
B**** P*****
2.750 €
9.18%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

realtrade GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 5.789,60 20,55
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 80.972,59 71.616,99
3. Forderungen an Kunden 23.851,30 24.621,69
4. Sachanlagen 16,00 16,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 12.841,84 8.748,45
6. Rechnungsabgrenzungsposten 623,76 762,45
124.095,09 105.786,13

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 3.468,59 4.042,25
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 2.495,00
b) andere Rückstellungen 14.550,00
17.045,00 14.550,00
3. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 29.950,00 29.950,00
b) Kapitalrücklage 65.050,00 65.050,00
c) Verlustvortrag 7.806,12- 7.765,09-
d) Jahresüberschuss/-fehlbetrag 16.387,62 41,03-
124.095,09 105.786,13

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

realtrade GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 191,71 0,33
2. Provisionserträge 154.712,97 149.300,45
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 65.760,00 65.460,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.982,02 1.521,29
67.742,02 66.981,29
b) andere Verwaltungsaufwendungen 65.646,24 81.034,80
133.388,26 148.016,09
4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 1.132,56 1.440,89
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
0,00 114,25
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 20.383,86 41,95-
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.996,24 0,92-
8. Ergebnis nach Steuern 16.387,62 41,03-
9. Jahresüberschuss 16.387,62 41,03-

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die realtrade GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 41192 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und der Finanzdienstleistungsinstitute beachtet.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt wie im Vorjahr zum 31.12.2023 gem. § 2 der RechKredV.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Das Buchwerk wurde ordnungsgemäß mit den Werten der Bilanz zum 31.12.2022 eröffnet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Erstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ermittelt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Beim Sachanlagevermögen handelt es sich ausschließlich um Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Anlagespiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem in der Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Gewerbesteuerrückstellung € 2.495,00
Sonstige Rückstellungen € 9.050,00
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung € 5.500,00
€ 17.045,00

Die sonstigen Rückstellungen enthalten den Rückzahlungsbetrag Soforthilfe Corona in Höhe von € 9.000,00.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 zu berechnende Gesamthonorar beträgt 3.100,00 € brutto für Abschlussprüfungsleistungen im Sinne des § 285 Satz 1 Nr. 17 Buchst. A HGB und § 36 WpHG.

Verbindlichkeiten

davon Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr mehr als 5 Jahre
Sonstige Verbindlichkeiten 3.468,59 3.468,59 0,00

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Verlustvortrag € -7.806,12
Jahresüberschuss € 16.387,62
Bilanzgewinn € 8.581,50
wie folgt zu verwenden:
Ausschüttung an die Gesellschafter € 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen € 8.581,50
Einstellung in die Gewinnrücklagen € 0,00
Verrechnung mit Verlustvortrag € 0,00

Der Jahresabschluss wurde vor der Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie der Lagebericht geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorqane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Berisic Jakob Geschäftsführer Allein

Auf die Angabe der Organbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag folgende Verbindlichkeiten:

keine

Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter

Im Durchschnitt wurden im Unternehmen eine Angestellte beschäftigt.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen am Bilanzstichtag nicht.

 

Düsseldorf, den 27.02.2024

gez. Jakob Berisic, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. April 2024 festgestellt. Die Ergebnisverwendung 2023 erfolgt entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Bezeichnung Entwicklung der Stand zum 01.01.2023 Zugang Abgang- Umbuchung Abschreibung Zuschreibung- Stand zum 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Betriebsausstattung Ansch-/Herst-K 34.237,60 34.237,60
Abschreibung 34.224,60 34.224,60
Buchwerte 13,00 13,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter Ansch-/Herst-K 7.007,18 1.132,56 8.139,74
Abschreibung 7.006,18 1.132,56 8.128,74
Buchwerte 1,00 1.132,56 1.132,56 1,00
Wirtschaftsgüter Ansch-/Herst-K 1.008,10 1.008,10
(Sammelposten) Abschreibung 1.006,10 1.006,10
Buchwerte 2,00 2,00
Ansch-/Herst-K 40.811,99 1.132,56 43.385,44
Abschreibung 40.795,99 1.132,56 43.369,44
Buchwerte 16,00 1.132,56 1.132,56 16,00

Lagebericht der realtrade GmbH für das Geschäftsjahr 2023

A. Konjunkturelle Entwicklung

I. Gesamtwirtschaft

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie dem Nahostkonflikt. Die weiterhin relativ hohe Inflationsrate und die damit einhergehenden Restriktionen der Geldpolitik belastet die Wirtschaft. Diese führten zu einer Abschwächung in Deutschland sowie einer allgemeinen Dämpfung des außenwirtschaftlichen Umfelds. Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist nach Angaben des statistischen Bundesamtes in Deutschland im Kalenderjahr 2023 leicht um ca. 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Sollte die deutsche Wirtschaft auch im laufenden ersten Quartal 2024 und damit zum zweiten Mal in Folge schrumpfen, würde Europas größte Volkswirtschaft in die Rezession abrutschen.

II. Wertpapiermärkte

Im Kalenderjahr 2023 ist der Deutsche Aktienindex (DAX) insgesamt deutlich um 19,7 % gestiegen. Zu Beginn des Jahres notierte der Index bei 13.992 Punkten und erreichte am Ende des Kalenderjahres eine Schlussnotierung von 16.752 Punkten. Mit dem Schlusskurs markierte der DAX ein neues historisches Allzeithoch. Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen entwickelten sich die internationalen Finanzmärkte positiv, wesentlich getrieben von der Hoffnung auf eine Zinssenkung.

B. Entwicklung der Gesellschaft

I. Geschäftsverlauf

Die realtrade GmbH, Düsseldorf, (kurz realtrade) bietet durch die persönliche Kundenbetreuung einen optimalen Service für den Erfolg an internationalen Börsen. Die Kunden können beispielsweise durch gedeckte Leerverkäufe auch an fallenden Aktienkursen partizipieren. Als Spezialist für tradingorientierte Anleger, bietet die realtrade in Zusammenarbeit mit der sino AG, Düsseldorf, (kurz sino) und der Konto- /Depotbank, Baader Bank AG, München (kurz Baader Bank) ihren Kunden ein vielseitiges Spektrum an Transaktionsmöglichkeiten:

Kauf-/Verkauf von Wertpapieren weltweit über ein Konto

Gedecktes Short-Selling von Aktien (auch langfristig)

Arbitrage von Aktien an verschiedenen Börsen inkl. Crossen

Direkthandel mit Maklern

Handel von Derivaten

Die Migration auf die Baader Bank wurde 2023 erfolgreich abgeschlossen.

Seit 2008 besitzt die realtrade die Erlaubnis zur Anlage- und Abschlussvermittlung im Sinne von § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 und 2 KWG. Die Erlaubnis zur Anlagevermittlung ist das Fundament für eine solide und nachhaltig positive Geschäftsentwicklung.

Mit Inkrafttreten des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) Mitte 2021 hat sich das Unternehmen als sogenanntes "kleines Wertpapierinstitut" klassifiziert mit der Folge, dass die für kleine Wertpapierinstitute anwendbaren Regelungen des WpIG und der dazugehörigen EU-Verordnungen zu beachten sind. In das WpIG wurden die bisher für das Unternehmen geltenden Regelungen des Kreditwesengesetzes (KWG) überführt und einige zusätzliche/veränderte Regelungen für Wertpapierinstitute aufgenommen (z.B. Jahresberichterstattung an die Aufsicht, neue Eigenkapital- und Liquiditätsregelungen). Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist es bei der Einhaltung der neuen Regelungen zu keinen Problemen gekommen, den neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen wurde nachgekommen.

Die Gesamterlöse (ohne Zins- und Mieterträge) erhöhten sich und lagen im Geschäftsjahr bei T€ 155 (Vorjahr T€ 149). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit stieg in 2023 auf T€ 20 (Vorjahr T€ 0) und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau.

Die Ergebnisentwicklung im Zeitablauf stellt sich wie folgt dar:

2023 2022 2021 2020 2019
T€ T€ T€ T€ T€
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 20 0 29 1 2

II. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023, einschließlich des Geschäftsführers, durchschnittlich zwei Angestellte.

C. Lage der Gesellschaft

I. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt mit T€ 124 um T€ 18 über dem Vorjahr. Das Eigenkapital stieg auf T€ 104. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 83 % (Vorjahr rd. 83 %).

Wesentliche Posten der Aktivseite sind die liquiden Mittel (Barreserve und Forderungen an Kreditinstitute), die mit T€ 87 (Vorjahr: T€ 72) rd. 70 % aller Aktivposten ausmachen.

Im Berichtsjahr bestanden keine Risiken, die das Fortbestehen der realtrade gefährden könnten.

II. Finanzlage

Der im Geschäftsjahr erzielte Cashflow lässt sich vereinfacht wie folgt darstellen:

2023 2022
T€ T€
Jahresüberschuss 16 0
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1 1
+/- Veränderung der Rückstellungen 2 0
= Cashflow 19 1

III. Ertragslage

Die Provisionserlöse der Gesellschaft erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 155 (Vorjahr T€ 149).

Die Verwaltungsaufwendungen sind mit T€ 133 unter dem Vorjahresniveau (T€ 148). Von den Verwaltungskosten entfielen T€ 68 auf die Personalaufwendungen und lagen um T€ 1 über dem Vorjahr (T€ 67). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist mit T€ 20 über dem Vorjahr (T€ 0).

D. Risikobericht

I. Markt- und wettbewerbsbezogene Risiken

Die realtrade ist in einer äußerst wettbewerbsorientierten Branche tätig. Dieser Trend könnte sich in Zukunft noch verstärken. Der zunehmende Wettbewerb könnte zu Preisreduzierungen, verminderten Umsatzerlösen und reduzierten Gewinnspannen mit entsprechenden nachteiligen Auswirkungen führen. Einige der Wettbewerber verfügen über längere Geschäftserfahrung und bedeutend umfangreichere finanzielle Ressourcen als die Gesellschaft. Hierdurch könnten diese Unternehmen in der Lage sein, schneller auf sich verändernde Verhältnisse am Markt zu reagieren und kostenintensivere Vermarktungsaktivitäten sowie eine aggressivere Preispolitik zu betreiben. Darüber hinaus können Veränderungen wie die Finanzkrise an den nationalen und internationalen Wertpapiermärkten und andere Marktrisiken zu einem weiter zurückgehenden Interesse am Trading und damit an den Dienstleistungen der realtrade führen.

II. Unternehmensbezogene Risiken

1. Risiken der System- und Softwaresicherheit

Die Erreichbarkeit der Handelssysteme via Internet, Dial-In und die Erreichbarkeit des technischen Service und der Kundenbetreuer per Telefon ist für die Geschäftstätigkeit der realtrade von besonderer Bedeutung. Die Kapazitäten von Hard- und Software sind gemessen an den derzeitigen Kunden- und Tradezahlen auf ein Mehrfaches des derzeitigen Bedarfs ausgelegt. Selbst bei einem kompletten Systemausfall ist die Gesellschaft in der Lage, Aufträge per Telefon und per Telefax entgegenzunehmen. Durch die verzögerte Umsetzung im Vergleich zur elektronischen Auftragsübermittlung könnten den Kunden der realtrade jedoch Schäden entstehen, zu deren Ersatz die Gesellschaft verpflichtet sein könnte. Des Weiteren können unbefugte Zugriffe Dritter und sonstige Störungen, etwa durch Computerviren oder durch Ausfälle von Servern, nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die realtrade verfügt über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie über leistungsfähige Firewalls. Sämtliche kritischen Serverkomponenten sind in physikalisch getrennten Rechenzentren ebenfalls mindestens zweifach vorhanden.

2. Abhängigkeit von Leistungen und Produkten Dritter

Die effektentechnische Abwicklung der Aufträge der Kunden wird auf Basis eines kurzfristig beidseitig kündbaren Vertrages von der sino bzw. von der Baader Bank vorgenommen, so dass hier entsprechende Abhängigkeiten der realtrade existieren. Die Aufgabe der realtrade besteht in diesem Zusammenhang in der Weiterleitung der von den Kunden erteilten Aufträge und sonstigen Erklärungen an sino bzw. Baader Bank.

E. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse und Entwicklungen von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

F. Ausblick 2024

Die weitere Entwicklung an den nationalen und internationalen Aktienmärkten ist im besonderen Maße abhängig von den geopolitischen Einflüssen auf die Weltwirtschaft, hauptsächlich die Konflikte zwischen Russland/Ukraine, zwischen China/Taiwan sowie dem Nahostkonflikt und die Zinspolitik der europäischen Zentralbank (EZB) und der amerikanischen Notenbank (FED). Die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der realtrade in 2024 sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt daher nur schwer abschätzbar. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 bei konstanten Voraussetzungen ein Geschäftsergebnis auf Vorjahresniveau.

G. Schlusswort

Wir danken unseren Kunden, Mitarbeitern und Kooperationspartnern, die uns im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut hervorragend unterstützt haben.

 

Düsseldorf, den 27.02.2024

gez. Jakob Berisic, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die realtrade GmbH, Düsseldorf:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der realtrade GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der realtrade GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 18. April 2024

Dr. Heilmaier & Partner GmbH
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