Heime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur Erziehung
IPS Handels GmbH
Altenhofer Dorfstraße 33, 16244 Schorfheide, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Siegfried Ilzhöfer seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Palgetrans Handel-Transport Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IPS Handels GmbHSchorfheideJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Geschäftsverlauf 1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 1.2 Geschäftsergebnis 1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung 1.4 Analyse und Erläuterung finanzieller Leistungsindikatoren 2. Ertragslage 3. Zweigniederlassungsbericht 4. Prognosebericht 5. Chancen- und Risikobericht 1. Geschäftsverlauf 1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel, sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 um 1,9 % höher als im Jahr 2021, in welchem es um 2,7 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Grundlagen des Unternehmens Die Firma IPS Handels GmbH ist ein mittelständiges Logistik Unternehmen, dass sich auf Handel, Vermietung, Produktion, Logistik, Reparatur aller gängigen Ladungsträger aus Holz, Metall und Kunststoff spezialisiert hat. Durch unsere Depots und Partner in ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland versorgen wir unsere Kunden immer in der gewünschten Qualität, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und der richtigen Menge mit allen gewünschten Ladungsträgern. Mit dem Reparatur- und Recycling Service von IPS Handels GmbH können alle Ladungsträger aus Holz, Metall und Kunststoff wieder instand gesetzt bzw. recycelt werden. Das Mietsystem von IPS Handels GmbH gibt unseren Kunden die Möglichkeit, ohne hohes finanzielles Risiko Ladungsträger für kurze oder lange Zeiträume anzumieten. Diese Dienstleitung gibt ihnen die Möglichkeit, auch einen kurzfristigen Bedarf an Ladungsträgern abzudecken. Die IPS Handels GmbH produziert auch alle gängigen Ladungsträger aus Holz, Kunststoff und Metall und bietet somit unseren Kunden immer die besten Konditionen. 1.2 Geschäftsergebnis In diesem konjunkturellen Umfeld können wir auf ein sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2022 konnte um TEUR 442 deutlich gesteigert werden. Die Materialeinsatzquote hat sich mit 81,3 % gegenüber dem Vorjahr mit 80,9 % nur geringfügig geändert. Die Personalaufwendungen hingegen haben sich aufgrund gestiegener Beschäftigungszahlen um TEUR 288 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Ergebnis stammt in 2022 überwiegend aus dem positiven Beitrag des ordentlichen Betriebsergebnisses. Das negative Finanzergebnis konnte durch das ordentliche Betriebsergebnis ausgeglichen werden. Das Gesamtergebnis stammte überwiegend aus dem betrieblichen Leistungsbereich. Gegenüber dem Vorjahr ist das Ergebnis vor Steuern um 22,88 % gestiegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bei steigender Leistung im Betriebsbereich ein gleichzeitiger Anstieg des Finanz- und außerordentlichen Ergebnisses erfolgte. Die Ergebnisverbesserung beruht daher auf gleichzeitigen Anstieg in allen drei Bereichen. 1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 26,88 % gesteigert werden.
1.4 Analyse und Erläuterung finanzieller Leistungsindikatoren Nachfolgend werden die Kennzahlen zur Erfolgslage, Vermögenslage und Liquidität dargestellt.
