PIKO Modellspielwaren GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Spielwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Landwehr seit 25.2.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Fröhlich seit 5.5.2023 | Prokura |
Jens Beyer seit 14.1.2020 | Prokura |
René F. Dr. Wilfer seit 1.2.2006 | Geschäftsführer |
Günther Heilmann seit 1.2.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% | |
| 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PIKO Spielwaren GmbHSonnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PIKO SPIELWAREN GMBH, SONNEBERGGrundlagen des Unternehmens I. 1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Unternehmensgruppe ist im Wesentlichen in der Produktion und dem Vertrieb von Modellspielwaren tätig. Hauptgeschäftsbereich ist die Produktion von Modellbahnen und Zubehör. Produktionsstandorte sind Sonneberg, Deutschland und DongGuan, China. Die von der Unternehmensgruppe angebotenen Modellbahnen erstrecken sich vor allem auf die Spurweite H0. Daneben nehmen die seit dem Jahr 2006 eingeführten Modelle der Spur G einen immer breiteren Raum ein. Seit 2005 gibt es erstmals Modelle in der Spur TT und seit 2008 erstmals Modelle in der Spur N im rollenden Material. Der Aufbau des Produktionsstandortes in Chashan, Dongguan, China (PIKO China), begann im Jahr 2007. Im Dezember 2007 wurde dort die Produktion aufgenommen. Der Einkauf aus China von der dortigen Tochtergesellschaft und weiteren Lieferanten wird über eine weitere Tochtergesellschaft in Hong Kong, die PIKO Asia Ltd. koordiniert. Aufgabe dieser Tochtergesellschaft ist die Qualitätssicherung des Wareneinkaufs aus China sowie die Akquisition von Aufträgen anderer Modellbahnhersteller für eine Produktion bei PIKO China. Die wichtigsten Geschäftssegmente sind der Bereich "Modellbahn" und der Bereich "Gebäudemodelle". Des Weiteren werden die Geschäftsbereiche "Gleise" sowie "Digital" von der Unternehmensleitung gesondert betrachtet. Am Produktionsstandort des Unternehmens in Sonneberg, Thüringen, werden im Wesentlichen Modelle der Spur G hergestellt und eine Qualitätsprüfung der Lieferungen aus China vorgenommen. Sofern qualitätsbedingte Nacharbeiten für Lieferungen aus China erforderlich sind, werden diese in Sonneberg durchgeführt. Am Produktionsstandort unserer Schwestergesellschaft in Chashan, DongGuan, China, werden alle H0-, N- und TT- Modelle hergestellt, sowie einige Zulieferteile für die Spur G. Darüber hinaus laufen einige Bestellungen über Zulieferteile für Sonneberg über PIKO Asia. Wichtigster Absatzmarkt ist Deutschland mit einem Umsatzanteil von ca. 62 %. Nordamerika ist aufgrund einer eigenen Vertriebs GmbH ein deutlicher Umsatzträger, gefolgt von dem Auslandsmarkt in Polen mit ebenfalls einer eigenen Vertriebsgesellschaft. In Kontinental-Europa ist der Konzern hinter den beiden Branchenführern an dritter Wettbewerbsposition. I. 2 Forschung und Entwicklung Die Entwicklung von Produktneuheiten wird laufend betrieben. II. Wirtschaftsbericht II. 1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Mitte Januar 2024 kamen die wichtigsten Statistiker Deutschlands zusammen und verkündeten die Zahlen der Wirtschaftsleistung für das vergangene Jahr 2023. Trotz anderslautender Prognosen bis in den Oktober 2023, sank das Bruttoinlandsprodukt um -0,3 Prozent. Die Ursachen sind breit gefächert:
(Morning briefing von the pioneer, Gabor Steingart am 16.1.2024) Für das Jahr 2024 geht der Internationale Währungsfonds von einem sehr geringen Wachstum von 0,5 Prozent aus. Die Weltwirtschaft soll jedoch um 3,1 Prozent wachsen. Die Plattform "statista" geht von einem ähnlich geringen Wachstum aus. Hier wird von Wachstumsraten von -0,2 % für 2023 und +0,2 % für 2024 ausgegangen. Treffen die Konjunkturprognosen für 2024 zu, dann steht Deutschland ein anspruchsvolles Jahr bevor. Es gibt aber auch durchaus positive Erwartungen. So geht der Geschäftsführer des größten deutschen Spielwaren Großhändlers und Produzenten Simba, Florian Sieber, davon aus, dass seine Firma in 2024 um + 7,3 % wachsen könnte (ohne die Berücksichtigung von Märklin, ein Unternehmen, welches auch zur Gruppe von Simba gehört). Entsprechend positiv ist auch die Erwartung für den gesamten Spielwarenmarkt in Deutschland für 2024 und die Folgejahre. Dabei geht man von einer leichten Steigerung in 2024 aus. Für den Modellbahnmarkt sieht die Entwicklung ähnlich aus. PIKO ist mit knapp + 3% Umsatzsteigerung in 2023 nur wenig gewachsen, wodurch sich unser Marktanteil nur leicht erhöht hat. Leider mussten wir im Inland ein leichtes Minus hinnehmen, im Bereich der Exportmärkte erzielten wir allerdings ein gutes zweistelliges Plus. Mit dem Werk unseres Zulieferers in Chashan haben wir weiterhin eine stabile Warenversorgung auf hohem Qualitätsniveau. Für das Jahr 2024 erwarten wir für PIKO entsprechend der Erwartungen für den Gesamtmarkt ebenfalls eine leichte Steigerung. II. 2 Darstellung des Geschäftsverlaufs II. 2.1 Umsatz, Auftragsentwicklung und Gesamtergebnis Vor dem Branchenhintergrund hat PIKO aufgrund des Umsatzzuwaches seinen Marktanteil leicht erhöhen können. Die Exportquote erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 40,48 % (Vorjahr 36,46%). II. 2.2 Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 2.866 T€. Das Jahresergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um + 293 T€. Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr von 15.166 T€ um 1.048 T€ auf 16.214 T€. Der Betriebsaufwand stieg um 758 T€. Insbesondere haben sich die folgenden Aufwandspositionen verändert:
Das Betriebsergebnis erhöhte sich im Geschäftsjahr von 3.864 T€ in 2022 um + 289 T€ auf 4.153 T€. II. 2.3 Produktion Produziert wurde am Standort Sonneberg mit dem Stand der Technik entsprechenden Maschinen (30 Jahre alte Kunststoffspritzmaschinen wurden in 2023 und werden in 2024 weitgehend ersetzt). Neben der Fertigung in Sonneberg wurde ein Großteil der Produkte im Werk der Schwestergesellschaft DongGuan PIKO Model Manufacturing Ltd. in Chashan hergestellt und von uns über die Schwestergesellschaft PIKO Asia Ltd. bezogen. II. 2.4 Beschaffung Moderate Preiserhöhungen hatten wir bei den Zulieferern als auch beim Bezug von PIKO Asia zu verzeichnen. Trotz des um knapp 3 % erhöhten Umsatzes sanken die Materialkosten in 2023 um 4 %, da wir aufgrund der Lieferschwierigkeiten bei Digitalkomponenten, nur ganz wenige Lokmodelle geliefert bekamen, die mit Decodern ausgestattet waren und die einen deutlich höheren Einkaufspeis haben. In 2023 wurde die Belieferung von Fertigprodukten und Zukaufteilen aus China ausschließlich über die PIKO Asia Ltd. in Hong Kong vorgenommen, die die Fertigung fast ausschließlich der PIKO China in Chashan übertrug. II. 2.5 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Eine Finanzierung durch unsere Hausbanken erfolgte in 2023 faktisch nicht mehr. Sofern dies erforderlich wäre, stehen uns die beiden Hausbanken, Commerzbank und HVB, sowie die örtliche Sparkasse, zur Verfügung. II. 2.6 Personalbereich Am Jahresende waren im Unternehmen 180 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende, beschäftigt. II. 2.7 Umweltschutz Alle behördlichen Auflagen wurden befolgt. II. 3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage II. 3.1 Ertragslage Der im Jahr 2023 erzielte Jahresüberschuss nach Steuern fällt mit 2.866 T€ nochmals höher aus als im Vorjahr (2.573 T€). Die Personalkosten lagen mit 7.937 T€ (Vorjahr: 6.887 T€) etwa 15,3 % über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist weitgehend auf Gehalts- und Mindestlohnerhöhungen im Personalbereich zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 3.486 T€ (Vorjahr: 3.799 T€) deutlich um - 8,2 % unter dem Niveau des Vorjahres. Die ständige Kosten- und Aufwandskontrolle lässt uns die Aufwendungen im Auge behalten und jederzeit gegensteuern. II. 3.2 Finanzlage Das Unternehmen verfügt zum Jahresende 2023 über ein Eigenkapital in Höhe von 18,4 Mio. €. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rd. 58 %. Die bilanzierten Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2023 von 2.935 T€ um 1.393 T€ auf 1.542 T€ gesunken. Die starke Reduzierung der bilanzierten Rückstellungen ist auf die bilanziell erfasste Steuerrückstellung aus der Betriebsprüfung 2013-2017 im Geschäftsjahr 2021 zurückzuführen, da in 2023 alle Steuernachforderungen aus der Betriebsprüfung beglichen wurden. Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 163 T€ erhöht. Die Gesamtverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr 2023 von 3.512 T€ auf 11.629 T€ erhöht. Die Erhöhung betrifft hauptsächlich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit + 7.550 T€ Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen wie im Vorjahr bei 0 T€. Das Unternehmen bewegte sich komfortabel im Rahmen der von den Banken eingeräumten Kreditlinien, da es diese im Jahr 2023 nicht in Anspruch nehmen musste. II. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr von 22,0 Mio. € auf 31,6 Mio. € erhöht. Der Zahlungsmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von 861 T€ auf 6.696 T€ erhöht. Das Unternehmen war im Berichtsjahr, wie bereits im Vorjahr, in der Lage, alle kurzfristigen Verbindlichkeiten unter Abzug von Skonto zu bezahlen. Das Unternehmen hat für das Geschäftsjahr 2024 einen Finanzplan erstellt, der die voraussichtliche Liquiditätsentwicklung abbildet. Die Planung zeigt, dass das Unternehmen alle Zahlungsverpflichtungen planmäßig erfüllen wird. II. 4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Rohergebnis, • Betriebsergebnis und • Investitionen. Rohergebnis Das Rohergebnis des abgeschlossenen Geschäftsjahres liegt über dem des Vorjahres. In der Planung für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir eine Steigerung von ca. 6 % geplant, diese konnten wir im Geschäftsjahr mit 7% erreichen. Betriebsergebnis Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt mit 4.153 T€ deutlich über dem des Vorjahres (3.864 T€). In der Planung für das Geschäftsjahr 2023 wurde von einem Betriebsergebnis von 2.383 T€ ausgegangen. Die für 2023 geplante Steigerung von 4% konnte mit 7,50 % in 2023 übertroffen werden. Investitionen Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 in einer Größenordnung von 1.398 T€ getätigt, bei einem Abschreibungsvolumen von 638 T€. Die Investitionen des Geschäftsjahres sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 7,7 % gesunken, lagen jedoch über dem für 2023 geplanten Wert in Höhe von 1.000 T€. Ein Großteil der Gesamtinvestitionen wurde für die Modernisierung des Verwaltungsgebäudes sowie des Aufbaus eines PIKO Flagship Stores verwendet. 352 T€ wurden in neue Produktionsanlagen investiert. Somit haben wir 52 T€ in neue Produkte investiert. Die meisten Investitionen in neue Produkte werden von der Schwesterfirma PIKO Asia Ltd. in Hong Kong getätigt. II. 5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 ist für die PIKO Spielwaren GmbH trotz der schlechten Prognosen noch zufriedenstellend gelaufen. Erfreulich ist, dass sich die problematische Situation mit den fehlenden elektronischen Bauteilen zum Jahresende hin aufgelöst hat, und wir nun ausreichend Decoder für die nächsten 12 Monate zur Verfügung haben. Das weitere Wachstums- und Wertsteigerungspotential der PIKO Spielwaren GmbH ist vor dem Hintergrund der soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gut abgesichert. III. Prognosebericht III. 1 Zukünftige Entwicklung zum Geschäftsverlauf und zur Lage Aufgrund der leicht positiven Entwicklung der Umsätze im Jahr 2023 und der Stärkung der Position von PIKO im deutschen Fachhandel erwarten wir im Inland in 2024 aufgrund der interessanten, zu liefernden Neuheiten eine deutliche Umsatzsteigerung. In Zusammenarbeit mit unseren Importeuren haben wir die Planzahlen für den Exportbereich für 2024 festgelegt und gehen von einer leichten Umsatzerhöhung aus. Wachstum sehen wir im Jahr 2024 vor allem im H0-, G- und Digital-Bereich. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 ist der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um - 10 % gefallen und liegt damit auch um - 13% unter dem Planniveau. Der Hauptgrund für diesen Rückgang ist im Export zu sehen. Im Inland haben wir leicht über Vorjahr und über Plan abgeschlossen. Den Grund für den Einbruch im Ausland sehen wir hauptsächlich in der extremen Lieferverzögerung der Container und den darin befindlichen Neuheiten, die überwiegend für das Ausland bestimmt waren. Aufgrund der langen Containerlaufzeiten, die mittlerweile bis zu über 70 Tage benötigen, fehlt uns fast ein ganzer Monatsumsatz. Da wir ab Juli 2024 auf Bahnfracht umstellen werden, die zwar noch teurer ist als die schon um das Doppelte angestiegene Seefracht, aber eine Lieferzeit von 32 Tagen verspricht, gehen wir von einer deutlichen Erholung ab September aus. Ab diesem Zeitpunkt könnten wir wieder das Niveau des Vorjahrs erreichen. Ob wir die geplante Umsatzgröße von + 10% gegenüber VJ erreichen werden, wird stark davon abhängen, ob der Konsum in Deutschland aber auch in den ausländischen Märkten wie Frankreich Italien, Holland und Polen im zweiten Halbjahr 2024 anziehen wird. Aufgrund der finanziell sehr guten Liquiditätslage dürfte aber auch eine Umsatzstagnation oder ein -rückgang abzufedern sein. Für die Entwicklung der finanzielle Leistungsindikatoren gehen wir für 2024 ebenfalls davon aus, dass diese sich weiterhin positiv entwickeln. Voraussetzung für diese positive Entwicklung ist das Eintreten der erwarteten Umsätze im In- und Ausland. Im Rahmen der Erstellung unserer monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen behalten wir stets die wichtigsten Kennzahlen im Blick, so dass ein kurzfristiges Reagieren jederzeit möglich ist. Dabei können wir jederzeit auf die Flexibilität unserer Mitarbeiter und auf ein effizientes Krisenmanagement der Führungskräfte zurückgreifen. Basierend auf den aktuellen Gegebenheiten, den Ist-Zahlen von 2023 und den vielen mit Decodern auszurüstenden Lokmodellen, die in 2024 von PIKO Asia nach PIKO Sonneberg geliefert werden, haben wir für 2024 einen Rückgang beim Rohergebnis geplant. Für 2024 gehen wir von einem Rohergebnis von 13.574 T€ aus. Für das Betriebsergebnis planen wir allerdings erneut einen deutlichen Zuwachs auf 5.435 T€. Langfristig gehen wir von einer gesicherten Ertragslage und angemessenen Jahresüberschüssen aus. Investitionen planen wir in einer Größenordnung von 1,1 Mio. € zu tätigen. Auch werden wir weiter an der Optimierung der Produktionsabläufe arbeiten. IV. Chancen und Risikobericht Um die Risiken der Planung für das Jahr 2024 beurteilen zu können, werden Chancen und Risiken aufgezeigt. Als Risiko sehen wir:
An zusätzlichen Chancen sehen wir:
V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zur Absicherung von Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen bestehen zum 31.12.2023 Devisentermingeschäfte in Höhe von nominal 6.474 T€. Zur Absicherung von Zahlungseingängen in Fremdwährung bestehen zum 31.12.2023 Devisentermingeschäfte in Höhe von nominal 992 T€. Die Bewertungseinheiten werden als Mikro-Hedge gebildet. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte beträgt insgesamt + 63,5 T€. Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen den jeweiligen Marktwerten zum Bilanzstichtag und wurden nach anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt. VI. Unterzeichnung
Sonneberg, 22. August 2024 PIKO SPIELWAREN GMBH, SONNEBERG gez. Dr. René F. Wilfer, Geschäftsführer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PIKO SPIELWAREN GMBH, SONNEBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PIKO SPIELWAREN GMBH, SONNEBERGI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die PIKO Spielwaren GmbH mit Sitz in Sonneberg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 302615 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind weitgehend im Anhang zu finden. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Ausweisvorschriften erstellt. Angaben und Erläuterungen im Anhang werden in dem für mittelgroße Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Umfang gegeben. I.1 Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit und Angaben zur Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Im Berichtsjahr wurden keine Änderungen bei der Darstellung vorgenommen. Somit müssen keine Angaben zur Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr angestellt werden. I.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und vermindert um lineare Abschreibung (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer im Wesentlichen von bis zu vier Jahren) bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 20 Jahren) bewertet. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände, die selbständig nutzbar und beweglich sind und zum abnutzbaren Anlagevermögen zählen und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu 800 € netto betragen werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung sofort auf einen Erinnerungswert in Höhe von 1,00 € abgeschrieben. Die selbst hergestellten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Werkzeuge und Formen) sind zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Dabei wurden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen, jedoch keine Fremdkapitalzinsen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Hinsichtlich der Betriebsstoffe (insbesondere Kunststoffe) wurde ausgehend von der Zusammenfassung bei der körperlichen Bestandsaufnahme zum Abschlussstichtag eine Gruppenbewertung vorgenommen. Dabei wurde das Bewertungsvereinfachungsverfahren "gleitender Durchschnitt" gem. § 240 Abs. 4 angewandt. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, soweit erforderlich, erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 Prozent der risikobehafteten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden im Rahmen des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). Die erhaltenen Anzahlungen sind im Berichtsjahr gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet; § 256a Satz 2 HGB findet Anwendung, soweit die Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. II. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung II. 1 Bilanz II. 1.a Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ergeben sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. II. 1.b Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.038 T€ (Vorjahr 1.660 T€) enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 497 T€ (Vorjahr 552 T€), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 771 T€ (Vorjahr 463 T€) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 770 (Vorjahr 644 T€) enthalten. II. 1.c Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 200 T€ und wird in voller Höhe von der Muttergesellschaft, der Dr. René F. Wilfer Besitz GmbH, Sonneberg, gehalten. Laut Bilanz ist die Eigenkapitalquote von 70,6 % auf 58,2 % zurückgegangen. Dies bedarf allerdings einiger Erläuterungen:
Diese Kapitalquote von 72% bildet die Realität besser ab, als die in der Bilanz ausgewiesene. II. 1.d Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen stellen sich zum 31.12.2023 wie folgt dar:
II. 1.e Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von 0 T€. Eigentumsvorbehalte bestehen nur im Rahmen der Liefer- und Bestellkonditionen in dem allgemeinen Wirtschaftsverkehr entsprechendem Umfang. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöhten sich auf 9.857 T€ (Vorjahr 2.309 T€). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) in Höhe von 9.430 T€ (Vorjahr 2.059 T€), davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit 8 T€ (Vorjahr 9 T€). Weitere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verrechnungskonten in Höhe von 427 T€ (Vorjahr 250 T€). II. 1.f Derivate Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen bestehen zum 31.12.2023 Devisentermingeschäfte in Höhe von nominal 6.474 T€. Zur Absicherung von Zahlungseingängen in Fremdwährung bestehen zum 31.12.2023 Devisentermingeschäfte in Höhe von nominal 992 T€. Die Bewertungseinheiten werden als Mikro-Hedge gebildet. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte beträgt insgesamt + 63,5 T€. Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen den jeweiligen Marktwerten zum Bilanzstichtag und wurden nach anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt. II. 2 Gewinn- und Verlustrechnung III. Ergänzende Angaben III. 1 Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen
In den oben genannten Verpflichtungen ist ein Pachtvertrag für das Betriebsgrundstück enthalten. Die Verpflichtungen daraus bestehen gegenüber der Alleingesellschafterin Dr. René F. Wilfer Besitz GmbH, Sonneberg, in Höhe von monatlich 10.000,00 € mit einer Vertragsverlängerung um jeweils 2 Jahre und einer einjährigen Kündigungsfrist. Es handelt sich um Verpflichtungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden in den Folgejahren in entsprechender Höhe erwartet. III. 2 Geschäftsführung und Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 177 Mitarbeiter (davon 1 Geschäftsführer, 87 Angestellte, 82 Arbeiter, 7 Aushilfen) beschäftigt (Vorjahr: 178). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der PIKO Spielwaren GmbH durch Herrn Dr. René F. Wilfer, Neustadt b. Coburg, Unternehmer. Herr Dr. Wilfer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Dr. Wilfer ist einzelvertretungsberechtigt. Bezüge des Geschäftsführungsorganes und der früheren Mitglieder des Geschäftsführungsorganes: Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. III. 3 Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100 % von der Dr. René F. Wilfer Besitz GmbH, Sonneberg, gehalten. Die Dr. René F. Wilfer GmbH & Co. KG, Neustadt b. Coburg, stellt als Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss auf. IV. Angabe gem. 285 Nr. 30a HGB Aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes sind keine Auswirkungen auf die Gesellschaft zu erwarten. V. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.866.312,14 € zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von 15.316.035,28 € auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Unterschrift des Jahresabschlusses nach § 245 HGB
Sonneberg, den 22. August 2024 PIKO Spielwaren GmbH gez. Dr. René F. Wilfer, Geschäftsführer Der vorstehende Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlung vom 31. Juli 2023 festgestellt und genehmigt.
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Die in Klammern angegebenen Werte betreffen Vorjahreszahlen. Es liegen keine Sicherheiten vor. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PIKO Spielwaren GmbH, Sonneberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PIKO Spielwaren GmbH, Sonneberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PIKO Spielwaren GmbH, Sonneberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, 27. August 2024 ecoplan
Wirtschaftsberatung GmbH
gez. Dipl.-Kfm. Michael Härer, Wirtschaftsprüfer |
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