TCM Thrust Capital Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Klasen seit 13.10.2025 | Geschäftsführer |
Marin Yovev seit 25.5.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hermann Andreas | 32.28% |
H***** A****** | 15.52% |
T** P****** | 12.25% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FEAG GmbHBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht des FEAG-Konzerns für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des KonzernsDer FEAG-Konzern (FEAG) ist im internationalen Anlagenbau tätig und produziertelektrotechnische Anlagen in den Bereichen Energie insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien, Industrie und Mobilität. Die FEAG versteht sich als Lösungsanbieter - das Leistungsspektrum umfasst die komplette Wertschöpfung des modernen Anlagenbaus: Neben dem Engineering, die Auftragsabwicklung, Fertigung und Prüfung der Schaltanlagen und elektrischen Ausrüstung, die komplette Integrationsprüfung der Systeme im Haus oder auch die Montage und Inbetriebsetzung beim Kunden. 2. KonzernstrukturDie Standorte der FEAG liegen in Deutschland in Bremen, St. Ingbert und Forchheim sowie im europäischen Ausland in der Slowakei in Komarno.
3. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen mitteilte. Kalenderbereinigt habe das Wirtschaftswachstum 2,0 Prozent betragen. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Jahr 2021 war die deutsche Wirtschaft noch um 2,9 Prozent gewachsen. Die deutsche Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Die Corona-Pandemie prägt weiterhin den Alltag in Deutschland. Mit Unterstützungsmaßnahmen konnte die Wirtschaft zwar vor großen Strukturbrüchen bewahrt und Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Doch ist offensichtlich, dass wirtschaftliche Folgen länger als die unmittelbare Gesundheitskrise zu spüren sein werden. Die Bundesregierung wird das wirtschaftspolitische Instrumentarium im Interesse der Stabilisierung und weiteren Erholung daher fortführen und weiterentwickeln. Das zeigt der Jahreswirtschaftsbericht 2022, der Ende Januar veröffentlicht wurde. Die Lage in der Industrie stellt sich zuletzt aber günstiger dar. So stabilisierte sich die Industrieproduktion nach einem schwachen Start ins vierte Quartal im November wieder. Das ifo Geschäftsklima hat sich im Dezember weiter aufgehellt, auch weil sich in den kommenden Monaten die Materialengpässe weiter abbauen dürften. Ebenso haben die Beschlüsse der Bundesregierung zur Gas- und Strompreisbremse dazu beigetragen, dass sich die Stimmung in den Unternehmen, aber auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern weiter verbessert hat. Der Ausblick auf die Industriekonjunktur im ersten Quartal des neuen Jahres bleibt aber angesichts einer weiterhin schwachen Nachfrage verhalten. Die Weltwirtschaft hat sich zuletzt wieder abgekühlt, was die heimische Industrie in Form deutlich nachlassender Aufträge aus dem Ausland zu spüren bekommt. Zum Jahresende erweist sich der Arbeitsmarkt, laut der Pressemitteilung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, nach wie vor als widerstandsfähig. Die Inanspruchnahme der Kurzarbeit dürfte zwar nochmals zugelegt haben, sich aber weiterhin auf vergleichsweise niedrigem Niveau bewegen. Die Arbeitskräfteknappheit wird allerdings zunehmend zur Wachstumsbremse. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen stieg im Jahr 2022 auf ein Höchstniveau. Insbesondere im Dienstleistungssektor suchen fast alle Branchen nach neuen Mitarbeitenden. "2022 war - trotz aller Widrigkeiten - ein starkes Jahr für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie", sagt Dr. Gunther Kegel, ZVEI-Präsident, bei der Auftakt-Pressekonferenz des Verbands. "Ukrainekrieg, Energiekrise, Inflation und weiterhin angespannte Lieferketten: Die preisbereinigte Produktion der Branche ist dennoch zwischen Januar und November um 3,7 Prozent gewachsen - fast eine Punktlandung für unsere Prognose von vier Prozent. Diese robuste Entwicklung unterstreicht die Stärke der Elektro- und Digitalindustrie. Unsere Branche profitiert erkennbar von den beiden großen Treibern Elektrifizierung und Digitalisierung, die aufs Engste mit uns verbunden sind." 4. Entwicklung der FEAG - Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageEntwicklung der FEAG In dem durch die Auswirkungen der anhaltenden Corona-Pandemie und dem seit Februar andauernden Ukraine-Kriegs für die gesamte Weltwirtschaft besonders fordernden Jahr 2022 hatte der FEAG-Konzern dennoch eine gute Auftragslage. Während wie prognostiziert, eine Steigerung der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr erreicht wurde, hatten insbesondere die Verzögerungen von Kundenprojekten und die angespannte Situation bei den Lieferketten leider einen negativen Effekt auf das EBIT. Der FEAG Konzern hat in 2022 bei einer Gesamtleistung (ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge) in Höhe von TEUR 56.963 (Vj. TEUR 54.922) ein Konzernjahresergebnis von TEUR 413 (Vj. TEUR 1.167) erzielt. Ertragslage FEAG Konzern
Die Konzernumsätze liegen hauptsächlich aufgrund von Projektverschiebungen von Kundenseite mit TEUR 52.692 (Vj. TEUR 53.398) um TEUR 706 leicht unter Vorjahresniveau. Der Rohertrag (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) beträgt für 2022 TEUR 20.613 und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Veränderungen innerhalb des Rohertrages - insbesondere bei den Umsatzerlösen und dem Materialaufwand - ergeben sich aufgrund von Unterschieden in den Projektarten (mit oder ohne Beistellung) und den unterschiedlichen Anteilen von Material- und Personalaufwand. Die Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen ist zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.749 auf TEUR 4.150 gestiegen. Der Materialaufwand liegt um TEUR 666 über dem Vorjahreswert und die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Gesamtleistung) ist von 64,8 % auf 63,6 % zurückgegangen. Der Personalaufwand hat sich aufgrund von Neueinstellungen sowie allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerungen um TEUR 1.384 auf TEUR 13.837 erhöht. Die Personalaufwandsquote beträgt damit 24,2 % (Vj. 22,7 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahreswert um TEUR 270 auf TEUR 5.041 gestiegen. Vermögenslage FEAG Konzern AKTIVA
Die Bilanzsumme ist um TEUR 9.624 auf TEUR 29.671 gestiegen. Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 122 auf TEUR 6.570 im Wesentlichen durch Zugänge im Bereich der immateriellen Anlagen. Daneben waren planmäßige Abschreibungen von TEUR 916 zu verzeichnen. Der Vorratsbestand zum Jahresende 2022 liegt mit TEUR 19.234 deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 322 gestiegen. Auf der Passivseite der Bilanz sind zum einen die Rückstellungen um TEUR 585 auf TEUR 2.041 gesunken, während die Verbindlichkeiten in Summe um TEUR 9.847 im Wesentlichen durch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie Erhöhung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen angestiegen sind. Die Eigenkapitalquote ist auf 20,9 % zurückgegangen. Finanzlage der FEAG Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 548, der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR 895 und der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit TEUR 1.214. Der Finanzmittelfond hat sich somit um TEUR 2.657 auf TEUR -5.629 stark verringert. Der Finanzmittelfonds enthält dabei neben dem Kassenbestand und den Bankguthaben auch die jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. Der FEAG Konzern verfügte zum 31. Dezember 2022 über ausreichend freie Kreditlinien. Die Liquidität des Konzerns war im Berichtsjahr jederzeit gegeben durch die Innen- und Außenfinanzierungsmöglichkeiten. 5. Leistungsindikatoren Das Management der FEAG überwacht zum einen zum Zwecke der Unternehmenssteuerung und zum anderen aufgrund umfangreicher Anforderungen der verschiedenen Zertifizierungen zahlreiche Kennzahlen aus den Bereichen: Finanzen, Prozesse, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter. Die, aus Sicht der FEAG, wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung zzgl. andere aktivierten Eigenleistungen) und EBIT (Jahresergebnis nach Steuern zzgl. Ertragsteuern und Zinsen und ähnliche Aufwendungen abzüglich Zinsen und ähnliche Erträge) liegen im Jahr 2022 mit einer Gesamtleistung von Mio. EUR 57,0 (Vj. Mio. EUR 54,9) über Vorjahresniveau und einem EBIT von Mio. EUR 1,4 (Vj. Mio. EUR 1,9) unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zu unserer Planung liegen sowohl die Gesamtleistung als auch das EBIT unter dem Planniveau, aber sind für die schwierige gesamtwirtschaftliche Situation als durchaus zufriedenstellend zu beurteilen. Unverändert liegt der Fokus bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren neben der kontinuierlichen Optimierung der Prozesse