KKM GmbH
53mWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Joachim Grewe seit 30.3.2010 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
2G Drives GmbHHeekJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 20171. Geschäfts- und RahmenbedingungenUnternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die 2G Energy AG Unternehmensgruppe ist ein international führender Hersteller und Anbieter von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung. Das Unternehmen bietet mit der Entwicklung, der Produktion und der technischen Installation sowie der digitalen Netzintegration von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) ganzheitliche Lösungen im wachsenden Markt der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung. Umfassende Service- und Wartungsdienstleistungen sind ein weiteres wichtiges Leistungskriterium. Die Produktpalette umfasst KWK-Anlagen im Bereich von 20 bis 2.000 kW elektrischer Leistung für den Betrieb mit Erdgas, Biogas, anderen Schwachgasen und auch Wasserstoff. Alle Anlagen arbeiten hocheffizient, ressourcenschonend und mindern oder neutralisieren CO 2 Emissionen bei der Energieerzeugung. Mit über 5.000 Anlagen in über 43 Ländern versorgen 2G-KWK-Module in diversen Anwendungen ein breites Kundenspektrum von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Gewerbe- und Industrieunternehmen, Energieversorgern und Kommunen mit Wärme oder Kälte und elektrischer Energie. Im Frühjahr 2010 wurde die Forschungs- und Entwicklungsabteilung als eigenständiges Tochterunternehmen "2G Drives GmbH" gegründet und in den Konzernabschluss der 2G Energy AG einbezogen. Seither dient sie der 2G Energietechnik GmbH als Technologiedienstleister und als Zulieferer von Gasmotoren, die das technologische Herzstück der 2G Module bilden. Geschäft mit externen Dritten macht die 2G Drives GmbH nicht. Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 waren 43 Arbeitnehmer einschließlich Aushilfen beschäftigt. Gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl 45. Circa zwei Drittel der Mitarbeiter sind Techniker und Ingenieure, die sich um die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte kümmern. Es gibt eine eigene Produktion zur Herstellung der mechanischen High-Tech-Komponenten, die Konstruktion, die Softwareentwicklung, das Produktmanagement, die Motorenentwicklung, die Schulungsabteilung sowie die Verwaltung.
Abbildung 1: Mitarbeiterentwicklung seit Gründung der 2G Drives GmbH Wichtigstes Ziel der 2G Drives GmbH ist es, Verbrennungsmotoren im Leistungsbereich ab 50kW zu optimieren, um als technologisches Herzstück in den BHKW Modulen der 2G Energietechnik GmbH eingesetzt werden zu können. Zudem werden die peripheren High-Tech-Komponenten (Gasmischer, Wastegate, Klopfsensorik etc.), die einen hocheffizienten Betrieb der Module gewährleisten, bei der 2G Drives GmbH neu- bzw. weiterentwickelt und Testmodelle gefertigt. Die folgende Aufstellung liefert eine Übersicht über die Kernprodukte und Dienstleistungen der 2G Drives GmbH. Kernprodukte:
Dienstleistungen:
Ein homogen aufgestelltes, erfahrenes Entwicklerteam arbeitet in unterschiedlichsten Disziplinen des BHKW- und Motorenbaus und sorgt für kontinuierliche Entwicklungsschübe. Durch die enge Zusammenarbeit mit anerkannten Spezialisten sowie Entwicklungskooperationen mit erfahrenen Teams von Universitäten und Forschungsinstituten (TU Graz, FVT, Hochschule OWL), fließen Erfahrungswerte und neue Erkenntnisse mit in die Entwicklung ein und sichern eine dauerhafte Reproduzierbarkeit der Technologie. Damit hat der 2G Konzern im Bereich Gasmotoren zwischen 50 und 550 kW elektrischer Leistung die Technologieführerschaft in der Branche erreicht und weist besondere Alleinstellungsmerkmale auf. So ist es 2G beispielsweise als erstem Anbieter auf dem deutschen Markt gelungen, den elektrischen Wirkungsgrad bei 220 kW Biogas BHKW Anlagen um 2,2 %-Punkte zu steigern. Mit der Ausweitung der agenitor Baureihe sowie durch die Einführung der filius und avus-Baureihen findet die 2G Motorentechnologie weltweite Verbreitung und Anerkennung. Heute bildet die agenitor Baureihe 4 mit 4, 6, 8 und 12 Zylindermotoren ein Leistungsspektrum von 75 bis 550 kW elektrischer Leistung ab. Dabei ist die 2G Technologie hinsichtlich des elektrischen Wirkungsgrads, speziell im immer wichtiger werdenden Erdgassegment, führend.
Abbildung 2: Wirkungsgradvergleich von KWK-Modulen über Leistung und Technologiestand Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Die 2G Drives GmbH dient der 2G Energietechnik GmbH als Technologiedienstleister in den Bereichen Mitarbeiterausbildung, Softwareentwicklung, Dokumentation / Produktmanagement sowie BHKW Auslegung und Konstruktion. Im Jahr 2017 wurde die Produktentwicklung der "aura" Baureihe bis zur Vorserienreife geführt. Diese Baureihe zeichnet sich durch extrem niedrige Abgasemissionen und einem sehr hohen Gesamtwirkungsgrad aus. Der Entwicklungsfokus lag dabei vorerst auf der 4 Zylinder Maschine, die nun zum Verkauf zur Verfügung steht. Der 6 Zylinder Motor profitiert von den Entwicklungen und wird in 2018 erstmalig zur Verfügung stehen. Die 2G-Gruppe wird auch hier dem Anspruch der Technologieführerschaft gerecht werden, indem die Motoren mit Mitteldrücken von ca. 10 bar über den am Markt bekannten Werten liegen. Der Kundennutzen liegt damit bei geringeren spezifischen Investitionskosten und hohen Wirkungsgraden. Auch in 2017 lag ein besonderer Fokus auf der Entwicklung von Komponenten zur Abgasnachbehandlung. Eine Entwicklungskooperation im Bereich der SCR Katalysatoren wurde eingegangen, die der künftigen strengen Stickoxyd Emissionsgrenzwerten gerecht wird. Zudem wurde an Systemen gearbeitet, die die Aufnahme möglichst leistungsstarker 3-Wege-Katalysatoren ermöglichen, um in Verbindung mit Lambda 1 betriebenen Motoren eine deutliche Unterschreitung der geltenden und zukünftigen Grenzwerte zu schaffen. Eine Eigenentwicklung zur Abwärmeverstromung wurde in die Vorserie überführt. Der sogenannte ORC Prozess arbeitet mit der Abgaswärme eines BHKW's und wandelt diese mit Wirkungsgraden von über 15% in elektrische Energie um. Bei der Bauteilentwicklung liegt der Fokus nach wie vor auf möglichst lange Wartungsintervalle für die 2G Module. Speziell im Bereich der Zündkerzen werden immer längere Wartungsintervalle erreicht. Die Entwicklung ist hier noch nicht beendet und das Ziel der "Jahreszündkerze" (eine Zündkerze, die ein Jahr lang weder gewechselt noch eingestellt werden muss), besteht weiterhin fort. Die Zylinderkopfentwicklung ist für die meisten Baureihen erfolgreich abgeschlossen, sodass einige Zylinderkopf Versionen nun auch frei am Markt angeboten werden. Im Bereich Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung der BHKW's) wurden die Aktivitäten ausgeweitet. Das Projekt IRIS (Intelligent-Report-and-Information-System) steht als Synonym für alle Aktivitäten in dieser Richtung. Die Grundlagenforschung zur Zündkerzenausfallerkennung wurde erfolgreich abgeschlossen und bereits in die Serie überführt. Mittels der Online Plattform www.my.2-g.com werden den 2G Kunden verschiedene Dienste zum bedarfsgerechten Bauteilwechsel angeboten. Insgesamt belief sich der Forschungs- und Entwicklungsaufwand der 2G Drives GmbH im Jahr 2017 auf 6,8 Mio. Euro. Bezogen auf die Umsatzerlöse der 2G Drives in Höhe von 22 Mio. Euro ergibt sich eine F&E-Quote von 30,9 %. Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche Situation In seinem im November 2017 vorgelegten Jahresgutachten 2017/2018 1 geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von einem Zuwachs des Welt-Bruttoinlandprodukts (BIP) von 3,2 % (2016: 2,6 %) aus. Damit einher gingen deutlich ansteigende Investitionen und eine Zunahme des Welthandels. Im Euro-Raum hat sich der konjunkturelle Aufschwung gefestigt und merklich beschleunigt. Unterstützt durch eine expansiv ausgerichtete Geldpolitik steigen die Investitionen kräftig. Zudem tragen die strukturellen Anpassungen in vielen Mitgliedsstaaten seit der Finanzkrise maßgeblich zu diesem Aufschwung bei. Insgesamt gehen die Konjunktur-Experten von einer Fortsetzung der konjunkturellen Erholung im vierten Jahr in Folge aus und rechnen im Euro-Raum für 2017 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 2,3 % (2016: 1,8 %). Für die deutsche Wirtschaft gehen die Sachverständigen für das Berichtsjahr von einem kräftigen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,0 % (2016: 1,9 %) aus. Der Aufschwung ruht auf einem immer breiter werdenden Fundament, denn der private Konsum, die Staatsausgaben und die Bauinvestitionen steigen seit längerem deutlich. Zusätzlich investieren die Unternehmen wieder stärker in Ausrüstungen sowie in Forschung und Entwicklung und wichtige Absatzmärkte, insbesondere der Euroraum, entwickeln sich sehr dynamisch. Laut VDMA 2 waren die Orderbücher im Maschinenbau im Gesamtjahr 2017 mit einem Plus von 8 % gegenüber dem Vorjahr gefüllt. Branchenentwicklung Das internationale Umfeld auf dem Energiesektor ist seit über zwei Jahrzehnten von einem steigenden Energieverbrauch und einer steigenden Energieproduktion gekennzeichnet 3. In den Jahren 1995 bis 2015 stieg nach Angaben der International Energy Agency (IEA) der weltweite Energieverbrauch um fast 50 %. Mit Blick auf die Primärenergieträger zeigt sich, dass Öl und Kohle weiter die dominierenden Rohstoffe zur Energieproduktion sind. Ihr Anteil lag 2015 international bei zusammen 60 % (1995: 62 %). Die klimafreundlichen Primärenergieträger Gas und Erneuerbare haben zwar in absoluten Zahlen (in Mtoe 4 ) seit 1995 mit 64 % respektive 50 % deutlich zugelegt, machen aber zusammengefasst nur knapp ein Drittel (1995: 32,6 %; 2015: 34,8 %) der oben genannten Primärenergieträger aus. Der Energiesektor steht im Spannungsfeld eines international steigenden Energieverbrauchs und einer klimaschonenden, also möglichst CO 2-armen Energieerzeugung. Auf der Erzeugerseite sind Technologien gefragt, die mit Erdgas und biogenen Primärenergieträgern wie Biogas, Deponie- und Klärgas oder mit Wasserstoff Elektrizität und Wärme wirtschaftlich bereitstellen können. Grundsätzlich stellen die skizzierten Rahmenbedingungen für 2G gute wirtschaftspolitische Voraussetzungen und Wachstumsperspektiven dar. Durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme mittels KWK-Technologie auf Basis von Gasmotoren können substanzielle Energieeinsparungen und CO 2-Minderungen unmittelbar generiert werden. Die Kraft-Wärme-Kopplung ist auf Jahrzehnte eine entscheidende Brückentechnologie, die in einem System mit langfristig steigenden Anteilen Erneuerbarer Energien den steigenden Flexibilisierungsbedarf in einem zunehmend digitalisierten Strom- und Wärmemarkt decken kann 5. Wachstumstrend der Branche setzt sich im Ausland fort Die jährlich vom deutschen Öko-Institut, dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) und der Zeitschrift Energie & Management veröffentlichten Ergebnisse der jährlichen Umfrage unter den in Deutschland tätigen KWK-Herstellern zu den abgesetzten Modulen, publiziert im November 2017, zeigen, dass sich der langjährig positive Wachstumstrend der Branche im Jahr 2016 fortgesetzt hat. Auch die von den Herstellern für das Geschäftsjahr 2017 abgegebenen Absatzschätzungen schreiben diesen Trend deutlich fort.
Im Vergleich zum Jahr 2015 ist die abgesetzte KWK-Leistung im Jahr 2016 deutlich gestiegen. Mit fast 2.500 MW stellt sie den bisherigen Absatzrekord dar und liegt um 24 % über dem Vorjahreswert. Erweisen sich die Absatzerwartungen der KWK-Hersteller für 2017 als zutreffend, entspräche diese Absatzleistung von über 3.250 MW einem Plus von rund einem Drittel gegenüber 2016. Ein wesentlicher Motor für dieses Wachstum ist die Nachfrage aus dem Ausland. In gasbetriebenen KWK-Anlagen wird in einem gekoppelten Prozess Energie in Form von Elektrizität und Wärme / Kälte gewonnen. Ihr Vorteil liegt neben der hohen Effizienz über die gleichzeitige Strom- und Wärme-/Kälteerzeugung, in ihrer sehr guten CO 2-Bilanz, in ihren hohen Betriebsstundenzahlen - grundlastfähig, unabhängig von volatilen, externen Inputfaktoren - sowie ihrer Regel- und Steuerbarkeit und ihrer daraus resultierenden Fähigkeit, Erzeugungsschwankungen von Wind- oder Solarparks in einem Regelenergiemarkt wie dem Strommarkt 2.0 flexibel ergänzen und ausgleichen zu können. 2G Kraftwerke werden bereits heute für Regel- und Systemdienstleistungen eingesetzt und in bestehende Netze und Energieversorgungsinfrastrukturen integriert. Für 2G sind die Märkte für Erdgas und Biogas betriebene KWK-Anlagen strategisch ähnlich gewichtet. Die Praxis in Deutschland und vielen ausländischen Märkten hat gezeigt, dass die staatlich geförderte Nutzung von Biogas der Technologie der Gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplung schnell neue Kundenkreise, Anwendungsmöglichkeiten und Nutzungspotenziale eröffnet. In Ländern mit einer gut ausgebauten Erdgas-Infrastruktur folgt dann sukzessive eine kontinuierliche Belebung der Nachfrage nach Erdgas-KWK-Anlagen im unteren und mittleren Leistungsbereich von circa 20 kW bis 2 MW. Insgesamt hat 2G im Berichtsjahr 170,9 MW elektrische Leistung (Vorjahr: 139,8 MW) abgesetzt, ein Plus von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Das Absatzplus resultiert sowohl aus einer deutlich gestiegenen Nachfrage im Ausland als auch nach Biogas betriebenen Anlagen in Deutschland. Der Anteil der außerhalb Deutschlands abgesetzten Leistung lag bei 78,4 MW (Vorjahr: 39,2 MW). Die im Ausland abgesetzte Leistung wurde damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und nimmt nun einen Anteil von 45,9 % an der insgesamt abgesetzten Leistung ein. Geschäftsverlauf Die Absatzerfolge und die strategische Produktausrichtung der 2G Energietechnik GmbH sowie der Vertriebsgesellschaften im Ausland, bestimmen die Produktionsauslastung bei der 2G Drives GmbH. Über den Verkauf der Motorentechnologie sowie diversen High-Tech-Bauteilen an die 2G Energietechnik GmbH, wird die gesamte übrige Entwicklungsdienstleistung in den genannten Segmenten finanziert. Ziel dabei ist es, Alleinstellungsmerkmale zu generieren, die dem Kunden beim Einsatz eines 2G Moduls Vorteile und Zusatznutzen gegenüber dem Einsatz von Wettbewerbsprodukten verschaffen. Für 2G hat der Markt für Erdgas betriebene KWK-Anlagen in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. So ist nicht mehr ausschließlich der hohe elektrische Wirkungsgrad für die Wirtschaftlichkeit eines Projekts zu betrachten. Überall da, wo Strom einen hohen Wert hat, sind die Module der Baureihe 4 hoch wirtschaftlich. Dies ist z.B. der Fall, wenn in den jeweiligen Liegenschaften ein hoher Strompreis gezahlt werden muss, viel Strom im Verhältnis zur Grundlast der Wärme benötigt wird, der Netzzugang schlecht istoder nach wie vor im Biomethanmarkt bzw. Biogasmarkt mit hohen EEG-Einspeisevergütungen. Die Baureihe 4 hat speziell in den Leistungsbereichen um 100kWel und 360kWel sehr guten Absatz gefunden. Nicht zuletzt die Abkündigung der Gasmotorenbaureihe E28 der MAN AG, hat zu einem stückzahlenmäßigen Wachstum im Bereich der 2G agenitor Baureihe 4 geführt. Die mittlerweile gut ausentwickelten Module überzeugen durch hohe Wirkungsrade und eine sehr gute Verfügbarkeit. Um die Anwendungsmöglichkeiten der Baureihe 4 Motoren auch auf den Bereich auszuweiten, in dem 2G bislang die nicht optimierten, original MAN Motoren eingesetzt hat (2G patruus Module), zielten die Entwicklungstätigkeiten der 2G Drives GmbH auch im Jahr 2017 stark darauf ab, Rahmenkonzepte und Motoren für die neu aufgelegten 2G "aura" Module zu schaffen. Diese Module basieren auf Lambda-1 Technologie und zeichnen sich durch hohe thermische Wirkungsgrade und sehr niedrige Emissionswerte aus. In 2017 ist das Modul "aura 404" in den Markt eingeführt worden. Der "aura 406" steht ebenfalls bereits zum Verkauf in einer Vorserie zur Verfügung. Die Grundrahmen basieren wie alle 2G Module auf dem etablierten "C-Serie" Konzept, welches folgenden Kriterien entspricht:
Die Freigabe der agenitor Baureihe 4 in 60Hz Märkten wie Japan und den USA hat dazu geführt, dass auch dort erste Projekte in Realisierung sind. Die Auslieferung der Module erfolgt in 2018. Die Motoren der 2G Drives GmbH decken nun mit den aura und agenitor Baureihen ein breites Leistungsband im Produktportfolio der 2G Unternehmensgruppe ab (Abbildung 4):
Abbildung 4: Motortyp und abgedecktes Leistungsband Die Stückzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht positiv entwickelt.
Abbildung 5: Verteilung Erdgas / Biogas Damit konnte die Gesamtstückzahl im Vergleich zum Vorjahr wieder gesteigert werden.
