CIT Cologne Independent Traders GmbHLiquidiert

Stadtwaldgürtel 24, 50931 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 67600
Eingetragen
6.11.2009
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenEffekten- und Warenterminhandel
Gegenstand
der auf den Eigenhandel im Sinne des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) beschränkte Handel einschließlich der Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung als Dienstleistung für andere, sowie die Vermögensverwaltung, soweit diese nicht nach dem KWG erlaubnispflichtig ist und die entsprechende Beratungsdienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (20)

NameAnteil
P*** B******
9.00%
J***** v** d** E*****
8.00%
6.50%

Ungelöste Beteiligungen (4)

Gesellschafter
Beta

23 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 23 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dionysus Investment Group B.V.
Netherlands
60.000 €
30.00%
Erbengemeinschaft nach Boris Seyer
Germany
26.500 €
13.25%
P*** B******
18.000 €
9.00%
J***** v** d** E*****
16.000 €
8.00%
J*** Z********
13.000 €
6.50%

Konzern- und Jahresabschlüsse

CIT Cologne Independent Traders GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

CIT Cologne Independent Traders GmbH (CIT) wurde am 13. Oktober 2009 gegründet und hat im Januar 2010 ihre Handelsaktivitäten an den wichtigsten europäischen Börsen aufgenommen.

CIT betrieb den Eigenhandel und das Eigengeschäft im Sinne von §1 Abs. 1a Satz 3 KWG an diversen elektronischen Handelsplätzen. Am 15. Februar 2012 hat CIT die Erlaubnis der BaFin erhalten, als Finanzdienstleister tätig zu sein. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag dabei auf dem Aktienhandel an europäischen Handelsplätzen.

Infolge der Kündigungen aller Gesellschafter wurde die Gesellschaft mit Beschluss vom 26. April 2013 zum 31. Dezember 2013 aufgelöst und befindet sich seit dem 1. Januar 2014 in Liquidation. Der Erlaubnisbescheid der BaFin wurde folgerichtig zum 21. Juni 2013 zurückgegeben.

2. Geschäftsverlauf

Das Handelsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 2,3 Mio. Euro auf rund 2,6 Mio. Euro gesunken (-46,1%). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die sich aus dem Liquidationsbeschluss ergebenden rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen zurückzuführen. So wurde die Niederlassung Pfäffikon/Schweiz, zum 31. Mai 2013 geschlossen sowie die Handelsaktivitäten in Köln sukzessive reduziert und zum 30. November 2013 vollständig eingestellt.

Alle Verträge (inkl. der Arbeitsverträge) wurden, soweit erforderlich auch mit Abstandszahlungen, spätestens zum 31. Dezember 2013 gekündigt oder aufgelöst. Es wurden keinerlei offene Vertragsverhältnisse in den Liquidationszeitraum übergeben.

Die Besonderheiten des durch den Auflösungsbeschluss beeinflussten abgelaufenen Geschäftsjahres lassen einen sinnvollen Vergleich mit den Vorjahreszahlen im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu. Aus diesem Grund wird auf die an dieser Stelle ansonsten übliche Detailanalyse verzichtet und lediglich zu generell bedeutsamen Punkten Stellung genommen.

II. Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Die Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme in 2013 von 12,3 Mio. Euro auf 3,3 Mio. Euro gesunken (-9,0 Mio Euro), was ebenfalls ausschließlich auf dem Fehlen von aktivem und passivem Wertpapierhandelbestand infolge der Geschäftseinstellung beruht.

Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 5. Dezember 2013 eine Ausschüttung in Höhe von insgesamt 1,5 Mio. Euro (Valuta 3. Januar 2014) beschlossen.

2. Finanz- und Liquiditätslage

Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Vermögenswerte bestehen nahezu ausschließlich in kurzfristig realisierbarer Liquidität in Form von Bankguthaben, die eine ordnungsgemäße Abwicklung der Liquidation sicherstellen.

III. Wesentliche Aspekte der Chancen/Risiken der künftigen Entwicklung / Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abwicklung offener Forderungen/Verbindlichkeiten im Januar 2014 weisen die ersten Monate des Liquidationsjahres 2014 grundsätzlich keinerlei erwähnenswerte Besonderheiten auf.

Allerdings hat ein Mitarbeiter der ehemaligen Niederlassung in der Schweiz am 16. Mai 2014 eine Arbeitsgerichtsklage beim Bezirksgericht Höfe, Wollerau/Schweiz, eingereicht. Dieser Klage wird die Gesellschaft in vollem Umfang widersprechen. Wenngleich der Anspruch zzgl. der Nebenkosten vorsorglich zurückgestellt wurde, bleibt festzuhalten, dass die Dauer der Klage im Instanzenweg unmittelbare Auswirkung auf die Beendigung der Liquidation hat.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhielt bis zum 31. Mai 2013 eine Zweigniederlassung in Pfäffikon SZ/Schweiz.

 

Köln, den 31. Mai 2014

Bilanz

AKTIVSEITE

  31.12.2013
31.12.2012
T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Lizenzen an Rechten und Werten 0,00 5,5
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 114,2
  0,00 119,7
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,8
2. sonstige Vermögensgegenstände 501.011,82 889,7
  501.011,82 890,5
II. Wertpapiere    
sonstige Wertpapiere 0,00 7.764,2
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.597.054,94 3.439,7
  3.098.066,76 12.094,4
C. Rechnungsabgrenzungsposten 185.181,06 123,6
  3.283.247,82 12.337,7

Passivseite

   
  31.12.2013
31.12.2012
T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200,0
II. Gewinnvortrag 2.664.999,19 3.853,4
III. Jahresfehlbetrag/Vorjahresüberschus -566.954,72 11,6
  2.298.044,47 4.065,0
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 2.283,00 270,4
2. sonstige Rückstellungen 762.069,52 1.381,3
  764.352,52 1.651,7
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 21,3
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 68.001,91 64,8
3. sonstige Verbindlichkeiten 152.848,92 6.534,9
  220.850,83 6.621,0
  3.283.247,82 12.337,7

Gewinn- und Verlustrechnung

  2013
2012
T€
1. Rohergebnis   2.729.609,76 4.926,3
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 1.667.923,31   1.958,1
b) Soziale Abgaben 203.179,26 1.871.102,57 249,5
davon für Altersversorgung: € 1.822,1(Vj.: € 4.546,17)      
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen   76.708,71 83,2
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   1.946.213,26 1.953,4
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   784,71 44,6
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   1.037,14 0,1
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -1.164.667,21 726,6
8. Außerordentliche Erträge   600.000,00 0,0
9. Außerordentliche Aufwendungen   0,00 600,0
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   2.287,51 115,0
11. Jahresfehlbetrag/Vorjahresüberschuss   -566.954,72 11,6

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss CIT Cologne Independent Traders GmbH i.L. mit Sitz in Köln (im Folgenden auch CIT GmbH) wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen im Zusammenhang mit § 267 Abs. 4 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen und daher prüfungspflichtig gemäß § 316 Abs. 1 HGB.

Mit Wirkung zum 21. Juni 2013 wurde der Erlaubnisbescheid zum Erbringen des Eigenhandels an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zurückgegeben. Mit Wirkung vom gleichen Tag unterlag die CIT GmbH nicht mehr der Aufsicht der BaFin.

Die Form der Darstellung und Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr insoweit wieder nach Vorschriften des HGB erstellt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Bilanzierung und Bewertung

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Ausweise der Positionen in der Vorjahresspalte wurde auf das Gliederungsschema des § 266 HGB umgestellt, nachdem die Gesellschaft kein Finanzdienstleistungsinstitut mehr ist. Aufgrund des Liquidationsbeschlusses wurde bei der Bewertung die Annahme der Fortführung des Unternehmens aufgegeben und zu Einzelveräußerungspreisen bewertet. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Soweit Forderungen oder Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs der Deutsche Börse AG zum Stichtag umgerechnet (§ 256a HGB).

Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist in einer gesonderten Übersicht gemäß § 268 Abs. 2 HGB am Schluss des Anhangs dargestellt.

Forderungen an, wie auch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausnahmslos täglich fällig. Sie wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive latente Steuern wurden in der Bilanz nicht angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 185 stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag für Aufwendung des Folgejahres dar.

Eine im Dezember 2013 beschlossene und im Januar 2014 durchgeführte Gewinnausschüttung (T€ 1.500,0) ist im Gewinnvortrag enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 762 beinhalten mit € 643 im Wesentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit einem arbeitsgerichtlichen Klageverfahren. Darüber hinaus waren Bonus- und Abschlusskosten zurückzustellen. Der im Vorjahr als Fonds für allgemeine Bankrisiken ausgewiesene Posten wurde den Rückstellungen zugeordnet und im Geschäftsjahr aufgelöst, woraus der außerordentliche Ertrag resultiert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, erfolgte der Ansatz zum höheren Tageswert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von € 143.616,57 und für soziale Sicherheit in Höhe von € 1.088,00 enthalten.

Erläuterungen und Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Nettoertrag des Handelsbestands (Handelsergebnis) wurde in Höhe von T€ 3.339,5 in Köln sowie mit T€ 143,2 in der Niederlassung Pfäffikon/Schweiz erwirtschaftet.

Im Posten Aufwendungen des Wertpapierhandels sind unmittelbar mit dem Handelsgeschäft in Zusammenhang stehende betriebliche Aufwendungen zusammengefasst (T€ 862,5).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 83,1. Aufwendungen aus Kursdifferenzen sind in Höhe von T€ 91,5 im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Beide benannten Werte wurden außerhalb des klassischen Wertpapierhandels erwirtschaftet.

Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich 17 (Vorjahr 23) Arbeitnehmer im Anstellungsverhältnis beschäftigt .

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte geführt durch die Herren:

Jeroen van der Eerden, Kaufmann, Frechen (bis 30. Juni 2013)

Thomas Kreijkamp, Kaufmann; Köln (vom 1. Juli bis 31. Dezember 2013)

Die Geschäftsführer waren alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 ist die Gesellschaft aufgelöst. Die Geschäfte werden ab diesem Zeitpunkt vom Liquidator, Herrn Dr. Robert Schlömer, Wirtschaftsprüfer, Köln, geführt.

  Anschaffungskosten
Stand 01.01.2013
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.575,10 0,00 12.575,10 0,00
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 476.072,95 0,00 476.072,95 0,00
  488.648,05 0,00 488.648,05 0,00
  Abschreibungen
Stand 01.01.2013
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.050,35 3.293,52 10.343,87 0,00
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361.868,75 73.415,19 435.283,94 0,00
  368.919,10 76.708,71 445.627,81 0,00
  Buchwerte
Stand 31.12.2013
Stand 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.524,75
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 114.204,20
  0,00 119.728,95

 

Köln, 31. März 2014

gez. Dr. Robert Schlömer, Liquidator

Der Jahresabschluss wurde am 30. September 2014 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende Jahresabschluss wurde gemäß § 327 HGB verkürzt wiedergegeben. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CIT Cologne Independent Traders GmbH i.L., Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB in Anlehnung an die vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 25. August 2014

BÖLLNER, Wirtschaftsprüfer

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