SWN Verkehrs- und Service AG
Neuss
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
EversheimStuible Treuberater GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft www.ES-Treuberater.de
Fritz-Vomfelde-Straße 6, 40547 Düsseldorf
Telefon (0211) 5235-01 Telefax (0211) 5235-100 E-Mail:
Duesseldorf@ES-Unternehmensgruppe.de
Bilanz zum 31. Dezember 2023
AKTIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I. Sachanlagen |
|
|
| 1. Fahrzeuge für
Personenverkehr |
5.668,00 |
12.468,00 |
| 2. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
10.914,00 |
12.758,00 |
|
16.582,00 |
25.226,00 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
12.007.160,20 |
12.007.160,20 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
899.674,72 |
1.035.756,75 |
| 3. Beteiligungen |
10.010.000,00 |
10.010.000,00 |
| 4. Sonstige
Ausleihungen |
7.067,40 |
23.154,43 |
|
22.923.902,32 |
23.076.071,38 |
|
22.940.484,32 |
23.101.297,38 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
11.897,91 |
5.341,12 |
| 2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
1.924.731,78 |
1.960.463,68 |
| 3. Sonstige
Vermögensgegenstände |
8.828,40 |
10.096,52 |
|
1.945.458,09 |
1.975.901,32 |
| II. Guthaben bei
Kreditinstituten |
267,60 |
280.524,53 |
|
1.945.725,69 |
2.256.425,85 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.074,17 |
4.136,67 |
|
24.891.284,18 |
25.361.859,90 |
PASSIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A. Eigenkapital |
|
|
| I. Gezeichnetes
Kapital |
398.000,00 |
398.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
3.900.000,00 |
3.900.000,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
|
|
| 1. Gesetzliche
Rücklage |
39.800,00 |
39.800,00 |
| 2. Andere
Gewinnrücklagen |
3.199.542,98 |
3.199.542,98 |
|
3.239.342,98 |
3.239.342,98 |
| IV.
Jahresüberschuss |
0,00 |
0,00 |
|
7.537.342,98 |
7.537.342,98 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| Sonstige
Rückstellungen |
3.766.600,00 |
4.448.200,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
250,91 |
240,73 |
| 2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
6.825,95 |
34.772,32 |
| 3. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
13.275.154,37 |
8.460.699,93 |
| 4. Sonstige
Verbindlichkeiten |
299.078,72 |
4.876.728,94 |
| davon aus Steuern: EUR
51.338,48 (Vorjahr: EUR 48.143,71) |
|
|
|
13.581.309,95 |
13.372.441,92 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
6.031,25 |
3.875,00 |
|
24.891.284,18 |
25.361.859,90 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
15.499.086,77 |
|
15.074.645,91 |
|
| 2. Sonstige betriebliche
Erträge |
564.900,88 |
|
320.208,91 |
|
|
|
16.063.987,65 |
|
15.394.854,82 |
| 3. Materialaufwand |
|
|
|
|
| a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
130.220,98 |
|
130.029,51 |
|
| b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
5.360.755,02 |
|
5.587.904,58 |
|
|
|
5.490.976,00 |
|
5.717.934,09 |
| 4. Personalaufwand |
|
|
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
7.856.079,62 |
|
7.209.564,40 |
|
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
1.630.130,09 |
|
1.696.474,81 |
|
|
|
9.486.209,71 |
|
8.906.039,21 |
| 5. Abschreibungen auf
Sachanlagen |
|
8.644,00 |
|
8.646,00 |
| 6. Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
363.163,34 |
|
442.673,48 |
|
|
714.994,60 |
|
319.562,04 |
| 7. Erträge aus
Beteiligungen |
1.047.286,64 |
|
1.110.238,30 |
|
| 8. Erträge aus
Gewinnabführung |
1.897.220,61 |
|
1.565.255,12 |
|
| 9. Erträge aus
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
27.087,97 |
|
30.766,79 |
|
davon aus verbundenen
Unternehmen:
EUR 27.087,97 (Vorjahr: EUR 30.766,79) |
|
|
|
|
| 10. Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
4.758,42 |
|
0,00 |
|
| 11. Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
382.108,72 |
|
62.526,45 |
|
davon an verbundene
Unternehmen:
EUR 273.637,97 (Vorjahr: EUR 30.766,79) |
|
2.594.244,92 |
|
2.643.733,76 |
davon aus Aufzinsung
EUR 1.448,54 (Vorjahr: EUR 10.755,23) |
|
|
|
|
| 12. Ergebnis nach
Steuern |
|
3.309.239,52 |
|
2.963.295,80 |
| 13. Sonstige
Steuern |
|
3.421,83 |
|
-130,67 |
| 14. Aufwand aus
Gewinnabführung |
|
3.305.817,69 |
|
2.963.426,47 |
| 15.
