Love my house Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Alexander Lang seit 19.12.2023 | Geschäftsführer |
Katharina Christine Schmidt-Lang seit 30.10.2019 | Prokura |
Claudia Lang seit 30.10.2019 | Prokura |
Martin Lang seit 28.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 91.15% | |
| 8.85% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gerhard Lang Recycling GmbHGaggenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein modernes und innovatives Schrott- und Metallrecyclingunternehmen mit Fokus auf Neuschrotten und Streckenhandel. Dabei decken wir die Bereiche Eisen- und Stahl, Nichteisenmetalle (insbesondere Aluminium und Kupfer) sowie legierte Stähle und Sonderlegierungen ab. Wir erwerben unsere Schrotte aus der metallverarbeitenden Industrie und von Recyclingbetrieben. Dabei decken wir die gesamte Prozesskette qualitätsbewusst und umweltfreundlich ab, vom Transport der Materialien, über die Befundung, Lagerung und Aufbereitung bis hin zur Vermarktung. Wir verfügen über ein sehr gut ausgestattetes Betriebslabor und moderne Aufbereitungsanlagen, mit denen wir Materialien paketieren, brikettieren, schneiden, shreddern und sortieren können. Mit unseren Schrotten versorgen wir Stahlwerke, Gießereien, Edelstahlwerke und -gießereien, Aluminium und Kupferproduzenten im In- und Ausland. 2. Ziele und Strategien Wir wollen auch in Zukunft von unseren Kunden als zuverlässiger und qualitätsbewusster Partner wahrgenommen werden und unser Portfolio an langfristigen Partnerschaften weiter ausbauen. Zur Erreichung dieses Ziels werden wir weiterhin in die Qualität unserer Mitarbeiter, in neue Technologien und Anlagen investieren, um den hohen Standard unserer Produkte und Dienstleistungen als Differenzierungsmerkmal weiter zu stärken. Auch im Umweltschutz ergreifen wir weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen, um unsere Vorreiterrolle in der Branche zu erhalten. Gemäß ISO 9001 und 14001 sind wir bereits zertifiziert und entwickeln die betroffenen Prozesse kontinuierlich weiter. 3. Finanzielles Steuerungssystem Den finanziellen Erfolg unseres Unternehmens und unserer Geschäftssegmente steuern wir auf Basis eines mehrstufigen Deckungsbeitragsschemas im Wesentlichen über Rohertrag und Jahresüberschuss. Zur Steuerung unseres Geschäftes ziehen wir neben den Umsatzerlösen und Einkaufsvolumina auch die Preis- und Mengenentwicklungen heran. Die starken Preisschwankungen auf unseren Beschaffungs- und Absatzmärkten haben wir besonders im Blick, beeinflussen sie doch unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich. Unseren Preiskalkulationen liegt eine differenzierte Kostenträgerrechnung zugrunde. Die Controlling-Auswertungen erfolgen unternehmensweit sowie auf der Ebene von Segmenten, Produkten und Kunden. Im Rahmen unseres Liquiditätsmanagements beobachten wir engmaschig unsere Linienauslastung gegenüber unseren Finanzdienstleistern, optimieren laufend unsere Kreditlinien und steuern unsere Liquiditätsbindung, insbesondere aus getätigten und geplanten Investitionen sowie aus unserem Working Capital. 4. Forschung und Entwicklung Wir betreiben zwar keine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung, dennoch sind wir im ständigen Kontakt mit unseren Kunden, um unsere Produkte kontinuierlich noch genauer an ihre Anforderungen anzupassen. Produktinnovationen sind uns hierbei wichtig. Zudem arbeiten wir kontinuierlich daran, unter Einsatz modernster Technik und durch zunehmende Digitalisierung die Effizienz unserer innerbetrieblichen Prozesse in der Lagerwirtschaft, im Front- und im Back-Office-Bereich weiter zu erhöhen. Im Rahmen des geförderten Forschungsprojekt KANAL "Kreislaufsystem für funktionales Aluminium-Neuschrottrecycling aus der Automobilproduktion mittels LIPS" haben wir uns zusammen mit unseren Kooperationspartnern aus Industrie und Wissenschaft das Ziel gesetzt, zu beweisen, dass Aluminium-Produktionsschrott mittels der laserinduzierten Plasma-Spektroskopie effektiv sortiert und in hochqualitatives Sekundäraluminium verwandelt werden kann. 2. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem immer noch krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der merklichen Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 im Jahr 2023 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend hierfür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls mit 0,4 % im Minus. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 35,4 Millionen Tonnen Rohstahl produziert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Rohstahlproduktion in Deutschland somit um rund elf Prozent reduziert. Dies ist das niedrigste Volumen seit 2009. Die schwache Nachfrage, hohe Strompreise sowie die unsichere Finanzierung der Transformation belasten die Branche. Die Gesamtjahresproduktion von 35,4 Mio. Tonnen verteilte sich den Angaben zufolge auf 25,6 Mio. Tonnen Oxygenstahl und 9,8 Mio. Tonnen Elektrostahl. Mit einem Minus von 11 % Prozent fiel der Produktionsrückgang bei der schrottbasierten Elektrostahlherstellung dabei überdurchschnittlich aus. 2. Geschäftsverlauf Wir konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 trotz eines wiederholt sehr dynamischen und herausfordernden Geschäftsumfelds das nach dem Rekordjahr 2022 zweitbeste Jahresergebnis der Unternehmensgeschichte erzielen und unsere Erwartungen deutlich übertreffen. Auch das Jahr 2023 war durch volatile Stahlschrottpreise geprägt. Zu Beginn des Jahres 2023 stiegen die Schrottpreise stark an und erreichten im April ihre Jahreshöchststände, bevor sich die türkischen Stahlhersteller Mitte des zweiten Quartals vom Schrotteinkaufsmarkt infolge mangelnder Absatzmöglichkeiten zurückzogen. Dies löste eine Volatilität aus, und die Preise bewegten sich wieder deutlich nach unten. Im September drehte der Trend, und die Preise stiegen aufgrund der erhöhten Nachfrage aus Asien wieder an. Im vierten Quartal entwickelten sich die Schrottpreise uneinheitlich: Nach einem Rückgang im Oktober stiegen sie infolge verstärkter Exporte im November und Dezember wieder an, sodass Ende des Jahres etwa das Preisniveau vom Jahresanfang erreicht wurde. Insgesamt bewegten sich die Stahlschrottpreise im Vergleich mit 2022 auf einem geringeren Niveau bei einer verminderten Volatilität. Dieser Trend wirkte sich deutlich auf unsere Umsatzerlöse und Materialaufwendungen aus. Insgesamt konnten wir trotz eines preisbedingten deutlichen Rückgangs der Umsatzerlöse einen Jahresüberschuss auf hohem Niveau realisieren. Der Umsatzanteil der FE-Schrotte belief sich auf 84,2 % (im Vorjahr 81,9 %), bei den legierten Schrotten lag der Umsatzanteil bei 9,0 % (im Vorjahr 8,1 %), während der Anteil der NE-Metalle 6,5 % (im Vorjahr 9,4 %) ausmachte. Der Exportumsatzanteil belief sich unternehmensweit auf ca. 54,1 % (im Vorjahr 50,8 %). 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Unsere Vermögenslage ist durch einen Anstieg der Bilanzsumme um 4,6 Mio. € gekennzeichnet. Die Veränderung ist insbesondere auf umfangreiche Investitionen in das Anlagevermögen zurückzuführen. Dem umsatzbedingt rückläufigen Forderungen stehen höhere liquide Mittel gegenüber. Unsere Vorräte liegen mit 17,7 Mio. € leicht über dem Niveau des Vorjahres (im Vorjahr 17,1 Mio. €). Unsere Lagerwerte machen 6,3 % (im Vorjahr 5,3 %) unseres Umsatzes aus. Die Entwicklung der Forderungen bzw. der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegt einem intensiven Management der zugrundeliegenden Positionen. So haben wir, wie im Vorjahr, auch 2023 Teile unserer Lieferforderungen an eine Factoringgesellschaft verkauft. Das Factoring erweist sich in diesem Zusammenhang als ein starkes Standbein für unsere Liquiditätsversorgung. Unsere Finanzlage ist durch unsere Eigenkapitalquote in Höhe von 49,5 % (im Vorjahr 38,3 %) geprägt. Die Liquiditätslage ist - angesichts unserer freien Banklinien - sehr robust. Zum 31. Dezember 2023 konnten wir die Verbindlichkeiten gegenüber unseren Gesellschaftern stichtagsbedingt vollumfänglich ausgleichen. Der Rückgriff auf gesellschafterbezogene Finanzmittel ist uns jedoch weiterhin in dem bisherigen Umfang möglich. Gegenüber den Vorjahren haben wir unsere Investitionen in das Anlagevermögen nochmals deutlich gesteigert, wobei wir vor dem Hintergrund steigender Finanzierungskosten größtenteils Leasing- und Mietverträge durch direkte Investitionen ersetzt haben. Gleichzeitig haben wir auch umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen, die das Ergebnis entsprechend belasten. Unsere Ertragslage schlägt sich in einem Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) von 47,3 Mio. € (im Vorjahr 48,9 Mio. €) nieder. Auf dieser Basis beträgt die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) 83,1 % (im Vorjahr 84,7 %). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Bilanzsumme hat sich um 4,6 Mio. € auf 53,8 Mio. € erhöht. Unsere Bruttomarge (Rohertrag im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) erreicht einen Wert von 16,9 % (im Vorjahr 15,3 %). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 7.790 Tsd € (im Vorjahr 8.498 Tsd. €). 3. Prognose-, Chancen- und Risiken 1. Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds erwartet für die Weltwirtschaftsleistung einen Anstieg im Jahr 2024 von 3,2 %. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft verschlechtern sich jedoch. Der IWF geht von einem Wirtschaftswachstum von lediglich 0,2 % aus. Neben der schwachen Verbraucherstimmung bremsen insbesondere strukturelle Probleme wie der Rückgang der arbeitenden Bevölkerung und die vorhandenen Hürden für Investitionen das deutsche Wachstum. Im Hinblick auf die Stahlschrottpreise war im ersten Quartal 2024 eine nochmalige Erhöhung zu beobachten. Das Angebot im Inland könnte weiterhin knapp bleiben. Allerdings ist die Baukonjunktur merklich ins Stocken geraten. Die Meinungen über die Preisentwicklung der Stahlschrottpreise gehen weit auseinander. Sowohl ein deutlicher Anstieg als auch ein Rückgang kann nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der aktuell zu beobachtenden hohen Volatilität des Schrottmarkts sowie der konjunkturellen Unsicherheiten für 2024 gehen wir von geringeren Umsatzerlösen aus. Ergebnisseitig erwarten wir einen Rückgang und gehen von einem Jahresüberschuss im unteren einstelligen Millionenbereich aus. Prinzipiell gehen wir von einer anziehenden Wirtschaftsdynamik im weiteren Jahresverlauf 2024 aus, wobei gewisse Risikofaktoren, vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Versorgungslage mit Rohstoffen sowie deren preisliche Entwicklung und eine mögliche weitere unsichere Energiepreis- und Inflationstionsentwicklung nicht ausgeblendet werden können. 2. Chancen und Risiken Die Firma Gerhard Lang Recycling GmbH agiert in einem dynamischen Marktumfeld, in dem sich - gerade in der aktuellen Krise - ständig neue Chancen eröffnen. Diese systematisch zu erkennen und zu nutzen - und dabei Risiken zu managen - ist ein wesentlicher Faktor für das nachhaltige Wachstum unseres Unternehmens. Auf Basis einer systematischen Analyse unserer Stakeholder und deren Interessen leiten wir regelmäßig unsere Unternehmensrisiken ab. Wesentliche Chancen sehen wir mittelfristig: • in einer Stabilisierung der FE- und NE-Metallschrottpreise, die sich zum Beispiel aus der Verknappung des Schrottangebots der Industrie ableitet, • in einer Erhöhung des Eisenerzpreises, • in einem steigenden Anteil an Elektrostahlöfen, nicht zuletzt infolge der angestrebten Dekarbonisierung der Stahlproduktion, • in einer höheren Recyclingquote durch ein steigendes Umweltbewusstsein der europäischen Gesellschaft. Wesentliche hohe, mittlere und geringe Risiken ergeben sich insbesondere aus: • einem allgemeinen Rückgang der konjunkturelle Lage, • einer hohen Abhängigkeit von der kurzfristigen Preisbildung für Schrott und für Sekundärmetall, die nicht von der Geschäftsführung beeinflusst werden kann, • der volatilen Kostenentwicklung an den Rohstoff- und Energiemärkten und der hohen Inflation. Es besteht das Risiko, dass die Kosten steigen und nicht vollumfänglich an die Abnehmer weitergegeben werden können, • hohen Strompreisen, welche insbesondere die stromkostenintensive Produktion von Elektrostahl und damit die Nachfrage nach Stahlschrotten belasten, • möglicherweise weiter steigenden Refinanzierungskosten, • einer weiteren Steigerung des aktuell hohen Wettbewerbsdrucks, • möglichen Schrottexportbeschränkungen auf europäischer Ebene, die die Schrottpreise unter Druck bringen könnten, • regulatorischen Maßnahmen, die stärker auf Müllvermeidung zielen und damit das Recyclingaufkommen reduzieren, • einer Verschärfung von politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken. Insbesondere kriegerische Konflikte wie der russische Angriff auf die Ukraine können auch weiter einen erheblichen Einfluss auf die Rohstoffpreise und die Geschäftsentwicklung unserer Kunden haben. 