Kroha Bauen & Wohnen GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hilde Maria W. van Moeseke seit 19.11.2024 | Geschäftsführer |
Florian Guggenbichler seit 9.11.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GPI Sweden ABEigenbeteiligung | 62.00% |
GPI Munich GmbHEigenbeteiligung | 38.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GPI Munich GmbHMiesbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie GPI Munich GmbH ist seit 01.11.2021 eine Tochtergesellschaft der Graphic Packaging Holding. Im Rahmen des Verkaufs der AR Packaging Holding GmbH wurde die Kroha GmbH ein Teil der Graphic Packaging Holding unter Fortbestand ihres Namens bis zum 01.05.2022. Ab diesem Zeitpunkt ist nun für beide Standorte der Firmenname GPI Munich GmbH eingetragen. Für die genaue Standortbezeichnung werden die Ortsnamen Miesbach und Barleben angegeben. Die Gesellschaft verfügt über zwei Betriebsstätten, eine in Miesbach/Oberbayern und eine in Barleben/Sachsen-Anhalt. Die Kernkompetenz liegt in der Herstellung von Packmitteln und Gebrauchsinformationen für die Pharmaindustrie. Dabei sehen wir uns nicht nur als Produzent von Faltschachteln und Packungsbeilagen, sondern auch als Dienstleistungsbetrieb für die Pharmaindustrie. Darüber hinaus werden Packmittel für den Consumer-Markt hergestellt. Konzentrationsprozesse in der Branche und im Absatzmarkt, wachsende Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit, internationaler Wettbewerb und die Entwicklung neuer Technologien stellen die GPI Munich GmbH vor zahlreiche Herausforderungen. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Inflationsrate betrug laut dem Statistischen Bundesamt für das Jahr 2023 5,9 %. Dies spiegelt sich auch in allen Zahlen und Bereichen für unser Geschäftsjahr 2023 wider. Lag die Rate zu Beginn des Jahres noch bei 8,7% konnte man einen Rückgang im Dezember auf 3,7 % feststellen, die auch bei den Marktpreisen mit etwas Verzögerung so angekommen ist. Haupttreiber dieser Inflation für unser Geschäftsfeld waren der Energiesektor sowie die Rohwarenprodukte aus Karton und Papier. Die Rohstoffknappheit aus dem Jahr 2022 setzte sich im Jahr 2023 nicht fort. Sämtliche Rohprodukte waren wieder zu fast normalen Terminen verfügbar. Lediglich bei vereinzelten Produkten musste man mit etwas längeren Vorlaufzeiten kalkulieren. Hatte sich zu Beginn 2023 der Geschäftsklimaindex noch etwas nach oben bewegt, konnte im Verlauf des Jahres eine immer weiter pessimistische Stimmung beobachtet werden. Von anfänglich 94 Punkten endete der Index Ende 2023 mit 88 Punkten. Auch zu Beginn im Jahr 2024 ist ein weiterer negativer Trend feststellbar. Im Gegensatz zu dem Trendbarometer können wir für unsere GmbH einen gegensätzlichen Trend ausmachen. Speziell im verarbeitenden Gewerbe wurde ein negativer Trend um bis zu 17 Punkte festgestellt, was über dem Gesamtdurchschnitt liegt aber noch weit unter dem von Bau und Handel. Das Produktionsvolumen der Verbandsmitglieder des FFI, die rund ein Drittel des deutschen Marktes repräsentieren, ging im Jahr 2023 infolgedessen um 6,2 % auf insgesamt 519.795 t zurück. Gleichzeitig erhöhte sich der Produktionswert um 2,3 % auf 1,47 Mrd. €. Die GPI Munich GmbH gehört wie auch alle anderen deutschen Standorte von Graphic Packaging seit 2023 ebenfalls dem FFI an. Laut Statista stieg das Umsatzwachstums für den Bereich Pharmazie Gesamtmarkt im Jahr 2023 um 5,7% an. Dies spiegelt sich ebenfalls in unseren Geschäftszahlen und zeigt ein Wachstum an beiden Standorten der GPI Munich GmbH auf. Bewertungsgrundsätze Aufgrund der sich geänderten Materialbeschaffungspreise und gestiegenen Produktionskosten wurden die Bewertungsgrundsätze 2022 neu berechnet und bewertet. Diese wurden für das Jahr 2023 auch so beibehalten, da sich keine wesentlichen Änderungen ergeben haben um die Bewertung zu ändern. Die Bewertungsgrundsätze werden jährlich neue überprüft.
Umsatz und Auftragsentwicklung Gesamtbetrieblich haben wir einen Umsatz von TEUR 34.146 erreicht. Dies entspricht einem Umsatzplus von 13,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Investitionen Die gesamten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.919 plus TEUR 162 in Anzahlung befindlich. Die Investitionen bezogen sich im Jahr 2023 wieder hauptsächlich auf das Werk in Magdeburg, um den Umbau auf die Beipackzettelproduktion voranzutreiben. Dabei entfielen auf das Werk in Magdeburg TEUR 1.299 und auf das Werk in Miesbach TEUR 620. Geschäftsergebnis Die Finanzkraft eines Unternehmens zeigt sich insbesondere in einer langfristig stabilen Entwicklung bestimmter Ergebnisgrößen. Effiziente Strukturen und Prozesse sowie ein wirksames Investitionsmanagement und eine konsequente Kostensteuerung sind unerlässlich. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, Investitionen vorwiegend aus dem erwirtschafteten Cashflow zu decken. Das Jahresergebnis betrug im Jahr 2023 TEUR 856 und lag damit TEUR 1.210 über dem Jahresergebnis des Vorjahres. Einen großen Einflussfaktor hierzu hatte die Auslastungssteigerung im Werk Magdeburg, resultierend aus Kundenverschiebungen von anderen Standorten der GPI-Gruppe, sowie die Umsatzsteigerung mit bereits vorhandenen Kunden. Das budgetierte Unternehmensergebnis konnte nicht vollständig erreicht werden. Die größten Posten hierfür waren zum einen die gestiegenen Lohnkosten, sowie höhere Kosten bei der Instandhaltung der Produktionsmaschinen. Weiterhin sind die Kosten der Konzernumlage im Jahr 2023 um TEUR 607 gestiegen. Weitere wichtige Finanzkennzahlen sowie der Anteil an Eigenkapital in Relation zur Bilanzsumme und die Liquidität weisen eine solide Risikotragfähigkeit aus und unterstreichen die gute Bonität unseres Unternehmens.
Produktion und Produktivität Die Prozessleistung im Jahr 2023 konnte durch ein Produktivitätsprojekt im Standort Barleben gesteigert werden.
Für das Jahr 2023 konnte im Werk Barleben ein Anstieg im Bereich der Gebrauchsinformationen gegenüber 2022 um 23.9% verzeichnet werden. Für das kommende Jahr ist ein weiterer Anstieg um 12,8% budgetiert, der durch neues und bestehendes Geschäft erzielt werden soll. Durch die Übernahme der Gebrauchsinformationen aus dem Standort Poznań in Polen, wurde ein weiterer Anstieg der Auslastung möglich. Hierzu wurden ebenfalls die dazugehörigen Maschinen nach Barleben umgezogen, um die höhere Produktionsleistung erreichen zu können. Für den Standort in Miesbach ist ein leichter Rückgang der Faltschachtelmenge festzustellen. Dieser ist auf eine gesteigerte Komplexität zurückzuführen. Hier sind die Anforderungen an die Verpackung höher, die Laufgeschwindigkeit jedoch geringer. Die Qualität bei den komplexeren Produkten konnte jedoch gehalten und in manchen Bereichen sogar noch gesteigert werden. In beiden Werken ist durch interne Verbesserungen und kleinere Investitionen ein stetiger Anstieg der Produktivität zu verzeichnen. Beschaffung und Einkauf Die Kernaufgabe unseres Einkaufs ist es, leistungsfähige Lieferanten und Dienstleister zu identifizieren und mit diesen partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Neben der Gesamtwirtschaftlichkeit sind Kriterien wie Qualität, Innovationskraft und Zuverlässigkeit entscheidend. Die GPI Munich GmbH verfolgt vier zentrale strategische Ziele: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, Aufbau und Erhalt von Beschaffungsnetzwerken, Sicherstellen der Qualität sowie Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette. Im Beschaffungsbereich arbeiten wir daher mit Lieferanten zusammen, die durch unser Qualitätsmanagement auditiert und freigegeben sind. Hierbei handelt es sich, entsprechend der Strategie, um langfristige Lieferbeziehungen, die uns Kontinuität bei der Beschaffung der Rohstoffe gewährleisten. Das gesamte Beschaffungsvolumen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe lag 2023 bei TEUR 12.179 Der Anteil dieser Materialkosten im Verhältnis zur Betriebsleistung ist im Geschäftsjahr 2023 von 40,5 % auf 36 % gesunken. Die anhaltende Tendenz zu Preiserhöhungen ging im Laufe des Jahres zurück bzw. stagnierte in einigen Teilen der Beschaffung. Eine Normalisierung der Preise ist jedoch nicht zu erwarten, da die Inflationsrate noch immer über dem normalen Niveau ist. Für den Bereich Beschaffung wurde eine weitere und noch engere Zusammenarbeit mit der Gruppe forciert. Hier konnte in einigen Bereichen der Beschaffung gute Preise erzielt werden bzw. stabilisiert werden. Personalmanagement Zum Bilanzstichtag waren 2023 in beiden Werken insgesamt 252 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Zudem wurden 17 Auszubildende in allen Bereichen wie z. B. Druckvorstufe, Verwaltung und Produktion ausgebildet, um den bestehenden und künftigen Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt zu kompensieren. Damit gaben wir den Jugendlichen auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, heimatnah die erste berufliche Station zu absolvieren und einen guten Einstieg ins Berufsleben zu finden. Wir arbeiten nachhaltig und stellen uns unserer Verantwortung als sozial und ethisch handelnde Unternehmensgruppe. Der Qualifizierungsbedarf wird über eine aus Mitarbeitergesprächen erstellte Qualifikationsmatrix transparent. So stellen wir die gezielte Weiterbildung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter sicher. Die Maßnahmen werden abschließend evaluiert. Für das Jahr 2023 wurden umfangreiche Maßnahmen zur Personalgewinnung umgesetzt. So wurden unter anderem die Teilnahmen an Ausbildungsmessen, Betriebsvorstellung und an Zeitungsartikeln forciert. Auch im digitalen Bereich wurde investiert, um eine hohe Präsenz zu schaffen. Dies führte in beiden Werken zu Nachbestzungen bei Abgängen von vorhandenem Personal, sowie zur Einstellung von den neuen Auszubildenen in allen offenen Bereichen. Sozialbereich Wir wollen in unseren Regionen ein Arbeitgeber sein, der durch stetige Innovationen die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe fördert und damit den Menschen vor Ort eine langfristige, attraktive Beschäftigungsmöglichkeit bietet. Wir unterstützen lokale Vereine, insbesondere bei deren Jugendarbeit. Risiken der künftigen Entwicklung Wir tragen eine ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Verantwortung gegenüber den mit unserem Geschäftsbetrieb verbundenen Interessengruppen. Diese sind fest in unseren Unternehmensleitlinien verankert. Wir verfolgen eine wertorientierte, nachhaltige und risikobewusste Entwicklung des Unternehmens. Unser Geschäft ist in starkem Maße von der Pharmaindustrie abhängig, mit der wir weiterhin den größten Teil unseres Umsatzes tätigen. Gesetzes- und Strukturänderungen im Gesundheitsbereich wirken sich daher mittelbar auf uns aus. Risiken ergeben sich in folgenden Bereichen: • Personalwettbewerb mit anderen Unternehmen • Internationaler Wettbewerb bei den Pharmaunternehmen. • Gesundheitspolitische Entscheidungen, die womöglich weitere Einsparungen nach sich ziehen. • Steigende Konsolidierung auf der Abnehmerseite. • Unvorhersehbare Geschehnisse durch den Krieg in der Ukraine Das Risikomanagement und die damit einhergehende Auseinandersetzung mit strategischen Risiken und Chancen wird bei uns als zentrale Managementaufgabe der Geschäftsführung verstanden. Die formulierten Ziele sind auf Basis verantwortungsvoller Rendite-Risiko Betrachtungen getroffen. Zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken haben wir ein umfangreiches Managementinformationssystem, welches ein einheitliches internes Kontrollsystem sowie ein Risikomanagement gewährleistet. Zudem werden die operativen Risiken mit einem kontinuierlichen Reporting über die Ergebnis- und Liquiditätssituation gesteuert. Anderen Risiken wie beispielsweise Risiken aus der Produkthaftung begegnen wir mit einer laufenden Verbesserung der Aufbau- und Ablauforganisation und minimieren Risiken bereits im Vorfeld durch das Qualitätsmanagement. Eine Bewertung der gegenwärtigen Risikosituation unter Einbeziehung obiger Risiken auch in die operative Planung zeigt, dass für unsere Gesellschaft derzeit kein bestandsgefährdendes Risiko für die Zukunft besteht. Chancen der künftigen Entwicklung Grundlage des Chancenmanagements in der GPI Munich GmbH ist die detaillierte Beobachtung und Analyse der Märkte sowie die frühzeitige Erkennung und Bewertung von Trends, aus denen sich die Identifikation der Chancen ableitet. Dabei werden sowohl gesamtwirtschaftliche, branchenspezifische als auch regionale oder lokale Entwicklungen einbezogen. Zu unseren Aufgaben gehört es, strategische Chancen auf den Märkten wahrzunehmen. Im Absatzmarkt sehen wir durch die zunehmende öffentliche Kritik an Kunststoffverpackungen und der damit einhergehenden Umweltbelastung große Chancen, dass die Kartonverpackung als nachhaltiges Produkt an Bedeutung gewinnen wird. Gestützt wird unsere optimistische Einschätzung auch dadurch, dass von Seiten des Gesetzgebers Aktivitäten zur Reduzierung von Kunststoffverpackungen laufen. Weitere Chancen sehen wir ebenfalls durch unsere Zugehörigkeit zur GPI-Gruppe. Das Netzwerk, auf das zurückgegriffen werden kann ist umfangreich und spezialisiert. Bei der aktuellen Entwicklung in beiden Standorten in Bezug auf Qualität, Kundenzufriedenheit, Liefertreue und Investitionen, sehen wir weitere gute Chancen auf organisches Wachstum und ein hohes Maß an Wettbewerbsfähigkeit. Speziell im Bereich der Gebrauchsinformationen ist noch großes Potenzial an Wachstum im Markt vorhanden. Umweltschutz und Nachhaltigkeit Nachdem Ressourcen und Rohstoffe immer knapper werden, sind Aufbereitung, Wiederverwertung und ordnungsgemäße Entsorgung wichtige Aufgaben unserer Gesellschaft. Daher sehen wir es als zwingende Aufgabe, schon im Beschaffungsprozess auf die nachhaltige Erzeugung der bezogenen Vorprodukte zu achten. Bei der Verwertung von Abfällen schaffen wir es, den Ansprüchen an eine ökologische und ökonomische Entsorgung gerecht zu werden. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit zertifizierten Entsorgungsunternehmen zusammen. Neben dem sparsamen Einsatz der Ressourcen in der Produktion, setzen wir ein Energiemanagementsystem ein. Da bereits die ISO 50001 implementiert ist, werden hier ebenfalls Einsparungen so wie nachhaltige Themen fortwährend angegangen. Prognosebericht Die konjunkturelle und allgemeine wirtschaftliche Lage sehen wir langfristig für uns als Teil der international operierenden Graphic Packaging positiv. Die Herausforderungen aus dem Vorjahr bleiben zum Teil weiterhin bestehen. In den Folgejahren haben wir zudem zusätzliche Projekte geplant, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. So werden wir auch weiter von dem Thema Nachhaltigkeit profitieren, wenn die Voraussetzungen bei uns geschaffen werden. Das Jahr 2024 steht weiter im Fokus auf Wachstum. Besonders im Werk in Barleben ergeben sich hier hervorragende Chancen. Die Auslastung im Werk in Miesbach liegt weiterhin nahezu an der Kapazitätsgrenze und wird durch Effizienzmaßnahmen noch gesteigert. Investitionen im Bereich Produktion und Nachhaltigkeit sollen Hand in Hand gehen und die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern. In Anbetracht des Marktpotenzials sehen wir einen größeren Anstieg an Wachstum innerhalb der GmbH als deren der Konkurrenz. Mit den getätigten Investitionen und umgesetzten Maßnahmen werden wir unseren EBITDA im Verhältnis zum Vorjahr weiter steigern können. Vor allem im Bereich der Gebrauchsinformationen werden im Jahr 2024 umfangreiche Investitionen erfolgen, die ein weiteres Wachstum ermöglichen sowie der Sicherstellung der Produktionskapazitäten dienlich sein werden. Auch werden Investitionen in neue Technologien erfolgen, die eine effizientere Produktion zulassen. Weiterhin werden wir uns auch mit dem Thema Künstliche Intelligenz und deren Auswirkung auf unser Geschäft befassen. Nach dem ersten Quartal 2024 kann für die GmbH bereits eine positive Bilanz gezogen werden. Ein stabiler Auftragseingang sichert eine solide Auslastung. Die angestrebten Quartalszahlen Q1 wurden nahezu erreicht. Für das Jahr 2024 erwarten wir weiterhin einen guten Auftragseingang, eine positive Entwicklung und sehen den budgetierten Unternehmensgewinn von 2.4 Mio.€ als erreichbar an. Zweigniederlassungen Es besteht neben dem Stammwerk Miesbach ein Werk in Barleben, Sachsen-Anhalt. Konzernstruktur Die GPI Munich GmbH mit beiden Betriebsstätten wird zu 100 % von der Graphic Packaging Holding gehalten.
Miesbach, den 31. März 2024 GPI Munich GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB einzuordnen. Die GPI Munich GmbH, Maxlrainerstr. 1, Miesbach ist beim Handelsregister München unter der Nr. HRB 101444 eingetragen. Die Zahlen des Vorjahres sind bei den einzelnen Posten angegeben. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 265 bis 283 HGB vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren und außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten beweglicher Vermögensgegenstände wurden linear auf drei bis fünfzehn Jahre, die unbeweglichen Vermögensgegenstände auf fünfzehn bis zwanzig Jahre verteilt. Die Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert von mehr als Euro 150 bis zu Euro 1.000 netto wurden bis einschließlich des Jahres 2018 in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2019 erfolgt eine Sofortabschreibung von entsprechenden Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von Euro 250 bis Euro 800. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als Euro 800 werden einzeln aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die in den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen enthaltenen Bestände an Karton und Papier werden mit den jeweiligen tatsächlichen Einkaufspreisen bewertet. Die übrigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (z. B. Farben und Lacke) werden mit jahresdurchschnittlichen Einkaufspreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach Fertigungsgrad bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Vorratsbewertung einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind ebenfalls mit den Nominalwerten ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag im Folgejahr zu Aufwand führen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Nennbetrag von erworbenen eigenen Anteilen ist gem. § 272 Abs. 1a Satz 1 HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr grundsätzlich mit dem fristadäquaten Rechnungszins gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Darstellung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB wird im beigefügten Anlagengitter abgebildet (Anlage A). 2. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 2.672 (Vorjahr: TEuro 2.239). Dir Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Leistungen. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 5) gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEuro 279 (Vorjahr: TEuro 279) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Übrigen haben die sonstigen Vermögensgegenstände wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 gliedert sich nach Laufzeiten wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Bürgschaften und Sicherungsübereignung von Maschinen besichert. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemein Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. V. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gliederte sich wie folgt:
2. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: - Herr Florian Guggenbichler, Beruf ist mit Organstellung identisch - Frau Yvonne Melchers, Group CFO Graphic Packaging International Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 3. Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft an beiden Standorten in gemieteten Räumlichkeiten. Die Miete für das Objekt in Miesbach beträgt derzeit jährlich TEuro 523. Der Mietvertrag vom 01.04.2019 sieht eine Festlaufzeit von 10 Jahren mit Verlängerungsoption vor. Die Miete für das Objekt in Barleben beträgt derzeit jährlich TEuro 590. Der Mietvertrag vom 08.05.2019 sieht eine Festlaufzeit von 10 Jahren mit Verlängerungsoption vor. Darüber hinaus existieren folgende weitere Verpflichtungen aus bestehenden Verträgen:
Bei den Aufwendungen für Leasing von Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde von gleichbleibenden künftigen Jahresraten ausgegangen, da die Verträge regelmäßig erneuert werden. 4. Sonstige Angaben Die GPI Munich GmbH wird in den Konzernabschluss der Graphic Packaging Holding Company, Atlanta, Georgia (USA), einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Securities and Exchange Comission, Washington (USA) erhältlich und wird beim Bundesanzeiger elektronisch offengelegt. 5. Jahresergebnis Es wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis 2023 und den bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht: Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben. VI. Unterschrift des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Miesbach, den 31. März 2024 GPI Munich GmbH Geschäftsführung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2024 festgestellt. Der BestätigungsvermerkAn die GPI Munich GmbH, Miesbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GPI Munich GmbH, Miesbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GPI Munich GmbH, Miesbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. April 2024 Hubert
Jahn Kollegen GmbH
Matthias Jahn, Wirtschaftsprüfer |
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