auf der Verbesserung der Produktivität und Innovationskraft sowie auf der Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Hierbei ist festzustellen, dass insbesondere bei der Kundenzufriedenheit sehr gute Ergebnisse erzielt wurden und der ständige Prozess der Produktivitätsverbesserung von den Mitarbeitern gut angenommen wird. 6. Mitarbeiter Der FEAG Konzern hatte im Jahresdurchschnitt 355 Mitarbeiter, die an den einzelnen Standorten tätig sind. Daneben wurden durchschnittlich 54 Leiharbeitskräfte beschäftigt. Die Motivation und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Garant für eine nachhaltig erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Ihrer Förderung kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Die Gewinnung, Ausbildung, Entwicklung und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern bilden die Schwerpunkte unserer Personalstrategie. Die Ausbildungstätigkeit ist uns sehr wichtig und wir haben aktuell 18 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen. Mitarbeiter werden nicht nur intern geschult, sondern auch bei Meisterlehrgängen, Studium und anderen Fortbildungsmaßnahmen unterstützt. 7. Arbeitssicherheit Die FEAG verpflichtet sich gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten zur Schaffung einer sicheren Arbeitsumgebung. Alle FEAG-Standorte haben ein Arbeitsschutz-Management-System. Die Zertifizierung erfolgt turnusgemäß durch die Berufsgenossenschaft. Diese Zertifizierung deckt die Norm DIN ISO 45001:2018 ab. In jedem Managementmeeting wird "Arbeitssicherheit" thematisiert. Es werden Unfallstatistiken geführt. Die Anzahl der Unfälle konnte auf niedrigem Niveau gehalten werden. Unfallanalysen sind bei Abweichungen verpflichtend. Erkannte Verbesserungsmaßnahmen werden umgesetzt. Die operativen Führungskräfte erhalten jährliche Arbeitssicherheitsziele und die Mitarbeiter werden regelmäßig unterwiesen. 8. Qualitätsmanagement FEAG baut Schaltanlagen primär für Infrastrukturprojekte, wie z.B. Kraftwerke und Energieverteilungsanlagen, für Verkehrssysteme wie Bahnen und Seeschiffe, für Hafenumschlagsysteme und für die Steuerung und Energieversorgung großer industrieller Anlagen. Wegen der Größe der Anlagen, der hohen Energieinhalte und der Bedeutung der Anlagen, sind die Anforderungen an Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit extrem hoch. FEAG betreibt daher ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem und ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015, nach ISO/TS 22163 für die Bahnindustrie. Die deutschen Standorte sind darüber hinaus nach DIN EN ISO 14001:2015 sowie DIN ISO 45001:2018 zertifiziert. Der Standort St. Ingbert verfügt über den Eignungsnachweis für Schweißarbeiten nach EN 1090 und besitzt eine Bescheinigung gemäß DIN EN ISO 3834 2:2006 sowie eine Fachbetriebsurkunde nach WHG. Darüber hinaus besitzt der Standort Bremen eine Zulassung nach DIN 2303-Q2-BK3 zum Schweißen von wehrtechnischen Produkten sowie über eine Schweißfachzertifizierung für Schienenfahrzeuge CL4 nach DIN EN 15085-2. Die Tochtergesellschaft in der Slowakischen Republik verfügt zusätzlich die Schweißfachzertifizierung für Schienenfahrzeuge CL1 nach DIN EN 15085-2, ISO 3834, EN 1090-2 und für Verklebungstechnik gemäß DIN 6701-2:2015 (A3). 9. Chancen- und RisikoberichtFEAG betrachtet wirksames, vorausschauendes Risikomanagement als integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Die sich am Markt bietenden Chancen zu nutzen, dabei entstehende Risiken frühzeitig zu erkennen und mit zielgerichteten Maßnahmen zu bewältigen, ist eine permanente Aufgabe. Der mögliche Ausfall von Kundenforderungen wird über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Das Unternehmen verfügt über eine Reihe von Steuerungs- und Überwachungssystemen, insbesondere eine strategische und operative Planung und dazugehörendes Controlling. Wesentlicher Bestandteil ist das projektbezogene Controlling. In Verbindung mit den von den Einzelbereichen geführten Maßnahmen unterstützen diese die Geschäftsführung dabei, Risikomanagement im Rahmen der Unternehmenssteuerung zu betreiben. Die Geschäftsführung ist bestrebt, Risiken grundsätzlich zu vermeiden oder sie mittels Versicherungslösungen zu minimieren. Die Haftungssummen von Mio. EUR 10 für Personen, Sach- und Produktvermögensschäden sowie Mio. EUR 2 für Vermögensschäden decken auch Großaufträge angemessen ab. Die Geschäftsführung sieht folgende wesentliche Chancen: Wachstumsmärkte Die Bereiche Energie, besonders erneuerbare Energien, Automatisierung und Mobilität sind auf absehbare Zeit Wachstumsmärkte. FEAG ist seit vielen Jahren in diesen Märkten etabliert. Durch die Entwicklung eigener Produkte, dem Ausbau der Engineering-Leistungen und der Montagetätigkeit erschließen sich Wachstumsmöglichkeiten. Die Energiewende mit Themen wie Ausbau der Erneuerbaren Energien und E-Mobilität, aber auch die Nutzung von Wasserstoff zur Energiegewinnung bringen weiteres Potential für eine nachhaltige Entwicklung der FEAG mit sich. Ausbau des Leistungsspektrums FEAG erweitert sein Leistungsspektrum, um den Kunden Lösungen vom Engineering bis zur Inbetriebsetzung anbieten zu können. Dadurch wird die Wertschöpfung erhöht und Direktgeschäft mit dem Anwender ermöglicht. Insbesondere die immer mehr Fahrt aufnehmende Energiewende bietet hier attraktive Entwicklungsmöglichkeiten. Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit Über die Tochtergesellschaft FEAG SLK Elektro s.r.o., Komarno, in der Slowakei sollen Aufträge mit hohem Lohnkostenanteil abgewickelt werden und somit die Wettbewerbsfähigkeit im deutschen Markt verbessert werden. Die Geschäftsführung sieht folgende wesentliche Risiken: Konkurrenzsituation Die FEAG versteht sich als technologisch hochwertiger Anbieter für kundenspezifische Lösungen. In diesen Bereichen werden qualitativ anspruchsvolle Produkte verlangt. Die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsposition soll sowohl durch intensive Entwicklungsarbeit als auch durch gezielte Personalentwicklung erreicht werden. Es besteht das Risiko, dass im Rahmen der Globalisierung reine Fertigungsleistungen verstärkt in Billiglohnländer verlagert werden. Mit unserer slowakischen Tochtergesellschaft FEAG SLK Elektro s.r.o., Komarno, können wir auch Aufträge mit hoher Lohnleistung wettbewerbsfähig anbieten. Konjunkturelle Risiken Risiken des Geschäfts liegen auch in den konjunkturellen Schwankungen und den damit verbundenen Verschiebungen von großen Infrastrukturprojekten und den Schwierigkeiten der Finanzierung solcher Projekte insbesondere auch ausgelöst durch den aktuellen Ukraine-Krieg. Ausfall Kundenforderungen Dem Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen wird durch die vorhandene Warenkreditversicherung Rechnung getragen. Währungsrisiko Die FEAG fakturiert im Wesentlichen nur in Euro, es liegt somit kein Währungsrisiko vor. Beschaffungsrisiko Die Gesellschaft bezieht ihr Material von verschiedenen Lieferanten ohne Konzentration auf einen Lieferanten, sodass neben dem allgemeinen Beschaffungspreisrisiko kein generelles wesentliches Risiko besteht. Die Folgen der aktuellen Störungen in den Lieferketten aufgrund der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine sind nicht abschließend zu bewerten. 10. PrognoseberichtDie künftige Ausrichtung des FEAG-Konzerns orientiert sich an der weiteren Vertiefung der Wertschöpfung. Ziel ist es, die Entwicklung zu einem hochqualifizierten und innovativen Full-Service-Spezialanlagenbauer (mit eigenen Produkten und Branchenlösungen) weiter konsequent voranzutreiben. Hierunter fällt auch die stärkere Einbindung der FEAG SLK Elektro s.r.o, Komarno, in der Slowakei, welche teilweise auch als "verlängerte Werkbank" für die deutschen Standorte fungiert. In diesem Zusammenhang ist u.a. vorgesehen, die Kundenstruktur weiter zu diversifizieren und unabhängiger von Großkunden zu werden. Als zentrale Komponente soll auch das Service-Geschäft weiter gestärkt werden. Weiterhin sollen die Entwicklung und der Vertrieb eigener Produkte unter optimaler Einbindung des Standortes Komarno (Slowakei) weiter ausgebaut werden. Auch die Standorte St. Ingbert und Bremen werden weiter optimiert werden, u.a. durch die Implementierung eines neuen ERP-Systems. Wir arbeiten stetig an allen Standorten an der Verbesserung der Produktivität der Mitarbeiter und Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Ende des ersten Quartals 2023 zeigt sich die wirtschaftliche Lage der FEAG in Summe weiter stabil. Die Liquidität ist durch ausreichend freie Kreditlinien gesichert. Wir planen für das Jahr 2023 im FEAG-Konzern eine Gesamtleistung und ein EBIT deutlich über Vorjahresniveau. Die Planung basiert u.a. auf den Prämissen; Weitergabe von Preissteigerungen, höhere Nachfrage als in 2022 und einer weiterhin hohen Inflationsrate.
Berlin, den 7. April 2023 Dr. Hermann Andreas, Geschäftsführer Tom Peiffer, Geschäftsführer Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022HRB 160959 B, Amtsgericht Charlottenburg 1. Allgemeine Erläuterungen Den vorliegenden Konzernabschluss stellt die FEAG GmbH, als Mutterunternehmen, gemäß § 290 Abs. 2 HGB unter Anwendung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes auf. Dementsprechend wurden für die Gliederung des Konzernabschlusses die Vorschriften der § 266 HGB (Bilanz) und § 275 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung) zugrunde gelegt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Mutterunternehmens, der FEAG GmbH, Berlin, aufgestellt. Dies ist zugleich der Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. 2. Konsolidierungskreis und Beteiligungen In den Konzernabschluss der FEAG GmbH zum 31. Dezember 2022 werden die folgenden Tochterunternehmen einbezogen (Vollkonsolidierung):
Folgende Unternehmen nehmen die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch bezüglich Aufstellung Lagebericht und Offenlegung: - FEAG St. Ingbert GmbH, Berlin - FEAG Bremen GmbH, Berlin - FEAG Holding GmbH, Berlin 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse sämtlicher einbezogener Unternehmen sind einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung folgt der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten für die Anteile des Tochterunternehmens mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Zeitwert des Eigenkapitals zum Zeitpunkt des Erwerbs (Neubewertungsmethode). Ein aus der erstmaligen Konsolidierung entstehender Geschäfts- oder Firmenwert wird unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen und planmäßig abgeschrieben. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten wurden konsolidiert. Zwischenergebnisse werden nicht realisiert, sodass deren Eliminierung entfällt. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen und die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Es handelt sich um Entwicklungskosten für Varianten der Trafokompaktstationen und einer modularen Niederspannungshauptverteilung. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 3 bis 40 Jahre. Die Abschreibung auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zeitanteilig. Die geringwertigen Anlagegüter des Anlagevermögens bis zu einer Höhe von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, die die Einzelkosten für Material und Lohn sowie die aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Für Bestandsrisiken infolge langer Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit erfolgen Abwertungen in ausreichendem Umfang. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Risiken angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Laufzeiten betragen dabei 7 Jahre für die Gewährleistungsrückstellung und 15 Jahre für Jubiläumsrückstellungen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen, Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst. 5. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres auf Seite 8 dieses Anhangs gesondert dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Stille Beteiligungen, die die Merkmale einer atypischen stillen Beteiligung aufweisen, werden gesondert im Eigenkapital ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen, Tantiemen und Erfolgsbeteiligungen sowie Abfindungen. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen sowie Drohverluste aus Auftragsbeständen. Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.825 (Vj. TEUR 7.092) sind TEUR 2.747 (Vj. TEUR 1.317) durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen wesentlicher Vermögensgegenstände gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 7 (Vj. TEUR 14). Latente Steuern ergeben sich für das Geschäftsjahr nur aus den einbezogenen Jahresabschlüssen und nicht aus der Konsolidierung. Im Rahmen der einbezogenen Jahresabschlüsse ergibt sich, im Wesentlichen, aufgrund vorhandener und in der Zukunft nutzbarer Verlustvorträge, ein Überhang an aktiven latenten Steuern, für welche das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen wird. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
7. Sonstige Angaben Nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen bestehen aus:
Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Auf die Angabe von den Bezügen der Geschäftsführer wird aufgrund der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäfte mit nahe stehenden Personen werden ausschließlich zu marktkonformen Konditionen getätigt. Vergütung für den Konzernabschlussprüfer:
8. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag der Muttergesellschaft FEAG GmbH i.H.v. EUR -474.462,42 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführer sind: - Herr Dr. Hermann Andreas (Kaufmann) - Herr Tom Peiffer (Rechtsanwalt)
Berlin, den 7. April 2023 Geschäftsführung Dr. Hermann Andreas, Geschäftsführer Tom Peiffer, Geschäftsführer Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FEAG GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FEAG GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FEAG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. -führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 7. April 2023 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Dittus, Wirtschaftsprüferin Mayer, Wirtschaftsprüferin Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 04.05.2023. |
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