3. Gesamtaussage Wir sind der Überzeugung, dass wir für die Firma Gerhard Lang Recycling GmbH alle wichtigen Risiken erkannt haben und durch vorausschauendes Handeln künftige Risiken gut managen können. Weltweit auftretende kriegerische Konflikte, die weiter bestehenden Lieferkettenprobleme, die allgemeine Inflation und die Volatilität am Energie- und Rohstoffmarkt bringen jedoch Unsicherheiten mit sich, die unser Geschäft schwerer planbar machen und deren potentielle Auswirkungen nur schwer abschätzbar sind. Daher gehen wir von geringeren Umsatzerlösen und einem geringeren Jahresergebnis aus. Das Jahr 2024 wird auch uns intensiv fordern. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zur Absicherung des Zinsniveaus wurden in der Vergangenheit Zinssatz-Swap-Verträge abgeschlossen. Der letzte Vertrag lief 2021 aus, so dass zum Stichtag kein Zinssatz-Swap bestand. Devisengeschäfte werden vertragsweise abgesichert.
Gaggenau, den 12. April 2024 Die Geschäftsführung Martin Lang Maximilian Lang BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gerhard Lang Recycling GmbH hat ihren Sitz in Gaggenau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der Register-Nr. HRB 522204. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 und 4 HGB auf. Der Jahresabschluss ist auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften nach § 238 ff. HGB erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibung sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. In Anlehnung an die steuerlichen Vorgaben erfolgten die Abschreibungen bei Zugängen im Berichtsjahr nur zeitanteilig (pro-rata-temporis). Bei den Zugängen 2023 wurde von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Schrotte und Metalle sind grundsätzlich zu durchschnittlichen Einkaufspreisen inkl. Eingangsfrachten und in Einzelfällen mit zusätzlichen Bearbeitungskosten bewertet. Preisminderungen zum Jahresende sind gemäß § 253 Abs. 4 HGB berücksichtigt. Ist der künftige Veräußerungspreis niedriger, wurde dieser, nach Abzug der noch anfallenden Kosten, angesetzt. Besteht der Grund für einen niedrigeren Wertansatz zum Abschlussstichtag nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung gemäß § 253 Abs. 5 HGB. Bei bestimmten Schrottsorten erfolgte eine Bewertung nach der tatsächlichen Verbrauchsfolge "last-in-first-out" (Lifo). Die Waren sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt; bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten dient der periodengerechten Erfassung von Aufwendungen bzw. Erträgen. Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des sog. Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Bei Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips. C. Einzelangaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt (Anlagengitter). Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:
Aus der Anwendung des Lifo-Verfahrens bei der Vorratsbewertung resultiert im Berichtsjahr ein um T€ 743 verminderter Bilanzansatz. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert. Für die Umsetzung der Vorgaben des IDW Rechnungslegungshinweises zur handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen aus rückdeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021) wurde bei einem Vorliegen der Voraussetzungen das Primat der Aktivseite zugrunde gelegt. Ferner wurde gemäß dem Ergebnisbericht der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. (DAV) unter Zugrundelegung des Deckungskapitalsverfahrens ein gewichteter Erfüllungsbetrag für die Handelsbilanz bestimmt. Die übrigen Pensionsrückstellungen wurden auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,82 % gebildet. Grundlage bildeten die Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Als Rententrend wurde 2,4 % vorgegeben; Anwartschaftstrend und Fluktuation betragen 0 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt T€ 6. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Durch die Saldierungspflicht der verpfändeten Rückdeckungs-/Rentenversicherungen mit den Pensionsrückstellungen ergibt sich folgende Darstellung:
In den Zinsaufwendungen ist der saldierte Betrag aus Abzinsung bzw. Aufzinsung der Pensionsrückstellungen bzw. Rückdeckungs-/Rentenversicherungen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 1 Aufwand) als Ertrag enthalten. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Sanierungsrückstellungen, Instandhaltungsrückstellungen, Gewährleistungsrückstellungen, Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten hinsichtlich Laufzeit und Art / Form der Sicherheit ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel:
Anmerkungen
-2 Eigentumsvorbehalt, soweit es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt. -3 Ungesichert Haftungsverhältnisse Es bestehen zum 31. Dezember 2023 Rahmenkreditverträge, die neben der Berichtsgesellschaft weitere Gesellschaften (nahestehende Unternehmen) in Anspruch nehmen können. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Inanspruchnahme der Rahmenverträge durch die nahestenden Unternehmen T€ 68 (Vorjahr: T€ 800). Mit einer Haftung der Berichtsgesellschaft ist auf Grund der positiven Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der nahestehenden Unternehmen nicht zu rechnen. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, soweit diese für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind (§ 285 Nr. 3 HGB) Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Leasingverträge abgeschlossen. Dem Vorteil durch den Nichtabfluss von liquiden Mitteln für eine entsprechende Anschaffung (einfaches Leasing) stehen die Höhe und die Dauer der künftigen Leasingraten als Risiken gegenüber. Die finanziellen Verpflichtungen aus diesen Geschäften sind in den nachstehend genannten Beträgen enthalten. Auch 2023 wurden - mit einer Factoringgesellschaft - Forderungsabtretungen von Kundenforderungen vereinbart. Ziel und Vorteil der Vereinbarung ist insbesondere die schnellere Verfügbarkeit der entsprechenden Liquidität unabhängig vom Zahlungsverhalten der Kunden. Demgegenüber stehen die an den Factor zu zahlenden Zinsen und Gebühren. Die angekauften Forderungen zum 31. Dezember 2023 betragen T€ 26.756 (Vorjahr: T€ 22.121). Aus wesentlichen Miet- bzw. Leasingverträgen ergeben sich folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
D. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres setzen sich wie folgt zusammen:
E. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich Mitarbeiter in folgendem Umfang beschäftigt:
Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt durch den Geschäftsführer; als solcher waren bestellt: Dipl.-Kfm. Martin Lang, Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Maximilian Lang (seit 7. Dezember 2023) Auf die Angabe der Bezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt im Geschäftsjahr T€ 58 und entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 58. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 19.753 wie im Vorjahr auf neue Rechnung vorzutragen.
Gaggenau, den 12. April 2024 Die Geschäftsführung Martin Lang Maximilian Lang Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Gerhard Lang Recycling GmbH, Gaggenau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gerhard Lang Recycling GmbH, Gaggenau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gerhard Lang Recycling GmbH, Gaggenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger deutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, 15. April 2024 KAISER
& SOZIEN GmbH
Sabine Gehring, Wirtschaftsprüferin Michael Dörle, Wirtschaftsprüfer |
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Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen