Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 31375
Vorher
TIN TEC Metalltechnik GmbH
Eingetragen
13.7.2006
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus MetallHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Herstellung und Bearbeitung von Metallgegenständen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Torsten Behnke
seit 21.2.2017
Geschäftsführer
Niels Osmers
seit 11.12.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heesen 10, 27318 Hilgermissen
175.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TINTEC Metalltechnik GmbH

Hilgermissen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.414,00 38.868,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.431.403,93 3.554.840,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.652.463,00 1.643.849,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 762.038,00 745.483,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 38.800,00 0,00
5.884.704,93 5.944.172,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.826.712,46 2.453.077,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 206.200,45 458.589,39
III Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.622.181,11 3.241.490,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 171.321,93 247.469,75
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.727.534,88 12.383.668,07
Passiva 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 175.000,00 175.000,00
II. Bilanzgewinn 8.912.319,25 7.327.152,59
9.087.319,25 7.502.152,59
B. Rückstellungen 1.030.249,63 755.600,99
C. Verbindlichkeiten 3.609.966,00 4.125.914,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.104.966 (Vj.: EUR 1.645.915)
- davon aus Steuern: EUR 104.257 (Vj.: EUR 182.823)
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.727.534,88 12.383.668,07

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.458.853,51 8.023.189,18
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.279.977,32 -3.150.887,28
b) Soziale Abgaben -756.589,77 -712.178,87
-4.036.567,09 -3.863.066,15
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -649.891,89 -596.731,81
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.566.294,15 -1.623.522,96
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.958,73 86,36
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -41.611,22 -32.802,40
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -627.868,15 -538.292,81
8. Ergebnis nach Steuern 1.593.579,74 1.368.859,41
9. Sonstige Steuern -8.413,08 -9.127,08
10. Jahresüberschuss 1.585.166,66 1.359.732,33

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma TINTEC Metalltechnik GmbH, 27318 Hilgermissen, ist nach handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des BilMoG und des BilRUG sowohl unter Beachtung der Vorschriften für alle Kaufleute gemäß §§ 238 ff. HGB und unter Anwendung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 ff. HGB sowie des GmbH-Gesetzes als auch unter Beachtung der nicht kodifizierten Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie des Gesellschafts-vertrages erstellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB werden in Anspruch genommen und nach § 288 HGB werden diese Erleichterungen nur zum Teil in Anspruch genommen.

Die Vorjahreswerte werden angegeben.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise in den Anhang aufgenommen.

Die Gesellschaft TINTEC Metalltechnik GmbH hat ihren Sitz in 27318 Hilgermissen, Im Dorfe 6, und ist beim Amtsgericht Walsrode unter HRB 31375 im Handelsregister eingetragen.

II. Bilanzierungsgrundsätze gemäß § 284 Abs. 1 HGB

Erläuterungen zu Aktivierungs- und Passivierungswahlrechten sind nicht erforderlich, da davon kein Gebrauch gemacht wurde.

III. Bewertungsgrundsätze gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 HGB

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend und Abweichungen gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB sind nicht gegeben:

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfort-führung (going-concern-Prinzip) ausgegangen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet.

Das Realisationsprinzip sowie der Grundsatz der Vorsicht bzw. das Imparitätsprinzip werden beachtet.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer gemäß § 7 Abs. 1 EStG bewertet bzw. mit höheren steuerlich zulässigen Werten.

Die Abgänge zu den Sachanlagen werden mit ihrem Restwert im Zeitpunkt des Ausscheidens ausgebucht.

Bei den Geringwertigen Anlagegütern bis zu Anschaffungskosten (AK) von € 800,00 wird im Anschaffungsjahr von der Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und sie werden in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurde in den Vorjahren ein steuerrechtlicher Sammelposten gebildet, der aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen wurde. Der Sammelposten wird mit 20 % p. a. abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- u. bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Bezugskosten oder - soweit erforderlich - mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet.

In die Herstellungskosten der unfertigen bzw. fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- u. Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Die Ermittlung der Fertigungseinzel- und -gemeinkosten erfolgt mit Hilfe von Maschinen- und Lohnstundensätzen. Die Fertigungseinzel- und -gemeinkosten werden in Abhängigkeit von der am Bilanzstichtag erreichten Fertigungsstufe berücksichtigt. Vertriebskosten und Fremdkapitalzinsen wurden nicht eingezogen. Von der Möglichkeit, allgemeine Verwaltungskosten zu aktivieren, wird nicht Gebrauch gemacht.

Im Rahmen der "verlustfreien Bewertungsmethode" durch die Gesellschaft hat sich ein Abwertungsbedarf bei den "Fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen" nicht ergeben. Im Vergleich zum Vorjahr wurde keine Gemeinkosten-Abwertung von 20 % vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen werden zum Nennwert, zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden bei Erfordernis durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen zur Abdeckung latenter Ausfallrisiken wird gegebenenfalls gebildet.

Die Übrigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bewertet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages passiviert und damit ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Übrigen Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Rückzahlungsbetrag bewertet.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Aktiva

a) Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der Gesellschaft wird gemäß § 268 Abs. 2 HGB als Anlagenspiegel nachfolgend dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 139.991,00 0,00 15.846,00 124.145,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.693.734,68 7.300,00 0,00 3.701.034,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.718.300,86 409.356,17 64.668,65 4.062.988,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.625.988,46 146.083,08 62.692,23 1.709.379,31
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 31.500,00 0,00 31.500,00
9.038.024,00 594.239,25 127.360,88 9.504.902,37
insgesamt 9.178.015,00 594.239,25 143.206,88 9.629.047,37
Entwicklung der aufgelaufenen Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 101.123,00 22.450,00 15.842,00 107.731,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.893,75 123.437,00 0,00 262.330,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.074.451,86 374.478,81 38.405,29 2.410.525,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 880.505,46 129.526,08 62.690,23 947.341,31
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.093.851,07 627.441,89 101.095,52 3.620.197,44
insgesamt 3.194.974,07 649.891,89 116.937,52 3.727.928,44
Nettobuchwerte
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.868,00 16.414,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.554.840,93 3.438.703,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.643.849,00 1.652.463,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 745.483,00 762.038,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 31.500,00
5.944.172,93 5.884.704,93
insgesamt 5.983.040,93 5.901.118,93

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gemäß § 268 Abs. 4 HGB

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen sämtlich unter einem Jahr und somit ist nicht jeder Posten gesondert auszuweisen.

Für voraussichtlich uneinbringliche Forderungen würden Einzelwertberichtigungen vorgenommen werden.

Außerdem wird zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos - für den Zinsverlust und den Verwaltungsaufwand - auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Umsatzsteueranteil eine Pauschalwertberichtigung von einem Prozent gebildet.

c) Angaben zu in § 251 HGB bezeichneten Haftungsverhältnissen gemäß § 268 Abs. 7 HGB

Die in § 251 HGB aufgeführten Haftungsverhältnisse: Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sind in der Gesellschaft nicht gegeben.

d) Angaben zu gewährten Vorschüssen und Krediten gegenüber Geschäftsführern gemäß § 285 Nr. 9c) HGB

An die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans sind keine Kreditbeträge gewährt worden.

e) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2. Passiva

a) Eigenkapital

Der Bilanzgewinn entfällt in Höhe von € 7.327.153 auf den Gewinnvortrag.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben über Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz zu berücksichtigen wären, so dass auch keine Angaben über ihre Art und ihre finanziellen Auswirkungen gemacht werden können.

C. Sonstige Pflichtangaben nach § 285 HGB

I. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1a) HGB

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt T€ 3.610,0 (Vorjahr: T€ 4.125,9) und die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten (siehe auch in der Bilanz):

Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 104,3 (Vorjahr: T€ 182,8)

Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0)

II. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Diesbezügliche Geschäfte liegen nicht vor, so dass auch über Art und Zweck sowie über Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen keine Angaben gemacht werden können.

III. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a) HGB

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen über Fahrzeuge. Die Aufwendungen aus diesen Verträgen betragen im Jahreswert:

Für Leasinggebühren ca. T€ 399,5 (Vorjahr: T€ 316,7),

für Wartungsverträge ca. T€ 67,2 (Vorjahr: T€ 54,9).

Es bestehen keine Bürgschaftsverpflichtungen.

IV. Angaben der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Im Jahresdurchschnitt wurden 66 (Vorjahr: 58) gewerbliche Arbeitnehmer und 18 (Vorjahr: 24) Angestellte beschäftigt, und in dieser Arbeitnehmerschaft sind 6 Auszubildende (Vorjahr: 6).

V. Angaben zum Geschäftsführungsorgan gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 und sind bis heute:

Herr Dipl.-Ing. Hans-Joachim Rippe, Hilgermissen,

Herr Dipl.-Ing. Niels Osmers, Achim,

Herr Torsten Behnke, Dörverden,

Herr Sven Jackobs-Coels, Verden.

Herr Rippe ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

VI. Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses 2023 gemäß § 285 Nr. 34 HGB

Der Gesellschafterversammlung wird folgende Ergebnisverwendung von der Geschäftsführung vorgeschlagen:

Der ausgewiesene Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 1.585.167 wird dem Gewinnvortrag zum 01. Januar 2023 in Höhe von € 7.327.153 hinzugerechnet, so dass ein Gesamtvortrag in Höhe von € 8.912.320 auf neue Rechnung zum 01. Januar 2024 vorzutragen wäre.

VII. Vorjahresabschluss

Der Vorjahresabschluss ist in der Gesellschafterversammlung mit Datum vom 13. Dezember 2023 festgestellt worden, wurde beim elektronischen Bundesanzeiger mit Datum vom 02. Januar 2024 eingereicht und die Veröffentlichung erfolgte am 14. März 2024.

 

Hilgermissen, den 25. März 2024

gez. Hans-Joachim Rippe

gez. Niels Osmers

gez. Torsten Behnke

gez. Sven Jackobs-Coels, Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer

TINTEC Metalltechnik GmbH

27318 Hilgermissen

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 01.07.2024 genehmigt und festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 HGB

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs im Rahmen der Gesamtwirtschaft

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die Weltwirtschaft verlor an Schwung. Trotz eines robusten Starts in das Jahr 2023 verlangsamte sich das Wachstum spürbar über den Sommer. Dies resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und einem signifikanten Anstieg der Zinsen in den meisten Weltregionen, welche insbesondere die Wohnungsbauinvestitionen hemmten. Ein weiterer dämpfender Faktor war die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung Chinas, die wesentlich auf der Verschuldung im Immobiliensektor des Landes basierte. Die Inflation sank nur langsam von einem sehr hohen Niveau. Die Realeinkommenszuwächse, resultieren aus Lohnanpassungen, trugen nur schrittweise zur Stimulierung des Konsums bei. Lieferkettenschwierigkeiten wurden größtenteils durch neue Herausforderungen ersetzt. Obwohl die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend wiederhergestellt wurden, zeigte das weltweite verarbeitende Gewerbe angesichts eines schwachen Produktivitätswachstums, dem Auslaufen der COVID-19-Stützungsmaßnahmen und schwieriger finanzieller Bedingungen Schwächen. Zusätzliche hat die Verschiebung der Nachfrage in Richtung des Dienstleistungssektors sowie die gestiegene Unsicherheit über die zukünftige geoökonomische Lage zu einer Zurückhaltung bei Investitionen geführt.

Dier Stimmungsindikatoren für den Unternehmenssektor und die privaten Haushalte in Europa zeigten im Verlauf des Jahres 2023 häufig gegenläufige Entwicklungen. Der deutliche Anstieg der Zinsen und die damit einhergehende Abnahme der Inflationsrate sorgten bei den Menschen für ein gewisses Aufatmen. Das Konsumklima hat sich seit dem Tiefpunkt im Herbst 2022, als die Inflationsrate im Euroraum zeitweise zweistellige Raten aufwies, allmählich stabilisiert. Hingegen wird die Lage in der Industrie besonders kritisch gesehen. Diese litt unter schwacher globaler Nachfrage und verschlechterter preislicher Wettbewerbsfähigkeit, ausgelöst durch die Euro-Aufwertung. In der zweiten Jahreshälfte zeichnete sich ein Rückgang von Neubestellungen in der Industrie ab. Dieser Rückgang schlug allerdings bisher nicht vollständig auf die Produktion durch, da die Unternehmen noch viele wegen der zwischenzeitlich bestehenden Lieferengpässe liegen gebliebenen Aufträge abgearbeitet haben. Ebenfalls schlecht sah es in der Bauwirtschaft aus. Die deutlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen und die drastisch gestiegenen Baukosten hatten die Nachfrage nach Bauleistungen merklich gedämpft.

Die deutsche Wirtschaft blieb 2023 weiterhin in einer schwierigen Lage. Insbesondere der private Verbrauch erwies sich als anfällig für konjunkturelle Schwächen, und auch die Exporte verzeichneten einen Rückgang. Die Spannungen zwischen China und dem Westen führten zu einem unterdurchschnittlichen Wachstum des Außenhandels. Obwohl sich die Belastung von Unternehmen und privaten Haushalten durch die Energiepreise verringerte, reichte dies nicht aus, um andere negative Einflussfaktoren zu kompensieren, denn die massiven Zinserhöhungen der meisten Zentralbanken bremsten die Wirtschaft. Sie haben die Nachfrage nach Industriegütern und Wohnbauten deutlich verringert. Die Schwankungen in den Auftragseingängen der Industrie waren stark ausgeprägt. Verantwortlich dafür war, dass der Umfang an Großaufträgen von Monat zu Monat variierte. Trotz dieser Herausforderungen konnten die Unternehmen die Produktion weitgehend stabil halten und somit die in den vergangenen Jahren aufgebauten Auftragsbestände abbauen.

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr in 2023 um -0,3 % (Vorjahr: + 1,8 %) und in der Eurozone von 3,4 % des Vorjahres auf 0,4 %. In den USA stieg die Wirtschaftsleistung hingegen von 1,9 % auf 2,4 % im Jahr 2023.

(vgl. Quelle: Geschäftsbericht 2023 von Beiersdorf AG)

2. Branchensituation des Maschinenbaus

Die Mehrheit der Maschinenbau- und Anlagenbauer blickt pessimistisch auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die Perspektive auf die globale Konjunkturentwicklung hat sich ebenfalls eingetrübt. Die durchschnittliche Umsatzwachstumserwartung für die Gesamtbranche im Jahr 2024 liegt bei -2,4%, ein weiterer Rückschritt gegenüber dem Vorquartal (-1,6 %). Mit weiter steigenden Energie-, Sach- und Personalkosten wird gerechnet, im Personalkostenbereich ist wegen des Fachkräftemangels von zunehmenden Problemen auszugehen.

(Quelle: PwC-Maschinenbau-Barometer)

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 % vermindert auf T€ 11.578,7 (Vorjahr: T€ 12.349,0).

Das Ergebnis der GuV ist von T€ 1.359,7 um 16,6 % gestiegen auf T€ 1.585,2. Zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Zinsaufwendungen ergibt sich ein Erfolg (EBIT), der sich von T€ 1.930,8 auf T€ 2.254,6 um 16,8 % verbessert hat.

Der Materialaufwand einschließlich bezogener Leistungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 29,0 % vermindert.

Bei einem Jahresüberschuss von T€ 1.585,2 hat sich das bilanzielle Eigenkapital gegenüber dem 31.12.2022 von T€ 7.502,2 um 21,1 % auf T€ 9.087,3 erhöht.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich von 60,6 % auf jetzt 66,2 % erhöht und befindet sich damit auf einem hohen Niveau.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet, Liquiditätsprobleme sind zu keiner Zeit aufgetreten. Der überwiegende Teil des Umlaufvermögens entfällt wie auch im Vorjahr auf die flüssigen Mittel, die von T€ 3.241,5 auf T€ 4.622,2 angestiegen sind.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Die weitere Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert.

4. Entwicklung im Personal- und Sozialbereich im Geschäftsjahr 2023

Zum 31. Dezember 2023 waren in der Gesellschaft 84 Arbeitnehmer beschäftigt. Zum Vorjahresstichtag waren es 86 Arbeitsnehmer. Die Anzahl umfasst auch die Anzahl der Geschäftsführer. 6 Auszubildende waren im Geschäftsjahr angestellt (Vorjahr 6).

5. Investitionen im Geschäftsjahr 2023

In 2023 wurden in Technische Anlagen und Maschinen T€ 409,4 sowie in neue Betriebsvorrichtungen T€ 146,1 investiert. Die Finanzierung erfolgte über Eigenfinanzierung aus dem Cashflow.

6. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben im Geschäftsjahr 2023

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von T€ 2.518,8 auf T€ 2.603,2 zum 31.12.2023 erhöht, wobei die eigentlichen Kreditoren sich auf sehr niedrigem Niveau bewegen.

Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" haben sich von T€ 1.064,5 auf T€ 1.006,8 leicht vermindert.

7. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft nicht tätig.

8. Zweigniederlassungen

Es werden keine Zweigniederlassungen unterhalten.

II. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung mit dem Hinweis auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach über langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als sehr gefestigt.

Aufgrund des weiterhin guten Auftragseingangs und unseres hohen Auftragsbestandes rechnen wir für die Zukunft mit stabilen Umsätzen.

Bei den Kosten wird sich aufgrund der gestiegenen Inflation insgesamt ein Anstieg ergeben. Durch Optimierung der Prozessabläufe und durch die Erweiterung des Warenbestandes versuchen wir der Kostensteigerung entgegen zu wirken. Insgesamt rechnen wir für die Jahre 2024 und 2025 mit weiterhin stabilen Jahresergebnissen.

2. Bestandsgefährdende wirtschaftliche Risiken der künftigen Entwicklung

Wir als Geschäftsführer stellen fest und beurteilen, dass für die Gesellschaft grundsätzlich keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen Risiken in der weiteren Zukunft bestehen, da durch ein entsprechendes Berichtswesen und Reporting eventuelle Kostenrisiken und Einnahmerisiken umgehend erfasst werden und durch sofortiges Einleiten von adäquaten Maßnahmen eine Gegensteuerung durchgeführt wird.

Durch eine monatliche BWA bei unterschiedlichen Darstellungsvarianten werden die Kosten und Einnahmen konsequent beobachtet sowie durch eine wöchentliche Finanzdatenaufstellung die Liquidität kontrolliert.

Bestandsgefährdende wirtschaftliche Risiken waren zu keinem Zeitpunkt im Geschäftsjahr erkennbar und sind auch für die Zukunft nicht zu erwarten.

3. Bestandsgefährdende rechtliche Risiken der künftigen Entwicklung

Wir als Geschäftsführer stellen fest und beurteilen für die Zukunft, dass für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden rechtlichen Risiken im Geschäftsjahr erkennbar waren und in der weiteren Zukunft für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 auch nicht zu erkennen sind.

4. Die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Ukraine-Krieg sowie der Nahost-Krieg beherrschen weiterhin Deutschland und die Weltwirtschaft. Die deutsche Wirtschaft steht nach Ansicht der führenden Forschungsinstitute wegen der andauernden Lieferengpässe vor einer dramatischen Herausforderung. Diese wirtschaftliche Situation könnte durch den in 2023 ausgebrochenen Nahost-Krieg noch verschärft werden.

Der bisherige Auftragseingang war trotz der Kriege weiterhin auf einem hohen Niveau. Aufgrund der gesicherten Finanzlage sehen wir uns für die Zukunft weiterhin positiv aufgestellt und können auch bei einem längerfristigen Ukraine-Konflikt und Nahost-Krieg den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten.

Wir werden uns auch zukünftig auf unsere Kernkompetenz der individuellen Blech- und Stahlverarbeitung für renommierte Unternehmen und Weltkonzerne der Lebensmittel- und Medizintechnikindustrie sowie für den Sondermaschinenbau konzentrieren, um die hohen Qualitätsansprüche und die zahlreichen Sonderwünsche unserer Kunden durch technologische Stärke, ausgeprägte Innovationskraft und zuverlässig digital gesteuerte Prozess-Technik voll zu erfüllen.

Im Unternehmen bestehen Frühwarnsysteme und Controllinginstrumente, die mögliche Risiken identifizieren und im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen analysieren.

Im Bereich der Produktions-Aufträge werden permanent die Herstellungskosten jedes einzelnen Auftrages digital erfasst und in Relation zum Verkaufspreis geprüft.

Die Vermögens- und Finanzlage wird sich nicht wesentlich verändern. Liquiditätsprobleme sind nicht zu erwarten. Somit sind sonstige Risiken der voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu erkennen.

Wesentliche den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken, mit Ausnahme einer langanhaltenden und des Ukraine-Konfliktes sowie des Nahost-Krieges sind deshalb derzeit nicht erkennbar.

Die oben genannten wesentlichen Chancen und Risiko der voraussichtlichen Entwicklung werden auch wesentlichen Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausüben.

III. Zusammenfassende Beurteilung der wirtschaftlichen Lage einschließlich der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken nach bestem Wissen durch die Geschäftsführer als gesetzliche Vertreter

Chancen und Risiken der weiteren Entwicklung der Gesellschaft werden regelmäßig analysiert. Die Instrumente der Rechnungslegung - die Finanzbuchhaltung und die Kostenrechnung - sowie das Controlling werden permanent weiterentwickelt und für die Wahrnehmung von Chancen sowie für die Abwehr von Risiken eingesetzt.

Als gesetzliche Vertreter der Gesellschaft der TINTEC Metalltechnik GmbH versichern wir, dass wir nach bestem Wissen und Gewissen im Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt haben, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung von uns beschrieben sind und dass darüber hinaus sonstige Risiken der voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 nicht zu erkennen sind.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Tatbestände von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

B. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

I. Risikomanagementziele und -methoden der Gesellschaft einschließlich ihrer Methoden zur Absicherung aller wichtigen Arten von Transaktionen, die im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften erfasst werden (§ 289 Abs. 2 Nr. 1.a) HGB)

Da weder "Finanzinstrumente" noch "derivative Finanzinstrumente" abgeschlossen wurden und damit nicht zur Verwendung gelangten, sind auch keine Risikomanagementziele und Methoden einschließlich ihrer Methoden zur Absicherung aller wichtigen Arten von Transaktionen, die im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften erfasst werden, zu benennen.

II. Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und deren Auswirkungen auf die voraussichtliche Entwicklung durch die Verwendung von Finanzinstrumenten (§289 Abs. 2 Nr. 1.b) HGB)

Die Geschäftsführung versichert hiermit, dass eine Verwendung von "Finanzinstrumenten" bzw. "derivativen Finanzinstrumenten" nicht stattfindet, so dass die genannten Risiken in der Gesellschaft nicht gegeben sind und somit durch diese nicht vorhandenen Risiken auch kein Einfluss auf die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ausgehen kann.

 

Hilgermissen, den 25. März 2024

gez. Hans-Joachim Rippe

gez. Niels Osmers

gez. Torsten Behnke

gez. Sven Jackobs-Coels, Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer

TINTEC Metalltechnik GmbH

27318 Hilgermissen

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TINTEC Metalltechnik GmbH,

Im Dorfe 6, 27318 Hilgermissen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TINTEC Metalltechnik GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TINTEC Metalltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern  ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden; da dolose Handlungen kollusiv Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 28. Juni 2024

TREUCOMT
reuhand-Communa-Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
28195 Bremen

gez. Saucke, (Dipl.-Kfm. Dipl.-Ing. H.-J. Saucke)
Wirtschaftsprüfer

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