Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 7533
Eingetragen
8.1.1986
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Schrott und Metallen sowie ein Container-Dienst. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten. Die Gesellschaft darf ferner alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, die Gesellschaftszwecke zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Warnecke
seit 4.12.2017
Geschäftsführer
Randolf Warnecke
seit 4.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Wolfgang Warnecke
50.00%
Randolf Warnecke
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Warnecke Holding GmbH
Germany
51.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fritz Warnecke GmbH

Oelde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023

AKTIVA

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.156.187,93 2.870.841,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.491,24 90.205,24
II. Sachanlagen 3.511.205,00 2.230.765,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.115,00 115.896,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.940.168,00 1.083.963,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.468.922,00 1.030.906,00
III. Finanzanlagen 563.491,69 549.871,41
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.121.951,27 6.242.979,97
I. Vorräte 603.660,31 787.194,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.791.176,46 5.054.580,05
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 727.114,50 401.205,85
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 26.325,40 24.373,94
8.304.464,60 9.138.195,56

PASSIVA

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.319.965,51 4.716.906,42
I. Gezeichnetes Kapital 51.300,00 51.300,00
II. Gewinnvortrag 3.436.932,38 4.018.679,47
III. Jahresüberschuss 831.733,13 646.926,95
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.465.180,00 1.321.726,00
C. VERBINDLICHKEITEN 2.519.319,09 3.099.563,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 207.400,00 325.920,00
2. Übrige Verbindlichkeiten 2.311.919,09 2.773.643,14
- davon aus Steuern: EUR 23.679,55 (Vorjahr: EUR 24.992,34)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.299,09 (Vorjahr: EUR 16.960,64)
8.304.464,60 9.138.195,56

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

2022/2023
EUR
2021/2022
EUR
1. Rohergebnis 5.411.965,74 5.648.397,02
2. Personalaufwand -1.708.142,07 -1.671.279,83
a) Löhne und Gehälter -1.337.575,46 -1.270.116,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -370.566,61 -401.163,49
- davon Aufwendungen für Altersversorgung: EUR 118.261,92 (Vorjahr: EUR 157.371,73)
3. Abschreibungen -408.487,58 -318.970,32
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -408.487,58 -318.970,32
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.015.704,55 -2.580.279,11
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.836,12 55.465,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -107.087,64 -135.229,26
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -382.242,39 -325.023,17
8. Ergebnis nach Steuern 849.137,63 673.080,70
9. Sonstige Steuern -17.404,50 -26.153,75
10. Jahresüberschuss 831.733,13 646.926,95

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Firmenname laut Registergericht: Fritz Warnecke GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Oelde
Registergericht: Münster
Registereintrag: Handelsregister
Register-Nr.: 7533

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Satz 2 HGB in Anspruch genommen.

Bei der Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 276 Satz 1 HGB bezüglich der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Erleichterungsvorschriften gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der verminderten Verwertbarkeit ergeben, werden berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected Unit Credit Methode und den Vorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildet. Den Berechnungen liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,81% gemäß der Verordnung über die Ermittlung und Bekanntgabe der Sätze zur Abzinsung von Rückstellungen (RückAbzinsV) vom 18. November 2009, die durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 geändert worden ist, verwendet. Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Fluktuation waren nicht zu berücksichtigen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) unter Berücksichtigung aller Risiken angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 100.042,55 enthalten (Vorjahr: EUR 965.872,49).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 31.318,00. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich aufgrund des Ansatzes der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (Abzinsungssatz 1,81%) sowie aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (Abzinsungssatz 1,66%)

Betrag der Verbindlichkeiten mit Sicherungsrechten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 207.400,00. Die Verbindlichkeiten sind durch Grundschuldreintragungen, Bürgschaften der Gesellschafter und durch die Abtretung von Lebensversicherungen abgesichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt EUR 2.791.176,46 (Vorjahr EUR 5.054.580,05) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 118.520,00 (Vorjahr: EUR 118.520,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 88.880,00 (Vorjahr EUR 207.400,00).

Der Betrag der übrigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.963.105,90 (Vorjahr: 2.481.911,05 EUR). Der Betrag der übrigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 348.813,19 (Vorjahr EUR 291.731,19).

Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten durch die Sicherungsabtretung von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 188 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 188).

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bestellung von Sicherheiten für die Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der guten Vermögens- Finanz- und Ertragslage des betreffenden Unternehmens als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zurzeit sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen über bewegliches Anlagevermögen in Höhe von TEUR 105 p.a. sowie aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 438 p.a.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Angaben zur Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB

In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in Höhe von insgesamt EUR 107.087,64 (Vorjahr EUR 135.229,26) sind Aufwendungen in Höhe von EUR 19.796,00 (Vorjahr EUR 20.609,00) aus der Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 HGB enthalten.

V. SONSTIGE ANGABEN

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Die Gesellschaft hat zum 30.09.2023 einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an eine Factoringgesellschaft veräußert. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Liquidität.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2022/2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 25 Arbeitnehmer, die sich in nachfolgende Arbeitnehmergruppen gliedern:

Arbeiter 8
Angestellte 7
leitende Angestellte 1
Aushilfen 9

Geschäftsführung

Herr Wolfgang Warnecke, Kaufmann

Herr Randolf Warnecke, Kaufmann

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Des Weiteren wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sowie des Betrages der für diese Personengruppe gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Gegenüber dem Geschäftsführer Herrn Randolf Warnecke besteht eine Forderung in Höhe von EUR 4.898,62. Gegenüber dem Geschäftsführer Herrn Wolfgang Warnecke besteht eine Forderung in Höhe von EUR 5.463,22. Die Forderungen an die Geschäftsführer wurden in Höhe von 4% p.a. verzinst.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 831.733,13 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Oelde, den 4. März 2024

Fritz Warnecke GmbH

Wolfgang Warnecke, Geschäftsführer

Randolf Warnecke, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Okt. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Sep. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Übrige 131.984,25 0,00 35.838,43 96.145,82
131.984,25 0,00 35.838,43 96.145,82
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 453.801,08 0,00 0,00 453.801,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.511.052,58 964.596,42 58.028,95 2.417.620,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.771.500,85 813.788,60 220.970,72 4.364.318,73
5.736.354,51 1.778.385,02 278.999,67 7.235.739,86
III. FINANZANLAGEN
Übrige 549.871,41 13.620,28 0,00 563.491,69
549.871,41 13.620,28 0,00 563.491,69
6.418.210,17 1.792.005,30 314.838,10 7.895.377,37
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Okt. 2022
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
30. Sep. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Übrige 41.779,01 8.708,00 35.832,43 14.654,58
41.779,01 8.708,00 35.832,43 14.654,58
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 337.905,08 13.781,00 0,00 351.686,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 427.089,58 108.385,42 58.022,95 477.452,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.740.594,85 277.613,16 122.811,28 2.895.396,73
3.505.589,51 399.779,58 180.834,23 3.724.534,86
III. FINANZANLAGEN
Übrige 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.547.368,52 408.487,58 216.666,66 3.739.189,44
NETTOBUCHWERTE
30. Sep. 2023
EUR
30. Sep. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Übrige 81.491,24 90.205,24
81.491,24 90.205,24
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.115,00 115.896,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.940.168,00 1.083.963,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.468.922,00 1.030.906,00
3.511.205,00 2.230.765,00
III. FINANZANLAGEN
Übrige 563.491,69 549.871,41
563.491,69 549.871,41
4.156.187,93 2.870.841,65

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

1. Unternehmen

Die Firma Fritz Warnecke GmbH ist nunmehr in der dritten Generation als inhabergeführtes Unternehmen in der Erfassung, der Aufbereitung und dem Handel metallischer Wertstoffe tätig. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Beschaffung metallischer Wertstoffe von metallverarbeitenden Betrieben und auf der Absatzseite die Belieferung von Stahlwerken und Gießereien mit hochwertigen Rohstoffen für die Stahlerzeugung. Weiterer Unternehmenszweig ist der Transport von Abfällen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt weiterhin eingetrübt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Q3 2023 nach vorläufigen Angaben gegenüber Q2 um 0,1 % gesunken - 2023 schwankt das BIP nach revidierten Angaben rund um den Nullpunkt. Der Sachverständigenrat erwartet für die deutsche Wirtschaft gemäß seines aktuellen Jahresgutachtens einen BIP-Rückgang von -0,4 % im Jahr 2023 und ein Plus von 0,7 % im Jahr 2024. Für das kommende Jahr sehen beinahe alle Prognosen eine Null vor dem Komma, was eine Stagnation für die deutsche Wirtschaft bedeutet. Belastend für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland ist insbesondere die schwache Weltwirtschaft, die den Export bremst. Zudem halten sich die Verbraucher im Konsum zurück - nach Angaben des Statistischen Bundesamts nahmen im dritten Quartal besonders die privaten Konsumausgaben weiter ab. Positive Impulse seien dagegen erneut von den Ausrüstungsinvestitionen gekommen. Die Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen dürften, angetrieben durch Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft, weiter zulegen. In der Bauwirtschaft, eine der Schlüsselindustrien für die deutsche Binnenwirtschaft, könnten Investitionen angesichts des hohen Zinsniveaus noch weiter zurückgehen. Erste Indikatoren deuten darauf hin, dass die Talsohle der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland erreicht sein könnte - die deutsche Wirtschaft sieht einen Silberstreif am Horizont.

Die Elektrostahlproduktion ist in den ersten drei Quartalen 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 % zurückgegangen - das entspricht einem absoluten Rückgang des Outputs von 1.037.000 t. Für den Einsatz von Schrott bedeutet das einen Minderbedarf von etwa 1.180.000 t.

Dieser dramatische Trend könnte sich auch im vierten Quartal fortsetzen, da es weiter an konjunktureller Dynamik fehlt, die Bauwirtschaft schwächelt, die Energiekosten weiterhin hoch sind und die Verbraucher ferienbedingte Stillstände zum Jahreswechsel sowie zusätzliche Kurzarbeit geplant haben. Vergleicht man die Produktionszahlen der ersten drei Quartale 2023 mit dem Vergleichszeitraum 2021 fällt die Elektrostahlproduktion sogar um fast 19 % zurück.

Der Gießereimarkt entwickelt sich weiter rückläufig - lediglich Gießereibetriebe, die für die Automobilindustrie arbeiten, verfügen noch über eine gute Auftragslage. Der Eingang neuer Aufträge ist in allen anderen Bereichen deutlich zurückgegangen. Einige Betriebe versuchen Aufträge in das kommende Jahr zu verschieben, um von günstiger abgeschlossenen Energietarifen zu profitieren.

2.2 Geschäftsverlauf

Trotz der weiterhin hohen Herausforderungen des Marktes hat sich unser Unternehmen im Geschäftsjahr gut behauptet. Die versendete Stahlschrottmenge erhöhte sich um 11,55 %, während im Bereich der NE-Metalle ein Rückgang der versendeten Menge von 16,35 % hingenommen werden musste. Die versendete Gesamtmenge konnte jedoch um 9 % gesteigert werden. Aufgrund des allgemeinen Preisrückganges der Schrotte verringerte sich der Jahresumsatz mit Stahlschrotten um 10,95 % sowie der Umsatz mit NE-Metallen um 35,76 %. Im Bereich der Entsorgungsdienstleistungen und Transporte konnte der Umsatz annähernd auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Die Umsätze aus der Erzeugung von Schmiedeteilen ging um 87,72 % zurück, weil der Unternehmensbereich aufgegeben wurde und nur noch Lagerpositionen ausgeliefert wurden.

2.3 Lage

Ertragslage:

Im Geschäftsjahr 2022/23 erzielte unser Unternehmen ein Rohergebnis in Höhe von 5,41 Mio. €. Dies entspricht eines Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr von 4,18 %. Der Betriebsaufwand hat sich um 9,85 % auf 4,12 Mio. € erhöht. Die Zinserträge mit 0,058 Mio. € sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,08 % gestiegen. Der Zinsaufwand liegt mit 0,107 Mio. € um 20,81 % unterhalb des Vorjahresniveaus. Der Jahresüberschuss von 0,83 Mio. € ist um 28,44 % gestiegen. Die Umsatzrentabilität hat sich um 1,27 %-Punkte verbessert.

Finanzlage:

Die Eigenkapitalquote hat sich um 0,4 %-Punkte auf 52,02 % erhöht. Sie liegt weiterhin auf befriedigendem Niveau. Die liquiden Mittel betrugen 0,73 Mio. €. Kurzfristige Bankverbindlichkeiten bestanden von 0,12 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 18,52 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 % von 9,14 Mio. € auf 8,3 Mio. € gesunken. Die Veränderung von 0,83 Mio. € beruht auf der Aktivseite der Bilanz im Wesentlichen auf der Erhöhung der Sachanlagen von rund 1,28 Mio. €, der Minderung der Forderungen gegenverbundene Unternehmen um 1,43 Mio. € und der sonstigen Vermögensgegenstände um 1,07 Mio. €. Die Veränderungen der Passivseite sind im Wesentlichen gekennzeichnet durch die Minderung der Bankverbindlichkeiten um 0,58 Mio. €, einer Minderung der Lieferantenverbindlichkeiten von 0,6 Mio. € sowie einer Minderung des Eigenkapitals um 0,4 Mio. €.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Darlehn bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Die Forderungsverluste sind sehr gering. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bedient. Die Liquiditätslage ist ausreichend. Generell werden deshalb für wichtige Debitoren Warenkreditversicherungen mit den geschäftsüblichen Selbstbehalten abgeschlossen. Zusätzlich wird im abgelaufenen Geschäftsjahr als Instrument der Finanzvorsorge das Factoring-Verfahren mit ausgewählten Kunden angewendet.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei zwei regionalen Geschäftsbanken und über einer überregional tätigen Großbank, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Unser Unternehmen hat sich am Markt auch aufgrund der langjährigen Geschäftstätigkeit gut behauptet und ein zufrieden stellendes Ergebnis erzielen lassen.

Der im Dezember erneut rückläufige ifo Geschäftsklimaindex unterstreicht die pessimistische Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Insgesamt deuten die relevanten Indikatoren sowie die lahmende Weltkonjunktur nicht auf eine rasche wirtschaftliche Belebung im ersten Halbjahr 2024 hin.

Nachdem sich die Schrottpreise im November seitwärts bewegt hatten, hat der Dezemberhandel merklich angezogen und damit vom Aufwärtstrend auf den internationalen Märkten profitiert. Die Preissteigerungen sind im Wesentlichen auf das knappe Angebot an Schrott, bei moderater Nachfrage zurückzuführen. Die Preisanpassungen bewegten sich auf dem Binnenmarkt, bei geringer Materialverfügbarkeit sowie sehr unterschiedlicher Nachfrage im Betrachtungszeitraum in einer Bandbreite von etwa +20 bis +30 €/t.

Der Handel meldet weiterhin geringe Materialverfügbarkeit sowie einen merklich reduzierten Zulauf insbesondere bei Altschrotten aber auch bei Neuschrotten.

Die Geschäftsleitung geht von leicht sinkenden Umsätzen in allen Geschäftsbereichen aus und rechnet für das nächste Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis und einer befriedigenden Liquiditätslage.

 

Oelde, den 4. März 2024

Fritz Warnecke GmbH

gez. Wolfgang Warnecke, Geschäftsführer

gez. Randolf Warnecke, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

An die Fritz Warnecke GmbH, Oelde

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fritz Warnecke GmbH, Oelde, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fritz Warnecke GmbH, Oelde, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gütersloh, 4. März 2024

unavigator GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mario Frisch, Wirtschaftsprüfer

Achim Nolte, Wirtschaftsprüfer

ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSBERICHT

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Gewinnvortrag sowie den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

ANGABEN ZUR FESTSTELLUNG

Der Jahresabschluss wurde am 15. April 2024 festgestellt.

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