Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Wohnungsgenossenschaft Eschweiler eG
EschweilerStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Martin Esser seit 7.11.2024 | Prokura |
Hans-Peter Schoof seit 9.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Lothar Müller seit 1.2.2023 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnungsgenossenschaft Eschweiler eGEschweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gegründet am 3. April 1902Eingetragen im Genossenschaftsregister Nr. 260 beim Amtsgericht AachenUnternehmensdaten
Mitgliedschaften Arbeitgeberverband der Wohnungswirtschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Aachen und Aachen-Land Citymanagement Eschweiler e.V. DESWOS, Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und und Siedlungswesen e.V. GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen e.V. (gesetzlicher Prüfungsverband) Beteiligungen VR Bank eG Region Aachen, Kaiserstr. 75, 52146 Würselen Sitzungen Im Berichtsjahr fanden statt:
Mitgliederversammlung Am 05. Dezember 2024 findet die Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2023 statt. Vorstand und Aufsichtsrat erstatten Bericht über die in diesem Zeitraum geleistete Arbeit. Es wird den Mitgliedern die Entlastung des Aufsichtsrats und Vorstands für das Berichtsjahr vorgeschlagen, sowie der Genehmigung des Jahresabschlusses 2023 und der Verteilung des vorgeschlagenen Bilanzgewinnes zuzustimmen. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Vorstand
Gesetzliche Prüfung Die gesetzliche Prüfung des Jahresabschlusses 2023 gemäß §§ 53 ff. GenG ist vom genossenschaftlichen Prüfungsverband im 3. und 4. Quartal 2024 durchgeführt worden. Die Schlussbesprechung mit Vorstand und Aufsichtsrat fand am 20. November 2024 statt. Nach dem Ergebnis dieser Prüfung wurden die Geschäfte der Genossenschaft in der Berichtszeit ordnungsgemäß im Sinne des Genossenschaftsgesetzes geführt. Vorstand und Aufsichtsrat sind den Ihnen nach Gesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen nachgekommen. Das zusammengefasste Prüfungsergebnis enthält darüber hinaus einen Hinweis zu den durch Gesetz und Satzung festgelegten Fristen. Des Weiteren wurden Hinweise zu den finanziellen Auswirkungen der Flutkatastrophe von 2021 getroffen. Hierzu gibt es Deckungszusagen der beschädigten 112 Wohneinheiten durch die Wohngebäudeversicherung (Elementarversicherung). Steuerliche Verhältnisse Die Genossenschaft ist als Vermietungsgenossenschaft im Sinne § 5 Abs. 1 Nr. 10 KStG von der Steuer befreit. Lediglich die Einnahmen aus der Vermietung von Gewerberäumen, Funkantennen u. a. lösen eine partielle Steuerpflicht aus, die auch in diesem Geschäftsjahr weit unterhalb der zulässigen Grenze von 10 % der gesamten Einnahmen liegt.
Eschweiler, 20. November 2024 Der Vorstand Lothar Müller Hans-Peter Schaf Schoof Sozialbericht 2023 Im Rahmen unserer sozialen Kompetenz bieten wir einiges an:
Gästewohnungen halten wir durch die entstehenden hohen Kosten nicht vor. Einige Wohnungen des Bestandes haben wir in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt der Stadt Eschweiler an Flüchtlinge vermietet. Hier steht die reibungslose Integration in die einzelnen Hausgemeinschaften und in die Eschweiler Gesellschaft im Vordergrund. Dank des Vorstands Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den engagierten und kompetenten Einsatz und freut sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Unternehmensziele. Dieser Dank gilt auch allen Mitgliedern, die durch persönliche Anstrengung und Initiative sowie Vorschläge und Anmerkungen zum Erhalt des genossenschaftlichen Eigentums und Verbesserung der Wohnqualität beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt auch den langjährig verbunden Unternehmen, die uns nicht nur im Tagesgeschäft zur Erhaltung, Instandsetzung und Modernisierung unserer Wohneinheiten unterstützen, sondern besonders in der herausfordernden Zeit der Flutschadeninstandsetzung aus dem Jahre 2021 beigestanden haben. Dank gilt auch dem Aufsichtsrat für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Unterstützung bei bedeutsamen Unternehmensfragen.
Der Vorstand Lothar Müller Hans-Peter Schoof Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 unter Beachtung des KonTraG alle Angelegenheiten der Genossenschaft behandelt, die nach Genossenschaftsgesetz und Satzung der Beratung und Beschlussfassung durch Vorstand und Aufsichtsrat in gemeinsamer Sitzung unterliegen. Er ließ sich in mehreren Sitzungen mündlich durch den Vorstand über die Lage der Genossenschaft und die wesentlichen Vorgänge informieren. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates hat im Rahmen von laufend durchgeführten Prüfungen festgestellt, dass die Geschäfte der Genossenschaft ordnungsgemäß abgewickelt wurden. Über die vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland und Westfalen e.V., Düsseldorf, im 3. und 4. Quartal 2024 durchgeführte gesetzliche Prüfung, die den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 eingeschlossen hat, liegt der Prüfungsberichtentwurf vor. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 geprüft und angenommen. Er schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinnes an und empfiehlt der Mitgliederversammlung den Jahresabschluss zum 31.12.2023 zu genehmigen.
Eschweiler, den 20. November 2024 Michael Schroeder, Aufsichtsratsvorsitzender 1. Bilanz zum 31.12.2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 3. Anhang des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens (verkürzte freiwillige Angabe)
2. Die Position "Unfertige Leistungen" betrifft ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebskosten. 3. Wesentliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 2.936,60 €) enthalten. 4. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstanden sind. 5. In den "Sonstigen Rückstellungen" sind folgende Rückstellungen mit einem nicht unerheblichen Umfang enthalten:
6. Für Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung sind Rückstellungen in vollem Umfang gebildet worden. 7. In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die nach dem Bilanzstichtag entstanden sind. 8. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte o.ä. Rechte stellen sich wie folgt dar:
1) GPR = Grundpfandrecht (Vorjahreszahlen )
Anhang des Jahresabschluss 2023A. Allgemeine Angaben Die Wohnungsgenossenschaft Eschweiler eG ist beim Amtsgericht Aachen unter Nummer GnR 260 eingetragen. Sitz der Genossenschaft ist in Eschweiler. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. und §§ 336 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Genossenschaftsgesetzes und den Regelungen der Satzung der Genossenschaft aufgestellt. Die Wohnungsgenossenschaft Eschweiler eG ist eine kleine Genossenschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 336 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 HGB. Die Genossenschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB zum Teil in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Formblatt für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen wurde beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beibehalten. Sie stellen sich wie folgt dar: Anlagevermögen 1. Die Bewertung der "Immateriellen Vermögensgegenstände" erfolgt grundsätzlich zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung zeitanteiliger linearer Abschreibung von 3 Jahren. 2. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu den Herstellungs- oder Anschaffungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bilanziert. 3. Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten ausgewiesen. Zugänge Modernisierungsaufwendungen werden entsprechend der Rechtsprechung zu § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. Dabei wurden Fremdkapitalzinsen in die aktivierten Herstellungskosten nicht einbezogen. Eigene Personal- und Sachkosten werden nicht aktiviert. Abschreibungen Den planmäßigen Abschreibungen auf Wohnbauten liegt eine Nutzungsdauer von 50 bzw. 80 Jahren zugrunde. Modernisierungskosten werden auf die - bei Modernisierungen und Sanierungen ggf. neu festgesetzte - Restnutzungsdauer abgeschrieben. Garagen, die nachträglich auf Grundstücke mit Wohnbauten errichtet wurden, werden unter Zugrundelegung einer Gesamtnutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibung bei der Garagenhofanlage Merkurstraße erfolgte mit 4 %. Das bewegliche Anlagevermögen wird auf vier bis zehn Jahre abgeschrieben. Für selbständig bewertbare und nutzungsfähige Vermögensgegenstände im Wert von 250,00 € bis 800 € wird ein Jahrgangssammelposten gebildet und auf 5 Jahre, ohne Berücksichtigung von Zu- und Abgängen, abgeschrieben. Gegenstände bis 250,00 € werden direkt als Aufwand erfasst. Umlaufvermögen Unfertige Leistungen Hier sind die noch nicht abgerechneten umlagefähigen Betriebskosten ohne auf Leerstände entfallende Teilbeträge ausgewiesen. Bei der Bewertung wird das Umlageausfallwagnis nicht mit einbezogen. Wertberichtigung auf Forderungen Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe abgeschrieben. Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen, die als Abschreibung aktivisch bei der entsprechenden Bilanzposition abgesetzt wird. Rückstellungen Rückstellungen wurden entsprechend § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. In den "Sonstigen Rückstellungen" sind keine Sachverhalte berücksichtigt, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen; auf eine Abzinsung konnte daher verzichtet werden. Pensionsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung von zukünftigen Entgelt- und Rentenanpassungen ermittelt. Der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag im Sinne des § 253 Abs.1 HGB wurde nach der Projected Unit Credit Method ermittelt. Dabei wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ein Abzinsungsansatz von 1,82 % (VJ 1,78 %) für die Bewertung zum 31. Dezember 2023 zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittzinssatzes beläuft sich auf € 10.022,00 (VJ € 43.147,00). Gehalts- und Rententrends wurden mit 2% (VJ 2%) eingerechnet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. II. Gewinn- und Verlustrechnung Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe vom 15.07.2021 ist mit einem geschätzten Schaden von 20 bis 25 Millionen Euro zu rechnen. Die Gebäudeversicherung mit eingeschlossenen Elementarschäden und Mietausfall ist eintrittspflichtig. Durch Selbstbehalt und nicht versicherten Arbeiten ist ein Eigenanteil von ca. 1 Million € zu erwarten. Im Geschäftsjahr 2023 sind durch das Hochwasser bedingte Aufwendungen in Höhe von insgesamt € 9.132.547,76 für Instandhaltung, Leerstand und Betriebskosten entstanden. Dem stehen Erstattungsansprüche in gleicher Höhe gegenüber. Weitere wesentliche außergewöhnliche Aufwendungen oder Erträge sind nicht angefallen. In den Zinsaufwendungen ist ein Betrag von 7.604,00 € (VJ 21.095,00 €) aus der Anpassung der Pensionsrückstellung enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Es bestehen keine nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. 2. Die Genossenschaft besitzt keine Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen. 3. Im Geschäftsjahr hat die Genossenschaft durchschnittlich beschäftigt:
Auszubildende wurden nicht beschäftigt. 4. Mitgliederbewegung
Satzungsmäßig haften die Mitglieder nur mit ihren Geschäftsanteilen. Eine Nachschusspflicht besteht nicht. 5. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V. Goltsteinstr. 29 40211 Düsseldorf 6. Mitglieder des Aufsichtsrates:
7. Mitglieder des Vorstandes:
8. Am Bilanzstichtag haben keine Forderungen an Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates bestanden. 9. Nachtragsbericht Der Vorstand geht davon aus, dass der Schaden durch die beantragte "Fluthilfe" über NRW-Bank weitgehend gedeckt wird. Eine mögliche geringe Differenz wird aus Eigen- oder Fremdmitteln gedeckt. Vorsorglich wurde ein Unternehmenskredit von 1 Mio. € zum 01.01.2023 aufgenommen. Der Vorstand geht zum Aufstellungszeitpunkt von keinen bestandsgefährdenden Risiken für die nächsten 12 Monate aus. 10. Ergebnisverwendung: Aufgrund des Großschadens vom 14./15. Juli 2021 schlagen wir vor, in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat, auf eine Dividendenausschüttung zu verzichten. Der Bilanzgewinn 2023 soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Eschweiler, den 18. Oktober 2024 Der Vorstand Lothar Müller Hans-Peter Schoof |
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