Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 1643
Vorher
Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH
Eingetragen
9.5.1978
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung auch unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- und Nutzungsrechte sowie die Baubetreuung im fremden Namen für fremde Rechnung, ferner die Vermittlung oder die Gelegenheit zum Abschluß von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume, Wohnräume oder Darlehen, soweit dies im Zusammenhang mit der durchgeführten Projektentwicklung steht.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Erich Rösch
seit 6.7.2023
Prokura
Prokura
Bernhard Saur
seit 9.8.2021
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
1.058.000 €
93.88%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Freiburg

HR B 1643

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen

Die Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH und ihre Tochtergesellschaften sind in den Bereichen Immobilienprojektentwicklung, klassisches Bauträgergeschäft und Bestandshaltung von Immobilien tätig.

Im Energielieferungssektor agiert die Gruppe über ihre 100%ige Tochtergesellschaft Wärme Kontor Freiburg GmbH sowie über die 45%ige Beteiligung an der WSW Wärme Süd West GmbH. Die UIM Unmüssig Immobilien Management GmbH bietet Dienstleistungen im Bereich Property Management an, während die HVW Wiesler GmbH als WEG-Verwaltungsgesellschaft fungiert.

Damit decken die Unternehmen das wesentliche Spektrum der Immobilienwirtschaft ab.

Die Projektabwicklung erfolgt über spezielle Projektgesellschaften, sogenannte "SPVs". Das Geschäftsgebiet erstreckt sich von Basel über Frankfurt/Mainz bis hin zu Stuttgart und dem Bodensee.

Geschäftsverlauf des Unternehmens und Rahmenbedingungen

Politisches und wirtschaftliches Umfeld:

Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin von den Auswirkungen des geopolitischen Umfelds und den Nachwehen der COVID-19-Pandemie geprägt.

Die Inflationsrate blieb hoch, was zu weiteren Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) führte. Der Leitzins stieg im Laufe des Jahres von 2,5% auf 4,25%. Diese Entwicklungen führten zu einer anhaltenden Zurückhaltung auf dem Immobilienmarkt, insbesondere bei der Finanzierung neuer Projekte.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands ist um -0,3% im Vergleich zum Vorjahr gesunken, wobei der Rückgang im Bausektor mit -3,1% wesentlich höher war.

Die zunehmenden Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, insbesondere im Zusammenhang mit ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance), beeinflussten die Immobilienbranche erheblich. Die Regierung stellte neue Förderprogramme vor, die höhere Anforderungen an Bauprojekte stellten, was zu Verzögerungen und höheren Kosten bei der Umsetzung führte.

Geschäftsverlauf Unternehmen:

Im Geschäftsjahr 2023 wurden mehrere wichtige Projekte abgeschlossen und neue Bauvorhaben gestartet. Hervorzuheben sind:

Die Fertigstellung und Übergabe der Reihenhäuser in Kenzingen an die Eigentümer.

Die Übergabe des Projektes "Messe II" an den Investor.

Aufgrund der angespannten Marktsituation gestaltete sich der Verkauf von eigengenutzten Immobilien und auch die Platzierung von Immobilieninvestments weiterhin schwierig, jedoch wird erwartet, dass inflationsbedingt steigende Mieten und die Wohnraumknappheit in Ballungszentren den Markt mittelfristig beleben werden.

Lage des Unternehmens

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage:

Bei den im Geschäftsjahr in Planung und Bau befindlichen Projekten hat sich der Bestand an fertigen und unfertigen Bauten von TEUR 18.302 um TEUR 17.324 auf TEUR 978 vermindert. Die Bestandsminderung resultiert im Wesentlichen aus dem Abgang des Projektes Messe II in Freiburg. Zukünftige Projekte werden jeweils in eigenen Projektgesellschaften (Special Purpose Vehicle) abgewickelt. Für die Zukunft gehen wir deshalb von eher geringeren Beständen aus.

Die Bilanzsumme ist im Wirtschaftsjahr um TEUR 4.805 gesunken. Die Eigenkapitalquote ist in 2023, aufgrund des positiven Ergebnisses und durch die gesunkene Bilanzsumme, von 50,20% auf 54,70% gestiegen. Der Cash-Flow aus der operativen Tätigkeit beträgt TEUR 4.682 (Vorjahr: TEUR 20.543).

Die Umsatzerlöse beinhalten im Jahr 2023 im Wesentlichen Erlöse aus Dienstleistungen innerhalb der Unternehmensgruppe Unmüssig. Sie sind abrechnungs- bzw. fertigstellungsbedingt von TEUR 49.275 auf TEUR 8.852 gesunken. Das Jahresergebnis schließt, wie im Vorjahr bereits angekündigt, mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.739 und somit planmäßig ab.

Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden Zinsen für die Herstellung des Vorratsvermögens weiterhin nicht aktiviert. Das Finanzergebnis belastet insofern die Ertragslage der Gesellschaft in voller Höhe.

Wachstumsbedingt sind die Personalkosten von TEUR 3.726 auf TEUR 4.377 angestiegen.

Am Stichtag bestanden Bankguthaben in Höhe von TEUR 22.843 denen insgesamt TEUR 7.604 an Bankverbindlichkeiten gegenüberstanden.

Einschätzung der Entwicklung

Für das Jahr 2024 wird aufgrund der bereits abgeschlossenen Verkäufe und laufenden Projekte mit einem positiven Geschäftsergebnis gerechnet. Die Unternehmensgruppe Unmüssig plant weitere attraktive Projektentwicklungen und führt kontinuierlich Verhandlungen zur Akquisition neuer Projekte, insbesondere im Bereich Revitalisierungsprojekte.

Die aktuelle Marktlage führt zwar zu einem erschwerten Absatz von Projekten, eröffnet auf der anderen Seite allerdings Opportunitäten durch Ankauf von Projekten zu entsprechend marktbereinigten Preisen. Hier ist es uns gelungen aktuell 4 spannende neue Projekte in Karlsruhe, Suttgart und Freiburg zu akquirieren.

Die Liquiditätslage bleibt stabil, und durch die frühzeitige Festschreibung von Zinsen für Bestandsimmobilien konnten attraktive Finanzierungsbedingungen gesichert werden.

Aufgrund der langfristigen Natur der Immobilienprojekte sind jedoch weiterhin erhebliche Schwankungen bei Umsatz und Ergebnis zu erwarten, die durch das volatile wirtschaftliche und politische Umfeld verstärkt werden könnten.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung / Risikomanagement

Die Chancen des Unternehmens liegen in der erfolgreichen Abwicklung der laufenden Projekte und der Akquise neuer, marktgängiger Aufträge.

Aufgrund des vorhandenen Kapitals von institutionellen Investoren wird die Nachfrage von diesen nach qualitativ hochwertigen, ESG- und EU-Taxonomie konformen Immobilienprojekten steigen. Die Portfolien werden diversifiziert und langfristige Renditen sollen gesichert werden. Die Unmüssig Bauträgergesellschaft ist durch ihre Marktposition, die langjährige Erfahrung in der Projektentwicklung und die Ausrichtung an ESG- und EU-Taxonomie Kriterien in der Lage, diese Nachfrage zu bedienen. Projekte, die sich an diesen Standards halten, stoßen auf besonderes Interesse, da sie den wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit entsprechen.

Zusammengefasst sieht das Unternehmen in der Nachfrage institutioneller Anleger nach sicheren, ESG- und EU-Taxonomie konformen sowie renditestarken Immobilieninvestitionen eine bedeutende Chance, die eigene Marktposition weiter zu stärken und den Verkauf von Projekten erfolgreich abzuschließen.

Die andauende militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine, aber auch die geo-politisch schwierig einzuschätzende Situationen in Nordkorea und China stellen unkalkulierbare Risiken sowie Chancen dar. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden für unseren Geschäftsbereich hieraus keine wesentlichen Risken erwartet.

