Mondi Inncoat GmbH
Angererstraße 25, 83064 Raubling, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedikt Maier seit 8.7.2025 | Prokura |
Bartholomeus Maria Eduard Winthagen seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Martin Thuy seit 28.4.2022 | Prokura |
Alexander Dr. Falkum seit 28.4.2022 | Geschäftsführer |
Jürgen Staber seit 2.6.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Mondi Holding Deutschland GmbHEigenbeteiligung | 49.41% |
Mondi Corrugated Poland B.V. | 31.57% |
Mondi Investments Limited | 10.01% |
Mondi Investments Limited | 9.01% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Mondi Bremen GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mondi Inncoat GmbHRaublingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012I. Geschäftstätigkeit, Geschäftsergebnis und Lage des UnternehmensÜberblick über die Geschäftstätigkeit Die Mondi Inncoat GmbH ist Teil des Release Liner Segments der Mondi-Gruppe und repräsentiert eines von neun Werken, die sich auf Silikonbeschichtungen spezialisiert haben. Mondi Inncoat gehört zu den wenigen Unternehmen weltweit, die mehrere Beschichtungsvorgänge in einem Arbeitsgang produzieren können und sichert sich so einen Wettbewerbsvorsprung. Die Gesellschaft besteht seit 1964 und produziert am Standort Raubling beschichtete Trennpapiere und Trennfolien vorwiegend für die Märkte Graphic Arts, Label, Medizin/Hygiene und den Bausektor. Hauptabsatzregionen sind das Inland, USA, Übriges Europa und Asien. Gesamtwirtschaftliche Situation Mit einem realen Wachstum von 2,6 % hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2012 weiter verlangsamt. Der wichtigste Grund hierfür war die Krise im Euro-Raum, die mit einer spürbaren Verunsicherung von Verbrauchern und Investoren einherging. Zudem waren die Regierungen in vielen Industrieländern angesichts der hohen Verschuldung der öffentlichen Haushalte zu einem rigiden Konsolidierungskurs gezwungen. Belastend wirkte darüber hinaus, dass der Ölpreis trotz der konjunkturellen Abschwächung auf hohem Niveau verharrte. Regional betrachtet ist der stärkste Wachstumsrückgang aus oben genannten Gründen in Europa zu verzeichnen, das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Euro-Raum lag bei -0,2 %. In den beiden anderen Hauptabsatzregionen der Mondi Inncoat GmbH, Amerika und Asien, betrug das Wachstum 2,3 % bzw. 4,7 %. 1 Geschäftsergebnis, Ertragslage Im Geschäftsjahr 2012 gingen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um rund 2 % zurück. Dieser Rückgang war primär bedingt durch niedrigere Absatzvolumina in den Märkten für Faserverbundstoffe sowie medizinische Anwendungen. Der Exportanteil erreichte im Geschäftsjahr 2012 eine Quote von 76 %. Hauptexportmärkte der Mondi Inncoat GmbH waren wie bereits im Vorjahr die USA und Asien. Das größte prozentuale Wachstum konnte mit 10 % im asiatischen Raum erzielt werden. Das Operative Ergebnis lag in 2012 bei EUR 4,0 Mio. Damit verschlechterte sich das Ergebnis gemessen am Vorjahr um EUR 1,4 Mio. oder -27 %. Negativ wirkte sich dabei der durch geplante Erweiterungsmaßnahmen bedingte Anstieg der Fixkosten in Höhe von EUR 1,1 Mio. aus. Dieser ist zu einem großen Teil auf gezielte Personalaufbaumaßnahmen und dem damit einhergehenden Anstieg der Personalaufwendungen zurückzuführen. Insbesondere aufgrund diverser, im Vorjahr berücksichtigter Einmalerlöse aus der Auflösung von Rückstellungen war zudem ein deutlicher Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 1,2 Mio. zu verzeichnen. Der sich aus den variablen Erlös- und Kostenbestandteilen bestimmende Deckungsbeitrag konnte im Geschäftsjahr um EUR 0,9 Mio. gesteigert werden. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die positiven Veränderungen im Produktmix sowie die für die Gesellschaft positiven USD- und JPY-Wechselkursveränderungen zurückzuführen. Die Gesamtleistung reduzierte sich um 2 % gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der allgemein steigenden Nachfrage auf den Rohstoffbeschaffungsmärkten war das Preisniveau bei allen wesentlichen Rohmaterialien wie Papier, Pappe, Silikon, Farben und Aluminium im Vergleich zum Vorjahr höher. Besonders bemerkbar machte sich der Anstieg bei den Rohstoffkosten für Folien und Polyäthylengranulat. Insgesamt konnte die Mondi Inncoat GmbH die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren durch positive Veränderungen im Produktmix, erhöhte Produktionseffizienzen, aber auch durch den leichten Rückgang der Absatzvolumina um insgesamt EUR 2,0 Mio. reduzieren. Auf der Kostenseite sind die Personalkosten um 9 % gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den planmäßig um sieben Mitarbeiter höheren durchschnittlichen Personalstand zurückzuführen. Die Abschreibungen sind verglichen zum Vorjahr trotz der Aktivierung einer neuen Extrusion-Beschichtungsanlage im Oktober 2012 leicht rückläufig. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt EUR 2,9 Mio. investiert. Diese Investitionen werden sich insbesondere im Laufe des Jahres 2013 in den Abschreibungen niederschlagen. Die Abschreibungsquote bei den Technischen Anlagen und Maschinen (zu historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten) beträgt zum 31. Dezember 2012 rund 84 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr um rund EUR 0,3 Mio. oberhalb Vorjahresniveau. Hintergrund hierfür sind im Wesentlichen gestiegene Transportkosten, Verkaufsprovisionen, Werbekosten, Kosten für Fremdleistungen und Instandhaltung, sowie erhöhte Aufwendungen für Personalrekrutierungsmaßnahmen. Das Finanzergebnis in Höhe von EUR 0,3 Mio. blieb im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Finanzlage und Vermögenslage Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Mondi Holding Deutschland GmbH blieb die Eigenkapitalquote trotz positiven Jahresergebnisses weitgehend unverändert. Die Eigenkapitalquote liegt aktuell bei 42,2 %. Aufgrund des durch die Ergebnisabführung für 2011 bedingten Rückgangs der Cash-Pooling-Forderungen sowie durch konsequente Verfolgung Working Capital reduzierender Maßnahmen konnte das Umlaufvermögen im Geschäftsjahr um EUR 1,8 Mio. reduziert werden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in 2012 auf EUR 5,0 Mio. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich über den Mondi Konzernverbund. Das Unternehmen bedient sich bei der kurzfristigen Refinanzierung dem variabel verzinslichen Cash-Pooling der Mondi-Gruppe, dessen Saldo zum 31.12. positiv ist und ein Guthaben von EUR 2,1 Mio. aufweist. Daneben besteht aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags im Kurzfristbereich eine Verbindlichkeit in Höhe von EUR 3,6 Mio. gegenüber der Mondi Holding Deutschland GmbH. Zudem wurde im Geschäftsjahr 2012 für Zwecke der langfristigen Finanzierung ein Darlehen in Höhe von EUR 1,5 Mio. aufgenommen. Als Kreditgeber fungiert dabei die Mondi Finance plc mit Sitz in London. Die Zinskonditionen bestimmen sich unter Berücksichtigung der Liquidität des Darlehensnehmers sowie dem jeweils monatsaktuellen EURIBOR Zinssatz. Die Darlehenslaufzeit beträgt fünf Jahre. Unsere US-Service Gesellschaft in Minneapolis hatte in 2012 ein Jahresergebnis von TUSD 38. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung liegen der Geschäftsleitung derzeit nicht vor. II. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Prognosebericht)Das Wachstum der Weltwirtschaft wird im Jahr 2013 voraussichtlich in etwa auf Vorjahresniveau bleiben. Wesentliche Einflussfaktoren werden nach wie vor die Wirtschaftskrise in Europa und die hohe Staatsverschuldung in einigen Industrieländern, vor allem in den USA darstellen. Es gibt allerdings erste Anzeichen dafür, dass die globale Wachstumsschwäche im Verlauf des Jahres langsam überwunden werden könnte. Voraussetzung dafür ist, dass sich insbesondere die Lage in Europa weiter stabilisiert. Die Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken dürfte stark expansiv bleiben und somit zur Stützung der Konjunktur beitragen. Das Wachstum des für uns relevanten Marktes für Release Liner Produkte dürfte im Jahr 2013 wohl primär von den Schwellenländern wie China, Brasilien, Indien und Russland getrieben sein. Die Mondi Inncoat GmbH unterliegt generell dem Risiko makroökonomischer Entwicklungen und Schwankungen. Mögliche Unwägbarkeiten für die Gesellschaft liegen insbesondere in der Volatilität der Wechselkurse und der Verfügbarkeit sowie dem Preisniveau von Rohstoffen. Für 2013 beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftslage vorsichtig optimistisch. Insbesondere durch die in den Vorjahren getätigten Investitionen in eine neue Extrusion-Beschichtungsanlage sowie den komfortablen Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende wird von einem Umsatzanstieg in 2013 ausgegangen. Aufgrund des sich voraussichtlich ändernden Produktmixes sowie weiterhin leicht steigender Fixkosten werden tendenziell leicht sinkende Margen erwartet. Mit angestrebten Effizienzsteigerungen, einer Ausweitung des Absatzvolumens, Kosteneinsparungen sowie bereichsspezifisch angepassten Vertriebsstrategien soll den in 2013 erwarteten Rohstoffpreissteigerungen begegnet werden. Die Geschäftsführung erwartet für 2013 ein leicht steigendes Unternehmensergebnis verglichen zum Vorjahr. Wesentliche Erweiterungsinvestitionen sind in 2013 nicht geplant. III. RisikoberichterstattungDarstellung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft liegen im Fremdwährungsbereich sowohl bei Umsatzerlösen als auch bei Forderungen. Die Gesellschaft ist sowohl bei JPY als auch bei USD einem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt. Eine Absicherung durch die Mondi-Gruppe erfolgt derzeit revolvierend für 1 Monat. Darüber hinaus werden i.d.R. am Monatsende bestehende Fremdwährungspositionen gegen Kasse in lokale Währung