innoFlex FaltenbalgSysteme GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
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Baumgarte Boiler Systems GmbHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Hinweis:Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Baumgarte Boiler Systems GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 3. Juni 2016 Ernst
& Young GmbH
Klute, Wirtschaftsprüfer Flore, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2015Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften sowie den Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Mit der Gesellschafterin Standardkessel Baumgarte Holding GmbH (SBH), Duisburg, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wird in Euro ("EUR") aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit und sonstige davon-Angaben zu Posten der Bilanz in den Anhang aufgenommen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit nicht anders vermerkt und dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden, soweit nicht anderweitig vermerkt einzeln, bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen wurden die Vermögens- und Schuldposten im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr wie folgt bewertet: Immaterielle VermögensgegenständeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. SachanlagenDie Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger (soweit abnutzbar) und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt pro rata temporis auf der Grundlage der branchen- und betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern nach der linearen Methode. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft aus Vereinfachungsgründen die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. VorräteRoh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einstandspreisen zuzüglich Nebenkosten und abzüglich Skonti unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen und Erzeugnisse erfolgt auf Basis der angefallenen Herstellungskosten. Diese umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungskosten und angemessene Teile des Wertverzehrs des Anlagevermögens. An Subunternehmer geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nennbetrag in die Vorräte einbezogen. Den Anzahlungen stehen entsprechende Leistungsstände sowie in aller Regel der bereits erfolgte Übergang des wirtschaftlichen Eigentums gegenüber. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt; nach Abrechnung der Lieferung oder Leistung wird der Betrag mit der Kundenforderung verrechnet. Unter Ausübung des Ausweiswahlrechts nach § 266 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 5 S. 2 HGB, werden die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Übersteigen die erhaltenen Anzahlungen den Vorratsbestand vor Absetzung, wird der Differenzbetrag unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken im Forderungsbestand wurde durch Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDie liquiden Mittel sind zum Nennwert oder Tageswert angesetzt. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. RückstellungenDie Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Anwendung eines Gehaltstrends von 2,00 % p.a. (i. V. 2,00 % p.a.) und eines Rententrends von 1,75 % p.a. (i. V. 2,00 % p.a.) sowie den statistischen Wahrscheinlichkeitswerten nach den "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,89 % (i. V. 4,58 %) für Pensionsverpflichtungen gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Garantierückstellungen werden in der Regel mit einer pauschalen Quote von 1,0 % des Auftragswertes als Vorsorge gebildet. In Einzelfällen wird bei Kundenreklamationen die Rückstellungshöhe dem individuellen Garantierisiko angepasst. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 3,89 % p.a. (i. V. 4,58 % p.a.) unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. WährungsumrechnungFremdwährungsforderungen des Umlaufvermögens und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden, sofern sie kurzfristig sind, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Latente SteuernLatente Steuern werden nicht gebildet, da davon auszugehen ist, dass der bestehende Ergebnisabführungsvertrag bis zur Umkehrung der Bewertungsunterschiede gelten wird. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 23.783 (i.V. TEUR 13.620) Cashpoolforderungen gegen die Standardkessel Power Systems Holding GmbH, Duisburg, TEUR 10 (i.V. TEUR 41) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 0 (i.V. TEUR 65) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 15.388 kurzfristige Mittelüberlassung sowie Gewinnabführungsverpflichtung von TEUR 3.354 gegen die Gesellschafterin). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten TEUR 0 (i.V. TEUR 11.994) Forderungen gegen die Gesellschafterin, die Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, Duisburg. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 3.092), fehlende Kosten (TEUR 2.733) und Personalaufwendungen (TEUR 1.312). VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.870 (i.V. TEUR 0) gegenüber der Gesellschafterin, der Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, Duisburg, und resultieren in Höhe von TEUR 2.074 aus der Ergebnisabführungsverpflichtung für das Geschäftsjahr 2015 sowie sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 204 (i.V. TEUR 10). EigenkapitalSowohl das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 250 und die Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 50 bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Kapitalrücklage bleibt wie im Vorjahr auf TEUR 9.140. Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.074 an die Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, Duisburg, abgeführt. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsätze wurden ausschließlich im Bereich der Errichtung und Inbetriebsetzung von Müll- und Ersatzbrennstoffanlagen erzielt. MaterialaufwandDer Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten mit TEUR 1.439 (i.V. TEUR 7.192) periodenfremde Erträge aus der Auflösung projektbezogener Rückstellungen. Sonstige betriebliche ErträgeHierin sind TEUR 323 (i.V. TEUR 481) periodenfremde Erträge insbesondere resultierend aus Versicherungsleistungen (TEUR 200; i.V. TEUR 0) enthalten. Weiter beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge Kursgewinne mit TEUR 312 (i.V. TEUR 97), Kostenzuschüsse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit TEUR 573 (i.V. TEUR 0) sowie TEUR 168 (i.V. TEUR 586) übrige Erträge. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 2 (i.V. TEUR 5) sonstige Steuern und mit TEUR 0 (i.V. TEUR 0) periodenfremde Aufwendungen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragAufgrund des im Geschäftsjahr 2007 geschlossenen und ungekündigten Ergebnisabführungsvertrags mit der alleinigen Gesellschafterin Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, Duisburg, besteht mit selbiger als Organträgerin ein gewerbe- und körperschaftsteuerliches Organschaftsverhältnis. Das Steuerergebnis in Höhe von TEUR -142 resultiert aus ausländischen Gewinnsteuern. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisseEs bestehen zum Stichtag keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle GeschäfteAm Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sowie SAP Lizenzen und Konzernumlagen im Gesamtbetrag von TEUR 2.290 (i.V. TEUR 1.844) mit folgenden Fälligkeiten:
Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte dienen der mittelfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kürzeren Vertragsbindung. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit (Leasing) sowie in den höheren Refinanzierungskosten. Für Vorräte liegt ein Bestellobligo im branchenüblichen Maße vor. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen getätigt:
Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden nicht getätigt. Zahl der MitarbeiterIm Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 2015 53 (i.V. 57) Angestellte beschäftigt. Organe der GesellschaftDer Geschäftsführung gehören an die Herren: Dipl.-Ing. Jörg Eckardt, Bielefeld, Technischer Geschäftsführer Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Reinmöller, Gütersloh, Kfm. Geschäftsführer Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam oder zusammen mit einem Prokuristen. Auf die Angabe des Betrages gemäß § 285 Nr. 9 a) HGB wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für ausgeschiedene Geschäftsführer der Gesellschaft wurden wie in den Vorjahren Pensionsrückstellungen bilanziert. Diese betrugen zum Stichtag TEUR 523. Der Betrag der Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer betrug in 2015 TEUR 30. MutterunternehmenDer Jahresabschluss der Baumgarte Boiler Systems GmbH, Bielefeld, wird in die Konzernabschlüsse der JFE Holdings Inc., Tokio/Japan, (größter Kreis von Unternehmen) sowie der JFE Engineering Corp., Tokio/Japan, (kleinster Kreis von Unternehmen) jeweils zum 31. März 2016 einbezogen. Der Konzernabschluss der JFE Holdings Inc., Tokio/Japan, wird in elektronischer Form bei der japanischen Financial Services Agency veröffentlicht. Auf die Angabe der Abschlussprüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da beabsichtigt ist, die Angabe in den Konzernabschluss der JFE Holdings Inc. für das Geschäftsjahr 2015 aufzunehmen.
Bielefeld, den 29. Februar 2016 Die Geschäftsführung J. Eckardt F. Reinmöller Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20151. AllgemeinesDie Baumgarte Boiler Systems GmbH (BBS), Bielefeld, gehört als Tochtergesellschaft der Standardkessel Baumgarte Holding GmbH (SBH), Duisburg, und damit der Standardkessel Power Systems Holding GmbH (SPSH), Duisburg, an. Die Standardkessel Power Systems Holding GmbH (SPSH), die Holdinggesellschaft der Standardkessel Baumgarte Gruppe, gehört zu 100 % zum Technologiekonzern JFE Engineering Corporation (JFEE) mit Sitz in Tokio, Japan. Mit der Gesellschafterin Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, Duisburg, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Neben den Serviceaktivitäten, welche unter der Obergesellschaft SPSH in der Standardkessel Baumgarte Service Holding GmbH, Duisburg, (SBSH) gebündelt werden, wird das Neubaugeschäft unter der SBH zusammengefasst. Die SBH ist somit die Gesellschafterin der beiden Neubaugesellschaften Standardkessel GmbH (SKG) in Duisburg und Baumgarte Boiler Systems GmbH in Bielefeld. Neben dem Kerngeschäft, dem Vertrieb, Engineering, Errichtung und Inbetriebsetzung von Müll- und Ersatzbrennstoffanlagen werden Sonderlösungen zur Energieerzeugung von BBS in Europa, Amerika, Afrika und den NEMA-Staaten angeboten. 2. Geschäftsentwicklung im BerichtsjahrIm Berichtsjahr wurden in einem sehr schwierigen Marktumfeld insgesamt nur sehr wenige Aufträge für Anlagen zur Verbrennung von Ersatzbrennstoff sowie Industrie- und Hausmüll erteilt. Unsere Projektierungstätigkeit konzentrierte sich im Wesentlichen auf Projekte mit Beschäftigung für die Geschäftsjahre 2016 bis 2019. Es gibt eine starke Tendenz zu großvolumigen, langfristigen sowie internationalen Projekten mit langen Projektierungsdauern. Die im Wesentlichen durch schwierige politische und wirtschaftliche Bedingungen in einigen Ländern verursachte Marktberuhigung hat sich in 2015 unvermindert fortgesetzt. Festzustellen ist, dass die Vergabeentscheidungen sich teilweise erheblich verzögert haben und somit die Auftragseingangserwartung in 2015 nicht erreicht werden konnte. Insbesondere durch die Abrechnung eines Großprojektes konnte das erwartet deutlich positive Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreicht werden. 3. Auftragseingang und AuftragsbestandIm Geschäftsjahr 2015 haben wir unser Auftragseingangsziel verfehlt. Der erzielte Auftragseingang in Höhe von 6,7 Mio. € lag deutlich unter dem Budget von 128,2 Mio. €. Es konnte nur ein Auftrag zur Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung einer Kesselanlage mit Feuerungssystem für die Stadtwerke Gießen lieferwirksam abgeschlossen werden. Wesentliche Ursache für die Abweichung ist eine Verschiebung eines Projektes in England. Die Abarbeitung der Aufträge in Rumänien und Deutschland werden sich voraussichtlich bis in das Kalenderjahr 2018 erstrecken. Durch die Abrechnung eines Auftrages und den sehr geringen Auftragseingang hat sich der Auftragsbestand von 77,2 Mio. € auf 26,9 Mio. € zum 31.12.2015 gemindert. 4. UmsatzDer Umsatz des Geschäftsjahres belief sich auf 56,9 Mio. € und lag damit deutlich über dem Umsatz des Vorjahres in Höhe von 6,1 Mio. €. Im Geschäftsjahr wurde ein Auftrag über eine Müllverbrennungsanlage in England endabgerechnet, so dass das avisierte Umsatzziel erreicht werden konnte. 5. BeschaffungDie Gesellschaft verfügt über keine eigenen Fertigungsstätten. Die von der Gesellschaft projektierten und konstruierten Anlagen und Komponenten wurden bei geeigneten Unterlieferanten gefertigt und von dort direkt oder über unser Lager auf die jeweilige Baustelle zur Montage transportiert. Durch die laufende Überwachung von Fertigung und Montage durch eigenes Personal wurde ein Höchstmaß der erforderlichen Qualität erreicht. 6. MitarbeiterDie Zahl der Mitarbeiter hat sich im Geschäftsjahr 2015 von 57 auf 53 verringert. Zur Sicherung und zum Ausbau der Qualifikation der Mitarbeiter des Unternehmens wurden umfänglich Weiterbildungsmaßnahmen angeboten. 7. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der BBS in Höhe von 25,1 Mio. € (i.Vj. 26,9 Mio. €) wird erheblich durch die weiterhin gute Liquiditätssituation des Unternehmens beeinflusst. Die Summe aus Guthaben bei Kreditinstituten und Forderungen aus dem Cashpooling mit verbundenen Unternehmen beträgt 24,5 Mio. € (i.Vj. 26,0 Mio. €) und damit 98% (Vj. 97%) der Bilanzsumme. Die Abrechnung der Müllverbrennungsanlage in England hat sich signifikant auf die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Erzeugnissen sowie geleisteten Anzahlungen ausgewirkt. Die Passiva sind geprägt von erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (0,3 Mio. €, i. Vj. 4,9 Mio. €), Rückstellungen (11,2 Mio. €, i.Vj. 9,9 Mio. €) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (1,5 Mio. €, i.Vj. 2,6 Mio. €). Der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus der oben genannten Abrechnung der Müllbrennungsanlage in England. Das Eigenkapital zum 31.12.2015 betrug unverändert 9,4 Mio. €. Zur Ermittlung der Eigenkapitalquote wird auf Grund der für die Art unseres Geschäfts typischen hohen Bankguthaben die Bilanzsumme um den Betrag der passivierten erhaltenen Anzahlungen vermindert. Die so ermittelte Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 41 % und liegt somit 12 % unter dem Vorjahreswert. Die Liquiditätssituation ist trotz des geringen Auftragseingangs im Jahr 2015 weiterhin positiv, jedoch auf geringerem Niveau als in den Vorjahren. Die Baumgarte Boiler Systems GmbH kann sich aus dem laufenden Geschäft finanzieren. 8. ErtragslageDas Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Berichtszeitraum betrug 2,2 Mio. € (i.Vj. 3,1 Mio. €). Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hatte der erfolgreiche Abschluss eines Großprojektes in England. Weitere positive Effekte ergaben sich durch Ergebnisbeiträge aus in Vorjahren abgerechneten Aufträgen. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen / Leistungen hat sich per 31.12.2015, durch die o.g. Abrechnung, stark gemindert (- 34,5 Mio. EUR, i.Vj. Erhöhung um 7,9 Mio. EUR). Insbesondere aufgrund des üblicherweise gegen Ende eines Projekts anfallenden Subunternehmerleistungen ist der Materialaufwand auf 12,3 Mio. EUR (i.Vj. 2,5 Mio. EUR) gestiegen. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund diverser Kosteneinsparungen von 4,0 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR gemindert. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BBS weiterhin stabil. 9. Forschung und EntwicklungDer Schwerpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit lag wie in den letzten Jahren im Bereich der Verbrennungstechnologie. Des Weiteren wurde das Know-How über die Wirbelschichttechnologie weiterentwickelt. Diese Technologie stellt eine Erweiterung zur bestehenden Vorschubrosttechnik dar. Aufgrund einer sich ändernden Gesetzeslage zur Verwertung von Klärschlamm und insbesondere zur Rückgewinnung von Phosphor als Wertstoff aus Klärschlamm, sind wir als Partner in einem Verbundprojekt tätig. Das Projekt bzw. die Pilotanlage wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm ERWAS, unter dem Titel ERWAS - Verbundprojekt KRN-Mephrec: "Klärschlammverwertung Region Nürnberg - Klärschlamm