Jahresüberschuss |
|
0,00 |
|
0,00 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
Allgemeine Angaben zur Form und
Darstellung
Die SWN Verkehrs- und Service AG, Neuss, (im
Folgenden kurz: V+S) ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Neuss unter HRB
10848 eingetragen.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr
2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen des AktG
sowie der Verordnung über die Gliederung des
Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Bei der Bewertung wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen.
Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze
Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger Abschreibungen
bewertet. Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern der
Fahrzeuge für Personenverkehr liegen zwischen acht und
zehn Jahren, bei gebrauchten Fahrzeugen wird
regelmäßig eine Restnutzungsdauer von drei
Jahren angenommen. Die Mietereinbauten werden über
eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das
Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben.
Gegenstände, deren Wert über EUR 250 liegen und
den Betrag von EUR 800 nicht übersteigen, werden im
Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die
Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw.
Einbringungswerten bilanziert, gegebenenfalls vermindert um
außerplanmäßige Abschreibungen.
Die Ausleihungen sind mit dem Nennwert abzüglich
planmäßiger Tilgungen bilanziert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt
und, soweit erforderlich, zur Berücksichtigung von
Ausfallrisiken um Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen
gekürzt ausgewiesen.
Liquide Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle am
Bilanzstichtag erkennbaren Risiken aus schwebenden
Geschäften und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden
in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst. Aufwand aus
Zinsänderung ist als Zinsaufwand ausgewiesen.
Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum
Erfüllungsbetrag.
Latente Steuern werden für zeitliche, sich in
Zukunft voraussichtlich abbauende Differenzen zwischen den
handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen
gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig
ist. Im Rahmen des Organschaftsverhältnisses mit der
Stadtwerke Neuss GmbH, Neuss, (im Folgenden kurz: SWN) als
Organträger werden diese dort ermittelt und angegeben.
Erläuterung einzelner Posten der
Bilanz
Anlagevermögen
Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird
auf den als Anlage beigefügten Anlagenspiegel
verwiesen.
Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen 100
% der Anteile an der Tochtergesellschaft gc
Wärmedienste GmbH, Neuss (im Folgenden kurz: gc). Mit
dieser wurde am 10. Oktober 2013 ein Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der am 10.
Dezember 2021 mit Wirkung zum 1. Januar 2022 erneuert
wurde.
Ausleihungen an verbundene
Unternehmen
Der Ausweis betrifft ein Darlehen an die gc
Wärmedienste GmbH.
Beteiligungen
Eine Beteiligung besteht mit 1,15 % an der Kom9 GmbH
& Co. KG, Freiburg im Breisgau.
Sonstige Ausleihungen
Die sonstigen Ausleihungen betreffen im Wesentlichen
Kleindarlehen gegenüber Arbeitnehmern, die im
Zusammenhang mit der E-Mobilität (E-Bikes) ausgegeben
wurden.
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
bestehen aus der Bereitstellung von Personalleistungen an
den Endkunden TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 5).
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
resultieren aus dem Anspruch auf Ergebnisabführung
gegen die gc Wärmedienste GmbH in Höhe von TEUR
1.897 (Vorjahr: TEUR 1.565) und im Übrigen aus
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von
TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 395).
Die Forderungen des Berichtsjahres sowie des
Vorjahres haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Sonstige
Vermögensgegenstände
Die Sonstigen Vermögensgegenstände des
Berichtsjahres sowie des Vorjahres haben eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr.
Guthaben bei Kreditinstituten
Hierbei handelt es sich um ein Festgeldkonto bei der
DKB Deutsche Kreditbank AG.
Eigenkapital
Das Grundkapital beträgt EUR 398.000,00 und ist
eingeteilt in 398.000 Aktien im Nennbetrag von jeweils EUR
1,00. Die SWN hält 100 %.
Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR
3.900.000,00 resultiert aus anderen Zuzahlungen des
Gesellschafters in das Eigenkapital im Sinne des § 272
Abs. 2 Nr. 4 HGB.
Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zur
Stadtwerke Neuss GmbH.
Rückstellungen
Bei den Rückstellungen handelt es sich
insbesondere um die Übernahme einer fremden Schuld in
Höhe von TEUR 2.123 (Vorjahr: TEUR 2.753) und
Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.611
(Vorjahr: TEUR 1.662). Die Personalrückstellungen
enthalten unter anderem Verpflichtungen aus Prämien-
und Leistungszulagen, Abfindungen,
Altersteilzeitverpflichtungen, Mehrstunden- und
Resturlaubsansprüchen.
Bei der Übernahme der fremden Schuld handelt es
sich um das vertraglich übernommene erwartete
Tariflohndelta zwischen dem Bundesmanteltarif für
Arbeiter gemeindlicher Verwaltung und Betriebe (BMT-G bei
SWN) und dem bei SWN Verkehrs- und Service AG (V+S)
anzuwendenden Verband Nordrhein-Westfälischer
Omnibusunternehmen e.V.-Tarif (NWO-Tarif) bis zur
Angleichung der beiden Tarife bzw. zum Ausscheiden des
letzten SWN-Busfahrers. Bei der Berechnung wurden
Jahresscheiben bis 2030 berücksichtigt und mit dem
gesetzlichen Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
Im Berichtsjahr wurden TEUR 437 in Anspruch genommen. Die
Auflösung von TEUR 191 wird unter den sonstigen
betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Aus der Aufzinsung
ergibt sich ein Ertrag in Höhe von TEUR 2 (davon
Aufwand aus Zinsänderung TEUR 70), sodass sich im
Saldo eine Minderung der Rückstellung im
Vorjahresvergleich von TEUR 630 ergibt.
