Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
IIC International AG
Breisacher Straße 86, 79110 Freiburg im Breisgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maria Salamone seit 28.3.2023 | Prokura |
Benjamin Winterhalter seit 28.3.2023 | Prokura |
Wolfgang Emil Walk seit 17.6.2014 | Vorsitzender des Vorstands |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 90.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IIC International AGFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. I. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die IIC International AG ist ein international tätiges Handelsunternehmen in den Bereichen: • Kunststoffverpackungen für die Lebensmittel- und Chemieindustrie • Aluminumfolien für die Lebensmittelindustrie und die technische Industrie • Soja- und Gewürzprodukte für die Lebensmittelindustrie • Foodtrailer / Anhänger für den Eventbereich Bei den Artikeln handelt es sich um technologisch anspruchsvolle Produkte, welche teilweise für den Kunden auftragsbezogen, gemeinsam mit unseren Partnern (Vorlieferanten), entwickelt werden. Absatzmärkte sind: • UK • Irland • Island • Australien • Niederlande • Frankreich • Italien • Skandinavien • Japan • Rumänien • Schweden Beschaffungsmärkte sind: • China • Deutschland • Baltikum • Peru • Indien • Indonesien • Türkei • Schweden Hauptsitz der Firma ist Freiburg. Die IIC International AG AG hat zum Abschlussstichtag eine Tochtergesellschaft, welche von Ihrem Firmensitz aus verwaltet wird. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung wird nicht durch die Gesellschaft betrieben. Neu- und Weiterentwicklungen, insbesondere von Kunststoffverpackungen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden realisiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland im Jahr 2023 waren durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, die für das Geschäftsjahr unserer Aktiengesellschaft von hoher Relevanz waren. Laut den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr, während das kalenderbereinigte Wirtschaftswachstum bei 1,6 % lag. Die deutsche Wirtschaft sah sich weiterhin erheblichen Herausforderungen durch den Ukrainekonflikt und extreme Erhöhungen der Energiepreise ausgesetzt. Zusätzlich belasteten Material- und Lieferengpässe, steigende Preise für Konsumgüter sowie ein signifikanter Fachkräftemangel die Wirtschaft. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt gut behaupten, wobei das BIP im Jahr 2023 um 1,0 % höher lag als im Vor-Corona-Jahr 2019. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung wuchs 2023 insgesamt um 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen war jedoch uneinheitlich. Dienstleistungsbereiche profitierten von Nachholeffekten und verzeichneten ein starkes Wachstum. Im Gegensatz dazu ging die Bruttowertschöpfung im Handel zurück, nachdem sie im Vorjahr gestiegen war. Die privaten Konsumausgaben stellten eine wichtige Stütze des Wirtschaftswachstums dar. Sie stiegen preisbereinigt um 4,3 % im Vergleich zum Vorjahr und näherten sich fast dem Niveau von 2019 an. Besonders Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie für Freizeit, Unterhaltung und Kultur stiegen signifikant. Die staatlichen Konsumausgaben erhöhten sich moderat um 1,0 %, wobei verstärkte Investitionen in die Versorgung und Unterbringung von Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Ländern zu verzeichnen waren. Trotz starker Preisanstiege verzeichnete der Außenhandel ein Wachstum. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen um 2,8 %, während die Importe um 6,0 % zunahmen. Dieses Ungleichgewicht führte dazu, dass der Außenbeitrag insgesamt das BIP-Wachstum dämpfte. Die extremen Erhöhungen der Energiepreise stellten eine erhebliche Herausforderung dar. Im Jahr 2023 stiegen die Energiepreise im Durchschnitt um 15,3 %, was sich stark auf die Produktionskosten und die Lebenshaltungskosten auswirkte. Dies führte zu einer Inflationsrate von 6,1 % im Jahresdurchschnitt, hauptsächlich bedingt durch die geopolitischen Spannungen und den Rückgang der Gaslieferungen aus Russland. Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen im Jahr 2023 um 2,5 %, getrieben durch verstärkte Investitionen in Digitalisierung und erneuerbare Energien. Unternehmen investierten zunehmend in Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Auch der Bau von Wohn- und Gewerbeimmobilien erlebte einen leichten Aufschwung, unterstützt durch staatliche Förderprogramme und niedrige Zinssätze. Gesamtwirtschaftliche Lage in Europa Im Jahr 2023 stieg das reale BIP in der Europäischen Union (EU-27) um rund 1,0 % gegenüber dem Vorjahr, während das BIP in der Eurozone ebenfalls um rund 1,0 % zunahm. Dies zeigt, dass 2023 ein Jahr der vorsichtigen Erholung für die EU-Wirtschaft war. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Auswirkungen der Pandemie hatten Auswirkungen auf alle europäischen Länder. Während 2021 alle EU-Länder einen Rückgang der Wirtschaftsleistung verzeichneten, erholten sie sich im Jahr 2023, doch die wirtschaftliche Erholung setzte sich 2023 nur langsam fort. Aktuelle Prognosen führender Organisationen und Wirtschaftsinstitute zur Entwicklung des BIP deuten darauf hin, dass die wirtschaftliche Erholung noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Der Binnenmarkt der Europäischen Union bleibt auch nach dem Austritt Großbritanniens (Brexit) der größte Wirtschaftsraum der Welt, weist jedoch bedeutende Unterschiede hinsichtlich der nationalen und regionalen Wirtschaftsleistung auf. Weltwirtschaft Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2023 weiter eingetrübt, und die Risiken haben zugenommen. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremst die globale Entwicklung zusätzlich. Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spüren die größten Auswirkungen; ihr Wachstum hat sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt. In ganz Europa kommt ein schwächeres Verbrauchervertrauen hinzu, und die Dynamik im verarbeitenden Gewerbe hat sich aufgrund nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten verlangsamt. Unterschiede innerhalb Europas beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen: Das produzierende Gewerbe ist viel stärker von den gestiegenen Energiepreisen betroffen als der Dienstleistungssektor. Quellen: • Statistisches Bundesamt (Destatis) • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz • Eurostat • OECD • ifo Institut • Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) Kunststoffverpackungen Die Hersteller von Verpackungen in Deutschland konnten 2023 trotz vieler unerwarteter Entwicklungen, ihren Umsatz um mehr als 10 % auf mehr als 85 Mrd. EUR steigern. Ein erheblicher Teil dieser Umsatzsteigerung war allerdings auf Kostensteigerungen zurückzuführen, allen voran bei der Energie. Die Menge der verarbeiteten Kunststoffe ging 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 13,4 Mio. t zurück, was einem Rückgang von 1,5 % entspricht. Maßgeblich für den Rückgang der Verarbeitungsmenge waren die ungünstigen Konjunkturbedingungen in der Chemie- und Fahrzeugindustrie und der Rückgang der Nachfrage nach Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Am deutlichsten fiel die positive Umsatzentwicklung in der Kunststoffverpackungsbranche mit einem Wachstum um 13,75 % aus, gefolgt von den Herstellern von Bauprodukten mit 11,83 %, technischen Anwendungen mit 11,45 % und den Herstellern von Konsumprodukten mit einem Umsatz-Plus von 10,97 %. Nach Auskunft des Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff konnten die Unternehmen aus den Bereichen langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme aus Kunststoff auf ein gutes Jahr 2023 zurückblicken. Trotz Engpässen bei der Materialversorgung, deutlichen Preissteigerungen bei Rohstoffen sowie für Strom und Gas, haben sich die Märkte gut und robust behaupten können. Auch für das Jahr 2024 bleiben die Marktteilnehmer zuversichtlich und optimistisch. Allerdings wurden aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen wie Ukraine-Krieg, Inflation, Konsumzurückhaltung, Lieferkettenproblematik die Erwartungen auf eine mindestens seitwärts gerichteter Entwicklung angepasst. (K-Zeitung) Aluminium Die Aluminiumnotierungen an der London Metall Exchange (LME) erhöhten sich im Jahresvergleich leicht. Jahr 2023: Eröffnung: 2.650,00 USD, Hoch: 3.850,00 USD, Tief: 2.250,00 USD, Schluss: 2.500,00 USD Veränderung: -5,66 % Im Jahresdurchschnitt 2023 lag der Preis bei 2.560,00 USD pro Tonne. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag der Jahresdurchschnittspreis bei 2.244,91 USD. Die Metallbestände in den Lagerhäusern der LME waren zum Jahresende 2023 mit 780.000 t leicht niedriger als Ende Dezember 2023 mit 836.400 t. Der Euro veränderte sich im Jahresdurchschnitt in Relation zum US-Dollar von 1,052 USD/EUR im Jahr 2023 um 6,12 % auf 1,115 USD/EUR. Das 2021 von der EU eingeleitete Antidumpingverfahren gegen Aluminiumimporte aus China beeinflusste die Importe in die EU weiterhin negativ. Dies führte zu einem Nachfragerückgang und die IIC International AG reduzierte ihre Aluminiumimporte. Aufgrund des Mangels und der hohen Preise an Aluminium in Europa stieg die Nachfrage leicht auf hohem Preisniveau. In diesem Fall wird die IIC AG dieses Geschäft wieder anfahren, solange die Margen interessant sind. Soja und Gewürze Trotz der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie stellte die deutsche Ernährungsindustrie ihre Leistungsfähigkeit im Jahr 2023 erneut unter Beweis und konnte das Umsatzniveau des Vorjahres halten. Über 84 Millionen qualitäts- und preisbewusste Konsumenten entscheiden täglich an der Ladentheke über den Erfolg von Produkten und Herstellern. Mit mehr als 175.000 Produkten ist das Lebensmittelangebot in Deutschland heute so hochwertig, sicher, nachhaltig, vielfältig und preiswert wie noch nie. Gleichzeitig war der Wettbewerb noch nie so hart. Das Konsumklima leidet unter hohen Preisen und der Corona-Pandemie 2020 und 2021 sowie dem Ukraine-Krieg 2022 und 2023. Infolgedessen musste das Konsumklima - nach einer stabilen positiven Entwicklung der Vorjahre - während der Corona-Pandemie starke Einbußen hinnehmen. Die schätzungsweise 2.880 Naturkostläden erreichten einen Gesamtumsatz von ca. 5,10 Mrd. EUR, was einem Wachstum von 3,66 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die außergewöhnlichen Erfolge der Naturkostanbieter veranlassten auch den traditionellen Lebensmitteleinzelhandel sowie die Discounter, ihr Sortiment, um Ökoprodukte zu ergänzen. Ca. 62 % der Verbraucher kaufen inzwischen Bio-Produkte in den Geschäften der Supermarktketten, wo sie auch die konventionellen Lebensmittel einkaufen. Durch die Preissteigerungen bei Lebensmitteln im Jahr 2023 um bis zu 25 % brach der Umsatz im Bio-Bereich ein. Es wird erwartet, dass die Verbraucher aufgrund der weiterhin hohen Preise zunehmend auf konventionell hergestellte Lebensmittel umsteigen werden. Der Wettbewerb hat sich aufgrund der hohen Preise im Jahr 2023 nochmals erheblich verschärft, da etablierte Fleischproduzenten mit umfangreichen Werbebudgets in den veganen Markt eingestiegen sind. Material- oder Logistikengpässe waren im Jahr 2023 nicht zu verzeichnen. Gegen Ende 2023 sind die Preise für Monomaterialien teilweise stark gefallen. Neben den Sojaproteinen drängen immer mehr andere pflanzliche Proteinderivate, hergestellt aus Reis, Hanf, Erbsen, Linsen, Bohnen und Weizen, auf den Markt. 2. Gesamtgeschäftsverlauf und Lage der IIC INTERNATIONAL AG Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die IIC INTERNATIONAL AG einen Umsatz von EUR 18.492.280, im Vergleich zu EUR 20.125.354 im Vorjahr. Dies entspricht einem absoluten Umsatzrückgang von EUR 1.633.074 und einem relativen Rückgang 8,11 %. Das Jahr 2023 brachte nach wie vor unerwartete Herausforderungen mit sich, darunter der Ukrainekonflikt, die Energiekrise und durch die Verunsicherung der Verbraucher. Diese Faktoren führten zunächst zu extremen Preisanstiegen und Rohstoffknappheit. Im Jahr 2023 jedoch sind die Preise für Rohstoffe und Commodities stark gefallen. Die Logistikkosten welche teilweise Verfünffachung erlebten sind ebenfalls sehr stark gefallen und verweilten auf einem Niveau von rund 2.000 USD für eine 40`Conatiner von Shanghai nach Rotterdam. Auch die Rohstoffpreise, insbesondere für Kunststoffe, Aluminium und Proteine, gingen Ende 2023 deutlich zurück. Dies war teilweise darauf zurückzuführen, dass viele Marktteilnehmer ihre Lagerbestände im Jahr 2022 coronabedingt aufgefüllt hatten und nun diese zuerst abverkaufen müssen, bevor neue Bestellungen getätigt werden. Die IIC INTERNATIONAL AG hielt Ihre Bestände im Vergleich zum Vorjahr konstant auf niedrigem Niveau. Ursprünglich war für das Jahr 2023 ein Umsatzziel von EUR 20.000.000 geplant. Aufgrund der stark fallenden Preise reduzierte sich der Umsatz um rund 7.5 % im Vergleich zum geplanten Umsatz. Das Devisenmanagement der IIC AG zielt darauf ab, Einkaufspreise zu senken. Durch geschicktes Management und Optimierung der Grundgeschäfte unter Berücksichtigung von Parametern wie Ein- und Verkaufspreisen, Nachfrage, Angebot, Wechselkursen und Markterwartungen konnte das Unternehmen nachhaltige Erträge erzielen. Die Umsatzerlöse und ihre relativen Anteile am Gesamtumsatz setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
Die Umsätze im Verpackungsbereich haben sich sowohl preislich als auch mengenmäßig positiv entwickelt und verzeichnen eine Steigerung von 8,18 %, obwohl die Rohstoffpreise gefallen sind. Die Märkte in Großbritannien und Australien bleiben nach wie vor von höchster Bedeutung für die IIC INTERNATIONAL AG in diesem Segment. Die Auswirkungen des Brexits und der Pandemie und anderer wirtschaftlicher Unwägbarkeiten haben das Geschäft der IIC INTERNATIONAL AG eher positiv beeinflusst. Im Jahr 2023 konnten wir im Verpackungsbereich erfolgreich neue Kunden gewinnen und die Bestandskunden halten. Alle zugesagten Mengen werden von unseren Kunden eingehalten. Für das Jahr 2024 erwarten wir weitere Zuwächse. Im Bereich Aluminium verzeichneten wir einen starken Rückgang von 78,78 %. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die endgültige Festlegung von Antidumpingzöllen der Europäischen Gemeinschaft für Aluminiumfolien aus China zurückzuführen. In diesem Bereich erwarten wir im Jahr 2024 unbedeutende Umsätze. Die ist unter anderem der am 17.05.2023 in Kraft getretenen CBAM-Verordnung geschuldet. CBAM (auch CO 2 -Grenzausgleichsmechanismus, englisch Carbon Border Adjustment Mechanism, kurz CBAM) ist ein Grenzausgleichsmechanismus im Rahmen der Klimapolitik der Europäischen Union. Der Grenzausgleich soll in bestimmten Wirtschaftssektoren, die vom EU-Emissionshandel umfasst sind, die Verlagerung von Treibhausgasemissionen in Nicht-EU-Länder verhindern. In diesen Drittländern entstehen zugleich Anreize, dort Emissionen zu verringern. Die hohen Kosten und der Aufwand mit den Meldungen erschweren das Geschäft mit Aluminium zusätzlich. Die Umsätze im Bereich Soja, Gewürze und Zusatzstoffe verzeichneten einen Preisbedingten Rückgang um 25.88 %. Die Absatzmengen sind gestiegen und steigen im Jahr 2024 weiter. Im Bereich der pflanzlichen Proteine sehr wir und verzeichnen wir die stärksten Zuwachsraten. Im Jahr 2024 stellen wir auf eine komplett neue Webseite und Kommunikationsstrategie um. Der Bereich Sonstige verzeichnete einen Zuwachs von 9.36 %. Die Zunahme resultiert insbesondere durch den Import und Weiterverkauf von Teilen (Rohlinge) für die eigene Tochtergesellschaft. Die Materialaufwandsquote beträgt 75,09 % (Vorjahr 79,65 %) Rückgang um 4,56 % . Der Aufschlagssatz beträgt 33,18 % (Vorjahr 25,65 %) Verbesserung um 7,62 %. Die Handelsspanne beträgt 24,91 % (Vorjahr 20,35 %) Verbesserung um 4,56 %. Der Umsatz je EUR Personalaufwand beträgt 25,39 EUR (Vorjahr 28,18 EUR) Rückgang um 9,90 %. Die Provisionen für das Jahr 2023 betragen 198.846 EUR (Vorjahr 212.133 EUR) und verringerten sich somit um 6,26 % Die Ausgangsfrachten betragen 895.611 EUR (Vorjahr 911.451 EUR) und verringerten sich somit um 1,73 % Der prozentuale Anteil der Ausgansfrachten bezogen auf den Gesamtumsatz im Jahr 2023 beträgt 4,84 % (Vorjahr 4,52 %) und erhöhte sich somit um 7 %. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanzielle Situation wird als positiv bewertet. Der Nettocashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) belief sich im aktuellen Berichtsjahr auf TEUR 542, während er im Vorjahr bei TEUR 622 lag. Durch die Kombination von Cashflow aus operativer Tätigkeit, Kreditlinien der Banken und Factoring können Zahlungen an Lieferanten innerhalb von 13 Tagen (Vorjahr 14 Tagen) geleistet werden. Die Umsatzrendite beträgt 1,87 % (Vorjahr 1,71 %) Verbesserung um 6,35 % Die Gesamtkapitalrendite beträgt 6,87 % (Vorjahr 4,59 %) Verbesserung um 49,6 % Das EBIT beträgt TEUR 1.165 (Vorjahr TEUR 787) Verbesserung um 48 % Die EBIT - Marge beträgt 6,32 % (Vorjahr 3,91 %) Verbesserung um 61 % Vermögenslage: Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens (Anlagevermögen und langfristige sonstige Aktiva) an der Bilanzsumme beträgt 20,00 % (Vorjahr 23 %) und ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Im Bereich des Umlaufvermögens ist die Vorräteintensität gleichgeblieben. Die liquiden Mittel beliefen sich auf TEUR 4.072, was auf eine ausgezeichnete Liquidität des Unternehmens hinweist. Die Quote der liquiden Mittel beträgt 29 % (Vorjahr 31 %). Das Eigenkapital beträgt TEUR 4.252 (Vorjahr TEUR 3.907), was einer Zunahme von rund 9 % entspricht. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 458 oder 3,3 % auf TEUR 14.106 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 30 % (Vorjahr 29 %). Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten beliefen sich zum Stichtag auf TEUR 8.094 und betreffen ausschließlich kurzfristige Betriebsmittel und Kontokorrentverbindlichkeiten. 