Constantia Flexibles Germany GmbHLiquidiert
92712 Pirk, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kilian Erwin Uwe Braunsdorf seit 12.5.2016 | Geschäftsführer |
Oliver Dr. Apel seit 30.12.2015 | Prokura |
Michael Müller seit 30.12.2015 | Prokura |
Heinz Stefan Grote seit 30.12.2015 | Geschäftsführer |
Michael Robert Günther seit 30.12.2015 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Constantia Flexibles Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. AllgemeinesDie Gesellschaft Constantia Flexibles Germany GmbH ist eine kleine Gesellschaft nach § 267 HGB. Von größenabhängigen Erleichterungsvorschriften wurde Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Rechnungslegung erfolgt nach HGB und § 42 GmbH Gesetz. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gesellschaft hat mit Gewinnabführungsvertrag vom 10. Juli 2014 rückwirkend ab dem 1. Januar 2014 eine körperschafts- und gewerbesteuerliche Organschaft mit den Organgesellschaften Constantia Fromm GmbH und Haendler & Natermann GmbH begründet. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bilanziert worden. Unter den Sachanlagen werden die Anlagegüter zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern aktiviert. Vermögensgegenstände zwischen 150 und 410 werden im Jahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Aufgrund der ab 01.01.2014 errichteten ertragsteuerlichen Organschaft der Constantia Flexibles Germany GmbH (als Organträger) mit den Gesellschaften Constantia Fromm GmbH und Haendler & Natermann GmbH (Organgesellschaften) werden die latenten Steuern für den gesamten Organkreis ausschließlich beim Organträger Constantia Flexibles Germany GmbH ausgewiesen. Auf Ebene des Organträgers ergeben sich keine latenten Steuern. Bei der Organgesellschaft Haendler & Natermann GmbH ergeben sich passive latente Steuern i. H. von 62 T€, die mit aktiven latenten Steuern i. H. von 167 T€ saldiert werden (Aktivüberhang 105 T€). Bei der Organgesellschaft Constantia Fromm GmbH haben sich passive latente Steuern i. H. von 6 T€ ergeben, die mit aktiven latenten Steuern i. H. von 7 T€ saldiert werden (Aktivüberhang 1 T€). Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten unter Berücksichtigung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder zur Berücksichtigung des Realisationsprinzips mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nominalbeträgen angesetzt worden. Soweit Bestände in fremder Währung bestehen, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen sowie Zinseffekte aus einer geänderten Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder zur Berücksichtigung des Imparitätsprinzips mit dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige betriebliche Erträge und die betrieblichen Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen. 3. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagegitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Gesellschaft ist zum 31.12.2014 mit folgenden Anteilen an verbundenen Unternehmen beteiligt:
Forderungsspiegel zum 31.12.2014 (in T€):
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 € und ist voll eingezahlt. Im Berichtsjahr erfolgte durch den Gesellschafter eine Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von 12.000.000 €. Rückstellungen wurden in ausreichender Höhe gebildet. Im Wesentlichen sind hier Steuer- und Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zu nennen. Die Personalrückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und Tantiemen zusammen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2014 (in T€):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 6.838,00 € (Vj. 33 T€). 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIm Finanzergebnis sind Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von 15.713.591,34 € (Vj. 0 €) enthalten. 5. Haftungsverhältnisse, sonstige VerpflichtungenVerpflichtungen aus Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen liegen in folgendem Umfang vor: Leasing- und Mietaufwand 2015 - 2019: rd. 67 T€ pro Jahr Leasing- und Mietverträge verringern die Kapitalbindung und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber bzw. Vermieter. 6. Sonstige AngabenWährend des Geschäftsjahres wurden im Quartalsdurchschnitt beschäftigt:
In Anwendung des § 288 Abs. 1 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge. Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen ist die CP Group Holding Coöperatief U.A., die ihren Sitz in Amsterdam hat. Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Constantia Flexibles Group GmbH, Wien. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Constantia Flexibles Group GmbH, Wien, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Constantia Flexibles Group GmbH, Wien, werden nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gesellschaft nimmt daher die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gem. § 291 HGB in Anspruch.
Frankfurt am Main, 19. Februar 2015 Constantia Flexibles Germany GmbH gez. Thomas Unger gez. Peter Frauenknecht Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Constantia Flexibles Germany GmbH, Frankfurt am Main Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung der Constantia Flexibles Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Constantia Flexibles Germany GmbH, Frankfurt am Main, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
München, den 25. Februar 2015 Deloitte
& Touche GmbH
Dr. Reitmayr, Wirtschaftsprüfer Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer |
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