zu Energie, Dünger und Eisen mit metallurgischem Phosphorrecycling in einem Verfahrensschritt" finanziell gefördert. Beim Mephrec®-Verfahren wird in einem metallurgischen Verfahrensschritt eine Sauerstoff-Schmelz-Vergasung von P-haltigen Materialien wie Klärschlamm (oder Klärschlammasche) durchgeführt. Dazu wird brikettierter Klärschlamm vergast und seine Aschebestandteile bei rund 2000°C eingeschmolzen. Die phosphorreiche flüssige Schlacke wird von der Eisenmetalllegierung getrennt abgestochen und liegt nach Erstarrung im Wasserbad in einer gut pflanzenverfügbaren Form vor. Das Düngeprodukt ist mit der Düngemittelverordnung konform. Erste Versuchsergebnisse aus der Pilotanlage werden Mitte 2016 erwartet. Die entsprechend für das Projekt bis zum Stichtag aufgelaufenen Kosten von 1,3 Mio. € wurden bei der BBS ergebniswirksam erfasst. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis zum 31.12.2015 erhaltene Zuschuss von rund 0,6 Mio. € wurde als sonstiger betrieblicher Ertrag realisiert. Zur Absicherung und Aktualisierung unserer Erfahrungen über das Betriebsverhalten, insbesondere Verschmutzungs- und Korrosionsverhalten, von Abfallverwertungsanlagen wurden die systematischen Analysen der Stäube und Schlacken sowie des Verschmutzungs- und Korrosionsverhaltens der Heizflächen in verschiedenen Müllkesseln weitergeführt und um die Wasser- und Dampfanalytik erweitert. Die Erfahrungen aus dem Wartungsvertrag Oostende, durch den wir direkte Betriebserfahrungen erlangen, werden systematisch analysiert. Die Rückschlüsse hieraus fließen kontinuierlich in die aktuellen Projekte ein. Die Entwicklungen zur Verbesserung des Korrosionsschutzes von Kessel Heizflächen wurden konsequent fortgeführt bzw. erweitert und weitere Einbauten in bestehende Anlagen vorgenommen. Mit Blick auf eine Steigerung der Verwertungseffizienz unserer Anlagen liegt ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt auf der Wirkungsgradsteigerung. 10. Ereignisse von besonderer Bedeutung - NachtragsberichtEreignisse von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres zum 31.12.2015 nicht eingetreten. 11. RisikomanagementAls Gesellschaft einer global agierenden Unternehmensgruppe ist BBS Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Da unternehmerisches Handeln untrennbar mit dem Eingehen von Risiken verbunden ist, ist das Hauptziel des Risikomanagements, sicherzustellen, dass Risiken kalkuliert eingegangen werden und verantwortungsvoll mit ihnen umgegangen wird. Für die frühzeitige Erkennung von Risiken aus den im Anlagenbau typischen langfristigen Projekten und der Auftragsabwicklung wird ein aussagekräftiges Controllingsystem genutzt. Die erkennbaren Risiken aus diesen Aufträgen sind in dem Jahresabschluss berücksichtigt worden. Darüber hinaus ist ein Risiko-Früherkennungssystem institutionalisiert. Ziel dieses Risiko-Früherkennungssystems ist es, Risiken aus der unternehmerischen Tätigkeit systematisch zu identifizieren, zu bewerten und risikobewusst steuern und überwachen zu können. So sollen existenzgefährdende Risiken im Vorfeld ausgeschlossen werden. Das Risikomanagement selbst wird einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung unterzogen. Die Gesamtrisikosituation wird mindestens quartalsweise im Rahmen der Geschäftsführungssitzungen thematisiert. Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken der BBS dargestellt: • AbsatzmarktrisikenBBS bewegt sich in durch die Gesetzgebung stark beeinflussten Märkten (Subventionierung erneuerbarer Energien, Umweltgesetzgebungen, Deponieverbote, etc.). Kurz- und mittelfristig sind diese Risiken als hoch einzuschätzen, mittel- und langfristig aber eher gemindert. Aufgrund des allgemeinen Trends zu verstärktem Umweltbewusstsein erwarten wir in Europa, insbesondere im osteuropäischen Raum, aber auch in Übersee eher eine Zunahme von Gesetzen, die einen Ausbau unseres Geschäftes ermöglichen. Unser Unternehmen ist von der Auslastung seiner Kapazitäten abhängig. Auftragsverschiebungen oder -ausfälle können zu temporären Unterauslastungen mit entsprechender Ergebnisauswirkung führen, die wir teilweise mit entsprechenden Arbeitszeitmodellen auffangen können. Die geringen Vergabevolumen in Europa und die verzögerten Auftragserteilungen führen bei der BBS sehr wahrscheinlich kurzfristig zu einer nennenswerten Unterauslastung. • BeschaffungsmarktrisikenRisiken aus schwankenden Preisen begegnen wir möglichst durch verbindliche Angebote unserer Zulieferer, bevor wir selbst Lieferverpflichtungen eingehen. Eventuell auftretenden Kapazitätsengpässen und Preissteigerungen bei unseren Zulieferern begegnen wir mit langfristigen Rahmenverträgen. Gleichzeitig reduzieren wir auf diese Weise das Risiko aus der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten für Know-how trächtige Komponenten. Das als Folge des Outsourcings von Produktionskapazitäten erhöhte Schnittstellenrisiko egalisieren wir durch verstärkte Qualitätsüberwachung bei unseren Partnern. Die derzeitige Situation an den Finanzmärkten kann zu einem erhöhten Ausfallrisiko wichtiger Lieferanten führen. Auch unter Nutzung unserer Branchenkenntnisse versuchen wir die Ausfallwahrscheinlichkeiten einzuschätzen und aktiv die Risiken zu begrenzen. Grundsätzlich werden diese Risiken aber als gering bewertet. • Spezifische Risiken des AnlagenbausBBS hat sich konsequent auf Schlüsseltechnologien konzentriert. Auf dem Weg zum Systemanbieter integriert BBS Unterlieferanten und Projektpartner. Der Erhalt und Ausbau des eigenen Know-Hows für diese Komponenten ist entscheidend für die Beherrschung projektspezifischer Risiken. Gleichzeitig werden neue Projekte im Angebotsstadium detailliert und interdisziplinär hinsichtlich ihrer Risiken analysiert. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenz und binden für die erweiterten Lieferumfänge erfahrene Lieferanten ein. So vermeiden wir technisch nicht beherrschbare Aufträge und grenzen verbleibende technische Risiken stark ein. Bei den von uns errichteten Anlagen mit hohen Einzelvolumina ergeben sich Risiken vor allem aus sich verändernden Rahmenbedingungen während der Projektlaufzeit. Gleichzeitig sind Meilensteine und Fertigstellungstermine üblicherweise mit Vertragsstrafen belegt, so dass unvorhersehbare Risiken in der Auftragsabwicklung Risiken für das Auftragsergebnis bedeuten können. BBS versucht, nicht alle aus der Abwicklung von Großaufträgen resultierenden Risiken zu übernehmen, sondern einen Teil bei dem Auftraggeber zu belassen und einen weiteren Teil an Lieferanten und Versicherer weiterzugeben. Die verbleibenden Risiken werden aktiv durch eine ständig optimierte Ablauforganisation, den Einsatz erfahrener und hervorragend ausgebildeter Projektmanager und die Reduzierung von Schnittstellen gemanagt. Mögliche Risiken hieraus werden als moderat angesehen. • Personelle RisikenDer weitere Erfolg unseres Unternehmens ist davon abhängig, auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und die Kompetenzen zu halten. Einen ebenfalls sehr hohen Stellenwert hat die gezielte Personalentwicklung, um den wachsenden internationalen Aufgaben in der Projektierung und Abwicklung gerecht zu werden. Dem Risiko, gute Mitarbeiter zu verlieren, begegnen wir mit Personalentwicklungsmaßnahmen und guten Rahmenbedingungen. Das Risiko wird aber als moderat bewertet. • Finanzielle RisikenDer Gesellschaft werden über die Standardkessel Power Systems Holding GmbH einzelne Aval Kreditlinien bei verschiedenen Banken bereitgestellt. Das Risiko der Inanspruchnahme wird gering eingeschätzt, da bezüglich der abgesicherten Verpflichtungen keine Störungen bekannt oder ersichtlich sind, die die vertragsgemäße Erfüllung gefährden könnten. Übliche Forderungsausfallrisiken begrenzen wir durch ein striktes Forderungsmanagement. Die Risiken sind als gering einzuschätzen. Durch die Internationalisierung des Geschäfts über den Euro-Raum hinaus, unterliegt die BBS im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit auch Währungsrisiken. Zur Absicherung von Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Im Rahmen von bereits fakturierten Lieferungen und Leistungen sowie zukünftig erwarteten Zahlungsein- und Zahlungsausgängen aus schwebenden Geschäften in verschiedenen Fremdwährungen wird das Währungsrisiko aufgrund von Fremdwährungsschwankungen (Wertänderungsrisiko) mit Hilfe von Terminkäufen und -verkäufen (Devisentermingeschäfte) abgesichert. Darüber hinaus wird mittels entsprechender projektbezogener Maßnahmen (wie z.B. Einkauf lokal oder global in Vertragswährung eines Kundenauftrags) versucht, das Währungsrisiko zu minimieren. Zur Beschränkung des Ausfallrisikos werden Geschäfte mit Derivaten nur im Rahmen festgelegter Risikolimits mit Banken hoher Bonität getätigt. Zum Bilanzstichtag hatte die BBS keine derartigen Termingeschäfte abgeschlossen. Unser Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung unseres Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Finanzpositionen managen wir mit einer konservativen Risikopolitik. 12. Ausblick/Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungFür das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir wieder einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Auftragseingang. Der strategische Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit wird weiterhin auf der Vermarktung von Feuerungs- und Dampferzeugungssystemen inkl. zugehöriger Komponenten bis hin zu schlüsselfertige Anlagen für die thermische Verwertung von Abfällen bzw. von Produkten aus Müllaufbereitungsanlagen liegen. Die Außenwahrnehmung des Unternehmens hat sich entsprechend der Zielsetzung dahingehend verändert, dass Kunden, Berater und Ingenieurunternehmen BBS als Partner für die Lieferung gesamter Systeme verstehen und verstärkt Lieferungen mit erweiterten Umfängen anfragen. Der deutsche Entsorgungsmarkt für den Neubau von Anlagen zur Thermischen Abfallverwertung ist gesättigt. Dieser Markt wird zukünftig durch Ersatzbau und Instandhaltung geprägt sein. Die notwendigen Schritte für eine erfolgreiche direkte Akquisition von Aufträgen in den Mitgliedsländern der EU wurden eingeleitet und umgesetzt. Märkte wie Skandinavien und Großbritannien bleiben kurzfristig die Schlüsselmärkte. Mittelfristig werden die neuen EU-Länder in Osteuropa, die Golfregion, Polen und ferne Märkte wie Brasilien den Kreis der Lieferregionen erweitern. Im Geschäftsjahr 2016 wird voraussichtlich kein Großauftrag abgerechnet und somit wird der Umsatz in 2016 deutlich unter Vorjahresniveau erwartet. Abgeleitet aus dieser strategischen Zielsetzung und der damit verbundenen kurz-bis mittelfristigen Unterauslastung wird für das Jahr 2016 ein deutlich negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartet.
Bielefeld, den 29. Februar 2016 Die Geschäftsführung J. Eckardt F. Reinmöller Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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