Abbildung 6: Absatz Stückzahl agenitor-Motor 2010 - 2017 (ges. 1.806 Stk.) Einschätzung der Unternehmensleitung Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produkte, hat 2G trotz schwieriger Rahmenbedingungen auch 2017 seine führende Position unter den BHKW Anbietern in Deutschland behauptet. Die kontinuierliche Produktweiterentwicklung durch die 2G Drives GmbH ist einer der wichtigsten Beiträge zum Gesamterfolg der 2G Gruppe. Das Gesamt-Verkaufsvolumen stieg in 2017 erneut leicht an. Von der Baureihe 4 konnten 184 Motoren in 2017 (Vorjahr: 140 Motoren) abgesetzt werden. Die Marktakzeptanz für die Produkte ist kontinuierlich hoch. Die Stückzahlsteigerung der Baureihe 4 geht mit der erwarteten Stückzahlreduzierung der MAN E28 Basisprodukte (agenitor 2er & 3er Baureihen) einher. Der Umsatz bewegt sich auf konstantem Niveau. Unter den gegebenen Voraussetzungen hat die 2G Drives GmbH im Geschäftsjahr 2017 nicht den Umsatz erzielt, der zum Erreichen der Gewinnschwelle notwendig ist. Mit 22 Mio. Euro lag der Umsatz im Berichtsjahr leicht unterhalb des im Vorjahr prognostizierten Werts. Aussichten für 2018 Der gute Auftragseingang in 2017 führt sich aktuell fort und sorgt für eine gute Produktionsauslastung. Insbesondere im deutschen Biogasmarkt rechnet 2G im Geschäftsjahr 2018 weiter mit einer lebhaften Nachfrage im Zusammenhang mit der Flexibilisierung bestehender Biogasanlagen. Zudem wird erwartet, dass sich das Geschäft in den ausländischen Kernmärkten USA, Frankreich und Japan weiterhin gut entwickelt. Im deutschen Erdgasmarkt wird ein Auftragseingang auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres erwartet. Hierbei bleibt jedoch noch die weitere Entwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen abzuwarten, nachdem zum 31.12.2017 die bisher anteilige EEG-Umlagen-Befreiung für selbst erzeugten und selbst genutzten KWK-Strom entfallen ist. 2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageZum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts ist die wirtschaftliche Lage der 2G Drives GmbH insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der 2G Drives GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2017 wie folgt entwickelt: Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von 21.985 TEUR sind gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 21.302 TEUR) leicht angestiegen. Die prognostizierte Umsatzsteigerung von 5 % ist mit tatsächlichen 3,2 % nicht erreicht worden. Das Rohergebnis (Rohertrag I: Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) mit 6.119 TEUR ist umsatzbedingt leicht angestiegen (Vorjahr: 5.056 TEUR), wodurch die Rohertragsmarge ebenfalls auf 27,8 % (Vorjahr: 23,7%) gestiegen ist. Hintergrund für den Rückgang des Materialaufwands sind verbesserte Einkaufskonditionen für Motoren sowie Anbauteilen für Motoren. Die Mitarbeiteranzahl ist im Berichtsjahr mit durchschnittlich 45 Arbeitnehmern nach § 267 (5) HGB relativ konstant geblieben (Vergleich Vorjahr: 43 Arbeitnehmer). Die Personalkosten i.H.v. 2.050 TEUR sind im Vergleich zum Vorjahr (1.967 TEUR) leicht angestiegen. Hauptursächlich für den Anstieg ist die Aufstockung der Mitarbeiter um einen Entwicklungsingenieur im Berichtsjahr sowie einen weiteren Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen zum Bilanzstichtag 4.387 TEUR (Vorjahr: 3.100 TEUR). Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere durch gestiegene Aufwendungen für Gewährleistungen aufgrund einer proaktiv initiierten Umbaumaßnahme der agenitor Baureihe 4 sowie erhöhten Rechts- und Beratungskosten begründet. Das Finanzergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2017 -7 TEUR (Vorjahr -8 TEUR). Zusammengefasst wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -393 TEUR zum Stichtag ausgewiesen (Vorjahr -135 TEUR). Die Vorjahresprognose von einem leicht verbesserten, ausgeglichenen Ergebnis wurde somit i.W. aufgrund der gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen nicht erreicht. Finanzlage Durch eine solide Kapitalstruktur ist es das Ziel, im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, sowie Kapitalkosten zu begrenzen. Wichtige Kennzahl für die Beurteilung der Finanzlage der 2G Drives ist das Working Capital, der Saldo aus dem Umlaufvermögen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten, welches zum Bilanzstichtag 2.361 TEUR (Vorjahr: 2.719 TEUR) beträgt. Die 2G Drives verfügt über eine gute Liquidität von 1.525 TEUR (Vorjahr 654 TEUR), die vollständig aus Bank- und Kassenguthaben besteht. In der 2G Gruppe wird das Finanzmanagement zentral durch die deutsche Konzernmuttergesellschaft übernommen, indem u.a. auch die 2G Drives mit entsprechender Liquidität versorgt werden kann. Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag 491 TEUR (Vorjahr: 529 TEUR). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Neu- sowie Ersatzinvestitionen für Einbauten in den Geschäftsräumen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von 93 TEUR getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge in Höhe von 131 TEUR gegenüber. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. Die Anlagenintensität beträgt im Berichtsjahr 7,0 % (Vorjahr 7,5 %). Das Vorratsvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 4.087 TEUR (Vorjahr: 5.336 TEUR) und beinhaltet neben den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen von 3.780 TEUR (Vorjahr: 5.067 TEUR) fertige und unfertige Erzeugnisse von 307 TEUR (Vorjahr: 270 TEUR). Die Vorratsintensität verminderte sich gegenüber dem Vorjahr (75,3 %) auf 58,6 % im Berichtsjahr. Die reduzierte Vorratsintensität ist auf die in 2016 geschlossene Vereinbarung zwischen der 2G Drives GmbH und einem Motorenlieferanten zurückzuführen, gemäß der die 2G Drives GmbH im Jahr 2016 auf Basis erhöhter Abnahmemengen steigende Rabatte auf den Einkaufspreis erhält und dadurch viele Motoren auf Lager erworben hat. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag konnte im Berichtsjahr die Anzahl der auf Lager befindlichen Gasmotoren von ursprünglich 69 Motoren auf 15 Motoren reduziert werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände betragen 864 TEUR (Vorjahr 562 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um rund 211 TEUR gestiegen und betragen zum Bilanzstichtag 580 TEUR (Vorjahr 369 TEUR). Zusätzlich bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber Dritten i.H.v. 108 TEUR (Vorjahr 0 EUR). Diese Forderungen resultieren aus dem Verkauf von abgebauten Motorenbauteilen, die durch 2G Komponenten ersetzt und anschließend an den Motorenhersteller zurück verkauft wurden. Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % auf 6.974 TEUR (Vorjahr 7.086 TEUR). Das Eigenkapital beträgt 2.860 TEUR (Vorjahr 3.252 TEUR). Der Rückgang des Eigenkapitals ist auf den Jahresfehlbetrag i.H.v. 393 TEUR zurückzuführen. Zum Stichtag ergibt sich daraus eine Eigenkapitalquote von 41,0 % (Vorjahr 45,9 %). Sonstige Rückstellungen in Höhe von 2.614 TEUR (Vorjahr 3.294 TEUR) wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im Wesentlichen für Gewährleistungsverpflichtungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, die aus Nachbesserungserfordernissen bei der im Feld befindlichen agenitor Baureihe erkennbar sind. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen von 187 TEUR (Vorjahr 129 TEUR) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 843 TEUR (Vorjahr 198 TEUR) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr, die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten von 470 TEUR stiegen ebenfalls an (Vorjahr 213 TEUR). 3. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie Aus- und Weiterbildung hat im Rahmen der Forschung & Entwicklung einen hohen Stellenwert bei der 2G Drives GmbH. Dadurch wird die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber bei Fachkräften gesteigert. Der 2G-Konzern hat sich zur Einhaltung von möglichst hohen Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzstandards auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus verpflichtet. 2G legt größten Wert darauf, dass alle Mitarbeiter und Unternehmen, die für den Konzern tätig sind, die Standards, Gesetze und Regularien der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes und des Umweltschutzes kennen und einhalten. Dies gilt für die Entwicklung, die Produktion ebenso wie für den Lebenszyklus der KWK-Anlagen mit Service und Wartung. Mit Hilfe des in den letzten Jahren eingeführten und festgelegten integrierten Managementsystems (IMS) plant, exekutiert und überwacht das Unternehmen alle Abläufe, Prozesse und Tätigkeiten im 2G Konzern einschließlich der 2G Drives. Das IMS umfasst sowohl Qualitätsthemen als auch die für den Betrieb des Unternehmens relevanten Umwelt- und Arbeitsschutzthemen. 4. Risiko- und ChancenberichtRisikomanagementziele und -methoden Neben zahlreichen Chancen sind mit dem Betrieb des Unternehmens auch Anforderungen und Risiken verbunden, welche es zu lösen bzw. denen es vorzubeugen gilt. Die Geschäftstätigkeit erfordert Organisationsstrukturen, Führungsmethoden und -fähigkeiten sowie Kontrollsysteme. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Chancen und Risiken nicht wesentlich geändert. Es wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Hier unterstützt auch das Enterprise-Ressource-Planning-System (Microsoft Dynamics Navision 2016) sowie das PDM / PLM Systems "Pro.File" (Product- Documentation & Life Cycle Management), welches im Jahr 2014 eingeführt wurde. Das daraus abzuleitende Risikomanagementsystem trägt dazu bei, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Unser Unternehmen verfügt über Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die nachfolgend aufgeführten Risikobereiche wurden hinsichtlich ihrer Bedeutung für die 2G Drives GmbH geordnet. Abhängigkeit vom Vertriebserfolg der 2G Vertriebsgesellschaften Wesentliche Chancen und Risiken der 2G Drives GmbH resultieren aus der Abhängigkeit der Gesellschaft von der Schwestergesellschaft 2G Energietechnik GmbH sowie der übrigen Vertriebsgesellschaften im Ausland. Die Produkte der 2G Drives werden ausschließlich an die 2G Energietechnik veräußert; weitere externe Kunden bestehen nicht. Insoweit ist die wirtschaftliche Situation der 2G Drives GmbH von der Entwicklung der 2G Energietechnik GmbH abhängig. Das Ergebnis der 2G Drives GmbH wird maßgeblich durch die Anzahl produzierter BHKW Anlagen und den Produktmix bei der 2G Energietechnik GmbH beeinflusst. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sehen. Die Unsicherheiten oder die Komplexität in den gesetzlichen Bestimmungen zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie die Änderung bzw. signifikante Kürzung der Förderungen können die Rentabilität der 2G Produkte negativ beeinflussen, sowie den Erfolg von Markterschließungen und den Absatz von Neuanlagen der 2G Energietechnik GmbH verzögern oder gar gefährden. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte somit auch das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele der 2G Drives GmbH gefährden. Produkte & Dienstleistungen Durch die Eigenentwicklung bzw. Optimierung von Motoren ist die 2G Drives GmbH einem erhöhten Gewährleistungsrisiko ausgesetzt. Diesem wird durch vorgelagerte Feldversuche, einer sorgfältigen Auswahl von eingesetzten Materialien und Lieferanten sowie einer Personalpolitik, die sehr stark auf Qualitätsbewusstsein ausgerichtet ist, entgegengewirkt. Personalrisiken Der Erfolg hängt zum einen von der Attraktivität als Arbeitgeber und natürlich entscheidend vom Wissen und Engagement der qualifizierten Fach- und Führungskräfte ab. Es besteht zwangsläufig immer das Risiko der Abwanderung qualifizierter oder unzufriedener Mitarbeiter. Vertraglich wird jedoch sichergestellt, dass Wettbewerbsverbote nach Ausscheiden eines Mitarbeiters bestehen, und das geistige Know-how innerhalb der 2G Drives GmbH bleibt. Mit der Einbindung von Mitarbeitern (Durchschnittsalter: 31 Jahre) in Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen sowie der Beibehaltung flacher Hierarchiestufen, will die 2G Drives GmbH diesem Risiko begegnen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken sind steuerbar, planbar und bei Bedarf auch (ver)sicherbar. Zudem könnten besondere Einzelrisiken der 2G Drives GmbH im 2G Konzern abgefangen werden. IT-Risiken Das IT-Risiko gewinnt durch die zunehmende digitale Vernetzung und durch die Fernsteuerungsmöglichkeiten von KWK -Anlagen an Bedeutung. Die 2G Drives GmbH ist vollständig an die IT des 2G Konzerns angebunden und nutzt die dort vorhandene IT-Umgebung. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme werden u. a. Firewallsysteme und Virenscanner/ Speichermedien eingesetzt. Beschaffungsmarktrisiken Mit der Beschaffung von Waren sind grundsätzliche Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und sonstige Kosten verbunden. Eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten, gute Rahmenverträge sowie die langjährige aufgebaute und gepflegte gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirken diesen Risiken entgegen. Investitions- und Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens (Maschinen, Prüfstand) resultieren, werden durch Investitionsrechnungen bewertet. Wesentliche Fehlinvestitionen können hierdurch weitestgehend vermieden werden. Chancen 2G hat im Berichtsjahr eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, um die Voraussetzungen für die weitere, ertragsorientierte Entwicklung des Konzerns zu schaffen und die unternehmerischen Chancen zu erkennen, zu bewerten und kontrolliert in die Praxis umzusetzen. 2G treibt das verstärkte unternehmerische Engagement in den ausländischen Kernmärkten Nordamerika, Großbritannien, Frankreich, Italien, Osteuropa und Japan sowie der Ausbau des 2G Partnerkonzeptes auf der ganzen Welt voran. 2G setzt beim Aufbau des Partnerkonzeptes von Anfang auf die Möglichkeiten der Digitalisierung. Mit der umfassenden Online-Plattform "my.2-g.com" stellt das Unternehmen seinen Vertriebs- und Servicepartnern sowie Anlagenbetreibern alle relevanten Informationen zur Verfügung. Integriert ist auch ein elektronischer Ersatzteilkatalog, der eine schnelle Ersatzteilversorgung unterstützt. Auch die Digitalisierung der KWK-Anlagen in puncto Steuerung, Wartung und Betriebsverfügbarkeit treibt 2G u.a. mit der Schaffung von Schnittstellen zu EVUs, Contractoren und Investoren weiter voran. Konsequent treibt 2G die technische Weiterentwicklung der KWK-Module voran. Die neue Baureihe "aura" für Erdgasbetrieb stellt im Betrieb wesentlich auf sehr niedrige Abgasemissionswerte ab, so dass sich das Produkt sehr gut in die stetig wachsenden Anforderungen an weltweite Emissionsregularien eingliedert. Die beiden Module aura 404 und aura 406 sind das Ergebnis der eigenen Motorenentwicklung und basieren auf der firmeneigenen Lambda-1-Technologie. Diese zeichnet sich durch niedrige Emissionen und höhe Wärmewirkungsgrade aus. Auch die wirtschaftlichen Argumente sprechen für die neue Baureihe. Gegenüber dem Wettbewerb erreicht die aura-Baureihe bei gleichem Hubraum eine spezifisch höhere Leistung von 15 %. Es können Gesamtwirkungsgrade von über 100 % erreicht werden. Auch die Entwicklung der Rahmenbedingungen für die internationale Energiewirtschaft unterstützt generell zunehmend das Geschäftsmodell der 2G. Die Weltgemeinschaft hat sich im Dezember 2015 in Paris auf ein gemeinsames Klimaschutzziel geeinigt. Die abzuleitenden Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene für die Energieerzeugung unterstützen Technologien und Erzeugungsformen, die Effizienzgewinne bringen, den Ressourcenverbrauch deutlich reduzieren und die Treibhausgasemissionen signifikant mindern. D.h., der Aufbau von Energieerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien wird gefördert. Mit dem beabsichtigten Zurückdrängen der Kohle als Primärenergieträger und größtem Treibhausgasverursacher werden auch Technologien erforderlich, die die Energieversorgung im Einklang mit den fluktuierenden Erneuerbaren im Sinne der Flexibilität, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleisten. Das ist eine der Stärken der KWK-Technologie, aus der zukünftig großes Nachfragepotenzial wachsen kann. Insgesamt sieht der Vorstand für 2G auf dem deutschen wie auf den ausländischen Märkten attraktiven Chancen, die sich direkt auch auf die 2G Drives auswirken. Basis dieser Einschätzung ist die Entwicklung des für die Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen wichtigen spark spread: der Strompreis steigt tendenziell oder verharrt auf hohem Niveau und der Gaspreis sinkt oder bewegt sich auf niedrigem Niveau seitwärts. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation Die Risikostrategie trägt einen mittelständischen Charakter und ist bewusst chancenorientiert geprägt. Die Unternehmensführung ist auf organisatorische und vor allem finanzielle Stabilität ausgerichtet, wobei Planabweichungen im Unternehmensinteresse vorkommen können. Unter Berücksichtigung der bestehenden Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen wird weder eines der Einzelrisiken als bestandsgefährdend eingestuft noch eine bestandsgefährdende Verbundwirkung beim gleichzeitigen Eintreten mehrerer Einzelrisiken gesehen und sind auch für die Zukunft - aus heutiger Perspektive - nicht erkennbar. Gegenüber dem Vorjahr hat sich keine wesentliche Veränderung der Risiken ergeben. Die Risikotragfähigkeit ist angesichts der vorhandenen und potenziellen finanziellen Reserven, der guten bilanziellen Verhältnisse sowie einem ausgereiften Versicherungskonzept stets gegeben. Im Vergleich zu den möglichen Risiken überwiegen die unternehmerischen Chancen. 5. PrognoseberichtNach aktueller Prognose wird für das Geschäftsjahr 2018 eine Umsatzsteigerung um ca. 10 % auf etwa 24 Mio. EUR und ein gegenüber dem Vorjahr leicht verbessertes, ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Durch das Forcieren von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in neuen und laufenden Projekten werden die Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr steigen.
Heek, den 26. April 2018 Frank Grewe, Geschäftsführer
1 Jahresgutachten 2017/2018 "Zeit für
Reformen", Sachverständigenrat zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für die
Weltwirtschaft, 8.11.2017
Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017der 2G Drives GmbH1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussGrundsätzliche Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld (HR B Nr. 12437) eingetragen und hat ihren Sitz in 48619 Heek, Siemensstraße 15. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246251 HGB unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268274a, 276278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt. Geschäftszweig Gegenstand des Unternehmens ist im Wesentlichen die Optimierung von Rumpfmotoren für den Einsatz als Gasmotor bzw. die Herstellung von Otto-Gas-Motoren und deren Vertrieb. Mitzugehörigkeitsvermerk Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. 2. Angabe zu Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenBilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie allgemeine Verwaltungskosten, soweit sie der Fertigung zugerechnet werden können, einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in den Herstellungskosten berücksichtigt. Die Waren sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr verweisen wir auf die entsprechende Darstellung im Anlagenspiegel. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird ohne Berücksichtigung im Anlagenspiegel direkt unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen zum Bilanzstichtag ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 155 TEUR (Vorjahr: 129 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 385 TEUR (Vorjahr: 132 TEUR). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich geografisch und nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 8 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR) enthalten, die im Wesentlichen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (6 TEUR) und aus der Auflösung von Rückstellungen (2 TEUR) resultieren. Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung von 21 TEUR (Vorjahr: 22 TEUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von 2 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) enthalten. 5. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB für fremde Verbindlichkeiten bestanden, wie im Vorjahr, zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden für Verträge in folgender Höhe:
*der angegebene Wert zu den unbefristeten Dauerschuldverhältnissen bezieht sich auf die Verpflichtung der Gesellschaft aus diesen Verträgen bezogen auf einen Zeitraum von 12 Monaten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter nach § 267 HGB gliederte sich wie folgt:
Gesellschaftsorgane Geschäftsführer war im Berichtszeitraum:
Bezüge der Organe Angaben über die Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Honorar des Abschlussprüfers Hierzu verweisen wir auf den Konzernanhang der 2G Energy AG. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der 2G Energy AG, Heek, einbezogen. Die 2G Energy AG stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.
Heek, den 26. April 2018 Frank Grewe, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die 2G Drives GmbH, HeekPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der 2G Drives GmbH, Heek, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 2G Drives GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 26. April 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Heitmeyer, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 18. Mai 2018 festgestellt. |
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