Gentherm Präzision SE
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Bickelbacher seit 29.3.2021 | Prokura |
Gerhard Möller seit 29.3.2021 | Geschäftsführer |
Nastasia Gläser seit 29.3.2021 | Prokura |
Klaus Josef Dr. Beetz seit 29.5.2017 | Prokura |
Markus Gebhardt seit 3.8.2011 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kite Electronics GmbHTreuchtlingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Datum der Feststellung des Jahresabschlusses:
Die Gesellschafterversammlung beschließt, den Bilanzverlust in Höhe von 1.955.517,79 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013KITE Electronics GmbH, TreuchtlingenAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der KITE Electronics GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. MitzugehörigkeitsvermerkeEinzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 890.190,39 (im Vorjahr Euro 3.065.522,18) betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Euro 856.464,91 (im Vorjahr Euro 174.955,31) gegen - aus Konzernsicht - assoziierte Unternehmen enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt Euro 3.032.139,90 (im Vorjahr Euro 1.413.527,25) und haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Diese betreffen mit Euro 2.844.645,45 (im Vorjahr Euro 292.859,89) Verbindlichkeiten aus einer Cashpooling-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft. Bei weiteren Euro 179.510,35 (im Vorjahr Euro 117.896,04) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin. Die restlichen Euro 7.984,10 (im Vorjahr Euro 2.771,32) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Schwestergesellschaften. Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren VorjahreszahlenDer Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Die im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Kaution (Vj.: € 50.074,23) aus dem langfristigen Mietvertrag über zwei Produktionshallen und ein Verwaltungsgebäude in Nürnberg wurde im Berichtsjahr als Ausleihung in der Position Finanzanlagen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Zum 31.12.2012 wurden sämtliche Vorräte an die Muttergesellschaft Alfmeier Präzision AG zum Buchwert veräußert. Der Forderungsbestand des Vorjahres beinhaltete den Verkauf der Vorräte zum 31.12.2012. Der Rückkauf des Vorratsvermögens erfolgte am 01.01.2013. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher MaßnahmenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aus der Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung haben sich Erträge in Höhe von Euro 3.618,81 (im Vorjahr Euro 3.260,64) und Aufwendungen in Höhe von Euro 2.701,06 (im Vorjahr Euro 6.559,28) ergeben. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDie Gesellschaft hat zusammen mit der Muttergesellschaft, der Alfmeier Präzision AG, einen langfristigen Mietvertrag über zwei Produktionshallen und einem Verwaltungsgebäude in Nürnberg abgeschlossen. Die Gesellschaft ist alleiniger Nutzer der Gebäude. Der Vertrag hat eine Grundmietzeit von 10 Jahren sowie zwei Mietverlängerungsoptionen über 5 Jahre. Im Anschluss verlängert sich der Vertrag jeweils für 2 Jahre, sofern dieser nicht fristgerecht gekündigt wird. Der Mietzins ist mit einer Indexklausel versehen. Der Vermieter hat nach 5 Jahren und dann innerhalb von 10 Jahren ein Andienungsrecht der Gebäude zu Marktwerten an die Alfmeier Präzision AG, unter Ausschluss der während der Mietzeit getätigten Investitionen des Mieters. Der Vertrag wird aufgrund der Laufzeit und der Marktüblichkeit der Miete als normaler Mietvertrag behandelt. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 11.790,06 (Vorjahr: Euro 15.523,09). Latente Steuern Bedingt durch die steuerliche Aktivierung des handelsrechtlich bereits abgeschriebenen Auftragsbestandes als Firmenwert mit einer Abschreibung über 15 Jahre (steuerlicher Buchwert zum 31.12.2013: TEUR 232) bestehen insgesamt auch unter Berücksichtigung der um TEUR 115 niedrigeren steuerlichen Buchwerte des restlichen Anlagevermögens steuerliche Entlastungen. Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern wird verzichtet. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen des Personalbereichs beinhalten Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von Euro 10.000,00, für Prämien in Höhe von Euro 59.744,21, für Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von Euro 20.727,00, für Urlaubstage in Höhe von Euro 24.904,63, für Gleitzeit in Höhe von Euro 63.141,68, für Kosten den Betriebsarztes in Höhe von Euro 2.250,00 und für Schwerbehindertenabgabe in Höhe von Euro 575,00. Die Rückstellung für Abschluss- und Prüfung in Höhe von Euro 36.400,00 betreffen Rückstellungen für die Anfertigung der Steuererklärungen 2013 sowie die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2013. Die Rückstellung für die Archivierung von Geschäftsunterlagen betragen Euro 6.232,00. Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen Euro 207.736,66. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Eine Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden war nicht veranlasst. Bewertungseinheiten Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind
Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Mit Vertragsabschluss im Oktober 2009 hat die Gesellschaft sämtliche gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen abgetreten und sämtliche gegenwärtigen und künftigen am Sicherungsort in 90455 Nürnberg, Neuseser Str. 15, befindlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige und fertige Erzeugnisse an die Bayerische Hypo- und Vereinsbank Aktiengesellschaft, München, sicherungsübereignet. Im November 2009 hat die Gesellschaft für die Alfmeier Präzision Aktiengesellschaft Baugruppen und Systemlösungen, Treuchtlingen zwei Maschinen zurSicherung an die Bayerische Hypo- und Vereinsbank Aktiengesellschaft, München, übereignet. Eine Maschine wurde zwischenzeitlich veräußert. Die zweite Maschine ist zum 31. Dezember 2013 mit einem Buchwert in Höhe von Euro 1,00 in dem Bilanzposten "Technische Anlagen und Maschinen" enthalten. Des Weiteren besteht gegenüber der UniCredit Bank AG, München, eine Raumsicherungsübereignung. Die Berichtsgesellschaft hat mit Vertragsabschluss im Mai 2012 das Eigentum jeder Art (Anwartschaftsrecht, Eigentum, Miteigentum) der gegenwärtig und künftig im Sicherungsraum (Halle II in der Willstätterstraße 40,90449 Nürnberg) befindlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie unfertige und fertige Erzeugnisse übertragen. Zwischen der Alfmeier Präzision Aktiengesellschaft Baugruppen und Systemlösungen, Treuchtlingen als Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften besteht bezüglich des oben genannten Bankkontos eine Cashpooling-Vereinbarung. Seit dem 02.11.2012 wird das o.g. Konto täglich über das Konto "Cashpooling" (siehe "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen") ausgeglichen. Der Betrag der durch den o.g. Vertrag gesicherten Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag Euro 2.844.645,45 (im Vorjahr Euro 292.859,89) und ist als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Mit einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen ist durch die gegebene Finanzierung über die Alfmeier-Gruppe nicht zu rechnen. Gemäß § 13 des Gesellschaftsvertrages verpflichtet sich jeder Gesellschafter mit sämtlichen bestehenden und künftigen Darlehens- und sonstigen Forderungen gegen die Gesellschaft im Rang hinter anderen Gläubigern zurückzutreten. Die Darlehensrückzahlungsforderungen samt Zinsen sowie sonstige Forderungen können nur aus künftigen Jahresüberschüssen, aus Liquidationsüberschüssen oder aus einem die sonstige Schulden der Gesellschaft übersteigenden Vermögen der Gesellschaft beglichen werden. Forderungsspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten waren Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 92.229,32 (Vorjahr: Euro 221.353,26). Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen betragen im Berichtsjahr Euro 35.240,37 (Vorjahr: Euro 169.0012,27). Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 41.856,30 (im Vorjahr Euro 201,60) enthalten. Die Erträge umfassen im Wesentlichen mit rund Euro 34.890,32 Bonuszahlungen für das Jahr 2012 sowie mit Euro 5.369,70 die Stromsteuererstattung für das Jahr 2012. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 3.083,35 (im Vorjahr Euro 4.800,00) enthalten. Sonstige PflichtangabenNamen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Peter Pusch (Geschäftsführer), Lahr Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/§ 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber der Gesellschafterin bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Sachverhalte
Konzernzugehörigkeit Die KITE Electronics GmbH wird als 100%ige Tochter in den Konzernabschluss der Alfmeier Präzision AG Baugruppen und Systemlösungen, Treuchtlingen, einbezogen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 85 (im Vorjahr: 77) Arbeitnehmer beschäftigt.
Unterschrift der Geschäftsleitung
Treuchtlingen, 14. März 2014 KITE Electronics GmbH Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die KITE Electronics GmbH ("KITE") ist ein hochspezialisiertes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von elektronischen und mechatronischen Baugruppen für automobile und industrielle Anwendungen. Schwerpunkt bildet hierbei die Herstellung von elektronischen Bauteilen für den Sitzkomfort in der Automobilindustrie. Die Produktionsanlagen am im Jahr 2012 neu bezogenem Fertigungsstandort Nürnberg Willstätterstrasse sind auf dem neuesten Stand der Technik und genügen höchsten Qualitätsstandards. KITE ist eine Tochtergesellschaft der Alfmeier Präzision Aktiengesellschaft in Treuchtlingen. 2. Forschung und Entwicklung Hauptgegenstand der Entwicklungstätigkeit bilden ebenfalls elektronische Bauteile für die Steuerung von Sitzkomfortkomponenten der Kfz-Industrie. KITE betreibt hier überwiegend Auftragsentwicklung. Die Mitarbeiteranzahl in Forschung und Entwicklung stieg im Jahr 2013 auf 6. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich in 2013 stabilisiert, positiven Einfluss hatte insbesondere die gute konjunkturelle Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte. Die Eurozone verzeichnete im Jahr 2013 nochmals einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung, wobei sich aber die Abwärtsentwicklung gegenüber 2012 verlangsamt hat. Die Industrienationen insgesamt konnten mit einem Zuwachs von über 1% knapp das Vorjahresniveau erreichen, während in den Schwellen- und Entwicklungsländern trotz abnehmender konjunktureller Dynamik abermals ein Wachstum von knapp 5% erzielt wurde. Der für KITE wichtige Weltautomobilmarkt ist auch im Jahr 2013 gewachsen. Wichtige Wachstumsimpulse kamen dabei aus den großen Absatzmärkten China und USA, hingegen war in Westeuropa die Zahl der Neuzulassungen weiter rückläufig, allerdings zeichnete sich zum Jahresende eine Stabilisierung des Marktes ab. 2. Geschäftsverlauf KITE kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurückblicken. Gegenüber dem Vorjahr konnten Umsatzerlöse und insbesondere der Rohgewinn und damit das Jahresergebnis deutlich gesteigert werden. Da die Fertigungskapazitäten noch nicht hinreichend ausgelastet werden konnten, ergab sich nochmals ein kleiner Jahresfehlbetrag. 3. Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresfehlbetrag von 90 T Euro (Vorjahr: 1.256 T Euro) ab. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 14.663 T Euro. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr 2012 um 3,8 % erhöht. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in 2013 betrugen 8.377 T Euro gegenüber 8.546 T Euro im Vergleichszeitraum 2012. Der relative Rückgang gegenüber 2012 betrug damit 2,0 % Hauptursache hierfür ist eine signifikante Ausschussreduzierung. An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum 579 T Euro an. Im Vorjahr 2012 belief sich der entsprechende Wert auf 881 T Euro. Dies entsprach einer Minderungsrate von 34,3 % gegenüber 2012. Die Minderung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang von Leiharbeitern zugunsten von Festeinstellungen. Die Löhne und Gehälter für 2013 betrugen 3.050 TEuro gegenüber 2.460 T Euro im Vergleichszeitraum 2012. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 24,0 % und einem absoluten Anstieg von 590 TEuro. Im gleichen Zeitraum sind die Aufwendungen für Leiharbeiter zugunsten von Festeinstellungen um 450 T Euro gesunken. 4. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte überwiegend direkt über die Gesellschafterin, die Alfmeier Präzision AG. Zwischen KITE und der Muttergesellschaft besteht bezüglich eines Bankkontos eine Cashpooling-Vereinbarung, das Konto wird täglich ausgeglichen. Zum Bilanzstichtag betrugen die Cashpooling-verbindlichkeiten der KITE 2.845 T Euro (Vorjahr 293 T Euro). Mit dem Cashpooling-Konto wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr 3.193 T Euro) und ein Darlehen der Alfmeier Präzision AG (Vorjahr 1.000 T Euro) vollständig abgelöst. Zur Finanzierung von Vorlaufinvestitionen und Bereitstellungskosten erhielt KITE Anfang 2013 von einem Drittkunden ein befristetes zinsloses Darlehen in Höhe von 1,2 Mio. Euro, hiervon wurden bis zum Geschäftsjahresende 0,4 Mio. Euro zurückgezahlt. Ferner werden selektiv außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente wie Operating Leases genutzt. Aus Operating-Leasing-Verträgen bestanden zum 31.12.2013 Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 1.425 T Euro (im Vorjahr 1.941 T Euro). Die umfangreichen Investitionstätigkeiten für den Aufbau des neuen Produktionsstandortes wurden im Jahr 2013 weitgehend abgeschlossen. Für die Zukunft sind lediglich Ersatz-Investitionen und Investitionen in neue Technologien geplant. 5. Vermögenslage Zum Stichtag 31.12.2013 reduzierte sich die Bilanzsumme gegenüber dem Stichtag der Vorjahresperiode um 406 T Euro auf 7.073 T Euro. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 119 T Euro auf insgesamt 4.203 T Euro. Die Sachanlagen reduzierten sich um 85 T Euro auf 3.954 T Euro. Investitionen in die Software zur Traceability führten zu einem Anstieg der immateriellen Vermögensgegenstände um 154 T Euro auf 199 T Euro. Die ausgewiesenen Finanzanlagen in Höhe von 50 T Euro betreffen eine Mietkaution, welche im Vorjahr unter der Position "sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen wurde. Zum 31.12.2012 wurden sämtliche Vorräte an die Muttergesellschaft, die Alfmeier Präzision AG, zum Buchwert veräußert, der Rückkauf erfolgte zum 1.1.2013. Zum Stichtag 31.12.2013 betrug das Vorratsvermögen 1.004 T Euro (Vorjahr 0 T Euro). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.584 T Euro auf 1.808 T Euro. Der Forderungsbestand des Vorjahres beinhaltete den Verkauf der Vorräte zum 31.12.2012. 6. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 konnten Leistung und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die Gesellschaft rechnet mit weiteren Verbesserungen und mit einem Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2014. III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. PrognoseberichtDer internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner aktuellen Prognose von einem verstärkten Wachstum der Weltwirtschaft in 2014 aus. Auch der Weltautomobilmarkt wird in 2014 weiter moderat wachsen, Wachstumstreiber werden hier weiterhin die USA und China sein, zusätzlich ist aber auch auf dem westeuropäischen Markt mit dem ersten Wachstum seit mehreren Jahren zu rechnen. Aufgrund dieser verbesserten konjunkturellen Aussichten plant KITE für das Geschäftsjahr 2014 eine Umsatzsteigerung von rund 9% gegenüber 2013. Durch Prozess- und Materialeinsatzoptimierungen wird ein überproportional ansteigender Rohertrag erwartet. KITE plant insgesamt eine deutliche Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr und ein positives Jahresergebnis. V. Risiko- und ChancenberichtDurch das Risikomanagement der Alfmeier AG, mit dem die Gesellschaft beständig überwacht wird, ist sichergestellt, dass die Controlling-Prozesse, die Kosten- und Ertragsstruktur sowie der Gemeinkostenblock andauernd überwacht werden. Hiermit werden die Risiken der Gesellschaft kontinuierlich neu bewertet. In Betracht der branchentypischen hohen Gewährleistungsrisiken verfügt die Alfmeier Gruppe über angemessene Deckung in den Bereichen Produkthaftpflicht und Rückruf. Die sich aus Entwicklungsaufträgen ergebenden spezifischen, designbedingten Risiken werden in der Gesellschaft über das Qualitätsmanagement, welches in das zentrale Qualitätsmanagement der Gruppe eingebunden ist, und die klare Definition aller Entwicklungsprozesse erreicht. Die praktische Umsetzung wird regelmäßig durch interne und externe Audits überprüft. Die Gesellschaft beliefert aktuell im Wesentlichen die Alfmeier Gruppe als Zulieferer der Automobilindustrie. Insoweit besteht eine gewisse Kunden- und Branchenabhängigkeit. Die fortlaufende kritische Bewertung der wirtschaftlichen Stabilität wesentlicher Kunden und Lieferanten auf Basis interner und externer Informationen sowie eine Vorausschau erwarteter Zahlungseingänge und -ausgänge auf der Basis der internen Disposition von Kundenaufträgen und korrespondierenden Lieferantenbestellungen und die Einbeziehung beauftragter Investitionsvorhaben sind wesentliche Instrumente zur angemessenen Risikosteuerung. Das grundsätzlich aufgrund der hohen Materialquote im Bereich elektronischer Komponenten gegebene Marktpreisrisiko wird durch eine Bündelung der Einkaufsvolumen bei einigen Distributoren, Konsignationslägern und der Etablierung eines strategischen Einkaufs für Elektronikbauteile auf Gruppenebene minimiert. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen hauptsächlich Forderungen, Verbindlichkeiten und das Cashpooling mit der Muttergesellschaft. Im Wesentlichen erfolgt die Finanzierung über das Cashpooling mit der Muttergesellschaft.
Treuchtlingen, 14. März 2014 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KITE Electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angabe in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf folgendes hin: Die Gesellschafterin sowie Unternehmen des Konzernverbundes sind derzeit die einzigen wesentlichen Kunden. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ebenfalls im Wesentlichen über Konzernunternehmen. Der Fortbestand und die Entwicklung der Gesellschaft sind daher von der wirtschaftlichen Entwicklung und Unterstützung dieser Unternehmen abhängig.
Heidelberg, den 18.03.2014 PKF
Riedel Appel Hornig GmbH
Franz-Josef Appel, Wirtschaftsprüfer Dieter Wilhelm, Wirtschaftsprüfer Rechtlich verbindlich ist ausschließlich der gebundene und mit den Unterschriften im Original versehene Prüfungsbericht. Insbesondere sind PDF-Versionen des Prüfungsberichts rechtlich nicht verbindlich. |
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