RHI Magnesita Wetro GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Carsten Ihle seit 11.12.2023 | Geschäftsführer |
Christina Braslein seit 10.1.2017 | Prokura |
Johannes Jan Mahr seit 3.1.2014 | Geschäftsführer |
Christina Höse seit 13.4.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
P-D INTERGLAS TECHNOLOGIES GmbH | 69.17% |
| 30.83% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
PD Cable-Systems GmbHAufgelöst | 20.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IAD Wetro GmbH (vormals: P-D Industriegesellschaft mbH)PuschwitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Amtsgericht Dresden, HRB 1052Anhang für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis des Anhangs I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Erläuterungen zur Bilanz D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. Sonstige Angaben A. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte/sonstige finanzielle Verpflichtungen B. Abschlussprüferhonorare C. Organe und Aufwendungen für Organe D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer E. Sonstige Pflichtangaben I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches, der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie des Gesetzes über die Eröffnungsbilanz in Deutscher Mark und die Kapitalneufestsetzung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr nach Abschlussstichtag erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" vermerkt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungssätze betragen 33 - 100 %. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Hergestellte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge, soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungssätze betragen:
Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Finanzanlagen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Wertminderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Ein Teil der Rohstoffe wird gem. § 256 HGB nach dem Lifo Verfahren bewertet. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG Das Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG wurde im Rahmen der DM-Eröffnungsbilanz für die Deponierückstellungen gebildet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Für die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen zum 31. Dezember 2023 wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten erstellt. Die Berechnung erfolgte nach der PUC-Methode mit einem Zinssatz von 1,83 % sowie der Berücksichtigung von Trendwerten. Aufgrund von festen Pensionsbeträgen wurden keine Kostensteigerungen berücksichtigt. Zudem wurden für die biometrischen Annahmen "Richttafeln 2018 G" von Professor Dr. Klaus Heubeck, Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Anteilsbesitz An den folgenden Unternehmen hält die Gesellschaft einen Anteil von mindestens 20 %.
2 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegt
nicht vor.
Auf den Buchwert der Beteiligung an der P-D Consulting USA LLC, Laurens County, Georgia/USA, wurde im Geschäftsjahr 2021 wegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 169 vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR -178 (Vorjahr: TEUR -64) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 53.216 (Vorjahr: TEUR 16.269) Finanzforderungen. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 0). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 64) Restlaufzeiten von über einem Jahr. Im Übrigen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände kurzfristig. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 39 sind aufgrund von Bürgschaften nur eingeschränkt verfügbar. Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine Abschreibung in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 33). Grundsätzlich erfolgt die Abschreibung im Verhältnis zur Inanspruchnahme der entsprechenden Deponierückstellung. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 entsprechend Handelsregistereintrag TEUR 5.207. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 5.230. Die Gewinnrücklagen betreffen die gemäß § 27 Abs. 2 DMBilG gebildete Sonderrücklage in Höhe von TEUR 1.932. Der Gewinnvortrag (TEUR 18.447) ist durch den Gewinnabführungsvertrag unverändert. Ausschüttungsgesperrte Beträge: TEUR 3.
Die Gesellschaft führt ihren ganzen Gewinn an die Muttergesellschaft ab, da bei der Gesellschaft ausreichend frei verfügbare Rücklagen vorhanden sind. Rückstellungen Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 448. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 3. Die Rückstellungen für Rekultivierung von Tagebauflächen, Archivierung, Gewährleistung, Rückbauverpflichtung, zur Abdeckung der Deponien (Rekultivierung) und zur Nachsorge der Deponien wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Die Rückstellung für Rekultivierung der Industrieabfalldeponie "Puschwitzer Feld" wurde im Geschäftsjahr 2023 mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Infolge der Folgebewertung ergab sich eine Abzinsung in Höhe von TEUR 581. Die Rückstellungen für Nachsorge der Deponien "Ostfeld" und "Puschwitzer Feld" wurden im Geschäftsjahr 2023 mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es ergaben sich folgende Ab-/Aufzinsungen:
Infolge der Folgebewertung der Rückstellung für Rekultivierung von Tagebauflächen ergab sich eine Abzinsung in Höhe von TEUR 9. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:
Verbindlichkeiten
Als Sicherheiten für die sonstigen Verbindlichkeiten wurden Rechte und Ansprüche aus den Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 411 abgetreten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 0, im Vorjahr: TEUR 1.920) unter Berücksichtigung aufgerechneter Forderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen aus der Verpflichtung zur Gewinnabführung. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten die Abgrenzung zukünftiger Raten aus Finanzierungsleasing in Höhe von TEUR 411 (im Vorjahr: TEUR 2.840). Latente Steuern Auf die Angabe von latenten Steuern wird aufgrund der Ergebnisabführung ab dem Geschäftsjahr 2012 verzichtet. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat sich im Rahmen von Kreditverträgen der P-D Gruppe (P-D Management Industries-Technologies GmbH) bis zu einer Höhe von TEUR 18.000 als gesamtschuldnerischer (Mit-)Hafter verpflichtet. Zum 31. Dezember 2023 hatte die Gruppe in Form von Avalkrediten TEUR 9.203 (im Vorjahr: TEUR 26.824) in Anspruch genommen. Hinsichtlich des Cash-Managements bestehen Sicherheiten in Form einer gesamtschuldnerischen Mithaftung und Grundschulden. Mit der Inanspruchnahme aus den Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wird nicht gerechnet, da die Schuldner finanziell in der Lage sind, ihren Verbindlichkeiten termingerecht nachzukommen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzten sich nach Produktgruppen und geographisch bestimmten Märkten wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 808 enthalten. Im Jahr 2023 wurden die Anteile an der P-D Refractories CZ a.s. verkauft. Hieraus resultiert ein Buchgewinn in Höhe von TEUR 23.767. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Buchverlust aus dem Asset Deal des Geschäftsbereiches Feuerfestwerke Wetro wird im sonstigen betrieblichen Aufwand als außergewöhnlicher Aufwand in Höhe von TEUR 3.437 ausgewiesen. II. Sonstige Angaben A. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte/sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen aufgrund von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sowie aus der Bestellung von Waren und Investitionsgütern und der Beauftragung von Dienstleistern. Die damit verbundenen finanziellen Verpflichtungen wurden im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit eingegangen und sind vom Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit gedeckt. Für ein ehemaliges verbundenes Unternehmen bestehen Sicherheitsleistungen in Form von Bürgschaften mit Rückgriffsrecht: Gewährleistungsbürgschaften TEUR 0 (Vj. TEUR 4). Weiterhin dienen vorgenannte Termingeldeinlagen als Kreditsicherheit für Drittbürgschaften und unterliegen einer Verfügungsbeschränkung. B. Abschlussprüferhonorare Angaben bezüglich des Abschlussprüferhonorars gem. § 285 Nr. 17 HGB werden nicht gemacht, da die Angaben in dem Konzernabschluss der P-D Management Industries-Technologies GmbH enthalten sind. C. Organe und Aufwendungen für Organe
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde aufgrund Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. D. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Außerdem wurden zwei Auszubildende beschäftigt. E. Sonstige Pflichtangaben Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB ist die P-D Management Industries-Technologies GmbH, Wilsdruff. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der P-D Management Industries-Technologies GmbH wird die Gesellschaft nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Puschwitz, 26. Februar 2024 IAD Wetro GmbH Stefan Preiss-Daimler, Geschäftsführer Jan-Carsten Ihle, Geschäftsführer Johannes Jan Mahr, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens bzw. Geschäftsbereiche Zum Geschäftsbetrieb der IAD Wetro GmbH, Puschwitz, gehören im Geschäftsjahr 2023 nachfolgend aufgeführte Betriebsstätten:
Die Gesellschaft hält folgende Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen:
Im Bereich der Entsorgung und Verwertung von Abfällen betreibt die Gesellschaft zwei Industrieabfalldeponien in Puschwitz (Ortsteil Wetro). Die Deponie Puschwitzer Feld wurde im Geschäftsjahr 2011 eröffnet. Der errichtete Deponiekörper umfasst die Einlagerungsvolumen für Restabfallstoffe bis voraussichtlich 2037. Die Deponie Ostfeld ist verfüllt. Im Geschäftsjahr 2016 erging der Bescheid zur endgültigen Stilllegung und Überlassung in die Nachsorgephase nach KrWG. Im Geschäftsfeld der Umweltschutztechnik betreibt die Gesellschaft einen Tontagebau in Guttau. Das Produktsortiment der Feuerfestwerke Wetro umfasst ungeformte und geformte feuerfeste Erzeugnisse der Stoffgruppen Schamotte, tonerdereiche Produkte (Mullit, Bauxit, Korund), Zirkon, Mörtel und Massen sowie Sonderkeramik. Zu dem Hauptkundenkreis gehören die Glas-, Stahl-, Zement- und Kalk-, Ofenbau- und Nichtmetallindustrie. Der Betriebsteil wurde zum 02.10.2023 im Rahmen eines Asset Deals an die RHI Magnesita Wetro GmbH veräußert. Die Geschäftsentwicklung der IAD Wetro GmbH war im Geschäftsjahr 2023 an den einzelnen Betriebsstätten zwar stark unterschiedlich, aber kann insgesamt als zufriedenstellend bewertet werden. Der Umsatz lag im Jahr 2023 mit TEUR 67.890 um TEUR 1.330 unter dem des Vorjahres. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung lag mit TEUR 40.713 über dem des Vorjahres von TEUR 11.241. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022. Die inflationär getriebenen Preise und steigenden Zinsen dämpfen die Konjunktur und beenden die konjunkturelle Erholung nach dem tiefen Einbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020. 1 Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie den immer noch hohen Energiepreisen geprägt. Diese inflationären Bewegungen sowie die fehlende Nachfrage sorgten im Produzierenden Gewerbe für einen deutlichen Rückgang um 2,0 % gegenüber dem Vorjahr. Das Produzierende Gewerbe litt wie schon in den Vorjahren unter der niedrigeren Produktion im Bereich Energieversorgung und weiterhin gestörten internationalen Lieferketten. 2 Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate lag damit unter der des Vorjahres (Vj.: 6,9 %). Wesentlicher Treiber der Teuerungsrate waren die Preise für Nahrungsmittel, die sich nochmals um 12,4 % erhöhten. 2 Für den Betrieb der Industrieabfalldeponie sind aufgrund der Entkopplung des Abfallaufkommens von der Wirtschaftsleistung allgemeine volkswirtschaftliche Kennzahlen nur schwache Indizien für den Geschäftsverlauf. Vor dem Hintergrund einer durchwachsenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich die Gesellschaft im Mittel dennoch positiv entwickelt. Allerdings sind die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine immer noch stark zu spüren. Im Wesentlichen ist die Gesellschaft durch die steigenden Kosten für Diesel sowie die allgemein inflationäre Entwicklung von Verbrauchsgütern betroffen.
1 Vgl.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html
2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs sowie des Geschäftsergebnisses Zur Entwicklung der Betriebsstätten der IAD Wetro GmbH im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen: Betriebsstätten Deponie Wetro und Umweltschutz Grumbach Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 362.228 Tonnen an Abfällen verarbeitet, verwertet oder eingelagert. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresniveau mit 353.849 Tonnen einer Steigerung von 2,4 %. Der Gesamtumsatz des Geschäftsbereichs beträgt TEUR 28.198 (Vorjahr TEUR 25.516). Die Preise für die Entsorgung von Abfällen konnten weiterhin erhöht werden und liegen auf einem zufriedenstellenden Niveau. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres liegt mit TEUR 40.113 deutlich über dem Vorjahresniveau von TEUR 10.705. Der Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf den Beteiligungsverkauf und -ertrag der P-D Refractories CZ a.s. zurückzuführen, der mit einem positiven Sondereffekt von TEUR 23.767 beiträgt. Insgesamt wurden in diesem Geschäftsbereich TEUR 15.343 investiert. Davon entfallen TEUR 14.218 auf die Erweiterung der Deponie Puschwitzer Feld und periphere Infrastruktur. Betriebsstätte Feuerfestwerke Wetro/Puschwitz Die Absatzmärkte entwickelten sich im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 zufriedenstellend. Durch die inflationären Bewegungen sowie den deutlichen Rückgang des produzierenden Gewerbes, verbunden mit sinkenden Preisen für Aluminium, Stahl und sonstigen Produkten stellte sich eine rückläufige Nachfrage ein. Der Geschäftsbereich Feuerfest erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 39.692 (Vorjahr: TEUR 43.605). Das Jahresergebnis des Geschäftsbereichs liegt mit TEUR 600 (Vorjahr: TEUR 399) über dem Vorjahresniveau. Die Betriebsstätte wurde mit Wirkung zum 02.10.2023 im Rahmen eines Asset Deals an die RHI Magnesita Wetro GmbH veräußert. Die negativen Sondereffekte belaufen sich auf TEUR 3.437. Gesamtergebnis Aufgrund des Beteiligungsverkaufs der P-D Refractories CZ a.s. liegt das Gesamtergebnis deutlich über dem prognostizierten Niveau. Trotz der unterschiedlichen Entwicklungen der Geschäftsbereiche sowie der allgemeinen Beeinträchtigungen durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist der Geschäftsverlauf aufgrund der Ergebnissteigerung insgesamt zufriedenstellend. 3. Lage des Unternehmens a) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich in ihrer Entwicklung gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Rundungsdifferenzen sind softwarebedingt. Die Eigenkapitalquote ist bei einem kaum veränderten Eigenkapital - resultierend aus einer Finanzforderung gegenüber verbundenen Unternehmen - auf 34,1 % (im Vorjahr: 40,6 %) gesunken. b) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich in ihrer Entwicklung gegenüber dem Vorjahr folgendermaßen dar:
Rundungsdifferenzen sind softwarebedingt. - Nicht vergleichbar.
* Prozentangaben über 100 % werden nicht
dargestellt.
Die Ertragslage der Gesellschaft ist vor dem Hintergrund der im Wirtschaftsbericht hinsichtlich der einzelnen Betriebsstätten beschriebenen Entwicklungen im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend zu bezeichnen. c) Finanzlage Der traditionelle Cash-flow, d.h. Jahresüberschuss vor Gewinnabführung zuzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen abzüglich Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen sowie zuzüglich ebensolcher Verluste und dem Mittelzu- oder -abfluss aus der Veränderung von Rückstellungen, beläuft sich auf TEUR 11.392 (Vorjahr: TEUR 18.486). Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 16.035 (im Vorjahr: TEUR 7.215) getätigt. Ein wesentlicher Teil betrifft den Deponiebau Puschwitzer Feld, den für den Deponiebetrieb angeschafften Maschinenpark, den Bau des Wartungsstollens und die Errichtung der neuen Sickerwasserbehandlungsanlage. Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen zu Investitionen im Wirtschaftsbericht. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft wird aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages an die Mehrheitsgesellschafterin abgeführt. Korrespondierend zur Erhöhung der Bilanzsumme hat sich auch der Bestand der Anlagen im Bau und Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöht. Die Liquiditätslage der Gesellschaft wird insbesondere durch die Einbeziehung in einen Rahmenkreditvertrag der Konzern-Muttergesellschaft, P-D Management Industries-Technologies GmbH, Wilsdruff, bestimmt. Hierdurch wird die Betriebsmittelfinanzierung bis zur Höhe des eingeräumten Kredits sichergestellt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Entwicklung der Gesellschaft kann an folgenden finanziellen Leistungsindikatoren abgelesen werden:
Die für uns besonders relevanten finanziellen Leistungsindikatoren (Gesamtleistung, EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Abführung) haben sich tendenziell deutlich verbessert. In Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und politischen Rahmenbedingungen sind wir mit den Leistungsindikatoren zufrieden. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren / Personal Mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie wurde für den Standort Industrieabfalldeponie Wetro ein Haustarifvertrag bis zum 31.12.2024 geschlossen. Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 insgesamt 202 Mitarbeiter. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Der ifo Geschäftsklimaindex liegt im Dezember 2023 bei 86,4, sodass wir insgesamt davon ausgehen, dass sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2024 nicht zufriedenstellend entwickelt und hinter den EU-Mitgliedsstaaten liegt. Im Verarbeitenden Gewerbe ist das Klima merklich gefallen und im Bauhauptgewerbe auf dem niedrigsten Stand seit September 2005. 1 Durch die Leistungsbreite des Geschäftsbereiches Deponie Wetro wird im Jahr 2024 mit einem ähnlichen Geschäftsverlauf gerechnet. Der Durchschnittspreis der Anlieferungen soll analog zu den allgemeinen Kostensteigerungen um 3 % angehoben werden. Die Umsatz- und Ergebnisprognose bewegt sich auf dem Vorjahresniveau - bereinigt um die Sondereffekte. Die Geschäftsführung geht im Geschäftsjahr 2024 von einem gegenüber dem Vorjahr im Mittel gleichbleibenden bereinigten Umsatz und Ergebnis aus. Die der Gesellschaft zur Verfügung stehenden Indikatoren zur Beurteilung der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 weisen derzeit noch keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zur Entwicklung des Jahres 2023 aus. Für die kommenden Geschäftsjahre kann die Geschäftsführung für die Gesellschaft insgesamt einen positiven Ergebnisausblick geben. Die Geschäftsführung rechnet entsprechend für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) auf einem ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2023 - bereinigt um die Sondereffekte.
1
https://www.ifo.de/fakten/2023-12-18/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-dezember-2023
2. Chancen- und Risikobericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Chancen und Risiken Die Risiken, die sich nachteilig auf die Geschäftsentwicklung auswirken können, betreffen u.a. das Adressenausfallrisiko und Kreditrisiko, Beteiligungsrisiko, Länderrisiko, Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken oder die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung insb. im Euroraum. Die konjunkturelle Lage der Europäischen Union und hier insbesondere in Deutschland birgt sowohl Chancen als auch Risiken und wird innerhalb der kommenden Monate stark von Zinsentscheidungen der führenden Notenbanken abhängen. Im Falle einer weiter rückläufigen Konjunktur kann einer möglichen Unterauslastung mit Kurzarbeit und Restrukturierung entgegengewirkt werden. Eine Belebung der Wirtschaft, insbesondere im Bauhaupt- und produzierenden Gewerbe, bringt Chancen im Sinne eines höheren Abfallaufkommens mit sich. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass die Forderungen der Arbeitsnehmervertreter und Tarifpartner nach höheren Löhnen zukünftig deutlich steigend ausfallen werden. Infolge der angestiegenen Inflation gehen wir davon aus, dass im Sinne einer nachfrageorientierten Politik Reallohnerhöhungen durch die Unternehmen getragen werden sollen. b) Spezieller Chancen- und Risikobericht sowie Gesamtaussage Der Geschäftsbereich Deponie- und Umweltschutzbetrieb erwirtschaftet seit Jahren ein signifikantes positives Jahresergebnis. Daraus resultiert eine erhöhte Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung (leistungswirtschaftliches Risiko) in diesem Geschäftsbereich. Existentielle Risiken könnten durch behördliche Auflagen oder Regularien entstehen, die den Geschäftsbetrieb einschränken. Als wichtiger Baustein im Entsorgungskonzept des Freistaats Sachsen ist die Wahrscheinlichkeit des Risikos als gering einzuschätzen. Die Finanzierung und damit der Fortbestand der Gesellschaft hängt im Wesentlichen auch von der Erfüllung des Cash-Pool-Vertrags bzw. der Einhaltung der Covenants der Rahmenkreditverträge durch die P-D Gruppe und somit auch von den Ergebnissen der verbundenen Unternehmen ab. Derzeit und in absehbarer Zukunft kann die Gesellschaft nach aktueller Planung allen ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen. Chancen ergeben sich aus positiven Entwicklungen, die unsere Prognosen übertreffen. Abgesehen von den oben genannten Risiken sind keine weiteren Risiken erkennbar, über die zu berichten wäre. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im Bereich der Finanzinstrumente wird an der Strategie der grundsätzlichen Versicherung von Warenlieferungen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen festgehalten. Im Falle von nicht ausreichender Deckung wird Vorauskasse vereinbart oder Garantien durch internationale Großbanken ausgestellt, um letztendlich das Risiko eines Zahlungsausfalles zu minimieren.
Puschwitz, 26. Februar 2024 Stefan Preiss-Daimler, Geschäftsführer Jan-Carsten Ihle, Geschäftsführer Johannes Jan Mahr, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IAD Wetro GmbH (vormals: P-D Industriegesellschaft mbH), Puschwitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IAD Wetro GmbH (vormals: P-D Industriegesellschaft mbH), Puschwitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IAD Wetro GmbH (vormals: P-D Industriegesellschaft mbH), Puschwitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 27. Februar 2024 DORNBACH
GmbH
Küster, Wirtschaftsprüfer Breker, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. März 2024 festgestellt. Der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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