Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 7268
Vorher
Platin 531. GmbHRovema Europe GmbH
Eingetragen
10.12.2009
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
- Die Beteiligung an Unternehmen der Verpackungsmaschinenindustrie, insbesondere der Firma Rovema GmbH in Fernwald, - die Beteiligung an Unternehmen der Maschinenbauindustrie, - die Übernahme von Managementaufgaben für die Beteiligungen, - die Erbringung von Dienstleistungen in Form von Vertriebsunterstützungen, Controlling- und Reportingaufgaben, Beteiligungskonsolidierung, IT-Realisierungen und IT-Schulungen.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Becker
seit 11.8.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

BSI Europe GmbH

Fernwald

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Konzernlagebericht

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes, der relevanten Märkte bzw. der Branche

Die BSI Europe GmbH, Fernwald, ist ein global agierendes Unternehmen und zählt als Unternehmensgruppe weltweit zu den führenden Herstellern von Verpackungsmaschinen und -anlagen für das verpacken unterschiedlichster Produkte vorwiegend im Lebensmittelbereich.

Der primäre Standort der Gruppe wird durch die Rovema GmbH in Fernwald gebildet. Hier sind die zentralen Bereiche Einkauf, Produktion, Vertrieb, Entwicklung und After Sales angesiedelt. Die Bearbeitung der Märkte erfolgt sowohl über den zentralen Vertrieb der Rovema GmbH, insbesondere aber auch über 7 eigene Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern. Anfang 2013 wurde in Panama eine weitere Tochtergesellschaft für den Markt Südamerika gegründet. Sämtliche Tochtergesellschaften verfügen heute sowohl über geschultes Verkaufspersonal als auch über erfahrenes Servicepersonal, welches in der Lage ist, den Service für die installierte Basis lokal anzubieten.

Das Segment des Gebrauchtmaschinenmarkts wird seit Ende 2012 über die Tochtergesellschaft Rovema Retrofit GmbH abgedeckt.

Die Unternehmensgruppe hat sich in 2013 in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sehr erfolgreich behauptet. Die Weltkonjunktur hat in 2013 nach einem verhaltenen Start erst im weiteren Jahresverlauf an Schwung gewonnen. Insgesamt stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt in 2013 um real drei Prozent und damit geringfügig schwächer als im Vorjahr. Die Schwellenländer, die aufgrund der wachsenden Nachfrage nach sicher verpackten Nahrungsmitten zu den wichtigen Zielmärkten der Unternehmensgruppe gehören, litten unter der schwachen Nachfrage aus den Industrieländern sowie zu wenig Impulsen aus den eigenen Binnenwirtschaften, so dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum in dieser Ländergruppe mit 4,7 Prozent abermals schwächer war als im Jahr zuvor.

In diesem schwierigen Marktumfeld konnte sich die Unternehmensgruppe im Berichtsjahr erfolgreich behaupten und einen erheblichen Zuwachs an Auftragseingängen bezogen auf Maschinen und Ersatzteile verzeichnen. Die Gründe hierfür liegen aus Sicht der Unternehmensführung in der konsequenten Umsetzung der langfristig angelegten Produktstrategie, die auf eine international führende Rolle in der technischen Innovation und der Zuverlässigkeit der Verpackungsmaschinen und -anlagen ausgerichtet ist.

Die Entwicklung des Maschinenauftragseingangs 2013 der Unternehmensgruppe verzeichnete insgesamt ein deutliches Wachstum mit 15,3% ggü. dem Vorjahr. Bei den Auftragseingängen war bereits im 1. Halbjahr eine deutliche Steigerung mit 27,1% gegenüber der Referenzperiode im Vorjahr zu verzeichnen. Auch im 2. Halbjahr lagen die Auftragseingänge mit annähernd 5% über dem bereits starken Vorjahresniveau.

Insgesamt erfährt die Unternehmensgruppe mit Ihren Produkten und Dienstleistungen eine hohe Wertschätzung durch die internationalen Kunden, bei denen generell eine höhere Investitionsbereitschaft erkennbar ist. Der zum Ende des Geschäftsjahres bestehende Auftragsbestand sowie der Verlauf des Auftragseinganges lässt auf eine positive Entwicklung für das Jahr 2014 schließen.

Produkte

Die Unternehmensgruppe positioniert sich mit ihren Produkten weltweit im Premiumsegment für technisch anspruchsvolle Verpackungslösungen mit dem Schwerpunkt in der Lebensmittel-verpackung. Im Wettbewerb zu anderen Anbietern bietet die Unternehmensgruppe ganze Produktionslinien an. Ausgehend von Schlauchbeutelmaschinen zum Befüllen und Verschließen von Schlauchbeuteln über Kartonierer und Endverpacker, alles mit einheitlichen Steuerungssystemen, können integrierte Systeme zur Verfügung gestellt werden.

Die Unternehmensgruppe versteht es, für individuelle Kundenprozesse sowohl Einzelkomponenten als auch ganze Prozessketten für anspruchsvolle Applikationen zu realisieren. Ergänzt durch Fachkenntnisse und Branchenwissen bietet die Unternehmensgruppe auch für außergewöhnliche und komplexe Verpackungsaufgaben Lösungen an.

Zusammen mit der individuellen Kundenberatung und Projektierung, der eigenen Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme und Service bietet die Unternehmensgruppe das gesamte Leistungspaket aus einer Hand.

Das Leistungsspektrum für die verpackende Industrie für flexible (Folien) und feste Verpackungen (Pappe/Karton) umfasst:

Dosiersysteme mit volumetrischen, gravimetrischen und kombinierten Prinzipien

Schlauchbeutelmaschinen, vertikal, intermittierend und kontinuierlich

Kombinierte Befüll- und Verschließmaschinen (Blockpackmaschinen)

Kartoniermaschinen

Endverpackungsmaschinen

VerpackungslinienWenn

Turn-Key-Systeme.

Beschaffung

Die Beschaffungsmärkte der inländischen Gesellschaften befinden sich auf Grund des Produktionsstandortes traditionell in Deutschland. Durch eine angemessene Einkaufs- und Lagerpolitik, welche bereits in 2012 initiiert wurde, konnten im Vergleich zum Vorjahr die Beschaffungspreise weitgehend stabil gehalten werden. Durch Bündelung von Zukaufsartikeln konnten weitere Preiseinsparungen in erheblichem Umfang realisiert werden.

Interne Leistungsindikatoren

Für die kurzfristige operative Steuerung werden insbesondere die Kennzahlen, wie Auftragseingang, Umsatz, EBITDA und EBIT herangezogen.

Für die Unternehmensgruppe stellen der Auftragseingang sowie die Umsatzerlöse elementare Steuerungsgrößen des operativen Geschäfts dar. Um die Geschäftsentwicklung zeitnah beurteilen zu können, werden beide wöchentlich kommuniziert und untersucht. Darüber hinaus erfolgt auf monatlicher Basis ein detaillierter Vergleich zwischen geplanten und realisierten Kosten und sonstigen ergebnisbeeinflussenden Größen. Auf Basis der Kennzahlen Umsatz und EBITDA wird die Erreichung der geplanten Ergebnisse laufend verfolgt.

Damit bilden Umsatz- und Ergebnisgrößen die maßgeblichen wirtschaftlichen Steuerungsgrößen. Hierbei liegt bei den Ergebnisgrößen ein besonderes Augenmerk auf dem EBITDA (Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen). Des Weiteren dient die EBITDA-Marge, die sich aus der Relation von EBITDA zu Umsatzerlösen ergibt, als relative Kennzahl zum internen und externen Vergleich der operativen Ertragskraft.

Zur Sicherstellung einer zeitnahen Kontrolle der Zielerreichung wird ein konzernweites einheitliches Berichtssystem eingesetzt.

Produktion

Zur Realisierung vergleichsweise kurzer Lieferzeiten bei komplexen Verpackungsanlagen, setzt die Unternehmensgruppe auf eine hohe Fertigungstiefe. In der Fertigung und Montage wurde durch die Auftragsfertigung, aber auch die Fertigung von Prototypen für neue Verpackungsapplikationen, eine hohe Kapazitätsauslastung erreicht. Kapazitätsspitzen wurden durch Samstagsschichten sowie den Einsatz von Zeitarbeit ausgeglichen. Insgesamt konnte durch die flexible Kapazitätssteuerung sowohl eine hohe Liefertreue im komplexen Liniengeschäft als auch das Wachstum im Bereich Ersatzteile/Service realisiert werden.

Investitionen

Die Investitionen 2013 wurden überwiegend für das Fabrik- und Bürogebäude in Fernwald, entsprechend des zwischen der Rovema GmbH und der Rovema Asset GmbH geschlossenen Vertrages, in Höhe von TEUR 169 aufgewendet. Im Bereich Produktion wurden TEUR 178 in eine CNC Fräsmaschine sowie diverse Produktionsausstattungen investiert. Weiterhin wurde in IT-Hardware sowie entsprechende Softwarepakete mit TEUR 81 sowie in Büroausstattungen mit TEUR 58 investiert.

Finanzierung

Die Finanzierung des seit 2011 erheblichen Wachstums der Unternehmensgruppe wurde auch in 2013 aus erwirtschafteten Eigenmitteln und Fremdkapital finanziert. Zum Bilanzstichtag 2013 beträgt die Eigenkapitalquote 34,9% (Vorjahr 23,6%).

Zur Finanzierung des Working Capitals sind zum Bilanzstichtag TEUR 2.647 (Vorjahr TEUR 3.403) der Kontokorrentlinien sowie TEUR 5.911 (Vorjahr TEUR 4.975) der Avallinien in Anspruch genommen.

Das in 2012 erworbene Betriebsgrundstück in Fernwald wurde langfristig über Fremdmittel finanziert.

Personal

Die Positionierung des Unternehmens im High-End-Verpackungsbereich mit technisch hoch stehenden innovativen Lösungen, verlangt eine auf lange Sicht ausgerichtete Personalpolitik, die engagierte und kreative Mitarbeiter fördert und ihnen das Umfeld bietet, sich mit Ihren kreativen Ideen und ihrer Leistung in das Unternehmen einzubringen. Im Jahresdurchschnitt waren bei der Unternehmensgruppe 402 (Vorjahr 383) Mitarbeiter beschäftigt. Diese Beschäftigung lag auf Grund der Neugründung Panamas und des höheren zu realisierenden Produktionsvolumens mit 19 Mitarbeitern über dem Vorjahresniveau. Zusätzlich wurden 18 (Vorjahr 21) Auszubildende beschäftigt. Um dem absehbaren Facharbeitermangel entgegen zu wirken, wurde bereits über den Jahreswechsel 2013/14 ein größerer Fokus für 2014 auf die Ausbildung gesetzt.

Umweltschutz

Mit dem Kauf des Gebäudes sowie Grund und Boden durch die Rovema Asset GmbH sowie dem mit zwischen der Rovema und der Rovema Asset GmbH geschlossenen Vertrages, obliegt es der Rovema, einen aus den frühen 1980-iger Jahren stammenden Grundwasserschaden in enger Abstimmung mit den Regierungspräsidenten Gießen und entsprechenden Fachfirmen zu begleiten. Risiken aus diesem Schaden bestehen nach heutigen Erkenntnissen nicht.

Forschung und Entwicklung

Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten im Bereich Maschinen war die bereits in 2012 gestartete Entwicklung neuartiger Foliensiegelungen, um hiermit am Markt noch dichtere Verpackungen und sicher verschlossene Beutel anbieten zu können. Für dieses Projekt fielen in 2013 Kosten in Höhe von TEUR 462 (Vorjahr TEUR 620) an. Das Projekt wurde mit TEUR 217 (Vorjahr TEUR 244) öffentlich gefördert. Die Unternehmensgruppe integriert diese Entwicklungsergebnisse in das Produktangebot 2014 und erwartet hieraus den Return on Invest aus entsprechenden Umsätzen.

Im Bereich Maschinen wurden zusätzlich Weiterentwicklungen für spezifische, zukünftig attraktive Anwendungsgebiete betrieben. Insbesondere wurde von der Unternehmensgruppe eine neue Generation von Schlauchbeutelmaschinen entwickelt, die am Markt seit dem Jahreswechsel 2013/14 angeboten werden. Hierfür wurden in 2013 TEUR 279,8 (Vorjahr TEUR 288,8) aufgewendet.

In dem firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Fernwald, wurden insbesondere auch in Zusammenarbeit mit unseren Kunden, an zukünftigen Anwendungen geforscht und entwickelt. Diese sind insbesondere auf eine nachhaltige Erhöhung des Endverbrauchernutzens ausgerichtet. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2013 insgesamt 51 (Vorjahr 49) Versuche mit einem reinem Materialaufwand von TEUR 658 durchgeführt.

Schwerpunkt unserer diesbezüglichen Aktivitäten im Bereich Ersatzteile/Service waren die Entwicklung zur Verbesserung der Steuerung und Produktivität von im Einsatz befindlichen Rovema Maschinen. Insbesondere wurden in diesem Zusammenhang sogenannte Retrofitteile und die firmeninterne Steuerungssoftware entwickelt bzw. verbessert.

Analyse des Geschäftsverlaufs

Der Konzern Umsatz der BSI Europe GmbH belief sich auf 68,2 Mio. EUR (Vorjahr 51,4 Mio. EUR) und hat damit das Vorjahr deutlich um 32,7% überschritten.

Der Bereich Maschinen hat im Berichtsjahr mit 47,9 Mio. EUR (Vorjahr 34,5 Mio. EUR) einen deutlichen Anstieg erreicht. Diese Umsatzsteigerung ist insbesondere durch das Liniengeschäft, hier besonders Linien für Baby Nahrung und Kaffeepulver erzielt worden.

Der Bereich Ersatzteile/Service, hat im Berichtsjahr einen Umsatzbeitrag von 19,7 Mio. EUR (Vorjahr 16,2 Mio. EUR) geleistet. Dies entspricht einer relativen Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 21,6%. Einer der Gründe für diese Steigerung waren insbesondere Aufträge aus Südamerika, die über die neu gegründete Vertriebsniederlassung in Panama eingebracht wurden.

Die sonstigen Erlöse bewegten sich mit 0,6 Mio. EUR (Vorjahr 0,7 Mio. EUR) unter Vorjahres-niveau. Die Gründe hierfür sind in fehlenden Lizenzzahlungen aus den USA auf Grund des dortigen schwächeren Umsatzes zu sehen.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) beträgt für 2013 6,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,6 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, beträgt im Berichtsjahr 2013 5,7 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR).

Der Jahresüberschuss des Konzerns im Berichtszeitraum beträgt 4,21 Mio. EUR (Vorjahr 2,96 Mio. EUR).

II. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns beträgt 31,1 Mio. EUR (Vorjahr 28,3 Mio. EUR).

Die Sachanlagen und die immateriellen Vermögensgegenstände betragen 7,8 Mio. EUR (Vorjahr 9,2 Mio. EUR). Planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR) stehen Investitionen von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr 4,0 Mio. EUR).

Die Anlagenzugänge 2013 betreffen überwiegend das Fabrik- und Bürogebäude der Rovema GmbH, wo entsprechend des mit der Rovema Asset GmbH geschlossenen Vertrages Investitionen in Höhe von TEUR 169 aufgewendet wurden. Im Bereich Produktion der Rovema GmbH wurden TEUR 178 in eine CNC Fräsmaschine sowie diverse Produktionsausstattungen investiert. Weiterhin wurde gruppenweit in IT-Hardware sowie entsprechende Softwarepakete mit TEUR 81 sowie in Büroausstattungen mit TEUR 58 investiert.

Das Vorratsvermögen wurde um 1,4 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR (Vorjahr 8,3 Mio. EUR) gesenkt. Damit konnten die Anfang 2012 im Vorgriff auf eine signifikante Preiserhöhungsankündigung spezifisch aufgebauten Rohstoffbestände gezielt wieder abgebaut werden.

Die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 11,1 Mio. EUR (Vorjahr 7,0 Mio. EUR). Auf Grund von gewährten Zahlungszielen, ist der Anstieg von 4,1 Mio. EUR für ein Projekt in Südamerika sowie 2 europäische Geschäfte zurück zu führen

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 3,0 Mio. EUR (Vorjahr EUR 2,4 Mio. EUR). Davon entfallen 2,4 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR) auf Sicherheitshinterlegungen für Avale.

Das Eigenkapital des Konzerns beträgt 10,8 Mio. EUR (Vorjahr 6,7 Mio. EUR) das entspricht einer Eigenkapitalquote von 34,9% (Vorjahr 23,6%).

Die Rückstellungen liegen bei 7,9 Mio. EUR(Vorjahr 8,9 Mio. EUR) und damit 1,0 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Dieses ist u.a. auf die Inanspruchnahme und Zahlung der Rückstellung für den variablen Kaufpreis 2011 (Rovema Verpackungsmaschinen GmbH i.I.) zurück zu führen.

Entwicklung des Working Capitals:

Working Capital 31.12.2013 31.12.2012 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.109 6.980 4.129 59%
Vorräte 6.932 8.306 -1.374 -17%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -2.001 -1.904 -97 5%
Summe 16.040 13.381 2.658 20%

Die Nettofinanzverschuldung der Gesellschaft ist aufgrund der ggü. dem Vorjahr verbesserten Gewinnsituation von 7,6 Mio. EUR (Vorjahr) auf 6,1 Mio. EUR gefallen.

Nettofinanzverschuldung 31.12.2013 31.12.2012 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.879 5.881 -1.002 -17%
Darlehensverbindlichkeiten ggü. den Gesellschaftern 2.975 3.094 -119 -4%
Flüssige Mittel 1.797 1.343 454 34%
Summe 6.057 7.632 -1.574 -21%

Kapitalstruktur

  31.12.2013 31.12.2012 Veränderung
  TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital 10.837 6.674 4.163 62%
Lang- und Mittelfristiges Fremdkapital 2.244 2.845 -602 -21%
Kurzfristiges Fremdkapital 14.931 14.103 828 6%
Summe 28.011 23.622 4.389 19%

Finanzlage

Die Unternehmensgruppe finanziert sich aus generierten Ergebnissen der laufenden Geschäftstätigkeit, den erhaltenen Anzahlungen sowie der zur Working Capital gewährten kurzfristigen Kreditlinie.

Cash Flow Rechnung :

Auf die Kapitalflussrechnung in Anlage II wird verwiesen.

Liquiditätslage und Entwicklung der Liquidität:

  31.12.2013 31.12.2012 Veränderung
  TEUR % TEUR % TEUR
Kurzfristiges Fremdkapital -14.931 -270% -14.103 -454% -828
Flüssige Mittel 1.797 33% 1.343 43% 453
Barliquidität - Unterdeckung - -13.135 -238% -12.759 -410% -375
Kurzfristige Forderungen (ohne Sicherheitshinterlegung für Avale) 11.723 212% 7.563 243% 4.160
Einzugsbedingte Liquidität - Unterdeckung - -1.412 -26% -5.197 -167% 3.785
Vorräte 6.932 126% 8.306 267% -1.373
Überdeckung kurzfristiges Fremdkapital 5.520 100% 3.109 100% 2.411

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe betragen 68,2 Mio. EUR (Vorjahr EUR 51,4 Mio. EUR). Insgesamt wird eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und sonstige Erträge) von 68,0 Mio. EUR (Vorjahr EUR 57,3 Mio. EUR) erreicht.

Die Materialaufwand beträgt 25,1 Mio. EUR (Vorjahr 20,2 Mio. EUR), was einer Materialaufwandsquote von 36,9% (Vorjahr 35,2%) entspricht. Die Veränderung der Materialquote ist im Wesentlichen auf einen erhöhten Zukauf von spezifischen Materialien im Liniengeschäft zurück zu führen.

Der Personalaufwand beträgt 23,8 Mio. EUR mit einer Quote 35,0% (Vorjahr 21,5 Mio. EUR Quote 37,5%).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen in 2013 insgesamt 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 10,8 Mio. EUR (Vorjahr 9,3 Mio. EUR). Die Veränderungen ergeben sich im Wesentlichen aus zusätzlichen umsatzabhängigen Vertriebs- und Reisekosten in Höhe von 1,3 Mio. EUR sowie externe Softwareerstellung in Höhe 0,2 Mio. EUR.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) beträgt 6,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,6 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 5,7 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR).

Der Jahresüberschuss des Konzerns im Berichtszeitraum beträgt 4,21 Mio. EUR (Vorjahr 2,96 Mio. EUR).

Durch die Thesaurierung des Jahresüberschusses wurde die Eigenkapitalstruktur der Unternehmensgruppe erheblich verbessert.

Für das Geschäftsjahr 2013 hatte die Unternehmensgruppe ausgehend vom Istumsatz 2012 ein Umsatzwachstum von 14% erwartet. Bedingt durch das starke Liniengeschäft wurde mit einem Umsatzwachstum von 32,7% ggü. dem Vorjahr und 10,3 Prozent ggü. dem Budget dieses Ziel mehr als erreicht.

Für 2013 wurde als EBIT ein Wert von TEUR 6.136 budgetiert. Aufgrund des Umsatzzuwachses mit 10,3% wurde im Berichtsjahr ein EBIT von TEUR 6.414 erzielt und damit der ursprünglich budgetierte Zielwert um 4,5% übertroffen.

Eigenkapitalstruktur

Eigenkapitalstruktur 31.12.2013 31.12.2012 Veränderung
  TEUR % TEUR % TEUR %
Gezeichnetes Kapital 25 0% 25 0% 0 0%
Wechselkurs -71 -1% -20 0% -51 255%
Anteile anderer Gesellschafter 1.791 17% 1.190 18% 601 51%
Gewinnvortrag 5.479 51% 2.901 43% 2.578 89%
Jahresüberschuss 3.613 33% 2.578 39% 1.035 40%
Summe 10.837 100% 6.674 100% 4.163 62%

III. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das Controlling der Unternehmensgruppe ist bedürfnisgerecht zugeschnitten und wird kontinuierlich auf den für eine moderne und effiziente Unternehmensführung notwendigen Informationsbedarf angepasst. Die Controlling Prozesse sind so konzipiert, dass eine zeitnahe, einheitliche und korrekte buchhalterische Erfassung aller geschäftlichen Prozesse bzw. Transaktionen gewährleistet ist. Sie stellen darüber hinaus die Einhaltung der gesetzlichen Normen, der Rechnungslegungsvorschriften sicher. Zur Erfassung und Steuerung von betriebswirtschaftlichen Risiken steht ein funktionierendes Controlling für Planungs- und Kontrollzwecke zur Verfügung. Das frühzeitige Erkennen von Schlüsselrisiken wird durch entsprechende Planungs- bzw. Managementsysteme abgedeckt. Hierbei werden systematisch und kontinuierlich die Veränderungen erfasst, analysiert und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -bewältigung eingeleitet.

Grundlagen des internen Kontrollsystems sind neben definierten Kontrollmechanismen, z. B. systemtechnische und manuelle Abstimmprozesse, die Funktionstrennung sowie die Einhaltung von Richtlinien und Arbeitsanweisungen.

Die wirtschaftliche Planung und Steuerung der Unternehmensgruppe erfolgt über die von den Gesellschaftern verabschiedeten Rahmenvorgaben, die im Strategieprozess weiter ausgestaltet werden. In der operativen Budgetplanung werden diese in konkrete, messbare Ziele übersetzt. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird vervollständigt durch die laufende Überprüfung der Geschäftsentwicklung mit regelmäßig aktualisierten Einschätzungen wesentlicher Steuerungs- und Leistungskennzahlen. In deren Rahmen werden die Umsetzung der strategischen Ziele verfolgt und Maßnahmen zur Gegensteuerung bei Planabweichungen eingeleitet.

Die Unternehmensgruppe ist mit einem hohen Auftragsbestand von 14,4 Mio. EUR in das Jahr 2014 gestartet. Dieses entspricht einer Reichweite von ca. 4 Monaten. Zusätzlich zeigen die ersten 2 Monate 2014 einen erfreulichen, mit 51% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum liegenden Zuwachs, im Auftragseingang. Damit ist bereits in den ersten 2 Monaten des Jahres 2014 eine gute Grundlage für eine positive Entwicklung des Jahres 2014 gelegt.

In 2013 wurden Maßnahmen zur Durchsetzung höherer Produktpreise am Markt ergriffen, um damit unter anderem Kostensteigerungen zu kompensieren. Die höheren Preise konnten insbesondere in Produkt-/Applikationsbereichen, in denen die Unternehmensgruppe aufgrund von Innovationen starke Alleinstellungsmerkmale hat, weitestgehend durchgesetzt werden.

Nennenswerte Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ergeben sich darüber hinaus nicht.

Über die übliche Sicherung (Finanzplanung und Forderungsmanagement) der finanzwirtschaftlichen Risiken hinaus werden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet. Zur Absicherung des Zinsschwankungsrisikos aus der Fremdfinanzierung des inländischen Betriebsgrundstücks wurde ein entsprechender Zinsswap abgeschlossen. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, werden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft.

Für unerwartet auftretende Risiken besteht neben der Regelberichterstattung zusätzlich eine konzerninterne Berichterstattungspflicht.

Die Bewertung der möglichen finanziellen Auswirkung erfolgt anhand der quantitativ bestimmten Ausprägungsmerkmale:

beobachten

überwachen

ständig zu überwachen

Die Bandbreiten dieser potenziellen finanziellen Auswirkungen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Risikoausprägung Potentielle finanzielle Auswirkung
beobachten < 0,3 Mio. EUR
überwachen 0,3 Mio. EUR bis 1,0 Mio. EUR
ständig überwachen > 1,0 Mio. EUR

Die folgende Tabelle verdeutlicht die Gesamtsituation der Unternehmensgruppe

Beschreibung Eintrittswahrscheinlichkeit Risikoausprägung
Auftragseingangsrisiko 20% bis 60 % ständig überwachen
Wettbewerbsrisiko 25% bis 50% ständig überwachen
Lieferantenrisiko < 25% beobachten
Geschäftsprozess- und Projektrisiko < 20% beobachten

Mit der konsequenten Erweiterung des geographischen Portfolios und der Absatzmärkte für die Unternehmensgruppe wird in den kommenden Jahren die weitere Erschließung des Weltmarktes, sowie die Abhängigkeit von einzelnen schwachen lokalen Einzelmärkten verringert. Nach der Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Panama in 2013 werden Anfang 2014 über die Muttergesellschaft weitere Tochtergesellschaften in der Türkei sowie in Polen für von diesen Ländern aus bearbeiteten Märkte gegründet. Vor dem Hintergrund der bisher praktizierten konservativen Planung, erwartet die Unternehmensgruppe zunächst nur moderate Umsatzsteigerungen.

Für 2014 werden konzernweit moderate Umsatzsteigerungen erwartet. Die aktuellen Auftragseingänge im Januar und Februar 2014 bestätigen die Annahmen für 2014. Schwerpunkt wird aber auch weiterhin der Ausbau des Service- und Ersatzteilgeschäftes sein. Für 2014 gehen wir von einem zu 2013 vergleichbaren EBIT und EBITDA-Ergebnis aus.

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

Zum 31. Dezember 2013 bestehen keine den Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährdende Risiken. Künftige bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

Mit der konsequenten Erweiterung des geographischen Portfolios und der Absatzmärkte für die Unternehmensgruppe wird in den kommenden Jahren die weitere Erschließung des Weltmarktes erzielt, sowie die Abhängigkeit von einzelnen schwachen lokalen Einzelmärkten verringert.

 

Fernwald, 30. Mai 2014

Dr. Sepp Lachenmaier, Geschäftsführer

Konzern-Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
31.12.2012
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.796.534,64 4.973.643,42
2. Geschäfts- oder Firmenwert 111.131,33 141.948,97
  3.907.665,97 5.115.592,39
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.803.087,36 2.771.136,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 664.462,17 719.852,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 456.113,10 619.799,55
  3.923.662,63 4.110.788,93
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 7.213,40 7.215,89
  7.838.542,00 9.233.597,21
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.686.422,48 3.910.086,20
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.774.201,22 7.078.930,43
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.194.754,49 1.630.625,21
4. Geleistete Anzahlungen 255.553,12 106.371,38
  11.910.931,31 12.726.013,22
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -4.978.795,36 -4.420.479,24
  6.932.135,95 8.305.533,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegen- stände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.108.664,05 6.980.350,99
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.049.040,15 2.370.574,52
  14.157.704,20 9.350.925,51
III. Flüssige Mittel 1.796.592,25 1.343.499,99
  22.886.432,40 18.999.959,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 338.656,73 95.444,61
  31.063.631,13 28.329.001,30

Passiva

   
  31.12.2013
31.12.2012
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -71.240,66 -20.304,90
III. Gewinnvortrag 5.479.474,00 2.901.478,01
IV. Konzernjahresüberschuss 3.612.911,44 2.577.995,99
V. Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter 1.790.562,44 1.189.609,82
  10.836.707,22 6.673.778,92
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 636.988,12 2.032.424,22
2. Sonstige Rückstellungen 7.229.995,20 6.872.536,21
  7.866.983,32 8.904.960,43
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.878.764,48 5.881.085,25
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.001.022,24 1.904.402,07
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.975.000,00 3.094.000,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.341.202,49 1.648.264,67
  12.195.989,21 12.527.751,99
D. Passive latente Steuern 163.951,38 222.509,96
  31.063.631,13 28.329.001,30

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

  2013
2012
1. Umsatzerlöse 68.211.215,75 51.387.076,33
2. Verminderung (VJ: Erhöhung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -777.282,08 3.725.860,48
3. Sonstige betriebliche Erträge 569.159,85 2.187.457,82
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -20.648.473,13 -15.725.376,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.437.449,30 -4.432.436,90
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -20.174.973,62 -18.199.207,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.631.318,18 -3.291.384,66
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.873.347,31 -1.782.779,12
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.823.341,06 -9.256.671,22
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.829,11 22.521,04
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -681.143,87 -748.199,41
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.744.876,16 3.886.860,72
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.531.012,10 -931.065,48
12. Konzern-Jahresüberschuss 4.213.864,06 2.955.795,24
13. Auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn 600.952,62 377.799,25
14. Konzern-Jahresüberschuss 3.612.911,44 2.577.995,99

Konzernanhang

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der vorliegende Konzernabschluss der BSI Europe GmbH zum 31. Dezember 2013 wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches der §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB ist der Abschluss auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013. Der Konzern ist erstmals zum 31. Dezember 2012 aufgrund des Überschreitens der Größenkriterien des § 293 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet gewesen. In der Konzernbilanz werden als Vorjahreszahlen die Zahlen zum Zeitpunkt 31. Dezember 2012 angegeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sofern es der besseren Klarheit dient wurde das gesetzliche Gliederungsschema um zusätzliche Posten erweitert. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte in Euro.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden ebenso wie die Vermerke die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen die Angaben im Anhang teilweise in Tausend €.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

Neben der BSI Europe GmbH als Mutterunternehmen werden die folgenden Gesellschaften im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:

Gesellschaft und Sitz Anteil am Kapital Erstkonsolidierungszeitpunkt
Beteiligungen    
Rovema GmbH, Fernwald (RFW) 81,75% 1. Januar 2012
Rovema Italia SRL, Mailand, Italien (RIT) 100,00% 1. Januar 2012
Gesellschaft mit beschränkter Haftung Rovema, Sankt Petersburg/Russland (ROO) 99,00% 1. Januar 2012
Rovema Asset GmbH, Fernwald (RAT) 100,00% 23. Februar 2012 *)
Rovema Spain and Portugal, Barcelona, Spanien (RSP) 100,00% 22. März 2012 **)
Rovema Asia Pacific Corp, Manila, Philippinen (RAS) 99,99% 3. Mai 2012 *)
Rovema Packaging Machines Limited, Aylesbury/Großbritannien (RUK) 100,00% 8. Oktober 2012 **)
Rovema Benelux b.v., Oosterhout, Niederlande (RBE) 100,00% 8. Oktober 2012 **)
Rovema Retrofit GmbH (vormals RS pack GmbH), Fernwald (Retrofit) 100,00% 20. November 2012 **)
Rovema Latinoamérica S.A., Panama City, Panama (RLA) 100,00% 5. März 2013 *)

*) Gründungszeitpunkt

**) Erwerbszeitpunkt

Im Geschäftsjahr 2013 hat sich der Konsolidierungskreis aufgrund einer Neugründung nur unwesentlich verändert. Auf ergänzende Angaben zur Herstellung der Vergleichbarkeit des Konzernabschluss (§ 294 Abs. 2 HGB) wurde verzichtet, da diese Änderung insgesamt unwesentlich für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist.

III. Konsolidierungsmethoden

Die Konsolidierung der BSI-Gruppe erfolgte auf der Grundlage der Einzelabschlüsse der Gesellschaften. Die Einzelabschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften wurden dabei nach den jeweils maßgeblichen landesüblichen Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt. Sämtliche Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wurden sodann, soweit erforderlich, auf die einheitlich im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend §§ 300 und 308 HGB angepasst. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt § 275 Abs. 2 HGB.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode des § 301 HGB durch Verrechnung des neubewerteten Eigenkapitals auf den Zeitpunkt der jeweiligen Erstkonsolidierung.

Die Erstkonsolidierung verschiedener Beteiligungen erfolgte damit auf einen Zeitpunkt nach dem Erwerb oder der Gründung der Gesellschaften. Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung dabei entstandenen passiven Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 2.819 (Rovema) und T€ 27 (RIT) wurden gemäß § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB mit dem Bilanzgewinn verrechnet, da es sich um thesaurierte Gewinne der Unternehmen handelt. Bei der Erstkonsolidierung der ROO ist aufgrund thesaurierter Verluste ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 40 entstanden, welcher in analoger Anwendung des § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB mit dem Bilanzgewinn im Erstkonsolidierungszeitpunkt verrechnet wurden.

Die Erstkonsolidierungen der RAT, RAS und der RLA erfolgten auf den jeweiligen Gründungszeitpunkt. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung haben sich bei den Gesellschaften nicht ergeben.

Die Erstkonsolidierung der RSP erfolgte auf den Erwerbszeitpunkt. Der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene passive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 65 wurde gemäß § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB mit dem Bilanzgewinn verrechnet, da es sich um thesaurierte Gewinne des Unternehmens handelt.

Die Erstkonsolidierungen der RUK und der RBE erfolgten auf den Erwerbszeitpunkt. Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandenen Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 621 (RUK) und T€ 398 (RBE) wurden gemäß § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung erfasst. Da sich die Unterschiedsbeträge nicht durch erwartete künftige Aufwendungen oder Verluste begründen und die erworbenen nicht-monetären Vermögensgegenstände überwiegend kurzfristiger Natur sind, wurden beide Unterschiedsbeträge im Geschäftsjahr 2012 erfolgswirksam aufgelöst.

Die Erstkonsolidierung der Retrofit erfolgte auf den Erwerbszeitpunkt. Der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 112 wird gemäß § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Für nicht dem Mutterunternehmen bzw. Tochtergesellschaften gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten für Anteile der anderen Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter der entsprechenden Bezeichnung innerhalb des Eigenkapitals gesondert gemäß § 307 Abs. 1 HGB ausgewiesen.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet.

Auf eine Zwischengewinneliminierung gem. § 304 Abs. 1 HGB wurde in Anwendung des Wahlrechts des § 304 Abs. 2 HGB wegen Unwesentlichkeit verzichtet.

Sofern sich aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen unterschiedliche Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben, die sich in späteren Geschäftsjahren wieder abbauen, werden Abgrenzungsposten für latente Steuern (§ 306 HGB) gebildet.

Die Umrechnung der in Landeswährung aufgestellten Jahresabschlüsse der ausländischen Tochterunternehmen in Euro erfolgte bei den Bilanzposten, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich nur aus der Währungsumrechnung ergebende Veränderung des Eigenkapitals wurde unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" erfasst. Die sich bei der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung aufgrund der Währungsumrechnung ergebenden Differenzen wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.

Die dem Konzernabschluss zugrunde liegenden Wechselkurse wesentlicher Währungen sind wie folgt:

Währung ISO Code am Bilanzstichtag Durchschnittskurse
1 EURO =   31.12.2013 31.12.2012 2013 2012
Britisches Pfund GBP 0,83490 0,81790 0,84910 0,81134
Philippinischer Peso PHP 61,0711 54,2930 56,3963 54,2937
Russischer Rubel RUB 45,1357 40,2611 42,3123 39,9254
United States Dollar USD 1,32811 n/a 1,37670 n/a

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgt entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften.

Anschaffungskosten erfassen auch direkt zuordenbare Anschaffungsnebenkosten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern entsprechend linear (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen 5 bis 10 Jahre. Dabei wird der aus der Kapitalkonsolidierung hervorgegangene Geschäfts- oder Firmenwert über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Es kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern betragen 20 Jahre für Bauten. Die Nutzungsdauern für technische Maschinen und Anlagen sowie für sonstige bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens betragen 3 bis 10 Jahre. Die Festlegung der Nutzungsdauern der beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt bei den ausländischen Gesellschaften unter Berücksichtigung der landesspezifischen Gegebenheiten und den entsprechenden lokalen Vorschriften.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens der deutschen Gesellschaften, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungskosten 410 Euro nicht übersteigen.

Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Abwertungen bei Wertminderungen. Zur Berücksichtigung von Wertminderungen aufgrund von Ungängigkeit werden Reichweitenabschläge berücksichtigt. Abschläge für einen niedrigeren Einkaufspreis im Vergleich zum Durchschnittspreis am Bilanzstichtag wurden berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile (Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, der durch die Fertigung veranlasst ist). Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgege n stände sind grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde unverändert zum Vorjahr dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die bis zum Bilanzstichtag geleisteten Zahlungen abgegrenzt, soweit sie Aufwand für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen.

Latente Steuern gem. § 274 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Der Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit den unternehmensindividuellen effektiven Steuersätzen der konsolidierten Gesellschaften in einer Spanne von 20% bis 31%. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Die latenten Steuern gem. § 274 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB werden in Ausübung des Wahlrechts des § 306 Satz 6 HGB nicht mit den latenten Steuern gem. § 306 HGB zusammengefasst.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die Entwicklung der Anteile anderer Gesellschafter ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr wurde mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 3,34% bis 3,43% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutsche Bundesbank abgezinst. Die Jubiläumsrückstellung wurde mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 3,34% bis 4,67% abgezinst. Für die Jubiläumsrückstellung wurde eine jährliche Fluktuation von 2% unterstellt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt

Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Zinsänderungen wurden Schulden mit Finanzinstrumenten zusammengefasst ( Bewertungseinheit). Soweit die Voraussetzungen für Bewertungseinheiten mit den jeweiligen Grundgeschäften nicht erfüllt sind, erfolgt die Bilanzierung nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

V. Angaben zur Konzernbilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist dem beigefügten Anlagegitter zu entnehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von T€ 2.435 (Vorjahr T€ 1.789) verfügungsbeschränkte flüssige Mittel in Form von verpfändeten Bankguthaben enthalten.

Die Flüssigen Mittel betreffen im Wesentlichen frei verfügbare Guthaben bei mehreren Kreditinstituten und den Kassenbestand.

Latente Steuern werden aufgrund der Ausübung des Wahlrechts des § 274 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB nicht bilanziert. Insgesamt erwartet die BSI Europe GmbH zum 31. Dezember 2013 aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden eine zukünftige Steuerentlastung. Die Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen. Zudem bestehen bislang nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge. Insgesamt werden die passiven latenten Steuern durch aktive latente Steuern bei Weitem überkompensiert. Die passivierten latenten Steuern sind latente Steuern gem. § 306 HGB und resultieren aus der Neubewertung von immateriellen Vermögenswerten im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der Rovema GmbH.

Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital der Muttergesellschaft gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. mit § 5 GmbHG ausgewiesen. Zur weiteren Entwicklung des Konzerneigenkapitals verweisen wir auf den Eigenkapitalspiegel.

In dem ausgewiesenen Eigenkapitalist ein Gewinnvortrag i.H.v. T€ 5.479 (Vorjahr T€ 2.901) enthalten.

Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

Diese Position umfasst die Beteiligungen konzernfremder Dritter am Eigenkapital einschließlich der Jahresergebnisse der einbezogenen Tochterunternehmen.

Zur weiteren Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf den beigefügten Eigenkapitalspiegel verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für variable Kaufpreiszahlung T€ 2.712 (Vorjahr T€ 3.862), Urlaub T€ 744 (Vorjahr T€ 808), Tantiemen T€ 941 (Vorjahr T€ 492), Provisionen T€ 625 (Vorjahr T€ 452), Nachlaufkosten T€ 745 (Vorjahr T€ 463) sowie Jubiläen T€ 172 (Vorjahr T€ 157).

Zu den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten verweisen wir auf den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

  Gesamtbetrag bis zu einem Jahr
  31.12. 2013
T€
31.12. 2012
T€
31.12. 2013
T€
31.12. 2012
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.879 5.881 2.904 3.389
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.979 4.420 4.979 4.420
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.001 1.904 2.001 1.904
Verbindlichkeiten ggü Gesellschafter 2.975 3.094 2.975 3.094
sonstige Verbindlichkeiten 2.341 1.648 2.073 1.295
Gesamtbetrag 17.175 16.948 14.931 14.103
  Restlaufzeit mehr als 1 Jahr, bis zu 5 Jahren von mehr als 5 Jahren
  31.12. 2013
T€
31.12. 2012
T€
31.12. 2013
T€
31.12. 2012
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.061 14 914 2.478
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten ggü Gesellschafter 0 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 269 353 0 0
Gesamtbetrag 1.330 368 914 2.478

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Abtretung von Miet- und Pachtforderungen, Globalzession, Sicherungsübereignung des Inventars und der Waren besichert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind durch Avale von Kreditinstituten und -versicherern besichert, welche wiederum durch die in Höhe der unter den sonstigen Vermögensgegenständen verpfändeten Bankguthaben sowie Globalzession und Sicherungsübereignung des Inventars und der Waren besichert sind. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind wie auch zum 31. Dezember 2012 den sonstigen Verbindlichkeiten (Finanzverkehr) zugeordnet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 422 (Vorjahr T€ 659) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 96 (Vorjahr T€ 100).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Eine Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Umsatz nach Segmenten 2013
T€
2012
T€
2013
%
2012
%
in Tätigkeitsbereiche        
Maschinenerlöse 47.916 34.549 70,2 67,2
Ersatzteil- und Serviceerlöse 19.665 16.171 28,8 31,5
sonstige Erlöse 629 668 0,9 1,3
  68.211 51.387 100,0 100,0
in geographische Märkte        
Inland 13.794 12.992 20,2 25,3
Ausland 54.417 38.395 79,8 74,7
davon Europäische Union 30.899 18.747 56,8 48,8
davon ausserhalb der EU 23.518 19.648 43,2 51,2
  68.211 51.387 100,0 100,0

Die sonstigen betrieblichen Erträge teilen sich wie folgt auf:

  2013
T€
2012
T€
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 35,0 192,0
Aufwandsrückerstattung 6,0 103,0
Gewinn aus Anlagenabgängen 0,0 70,0
Erträge aus erfolgswirksamen Währungsdifferenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen 24,0 4,0
Übrige sonstige betriebliche Erträge 504,1 1.819,0
  569,1 2.188,0

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 78,2 (Vorjahr T€ 288), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 35 (Vorjahr T€ 192) sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen T€ 0 (Vorjahr T€ 70) resultieren. Es sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 24 (Vorjahr T€ 4) enthalten.

Von den im Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung entfallen T€ 181 (Vorjahr T€ 123) auf Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beinhalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen. Die sonstigen betriebl i chen Aufwendungen teilen sich wie folgt auf:

Betriebsaufwand 2013
T€
2012
T€
sonstige Verwaltungs- und Vertriebskosten 7.818 7.131
Mieten und Leasing 1.064 937
Sonstiger Personalaufwand 282 134
Aufwendungen Kursdifferenzen 18 0
Aufwendungen erfolgswirksame Währungsdifferenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen 0 2
übrige sonstige betriebliche Erträge 1.641 1.052
  10.823 9.256

Periodenfremde Aufwendungen lagen in Höhe von T€ 118 (Vorjahr T€ 98) vor, welche aus im Vorjahr bezogene sonstigen Lieferungen und Leistungen resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern von T€ 1,0 (Vorjahr T€ 0,2) enthalten.

Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 87 (Vorjahr T€ 253). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind keine Erträge aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Steueraufwendungen und Steuererträge aus den nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften ermittelten Jahresabschlüssen der in- und ausländischen Gesellschaften des Konzerns. Die inländischen Steuern betreffen überwiegend Körperschaft- und Gewerbesteuer. Aus der Bilanzierung latenter Steuern resultieren Erträge aus der Veränderung der passiven latenten Steuern T€ 58 (Vorjahr T€ 58).

Auf andere Gesellschafter entfallender Verlust/Gewinn

In dem in der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Konzern-Jahresüberschuss ausgewiesenen auf andere Gesellschafter entfallenden Gewinn in Höhe von T€ 601 (Vorjahr T€ 378) sind Gewinne in Höhe von T€ 601 (Vorjahr T€ 378) sowie Verluste in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0,6) enthalten.

VI. Bewertungseinheiten

Die Absicherung des Zinsänderungsrisikos eines Darlehens mit variabler Verzinsung erfolgt durch den Einsatz eines derivativen Finanzinstruments. Es handelt sich um eine Zinsswap-Vereinbarungen (Mikro-Hedge).

Das über die gesamte Laufzeit abgesicherte Darlehen mit einem Nominalwert von ursprünglich T€ 1.200 (Grundgeschäft) valutiert zum 31. Dezember 2013 mit T€ 1.020 (Vorjahr T€ 1.140) und ist in voller Höhe in die Absicherung einbezogen.

Da für das Darlehen ein spezifisches Sicherungsinstrument abgeschlossen wurde, stimmen die risikobestimmenden Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft grundsätzlich überein.

Zur bilanziellen Abbildung des wirksamen Teils der gebildeten Bewertungseinheit wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewandt.

Die Marktwerte der Zinsswaps betragen am Bilanzstichtag T€ -24 (Vorjahr T€ -50). Da sich die gegenläufigen Zahlungsströme jeweils ausgleichen, wurde der Zinsswaps nicht bilanziert.

