Wellmann
Anlagentechnik GmbH
Halle
(Westf.)
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
der
Wellmann Anlagentechnik GmbH
33790 Halle (Westfalen)
I.
Grundlagen der Gesellschaft
Geschäftsmodell der Gesellschaft
Die Wellmann Anlagentechnik GmbH ist im Bereich der
Entwicklung von verfahrens- und prozesstechnischen
Lösungen für flüssige Produkte tätig.
Wir sind dabei in nachfolgenden Branchen vertreten:
- Lebens- und Nahrungsmittelindustrie
sowie die Getränkeindustrie (Molkereien und
Brauereien)
- Süßwarenindustrie
- Pharmaanlagenbau
- Chemische Industrie (Farben, Lacke,
Harze)
Zur Abrundung des hygienischen Anlagenbaus
gehört der hygienische Bühnenbau.
Ziele und Strategien
Mit bundesweit sieben Büros agiert die Wellmann
Anlagentechnik GmbH als Full-Service-Anbieter vom
Engineering, über Automation und Anlagenbau / Montage
inkl. nachgelagerter Serviceleistungen sehr kundennah. So
bieten wir die gesamte Wertschöpfungskette aus einer
Hand an und vermeiden zusätzliche Schnittstellen
zwischen verschiedenen Gewerken und arbeiten für
unsere Kunden mit Kosten- und Effizienzvorteilen.
International treten wir mit dem weltweit
verständlichen Markennamen "Wellmann Engineering" auf.
Seit Ende 2022 ist die Wellmann Anlagentechnik GmbH
Teil der SCHULZ Systemtechnik Unternehmensgruppe mit
Hauptsitz im niedersächsischen Visbek. Durch die
Bindung an einen leistungsstarken Partner aus dem
Automatisierungsbereich schafft die Wellmann Anlagentechnik
beste Voraussetzungen für einen noch stärkeren
Marktauftritt im Anlagenbau.
Grundlagen der internen Steuerung und
Steuerungskennzahlen
Basierend auf ERP- und dem Finanzbuchhaltungs-System
werden regelmäßig Auswertungen erstellt.
Unterstützend sind SQL-Abfragen implementiert, mit
denen die Führungskräfte der Gesellschaft das
Unternehmen steuern. So werden frühzeitig
Entwicklungen erkannt und ins tägliche Handeln
eingebunden.
II.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Wirtschaftliches Umfeld
Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und in
Europa war im Jahre 2023 im Wesentlichen geprägt durch
die Folgen der militärischen Auseinandersetzung in der
Ukraine. Es kam zu starken Preisanstiegen bei
Energieträgern und auch zum Teil zu weiteren
Lieferengpässen. Als Folge stieg die Inflationsrate
deutlich an, nahm aber zum Jahresende 2023 wieder leicht ab
(Jahresdurchschnitt in Deutschland bei 5,9%).
Die EZB versucht seitdem mit mehreren Erhöhungen
des Leitzinses auf 4,5% (seit September 2023) die
Inflationsrate zu drücken. Es waren die ersten
Zinserhöhungen seit mehreren Jahren und der
höchste Stand seit Anfang der 2000er. Insgesamt
ergeben sich dadurch höhere Finanzierungskosten
für die Unternehmen und Unsicherheit bei der
finanziellen Betrachtung von Langfristinvestitionen. Im
Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft, gemessen am
Bruttoinlandsprodukt, um 0,2% geschrumpft.
Absatz- und Umsatzentwicklung
Die Absatz- und Umsatzentwicklung der Gesellschaft
ist im Jahr 2023 stabil geblieben und die Gesamtleistung
liegt auf Vorjahresniveau. Die Wellmann Anlagentechnik
konnte in den Geschäftsbereichen Engineering,
Automation und Service / Montage während 2023 eine
hohe Auslastung verzeichnen.
Beschaffungsmarkt
Im Beschaffungsmarkt setzen sich gerade zu Beginn des
Jahres 2023 die Preissteigerungen weiter fort. Aufgrund der
sich stabilisierenden Energiemärkte kam es aber Ende
2023 zu deutlich weniger Preiserhöhungen. Einhergehend
haben sich die Lieferzeiten stark normalisiert und
Herausforderungen in der Lieferkette wurden fast
vollständig beseitigt. Lieferengpässe wurde durch
einen erhöhten Warenbestand / Vorbestellungen sowie
einer engen Partnerschaft mit Lieferanten begegnet.
Sämtliche von uns eingesetzten Materialien wurden
über entsprechende Lieferanten bezogen. Zudem werden
Montageleistungen an Nachunternehmer vergeben.
Investitionen
Die Gesamtinvestitionen im Berichtsjahr 2023 in das
Anlagevermögen betrugen 283 TEuro und entfallen im
Wesentlichen auf den Fuhrpark sowie Ersatzinvestitionen
für die IT-Infrastruktur.
Personalbereich
Die Gesellschaft beschäftigte im
Jahresdurchschnitt 138 Mitarbeitende (Vorjahr 139).
Zusätzlich befanden sich im Jahresdurchschnitt 10
Personen in Ausbildung.
Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben
Die Gesellschaft ist zu wesentlichen Teilen durch
Eigenkapital finanziert. Die Gesellschaft war jederzeit in
der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen unter Skontoabzug zu
erfüllen. Größere Finanzierungsvorhaben
sind im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant.
Bankverbindlichkeiten wurden wie in den Vorjahren nicht
aufgenommen.
Vermögenslage
Die Veränderung der Vermögens- und
Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die
folgende Übersicht:
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
Aktiva:
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
Anlagevermögen
|
733
|
6,9
|
834
|
8,2
|
Umlaufvermögen
|
9.858
|
92,3
|
9.315
|
91,3
|
Rechungsabgrenzungsposten
|
82
|
0,8
|
63
|
0,6
|
Aktiva
|
10.672
|
99,9
|
10.211
|
100,1
|
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
Passiva:
|
TEuro
|
%
|
TEuro
|
%
|
Eigenkapital
|
3.848
|
36,1
|
2.288
|
22,4
|
Rückstellungen
|
1.989
|
18,6
|
1.808
|
17,7
|
Fremdkapital
|
4.835
|
45,3
|
6.116
|
59,9
|
Passiva
|
10.672
|
100,0
|
10.211
|
100,0
|
* = Differenzen sind rundungsbedingt
|
|
|
|
|
Die Eigenkapitalquote beträgt 36,1 %.
Branchenbezogen ist die Eigenkapitalquote als
überdurchschnittlich zu bezeichnen.
Finanzlage
Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
|
2023
|
2022
|
|
TEuro
|
TEuro
|
Mittelzufluss aus
laufender Geschäftstätigkeit
|
1.210
|
2.754
|
Mittelabfluss aus der
Investitionstätigkeit
|
-203
|
-390
|
Mittelabfluss aus der
Finanztätigkeit
|
-175
|
889
|
zahlungswirksame
Veränderung des Finanzmittelbestandes
|
832
|
3.253
|
Finanzmittelbestand am
Anfang der Periode
|
4.030
|
777
|
Finanzmittelbestand am
Ende der Periode
|
4.862
|
4.030
|
Der Finanzmittelbestand
umfasst jeweils die Barmittel sowie die Guthaben bei
Banken.
|
|
|
Ertragslage
Die folgende Aufstellung zeigt die finanziellen
Leistungsindikatoren im Vorjahresvergleich:
|
2023
|
|
2022
|
|
+/- Vorj.
|
|
TEuro
|
|
TEuro
|
|
TEuro
|
Rohertrag
|
13.023
|
|
11.243
|
|
1.780
|
Betriebsergebnis
|
1.723
|
|
349
|
|
1.374
|
Finanzergebnis
|
12
|
|
-75
|
|
87
|
Jahresüberschuss
|
1.560
|
|
274
|
|
1.286
|
Der Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr
gesteigert werden. Die Geschäftsleitung ist mit der
Entwicklung der Gesellschaft und dem Ergebnis sowie der
Gesamtlage des Unternehmens zufrieden.
III.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die Wellmann Anlagentechnik GmbH ist im Rahmen der
Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die mit
dem Projektgeschäft bzw. ausgeführten
Tätigkeiten untrennbar verbunden sind. Die
Überprüfung dieser Risiken und die Bewertung
daraus resultierenden Handlungsmöglichkeiten erfolgt
regelmäßig. Aus dieser Überprüfung
haben sich keine bestandsgefährdenden Risiken ergeben.
Die Nachfrage nach Investitionsgütern in
Deutschland und auch in Europa ist geprägt von sich
verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das
hohe Zinsniveau, hohe Energiepreise sowie
Bürokratiekosten belastet die Investitionsbereitschaft
von Unternehmen. Die Unsicherheit in der Wirtschaft
führt zudem zu einer "Abwartehaltung".
Bedingt durch die Erfahrungen der volatilen
Energiepreise steigt dagegen die Investitionsbereitschaft
in die Erzeugung bzw. die Verbrauchsreduzierung von
Energie. Unterstützend wirkt die auf allen
Unternehmens- und Wirtschaftsebenen diskutierte
Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Erwartung von weiterhin
hohen bzw. weiter steigenden Energiekosten.
Die politischen Bestrebungen einiger Länder
zunehmend Abschottungsmaßnahmen und
Zollerhöhungen umzusetzen können zu
Rückgängen im Exportgeschäft führen.
Hiervon können wir direkt im Exportbereich betroffen
sein, größere Risiken bestehen aber, wenn unsere
Kunden Nachfragerückgänge aus dem Ausland
erfahren.
Der globale Welthandel erfordert uneingeschränkt
freie Logistik- und Lieferantenketten. Kommt es zu
Einschränkungen, z.B. durch militärische
Auseinandersetzungen, Pandemien oder Zölle, werden
diese unterbrochen. Es ergeben sich Risiken, deren
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage nicht zu kalkulieren sind.
Wir erzielen wesentliche Teile unseres Umsatzes im
Anlagen-Neubau und hier sind Nachfrageschwächen
feststellbar. Sofern sich diese Entwicklung fortsetzt,
könnten Risiken für uns daraus erwachsen.
Gleichzeitig nimmt der Trend einer klimaneutralen und
energieeffizienten Fertigung und Herstellung von Produkten
zu, und damit das Erfordernis zur Installation von
technischer Ausstattung. Hier sehen wir Chancen in den sich
ändernden Produktionsprozessen, da diese zunehmend
automatisiert werden.
Positiv beurteilen wir die Diversifikation unseres
Kundenstammes. Wir bedienen Kunden unterschiedlichster
Branchen, was eine gewisse Risikostreuung bedeutet. Ziel
ist es, den bestehenden Kundenstamm weiterhin mit
qualitativ hochwertigen Produkten und Leistungen zu
versorgen und dauerhaft an das Unternehmen zu binden.
Insgesamt überwiegen, bedingt durch unsere
Branchendiversifikation ausgerichtete Aufstellung sowie dem
Marktwachstum in der Automatisierungsbranche, die Chancen,
so dass wir eine positive Unternehmensentwicklung erwarten.
Unsere Innovationskraft und die solide Kapitalstruktur
werden uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die
Möglichkeit geben, uns weiterzuentwickeln und positiv
in die Zukunft zu blicken.
Für das Jahr 2024 erwarten wir eine
gleichbleibend hohe Gesamtleistung und ein stabiles
Ertragsniveau.
Halle (Westfalen), den 5. August 2024 Wellmann
Anlagentechnik GmbH 33790 Halle (Westfalen)
Gerhard Wellmann
- Geschäftsführer -
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
732.682,77 |
833.722,75 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.182,00 |
4.044,00 |
| II.
Sachanlagen |
731.200,77 |
779.378,75 |
| III.
Finanzanlagen |
300,00 |
50.300,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
9.857.506,75 |
9.314.644,66 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
1.027.031,43 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
8.280.933,55 |
9.644.830,63 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.995.178,93 |
4.257.844,28 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
4.862.327,82 |
4.029.768,95 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
82.095,90 |
63.108,43 |
| Aktiva |
10.672.285,42 |
10.211.475,84 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.847.786,73 |
2.287.739,14 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
500.000,00 |
500.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
787.739,14 |
513.569,66 |
| IV.
Jahresüberschuss |
1.560.047,59 |
274.169,48 |
| B.
Rückstellungen |
1.989.120,14 |
1.807.931,92 |
| C.
Verbindlichkeiten |
4.835.378,55 |
6.115.804,78 |
| Passiva |
10.672.285,42 |
10.211.475,84 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
13.157.480,31 |
11.680.707,65 |
| 2.
Personalaufwand |
8.279.403,86 |
8.006.103,56 |
| a)
Löhne und Gehälter |
6.534.667,11 |
6.575.025,34 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.744.736,75 |
1.431.078,22 |
| davon
für Altersversorgung |
25.247,80 |
28.792,58 |
| 3.
Abschreibungen |
285.562,55 |
352.878,10 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
285.562,55 |
352.878,10 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.840.850,88 |
2.958.895,53 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
29.040,22 |
4,42 |
| 6.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
|
36.500,00 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
16.893,70 |
38.045,63 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
7.315,00 |
|
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
174.781,72 |
-3,12 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
1.589.027,82 |
288.292,37 |
| 10.
sonstige Steuern |
28.980,23 |
14.122,89 |
| 11.
Jahresüberschuss |
1.560.047,59 |
274.169,48 |
Anhang zum 31. Dezember 2023
der
Wellmann Anlagentechnik GmbH
33790 Halle (Westfalen)
A.
Angaben zur Bewertung und Bilanzierung
Die Wellmann Anlagentechnik GmbH, (AG Gütersloh,
HRB 5187) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 II HGB. Der vorliegende
Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242
ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften
des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist vor
Ergebnisverwendung aufgestellt worden.
1.
Aktiva
Das Sachanlagevermögen und die erworbenen
immateriellen Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit
abnutzbar abzüglich planmäßiger linearer
Abschreibungen bewertet.
Die Vornahme der planmäßigen
Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen
Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig
für den Monat der Anschaffung und die folgenden Monate
Abschreibungen angesetzt.
Im Berichtsjahr angeschaffte geringwertige
Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis
zu Euro 800,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben.
Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert
am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.
Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung
beachtet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige
Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert
ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden.
Darüber hinaus wurden Pauschalwertberichtigungen
für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem auf das
Folgejahr entfallenden Aufwandsanteil angesetzt.
2.
Passiva
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie
sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger
kaufmännischer Beurteilung in Höhe der
Erfüllungsbeträge angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen wurden durch ein
versicherungsmathematisches Gutachten gemäß
§ 253 HGB ermittelt und mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgte nach
dem "Projected Unit Credit"-Verfahren (Verfahren der
laufenden Einmalprämien). Bewertet werden die
zukünftigen abgezinsten Leistungen, soweit sie zum
Bilanzstichtag erdient sind. Weitere Berechnungsgrundlagen
waren die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck, ein
Rechnungszins von 1,82 %, ein Rententrend von 0 %, ein
Gehaltstrend von 0 % sowie eine
Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0 %.
Erfüllungsbetrag
der Pensionsverpflichtungen
|
Euro
|
395.499,00
|
beizulegender Wert der
Rückdeckungsansprüche
|
Euro
|
214.322,89
|
Pensionsrückstellung
|
Euro
|
181.176,11
|
Anschaffungskosten der
Rückdeckungsansprüche
|
Euro
|
214.322,89
|
Der in der Zuführung zur Rückstellung
enthaltene Zinsanteil beträgt Euro 7.315,00 (Vorjahr
Euro 6.803,00). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs.
6 HGB beträgt Euro 4.498,00.
Die Verbindlichkeiten werden mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
3.
Gewinn- und Verlustrechnung
Aufwendungen und Erträge wurden auf das
Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und
Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S.
von § 275 HGB aufgestellt.
B.
Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen
Posten
I. Posten der Bilanz
1.
Einzelposten des Anlagevermögens
|
Vortrag
|
|
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anschaffungskosten- und Herstellkosten
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
136.947,52
|
0,00
|
0,00
|
136.947,52
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
284.008,35
|
6.905,60
|
0,00
|
290.913,95
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
487.816,06
|
25.823,47
|
2.036,40
|
511.603,13
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.822.425,51
|
250.798,00
|
156.819,95
|
1.916.403,56
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
50.000,00
|
0,00
|
50.000,00
|
0,00
|
Genossenschaftsanteile
|
300,00
|
0,00
|
0,00
|
300,00
|
Anlagevermögen
|
2.781.497,44
|
283.527,07
|
208.856,35
|
2.856.168,16
|
Abschreibungen
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
132.903,52
|
2.862,00
|
0,00
|
135.765,52
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
142.328,60
|
19.720,58
|
0,00
|
162.049,18
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
336.967,06
|
38.598,47
|
933,40
|
374.632,13
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.335.575,51
|
224.381,50
|
108.918,45
|
1.451.038,56
|
Anlagevermögen
|
1.947.774,69
|
285.562,55
|
109.851,85
|
2.123.485,39
|
Buchwert
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
4.044,00
|
|
|
1.182,00
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
141.679,75
|
|
|
128.864,77
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
150.849,00
|
|
|
136.971,00
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
486.850,00
|
|
|
465.365,00
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
50.000,00
|
|
|
0,00
|
Genossenschaftsanteile
|
300,00
|
|
|
300,00
|
Anlagevermögen
|
833.722,75
|
|
|
732.682,77
|
2.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben sämtlich eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
3.
Verbindlichkeiten
|
|
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
|
|
|
bis zu einem Jahr
|
mehr als einem Jahr
|
gesamt
|
davon mehr als fünf Jahre
|
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
|
49.250,00
|
37.500,00
|
86.750,00
|
0,00
|
erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
|
2.980.749,88
|
0,00
|
2.980.749,88
|
0,00
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
|
1.209.115,35
|
0,00
|
1.209.115,35
|
0,00
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
|
558.763,32
|
0,00
|
558.763,32
|
0,00
|
|
|
4.797.878,55
|
37.500,00
|
4.835.378,55
|
0,00
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch Globalabtretung von Forderungen sowie
Sicherungsübereignungen von Kraftfahrzeugen besichert.
In den Verbindlichkeiten sind enthalten,
Verbindlichkeiten:
aus Steuern
|
Euro
|
487.774,41
|
Vorjahr:
|
Euro
|
483.540,08
|
im Rahmen der sozialen
Sicherheit
|
Euro
|
26.403,11
|
Vorjahr:
|
Euro
|
28.306,43
|
4.
Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen
insbesondere Prämien, Urlaubsansprüche (TEuro
367), Prozesskosten (TEuro 717) und Gewährleistungen
(TEuro 242).
II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
1.
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird mit
Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.
C.
Sonstige Pflichtangaben
1.
Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im
Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:
|
2023
|
|
2022
|
Angestellte
|
80
|
|
75
|
Gewerbliche Arbeitnehmer
|
49
|
|
50
|
Aushilfen
|
9
|
|
14
|
|
138
|
|
139
|
Auszubildende
|
10
|
|
11
|
2.
Finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr
Mietaufwendungen in Höhe von TEuro 315. In den
Folgejahren ist mit Aufwendungen in vergleichbarer
Höhe zu rechnen. Die Verträge erfüllen den
Zweck der Finanzierung.
3.
Organe der Gesellschaft
Als Geschäftsführer ist Herr Gerhard
Wellmann, Halle (Westf.), bestellt.
4.
Größenabhängige Erleichterungen
Die größenabhängigen Erleichterungen
gemäß § 288 HGB werden in Anspruch
genommen. Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wurde die
Angabe zu den Bezügen des Geschäftsführers
unterlassen.
Halle (Westfalen), den 5. August 2024
Wellmann Anlagentechnik GmbH 33790 Halle (Westfalen)
Gerhard Wellmann
- Geschäftsführer -
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Wellmann Anlagentechnik GmbH, Halle
(Westfalen)
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Wellmann
Anlagentechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Wellmann Anlagentechnik GmbH für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen. Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Vechta, den 5.
August 2024
Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Aloys Deeken
Wirtschaftsprüfer
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Hartmut Moormann
Wirtschaftsprüfer
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