WOA
Festival GmbH
Wacken
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Bilanz
nach Handelsrecht
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.084.245,92 |
5.043,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
69.066,00 |
|
| II.
Sachanlagen |
1.015.179,92 |
5.043,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
24.693.192,77 |
25.526.315,37 |
| I.
Vorräte |
322.523,15 |
425.574,14 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
10.129.048,20 |
8.644.430,69 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
78.161,22 |
6.570.000,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
14.241.621,42 |
16.456.310,54 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
18.920,29 |
|
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
769.784,95 |
|
| Aktiva |
26.566.143,93 |
25.531.358,37 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
1.182.803,54 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
786.156,25 |
|
| III.
Gewinnvortrag |
157.803,54 |
-1.469.819,77 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
1.738.744,74 |
-2.627.623,31 |
| V.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
769.784,95 |
|
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
349.444,44 |
350.000,00 |
| C.
Rückstellungen |
2.624.435,97 |
381.797,60 |
| D.
Verbindlichkeiten |
1.438.950,10 |
434.555,27 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
22.153.313,42 |
23.182.201,96 |
| Passiva |
26.566.143,93 |
25.531.358,37 |
Anhang
Allgemeine Hinweise
Das Unternehmen ist unter der Firma WOA Festival GmbH
mit Sitz in Wacken im Handelsregister von Pinneberg unter
der Handelsregisternummer HRB14387 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff. und §§ 264
ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des
GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für
kleine Kapitalgesellschaften.
Die Vorjahreszahlen sind mit denen des
Geschäftsjahres nicht vergleichbar. Mit Wirkung zum
01. Januar 2021 wurden die ICS Marketing GmbH und die
metaltunes UG (haftungsbeschränkt) auf die
Gesellschaft verschmolzen. Mit Wirkung zum 01. Oktober 2021
wurde die ICS Festival Service GmbH auf die Gesellschaft
verschmolzen. Die Vermögensaufnahmen erfolgten jeweils
unter Buchwertfortführung nach § 24 UmwG.Es
ist keine Anpassung der Vorjahreswerte
vorgenommen worden.
In den folgenden wesentlichen Bilanzpositionen wurden
zum 01. Januar 2021 bzw. zum 01. Oktober 2021 durch
Verschmelzung übernommen: Anlagevermögen
(TEUR 1.068), Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände
(TEUR 798), Forderungen gegen Gesellschafter
(TEUR 5.412), liquide Mittel (TEUR 2.411),
Pensionsrückstellung nach Verrechnung mit Aktivwerten
(TEUR 440), Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen (TEUR 1.259), Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
(TEUR 7.262). Die Verschmelzungen führten insgeamt zu
einer Erhöhung des Vermögens der Gesellschaft in
Höhe von EUR 786.156,25, welche zu einer
entsprechenden Veränderung des Eigenkapitals
(Einstellung in die Kapitalrücklage) geführt hat.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der
Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder
Wertminderungen erforderlich ist, werden
außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der
sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden
Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung
außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der
voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens erfolgen
grundsätzlich zeitanteilig.
Erhaltene Zuschüsse und Fördermittel
für Investitionen werden in einem Sonderposten
für Zuschüsse und Zulagen abgegrenzt.
Für Teile der Vorräte (19.500,00) wurden
Festwerte gebildet.
Die Bestände an
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu
durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren
Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder
niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im
Vorratsvermögen, die sich aus
überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter
Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten
ergeben, sind durch angemessene Abwertungen
berücksichtigt.
Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert
angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die
Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung
getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale
Abschläge berücksichtigt.
Das Wahlrecht zum Ansatz
aktiver latenter Steuern gemäß § 274
Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.
Den
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen liegt eine versicherungsmathematische
Berechnung auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von
Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Berechnung ermittelt
die Versorgungsverpflichtungen auf Basis des
Teilwertverfahrens, wobei von dem von der Deutschen
Bundesbank auf Basis der durchschnittlichen
Marktzinssätze der letzten zehn Jahre
veröffentlichten Zinssatz für eine pauschal
angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen wird.
Die grundlegenden Annahmen der Berechnung stellen sich wie
folgt dar:
Zinssatz
|
1,87
|
%
|
Gehaltssteigerung
|
0,00
|
%
|
Fluktuationsrate
|
0,00
|
%
|
Rentensteigerung
|
0,00
|
%
|
Es werden Wertpapierdepotbestände
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den
Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Die Bewertung
der Wertpapierdepotbestände erfolgt gem. § 253
Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert, wie
dieser sich aus dem von der Fondsgesellschaft mitgeteilten
Stichtagswert zum 31. Dezember 2021 ergeben.
Bei der Bildung von Pensionsrückstellungen wird
der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden
Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet
(Nettomethode). Änderungen des
Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis
ausgewiesen.
Die
Steuerrückstellungen und die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu
Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.
Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt
aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der
Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen
nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe
von TEUR 770 aus. Es wird unter der Annahme der
Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2
HGB) bilanziert. Die Finanz- und Ertragsplanung weisen
für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 positive
betriebliche Ergebnisse aus. Unter Berücksichtigung
der positiven Ertrags- und Liquiditätsplanungen
für die Folgejahre besteht eine positive
Unternehmensfortführungsprognose und somit
keine Überschuldung der Gesellschaft im Sinne des
§ 19 Insolvenzverordnung. Nach der Finanzplanung
(bis mindestens 2023) ist die Zahlungsfähigkeit
uneingeschränkt gewährleistet.
Ausschüttungssperre
Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. §
268 Abs. 8 HGB in Höhe von EUR 73.080,74. Diese
resultiert aus:
· der Aktivierung von
Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert
Sonderposten
Erhaltene öffentliche Zuschüsse für
Investitionen werden über die Laufzeit der
geförderten Anlagegüter entsprechend dem
Abschreibungsverlauf verteilt. Der auf die noch
verbleibende Nutzungsdauer entfallende Zuschuss ist im
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen
ausgewiesen.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
Der Barwert der Versorgungsverpflichtungen
beträgt unter Berücksichtigung des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes, der für die bei
der Berechnung zugrunde gelegte Restlaufzeit aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt wurde, TEUR
1.747.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der
Versorgungsverpflichtungen unter Berücksichtigung des
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Barwert unter
Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren beträgt TEUR 167.
Die Wertpapierdepotbestände, die
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der
Altersversorgungsverpflichtung verrechnet werden, betragen
TEUR 1.314.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben im
Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis
zu einem Jahr.
Es bestehen ausschließlich branchenübliche
Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw.
erweiterten Eigentumsvorbehalten und
Gewährleistungsverpflichtungen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen in Höhe von TEUR 7.005 sonstige
finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende
Sachverhalte (in TEUR):
|
|
|
|
31.12.2021
|
|
Verpflichtungen
|
gesamt
|
|
bis
|
1 Jahr bis
|
über
|
|
|
1 Jahr
|
5 Jahre
|
5 Jahre
|
|
aus Miet- und
Leasingverträgen
|
613
|
3.160
|
2.117
|
5.890
|
Bestellobligo aus
erteilten Aufträgen
zu Waren und Dienstleistungen
|
758
|
357
|
0
|
1.115
|
|
|
|
|
7.005
|
Sonstige Angaben
Vorschüsse und Kredite zugunsten von Mitgliedern
der Geschäftsführung
Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden
gewährt (Saldo am Stichtag):
· Darlehen mit einem Zinssatz von 2,10%
p.a. in Höhe von EUR 2.408.418,74, die jederzeit
rückzahlbar sind.
· Beträge in Höhe von
EUR 87.067,85, die auf einem Verrechnungskonto erfasst
sind und die jederzeit rückzahlbar sind. Sie werden
mit einem Zinssatz von 1,00% p.a. verzinst.
Es wurden an Mitglieder der
Geschäftsführung Vorschüsse und Kredite von
EUR 48.715,64 im Geschäftsjahr neu gewährt.
Bei den vorgenannten Forderungen handelt es sich
zugleich in voller Höhe um Forderungen gegen
Gesellschafter.
Mitarbeiter
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr
durchschnittlich 34 Mitarbeiter beschäftigt.
Wacken, den 22. Juni
2022
gez.
Holger Hübner, WOA Festival GmbH
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.09.2022
festgestellt.
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