Betrieb von Baumschulen
WVD - Südcaravan GmbH
Hanferstraße 24, 79108 Freiburg im Breisgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Walther seit 23.7.2024 | Prokura |
Bernhard Möller seit 20.2.2024 | Prokura |
Bastian Boch seit 27.4.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
H.T.P. Investments 1 B.V. | 58.08% |
Catalina Capital Partners B.V. | 0.11% |
Palatium Beteiligungsgesellschaft mbH | 0.01% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WVD - Südcaravan GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2020 bis zum 31.08.2021A Lagebericht zur Bilanz 2020/2021I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Südcaravan GmbH ist ein alteingesessenes Familienunternehmen. Der Gegenstand des Familienunternehmens WVD-Südcaravan GmbH besteht in der Vermietung sowie im Verkauf von Caravans und Reisemobilen. Die Bereiche Montageservice und Reparatur runden das Tätigkeitsfeld ab. Seit 2007 ist Sohn Bastian Boch ebenfalls im Unternehmen tätig (Geschäftsführer seit 2017). Tochter Sina Boch ist im August 2018 in das Unternehmen eingestiegen. Zukünftig soll die regionale Marktbedeutung weiter ausgebaut werden. Die hierzu notwendigen Investitionen und Zukunftsplanungen haben zum Jahresende 2021 zu einer bedeutungsvollen Entscheidung der Gesellschafter geführt. Die Geschäftsanteile der Familie Boch werden an die Knaus Tabbert AG übertragen. Wir sind sicher, hier einen wichtigen und richtigen Schritt in Richtung Zukunft für unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und unser Unternehmen zu gehen. Die bisherige Geschäftsführung sowie Firmen- und Personalpolitik bleibt mit Bastian Boch weiterhin konstant erhalten, verjüngt sich aber. Sina Boch wird weiterhin in die Geschäftsleitung integriert. Die Stärke des Unternehmens rührt aus unserer Einkaufs- und Verkaufsstrategie sowie der Vorhaltung der gängigen Fahrzeuge. Die in unserem Haus vertretenen Hersteller sind branchentechnisch in ihren Segmenten Marktführer im Bereich Mainstream Produkte und bauen auf eine partnerschaftliche Beziehung zum Handel. Vorteile für uns als Händler, für den Hersteller und auch für den Endkunden, können durch die Bündelung der Aufträge für alle Seiten generiert werden. Durch die Kooperation mit dem Händlerverbund InterCaravaning können wir unseren Kunden attraktive Sondermodelle zu günstigen Konditionen anbieten. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Händler, die der InterCaravaning angehören, werden aktuelle Branchentrends früh erkannt und erfolgreich umgesetzt. Im Bereich Zubehör profitieren wir von unserem Kooperationspartner Fritz Berger, der ebenfalls für ein hohes Kundenaufkommen in unserem Betrieb sorgt. Häufige Schulungen der Mitarbeiter und auch der Geschäftsführung durch externe, aber brancheninterne Berater sowie durch die Hersteller, sorgen neben der Prozessoptimierung auch für die zukünftige, positive Entwicklung unseres Unternehmens. Die frühzeitige Planung und konstante Marktbeobachtung waren hierzu die Grundlage. Durch gute Kommunikation mit dem Hersteller sowie die Marktentwicklung haben hierzu beigetragen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund der Rekordverkaufszahlen der letzten Jahre in der Branche steigt die Nachfrage nach entsprechendem Service stetig und langfristig. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser höchstes Anliegen. Um diese auch weiterhin sicherstellen zu können, besteht unsere gegenwärtige Herausforderung darin, unsere Servicekapazität noch weiter auszubauen. Durch den bereits getätigten Umbau und die Erweiterung der Werkstattkapazitäten (2019/2020) und die Einstellung weiterer Mitarbeiter konnten wir diese Ansprüche erfüllen. Auch in einem wechselhaften Wirtschaftsjahr das durch Corona erhebliche Schwankungen unterworfen war, haben wir erhebliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen erzielen können. 2. Geschäftsverlauf Im letzten Geschäftsjahr konnte trotz Corona bedingter Betriebsschließung und massiven Einbrüchen im Bereich Vermietung (Reisen sehr erschwert) eine Umsatzsteigerung von über 15 % erzielt werden. Im Bereich Personal und auch räumlicher Kapazitäten z.B. Werkstatt und Ausstellungsfläche sind wir für Zukunft sehr gut aufgestellt. 3. Vermögenslage Absehbare Lieferengpässe haben unser Vorhaben - weitere Reduzierung der Bilanzsumme - vereitelt. Aufgrund der Lieferengpässe haben wir größere Mengen an Fahrzeugen vorordern müssen, um die starke Nachfrage zu bedienen. Jedoch erfolgte, wie geplant, eine erhebliche Reduzierung des Fremdkapitals, einhergehend mit einer wesentlichen Erhöhung des Eigenkapitals und der liquiden Mittel. Die Vorräte an Fahrzeugen reduzierten sich von 5,3 Mio. auf 2,64 Mio. Weitere Fahrzeuge durften nicht verkauft werden, da wir ansonsten keine Ausstellungsfahrzeuge mehr gehabt hätten. Die anhaltenden Lieferengpässe haben leider ein weiteres Umsatzwachstum sowie eine weitere Steigerung des Eigenkapitals verhindert. Die Eigenkapitalquote wurde in den letzten Jahren konsequent verbessert und liegt aktuell bei über 40 %. 4. Finanz- und Ertragslage Die Finanzlage des Unternehmens ist und war jederzeit optimal. Sämtliche Rechnungen und Forderungen wurden immer innerhalb der Skontofrist (sofern gewährt), erfüllt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibung) beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 1.456. Kreditlinien wurden konsequent zurückgeführt bzw. abgelöst. Wie in der Branche allgemein problematisch, konnten auch wir weder unsere Vorräte aufbauen, noch unsere Mietflotte im geplanten Umfang ergänzen bzw. erweitern. Die Umsatzsteigerung sowie die oben beschriebene Kapazitätserweiterung führten zu einem im Vergleich zum Vorjahr höheren Material- und Personalaufwand sowie einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Da wir über das gesamte Jahr eine gute Liquidität hatten sowie die Reduzierung des Fahrzeugbestandes haben sich die Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 122 auf TEUR 37 reduziert. Aufgrund der Ergebnisverbesserung ist der Steueraufwand korrespondierend angestiegen. Folglich konnten wir das Geschäftsjahr 2020/2021 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.377 abschließen. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Steigerung der Umsatzrendite und des Eigenkapitals. Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir diese Kennzahlen ebenfalls heran. Beiden Kennzahlen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr, wie bereits dargestellt, erfreulich entwickelt. 6. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu bezahlen. Die Eigenkapitalquote konnte weiter verbessert werden. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine im Handelsregister eingetragenen Zweigniederlassungen. IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Prognosebericht Der Prognosebericht beschreibt die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022. Er enthält Aussagen und Informationen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese vorausschauenden Aussagen und Informationen beruhen auf Erwartungen und Annahmen des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts. Diese wiederum unterliegen bekannten und unbekannten Chancen und Risiken. Eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse des Unternehmens. Viele dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens. Jedoch weisen Statistiken weiterhin ein gesteigertes Interesse der Verbraucher am individuellen und mobilen Urlaub aus. Gleichwohl wird hier jedoch weiterhin eine Verschiebung vom Caravan hin zum Reisemobil erfolgen. Für das neue Geschäftsjahr haben wir aufgrund der Corona bedingten Liefersituation leider gedämpfte Erwartungen. Egal ob Fahrgestelle oder sonstige fehlende Ausbauteile, die Bänder bei den Herstellern stehen größtenteils still. Wir erwarten daher eher einen Umsatzrückgang, jedoch eine Steigerung in den Bereichen Service und Vermietung. Konkretere Planungen sind ausschließlich von der Lieferfähigkeit des Herstellers abhängig. Corona hat den Boom in unserer Branche nach ersten Einbrüchen wieder erheblich gesteigert. Das aktuell vorhandene Auftragsvolumen übersteigt alle unsere Planungen oder Erwartungen in der Vergangenheit. Die Lieferverzögerungen und auch die damit verbundenen Preiserhöhungen führen jedoch inzwischen auch zu Stornierungen der bestehenden Kundenbestellungen. Wir wollen jedoch auch bei sinkenden Umsatz- oder Ertragsaussichten keine Reduzierung bei Mitarbeitern oder Investitionen hinnehmen oder durchführen. Der Markt wird auch in Zukunft konstant weiterwachsen. Hierbei werden wir diese "Durststrecke" aufgrund der Eigenkapitalquote und der vorhandenen Liquidität gut überstehen und nach dem Ende der Lieferengpässe umso besser aufgestellt sein. Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir aufgrund der Lieferengpässe keine Umsatzsteigerung. Voraussichtlich sollen diese Lieferengpässe zum 3. Quartal 2022 behoben sein. Damit werden wir dann im Geschäftsjahr 2022 wieder das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 / 2021 erreichen, auch wenn die Umsätze auch nicht das Vorjahresniveau erzielen werden. Sollte die Liefersituation sich nicht verbessern würden sich diese Erträge und Umsätze ins Geschäftsjahr 2023 verschieben. 2. Chancenbericht Von dem stabilen Marktwachstum in der Branche werden wir auch nach den vorübergehenden Lieferengpässen weiterhin profitieren. Der Auftragseingang für Fahrzeuge liegt aktuell mehrfach über dem Vorjahresniveau. Einen Fortbestand der Lieferengpässe sehen wir bis maximal Herbst 2022. Die Hersteller melden schon wieder "ausverkauft für das Modelljahr 2022". Durch unsere frühzeitig und umfangreich getätigten Fahrzeugdispositionen sind auch wir leider erst nach Beseitigung der Lieferengpässe wieder lieferfähig. Leider führen die langen Lieferzeiten insgesamt in der Branche inzwischen neben einer Preissteigerung von Gebrauchtwagen auch zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Neubestellungen. Der Nachfrageüberhang lässt uns jedoch auch in eine preisstabile Zukunft blicken. Rabattaktionen wie in der früheren Vergangenheit wird es in den nächsten Jahren nicht geben. Gebrauchte Mietfahrzeuge werden aufgrund der Lieferzeiten und Preiserhöhungen stabile Preise im Markt erzielen. 3. Risikobericht Zu den Finanzinstrumenten des Unternehmens zählen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Lieferanten sowie Guthaben und Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine laufende Liquiditätsplanung erstellt, die permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Grundlage der Gelddisposition dient. Die aktuelle Liquidität des Unternehmens ermöglicht uns die Finanzierung einer umfangreichen Ausweitung des Geschäftsumfanges, ohne hierzu Fremdkapital aufzunehmen. Um Forderungsausfälle zu vermeiden, werden Fahrzeuge nur gegen Vorkasse ausgeliefert. Verbindlichkeiten werden, wie oben bereits erläutert, innerhalb vereinbarter Skontofristen beglichen. 4. Sonstige Angaben Zum 01.01.2022 scheiden die Gesellschafter Markus Dietsche und Uwe Boch bzw. Boch Holding aus. Die Geschäftsanteile werden von der Knaus Tabbert AG übernommen. Unterschrift der Geschäftsführung
Freiburg, im Dezember 2021 Uwe Boch, Geschäftsführer Bastian Boch, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum 31. August 2021WVD-Südcaravan GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: WVD - Südcaravan GmbH Firmensitz laut Registergericht: Freiburg Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Freiburg Register-Nr.: HRB 3742 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Finanzanlagen sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung einer angemessenen Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Langfristige Forderungen wurden grundsätzlich abgezinst. Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Als Zinssatz wurde grundsätzlich der von der Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre verwendet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 960 TEuro (Vorjahr 15 TEuro). Angaben zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 58 TEuro (Vorjahr 0 TEuro) und Forderungen gegenüber einem Gesellschafter i.H.v. 16 TEuro (Vorjahr 0 TEuro) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 960 TEuro (Vorjahr 15 TEuro) enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen im Personalbereich (287 TEuro / Vorjahr 203 TEuro), Rückstellungen für Aufbewahrung und Jahresabschluss (27 TEuro / Vorjahr 26 TEUR), Rückstellungen im Vertriebsbereich (90 TEuro / Vorjahr 77 TEuro), insbesondere Gewährleistungsrückstellungen und Prozessrisiken sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (45 TEuro / Vorjahr 105 TEuro). Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 290,8 TEuro (Vorjahr 384 TEuro) auf Steuerverbindlichkeiten und 1 TEuro (Vorjahr 1 TEuro) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Sicherheiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 18 TEuro durch die Sicherungsübereignung von Wohnmobilen und Wohnwagen gesichert. Die Tilgung erfolgt über den Verkauf der Fahrzeuge. Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen persönliche Bürgschaften von Uwe Boch und Haftung durch Grundschulden. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnissen Für die Gesellschaft bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich 460 TEuro aus langfristigen Gebäudemietverträgen. Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgen keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt, allerdings erfolgt ein Liquiditätsabfluss kontinuierlich über die Laufzeit der Verträge. Weitere, für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche, nicht in der Bilanz enthalte Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 4 TEuro (Vorjahr 4 TEuro) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen/Sonstige betriebliche Erträge Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind grundsätzlich keine enthalten. Bei den hier enthaltenen periodenfremden Erträgen und Aufwendungen handelt es sich um Beträge von untergeordneter Bedeutung. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zu Beginn des Jahres 2020 hat sich das Corona-Virus weltweit verbreitet. Die ständig neuen und sich laufend verändernden Verordnungen zur Bekämpfung der Pandemie sorgen für sich immer wieder ändernde Abläufe, die unsere Prozesse beeinflussen. Bisher hat jedoch weniger die Pandemie, als die anhaltende Knappheit auf dem Beschaffungsmarkt Auswirkungen auf unsere Finanz- und Ertragslage. Namen der Mitglieder der Geschäftsleitung Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren bestellt: Uwe Boch, staatl. geprüfter Betriebswirt Bastian Boch, Kaufmann im Groß- und Außenhandel ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss beträgt 1.377.173,80 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 1.574.327,22 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn von 2.951.501,02 Euro, der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 2.951.501,02 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Freiburg, im Dezember 2021 gez. Uwe Boch, Geschäftsführer gez.Bastian Boch, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2022 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WVD - Südcaravan GmbH, Freiburg, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WVD - Südcaravan, Freiburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2020 bis zum 31. August 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WVD - Südcaravan GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2020 bis zum 31. August 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2020 bis zum 31. August 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, den 29. Dezember 2021 Dehmer
audit & tax GmbH
Dr. Hans Dehmer, Wirtschaftsprüfer Philip Kary, Wirtschaftsprüfer |
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