3. Gesamtaussage Trotz der anhaltenden Ukraine-Krise und der nachlassenden Auswirkungen der Corona-Krise bewerten wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv. Unsere Ergebnisentwicklung bleibt stabil und positiv. Unsere Finanzstrategie zielt darauf ab, Verbindlichkeiten innerhalb der festgelegten Fristen zu begleichen und Forderungen gemäß den vereinbarten Zahlungsbedingungen einzuziehen. Im abgelaufenen Berichtsjahr konnten wir durch rechtzeitige Zahlungen bei sämtlichen Lieferverbindlichkeiten Skontoabzüge realisieren. Sowohl die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten als auch die getroffenen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurz - und mittelfristige Vermögenswerte abgesichert. III. Prognosebericht: Trotz der ungünstigen Auswirkungen der Ukrainekrise, des Brexits, der Corona-Pandemie, EU-Maßnahmen und der Volatilität der Rohstoff- und Transportpreise, konnte die IIC INTERNATIONAL AG das Jahr 2023 erfreulicherweise äußerst profitabel abschließen. Die IIC INTERNATIONAL AG verfolgt stabile und belastbare Geschäftsmodelle und hat im Jahr 2023 trotz erheblich gestiegenen Zinsen einen positiven Jahresüberschuss erzielt. Auch für das Jahr 2024 erwarten wir bei unverändertem Umsatz ein Ergebnis und eine Umsatzrendite auf Vorjahresniveau. Unserer übersichtlichen und flexiblen Kostenstrukturen sowie verlässlicher Finanzierungspartner sind wir in der Lage, nachhaltige Stärke und Stabilität in allen Unternehmensbereichen. Die interne Marketingabteilung, die seit 2018 besteht, hat sich trotz der damit verbundenen Kosten als richtige Entscheidung erwiesen. Die digitale Präsenz der IIC INTERNATIONAL AG sowie das gesamte Kommunikations-, Analyse- und Kampagnenmanagement werden weiterhin intern geplant, umgesetzt und gesteuert. Im Jahr 2023 wurde der vollständige Wechsel zur Nutzung von Office 365 bei der IIC INTERNATIONAL AG umgesetzt. Im Jahr 2023 das Dokumenten-Management-Systems (DMS) der Firma Morgenstern erfolgreich eingeführt. Dadurch können alle Geschäftsvorfälle digital abgebildet, einfach gefunden und nachverfolgt werden. Die gesamte Hardware der IIC INTERNATIONAL AG wird permanent auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten. Die Mitarbeiter erhalten regelmäßige Schulungen im Bereich der Cybersicherheit Prognosen sind: • Fortsetzung der positiven Ergebnisentwicklung in beiden Firmen. • Erhöhung des Umsatzes in allen Geschäftsbereichen. • Preissenkungen auf der Beschaffungs- und Verkaufsseite. • Verbesserung wichtiger Kennzahlen. • Aufrechterhaltung stabiler finanzieller und wirtschaftlicher Verhältnisse. • Fokus auf Erträge anstelle von Umsatz. • Transformation im Bereich der Verpackungen hin zu anderen Rohstoffen. • Fortbestand von Kunststoffen aufgrund ihrer positiven Eigenschaften. • Stabilität und hohe Preise im Bereich Soja und Gewürze. • Abwarten der weiteren Entwicklung im Bereich Aluminium. • Stärkere Entwicklung im Bereich Food-Trailer. • Rückgang der Rohstoff-, Energie- und Transportkosten. • Bevorzugter Devisenkauf in der Kasse. • Fortgesetzte Digitalisierung der Kommunikation und aller Geschäftsprozesse. • Insgesamt positive Gesamtaussichten. IV. Chancen- und Risikobericht: Chancen: Es bestehen Chancen im Rahmen der Geschäftsentwicklung durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und die Gewinnung von Neukunden, was zu einer Steigerung des Absatzes führen kann. Die Geschäftsführung strebt an, bestehende Geschäftsfelder zu erweitern und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Risiken: Die IIC AG ist bei ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren ausgesetzt. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Unternehmenskultur und wird bei allen Entscheidungen der Geschäftsleitung berücksichtigt. Die Geschäftsleitung hat bereits vor vielen Jahren Systeme implementiert, die risikobehaftete Szenarien frühzeitig erkennen und bewerten, um gegebenenfalls gegenzusteuern zu können. Die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens könnte durch hohe Einkaufspreise, Einfuhrzölle oder Wechselkursschwankungen negativ beeinflusst werden. Dank der Fähigkeit zur schnellen und flexiblen Anpassung an Marktschwankungen wird erwartet, dass die Kunden aufgrund der Vielfalt des Produktangebots auch weiterhin in gleichem Maße Waren abnehmen werden. Zur Berücksichtigung von Ausfallrisiken wurden im Jahresabschluss angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Ein Liquiditätsrisiko wird aufgrund des Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie bestehender Kreditlinien als gering eingestuft. Aus heutiger Sicht sind keine weiteren bedeutenden wirtschaftlichen oder rechtlichen Risiken für das Unternehmen erkennbar. Es bestehen keine existenzbedrohenden Risiken. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die potenziellen Risiken begrenzt und überschaubar sind und den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Die IIC International AG importiert seit Jahren Handelswaren, hauptsächlich aus Asien, und verkauft diese in Europa. Die Waren werden in USD eingekauft und in EUR sowie GBP verkauft. Da Einkauf und Verkauf in unterschiedlichen Währungen abgewickelt werden, entstehen Währungsrisiken. Zur Absicherung der Importe in Fremdwährungen werden in enger Abstimmung mit der Unternehmensleitung vereinzelt Devisenderivate insbesondere Devisentermingeschäfte und Devisenoptionsgeschäfte abgeschlossen. Als Basis für Sicherungsentscheidungen dienen neben dem potenziellen Wechselkursrisiko das abzusichernde Volumen und der abzusichernde Zeitraum. Zur Reduzierung des Risikoverhältnisses zwischen Devisensicherungsinstrumenten und Grundgeschäft werden Sicherungsgeschäfte nur zur Hälfte der erwartenden Finanzströme und zeitlich gestreckt über den erwarteten Zeitraum abgeschlossen. Die IIC International AG hat ein funktionierendes Risikomanagementsystem etabliert, um die aus Sicherungsinstrumenten resultierenden künftigen Zahlungsströme bereitzustellen, um die Grund- und Sicherungsgeschäfte abwickeln zu können.
Freiburg im Breisgau Juni 2024 IIC International AG Der Vorstand Wolfgang Walk BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der IIC International AG, Freiburg im BreisgauI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Regelungen des Aktiengesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist auf Grund der Bilanzsumme, des Umsatzes und der Anzahl der Arbeitnehmer als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen (§ 267 Abs. 2 HGB). Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen, betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 1 bis 10 Jahren linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei beträgt diese für Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1 bis 13 Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird im Zugangsjahr unterstellt. Das Finanzanlagevermögen wurde wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sowie fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einbeziehung der direkt zurechenbaren Einzelkosten. Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Hierbei wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden auch Beträge in Höhe von 979.897,26 EUR (Vorjahr 1.014.517,52 EUR) ausgewiesen, zu denen ein Anspruch an die ABN-AMRO Asset Based Finance N.V., Niederlassung Deutschland, aus unechtem Factoring besteht. Aufgrund des guten Zahlungsverhaltens des Kunden waren zum Bilanzstichtag keine Wertberichtigungen vorzunehmen. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bewertet. Unter den Bankguthaben sind auch Beträge in Höhe von 477.307,91 EUR (Vorjahr 627.614,29 EUR) ausgewiesen, zu denen ein Anspruch an die ABN-AMRO Asset Based Finance N.V., Niederlassung Deutschland, welche auch als Kreditinstitut anzusehen ist, aus echtem Factoring besteht. An den Factor abgetretene Beträge, die nicht gesichert sind, werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Der Abgrenzungszeitraum betrifft die Jahre 2024 bis 2027. Latente Steuern aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenz bewertet. Die Bilanzierung eines nach Verrechnung verbleibenden Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgung dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet; entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und ergeben sich aus dem Gutachten der compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Vorsorgemanagement mbH. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der Projected-Unit-Credit-Method (PUC- oder Anwartschaftsbarwertmethode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Zur besseren Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage finden die Grundsätze des IDW RH FAB 1.021 bei der Bewertung der Rückstellungen für rückgedeckte Direktzusagen erstmals Anwendung. Die kongruent rückgedeckten Anteile dieser Zusagen wurden nach dem Passivprimat im Deckungskapitalverfahren bewertet. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz in Höhe von 1,82% (Vorjahr 1,78%), der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt, verwendet. Als Gehaltstrend wurden 0,0% und als Rententrend 1,0% p.a. angesetzt; Fluktuation wurde keine berücksichtigt. Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,74 % (Vorjahr 1,44%). Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Aus Vereinfachungsgründen erfolgte die unterjährige Verbuchung mit den aus den Währungssicherungsgeschäften festgelegten Kursen. 1,00 EUR = zwischen 0,85 und 0,891507 GBP = zwischen 0,962377 und 1,1064 USD = zwischen 1,55 und 1,67 AUD Die Bilanzposten werden wie folgt bewertet: Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten ebenfalls mit diesen Kursen, da die Abweichung zum Devisenkassamittelkurs unwesentlich ist; die liquiden Mittel zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Zur Absicherung der Währungsrisiken von Warenbezugs- und Absatzgeschäften als Grundgeschäfte sowie zur Stabilisierung deren Vorkalkulation werden als Sicherungsinstrumente Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäfte eingesetzt. Der beizulegende Zeitwert der währungsbezogenen Derivate wird auf Basis der Terminkurse zum Bilanzstichtag ermittelt. 2. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel entnommen werden.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
3. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken (Optionen) bestehen im Umfang von TUSD 1.188. Der Marktwert am Bilanzstichtag ist positiv. 4. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 833.325,00 EUR. Es ist eingeteilt in 166.665 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 5,00 EUR. Bei den Stammaktien handelt es sich um vinkulierte Namensaktien. 5. Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 2.823.752,98 EUR (Vorjahr: 2.479.998,59 EUR) einbezogen. 6. Pensionsrückstellungen Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den Vorschriften des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
Das mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete Deckungsvermögen in Höhe von insgesamt 535,9 TEUR setzt sich wie folgt zusammen: Deckungskapital der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen gemäß Umrechnung nach IDW RH FAB 1.021 mit 323,5 TEUR, Wert der dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Wertpapiere gemäß Depotauszug zum 31.12.2023 mit 212,4 TEUR. Der beizulegende Wert wird entsprechend der Fondsanteile an der Deutschen Börse ermittelt. Bezüglich des Differenzbetrages zwischen dem Zeitwert und den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens besteht Ausschüttungssperre in Höhe von 116,6 TEUR. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 8.067,00 EUR (Vorjahr 36.960,00 EUR). Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 7. Rückstellungen Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Abschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 54,7 , Vorjahr TEUR 60) Aufbewahrungskosten (TEUR 10, Vorjahr TEUR 10) Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern (TEUR 7,2, Vorjahr TEUR 16) 8. Verbindlichkeiten Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:
9. Mitzugehörigkeitsvermerke Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von 2.118.059,14 EUR (Vorjahr: 2.115.879,42 EUR) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 225.428,45 EUR (Vorjahr: 132.279,52 EUR) aus sonstigen Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans in Höhe von 1.171.252,34 EUR (Vorjahr: 1.396.962,44 EUR). Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. 10. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 210.391,61 EUR (Vorjahr: 105.985,43 EUR). Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 76.376,53 EUR (Vorjahr: 44.186,05 EUR). IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Die Gesellschaft hat Kundenforderungen auf eine Factoringgesellschaft übertragen. Zusätzlich besteht neben dem Factoring eine Kreditversicherung sowie eine Fabrikations- und Produktionsrisikoversicherung. Das Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätslage und der Kapitalstruktur. Aufgrund der guten Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft bestehen aus dieser Finanzierung keine wesentlichen Risiken. Avalkredite wurden in Höhe von 15.930,00 EUR (Vorjahr 11.630,00 EUR) in Anspruch genommen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
3. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs Beschäftigten beträgt 13 Personen (Vorjahr 11 Personen). 4. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Wolfgang Walk, Dipl.-Ing., Dipl.Wirt.Ing. Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an: Matthias Baring Rechtsanwalt Renate Walk Kauffrau Christina Walk Kauffrau Max Walk Student Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Matthias Baring, seine Stellvertreterin Frau Renate Walk. Die Vergütungen an den Aufsichtsrat der IIC International AG betrug im Geschäftsjahr 18,3 TEUR (Vorjahr 14 TEUR). Bezüglich der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 gewährten Gesamtbezüge an die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Der Gesamtbetrag der Forderungen aus Darlehen gegen Mitglieder des Vorstands beläuft sich auf 1.171.252 EUR (Vorjahr: 1.396.962 EUR). Die Verzinsung erfolgt gemäß vertraglicher Vereinbarung mit 3% p.a. Das Darlehen ist in gleichen Jahresraten und einer Schlussrate zurückzuzahlen. Das Darlehen ist unbesichert. Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag von 1.112.061,50 EUR getilgt. 6. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Da die BuddyStar GmbH 10% eigene Anteile hält, besitzt die IIC International AG 100% der Anteile in Fremdbesitz. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahrs sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. 8. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 3.169.255,45 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Freiburg im Breisgau, den 12. Juli 2024 Vorstand der IIC International AG gez. Wolfgang Walk Bericht des Aufsichtsratsder IIC International AG gemäß § 171 Abs. 2 AktG über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr An die Hauptversammlung der IIC International AG mit Sitz in Freiburg in Person des Alleinaktionärs Dipl.-Ing. Wolfgang Walk: A. Vorbemerkung Da Herr Dipl.-Ing Wolfgang Walk in einer Person Alleinaktionär und Alleinvorstand der IIC International AG ist, sind ihm die Verhältnisse der Gesellschaft, namentlich Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung aus eigener Anschauung bestens bekannt. Daher enthält dieser Bericht keine Widergabe von betriebsgewöhnlichen Geschäftsvorfällen. B. Zur Prüfungstätigkeit des Aufsichtsrates Seit der letzten HV am 14.12.2023 erfolgten am 15.03.2024 und am heutigen 09.08.2024 zwei Aufsichtsratssitzungen, bei denen der Vorstand den Aufsichtsrat umfassend Bericht erstattet hat und Fragen beantwortete. Frau Christina Walk als Ehefrau des Vorstands steht mit ihm im ständigen Kontakt, wobei auch die Verhältnisse der IIC International AG besprochen werden, Herr Max Walk als Sohn und potenzieller Nachfolger ist ebenfalls in die geschäftlichen Verhältnisse eingebunden. Herr Dr. Ernst Ulrich Dobler (EUD) als Aufsichtsratsvorsitzender ist als Wirtschaftsprüfer und Geschäftsführer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die die Vorjahresabschlüsse geprüft hat, mit Herrn Wirtschaftsprüfer Winterhalter, dem Geschäftsführer der jetzigen Abschlussprüferin im Kontakt und ist aus erster Hand über den Verlauf und die Ergebnisse der Abschlussprüfung für 2023 informiert. C. Zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 Der Aufsichtsrat hat in seiner heutigen Sitzung (09.08.2024) zusammen mit Herrn Wirtschaftsprüfer Hansjörg Winterhalter von der Euregio Südwest GmbH WPG als Abschlussprüferin und Herrn Vorstand Dipl.-Ing. Wolfgang Walk getagt. Die Ergebnisse sind folgende: I. EUD erläuterte die Prüfungspflichten des Aufsichtsrates n. § 171 Abs. 1 AktG für - Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) zum 31.12.2023 - Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023, - Gewinnverwendungsvorschlag. Da uneingeschränktes BV erteilt wurde, muss der AR eine "intensive Plausibilitätsbeurteilung auf Grundlage einer gewissenhaften Durchsicht des Jahresabschlusses vornehmen. II. Nach eingehender Besprechung mit dem Abschlussprüfer und dem Vorstand traf der AR einstimmig folgende Beschlüsse: Ist die Rechnungslegung
III. Stellungnahme zum Ergebnis der Abschlussprüfung n. § 171 II 3 AktG Aufgrund des uneingeschränkten Bestätigungsvermerks reicht eine zustimmende Kenntnisnahme des AR. Diese erfolgte einstimmig. Der AR dankte darüber hinaus Herrn WP HW für seine sorgfältige Prüfung und die ausführliche Berichterstattung. IV. Gibt es Einwendungen? Die Aufsichtsräte vereinen einstimmig. Für etwaige Fragen steht der Aufsichtsrat der Hautversammlung und dem Registergericht gerne zur Verfügung.
Freiburg, den 09.08.2024 gez. Dr. Ernst Ulrich Dobler, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.08.2024 festgestellt. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns über das Geschäftsjahr 2023Der Vorstand der Gesellschaft hat vorgeschlagen, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 3.169.255,45 EUR, auf neue Rechnung vorzutragen. Die Hauptversammlung hat dem vorstehenden Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes am 09.08.2024 zugestimmt. BestätigungsvermerkDer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresbschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IIC International AG: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IIC International AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IIC International AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, 29.07.2024 EUREGIO Südwest GmbH, Freiburg im Breisgau Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hansjörg Winterhalter, Wirtschaftsprüfer |
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