Anatolia Eventagentur GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bettina Boock seit 20.3.2020 | Prokura |
Natalia Margert seit 20.3.2020 | Prokura |
Lucja Konczal seit 27.5.2010 | Prokura |
Hartmut Boock seit 8.10.2002 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
"K.C.B. UMA GmbH"FrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht 20201 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die K.C.B. UMA GmbH (nachfolgend KCB oder Gesellschaft) ist indirekt und direkt in der Produktion und im Großhandel tätig und konzipiert und vertreibt hier Kerzenprodukte aller Art. Die Herstellung erfolgt durch die Tochterunternehmen K.C.B. Interlight Sp. z o.o. in Gniewkowo, Polen, und K.C.B. CANDLE & SCENT GmbH in Zeithain (Sitz der Gesellschaft seit 2021 in. Frechen), Deutschland. KCB bietet ein breites Kerzenvollsortiment an. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Groß- und Einzelhandelsketten und Marktführer im europäischen Raum. Niedrigpreisprodukte werden von uns nur eingeschränkt angeboten, da diese relativ unprofitabel sind. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist eine Vertriebs- und Handelsgesellschaft ohne eigene Forschung und Entwicklung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage Anfang 2020 hat sich das COVID-19 Virus weltweit verbreitet. Die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2020 ist insbesondere durch die weltweite COVID-19 Pandemie geprägt. Die Weltwirtschaft erholte sich nach dem kräftigen Anstieg der Produktion im Sommer 2020 auch im Winterhalbjahr weiter, obwohl die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus stark zunahm und die Eindämmungsmaßnahmen in vielen Ländern erneut verschärft wurden. Industrieproduktion und Welthandel haben sich bereits fast vollständig erholt und scheinen von der zweiten Welle der Pandemie kaum beeinträchtigt zu werden. Die europäische Wirtschaft rutschte zwar erneut in die Rezession. Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion dürfte aber nicht dramatisch sein und von einer kräftigen Erholung im Sommerhalbjahr 2021 abgelöst werden, sofern die Fortschritte bei der Impfkampagne wie erwartet eine durchgreifende Lockerung der Restriktionen ab dem Frühjahr 2021 zulassen. Damit wird sich weltweit der Aufschwung im Verlauf dieses Jahres zunehmend auf bislang noch stark belastete Wirtschaftsbereiche wie den Tourismus und das Veranstaltungswesen sowie Regionen ausdehnen, deren Wirtschaft in besonderem Maß auf diese Aktivitäten ausgerichtet ist. 1 Die zweite Welle der Corona-Pandemie hat die Erholung in Deutschland unterbrochen. Für das erste Quartal 2021 zeichnet sich sogar ein recht deutlicher Rückgang der Wirtschaftsleistung ab. Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne dürfte die wirtschaftliche Belastung durch die Pandemie nachlassen und die Erholung sich in hohem Tempo fortsetzen. Anders als im Jahr 2019 konzentrieren sich die wirtschaftlichen Einbußen derzeit deutlich stärker auf die konsumnahen Dienstleistungsbranchen und den Handel. Auch wenn die privaten Konsumausgaben dadurch wohl vorübergehend noch stärker in Mitleidenschaft gezogen werden als zu Beginn der Pandemie, fallen die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen ungleich geringer aus. Maßgeblich ist, dass sich das Exportgeschäft weiter erholt. Da es zudem für viele Unternehmen aufgrund der Verfügbarkeit wirksamer Impfstoffe die Aussicht auf nachhaltige Entspannung gibt, wird es wohl zu keinen größeren Rückgängen bei den Investitionen kommen. Insgesamt dürfte sich das Bruttoinlandsprodukt nach dem Rückgang von 4,9% im Jahr 2020 mit Zuwachsraten von 3,7% im laufenden und 4,8 % im kommenden Jahr kräftig anziehen. Die Erholung am Arbeitsmarkt wird etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Im Durchschnitt des laufenden Jahres wird die Erwerbstätigkeit voraussichtlich noch nicht höher ausfallen als im Jahr 2020, erst im Verlauf des Jahres 2022 wird sie wieder spürbar anziehen. Die Inflation dürfte im laufenden Jahr deutlich über 2,0% anziehen. 2 2.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen haben sich im Geschäftsjahr 2020 nicht wesentlich im Vergleich zum Vorjahr verändert. Das schwache Jahr 2018 macht den Kerzenherstellern auch 2020 noch zu schaffen. Paraffin ist nach wie vor der am meisten verwendete Rohstoff für die Kerzenherstellung. In den letzten Jahren sind aber große Teile der Produktionskapazitäten in Europa weggefallen und die Kerzenhersteller sind mittlerweile zwingend auf Importe angewiesen. Die Folgen sind oft starke Preissprünge und eine ungewisse Versorgungslage, die auch vom Wechselkurs und von Transportkapazitäten abhängen. Kerzenhersteller benötigen aber ein möglichst stabiles Preisniveau für ihre Rohstoffe. Im laufenden Jahr war die Versorgung mit Paraffin unproblematisch, aber das kann sich jederzeit wieder ändern. Alternativen Rohstoffen, wie Fetten und Stearin, kommt daher eine wichtige Rolle zu. Solche zertifiziert nachhaltigen Kerzenrohstoffe mit transparenter Herkunft werden immer stärker auch vom Verbraucher gefordert, was die Kerzenhersteller ausdrücklich begrüßen. Im Jahr 2020, war wie im Vorjahr, in vielen Ländern der Europäischen Union deutliche Kostensteigerungen zu verzeichnen. Insbesondere die Kosten für Löhne und Gehälter, Energie, Transport und Logistik und für die meisten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind teilweise stark gestiegen. In den letzten Jahren hat sich der Handel noch weiter konzentriert, was die Einkaufsmacht der Handelskonzerne noch stärker werden ließ. Das schlägt sich einerseits in einem extremen Preisdruck nieder, der noch durch die zunehmende Verlagerung des Kerzenhandels weg von Einzelhändlern hin zu traditionell sehr preisbewussten Discountern verstärkt wird. Zudem werden Aufträge immer später erteilt und die Reaktionszeit wird dadurch verkürzt. Die notwendige Flexibilität kann nur durch eine vorausschauende und langfristige Lagerhaltung erreicht werden, wodurch Kosten und Risiken aber immer mehr auf den Hersteller übergehen und viel Kapital gebunden wird. Parallel dazu steigen die von Kunden geforderten und individuell oft sehr unterschiedlichen Verpflichtungen und Dokumentationen stetig an, beispielsweise für das Lieferkettenmanagement oder für die soziale Verantwortung, um nur zwei Bereiche zu nennen. Finanziell honoriert wird dieser gestiegene Verwaltungsaufwand aber nicht. Die für Kerzen verfügbare Fläche im stationären Handel wird stetig kleiner und entsprechend weniger Auswahl finden Käufer im einzelnen Markt vor. Für den größten Umsatz sorgen nach wie vor Klassiker, wie z.B. weiße Teelichter, gefüllte Gläser und Stumpenkerzen. 3 2.2 Geschäftsverlauf Wir können im Jahr 2020 auf ein insgesamt, trotz der durch die auf die C0VID-19-Pandemie zurückzuführenden Beeinträchtigungen und Unsicherheiten, zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. Durch die Optimierung des Sortiments und die Vertriebsaktivitäten konnte das operative Ergebnis weiter gesteigert werden und damit die Prognosen übertreffen. 2.3 VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung 2.3.1 Ertragslage Unsere Ertragslage ist durch eine Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Die Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,4% gestiegen. Durch weitere Umstrukturierung der Sortimentsstruktur (Aussonderung unprofitabler Artikel) stieg der Materialaufwand leicht unterproportional um 7,1%. Das Rohergebnis beträgt 5.528,2 T€ und liegt damit ebenfalls mit 10,4% (+5.006,1 T€) über dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand veränderte sich mit einer Erhöhung von 130,3 T€ (13,9%) gegenüber dem Vorjahr und ist auf höhere Lohnzahlungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 949,8 T€ (41,4%) ist maßgeblich auf gestiegene Frachtkosten und Vertriebsprovisionen zurückzuführen, die auf der Anpassung des Produktmixes beruhen sowie höhere Kosten für Miete, Energie, Fremdleistungen und EDV.
3 In Anlehnung an:
https://www.eca-candles.com/de/2018/09/30/industry-report-in-autumn-winter-2019/
Unter Berücksichtigung der im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags übernommenen Gewinne i.H.v. 204,5 T€ sowie der Ausschüttungen einer Beteiligungsgesellfschaft i.H.v. 361,1 T€ konnte ein Jahresüberschuss von 1.241,9 T€ (Vj: 1.327,8 T€) erwirtschaftet werden. 2.3.2 Finanzlage Kapitalstruktur Die Bilanzsumme der KCB erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 14.334,9 T€ auf 21.208,2 T€. Dabei beruht die Erhöhung der liquiden Mittel (+ 5.150,2T€) im Wesentlichen auf einer Aufnahme von Kontokrediten (Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen). Nach Verrechnung des Jahresüberschusses mit der im Geschäftsjahr vorgenommenen Gewinnausschüttung verringerte sich auf der Passivseite das Eigenkapital um 378,9 T€ auf 13.036,6 T€ (+3,0%). Die Eigenkapitalquote von 61,5% (Vj.: 88,3%) verringerte sich, was auf eine im Geschäftsjahr 2020 um 47,9% gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen ist. Wesentlichen Anteil an der guten Eigenkapitalausstattung hat die historische Thesaurierungspolitik der Gesellschafter, aufgrund derer die erwirtschafteten Ergebnisse in der Vergangenheit überwiegend im Unternehmen belassen wurden. Langfristige Anlagen sind vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten bei weitem. Das Fremdkapital enthält ausschließlich kurzfristige Verbindlichkeiten. Investitionen Im Geschäftsjahr 2020 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Liquidität Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4 beträgt 2020 -601,4T€, der Cashflow aus Investitionstätigkeit -28,7 T€ sowie der aus der Finanzierungstätigkeit 5.780,3T€, wobei letzterer nahezu ausschließlich auf die Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten von verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist insbesondere aufgrund der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und höheren sonstigen betrieblichen (liquiditätswirksamen) Aufwendungen gesunken. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 14.334,9 T€ um 6.873,3 T€ auf 21.208,2 T€ erhöht. Während sich die langfristigen Vermögensgegenstände um 88,8 T€ auf 1.057,9 T€ reduziert haben, hat sich das Umlaufvermögen um 6.962,1 T€ auf 20.148,8 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Gleichzeitig haben sich die Verbindlichkeiten um 6.741,0 T€ auf 7.478,9 T€ erhöht, während sich die Rückstellungen von 939,2 T€ auf 692,7 T€ reduziert haben. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Umsatz pro Mitarbeiter, das Working Capital (Nettoumlaufvermögen) und den laufenden Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den laufenden Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 2.128,5 T€. Die Umsatzrendite hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert (3,3%; Vj.: 3,7%). Das Working Capital in Höhe von 11.977,2 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert (Vj.: 11.509,7 T€). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt - 601,4 T€. Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren, ist bis auf die Entwicklung des operativen Cashflows, im Lichte der Herausforderungen im Geschäftsjahr 2020, z.B. COVID-19 Pandemie, zufriedenstellend. 2.5 Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann aufgrund der Ertragsentwicklung, auch im Lichte der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Unsicherheiten zu Beginn des Jahres 2020, insgesamt als gut bezeichnet werden. 3 Prognosebericht Während die Dienstleistungsbereiche nach wie vor durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie eingeschränkt sind, zeigt sich die Industriekonjunktur bis zuletzt robust. Zwar ist der industrielle Ausstoß im Januar 2021 um 0,5% gegenüber dem Vormonat gesunken. Allerdings stellt sich dieser Rückgang vor dem Hintergrund eines sehr kräftigen Anstiegs im Dezember 2020 eher als Verschnaufpause dar. Die wirtschaftliche Aktivität in den Dienstleistungsbereichen ist derweil von den Lockdown-Maßnahmen geprägt. Die weitere Entwicklung der Wirtschaft hängt maßgeblich davon ab, wie nachhaltig das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann und wie schnell damit weitere Lockerungen möglich werden. Allerdings steht fest, dass ohne eine anhaltende Eindämmung der Corona-Pandemie auch keine "normale" wirtschaftliche Aktivität möglich sein wird. Die Weltkonjunktur erholt sich weiter, steht allerdings immer noch im Schatten der Pandemie. 5 Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie werden daher auch unser Geschäft weiter beeinflussen. Der anhaltende Zustand der Pandemie schafft Risiken für die Geschäftsabwicklung sowohl im strategischen als auch im operativen Bereich. Die spezifischen Auswirkungen auf unsere Leistungsindikatoren sind aktuell schwierig vorherzusagen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens dennoch als positiv. Wenngleich sich die Kerzenbranche einmal mehr schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenübersieht, bietet diese Situation auch Geschäftspotential, wie z.B. die Gewährleistung kurzfristiger Lieferbereitschaft bei eigenen Kunden oder auch Mitbewerbern. Um hier Risiken von Lieferengpässe zu vermeiden, greifen wir auf der Beschaffungsseite überwiegend auf unsere Tochtergesellschaften zurück. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise und laufende Kundenbetreuung durch unseren Vertrieb forcieren. In Anbetracht des bisherigen Verlaufs des Jahres 2021 und insbesondere aufgrund der aktuellen Auftragslage erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Jahr 2020 reduziertes Umsatzniveau. Vieles hängt jedoch traditionell von den Abverkäufen in den letzten Monaten des Jahres ab. Als Risiko sehen wir, wie im Vorjahr, die starken Schwankungen der Rohstoffpreise, die nur teilweise und verzögert an unsere Kunden weitergegeben werden können. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Kosten des Wareneinsatzes proportional zur Umsatzentwicklung ebenfalls vermindern werden. Hinsichtlich der übrigen Kostenbereiche lässt die Entwicklung der ersten Monate des neuen Jahres erwarten, dass sich im Vorjahresvergleich keine wesentlichen Änderungen ergeben, weshalb wir insgesamt davon ausgehen, dass auch das Jahresergebnis des kommenden Geschäftsjahres niedriger ausfallen wird als das des Vorjahres. Wir rechnen, unter Berücksichtigung der Prognoseunsicherheiten, für das Geschäftsjahr 2021, mit einem im Vergleich zum Berichtsjahr, niedrigeren Jahresüberschuss. Konsequenterweise erwarten wir die Steuerungs-Kennzahlen Umsatzrendite, Umsatz pro Mitarbeiter, Working Capital und den laufenden Cash Flow im Geschäftsjahr 2020 ebenfalls auf einem gegenüber dem Vorjahr reduzierten Niveau. 4 Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Das Unternehmen ist unter anderem zunehmend von der Instabilität der Lieferkette von Basisrohstoffen und anderen Materialien betroffen (mangelnde Verfügbarkeit, Verzögerungen oder Unterbrechungen bei der Lieferung), die zur Aufrechterhaltung der Produktionskontinuität erforderlich sind. Es besteht auch das Risiko, dass die Bezugspreise von anderen Rohstoffen im Geschäftsjahr 2021 steigen, was sich auf die Rentabilität des Unternehmens auswirken würde. Aufgrund von fehlenden Transportkapazitäten oder schwankender Verfügbarkeit von Rohstoffen, kann auch eine nicht optimierte Lagerhaltung notwendig werden (Lagerung von Reserven), was zu einer Verschlechterung der Lagerumschlagshäufigkeit und dem Cashflow aus laufenden Geschäftstätigkeit sowie den weiteren finanziellen Leistungsindikatoren führen könnte. Weitere operative Risiken können aus der fehlenden Verfügbarkeit von Fachkräften entstehen. Sollte es weitere Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben und Geschäftsschließungen (auch als Lockdown bezeichnet) infolge der COVID-19 Pandemie geben und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Weitere Risiken können sich aufgrund von Beschränkungen im Logistikmarkt, z.B. steigende Frachtraten, fehlende Verfügbarkeit von Transportkapazitäten oder durch Grenzschließungen bzw. die Lieferketten ergeben. Ein weiteres Risiko stellt im Wesentlichen die künftige Entwicklung des Hauptrohstoffes Paraffin dar, der überwiegend zur Kerzenherstellung eingesetzt wird. Der Paraffinpreis ist von den Rohölpreisen abhängig und von starken Preisschwankungen gekennzeichnet. Daraus können für uns signifikante Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, die dann die finanziellen Leistungsindikatoren negativ beeinflussen können. Spezieller Risikobericht Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft verfügt bisher über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind in der Vergangenheit die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Im wöchentlichen Rhythmus werden die offenen Kundenforderungen ausgewertet und überfällige Forderungen beigetrieben. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. 5 Chancenbericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie wirken auch die Chancen unseres Geschäfts. Daher ist eine Vorhersage der Entwicklung der Chancen im Hinblick auf die finanziellen Leistungsindikatoren nur eingeschränkt möglich. Auf der Beschaffungsseite greifen wir überwiegend auf unsere Tochtergesellschaften zurück, was uns ermöglicht, just in time auch auf kurzfristige Nachfrageänderungen zu reagieren und so Überkapazitäten oder Lieferengpässe zu vermeiden. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir gehen aber davon aus, auf diese Weise unsere Marktanteile durch unsere Kosten- und Wettbewerbsvorteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Frechen, den 19. Mai 2021 K.C.B. UMA GmbH Hartmut Boock, Geschäftsführer BILANZ zum 31. Dezember 2020AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom1. Januar bis 31. Dezember 2020
ANHANG für das Geschäftsjahr 2020der K.C.B. UMA GmbH, FrechenI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die K.C.B. UMA GmbH hat ihren Sitz in Frechen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 42022 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1.1 Vorbemerkung Die Gesellschaft weist zum Stichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1,266 ff HGB). Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Aufstellungserleichterung des § 276 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (linear über eine Nutzungsdauer von 3 - 10 Jahren). Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst. Altbestände der geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr zu einer Position zusammengefasst und über fünf Jahre abgeschrieben (Poolabschreibung). Im Rahmen des Finanzanlagevermögens erfolgte der Ansatz der Anteile an verbundenen Unternehmen im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den jeweiligen Anschaffungskosten. Bei vorliegender (dauernder) Wertminderung erfolgte ein Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Der Warenbestand wurde mit den jeweiligen durchschnittlichen Einkaufspreisen bewertet. Soweit erforderlich, wurde mangelnder Gängigkeit einzelner Artikel durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos. Dubiose Forderungen werden einzelwertberichtigt, uneinbringliche ausgebucht. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 und 2 HGB). Die Verbindlichkeiten entsprechen ihren Erfüllungsbeträgen. Soweit Forderungen oder Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet (§ 256a HGB). Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, ist zu beachten, dass ein ertragsteuerliches Organschaftsverhältnis mit der K.C.B. Candle & Scent GmbH, Frechen, als Organgesellschaft besteht. 2. Bilanzerläuterungen 2.1 Anlagevermögen Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). 2.2 Eigenkapital Der vorliegende Abschluss wurde in EURO aufgestellt. Die Umstellung des gezeichneten Kapitals erfolgte bislang jedoch noch nicht. Es betrug zum 31. Dezember 2020 unverändert DM 750.000,00. 2.3 Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie alle am Stichtag erkennbaren Risiken und Unwägbarkeiten abdecken. 2.4 Verbindlichkeiten Wie bereits im Vorjahr sind die ausgewiesenen Verbindlichkeiten ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. € 7.163.915,66 (Vj.: € 508.624,33) beinhalten i.H.v. € 5.400.000 Kontokorrent Verbindlichkeiten und i.H.v. € 1.683.915,66 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Enthalten sind ferner Steuerverbindlichkeiten i.H.v. € 7.733,35 (Vj. € 22.200,30) sowie solche im Rahmen der sozialen Sicherheit von € 0,00 (Vj. € 811,09). Es bestehen Eigentumsvorbehalte in branchenüblichem Maße. 2.5 Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat für ein Darlehen ihrer Gesellschafterin bei einem deutschen Kreditinstitut die Mithaftung übernommen. Der Kredit wurde am 30. Juni 2020 vorfällig getilgt. 2.6 sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Mietzahlungsverpflichtung besteht gegenüber der Gesellschafterin. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält periodenfremde Erträge von € 76.102,62 (Vj.: € 8.676,21). 3.2 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von € 11.516,12 (Vj.€ 10.005,33). 4. Sonstige Angaben 4.1 Personal Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
4.2 Anteilsbesitz: Der Anteilsbesitz der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2020 wie folgt dar:
* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
4.3 Geschäftsführer der Gesellschaft ist: Herr Hartmut Boock, Frechen, Geschäftsführer Herr Boock ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB zu den Gesamtbezügen unterblieb entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. 4.4 Angabe gemäß § 285 Nr. 14 und 14a HGB Die Gesellschaft ist als verbundenes Unternehmen in einen Konzernabschluss einzubeziehen. Dabei ist das Mutterunternehmen des größten Konzernkreis die MEGA Invest & Property Ltd, in Birmingham. Das Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreis ist die KU Kerzenunion GmbH, Frechen. Ein Konzernabschluss wurde bislang nicht offengelegt. 4.5 Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB Von den Erleichterungen des § 288 Abs, 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. 4.6 Angabe gemäß § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, einen Teilbetrag des Bilanzgewinns i.H.v. T€ 869 zum 31. Dezember 2020 auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. 4.7 Angabe gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber der Gesellschafterin, der KU Kerzenunion GmbH, bestanden zum Bilanzstichtag unverändert gegenüber dem Vorjahr Forderungen von € 40.000,00 sowie Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.683.915,66 (Vj.: € 175.085,09).
Frechen, den 19. Mai 2021 gez. Hartmut Boock, Geschäftsführer Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens
B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 5. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die K.C.B. UMA GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der K.C.B. UMA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K.C.B. UMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Köln, den 21. Mai 2021 KHS
gez. Andreas Kempis, Wirtschaftsprüfer gez. Johannes M. Kleinlosen, Wirtschaftsprüfer |
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