Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 51934
Vorher
Cittadino New Media GmbH
Eingetragen
15.6.2005
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit Hard- und Software und die dazugehörige Projektplanung; die Vermarktung von Werbeflächen, insbesondere von elektronischen; die Steuerung und Koordination von Promotions; die konzeptionelle Planung und Entwicklung von werbe- und marketingbegleitenden Maßnahmen sowie deren Erstellung in allen Print- und elektronischen Medien; alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Susanne Ankersdorfer
seit 27.2.2026
Prokura
Andreas Rehm
seit 3.4.2023
Prokura
Tobias Baltes
seit 5.2.2019
Prokura
Ralf Rothkamp
seit 30.4.2018
Prokura
Claus Collard
seit 30.4.2018
Prokura
Christian Krämer
seit 30.4.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert57.72% ungelöst

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tank & Rast Entwicklungsgesellschaft mbH
Germany
43.750 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cittadino GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018
TEUR
Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 13 20
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.457 5.971
  7.470 5.991
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.057 2.044
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.254 1.857
  9.311 3.901
  16.781 9.892
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 0 858
2. Geleistete Anzahlungen 53 0
  53 858
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.962 10.797
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 636 3
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.000 1.277
  10.598 12.077
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.264 8.076
  26.915 21.011
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.908 179
  46.604 31.082

Passiva

   
31.12.2018
TEUR
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 117 117
II. Kapitalrücklage 24.319 24.319
III. Verlustvortrag 33 10.058
IV. Jahresüberschuss 9.522 10.025
  33.925 24.403
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 4.393 1.355
2. Sonstige Rückstellungen 6.059 1.094
  10.452 2.449
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 14
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 88 111
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 944 2.431
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.113 1.592
5. Sonstige Verbindlichkeiten 82 82
  2.227 4.230
  46.604 31.082

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018
TEUR
Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 39.645 43.455
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3 525
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 639 473
4. Sonstige betriebliche Erträge 130 77
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.869 16.347
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.581 11.310
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.474 1.221
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 285 284
davon für Alterversorgung: TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 15)    
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.131 1.768
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.514 2.035
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 7
davon aus Abzinsung: TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 7)    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 190
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 183)    
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.039 1.355
12. Ergebnis nach Steuern 9.523 10.027
13. Sonstige Steuern 1 2
14. Jahresüberschuss 9.522 10.025

ANHANG für das Geschäftsjahr 2018

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

Die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG, Bonn, stellt zum 31. Dezember 2018 einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser wird beim Bundesanzeiger (Reg.- Nr. HRA 8655) offengelegt.

B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden unter Berücksichtigung von § 248 Abs. 2 HGB mit den Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert, bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren. Die Herstellungskosten umfassen dabei alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie entsprechende Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden periodengerecht als Aufwand erfasst, soweit die Kriterien für die Aktivierung nicht erfüllt sind. Andernfalls wird von dem Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet, bei einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. Die aktivierten Kundenstämme wurden entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Laufzeit ist durch die Laufzeit wichtiger Absatzverträge begründet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren vermindert. Die anderen aktivierten Eigenleistungen umfassen dabei alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie entsprechende Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen wurde nicht Gebrauch gemacht.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis EUR 800 (Vorjahr: EUR 410) werden grundsätzlich im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Weiterhin wird hierfür eine Abgangsfiktion unterstellt, wonach die Zugänge im Jahr des Zugangs auch als Abgang ausgewiesen werden.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Bemessung der Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Alle erkennbaren Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die passiven latenten Steuern, die aufgrund der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände bestehen, werden mit aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen verrechnet. Der Überhang der aktiven latenten Steuern wird aufgrund des bestehenden Wahlrechts nicht ausgewiesen.