Durch die Zinserhöhung und die Beendigung der absoluten Niedrigzinsphase kostet Geld wieder Geld! Risiken bestehen in der möglichen Verlängerung der Projektlaufzeiten und der damit verbundenen höheren Zinskosten. Die Finanzierung neuer Projekte wird anspruchsvoller, da Banken höhere Eigenkapitalquoten fordern und die Finanzierung häufig durch Konsortien erfolgt. Das Unternehmen begegnet diesen Risiken durch eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Finanzierungspartnern und ein striktes Risikomanagement, das eine monatliche Überprüfung der Projekte vorsieht.

In einem Marktumfeld, in dem die Baubranche insgesamt mit einer rückläufigen Auftragslage konfrontiert ist, ergeben sich heute Chancen, die wir nutzen können:

 

Verbesserte Verhandlungsposition:

 

Generalunternehmer haben ein erhöhtes Interesse an der Akquisition neuer Projekte. Deshalb haben wir bei der Vergabe von Bauverträgen eine stärkere Verhandlungsposition, durch die wir für uns günstigere Vertragsbedingungen aushandeln können.

 

Langfristige Partnerschaften:

 

Unsere langfristigen Partnerschaften mit Generalunternehmern können wir in der jetzigen Marktsituation als verlässlicher Partner weiter ausbauen. Somit profitieren wir von, schneller Verfügbarkeit von Ressourcen, Einhaltung von Terminen, guter Qualität und einer vertieften Zusammenarbeit bei der Umsetzung komplexer Bauvorhaben.

Insgesamt bieten sich uns in der aktuellen Marktsituation erhebliche Chancen bei der Vergabe von Bauverträgen für unsere Projekte. Die verbesserte Verhandlungsposition, die erhöhte Verfügbarkeit qualifizierter Baupartner, stabile Baupreise und die Möglichkeit, langfristige Partnerschaften zu stärken und neu aufzubauen unterstützen die erfolgreiche Realisierung der geplanten Projekte.

Insgesamt blickt die Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH zuversichtlich auf die künftige Geschäftsentwicklung, auch wenn das wirtschaftliche Umfeld weiterhin herausfordernd bleibt.

 

Freiburg, den 10. August 2024

Die Geschäftsführung

Hans-Peter Unmüßig

Dennis Bihler

Maximilian Unmüßig

Bilanzen zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 71.328 27.413
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 8.010 9.076
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 490.514 494.208
498.524 503.284
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.323.001 4.069.602
2. Beteiligungen 249.803 249.803
3. Übrige Finanzanlagen 2.204.100 1.863.671
6.776.904 6.183.076
Summe Anlagevermögen 7.346.756 6.713.773
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 978.022 18.302.308
./. Erhaltene Anzahlungen (238.736) (17.571.422)
739.286 730.886
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 61.330.667 56.739.101
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 22.843.688 32.861.475
Summe Umlaufvermögen 84.913.641 90.331.462
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.445 22.461
92.262.842 97.067.696

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.127.000 1.127.000
II. Kapitalrücklage 900.665 900.665
III. Gewinnrücklage 9.000 9.000
IV. Bilanzgewinn 48.434.682 46.695.254
50.471.347 48.731.919
B. Rückstellungen 25.985.782 28.060.273
C. Verbindlichkeiten 15.786.665 20.230.328
D. Rechnungsabgrenzungsposten 19.048 45.176
92.262.842 97.067.696

Gewinn- und Verlustrechnungen für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und 2022

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.990.958 42.186.993
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (3.860.511) (3.298.489)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung (516.266) (427.138)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (424.428) (281.070)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (6.295.817) (21.969.533)
5. Erträge aus Beteiligungen 54.504 520.821
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 43.199 38.568
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.765.433 1.062.621
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen (386.000) (82.879)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1.016.343) (856.429)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (331.310) (4.788.856)
11. Ergebnis nach Steuern 2.023.419 12.104.609
12. Sonstige Steuern (4.579) 75.506
13. Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags (279.412) (2.699.335)
14. Jahresüberschuss 1.739.428 9.480.780
15. Gewinnvortrag 46.695.254 37.214.474
16. Bilanzgewinn 48.434.682 46.695.254

Anhang zum 31. Dezember 2023

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg unter der Nr. HRB 1643 eingetragen. Sie gilt als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB.

A. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Sie entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung ertragsteuerlicher Regelungen.

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel bei Anschaffungskosten und Abschreibungen jeweils als Zu- und Abgang gezeigt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, soweit von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wegfallen, wird dieser Tatsache gegebenenfalls durch entsprechende Zuschreibungen (im Berichtsjahr: TEUR 194, Vorjahr: TEUR 0) Rechnung getragen. Im Berichtsjahr wurden TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 83) außerplanmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Bau- und Baunebenkosten. Die verlustfreie Bewertung ist beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihrem Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Langfristige Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem laufzeitadäquaten Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Angaben zur Bilanz

(1) Das Anlagevermögen hat sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anschaffungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Webseite 12.700,00 0,00 0,00 12.700,00
Software 103.731,40 72.612,37 0,00 176.343,77
116.431,40 72.612,37 0,00 189.043,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 24.000,00 0,00 0,00 24.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.288.226,95 390.973,34 (82.735,70) 1.596.464,59
1.312.226,95 390.973,34 (82.735,70) 1.620.464,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.943.885,42 445.000,00 (123.560,31) 5.265.325,11
2. Beteiligungen 386.798,06 0,00 0,00 386.798,06
3. Sonstige Ausleihungen 1.869.044,36 354.941,62 (14.500,18) 2.209.485,80
7.199.727,84 799.941,62 (138.060,49) 7.861.608,97
8.628.386,19 1.263.527,33 (220.796,19) 9.671.117,33
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Zuschreibung (Z) Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Abschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Webseite 12.699,00 0,00 0,00 12.699,00
Software 76.319,40 28.697,37 0,00 105.016,77
89.018,40 28.697,37 0,00 117.715,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 14.924,00 1.066,00 0,00 15.990,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 794.018,95 394.664,74 (82.733,70) 1.105.949,99
808.942,95 395.730,74 (82.733,70) 1.121.939,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 874.283,57 386.000,00 (123.559,31) 942.324,26
(194.400,00) Z
2. Beteiligungen 136.995,23 0,00 0,00 136.995,23
3. Sonstige Ausleihungen 5.373,38 0,00 12,28 5.385,66
1.016.652,18 386.000,00 (123.547,03) 1.084.705,15
(194.400,00) Z
1.914.613,53 810.428,11 (206.280,73) 2.324.360,91
Nettobuchwerte 6.713.772,66 7.346.756,42

(2) Der Anteilsbesitz setzt sich wie folgt zusammen:

Anteil Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
% TEUR TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen
DEUFRA Baugesellschaft mbH, Freiburg 50 449 774
HVW Hausverwaltungsgesellschaft Wiesler mbH, Freiburg 51 112 79
Unmüssig Immobilien-Kontor-Freiburg GmbH, Freiburg 100 (322) (276)
TEG Eigenheime GmbH, Karlsruhe 85 1.287 (357)
WKF Wärme Kontor Freiburg GmbH, Freiburg 100 1.229 61
Unmüssig Projekt GmbH, Freiburg 100 204 (73)
Projektgesellschaft I mbH, Freiburg 100 (213) (40)
Projektgesellschaft III mbH, Freiburg 100 656 81
Westbau Freiburg GmbH, Freiburg 100 227 (132)
Friedrichstr. 1 GmbH & Co. KG, Freiburg 6 10 52
Westarkaden BB 1 GmbH , Freiburg 94 0 (8)
Westarkaden BB5 GmbH, Freiburg 94 152 5
Stadttor Heidelberg GmbH & Co. KG, Freiburg 94 12 12
Augustinerplatz 2 GmbH, Freiburg 94 698 70
Schlossbergring GmbH, Freiburg 94 571 125
Unmüssig Projektentwicklung GmbH, Stuttgart 95 (147) (7)
Marktplatz 9 GmbH, Freiburg 100 (574) 0
Projektgesellschaft V mbH, Freiburg 100 5 (5)
Westarkaden Heidelberg GmbH, Freiburg 100 555 102
Projektgesellschaft VI mbH, Freiburg 100 1.554 67
Unmüssig Immobilienmanagement GmbH, Freiburg 100 496 26
Projektgesellschaft VIII mbH, Freiburg 70 (1.716) (96)
Projektgesellschaft IX mbH, Freiburg 100 (410) (207)
Projektgesellschaft X mbH, Freiburg 100 11 9
Projektgesellschaft XI mbH, Freiburg 100 (2.794) (544)
Projektgesellschaft XII mbH, Freiburg 100 2.139 382
Projektgesellschaft XIII mbH, Freiburg 100 8 9
Projektgesellschaft XIV mbH, Freiburg 100 (1.243) (607)
Projektgesellschaft XV mbH, Freiburg 100 2.248 865
Projektgesellschaft XVI mbH, Freiburg 100 893 (108)
Projektgesellschaft XVII mbH, Freiburg 100 (1.354) (1.815)
Projektgesellschaft XVIII mbH, Freiburg 100 (69) (194)
Projektgesellschaft XIX mbH, Freiburg 100 (199) (1)
Projektgesellschaft XX mbH, Freiburg 100 (623) (501)
Projektgesellschaft XXI mbH, Freiburg 100 (2.969) (593)
Projektgesellschaft XXII mbH, Freiburg 100 (288) (185)
Projektgesellschaft XXIII mbH, Freiburg 100 (643) 277
Projektgesellschaft XXIV mbH, Freiburg 100 21 (0)
Unmüssig Baulanderschließung GmbH, Freiburg 100 22 (0)
Projektgesellschaft XXV mbH 100 14 (4)
Projektgesellschaft XXVI mbH 100 23 (1)
Projektgesellschaft XXVII mbH 100 24 (0)
Unmüssig Parkplatz GmbH 100 (132) (156)
Beteiligungen
M eyerhof Freiburg GmbH & Co. KG, Freiburg 6 1.900 379
Pöpperl & Unmüssig GmbH & Co. KG, Freiburg 50 0 0
Adelhauser Klosterplatz Verwaltungsgesellschaft mbH. Freiburg 34 33 (1)
Wärme Süd-West GmbH. Freibura 45 460 100
GUT Projektbau GmbH, Freiburg 50 (304) (14)

(3) Es wurden keine Zinsen in den im Bestand befindlichen fertigen und unfertigen Bauten aktiviert.

(4) Die erhaltenen Anzahlungen sind bis zur Höhe der jeweils aktivierten Herstellungskosten offen von den Vorräten abgesetzt. Darüber hinaus erhaltene Anzahlungen sind unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

(5) Die Forderungen haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 49.867 (Vorjahr: TEUR 46.728) und Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr: TEUR 259). An einen Geschäftsführer wurde ein kurzfristiges, unverzinstes Darlehen über TEUR 232 gewährt.

(6) Im ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 46.695 enthalten. Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

(7) Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorge für ausstehende Subunternehmerrechnungen (TEUR 1.485, Vorjahr: TEUR 210), für Kostenabgrenzungen (TEUR 394, Vorjahr: TEUR 261) sowie für Garantie- und Gewährleistungsaufwendungen (TEUR 19.715, Vorjahr: TEUR 18.109).

(8) Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre davon gesichert durch
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.604 3.128 4.465 11 7.604 Grundschulden/ Forderungsabtretungen, Verpfändung von Guthaben u. Gesellschaftsanteilen
2. Erhaltene Anzahlungen 27 27 0 0 0 ---
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.729 1.729 0 0 0 ---
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2 2 0 0 0 ---
5. Übrige Verbindlichkeiten 6.425 6.425 0 0 0 ---
15.787 11.311 4.465 11 7.604
(Vorjahr: 20.230 12.631 7.569 30 11.114 Grundschulden/ Forderungsabtretungen, Verpfändung von Guthaben)

(9) Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 59).

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

(12) Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 32) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und mit TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 0) Erträge aus Zuschreibungen auf Finanzanlagen.

(13) Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 13) enthalten.

(14) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten und Wertberichtigungen von Forderungen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 50), Aufwendungen aus der Zuführung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.768 (Vorjahr: TEUR 14.869) und Korrekturen für Umsatzerlöse der Vorjahre in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 3.147).

(15) Die Erträge aus Beteiligungen stammen in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 502) aus verbundenen Unternehmen.

(16) Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.951 (Vorjahr: TEUR 1.041) und Aufzinsungserträge in Höhe von TEUR 0,5 (Vorjahr TEUR 0,5).

(17) Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 7).

(18) Steuern vom Einkommen und Ertrag haben das Ergebnis nach Steuern mit TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 4.789) belastet.

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Leasingverträge Barwert 6 % p.a.
TEUR
- 25 Kraftfahrzeuge 410
- Büromöbel / Kopierer 249
659

Es handelt sich um die abgezinsten Werte der Restverbindlichkeiten; die Leasingverträge haben Restlaufzeiten bis längstens 2027.

b) Mietaufwendungen

Die Aufwendungen für eigene Büromieträume betragen monatlich EUR 32.688 (Vorjahr: EUR 30.780). Die Verträge haben Laufzeiten bis August 2030 (Waldkircher Str.). Daneben sind Stellplätze und Werbeflächen zu monatlich EUR 1.475 unbefristet angemietet. Der Barwert der Mietverbindlichkeiten beträgt bei einem Zinssatz von 6 % p.a. TEUR 2.158 (Vorjahr: TEUR 2.272).

Der Barwert der Mietverbindlichkeiten aus zur Weitervermietung angemieteten Immobilien beträgt bei einem Zinssatz von 6 % p.a. TEUR 1.935 (Vorjahr: TEUR 2.756). Die Restlaufzeiten der Mietverträge sind zwischen 12 und 80 Monaten.

Die Gesellschaft hat gegenüber Dritten aus Gründen der besseren Vermarktung von Objekten Mietgarantien abgegeben bzw. die Generalanmietung und Weitervermietung übernommen. Hieraus entstehen im Einzelnen sowohl Über- als auch Unterdeckungen. Soweit Unterdeckungen aus solchen Zusagen und den Erlösen aus der eigenen Weitervermietung an Dritte entstehen, sind diese durch entsprechende Rückstellungen in der Bilanz berücksichtigt.

2. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse i. S. d. §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB aus Bürgschaften zu Gunsten verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 24.969 (Vorjahr: TEUR 32.393), aus Bürgschaften zugunsten von Beteiligungsunternehmen in Höhe von TEUR 1.576 (Vorjahr: TEUR 277), aus Gewährleistungsverträgen zu Gunsten verbundener Unternehmen in Höhe von TEUR 48.231 (Vorjahr: TEUR 28.429).

Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Verbindlichkeiten gemäß der bestehenden Unternehmensplanungen aus dem Cashflow bedient werden können.

3. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 2023 durchschnittlich 46 (Vorjahr: 39) angestellte Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer).

4. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Hans-Peter Unmüßig, Dipl.-Kaufmann, Freiburg

Dennis Bihler, Kaufmann, Freiburg

Maximilian Unmüßig, Kaufmann, Freiburg

Hans-Peter Unmüßig ist alleinvertretungsberechtigt. Maximilian Unmüßig und Dennis Bihler vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

5. Konzernzugehörigkeit

Muttergesellschaft ist die Omnia Holding GmbH, Freiburg, oberste Muttergesellschaft ist die Unmüßig Holding GmbH & Co KG.

Die Gesellschaft gehört dem Konzern der Unmüßig Holding GmbH & Co. KG, Freiburg an.

 

Freiburg, den 10. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Hans-Peter Unmüßig

Dennis Bihler

Maximilian Unmüßig

Der vollständige Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 14.10.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH, Freiburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH, Freiburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH, Freiburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den J ahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg i. Br., den 25. September 2024

HBM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Tecklenborg, Wirtschaftsprüfer

Mathias Hecht, Wirtschaftsprüfer

*) Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen und nicht aufgrund der Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen verkürzten Jahresabschluss und Lagebericht der Gesellschaft.

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