Der beizulegende Zeitwert dieses Finanzinstruments entspricht grundsätzlich dem Marktwert des derivativen Finanzinstruments, wie er uns vom Kreditinstitut mitgeteilt wurde.

VII. Ergänzende Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 402 (Vorjahr 383) Mitarbeiter, davon 205 (Vorjahr 186) Angestellte und 197 (Vorjahr 197) gewerbliche Mitarbeiter, beschäftigt. Zusätzlich wurden 18 (Vorjahr 21) Auszubildende beschäftigt.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 3.811 (Vorjahr T€ 2.686) und betrifft langfristige Miet- und Leasingverhältnisse, Diese sind zu T€ 1.459 (Vorjahr T€ 1.026) innerhalb eines Jahres zu T€ 2.322 (Vorjahr T€ 1.651) innerhalb von 2-5 Jahren sowie zu T€ 30 (Vorjahr T€ 9) nach länger als 5 Jahren fällig.

VIII. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich ausschließlich aus den flüssigen Mitteln zusammen.

IX. Angaben zu Gesellschafterorganen

Der Geschäftsführung der BSI Europe GmbH, Fernwald, gehörten im Geschäftsjahr 2013 an:

Herr Dr. Sepp Lachenmaier, Geschäftsführer, Unternehmensberatung

Die Geschäftsführung erhielt keine Bezüge von der Unternehmensgruppe.

X. Honorar des Abschlussprüfers

Zum Abschlussstichtag belief sich das vom Abschlussprüfer des Konzerns berechnete Gesamthonorar für auf das Geschäftsjahr entfallende Dienstleistungen auf T€ 103 (Vorjahr T€ 92). Das als Aufwand erfasste Honorar entfiel zu T€ 76 (Vorjahr T€ 76) auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 5 (Vorjahr T€ 5) auf Steuerberatungsleistungen und in Höhe von T€ 23 (Vorjahr T€ 11) auf sonstige Leistungen.

XI. Offenlegung

Die BSI Europe GmbH, Fernwald, stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2013 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht wird.

 

Fernwald, den 30. Mai 2014

Der Geschäftsführer

Dr. Sepp Lachenmaier

Entwicklung des Konzernanlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.282.912,08 39.939,78 138,71 7.322.713,15
2. Geschäfts- oder Firmenwert 154.085,25 0,00 0,00 154.085,25
  7.436.997,33 39.939,78 138,71 7.476.798,40
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken 2.875.796,25 168.779,52 0,00 3.044.575,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.049.531,18 146.746,70 3.394,89 1.192.882,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.049.631,14 133.789,45 8.644,37 1.174.776,22
  4.974.958,57 449.315,67 12.039,26 5.412.234,98
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 7.217,42 0,00 0,00 7.217,42
  12.419.173,33 489.255,45 12.177,97 12.896.250,81
  Abschreibungen
  01.01.2013
Währungsdifferenzen
Zugänge
Abgänge
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.309.268,66 0,00 1.216.909,85 0,00 3.526.178,51
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.136,28 0,00 30.817,64 0,00 42.953,92
  2.321.404,94 0,00 1.247.727,49 0,00 3.569.132,43
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken 104.659,65 0,00 136.828,76 0,00 241.488,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 329.678,40 0,00 200.216,31 1.473,89 528.420,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 429.831,59 2.657,14 288.574,75 2.400,36 718.663,12
  864.169,64 2.657,14 625.619,82 3.874,25 1.488.572,35
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 1,53 2,49 0,00 0,00 4,02
  3.185.576,11 2.659,63 1.873.347,31 3.874,25 5.057.708,80
  Restbuchwerte
  31.12.2013
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.796.534,64 4.973.643,42
2. Geschäfts- oder Firmenwert 111.131,33 141.948,97
  3.907.665,97 5.115.592,39
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken 2.803.087,36 2.771.136,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 664.462,17 719.852,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 456.113,10 619.799,55
  3.923.662,63 4.110.788,93
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 7.213,40 7.215,89
  7.838.542,00 9.233.597,21

Konzernkapitalflussrechnung

2013
T€
2012
T€
Konzern-Jahresüberschuss 4.214 2.956
+/- Aufwendungen/Erträge aus Währungsdifferenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen -35 2
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.873 1.783
-/+ Abnahme/Zunahme der Rückstellungen -1.038 1.191
- Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -12 -70
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.677 -6.997
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 611 1.153
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.936 18
+ Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens 8 772
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -489 -4.036
- Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 0 -717
= Cahflow aus der Investitionstätigkeit -481 -3.981
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0 4.795
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -1.002 0
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.002 4.795
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 453 832
+ Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 180
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 1.344 332
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.797 1.344

Der Finanzmittelfonds umfasst die flüssigen Mittel des Konzerns.

Konzerneigenkapitalspiegel

  BSI Europe GmbH
  Gezeichnetes Kapital
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Gewinnvortrag
Konzern- Jahresüberschuss
Summe
Stand am 01.01.2012 25.000,00 715,74 2.837.303,86 0,00 2.863.019,60
Einstellung in den Ausgleichsposten für Fremdwährungsumrechnung 0,00 -21.020,64 0,00 0,00 -21.020,64
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 64.174,15 0,00 64.174,15
Konzern - Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00 2.577.995,99 2.577.995,99
Stand am 31.12.2012 25.000,00 -20.304,90 2.901.478,01 2.577.995,99 5.484.169,10
Stand am 01.01.2013 25.000,00 -20.304,90 5.479.474,00 0,00 5.484.169,10
Einstellung in den Ausgleichsposten für Fremdwährungsumrechnung 0,00 -50.935,76 0,00 0,00 -50.935,76
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern - Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00 3.612.911,44 3.612.911,44
Stand am 31.12.2013 25.000,00 -71.240,66 5.479.474,00 3.612.911,44 9.046.144,78
Minderheits- gesellschafter Minderheitenkapital
Konzerneigenkapital
Stand am 01.01.2012 811.810,57 3.674.830,17
Einstellung in den Ausgleichsposten für Fremdwährungsumrechnung 0,00 -21.020,64
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 64.174,15
Konzern - Jahresergebnis 377.799,25 2.955.795,24
Stand am 31.12.2012 1.189.609,82 6.673.778,92
Stand am 01.01.2013 1.189.609,82 6.673.778,92
Einstellung in den Ausgleichsposten für Fremdwährungsumrechnung 0,00 -50.935,76
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Konzern - Jahresergebnis 600.952,62 4.213.864,06
Stand am 31.12.2013 1.790.562,44 10.836.707,22

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der BSI Europe GmbH, Fernwald, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Siegen, den 2. Juli 2014

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sebastian Huth, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde noch nicht gebilligt.

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