2. Ertragslage
Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellung sind gedeckt. 3. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft in Untermünkheim und Laucha (Unstrut) in Form von unselbstständige Betriebsstätten unterhalten. 4. Prognosebericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen und so ein eventuell bestehendes Risiko bei der Materialbeschaffung einschränken. Ferner ist die Gesellschaft nicht nur auf eine wirtschaftliche Tätigkeit fixiert, sondern durch Reparaturen und sonstige Dienstleistungen im Bereich des Palettenservice breit aufgestellt. Das Absatzrisiko wird minimiert, da wir Kunden aus allen Wirtschaftsbereichen bedienen. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und einem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Insgesamt handelt es sich bei dem Geschäftsjahr 2022 um ein absolutes Ausnahmejahr der Branche, so dass sich die Kennzahlenentwicklung in den zukünftigen Jahren wieder rückläufig entwickeln wird. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir bereits einen Umsatzrückgang von 30 %, was natürlich auch Auswirkungen auf die Ertragslage haben wird. Das voraussichtliche Jahresergebnis wird auch weiterhin mit einer Umsatzrendite von 4 % angestrebt. Die erwartete Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird weiterhin stabil sein. 5. Chancen- und Risikobericht Branchenspezifische Risiken Sollte sich die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche zugenommen. Da wir durch unsere Kundennähe echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen können. Politische Risiken Durch den Krieg in der Ukraine und den damit verfügten Sanktionen gegen Russland und Belarus wird kein Verpackungs- und Palettenholz mehr aus Weißrussland bezogen. Allerdings bestand keine Knappheit der Waren, da wir vermehrt Palettenholz aus der Ukraine und aus Deutschland beziehen. Chancen Die Transport- und Instandsetzungsmöglichkeiten der Gesellschaft wurden weiter verbessert. Ferner investiert die Gesellschaft wiederkehrend in die Modernität des Unternehmens. Im Weiteren werden die Controlling-Prozesse im Unternehmen ständig optimiert, was zur Flexibilität der Gesellschaft beitragen wird und somit zur nachhaltigen Sicherung der Ertragslage und Stabilität der Liquidität.
Schorfheide OT Altenhof, den 28. Mai 2024 gez. Siegfried Ilzhöfer Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Hinweise Die IPS Handels GmbH hat ihren Sitz in Schorfheide und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) unter der Nr. HRB 17943 FF. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen unter Berücksichtigung von erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt und wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a Abs. 2 HGB bewertet. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Form der Darstellung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, als auch der laufzeitbezogene Davon-Vermerk für Forderungen und Verbindlichkeiten wurden im Vorjahr zur besseren Vergleichbarkeit geändert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 115,00) bestehen in voller Höhe aus Forderungen gegen Gesellschafter, davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (€ 115,00). Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T € 290 (Vorjahr: T € 75). Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Reparatur-Tausch-Verpflichtung für Paletten und Gitterboxen (T € 225), Gewährleistungen (T € 101), Urlaubsverpflichtungen (T € 19), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T € 30) und Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (T € 46) gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T € 103) bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin, davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T € 103). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt T € 2.629 (Vorjahr: T € 2.662). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T € 620 (Vorjahr: T € 429). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt T € 0 (Vorjahr: T € 0). Die nachfolgende Darstellung zeigt die Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: · Grundschuld in Höhe von T € 3.000, zu Lasten von Gewerbeobjekten in 74547 Untermünkheim, Sicherungsübereignung beweglicher Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens · Selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von T € 818 Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte besichert. Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt T € 32. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: T € 32 (Zugang). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T € 83 und Erträge aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T € 6 ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste in Höhe von T € 133, Gewährleistungen in Höhe von T € 101 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T € 4 enthalten. Ansonsten gab es im Geschäftsjahr keine Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB beträgt: Mietaufwendungen für unbewegliche Wirtschaftsgüter: T € 939 (Vorjahr: T € 866) Leasing- und Mietaufwendungen für Kfz: T € 517 (Vorjahr: T € 511) Mietaufwendungen für sonstige bewegliche Wirtschaftsgüter: T € 269 (Vorjahr: T € 234) Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Daniel Ilzhöfer, Kaufmann. Herr Daniel Ilzhöfer wurde am 16. November 2023 als Geschäftsführer abberufen und Herr Sigfried Ilzhöfer, Kaufmann, als neuer Geschäftsführer bestellt. Von der Schutzklausel des § 286 HGB ist Gebrauch gemacht worden. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 44 (davon Teilzeit 8 Arbeitnehmer, Vollzeit 36 Arbeitnehmer). Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.497.264,12 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 2.985.422,37 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schorfheide OT Altenhof, den 28. Mai 2024 gez. Siegfried Ilzhöfer Anlagespiegel
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der IPS Handels GmbH ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. September 2024 festgestellt worden. Der BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IPS Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPS Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 10. September 2024 KÖNEKAMP & PARTNER Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Herbert Könekamp Wirtschaftsprüfer Ingo Schlichter Wirtschaftsprüfer |
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