Im Innenverhältnis hat sich die SWN
gegenüber der V+S verpflichtet, jährlich die
Aufwendungen aus der Rückstellungsbewertung in
Höhe des Zuführungsbetrags zu übernehmen;
überschießende Erträge werden der SWN durch
V+S gutgeschrieben.
Der Rückstellung für
Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 498
wurden in Ausübung des Wahlrechts von § 253 Abs.
2 Satz 2 HGB ein Rechnungszins in Höhe von 1,74 %
gemäß RückAbzinsV und ein
Anwartschaftstrend von 3,0 % p. a. zugrunde gelegt. Zur
Sicherung der Ansprüche für geregelte
Altersteilzeitverpflichtungen werden grundsätzlich
Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die dem
Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Der
Zeitwert des Rückdeckungsvermögens entspricht den
Anschaffungskosten und beträgt zum 31.12.2023 TEUR 0.
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB soll die
zukünftige Rückdeckungsversicherung als
Deckungsvermögen mit dem Erfüllungsbetrag der
Verpflichtung verrechnet werden.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von TEUR 13.275 (Vorjahr: TEUR
8.461) betreffen die SWN, den Gesellschafter, davon TEUR
10.900 (Vorjahr: TEUR 6.036) aus Darlehen,
Verbindlichkeiten aus den Ergebnisabführungsvertrag in
Höhe von TEUR 3.306 (Vorjahr: TEUR 2.963) sowie damit
verrechnete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von TEUR 931. Im Geschäftsjahr 2023 wurde
ein endfälliges Darlehen in Höhe von TEUR 5.000
mit einer Laufzeit über zehn Jahre bei der SWN
aufgenommen. Die Auszahlung erfolgte am 29.09.2023. Im
Vorjahr bestanden Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 540 gegenüber dem
Gesellschafter. Weitere Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2).
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im
Wesentlichen das Cashpool Konto mit der Stadt Neuss TEUR
246 (Vorjahr: TEUR 4.827). Des Weiteren werden unter den
sonstigen Verbindlichkeiten Steuerverbindlichkeiten in
Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 48) ausgewiesen.
Verbindlichkeitenspiegel
31.12.2023
|
Stand 31.12.2023 |
Restlaufzeit bis zu ein
Jahr |
Restlaufzeit
größer als ein Jahr |
Restlaufzeit davon
über fünf Jahre |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| Verbindl. ggü.
Kreditinstituten |
0 |
0 |
0 |
0 |
| Verbindl. aus
Lieferungen und Leistungen |
7 |
7 |
0 |
0 |
| Verbindl. ggü
verbundenen Unternehmen |
13.275 |
7.515 |
5.760 |
5.160 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
299 |
299 |
0 |
0 |
|
13.581 |
7.821 |
5.760 |
5.160 |
Verbindlichkeitenspiegel
31.12.2022
|
Stand 31.12.2022 |
Restlaufzeit bis zu ein
Jahr |
Restlaufzeit
größer als ein Jahr |
Restlaufzeit davon
über fünf Jahre |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| Verbindl. ggü.
Kreditinstituten |
0 |
0 |
0 |
0 |
| Verbindl. aus
Lieferungen und Leistungen |
35 |
35 |
0 |
0 |
| Verbindl. ggü
verbundenen Unternehmen |
8.461 |
7.561 |
900 |
316 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
4.877 |
4.877 |
0 |
0 |
|
13.373 |
12.473 |
900 |
316 |
Erläuterung einzelner Posten der
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen
Erträge aus Dienstleistungen an die SWN in Höhe
von TEUR 12.112 sowie aus der Personalgestellung für
verbundene Unternehmen von TEUR 3.172 und sonstige
Leistungen von TEUR 214.
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im
Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der
Auflösung von sonstigen Rückstellungen in
Höhe von TEUR 562 enthalten.
Materialaufwand
Der Materialaufwand liegt mit TEUR 5.491 (Vorjahr:
TEUR 5.718) leicht unter dem Vorjahresniveau und
enthält im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene
Leistungen aus Dienstleistungen von der SWN.
Sonstige Angaben
Anteile gemäß § 285 Nr.
11 HGB
| Name und Sitz des
Unternehmens |
Beteiligungsanteil |
Eigenkapital der
Gesellschaft |
Ergebnis
* |
| gc Wärmedienste
GmbH, Neuss |
100,00 % |
15.741 TEUR |
1.897 TEUR |
Kom9 GmbH & Co.
KG, Freiburg im Breisgau |
1,15 % |
1.232.687 TEUR |
-1.102 TEUR |
* = Jahresüberschuss vor
Ergebnisabführung
Mitglieder des Vorstandes
Zum Vorstand bestellt waren:
Herr Stephan Lommetz, Dipl.-Kaufmann, Willich,
Vorsitzender der Geschäftsführung Stadtwerke
Neuss Energie und Wasser GmbH, Neuss,
Herr Thomas Walkiewicz, Dipl.-Ingenieur,
Wülfrath, Geschäftsführer Stadtwerke Neuss
Energie und Wasser GmbH, Neuss
Die Vorstandsmitglieder sind
einzelvertretungsberechtigt.
Bezüge des Vorstandes
Vorstandsbezüge wurden nicht gezahlt.
Mitglieder des Aufsichtsrates und deren
Vergütung 2023
| Vor- und Zuname,
Berufsbezeichnung, Unternehmensbezeichnung |
EUR |
| Marc Vanderfuhr
(Vorsitzender), Principal Product Owner grandcentrix
GmbH |
2.556,00 |
| Achim Cox
* (stellv. Vorsitzender),
Industriemechaniker / Betriebsratsvorsitzender,
Stadtwerke Neuss GmbH |
1.917,00 |
| Reiner Breuer,
Bürgermeister / Volljurist, Stadt Neuss |
1.278,00 |
| Rosemarie
Franken-Weyers, Pharmareferentin, MSD Sharp und Dohme
GmbH |
1.278,50 |
| Dr. Jörg Geerlings,
Landtagsabgeordneter / Rechtsanwalt, Landtag
Nordrhein-Westfalen |
1.278,00 |
| Michael Knuth
*, Kaufmännischer Angestellter,
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH |
1.278,00 |
|
9.585,00 |
* Arbeitnehmervertreter
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl
Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt
140 (Vorjahr: 129) gewerbliche und 36 (Vorjahr: 34)
kaufmännische Mitarbeiter.
Geschäfte mit nahestehenden
Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB
Es gibt keine nicht zu marktüblichen Bedingungen
zustande gekommenen Geschäfte jeglicher Art mit
nahestehenden Unternehmen und Personen.
Konzernverhältnisse
Die V+S wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke
Neuss GmbH, Neuss, (Mutterunternehmen) einbezogen. Diese
Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den
kleinsten und zugleich den größten
Konsolidierungskreis auf. Die V+S ist daher von der
Verpflichtung, einen Konzernabschluss aufzustellen, nach
§ 291 Abs. 2 HGB befreit. Der Konzernabschluss der SWN
wird im Bundesanzeiger offengelegt. Mit der Stadtwerke
Neuss GmbH (Amtsgericht Neuss, HRB 6331) als herrschendem
Unternehmen wurde am 10. Oktober 2013 ein Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.
Abschlussprüferhonorar
Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB (Gesamthonorar
des Abschlussprüfers) entfällt im Hinblick auf
die Angaben im Konzernabschluss.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben
sich bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht ergeben.
| Stephan Lommetz |
Thomas Walkiewicz |
Anlagennachweis
der SWN Verkehrs- und Service AG, Neuss zum 31. Dezember
2023
| Gesamtunternehmen |
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
| Anlagengruppen |
Stand 01.01.2023 |
Zugang |
Abgang |
Stand 31.12.2023 |
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| I. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Fahrzeuge für
Personenverkehr |
20.402,50 |
0,00 |
0,00 |
20.402,50 |
| 2. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
39.053,72 |
0,00 |
0,00 |
39.053,72 |
|
59.456,22 |
0,00 |
0,00 |
59.456,22 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
12.007.160,20 |
0,00 |
0,00 |
12.007.160,20 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
1.035.756,75 |
0,00 |
136.082,03 |
899.674,72 |
| 3. Beteiligungen |
10.010.000,00 |
0,00 |
0,00 |
10.010.000,00 |
| 4. Sonstige
Ausleihungen |
23.154,43 |
5.443,12 |
21.530,15 |
7.067,40 |
|
23.076.071,38 |
5.443,12 |
157.612,18 |
22.923.902,32 |
| Summe Gesamt |
23.135.527,60 |
5.443,12 |
157.612,18 |
22.983.358,54 |
| Gesamtunternehmen |
Abschreibungen |
Restbuchwerte am |
Restbuchwerte am |
| Anlagengruppen |
Stand 01.01.2023 |
Zugang |
Abgang |
Stand 31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.22 |
|
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
Euro |
| I. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Fahrzeuge für
Personenverkehr |
7.934,50 |
6.800,00 |
0,00 |
14.734,50 |
5.668,00 |
12.468,00 |
| 2. Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
26.295,72 |
1.844,00 |
0,00 |
28.139,72 |
10.914,00 |
12.758,00 |
|
34.230,22 |
8.644,00 |
0,00 |
42.874,22 |
16.582,00 |
25.226,00 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
12.007.160,20 |
12.007.160,20 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
899.674,72 |
1.035.756,75 |
| 3. Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
10.010.000,00 |
10.010.000,00 |
| 4. Sonstige
Ausleihungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
7.067,40 |
23.154,43 |
|
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
22.923.902,32 |
23.076.071,38 |
| Summe Gesamt |
34.230,22 |
8.644,00 |
0,00 |
42.874,22 |
22.940.484,32 |
23.101.297,38 |
Lagebericht
der SWN Verkehrs- und Service AG, Neuss für das
Geschäftsjahr 2023
1. Grundlagen der Gesellschaft
Geschäftsmodell
Die SWN Verkehrs- und Service AG, Neuss, (nachfolgend
kurz: V+S) erbringt als Auftragnehmer für die
Stadtwerke Neuss GmbH, Neuss, (nachfolgend kurz: SWN)
Bus-Verkehrsleistungen in der Stadt Neuss und in einem Teil
des Stadtgebietes von Kaarst und Grevenbroich.
Mit der SWN (Amtsgericht Neuss, HRB 6331) als
herrschendem Unternehmen ist am 10. Oktober 2013 ein
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen
worden.
Die V+S ist über die Kom9 GmbH & Co. KG mit
einem Anteil von 1,15 % an der Thüga Holding GmbH
& Co. KGaA, München, beteiligt.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und
branchenbezogene Rahmenbedingungen
Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV)
ist von den Nachwirkungen der Coronakrise stark betroffen.
Im Zuge der Coronakrise sind die Fahrgastzahlen in
Deutschland eingebrochen und nachhaltig
zurückgegangen. Das Angebot zur Nutzung des ÖPNV
wurde jedoch während der Pandemie nahezu
vollständig aufrechterhalten. Bis in die heutige Zeit
haben die Verkehrsbetriebe hohe Verluste erlitten,
wofür von Bund und Ländern ein Rettungsschirm
gebildet wurde. Durch Maßnahmen des Bundes und der
Länder, wie der zeitlich begrenzten Einführung
des 9-Euro-Tickets im Jahr 2022 oder der Einführung
des Deutschlandtickets im Mai 2023, sollen Kunden
zurückgewonnen werden und zur Attraktivierung der
klimafreundlichen Nutzung des ÖPNV beitragen. Die
vorgenommenen Maßnahmen führen jedoch für
sich genommen zu einer spürbaren Erhöhung des
Defizits im ÖPNV.
Die Gesellschaft erbringt als Dienstleister für
die Muttergesellschaft SWN Fahrleistungen. Die allgemeine
Entwicklung im Nahverkehr bei der SWN ist für die V+S
von Bedeutung. Der ÖPNV ist durch EU-Verordnungen von
der Frage der Zulässigkeit von öffentlichen
Zuschüssen beeinflusst. Die Stadt Neuss hatte eine
konkretisierende Betrauung beschlossen. Ab dem 4. Dezember
2019 wurde die fortlaufende Betrauung für den Zeitraum
von 10 Jahren über einen öffentlichen
Dienstleistungsauftrag (ÖDLA) neu geregelt. Der Umfang
der von der "Gruppe von Verkehrsunternehmen Stadtwerke
Neuss GmbH und SWN V+S" zu erbringenden Leistungen ist in
dem ÖDLA beschrieben. Der ÖDLA ist Voraussetzung,
um Ausgleichsleistungen für die Erfüllung
gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen zu erbringen.
2.2. Geschäftsverlauf
Zur internen Steuerung des Unternehmens werden die
folgenden bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen
Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des
Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft von
Bedeutung sind, herangezogen:
| ― |
Umsatzerlöse
|
| ― |
Jahresergebnis vor
Ergebnisabführung (TEUR)
|
| ― |
Mitarbeiter (Anzahl)
|
Am 29. Dezember 2003 hat die Gesellschaft mit der
Muttergesellschaft SWN einen langfristigen
Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Die Gesellschaft
erhält für die Erbringung von Verkehrsleistungen
eine entsprechende Vergütung. Außerdem hat die
Gesellschaft die Garantie erhalten, zukünftig mit
weiteren Fahrleistungen der SWN beauftragt zu werden. Zur
Erbringung dieser Leistungen werden SWN-Fahrzeuge
angemietet und teils eigene, teils von SWN gegen Entgelt
überlassene Mitarbeiter eingesetzt.
Im Rahmen der oben erwähnten Zusage werden seit
Ende 2001 bei der SWN ausscheidende Mitarbeiter durch
Mitarbeiter ersetzt, die bei der V+S angestellt sind. Bis
Ende 2023 erhöhte sich die als
Vollzeitäquivalente gerechnete Mitarbeiterzahl auf
insgesamt 123 Fahrdienstmitarbeiter und 53 Mitarbeiter aus
den Bereichen Service, Werkstatt sowie Verwaltung.
Hintergrund dieser Maßnahmen ist es, die Gesellschaft
im Rahmen des SWN-Konzerns als wettbewerbsfähiges
Unternehmen zu positionieren, das die beihilferechtlichen
Anforderungen der EU erfüllt und somit auch an
Ausschreibungen teilnehmen kann.
Die Gesellschaft ist Mitglied im Verband
Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen (NWO),
dessen Tarifvertrag Grundlage der Arbeitsverträge mit
den Mitarbeitern ist. Eine neue Tarifvereinbarung (Mantel-
und entgelttarifvertragliche Vereinbarungen) in Form einer
Tarifvertragsänderung (Tarifvertragsnachtrag Nr. 6)
wurde mit ver.di am 30. Juni 2022, auf Basis des am 7.
September 2010 geschlossenen Tarifvertrags, geschlossen.
Dieser Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember
2026. Bestandteil dieser Vereinbarung sind neben
Entgeltregelungen unter anderem auch Regelungen zu
Berufskraftfahrerqualifizierung, zur betrieblichen
Altersversorgung und zu den Urlaubsansprüchen der
Mitarbeiter.
Mit Wirkung zum 1. Dezember 2004 konnte mit dem
Betriebsrat der SWN eine Betriebsvereinbarung mit dem Ziel
abgeschlossen werden, das gesamte SWN-Fahrpersonal an die
V+S gegen ein marktübliches Entgelt zu
überlassen. Damit werden seit diesem Zeitpunkt im
Rahmen des Dienstleistungsvertrages die Verkehrsleistungen
der SWN zu Wettbewerbsbedingungen von der Gesellschaft im
Auftrag der SWN erbracht.
Im Zusammenhang mit dem vorgenannten
Dienstleistungsvertrag hatte die Gesellschaft in 2003 in
einer gesonderten Vereinbarung
Restrukturierungsverpflichtungen von der SWN gegen Entgelt
übernommen. Die von der Gesellschaft entsprechend
gebildete Rückstellung wurde im Jahr 2023
planmäßig in Anspruch genommen.
Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 15.499
über dem Planniveau TEUR 15.463. Das Jahresergebnis
liegt vor Abführung an die SWN mit TEUR 3.306
über dem Planwert in Höhe von TEUR 2.336. Diese
Abweichung in Höhe von TEUR 970 ist fast
ausschließlich auf den
überplanmäßigen
Ergebnisabführungsbetrag (TEUR 964) der gc
zurückzuführen.
Der Vorstand beachtet die Regelungen des Neusser
Transparenz- und Steuerungskodex.
2.3. Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
Die Ertragslage entwickelte sich unter
Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrags
der gc positiv. Durch die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter
und den damit einhergehenden zusätzlichen, an andere
Unternehmen weiterberechneten Leistungen, konnten die
Umsatzerlöse im Geschäftsjahr gesteigert werden.
Dies betrifft sowohl die Verkehrsleistung als auch die
sonstigen Dienstleistungen.
Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 15.499
(Vorjahr: TEUR 15.075) aufgrund eines gesteigerten
Leistungsumfangs über dem Vorjahresniveau. Wesentliche
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
tragen zum positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung
bei. Der Materialaufwand ist mit TEUR 5.491 aufgrund einer
geringeren Leistungsverrechnung unter dem Vorjahresniveau
TEUR 5.718. Der Personalaufwand TEUR 9.486 ist aufgrund des
Mitarbeiteranstiegs deutlich erhöht und liegt
über dem Vorjahresniveau TEUR 8.906. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund geringerer
Zuführungen zu Rückstellungen im
Vorjahresvergleich gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr liegt
das Finanzergebnis inklusive der Ergebnisabführung der
gc Wärmedienste GmbH (gc) leicht unter
Vorjahresniveau.
Das Finanzergebnis ist um TEUR 49 im Wesentlichen
aufgrund höherer Zinsaufwendungen aus dem Cashpooling
mit der Stadt sowie höherer Zinsaufwendungen an
verbundene Unternehmen gesunken.
Das Jahr 2023 schließt mit einem gegenüber
dem Vorjahr um TEUR 342 besseren Jahresergebnis (vor
Abführung an die SWN) in Höhe von TEUR 3.306 ab.
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird
das Jahresergebnis an die Muttergesellschaft
abgeführt.
Die Finanzausstattung ist im Wesentlichen durch
laufende Einnahmen aus der Dienstleistung sowie durch den
Gesellschafter gewährleistet. Die V+S ist in das
Cashpooling der Stadt Neuss eingebunden. Diesbezüglich
bestehen stichtagsbedingt Verbindlichkeiten in Höhe
von TEUR 246 (Vorjahr: TEUR 4.827). Die Inanspruchnahme des
Cashpoolings konnte aufgrund der Darlehensaufnahme im
Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 5.000 im Vergleich
zum Vorjahr deutlich reduziert werden.
Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch ein
Finanzanlagevermögen mit einem Anteil von 92,1 %
(Vorjahr: 91,0 %) am Gesamtvermögen.
Im Umlaufvermögen überwiegen die
Forderungen gegen verbundene Unternehmen.
Die Eigenkapitalquote liegt auf Vorjahresniveau und
beträgt 30,3 % (Vorjahr: 29,7 %).
Die Rückstellungen stellen mit einem Anteil von
15,1 % (Vorjahr: 17,5 %) zusammen mit den Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen (53,3 %, Vorjahr:
33,4 %) die wesentlichen Posten der Passivseite dar.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen sind aufgrund eines internen Darlehens in
Höhe von TEUR 5.000 angestiegen. Kompensatorisch
wirkte die Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten
aufgrund eines um TEUR 4.581 niedrigeren Cashpool Bestands.
3. Prognose-, Chancen- und
Risikobericht
Erfolgreiches unternehmerisches Handeln setzt den
bewussten und kontrollierten Umgang mit Risiken voraus.
Unsicherheiten über die weitere
Geschäftsentwicklung liegen in der allgemeinen
konjunkturellen Lage sowie in der Marktakzeptanz der
Dienstleistung ÖPNV in Deutschland.
Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung ergeben sich
aus der Konzentration der Aufträge, die im
Wesentlichen von nur einem Auftraggeber abhängig sind.
Die fortlaufende Betrauung über öffentliche
Dienstleistungsaufträge ist auch für die
Folgejahre gesichert. Übergreifende Risiken ergeben
sich aufgrund des Ukraine-Krieges insbesondere bei den
Rohstoffpreisen. Steigende Rohstoffpreise werden sich
weiterhin negativ auf die Wirtschaft auswirken und haben
voraussichtlich einen Einfluss auf den Betrieb der
Verkehrsbetriebe. Inwiefern die gestiegenen Preise an die
Kunden weiterbelastet werden können, ist noch nicht
abzusehen. Weitere Risiken liegen in dem tarifvertraglichen
Anpassungsdruck und dem daraus zu erwartenden Anstieg im
Personalkostenbereich.
Die Gesellschaft ist in das konzernweite
Risikomanagementsystem eingebunden. Das
Risikomanagementsystem stellt sicher, dass alle die SWN
oder deren wesentliche Tochtergesellschaften
gefährdenden Entwicklungen rechtzeitig erkannt und
Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Die
Risiken werden in einem turnusmäßigen
Konzernreporting berichtet und geeignete
Gegenmaßnahmen werden eingeleitet.
Der Vorstand sieht zurzeit keine weiteren Risiken,
die den wirtschaftlichen Fortbestand des Unternehmens
gefährden könnten.
Die V+S ist für die SWN im öffentlichen
Nahverkehr und in angrenzenden Bereichen tätig. Im
abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der öffentliche
Nahverkehr vollständig aufrecht gehalten werden und
somit gleichzeitig das Dienstleistungsangebot der V+S.
Hieraus leitet die Gesellschaft ab, dass auch in Zukunft
die zu erbringenden Fahrleistungen vorgenommen werden.
Zwischen den Tarifparteien konnte im Juni 2022 im Rahmen
eines Haustarifvertrags Vereinbarungen über
jährliche Entgelterhöhungen jeweils ab dem 1.
Januar eines Jahres erzielt werden, wobei der Tarifvertrag
zum 31. Dezember 2026 endet. Die Vereinbarung trägt
zur Prognosesicherheit bei.
Chancen sieht die Gesellschaft darin, auch in 2024
durch Schulungsmaßnahmen der Mitarbeiter ein hohes
Maß an Serviceorientierung und Kundenbindung zu
gewährleisten.
Für 2024 wird unter Berücksichtigung der
Anpassung der Vergütungssätze für
Dienstleistungen und aufgrund der Weiterberechnung der
Mitarbeiterleistung an Konzerngesellschaften mit leicht
steigenden Umsatzerlösen gegenüber denen des
Jahres 2023 gerechnet. Die Planung für 2024 sieht ein
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung an die SWN von
TEUR 2.289 vor.
4. Stellungnahme zur Einhaltung der
öffentlichen Zielsetzung und zur Zweckerreichung
gemäß § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW
Gemäß der Satzung ist Gegenstand des
Unternehmens die Durchführung, Organisation und
Vermittlung von öffentlichem Personennahverkehr und
den damit im Zusammenhang stehenden Leistungen
(Hauptzweck). Die Gesellschaft kann darüber hinaus
aber auch andere Aufgaben im Rahmen der
Geschäftsfelder der Stadtwerke Neuss GmbH und anderer
Unternehmen, an denen die Stadtwerke Neuss GmbH direkt oder
indirekt beteiligt ist, wahrnehmen. Dies gilt insbesondere
im Servicebereich, im Bäderwesen, in der Eissporthalle
sowie in Energiedienstleistungen einschließlich
Contracting.