umgetauscht. Die leistungswirtschaftlichen Risiken haben sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht grundsätzlich verändert und sind durch einen umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt. Es besteht eine Kreditversicherung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos. Aufgrund der Integration von Mondi Inncoat in das Treasury System der Mondi-Gruppe werden keine Liquiditätsrisiken auf Werksebene erwartet. Zur Steuerung des allgemeinen Geschäftsrisikos setzt Mondi Inncoat auf ein Risikomanagement mit revolvierenden Planungen, laufender Kontrolle, AbweichungsAnalysen und einer umfangreichen regelmäßigen monatlichen Berichterstattung an Konzern- und Aufsichtsgremien. Dies wird ergänzt durch ein konsequentes Umsetzen der gewonnen Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen.
Raubling, 2. April 2013 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang zum Jahresabschluss 2012BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Der Jahresabschluss wird seit 2010 unter Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Vorschriften. Nach § 265 Abs. 7 HGB wurden einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. BILANZERLÄUTERUNGENAKTIVA (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Anschaffungskosten der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig über maximal 5 Jahre nach der linearen Methode abgeschrieben. (2) Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - ab-nutzbare Gegenstände vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen - angesetzt. Bis 2009 wurden auch steuerlich zulässige Abschreibungen vorgenommen. Die abnutzbaren Anlagegüter wurden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben. Beginnend mit Zugängen des Geschäftsjahres 2008 werden diese aufgrund geänderter Abschreibungsregeln jedoch linear abgeschrieben und die anteilige Abschreibung ab dem Monat der Anschaffung oder Herstellung verrechnet. Zugänge ab 2010 werden nach den Vorschriften des BilMoG entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes abgeschrieben. Steuerliche Sonderabschreibungen wurden bis zur Bilanzrechtsreform grundsätzlich voll genutzt. Die Wertansätze aufgrund von steuerlichen Vorschriften werden gem. Art. 67 Abs. 4 EGHGB beibehalten. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden in der Vergangenheit sofort abgeschrieben. Seit 2008 werden diese in einen Sammel-posten geführt und in 5 gleichbleibenden Raten abgeschrieben. Grundsätzlich beträgt die Nutzungsdauer bei Gebäuden - je nach Ausführung - 10 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 25 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre. (3) Finanzanlagen Diese werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen. (4) Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu fortgeschriebenen und teils zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag bewertet. Soweit erforderlich, erfolgen individuelle Absetzungen und Reichweitenabwertungen für Lagerrisiken. Die Herstellungskosten der Erzeugnisse umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen. Bei Bestandsrisiken wie aufgrund geminderter Verwendbarkeit, gesunkener Preise oder langer Lagerdauer werden zur Gewährleistung einer verlustfreien Bewertung angemessene Abschläge vorgenommen. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Grundsätzlich Restlaufzeit bis 1 Jahr
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Aufgrund des allgemeinen Kreditrisikos wird bei Forderungen eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden grundsätzlich zu marktüblichen Konditionen verzinst. Währungsforderungen werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. (6) Flüssige Mittel
Es handelt sich um Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TDM 14.000 (TEUR 7.158). Die Geschäftsanteile liegen bei der Mondi Holding Deutschland GmbH, Raubling, und der Mondi German Investments S.A., Luxemburg. Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen. Rückstellungen
Pensionsrückstellungen werden entsprechend BilMoG auf Basis eines Zinssatzes von 5,08 % p.a. (Vorjahr: 5,13 % p.a.) bewertet. Es ergab sich kein Unterschiedsbetrag gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB. Der Bilanzwert der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2012 entspricht dem Sollwert der Verpflichtungen. Dabei wurde das allgemein anerkannte Anwartschaftsbarwertverfahren verwendet. Nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Als Sterbetafel lag die Richttafel RT 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Für den Rententrend wurde mit 2 % Steigerung, Gehaltstrend 3 % und für den BBG-Trend mit 3 % gerechnet. Die übrigen langfristig fälligen Pensionsverpflichtungen werden ebenfalls nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst. Die Sonstigen Rückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Sie enthalten überwiegend Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Rückstellungen für fehlende Rechnungen, Frachten sowie Gewährleistungen. (9) Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag passiviert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu marktüblichen Konditionen verzinst. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um die Verpflichtung aus dem Ergebnisabführungsvertrag. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
(11) Sonstige betriebliche Erträge Als größte Einzelposten sind Erträge aus der Personalverrechnung und aus der Weiterberechnung von sonstigen Leistungen sowie Währungskursgewinne zu nennen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 558 (Vorjahr: TEUR 904). Es sind auch Erstattungen für Schäden und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in der Position enthalten. Anderen Geschäftsjahren sind insgesamt TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 350) zuzurechnen. (12) Abschreibungen Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist der Übersicht Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen; diese ist Bestandteil des Anhangs. (13) Sonstige betriebliche Aufwendungen Diese enthalten als wesentliche Posten Vertriebs-, Verwaltungs- und Instandhaltungsaufwendungen, Fremdleistungen sowie Währungskursverluste. Insbesondere sind darin Transportkosten, Verkaufsprovisionen und Servicekosten enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen in 2012 TEUR 710 (Vorjahr: TEUR 922). Auch werden IT-Kosten, Kosten für Fremdpersonal, Reisekosten und sonstige Personalkosten hier ausgewiesen. Anderen Geschäftsjahren sind TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 90) zuzurechnen. (14) Finanzergebnis
Der Zinsaufwand von mittel- und langfristigen Personalrückstellungen betrug in 2012 TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 305). SONSTIGE ANGABEN1. Mitarbeiter
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, der nicht unter den Haftungsverhältnissen anzugeben ist, beträgt TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 1.343). Es handelt sich hierbei um das Bestellobligo aus dem Anlagenbereich. 3. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mondi plc (Registered Office: Building 1, 1st Floor, Aviator Park, Station Road, Addlestone, Surrey KT 15 2 PG, United Kingdom, Registered in England and Wales under the Companies Act 1985) einbezogen. Der Konzernabschluss der Mondi plc wird beim Companies House, London, unter der Nummer 6209386 sowie beim elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt. 4. Aufstellung des Anteilsbesitzes
5. Derivative Finanzinstrumente Das Unternehmen sichert mit Stand zum 31. Dezember 2012 ein Volumen von TUSD 2.458 (Vorjahr: TUSD 2.146) ab und somit Teile seiner künftigen USD-Umsätze. Darüber hinaus werden mit TJPY 132.401 (Vorjahr: TJPY 67.365) auch Teile seiner JPY-Geschäfte kursgesichert. Der Marktwert der Sicherungsinstrumente sogenannter "Outrights" liegt gemäß einer Mark-to-market-Bewertung am Bilanzstichtag bei TEUR 87. Soweit erforderlich werden für Sicherungsgeschäfte, bei denen der Kurs am Bilanzstichtag unter den Devisenterminkursen der Kontrakte liegt, Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. 6. Ergebnisbeeinflussung durch steuerliche Maßnahmen und künftige Steuerbelastung Seit 2011 wird die Gesellschaft in den ertragsteuerlichen Organkreis der Mondi Holding Deutschland GmbH, Raubling, einbezogen. Als Organgesellschaft stellt Mondi Inncoat kein eigenes ertragsteuerliches Steuersubjekt dar und weist deshalb im Abschluss 2012 und auch künftig keinen laufenden Steueraufwand aus. 7. Abschlussprüferhonorar
8. Latente Steuern Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft sind Steuerlatenzen grundsätzlich bei der Organträgerin Mondi Holding Deutschland GmbH zu berücksichtigen. 9. Geschäftsführung Armand Schoonbrood, Maastricht/Niederlande Dr. Markus Fürst, Wien/Österreich - bis 1. Juli 2012 Franz Pehn, Artstetten-Pöbring/Österreich - seit 1. Juli 2012 Herr Armand Schoonbrood hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Die Angabe der Bezüge von Herrn Dr. Fürst und von Herrn Pehn unterbleibt in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurden Ruhegehälter in Höhe von EUR 135.293 gezahlt. Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.821.551 gebildet. 10. Jahresergebnis Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 von EUR 3.646.025,23 wurde aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Mondi Holding Deutschland GmbH abgeführt.
Raubling, 2. April 2013 Mondi Inncoat GmbH Franz Pehn Armand Schoonbrood Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mondi Inncoat GmbH, Raubling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Mondi Inncoat GmbH, Raubling, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 29. Mai 2013 Deloitte
& Touche GmbH
Müller, Wirtschaftsprüfer Nandico, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen