R.E.G. AGLiquidiert

76532 Baden-Baden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 702717
Vorher
AG Olivin AGAF Olivin AG
Eingetragen
31.8.2006
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung, Import, Export und der Vertrieb von Regel-, Energie-, Bau-, Maschinen- und Getriebetechnik, sowie dazugehöriger Komponenten, soweit dies keiner besonderen behördlichen Genehmigung bedarf.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

R.E.G. AG

Baden-Baden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen 455.692,99 82.338,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 334.320,45 17.445,00
II. Sachanlagen 121.372,54 64.893,00
B. Umlaufvermögen 162.781,66 178.651,23
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.636,07 28.450,52
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 143.145,59 150.200,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.940,10 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 457.175,50 651.885,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.077.590,25 912.874,61

Passiva

   
  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 653.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage 932.000,00 0,00
III. Verlustvortrag 1.051.885,38 266.801,59
IV. Jahresfehlbetrag 990.290,12 785.083,79
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 457.175,50 651.885,38
B. Rückstellungen 30.200,00 2.000,00
C. Verbindlichkeiten 1.047.390,25 910.874,61
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 35.351,50 56.073,89
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.077.590,25 912.874,61

Anhang zum 31. Dezember 2008

Allgemeine Angaben zur Bilanzierung

Der Jahresabschluss der R.E.G. AG, Baden-Baden wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angabe der auf Bilanz und GuV angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150,-- wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 1.012.038,75 (i. Vj. 854.800,72). Die Darlehen sind verzinst. Von den Verbindlichkeitengegenüber Gesellschaftern haben Darlehen in Höhe von T€ 962 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahre. Die verbleibenden sonstigen Verbindlichkeiten sind bis zu einem Jahr fällig.

Tätigkeit der R.E.G. AG

Das ursprüngliche Unternehmensgegenstand der Firma - die Entwicklung einer neuen Getriebegeneration für vielfältige Anwendungen - wurde Ergänzt durch Geschäftseinheit "Export von gebrauchten und neuen Werkzeugmaschinen", von Präzisionskomponenten und Getrieben von Deutschland in die GUS-Staaten.

In der noch andauernden Startup-Phase der Gesellschaft konnten die Aufwendungen für die fremvergebene Getriebeentwicklung aktiviert werden. Die Kosten für die neue Geschäftseinheit "Export von gebrauchten und neuen Werkzeugmaschinen" - insbesondere die Aufwendungen für den Export-Marktaufbau in den GUS-Staaten - belasten jedoch das Ergebnis in voller Höhe.

Das zur Verfügung gestellte Kapital wurde bestimmungsgemäß zu ca. 75 % für diesen Marktaufbau verwendet, woraus auch der bisher kumulierte Fehlbetrag resultiert.

Abweichung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Einfluss auf Vermögens-,

Ertrags- und Finanzlage

Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden in den folgenden Fällen geändert:

Die Gesellschaft befindet sich seit der Gründung am 31. August 2006 in einer Start-up-Phase. Im Auftrag der Gesellschaft wird eine neue Generation eines mechanischen Getriebes entwickelt. Die neue Getrriebebox soll zu einer Innovation im Maschinenbau führen.

Die Entwicklungskosten dieser neuen Technologie bestehen aus entgeltlich erworbenen Fremdleistungen in Höhe von T€ 74, die zu Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB bewertet wurden.

Die Bewertung der aktivierten Eigenleistungen erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB und beträgt T€ 237.

Zinsaufwendungen bleiben bei der Ermittlung der Herstellungskosten außer Ansatz.

Die Methodenänderungen beeinflussen die für einen Leser des Jahresabschlusses typischen Kennzahlen. Im Einzelnen sind zu nennen:

- der Erfolg bzw. die Rendite

- die Erfolgsquellen

- die Eigenkapitalquote

- das Deckungsverhältnis von langfristigem Kapital zu Anlagevermögen

Grundlagen für die Umrechnung in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Zugehörigkeit eines Vermögensgegenstandes oder einer Schuld zu mehreren Posten

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: sonstige Verbindlichkeiten in der Bilanz mit T€ 16 betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (i. Vj. T€ 52).

Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung

Der Jahresfehlbetrag beträgt € 990.290,12 (i. Vj. € 785.083,79).

Zum 31. Dezember 2008 besteht ein Bilanzverlust in Höhe von € 2.042.175,50 der sich aus dem Verlustvortrag aus früherer Jahren in Höhe von € 1.051.885,38 und dem Jahresfehlbetrag von € 990.290,12 zusammensetzt. Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben über Zahl und ggf. Nennbetrag der Aktien jeder Gattung

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 653.000,00 und ist in 65.300 Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Zum 31.12.2008 waren davon € 620.000,00 im Handelsregister eingetragen. Die verbleibenden € 33.000,00 waren im Dezember 2008 einbezahlt. Die Eintragung ins Handelsregister ist hierzu bisher noch nicht erfolgt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Kalenderjahr 2009 - bis zum Erstellungszeitpunkt sind 17.700 neue Stückaktien zum Preis von € 50 je Aktie (davon € 40 als Agio) aus genehmigtem Kapital II und III ausgegeben worden.

Der Aufsichtsrat hat dennoch beschlossen - als Maßnahme gegen die verbleibende bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft - der Hauptversammlung am 25. August 2009 eine weitere Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2009 vorzuschlagen.

Angaben über Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 9 Mitarbeiter (i. Vj. 5 - Angaben ohne Vorstand). Davon sind 7 Mitarbeiter Dipl.-Ingenieure, wovon 6 ausschließlich für den Bereich Markterschließung in den GUS Staaten tätig sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2009 bestehen unkündbaren Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 178 sowie aus Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 6.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag lagen keine Haftungsverhältnisse vor.

Angaben über die Unternehmensorgane

Vorstand:

Vorstand: Herr Andreas Glawon

Aufsichtsrat

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Herr Alfred Dubach

Aufsichtsrat: Herr Wolfgang Ketzler

Aufsichtsrat: Herr Thomas Michel

Unterschrift des Vorstands

 

Baden-Baden, 05. August 2009

gez. Andreas Glawon, Vorstand

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