Wir sind davon überzeugt, die
Geschäftspolitik und die strategische Position der SWN
Verkehrs- und Service AG vor dem Hintergrund der
Marktentwicklung in geeigneter Weise ausgerichtet zu haben.
Neuss, den 22. April
2024
| Stephan Lommetz |
Thomas Walkiewicz |
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die SWN Verkehrs- und Service AG,
Neuss
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SWN Verkehrs- und
Service AG, Neuss - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWN
Verkehrs- und Service AG für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter und des Aufsichtsrats für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen und Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 6. Mai
2024
EversheimStuible Treuberater GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Fuchs |
Semelka |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüfer |
Original zur Weiterleitung an die
Hauptversammlung der swn Verkehrs- und Service AG
Bericht des Aufsichtsrates
der SWN Verkehrs- und Service AG
über das Ergebnis der Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts zum 31.12.2023.
Die SWN Verkehrs- und Service AG war 2023 operativ
tätig. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht
gemäß § 11 Ziffer 1 der Satzung aus sechs
Aufsichtsratsmitgliedern.
Die Gesellschaft SWN Verkehrs- und Service AG
erfüllte zum 31. Dezember 2023 die Merkmale einer
mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von §
267 Abs. 2 und 4 HGB und war somit nach §§ 316
ff. HGB prüfungspflichtig.
Die SWN Verkehrs- und Service AG gehört zum
Konzernkreis der Stadtwerke Neuss GmbH, Neuss. Die
Gesellschaft verzichtet zulässigerweise auf die
Aufstellung eines Konzernabschlusses, da sie in den
Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens Stadtwerke Neuss
GmbH einbezogen wird. Der Vorstand ist nicht verpflichtet,
einen Abhängigkeitsbericht nach § 312 AktG zu
erstellen.
Satzungsgemäß erfolgte die Bestellung des
Jahresabschlussprüfers für die SWN Verkehrs- und
Service AG durch die Hauptversammlung, die die
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EversheimStuible
Treuberater GmbH, zum Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr 2023 bestellt hat.
In dem Prüfbericht vom 06.05.2024 kommt die
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EversheimStuible
Treuberater GmbH zu dem Ergebnis, dass die Prüfung zu
keinen Einwendungen geführt hat. Die
Prüfungsgesellschaft hat den uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist im
Geschäftsjahr 2023 seinen gesetzlich vorgeschriebenen
Aufgaben in vier Sitzungen nachgekommen.
In den Sitzungen des Aufsichtsrats wurden alle
bedeutenden oder mitteilungspflichtigen Angelegenheiten
beraten. Hervorzuheben sind:
| ― |
Weiterentwicklung der
Gesellschaft und der Geschäftsfelder
|
| ― |
Deutschlandticket
|
| ― |
Mitarbeitersituation
Fahrdienst
|
| ― |
Inflationsausgleich /
Marktsituation Vergütung Fahrer
|
| ― |
Tarifverhandlungen
|
| ― |
Konzerncontrolling-Beteiligungsbericht
|
| ― |
Darlehensaufnahme
|
| ― |
Prüfung des
Jahresabschlusses 2022
|
| ― |
Abschlussprüfer für
das Geschäftsjahr 2023
|
| ― |
Genehmigung des Wirtschaftsplans
2024
|
| ― |
Compliance/Risikomanagement,
Risikomanagementsystem
|
| ― |
Umsetzung Berichtpflichten
Neusser Transparenz- und Steuerungskodex u.a.
|
Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 03.06.2024
den Jahresabschluss und Lagebericht 2023 anhand des
umfassenden Prüfungsberichtes der Firma
EversheimStuible Treuberater GmbH sowie den Vorschlag des
Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns
gemäß § 170 Abs. 2 Aktiengesetz
geprüft.
Der Aufsichtsrat erklärt, dass er nach dem
abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine
Einwände gegen den Jahresabschluss und Lagebericht
erhebt und er somit den vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschluss billigt.
Der Jahresabschluss ist somit gemäß §
172 Aktiengesetz festgestellt.
Ferner stimmt der Aufsichtsrat dem Vorschlag des
Vorstands vom 17.05.2024 für die Verwendung des
Bilanzgewinns gemäß § 170 Abs. 2
Aktiengesetz zu.
Für die im abgelaufenen Geschäftsjahr
geleistete Arbeit spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand und
allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens
Dank und Anerkennung aus.
Bankverbindung
Sparkasse Neuss BLZ: 305 500 00, Kto.-Nr. 83 111 989
BIC: WELA DE DN IBAN: DE26 3055 0000 0083 1119 89
Sitz der Gesellschaft: Neuss Handelsregister Neuss,
HRB-Nr. 10848 USt-ID-Nr. DE813503190
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Marc Vanderfuhr
Vorstand
Stephan Lommetz, Vorsitzender
Thomas Walkiewicz
SWN Verkehrs- und Service AG
| Marc Vanderfuhr |
| Vorsitzender des
Aufsichtsrates |
|