Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
ALTRAD plettac Production GmbHLiquidiert
01983 Großräschen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Deitenberg seit 11.9.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ALTRAD INVESTMENT AUTHORITY – A.I.A | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALTRAD plettac Production GmbHGroßräschenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2019 bis zum 31.08.2020Bilanz zum 31. August 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020
Anhang für das Geschäftjahr 2019/2020A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.09.2019 bis 31.08.2020 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt, insbesondere die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 289 HGB) wurden beachtet. Weiterhin wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes berücksichtigt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist unter der Firma ALTRAD plettac Production GmbH mit Sitz in Großräschen im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter der Nummer HRB 7042 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Hierbei erfolgt eine Orientierung an den amtlichen AfA-Tabellen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden mit einer Nutzungsdauer von 8 bis 33 Jahren, die technischen Anlagen und Maschinen mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 21 Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Nutzungsdauer von 1 bis 13 Jahren sowie die immateriellen Vermögensgegenstände mit einer Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit den Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB bewertet. Die Bewertung erfolgte nach Einstandspreisen bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Es waren keine Einzelrisiken erkennbar. Auf die Bildung von Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen wurde deshalb verzichtet. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Antizipative Forderungen bestehen nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.505,0 (Vj.: 7.566,7) resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Eigenkapital/ ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 688.345,48 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 2.024,6 aus Lieferungen und Leistungen (Vj.: TEUR 1.600,5). D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/ Außerbilanzielle Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 3.096. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2020 und 2030. Das Bestellobligo zum 31.08.2020 beträgt TEUR 2.509. 2. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Name und Sitz des Mutterunternehmens: ALTRAD Investment Authority, Florensac/Frankreich Beteiligungsquote 100 % Die ALTRAD Investment Authority erstellt als alleinige Muttergesellschaft einen Konzernabschluss. Dieser wird hinterlegt beim Tribunal de Commerce, 1 place Revolution, 34500 Béziers, Frankreich, unter der Registernummer R.C.S. Béziers 424010296 / 1999 B 386. 3. Geschäftsführung Seit 01.07.2009 wird die Gesellschaft vom Geschäftsführer Herrn Ulrich Lawory (Dipl.-Wirt.-Ing.) vertreten. Auf die Offenlegung der Gehälter der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Zusätzlich waren im Geschäftsjahr 2019/2020 durchschnittlich 5 Auszubildende beschäftigt. 5. Abschlussprüferhonorare Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019/2020 berechnete Gesamthonorar für die Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 20,0. E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Bezüglich der weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Brexits wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.
Großräschen, den 05.08.2021 ALTRAD plettac Production GmbH Ulrich Lawory, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019/2020
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020Die ALTRAD plettac Production GmbH Großräschen ist eine hundertprozentige Tochter der ALTRAD Investment Authority, mit Sitz in Florensac/Frankreich. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst die Beratung über rationelle Arbeitsmethoden im Baugewerbe sowie die Entwicklung und die Produktion von Gerüsten, dazugehörigen Systemen und passendem Zubehör. Auftraggeber ist ausschließlich die Vertriebsgesellschaft ALTRAD plettac assco GmbH in Plettenberg. Die Gerüstfertigung ist der Hauptumsatzträger des Unternehmens. Marktentwicklung/Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2019/20 sank der Umsatz der Gesellschaft infolge der COVID-19-Pandemie drastisch. Im Inland verblieb die Gerüstnachfrage im von der Pandemie noch nicht betroffenen Zeitraum September 19 bis Januar 20 annähernd auf Vorjahresniveau. Im Export blieben im gleichen Zeitraum aufgrund des Brexits die hohen Umsätze des Vorjahres mit Großbritannien weitgehend aus. Das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres war dann durch die Pandemielage bestimmt. Im Inland wurden zahlreiche Projekte unserer Kunden insbesondere im Industriegerüstbau kurzfristig ausgesetzt. Infolge harter Lockdowns in einzelnen Ländern wie unter anderem Frankreich, war der Marktzugang für unsere Produkte zeitweise nahezu unterbrochen. Der Absatz bei Modulgerüst brach infolge dessen deutlich ein. Beim Fassadengerüst, welches weitgehend im deutschsprachigen Raum vertrieben wird, kam es eingangs der COVID-Krise zunächst zu einer leichten Kaufzurückhaltung. Diese löste sich jedoch, unter anderem bedingt durch politische Stützungsmaßnahmen, weitgehend auf. Auf den Umsatzeinbruch bei Modulgerüsten wurde in der Fertigung durch die Einführung von Kurzarbeit ab April 2020 reagiert. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,7 Mio. € erwirtschaftet. Der Umsatz sank in 2019/2020 gegenüber dem Vorjahr um vierzig Prozent auf 30,9 Mio. €, der Rückgang ist vor allem auf die durch COVID-19 ausbleibende Nachfrage nach Modulgerüst zurückzuführen. In der Folge der Pandemie kam es ab dem Frühjahr 20 zu einer Verknappung der Nachfrage bei Stahl, Aluminium und Zink. Die Bezugspreise sanken dementsprechend und der relative Materialeinsatz sank. Der Personalaufwand sank im Geschäftsjahr 2019/20 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. € auf 5,3 Mio. €. Die direkten Löhne fielen ansatzweise proportional zum Umsatz. Im zweiten Halbjahr wurde aufgrund der Minderauslastung zeitweise Kurzarbeit getätigt. Auf den Einsatz von Zeitarbeitern wurde aus diesem Grund weitgehend verzichtet. Die planmäßigen Abschreibungen blieben mit 724 T€ auf dem Niveau des Vorjahres. Im Geschäftsjahr wurde mit einem umfangreichen Investitionsprogramm begonnen, das sich jedoch noch bis Anfang 2021 hinziehen wird. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 2,5 Mio. € und sanken mithin um 0,9 Mio. €. Im Wesentlichen ist dies auf den umsatzbedingten Rückgang beim Zeitpersonal zurückzuführen. Das Unternehmen finanziert sich über seine Schwestergesellschaft, ALTRAD plettac assco GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 0,4 Mio. € auf 2,0 Mio. €. Der Anstieg entfiel im Wesentlichen auf die Schwestergesellschaft ALTRAD Beheer. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Geschäftsjahr 2019/20 aufgrund der gesunkenen Auslastung von 8,5 Mio. € auf 6,7 Mio. €. Im Geschäftsjahr 19/20 wurden wie bereits im Vorjahr in erheblichem Maße Investitionen in Anlagen getätigt. Die Inbetriebnahme dieser Anlagen ist jedoch erst für 2021 vorgesehen. Die geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau erhöhten sich aus diesem Grunde von 2,4 Mio. € auf 6,0 Mio. €. Produktion Auch im Geschäftsjahr 2019/2020 wurden in größerem Umfang Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen. Es mussten keinerlei Großreparaturen vorgenommen werden. Alle zur Produktion notwendigen Zulassungen und Zertifikate für die Gerüstproduktion sowie deren Verkauf sind vorhanden. Beschaffung ALTRAD plettac Production verarbeitet primär Stahlrohre und -profile. Der Stahlpreis ist eine wesentliche Einflussgröße bei den Beschaffungspreisen. Dieser sank aufgrund der Pandemielage zeitweise um bis zu zehn Prozent. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft verfügt über keine eigene Entwicklungsabteilung, diese wird durch die Schwestergesellschaft ALTRAD plettac assco in Plettenberg wahrgenommen. Personal Die Zahl der eigenen Mitarbeiter sank im Geschäftsjahr auf 146 Personen. Leihkräfte wurden nahezu vollständig abgebaut. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft verfügt über einen umfangreichen Versicherungsschutz gegen alle üblichen, versicherbaren Risiken. Es wurden auf der Einkaufsseite keine Langfristabkommen mit Dritten abgeschlossen, aus denen sich für die Zukunft Risiken ableiten ließen. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Produktion von Gerüsten für die Schwestergesellschaft ALTRAD plettac assco. Im Geschäftsjahr 19/20 wurden in erheblichen Maße Investitionen getätigt Ausblick ALTRAD plettac assco GmbH hängt auf der Erlösseite stark von der Baukonjunktur in Deutschland sowie den europäischen Schwerpunktmärkten ab. Im Geschäftsjahr 20/21 verzeichnen wir deutlich steigende Umsatzzahlen sowohl im Inland als auch im Export. Die Nachfrage nach Fassadengerüsten zeigt sich stabil auf hohem Niveau und jene nach Modulgerüst zieht ebenfalls wieder an. Projekte, die im Frühjahr 2020 verschoben wurden, realisieren sich in 2021. Auch die Exportmärkte verzeichnen gegenüber dem COVID-Jahr 2020 eine deutliche Wiederbelebung der Konjunktur. Seit der zweiten Jahreshälfte 2020 steigen die Vormaterialpreise deutlich an. Die Stahlerzeuger haben in der beginnenden Pandemiephase einen größeren Teil ihrer Kapazitäten heruntergefahren und auch nach Wiederanziehen des Bedarfes im zweiten Halbjahr die Ausbringung auf niedrigem Niveau gehalten. In der Folge kam es zu einer deutlichen Verknappung beim Stahl. Diese haben sich in 2021 gegenüber dem Vorjahr mittlerweile mehr als verdoppelt. Eine Trendumkehr ist hier aktuell noch nicht zu beobachten. Ab April 2021 wurde deswegen der gruppeninterne Verrechnungspreis um 12 Prozent angehoben. Die allgemeine Verknappung beim Stahl führte insbesondere im Zeitraum April - Juni zeitweise zu Materialengpässen und die Ausbringung musste gedrosselt werden. Wir gehen jedoch insgesamt davon aus, sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis im Geschäftsjahr deutlich zu steigern. Insgesamt wird mit einem Jahresergebnis auf dem Niveau von 2018/2019 gerechnet.
Großräschen, den 05.08.2021 ALTRAD plettac Production GmbH Ulrich Lawory, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALTRAD plettac Production GmbH, Großräschen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALTRAD plettac Production GmbH, Großräschen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTRAD plettac Production GmbH, Großräschen, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 05. August 2021 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Jens Gerlach, Wirtschaftsprüfer Frank Smyreck, Wirtschaftsprüfer |
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