C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2018 ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt. Die Cittadino GmbH gründete Ende Dezember 2016 die Gesellschaft Cittadino Service & Cloud GmbH. An diese Gesellschaft wurden im Januar 2017 große Teile der selbst geschaffenen Software verkauft. Die Software wurde von Cittadino nur insoweit zurückbehalten, als die Software bereits in bestehenden Vertragsverhältnissen eingesetzt wurde. Im Geschäftsjahr fielen aufgrund der Veräußerung keine Forschungs- oder Entwicklungskosten an. Die Cittadino Service & Cloud GmbH wurde mit Vertrag vom 13. Januar 2017 an die Acer Cloud Technology (Taiwan) Inc. veräußert.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Bruttobuchwerte
Stand am 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 75.088,30 0,00 0,00 75.088,30
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.490.429,32 6.702.637,02 0,00 15.193.066,34
  8.565.517,62 6.702.637,02 0,00 15.268.154,64
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.783.523,65 315.837,65 2.604.054,56 5.703.415,86
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.857.401,16 6.000.955,14 -2.604.054,56 5.254.301,74
  4.640.924,81 6.316.792,79 0,00 10.957.717,60
  13.206.442,43 13.019.429,81 0,00 26.225.872,24
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 55.469,02 6.962,00 62.432,02
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.518.903,32 5.217.494,02 7.736.397,34
  2.574.372,34 5.224.456,02 7.798.828,36
II. Sachanlagen      
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 740.086,65 906.733,61 1.646.820,26
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  740.086,65 906.733,61 1.646.820,26
  3.314.458,99 6.131.189,63 9.445.648,62
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2018
EUR
Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 12.657,28 19.619,28
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.456.669,00 5.971.526,00
  7.469.326,28 5.991.145,28
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.056.595,60 2.043.437,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.254.301,74 1.857.401,16
  9.310.897,34 3.900.838,16
  16.780.223,62 9.891.983,44

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 636 (Vj. TEUR 3) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einem Vorsteuerüberhang aus dem Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 769.

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr ebenfalls eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 117 (Vj. TEUR 117) ist vollständig eingezahlt und wird zu 100 % von der Tank & Rast Entwicklungsgesellschaft mbH gehalten.

Für die Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 20). Dieser Betrag entfällt vollständig auf die Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Personalrückstellungen (Urlaub, Boni) sowie Rückbauverpflichtungen für an Kundenstandorten verbaute Werbeflächen (Screens). Von den Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen entfallen TEUR 653 (Vj. TEUR 381) auf Verpflichtungen mit einer Laufzeit von über einem, aber weniger als fünf Jahren.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.113 (Vj. TEUR 1.592) resultieren analog Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 23 (Vj. TEUR 17) auf Steuern. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Geschäftsjahr sind sämtliche kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Vorjahres getilgt.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum 31. Dezember 2018 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden nachfolgend zusammenfassend dargestellt. Miet- und Leasingverträge werden geschlossen, um Liquiditätsabflüsse zu verteilen. Risiken aus diesen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

Zahlungen p.a.
1. Mietgegenstand Vertrags-Nr. Vertragsdatum Laufzeit von - bis im Geschäftsjahr
EUR
im Folgejahr
EUR
insgesamt über Laufzeit
EUR
Bürofläche 1030503 01.08.2017 01.11.2017- 31.10.2024 157.212,00 157.212,00 1.100.484,00
Parkplätze 1030503 01.01.2018 01.01.2018 - 31.10.2024 21.060,00 21.060,00 143.910,00
Summe       178.272,00 178.272,00 1.244.394,00
Zahlungen p.a.
2. Leasinggegenstand Vertrags-Nr. Vertragsdatum Laufzeit von - bis im Geschäftsjahr
EUR
im Folgejahr
EUR
insgesamt über Laufzeit
EUR
Kfz/VW Passat D-TR 512 1494414 06.09.2017 09.2017 - 02.2020 6.950,76 6.950,76 17.376,90
Kfz/VW Passat D-TR 1050 0940160 01.05.2017 05.2017- 10.2019 3.156,00 3.156,00 14.202,00
Kfz/VW Passat D-TR 1051 1072366 01.07.2017 07.2017- 12.2019 3.408,00 3.408,00 15.336,00
Drucker/Ricoh 100136268963942 01.10.2018 10.2018 - 09.2023 256,80 1.027,20 5.136,00
Summe       13.771,56 14.541,96 52.050,90

D. Sonstige Pflichtangaben

Als Geschäftsführer bei der Gesellschaft sind bestellt:

Daniel Jerome Günther, Düsseldorf Geschäftsführer
Carlo Caldi, Bonn Geschäftsführer
Christian Krämer, Düsseldorf Geschäftsführer
Bestellt zum 25. April 2018

Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer sind in zulässiger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Im Jahr 2018 wurden durchschnittlich 27 Mitarbeiter beschäftigt.

Diese teilen sich wie folgt auf:

Projects & Operations (Projektplanung und -umsetzung): 7 Personen

Site Development (Werbeflächenentwicklung): 6 Personen

Sales (Vertrieb): 8 Personen

Administration (Assistenz, Finanz- und Rechnungswesen): 6 Personen

 

Düsseldorf, den 15. März 2019

Cittadino GmbH
Düsseldorf

Daniel Günther, Geschäftsführer

Carlo Caldi, Geschäftsführer

Christian Krämer, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss der Cittadino GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 wurde am 14. Mai 2019 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

A. Grundlagen der Gesellschaft

Cittadino ist ein bedeutender Anbieter von hochwertigen digitalen Medien im Bereich Digital Out-of-Home (DOoH). Das fast ausschließlich digitale Portfolio besteht aus vier Touchpoints Airport, Highway, Shopping-Center sowie urbane Großflächen und erreicht mit den Screens innerhalb dieser Netze aktuell bereits über 185 Millionen Werbemittelkontakte pro Monat.

Die Gesellschaft hat ihre Schwerpunkte in der Entwicklung der Touchpoints und der Vermarktung von Werbezeiten auf eigenen sowie fremden Netzen (Touchpoints), im Rahmen derer Werbetreibenden auf Basis branchenüblicher Tarife die Möglichkeit gegeben wird, digitale Werbung an den angebotenen Touchpoints zu schalten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein Wirtschaftswachstum. Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit aber nur knapp über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts entwickelte sich der Dienstleistungsbereich Information und Kommunikation mit einem Anstieg von 3,7 % überdurchschnittlich. Auf der Verwendungsseite waren die privaten und staatlichen Konsumausgaben die wichtigsten Wachstumstreiber der deutschen Wirtschaft. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr, was insbesondere mit einer positiven Konsumneigung der privaten Haushalte zu begründen ist (Quelle: Pressemeldung Statistisches Bundesamt Nr. 018 vom 15.01.2019, vgl. https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2019/01/PD19_ 018_811.html).

Der deutsche Werbemarkt stagniert mit einem geringen Plus von 0,03 % im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr und belief sich damit auf ein Gesamtvolumen von 32,1 Milliarden Euro Bruttowerbeausgaben. Die Bruttowerbeumsätze für Out-of-Home sind gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % gesunken. Damit erreichen die Bruttowerbeumsätze für Out-of-Home einen Marktanteil von 6,8 % am gesamten deutschen Bruttowerbemarkt (vgl. Pressemitteilung Nielsen vom 16.01.2019).

Der Markt für Digital Out-of-Home ist ein Segment der Außenwerbung mit wachsender Bedeutung. Mit digitalen Flächen an besonders geeigneten hochfrequentierten Standorten lassen sich auf einzigartige Weise die Vorteile des Bewegtbildes mit den besonderen Stärken von Out-of-Home-Werbung verbinden. So ist es möglich, Animationen, Videoclips, Kurzfilme und auch komplette "lnfotainment"-Programmschleifen mit einem Mix aus Werbung, Nachrichten, Wetter- und Verkehrsinformationen zu präsentieren. Darüber hinaus wird Digital Out-of-Home immer häufiger eingesetzt, um Verbraucher zur interaktiven Kontaktaufnahme zu animieren, zum Beispiel durch Touchmonitore oder mobile Kanäle. Das erhöht die Aufmerksamkeit für die Medien, vor allem aber das Involvement der Konsumenten mit Kampagnen und Produkten. Vgl. Information zur DOoH vom Fachverband Außenwerbung e.v. (FAW); https://www.faw-ev.de/out-of-home-medien/digital-out-of-home/.

Um Konsumenten auf ihrer "Customer Journey" zu erreichen, sind bei Werbekunden sogar Budget Shifts der Werbetreibenden zugunsten eben solcher Medien zu beobachten, die vom Werbekunden als relevant eingestuft werden. Hierbei rücken eine veränderte Mediennutzung und sich wandelnde Lebensgewohnheiten den öffentlichen Raum und die dort vorhandenen Medien immer stärker in den Fokus. Vgl. Jochen C. Gutzeit, Geschäftsführer des FAW auf https://invidis.de/2018/01/aussenwerbung-deutschland-out-of-home-werbemarkt-erreicht-2-milliarden-euro/.

2. Geschäftsverlauf

Vor dem Hintergrund des stagnierenden Werbemarktes und dem leichten Rückgang der Werbeausgaben im Segment Out-of-Home verlief das Geschäftsjahr durchweg positiv, so dass die gemildert positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die Cittadino nur zu einer geringen Minderung des Jahresergebnisses führten. Allerdings erzielte die Cittadino im Geschäftsjahr einen Umsatz, i.H.v. TEUR 39.645. Damit verzeichnet die Gesellschaft einen Umsatzrückgang von 8,8 % gegenüber dem Vorjahr (TEUR 43.455), der durch eine Steigerung der Kosteneffizienz deutlich abgemildert wurde.

Im Geschäftsjahr erfolgte somit eine weitere, konsequente Fokussierung auf das Kerngeschäft, nämlich die Erschließung, Erweiterung und Vermarktung von digitalen Werbeflächen. Hierbei nahm die Gesellschaft 7Screen GmbH, Unterföhring, als exklusiver Vermarktungspartner im Bereich der Classic Media, also der kampagnenbasierten Veräußerung von Werbeplätzen, eine strategisch wichtige Rolle ein und ermöglichte einen effizienten Ausbau der Vertriebskanäle.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 ist die Goldbach Germany GmbH, Unterföhring, als neuer, starker Vermarktungspartner mit der exklusiven Vermarktung der digitalen Werbeflächen der Gesellschaft betraut. Durch diese strategische Partnerschaft erwächst ein digitales Gesamtportfolio beider Unternehmen, das einen übergreifenden technologischen Vermarktungsansatz ermöglicht und so den Zugriff auf mehr als 530 Millionen Werbekontakte monatlich über alle Touchpoints liefert.

Das Jahresergebnis im Jahr 2018 beträgt TEUR 9.522 und liegt damit leicht unter dem Vorjahresergebnis i.H.v. TEUR 10.025.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse verringerten sich um TEUR 3.810 auf TEUR 39.645, so dass sich die von der Gesellschaft erwirtschaftete Gesamtleistung (= Umsatzerlöse, Bestandsveränderung, andere aktivierte Eigenleistungen sowie sonstige betriebliche Erträge) im Jahre 2018 um 9,3 % von TEUR 44.530 auf TEUR 40.411 verringerte. Diese Verringerung liegt insbesondere an den gegenüber dem Vorjahr verminderten Umsätzen aus Hardwareveräußerungen an Konzernunternehmen, die mit TEUR 7.003 im Vorjahr insbesondere in der Jahresmitte für ein entsprechendes Umsatzwachstum sorgten. Im Ergebnis stiegen die Umsatzerlöse allerdings mit TEUR 6.502 über die budgetierten Umsätze des Geschäftsjahres.

Hingegen sank die Materialintensität (= Materialaufwand / Gesamtleistung) von 62,1 % im Vorjahr auf nunmehr 45,7 % in 2018. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der in 2018 forcierte Netzausbau, der zu einer Erhöhung aktivierungspflichtiger Kosten führte. Die Personalintensität (= Personalaufwand / Gesamtleistung) stieg im Vergleich zum Vorjahr von 3,4 % auf 4,4 % in 2018 nur gering an, was einer entsprechenden absoluten Erhöhung des Personalaufwands um TEUR 254 entspricht und auf eine angestiegene Mitarbeiterzahl zurückzuführen ist. Gleichfalls führte die Erweiterung der Netz- und Werbeplatzkapazitäten zu einem Anstieg der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen um TEUR 4.363 im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 521 im Wesentlichen durch im Vorjahr angefallene Beratungsleistungen im Rahmen des Gesellschafterwechsels und der anschließenden Veräußerung der Geschäftsbereiche zu begründen.

Die positive Entwicklung des Wirtschaftsjahres 2018 führte zu einem Nachsteuergewinn in Höhe von TEUR 9.522, was einer im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 %-Punkte gesteigerten Umsatzrentabilität von 24,0 % entspricht. Die Steuerquote beträgt im Geschäftsjahr 24,2 % (Vj. 11,9 %), was in der angenommenen Nutzbarkeit von Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 10.058 begründet liegt.

4. Vermögenslage

Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch den positiven Verlauf des Geschäftsjahres bestimmt. So ist im Rahmen der Wachstumsstrategie der Gesellschaft das Anlagevermögen im Geschäftsjahr um TEUR 6.889 auf TEUR 16.781 im Wesentlichen durch den Zugang erworbener Werbenutzungsrechte an neuen Netzen (Touchpoints) sowie Investitionen in das eigene Netz an den Autobahnraststätten in Deutschland weiter angestiegen. Gleichfalls weist das Working Capital (= Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände sowie Liquide Mittel) mit TEUR 26.862 einen äußerst positiven Stichtagswert auf. Dies ist jedoch eine kongruente Entwicklung zu den starken Umsätzen des vierten Quartals 2018.

5. Finanzlage

Die Cittadino GmbH verfügt über eine solide und angemessene Finanzausstattung, welche im Vorjahresvergleich einen Anstieg des Finanzmittelfonds um TEUR 8.188 aufweist. Die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten sind geringer als die kurzfristigen Vermögensgegenstände am Abschlussstichtag. Die Finanzierung basiert zum Stichtag auf eigenen Bankguthaben. Im Jahr 2018 fiel aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein positiver Cashflow in Höhe von TEUR 22.843 an. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug TEUR -14.641 und resultiert aus den Auszahlungen für Anlageinvestitionen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug TEUR -14 und resultiert aus den Auszahlungen für die Tilgung von Bankverbindlichkeiten.

6. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:

2018 2017 Veränderung
Gesamtleistung TEUR 40.411 44.530 -9 %
EBITDA TEUR 18.687 13.331 40 %
Mitarbeiter Anzahl 27 24 12 %

Die Gesellschaft wird insbesondere an der Erschließung, Errichtung und Vermarktung ihrer digitalen Touchpoints gemessen. Hierbei sind der hohe qualitative und technologische Standard sowie der exklusive Zugang zum Touchpoint des Autobahnnetzes Wettbewerbsvorteile gegenüber Wettbewerbern. Zur Erreichung unserer Unternehmensziele verfügen wir in jedem Bereich unserer Wertkette über eigene Tools, die es uns ermöglichen, optimale Ergebnisse zu liefern. Im Geschäftsjahr konnte die Expansionsstrategie im Rahmen der Neugewinnung von Werbeflächen fortgeführt werden, so dass bei gleichzeitiger Steigerung der Kosteneffizienz das EBITDA-Ziel der Gesellschaft übererfüllt wurde. Vor diesem Hintergrund blickt die Gesellschaft dem folgenden Geschäftsjahr mit einem noch höheren EBITDA-Ziel im Vergleich zum Geschäftsjahr positiv entgegen.

C. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Auch wenn von einer positiven Entwicklung des DOoH-Marktes in 2019 auszugehen ist, ist im Wesentlichen die prognostizierte Entwicklung unseres Budgets für 2019 durch die fortgeführte Konsolidierung der Touchpoints der Cittadino GmbH und der Tank & Rast GmbH und die Erweiterung bestehender Touchpoints geprägt. Für das Jahr 2019 haben wir deshalb nur eine leicht steigende Gesamtleistung budgetiert. Durch die Konsolidierung der Netze erwarten wir eine weitere Steigerung der Kosteneffizienz, so dass bei leicht steigender Mitarbeiterzahl ein zum Vorjahr deutliche gesteigertes EBITDA erwirtschaftet werden soll. Auf Grundlage des erwarteten Umsatzes wird für 2019 mit einer deutlich verbesserten Umsatzrentabilität gerechnet.

2. Chancen und Risiken

Die Geschäftsführung hat ein Risikomanagement als Teil des internen Kontrollsystems implementiert, welches permanent alle wesentlichen Geschäftsprozesse überwacht und potentielle Chancen und Risiken analysiert. Es wurden im Wesentlichen die folgenden Risikobereiche (Risiken) identifiziert.

2.1 Konjunkturelle und branchenspezifische Risiken

Die deutsche Werbewirtschaft wird sowohl von der deutschen Konjunktur als auch nachhaltig durch globale wirtschaftliche Tendenzen exogen beeinflusst. Dies kann zu wesentlichen Nachfrageänderungen unserer Kunden führen. Solche Einflüsse werden von uns permanent überwacht und beurteilt, um angemessen darauf reagieren zu können.

Obwohl nach Presseinformationen der Werbewirtschaft, insbesondere des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen e.V. sowie der The Nielsen Company, der Brutto-Werbemarkt im Jahr 2018 insgesamt mit einem leichten Wachstum abschließen konnte, ist zu beachten, dass die Werbeeinnahmen der verschiedenen Medien sich nicht einheitlich entwickeln und branchenbezogene Werbeausgaben auch bei einer anhaltend freundlichen Konjunktur sehr unterschiedlich ausfallen können.

2.2 Finanzwirtschaftliche Risiken

Da einige Kunden längere Zahlungsziele in Anspruch nehmen, werden die verfügbaren Finanzmittelbestände und deren voraussichtliche Entwicklung permanent überwacht. Die implementierten internen Kontrollen sollen ein mögliches Ausfallrisiko frühzeitig entdecken, um angemessen reagieren zu können. Hierzu finden monatliche Reviews der ausstehenden Forderungen statt, die dann in effektiven Maßnahmen münden.

Hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich erfolgen regelmäßige Saldenabstimmungen mit den verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft finanziert sich grundsätzlich aus eigenen Mitteln. Das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen infolge von Zinsänderungen wird weiterhin als unwesentlich erachtet. Daher werden keine kompensatorischen Maßnahmen ergriffen.

2.3 Technische Risiken

Die Geschäftstätigkeit der Cittadino GmbH basiert auf einer intakten und funktionierenden IT-Infrastruktur, welche in zunehmendem Maße die wesentlichen Geschäftsprozesse bestimmt und deren zuverlässige Abwicklung gewährleistet. Ein Ausfall dieser Systeme kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen.

Diesem Risiko wird durch geeignete Maßnahmen begegnet. Hierzu gehören technische und organisatorische Maßnahmen, die eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes auch in ungünstigen Szenarien gewährleisten.

2.4 Rechtliche und steuerliche Risiken

Die mit den Partnern geschlossenen Vereinbarungen enthalten oft volumenabhängige Komponenten. Aus diesen Verträgen können potentielle Risiken erwachsen, sofern vereinbarte Ziele von der Gesellschaft nicht erreicht werden. In diesem Zusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden, dass die mit Kunden getroffenen Vergütungsvereinbarungen zu Umsatzerlösen führen, welche nicht bzw. nicht vollständig die mit den Parnern vereinbarten Einkaufspreise abdecken. Diesem begegnen wir durch die permanente Überwachung der Vertragsbeziehungen und die Konsultation von rechtlichen Beratern, die uns auf mögliche Risiken hinweisen und uns bei der Umsetzung der Lösungen unterstützen.

Im Rahmen der Behandlung der Verlustvorträge sehen wir ein Restrisiko, dass Verlustvorträge in Höhe von TEUR 10.058 für die Gesellschaft in der Zukunft nicht nutzbar sein werden und eine entsprechende, nachträgliche Steuerbelastung der Geschäftsjahre 2017 und folgende eintritt. Die Nutzung der Verlustvorträge ist durch die "stille Reserven-Klausel" der Vorschrift § 8c KStG begründet. Zudem schließt sich die Geschäftsführung der Meinung des Finanzgerichts Hamburg an, das mit Vorlagebeschluss 2 K 245/17 den vollständigen Verlustuntergang nach § 8c Abs. 1 Satz 2 KStG als verfassungswidrig ansieht. Somit beträgt das steuerliche Risiko im Falle einer unmöglichen steuerlichen Nutzung der Verlustvorträge nach vorgenannten Vorschriften TEUR 3.181.

2.5 Chancen

Im Wesentlichen liegen der Fokus und die neue Geschäftstätigkeit der Cittadino GmbH in der Standortakquise, im Projektmanagement und im Werbeflächenmanagement. Durch die Überlegung der Zusammenführung der Netze der Cittadino und Tank & Rast GmbH beabsichtigen beide Parteien eine bessere und dynamische Platzierung auf dem Gesamtmarkt und parallel ein entsprechendes Umsatzwachstum.

Eine der Hauptaufgaben in den kommenden Geschäftsjahren wird es sein, Geschäfte mit der aktiven Akquisition neuer Kunden und auch mit Hilfe neuer zu bewerbender Produkte bei bestehenden Kunden zu generieren. In diesem Zusammenhang wird auch weiterhin die andauernde Verbesserung der technischen, prozessualen und personellen Infrastruktur angestrebt.

Aufgrund der praktizierten Akquise-Maßnahmen gehen wir davon aus, dass sich das Wachstum der Gesellschaft weiter fortsetzen wird. Die Wachstumsraten werden ein höheres Niveau erreichen, da die expansive Unternehmensstrategie fortgeführt wird.

2.6 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Als auf die Gattung "DOoH" spezialisierten System- und Werbeflächenanbieter können alle vorstehend genannten Entwicklungen der deutschen Werbewirtschaft unseren wirtschaftlichen Erfolg wesentlich beeinflussen. Durch unser Risikomanagement untersuchen und bewerten wir zusammen mit unserer Konzernmutter die wesentlichen Trends und Tendenzen der digitalen Außenwerbung, die Teilnehmergruppen sowie das Umfeld der Werbewirtschaft sowie die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um angemessene Unternehmensentscheidungen treffen zu können.

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Ein bestandsgefährdendes Risiko ist nicht zu erkennen.

 

Düsseldorf, den 15. März 2019

Cittadino GmbH
Düsseldorf

Daniel Günther, Geschäftsführer

Carlo Caldi, Geschäftsführer

Christian Krämer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Cittadino GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cittadino GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cittadino GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 15. März 2019

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

René Kadlubowski, Wirtschaftsprüfer

Bernhard Zurhake, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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