Teradata GmbHLiquidiert

80335 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 215301
Eingetragen
25.6.2007
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Forschung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von Erzeugnissen der Informationstechnologie und Erbringung von Leistungen im Bereich der Informationstechnologie.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Dr. Lontke
seit 25.1.2018
Prokura
Gerhard Otterbach
seit 10.5.2016
Prokura
Aleksandar Puljic
seit 11.1.2016
Geschäftsführer
Thomas Timm
seit 27.11.2014
Prokura
Caroline Schmidt
seit 27.11.2014
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Teradata GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

A. Allgemeines

Bei der Teradata GmbH handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000 und ist vollständig einbezahlt. Die Teradata GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Teradata Germany Holdings GmbH, München. Die oberste Muttergesellschaft ist die Teradata Corporation, Dayton, Ohio (USA).

Am 9. Oktober 2014 hat die Teradata GmbH mit der Teradata Germany Holdings GmbH, München, einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Die Gesellschaft ist ein Hersteller von Produkten und Anbieter von Dienstleistungen für die IT-Branche und betreibt ebenfalls Forschung und Entwicklung in diesem Bereich.

Die Teradata GmbH unterhält, neben dem Büro in München, Niederlassungen in Frankfurt am Main, Düsseldorf, Neckarsulm sowie die neugegründeten Niederlassungen Heilbronn und Berlin.

B. Geschäftsmodell

Teradata ist ein führender Anbieter von Enterprise Data Warehousing - einem Verfahren zur Erfassung, Speicherung, Integration und Analyse von Daten. Teradata Enterprise Data Warehouse-Lösungen beinhalten die Teradata-Datenbank-Management-Software, analytische Applikationen, Hardware und damit verbundene Beratungs- und Dienstleistungen. Die Lösungen wurden entwickelt, um verschiedene Daten unserer Kunden - Produktinformationen, Kundendaten, Vertriebsinformationen, Daten aus der Auftragsabwicklung oder Finanzdaten - in aussagekräftige Informationen umzusetzen, auf deren Grundlage gezielte Entscheidungen getroffen werden können.

Teradata hat eine Vorreiterrolle in der Nutzung von Big Data im Rahmen der Entwicklung von Tools und Technologien übernommen, die ein tiefes Verständnis davon liefern, wie Unternehmen arbeiten. Die Firma Teradata wird weiterhin eine führende Position in der Bereitstellung von Lösungen für In-Database-Analysen innehaben. Teradata bietet dem Markt vereinheitlichte Lösungen, wie die Nutzung der komplementären Fähigkeiten von Teradata Active Data Warehousing, die Teradata Aster Forschungsplattform und Apache Hadoop, um die beste Technologie auf die Bedürfnisse des Kunden auszurichten.

In Deutschland konzentriert sich die Teradata GmbH darauf, führende Unternehmen der wichtigsten Branchen für sich zu gewinnen, darunter Banken und Finanzdienstleister, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen, Einzelhandel, Behörden, Transportunternehmen und Reiseveranstalter. Derzeit bestehen bereits viele Beziehungen mit Unternehmen dieser Sektoren.

Die Teradata-Gruppe betreibt auch Forschung und Entwicklung. Mit Hauptsitz in den USA entwickelt die Teradata Corporation verschiedene Hardware- und Software-Lösungen. Diese Produkte werden in Deutschland von der Teradata GmbH im Rahmen einer Vertriebsvereinbarung mit der Teradata Ireland Ltd., Dublin/Irland, verkauft. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Implementierung und kundenspezifischen Anpassung von Teradata-Produkten an. In 2016 betrugen die Forschungs- und Entwicklungskosten der Teradata GmbH TEUR 4.846 (Vorjahr TEUR 5.215).

I. Wirtschaftsbericht

A. Geschäftsentwicklung/Gesamtrechnung

Da Analysen weiterhin für die meisten Unternehmen von höchster Priorität sind, um verschiedene Möglichkeiten, die sich aus Big Data ergeben haben, zu adressieren, haben viele Kunden Plattformen installiert, die große Datenvolumen analysieren können.

Teradata ist nach wie vor weltweit führend in leistungsstarken Datenanalysen. Viele unserer Kunden sind führend in ihren Industrien und wir sind der Partner ihrer Wahl, um einen Mehrwert aus ihren Daten zu gewinnen. Unser Transformationsplan basiert auf unserer starken Position und wird unsere Führerschaft vorantreiben sowie unsere Marktmöglichkeiten erweitern.

Im April 2016 hat Teradata einen Vertrag bezüglich der Veräußerung des Teradata Marketing Applications Bereiches (TMA) an die private Investmentgesellschaft Marlin Equity Partners mit Wirkung zum 1. Juli 2016 unterzeichnet. Das Unternehmen hatte bereits im November 2015 angekündigt, den Geschäftszweig zu verkaufen. Der Verkauf beinhaltet die ehemalige Aprimo, eCircle, FLXone Datenmanagement Plattform, Echtzeit-Interaktionsmanager und andere Cloud-basierte Marketing-Produkte. Teradata behält hingegen seinen On-Premise-Kunden-Interaktions-Manager (CIM) und eine On-Premise-Version von Real Time Interaction Manager (RTIM).

Nach einem sehr starken Geschäftsjahr 2015 verlief das Jahr 2016 für Teradata gut; die Geschäftsentwicklung war zufriedenstellend. In allen Umsatzfeldern konnte ein Anstieg erreicht werden - mit Ausnahme des Bereiches TMA, der im 2. Halbjahr 2016 veräußert wurde. Das Geschäftsergebnis wurde durch die Veräußerung von TMA mit einem Betrag von TEUR 6.817 positiv beeinflusst.

Der Umsatz im Bereich Hard- und Software ist um 28% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, obwohl der Umsatz in diesem Bereich aufgrund der Abhängigkeit von Kundeninvestitionen sehr volatil ist. Auch im Bereich der Beratungsdienstleistungen konnte Teradata ein Wachstum um 13% verzeichnen sowie bei den Umsätzen aus Wartungsdienstleistungen um 3%. Trotz des Verkaufs des TMA-Bereiches konnte die Teradata GmbH insgesamt einen Anstieg der kundenbezogenen Umsatzerlöse von 3% erzielen und hat die geplanten Ziele für 2016 übertroffen. Das operative Ergebnis (ohne den Erlös aus dem TMA-Verkauf) ist trotz des Umsatzwachstums niedriger als im Vorjahr und resultiert aus der Umsatzstruktur - höhere Umsatzkosten in Hardware und Software im Einklang mit der Umsatzsteigerung von Hard- und Software und durch zusätzliche Kosten bezogen auf den Verkauf des TMA Business.

B. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft

1. Wirtschaftliche Gesamtsituation und Rahmenbedingungen

Das Weltwirtschaftswachstum ist nach einigen Jahren der schwachen Erholung im Jahr 2016 auf 3% zurückgegangen - dies ist der niedrigste Wert seit 2009 - im Vergleich zu 3,1% im Jahr 2015 und 3,4% in 2014.

Nach dem OECD Economic Outlook gab es einige Anzeichen einer Verbesserung. Das Handels- und Produktionswachstum hat sich von einem sehr niedrigen Niveau erholt, da die Binnennachfrage in Asien und Europa stark gewachsen ist und das Vertrauen des Privatsektors gestärkt wurde. Dennoch bleibt die politische Unsicherheit hoch, das Vertrauen in die Regierung hat sich verringert, das Lohnwachstum ist immer noch schwach sowie Ungleichgewichte auf den Finanzmärkte und deren Anfälligkeit bleiben bestehen.

Diese stabile durchschnittliche Wachstumsrate verschleiert gegenläufige Entwicklungen in verschiedenen Ländergruppen. In den hochentwickelten Volkswirtschaften (1,7%, EU: 2%) gab es ein höheres Wachstum als erwartet, was vor allem auf eine Bestandsminderung und eine gewisse Erholung der Produktionsleistung und der asiatischen Märkte (6,4%) zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu steht dem eine nicht erwartete Verlangsamung in einigen Schwellenländern, wie Lateinamerika (-1,0%), Russland (-0,2%), gegenüber.

Die deutsche Wirtschaft ist in einer guten Verfassung, da das Wachstum in den letzten Jahren stabil war, wobei die Binnennachfrage, vor allem der private Konsum, der wichtigste Wachstumstreiber war. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im vergangenen Jahr um 1,8% nachdem es in 2015 um 1,5% gewachsen war. Der private Verbrauch ist mit 1,9% im Jahr 2016 stabil. Die Arbeitslosenquote sank von 4,6% im Jahr 2015 auf 4,2% im Jahr 2016. Niedrige Arbeitslosigkeit und höhere Staatsausgaben haben den privaten Konsum gestärkt, während niedrige Zinsen und Einwanderung die Wohnungsinvestitionen begünstigt haben. Die starke Integration in globale Wertschöpfungsketten, die Abwertung des Euro und die Lohnzurückhaltung haben die deutschen Hersteller sehr wettbewerbsfähig gemacht.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Lage der IT- Branche

Gemäß Computing Technology Industry Association (CompTIA) haben sich die weltweiten IT-Ausgaben in 2016 um 3% auf ca. USD 3,4 Billionen im Vergleich zu 2015 verringert. Der Großteil der IT-Ausgaben stammt von Unternehmen, lediglich einen kleinen Anteil haben private Haushalte beigetragen. Der IT-Markt enthält Ausgaben für Dienstleistungen im Bereich Telekommunikation, IT-Dienstleistungen, Software, Vorrichtungen und Systeme für Rechenzentren.

Gemäß dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) belief sich der Umsatz in den Bereichen Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik auf insgesamt EUR 159,3 Milliarden, was einem Anstieg von 1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Mit einem Umsatz von EUR 83,7 Milliarden und einem Wachstum von 3,3% ist der Bereich Informationstechnologie der stärkste Markt, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Marktvolumina von Software und IT-Dienstleistungen, wie Beratung und Outsourcing, um 6,2% auf EUR 21,6 Milliarden bzw. um 2,7% auf EUR 38,1 Milliarden zurückzuführen ist. Trotz des Wachstums im Bereich Telekommunikationsinfrastruktur um 1,7% auf EUR 6,6 Milliarden ist die Marktentwicklung des Telekommunikationsmarktes laut Bitkom insgesamt um 1,1% auf EUR 66,4 Milliarden rückläufig.

C. Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Die größten Posten im Umlaufvermögen sind Bankguthaben in Höhe von TEUR 40.515 (2015: TEUR 32.935), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 26.390 (2015: TEUR 31.418) und Forderungen aus Lieferungen an Kunden in Höhe von TEUR 10.125 (2015: TEUR 14.523), welche aufgrund von geringeren Umsätzen in den letzten Monaten vor Jahresende im Vergleich zu 2015 gesunken sind.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 26.390 (2015: TEUR 31.418). Diese bestehen unter anderem gegenüber Konzerngesellschaften außerhalb von Deutschland und ergeben sich aus Geschäften in Zusammenhang mit Hardware, Software und Professional Services. Der Rückgang in diesem Jahr resultiert daraus, dass in 2015 die Teradata GmbH eine Forderung gegen die Teradata Germany Holdings GmbH aus der Übernahme des Verlustes 2015 bilanzierte, während in 2016 die Teradata GmbH eine Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft aus der Abführung des Gewinns 2016 auszuweisen hat.

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 28.422 (2015: TEUR 30.071) setzen sich aus den Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 22.824 (2015: TEUR 22.889), Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 170 (2015: TEUR 350) sowie sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.428 (2015: TEUR 6.832) zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen von TEUR 3.433 (2015: TEUR 3.448), Garantierückstellungen in Höhe von TEUR 166 (2015: TEUR 131) und Rückbauverpflichtungen von TEUR 176 (2015: TEUR 143) für die Büroräumlichkeiten in München. Der Rückgang der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf einen geringeren Rückstellungsbedarf für ausstehende Rechnungen zurückzuführen.

Der Großteil der Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 19.907 (2015: TEUR 21.494) besteht aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 14.183 (2015: TEUR 17.030), welche unter anderem aus dem Kauf von Hardware, Software und Dienstleistungen resultierten.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 6.884 (2015: TEUR 8.676) besteht im Wesentlichen aus abgegrenzten Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 3.380 (2015: TEUR 5.852) und aus anderen Vertragsarten (VSOE etc.) in Höhe von TEUR 3.318 (2015: TEUR 2.824), die sich aus Kundenverträgen für zukünftige Perioden ergeben. Der Rückgang ist auf Schwankungen im Bereich der Umsatzerlöse und auf den Verkauf des Teilbereichs zurückzuführen.

2. Finanzlage

Die Liquidität und Zahlungsfähigkeit wird durch die Teilnahme der Teradata GmbH am Cash-Pooling der Teradata Group sichergestellt, welches unter die Verantwortung des Teradata Corporate Treasury-Bereichs fällt. Der Saldo des Cash-Poolings wird entweder als Guthaben bei Kreditinstituten oder als Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen, da die Teradata GmbH rechtlicher Inhaber bzw. Begünstigter der jeweiligen Salden ist.

Der Saldo zum 31. Dezember 2016 wurde als Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen und betrug TEUR 40.515; zum 31. Dezember 2015 bestand ein Bankguthaben in Höhe von TEUR 32.935. Die Banksalden der Teradata GmbH sind Teil der Cash-Pooling-Vereinbarung.

Die Gesellschaft war in der Lage das operative Geschäft und die Investitionen in Höhe von TEUR 1.775 aus dem Cash Flow und den vorhandenen flüssigen Mitteln zu finanzieren.

Die Veränderung des Nettoumlaufvermögens belief sich in 2016 auf TEUR -803 und resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg von Guthaben gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 7.579, aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.847, Rückgang des passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.791, Rückgang der sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.429, aus dem Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 5.028, durch Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 4.398, der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.064 und dem Rückgang der Vorräte um TEUR 2.060.

3. Ertragslage

Für die nachfolgende Analyse der Ertragslage wurden die Vorjahreszahlen nach BilRUG herangezogen.

Der Umsatz für das am 31. Dezember 2016 endende Geschäftsjahr beträgt TEUR 100.256, was einen Anstieg von 0,57% ergibt, verglichen mit TEUR 99.690 für das zum 31. Dezember 2015 endende Geschäftsjahr.

Im Jahr 2016 wurde ein Umsatz von TEUR 5.654 außerhalb von Deutschland realisiert.

Die bessere Performance in 2016 was Ergebnis eines Komplettaustauschs der Teradatasysteme bei einem großen deutschen Einzelhandelsunternehmen. In allen Geschäftsbereichen konnte ein Umsatzanstieg erzielt werden, mit Ausnahme des Teradata Marketing Applications Bereiches, welcher aufgrund des Verkaufs zum 2. Halbjahr 2016 nur einen Teil der Umsatzerlöse (TEUR 9.148 in 2016 zu TEUR 19.008 in 2015) erwirtschaftet hat.

Am stärksten sind die Umsatzerlöse in den Bereichen Hardware (+ TEUR 4.719), Software (+ TEUR 3.930) sowie Professional Services (+ TEUR 3.131) gestiegen. Die Umsätze in den Bereichen Customer Service sind um TEUR 557 und im Bereich Intercompany um TEUR 1.882 gestiegen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist der Erlös aus dem am 1. Juli 2016 stattgefundenen Verkauf des Teradata Marketing Applications Business in Höhe von TEUR 6.817 enthalten.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von TEUR 32.723 beinhalten Hard- und Software für den Weiterverkauf an Kunden, welche über den in Irland ansässigen Lieferanten der Gruppe bezogen wurden. Der Anstieg des Materialaufwandes geht mit der Umsatzsteigerung in 2016 einher.

Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter beliefen sich auf TEUR 35.520, die Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich auf weitere TEUR 8.350. Die Zahl der Mitarbeiter ist aufgrund des Verkaufs des TMA-Business zum 31. Dezember 2016 auf 207 gesunken, verglichen mit 419 (Gesamtanzahl) zum 31. Dezember 2015 und ist verteilt zwischen den unterschiedlichen Niederlassungen.

Das positive Finanzergebnis in Höhe von TEUR 1.174 ist im Wesentlichen auf gestiegene Zinserträge infolge der Zinssatzänderung für Pensionsrückstellungen (TEUR 1.570) und des verspäteten Ausgleichs der Forderung durch die Teradata Germany Holdings GmbH aufgrund der Ergebnisabführung 2015 zurückzuführen und ist um TEUR 2.346 höher als in 2015.

Das Jahresergebnis in 2016 beträgt TEUR 2.126, verglichen mit dem Verlust von TEUR 12.237 in 2015. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Teradata Germany Holdings GmbH führt die Teradata diesen Gewinn an die Muttergesellschaft ab.

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Faktoren

4.1 Finanzielle Leistungsfaktoren

Wesentliche Leistungsindikatoren werden von der Teradata-Gruppe, in Abstimmung zwischen dem lokalen Management und dem in den USA, überwacht. Dies hängt von der Geschäftsstrategie des Konzerns für den jeweiligen Bereich ab. Das Wachstum (Verlust) in Deutschland wird anhand der Umsätze, der Bruttomarge (Umsätze abzgl. Materialaufwand), den Betriebsaufwendungen (Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) und den sonstigen betrieblichen Erträgen gesteuert. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht dieser Werte für die Jahre 2016 bis 2014:

TEUR 2016 2015 nach BilRUG 2015 2014
Umsatzerlöse 100.256 99.690 93.282 90.730
Sonstige betriebliche Erträge 8.103 983 7.391 7.292
Bruttomarge 52.058 55.476 49.126 51.415
Betriebsaufwendungen 59.208 67.523 67.581 58.424
Operatives Ergebnis 953 (11.064) (11.064) 284

Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf TEUR 100.256. Der Anstieg um TEUR 566 wurde hauptsächlich beeinflusst durch die Umsätze in den Bereichen Hardware, Software und Professional Services infolge von neuen Aufträgen. Der Anstieg des operativen Ergebnisses um TEUR 12.017 ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 8.315 zurückzuführen.

Der Rückgang der Bruttomarge resultiert aus den Veränderungen der Bezugskosten und der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Die Kosten für Rohmaterialien, Betriebsstoffe und Handelswaren haben sich entsprechend den Hardware- und Software-Umsätzen entwickelt. Die Bruttomarge umfasst im Jahr 2016 Servicekosten von TEUR 15.475, welche um TEUR 2.254 niedriger waren als in 2015; im Wesentlichen beeinflusst durch den Verkauf des TMA-Business.

Für das interne Management verwendet Teradata hauptsächlich die Bruttomarge, welche von 55,65% in 2015 auf 51,92% in 2016 gesunken ist. Ursächlich für den Rückgang ist die weniger günstige Verteilung des Gesamtumsatzes auf Erlöse aus dem Verkauf von Hard- und Software einerseits und des Umsatzes aus dem Bereich Professional Services andererseits.

Die Eigenkapitalrendite (vor Steuern und Zinsen) für 2016 betrug 3,77%, verglichen mit -43,82% in 2015.

4.2 Nicht-finanzielle Leistungsfaktoren

Teradata ist 2016 zu einem Net Promoter Score -Ansatz (NPS) zur Messung der Kundenzufriedenheit übergegangen. 2017 haben wir begonnen, NPS quartalsweise zu messen. Ziel des Programms ist es, den Teams einen umfassenden Leistungswert mit Kommentaren der Kunden zur Verfügung zu stellen, der helfen soll, eine Kontext, sowie eine Leitlinie für das Management in positive Felder zur Verfügung zu stellen, die aufgebaut werden können und in Felder, in denen Verbesserungen notwendig sind. Während es durch die große Menge von Online Umfragen auf dem Markt immer schwieriger wird, Antwortgeber zu finden, hören wir weiterhin von einer großen Zahl unserer Kunden, die uns eine gute statistische Basis für die Analyse von Feedback geben. Ebenso implementieren wir zusätzliche Umfragen um Kunden an verschiedenen Kontaktpunkten zu erreichen. Die letzte NPS-Umfrage wurde im Juni 2017 abgeschlossen. Unsere Mitarbeiter und unsere Produkte sind weiterhin unsere Stärken.

Gartner Inc. hat Teradata in seinem am 16. März 2017 erschienenen Report "Critical Capabilities for Data Management Solutions for Analytics" die höchsten Produktpunktzahlen in allen vier Daten Management Anwendungsfallkategorien (traditionelle, operative, logische und kontextunabhängige Kategorie) verliehen. Teradata, ein führendes Unternehmen für Analyselösungen, ist einer von 20 Datenbank Anbietern, die im neuen Report bewertet wurden, der ein Begleitschreiben zum "Magic Quadrant for Data Management Solutions for Analytics" ist, in dem Teradata führend war und die beste Position im Bereich Completeness of Vision innehatte. Gartner identifiziert technische Vision und Leistungsfähigkeit, Marktpräsenz und Leistung als die Stärken von Teradata.

Forrester Research veröffentlichte "The Forrester Wave: Big Data Warehouse, Q2.2017", worin die Entwicklung des Enterprise Data Warehouse Marktes bewertet wird, indem existierende Data Warehouse und neue Big Data Technologien eingesetzt werden, um es Organisationen zu ermöglichen, Hilfestellung für ihre wachsenden analytischen Anforderungen zu leisten. Teradata wurde in diesem Markt als führend anerkannt und erhielt die höchste Punktzahl in Bereich Current Offering.

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen unter Zugrundelegung der aktuell zur Verfügung stehenden Erkenntnisse über Branchenaussichten, zukünftige wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends sowie deren wesentlichen Einflussfaktoren. Diese Aussichten, Rahmenbedingungen und Trends können sich naturgemäß in Zukunft verändern, ohne dass dies bereits jetzt vorhersehbar ist. Insgesamt können daher die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Ergebnisse wesentlich von den Prognosen abweichen.

A. Prognose

Die globale Aktivität hat sich wie erwartet verfestigt. Fertigung und Handel haben sich erholt, Vertrauen verbessert und internationale Finanzierungsbedingungen sind günstig. Das globale Wachstum (reales BIP) soll im Jahr 2017 auf 3,5% wachsen, von einem Tiefpunkt von 3,0% im Jahr 2016, bevor es in 2018 weiter auf 3,6% steigen wird.

Im Euroraum dürfte das BIP-Wachstum im Jahr 2017-2018 durchschnittlich rund 1,75% pro Jahr betragen. Die monetäre Geldpolitik und die geringe finanzpolitische Lockerung von 0,25% des BIP pro Jahr im Jahr 2017 und 2018 werden dazu beitragen, flächendeckende Aktivitäten zu unterstützen, aber eine noch immer hohe Arbeitslosigkeit, ein geringes Reallohnwachstum und hohe notleidende Kredite beeinträchtigen das Wachstum der Binnennachfrage in einigen Ländern. Ein stärkeres Wachstum in den Nicht-EU-Märkten, insbesondere in Asien und den Vereinigten Staaten, sollte dazu beitragen, das Exportwachstum zu unterstützen. Allerdings können sich das schwächere Wachstum der Nachfrage im Vereinigten Königreich und die Unsicherheit über den künftigen Kurs der Europäischen Union bis Ende 2018 negativ auswirken.

Untersuchungen zeigen, dass sich die Risiken mittelfristig für das globale Wachstum negative auswirken werden. Die jüngsten politischen Entwicklungen zeigen kontroverse Diskussionen über die Vorteile der grenzüberschreitenden Wirtschaftsintegration. Eine potenzielle Ausweitung der globalen Ungleichgewichte gepaart mit scharfen Wechselkursbewegungen, wenn diese als Reaktion auf wichtige politische Verschiebungen auftreten, könnte den Druck der Protektionisten weiter verstärken. Erhöhte Beschränkungen des Welthandels und der Migration würden der Produktivität und dem Einkommen schaden und die Marktstimmung stark strapazieren. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, in denen die Bilanzen beeinträchtigt sind, könnte ein ausgeweitetes Defizit bei der privaten Nachfrage und unzureichende Fortschritte bei den Reformen zu einem nachhaltig niedrigeren Wachstum und einer Inflation mit negativen Auswirkungen auf die Schuldendynamik führen. Neben den erwähnten Risiken sind die Schwellenländer immer noch starren globalen Finanzkonditionen, Kapitalflussauflösungen und Bilanzauswirkungen von deutlichen Abwertungen ausgesetzt. Erhöhte geopolitische Spannungen und Terrorismus könnten die globale Marktstimmung und das wirtschaftliche Vertrauen nehmen ebenfalls stark strapazieren.

Die Gartner-Prognose für das weltweite, dollargeschätzte IT-Ausgabenwachstum von 2017 wurde um 1,3% auf 1,4% revidiert, ein kleiner Anstieg von 0,4% im Jahr 2016. Die Konjunkturprognose wurde für 2017 um 0,6% auf 3,3% gesteigert. Die Manager der Technologie-Branche sollten ihre Wachstumserwartungen entsprechend anpassen. Laut CompTIA wird die globale IT-Branche im Jahr 2017 3,5 Billionen Dollar realisieren.

Das deutsche BIP wird voraussichtlich im Jahr 2017 um 1,6% und im Jahr 2018 um 1,5% ansteigen. Die Arbeitslosigkeit wird sowohl in 2017 als auch in 2018 auf einem Niveau von 4,2% erwartet. Nachdem die Verbraucherpreise in 2016 lediglich um 0,4% angestiegen sind, wird für 2017 mit einer Inflation von 2,0% und für 2018 mit 1,7% gerechnet. Die finanzpolitische Haltung wird voraussichtlich in den Jahren 2017 und 2018 leicht expansiv sein, was höhere Ausgaben für die Integration von Zuwanderern, Langzeitpflege sowie Verteidigung und Sicherheit zur Folge hat.

Deutschland ist der größte Software-Markt in Europa. Gemäß Bitkom soll der deutsche ITK-Markt im Jahr 2017 um 1,3% wachsen und damit ein Marktvolumen von EUR 161 Milliarden erreichen. Treiber des Wachstums ist der Bereich Software mit einem Wachstumspotenzial von mehr als 6%. Der Bereich IT wird um 2,7% auf EUR 86 Milliarden ansteigen. Der Bereich IT Dienstleistungen, wie Beratung und Outsourcing, wächst im Jahr 2017 mit 2,3% auf EUR 39 Milliarden. Das größte Wachstum für 2017 wird für den Bereich Software mit 6,3% auf EUR 23 Milliarden erwartet. Für den Bereich Telekommunikation erwartet Bitkom einen Rückgang von 0,2% auf EUR 66,2 Milliarden. Umsätze mit Infrastruktursystemen werden voraussichtlich um 0,7% auf EUR 6,6 Milliarden ansteigen.

Da die Umsatzentwicklung von Teradata teilweise unabhängig von der Marktsituation ist aber von den Austauschzyklen bei unseren Kunden abhängt, erwartet die Teradata GmbH ungeachtet guter Prognosen für den Deutschen IT-Markt 2017, dass der Umsatz um 6% gegenüber dem Level von 2016 zurückgeht (bereinigt um den 2016 verkauften TMA Geschäftsbereich). Dieser Umsatzrückgang spiegelt die Auswirkung des Komplettaustauschs der Teradatasysteme bei einem großen deutschen Einzelhandelsunternehmen auf das Geschäft in 2016 wider. Ein Umsatzrückgang wird für Hardware und Software erwartet, während wir hingegen ein Umsatzwachstum für Professional services erwarten. Daher ist, aufgrund eines weniger vorteilhaften Produktmixes, ein Bruttoergebnis des Kundenumsatzes von 60,8% zu erwarten, verglichen mit nach derselben Methode ermittelten 63,9% aus 2016 (ausgenommen TMA Geschäft).

B. Chancen

Da Analysen weiterhin die höchste strategische Priorität für die meisten Firmen haben, um die vielfältigen Möglichkeiten, die durch Big Data entstanden, zu nutzen, legen sich viele Kunden Workload-spezifische analytische Plattformen zu. Allerdings wird die Analyse der Daten im Unternehmen zunehmend komplexer und ihr Management ist kostspielig. Dies bietet Chancen für Teradata, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Kosten und Komplexität ihrer Multi-Plattform-Umwelt zu minimieren und hoch qualitative Analysen über ihre Daten zu liefern. In dieser sich rasant entwickelnden Umwelt werden wir unsere Führungsposition verbessern und Kunden helfen, ihre Geschäftsentscheidungen auf Daten zu basieren.

Laut Gartners Report gewinnen Cloud Lösungen an Dynamik und da kombinierte Cloud- und vor-Ort-Lösungen immer mehr die Norm werden, werden Organisationen erwarten, dass die Anbieter sie bei der Implementierung solcher Hybridanwendungen unterstützen.

· Business Analytics Lösungen: Analysen, die den Wert der Informationen auszeigen, der sich in Ihren Daten verbirgt.

· Ecosystem Architercture Beratung: Expertise, um die richtige Architektur zu entwerfen und zur Verfügung zu stellen, um das Geschäft voranzutreiben.

· Hybride Cloud Lösungen: maßgeschneiderte Cloud-Strategien und Einsatzpläne mithilfe derer Analysen überall dort eingesetzt werden, wo es notwendig ist.

Viele unserer Kunden sind führend in ihren Industrien und wir sind der Partner ihrer Wahl, um einen Mehrwert aus ihren Daten zu gewinnen. Unser Transformationsplan basiert auf unserer starken Position und wird unsere Führerschaft vorantreiben und unsere Marktmöglichkeiten erweitern.

Mehr als 50% unseres Teams sind Berater - Datenstrategen und Datenwissenschaftler, Technologen, Innovatoren und Experten in allen Arten von Analysen.

Wir arbeiten direkt mit Führungspersonen aus Unternehmen und IT zusammen, um dringende Probleme der realen Welt zu lösen und wichtige strategische Gelegenheiten zu ergreifen.

C. Risikobericht

1. Allgemeine Risikosituation des Unternehmens

Unsere Geschäfts- und Ertragslage wird von regionalen, nationalen und internationalen wirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst. Die IT-Branche, in welcher wir tätig sind, wird durch Veränderungen in der Wirtschaft beeinflusst und ist abhängig von der finanziellen Stabilität der Unternehmen und deren Investitionen in neue Technologien. Dementsprechend wird ein Abschwung in der globalen oder regionalen Wirtschaft oder in bestimmten Wirtschaftszweigen (wie Einzelhandel, industrielle oder finanzielle Dienstleistungen) eine negative Auswirkung auf unser Geschäft haben. Darüber hinaus werden weitere Anspannungen auf den Kreditmärkten und die Schwierigkeiten bei der Vorhersage von Ergebnissen die Fähigkeit und Bereitschaft unserer Kunden, Einkäufe zu tätigen, beeinflussen. Dies kann dazu führen, dass unsere Kunden verzögert oder weniger investieren. Der Erfolg des Unternehmens in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist zum Teil auch von unserer Fähigkeit abhängig, gegebenenfalls die Kosten anzupassen, wenn sich Nachfrage ändern sollte.

2. Risiko-Management

Im Tagesgeschäftsablauf nutzt das Unternehmen verschiedene Finanzinstrumente, die es Markt- oder Kreditrisiken aussetzen. Die genutzten Finanzinstrumente sind in der Bilanz erkennbar.

2.1.Fremdwährungsrisiko

Die Fremdwährungsrisiken ergeben sich aus Transaktionen, die auf eine andere Währung als die funktionale Währung (EUR) lauten als auch aus Umsatzerlösen in ausländischer Währung. Die Hauptwährung, welcher Teradata ausgesetzt ist, ist der US-Dollar, bei dem aber die Währungsrisiken begrenzt sind. Die Politik des Unternehmens besteht daher nicht darin, derivative Finanzinstrumente zur Steuerung von Währungsschwankungen zu verwenden.

2.2. Zinsrisiko

Nach den Richtlinien des Managements wird das Zinsrisiko von Teradata durch das Teradata Corporate Treasury überwacht. Das Zinsänderungsrisiko ist gering, da die Schulden nur innerhalb der Teradata-Organisation entstehen und die Zahlungen durch das Corporate Treasury gesteuert werden können.

2.3. Kreditrisiko

Für die Teradata GmbH bestehen Kreditrisiken nur im Bereich der Forderungen. Dieses Risiko wird durch die Richtlinien und Verfahren der Corporate Governance kontrolliert und überwacht; dies beinhaltet die Überprüfung der Kreditwürdigkeit von Kunden, das Setzen von Kreditlimits und die Auswahl der wichtigsten internationalen Finanzinstitutionen.

2.4. Liquiditätsrisiko

Die Teradata GmbH ist dem gemeinsamen Cash-Pooling des Teradata Konzerns beigetreten, so dass sichergestellt ist, dass ausreichend Mittel zur Verfügung stehen.

2.5. Marktrisiken

Die Marktrisiken für die Teradata GmbH sind begrenzt, da die Qualität unserer Produkte nach wie vor sehr hoch und Teradata laut Gartner weiterhin Marktführer im Bereich der Data Warehouse-Lösungen ist. Die Abhängigkeit von einigen wenigen Großkunden wurde durch den Ausbau der Kundenbasis reduziert.

Der Markt für Beratungs- und Dienstleistungen wird jedoch mit hoher Intensität in Bezug auf Preise, Service-Qualität und Entwicklung umkämpft. Um besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können, müssen wir kontinuierlich neue Dienstleistungen mit einem Mehrwert entwickeln und bestehende Dienstleistungen weiter anpassen. Insgesamt besteht somit kein Risiko für die Teradata GmbH.

2.6. Going Concern

Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Teradata Germany Holdings GmbH gesichert.

 

München, 25. August 2017

Caroline Schmidt, Geschäftsführerin

Aleksandar Puljic, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.553,57
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.494.580,06 2.765.533,38
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 689.964,75 260.146,35
  2.184.544,81 3.025.679,73
  2.184.544,81 3.028.233,30
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
Waren 802.835,66 2.862.977,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.124.594,23 14.522.937,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26.390.188,94 31.417.940,94
3. Sonstige Vermögensgegenstände 138.043,14 175.121,71
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 46.440,71 (Vorjahr: EUR 124.920,71)    
  36.652.826,31 46.116.000,08
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 40.514.753,37 32.935.450,69
  77.970.415,34 81.914.428,45
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 309.665,38 549.679,53
  80.464.625,53 85.492.341,28

PASSIVA

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 25.226.326,18 25.226.326,18
  25.251.326,18 25.251.326,18
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 22.823.992,96 22.888.970,54
2. Steuerrückstellungen 170.315,03 349.681,60
3. Sonstige Rückstellungen 5.427.891,14 6.832.241,45
  28.422.199,13 30.070.893,59
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.414,50 50.584,33
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 5.414,50 (Vorjahr: EUR 50.584,33)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.363.613,21 3.123.196,39
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 2.363.613,21 (Vorjahr: EUR 3.123.196,39)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.183.362,01 17.030.102,94
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 14.183.362,01 (Vorjahr: EUR 17.030.102,94)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.354.366,60 1.290.399,81
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 3.354.366,60 (Vorjahr: EUR 1.290.399,81)    
davon aus Steuern: EUR 944.690,89 (Vorjahr: EUR 1.078.523.38)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR -844,99 (Vorjahr: EUR -9.345,79)    
  19.906.756,32 21.494.283,47
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.884.343,90 8.675.838,04
  80.464.625,53 85.492.341,28

Gewinn- und Verlustrechnung

2016
EUR
2015 nach BilRUG
EUR
2015
EUR
1. Umsatzerlöse 100.255.724,66 99.690.284,92 93.282.113,91
2. Sonstige betriebliche Erträge 8.102.790,12 982.676,00 7.390.847,01
davon aus Währungsumrechnung: EUR 1.270.567,53 (Vorjahr: EUR 982.676,00)      
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.723.052,96 26.484.920,96 26.484.920,96
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.475.149,92 17.729.481,32 17.670.831,94
  48.198.202,88 44.214.402,28 44.155.752,90
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 35.520.373,30 38.527.349,67 38.527.349,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 8.349.917,64 9.115.942,23 9.115.942,23
davon für Altersversorgung: EUR 4.054.553,42 (Vorjahr: EUR 4.364.634,11)      
  43.870.290,94 47.643.291,90 47.643.291,90
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.114.679,90 1.958.652,41 1.958.652,41
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.222.733,93 17.920.720,63 17.979.370,01
davon aus Währungsumrechnung: EUR 1.152.039,03 (Vorjahr: EUR 1.227.031,95)      
Betriebliches Ergebnis 952.607,13 -11.064.106,30 -11.064.106,30
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.245.079,82 109.018,37 109.018,37
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 674.992,82 (Vorjahr: EUR 109.018,37)      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.071.189,12 1.281.074,00 1.281.074,00
davon an verbundene Unternehmen: EUR 56,814,02 (Vorjahr: EUR 375.223,00)      
Finanzergebnis 1.173.890,70 -1.172.055,63 -1.172.055,63
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 63,00 434,00 434,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.126.434,83 -12.236.595,93 -12.236.595,93
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn (Vorjahr: ausgeglichener Verlust) 2.126.434,83 12.236.595,93 12.236.595,93
12. Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 der Teradata GmbH, München, (Amtsgericht München, HRB 215301), wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gesellschaft verwendet in der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Seit dem 9. Oktober 2014 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Teradata Germany Holdings GmbH, München (Amtsgericht München, HRB 196319), dem die Gesellschafterversammlung durch Beschluss vom 9. Oktober 2015 zugestimmt hat. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 27. November 2014.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr wurden die handelsrechtlichen Neuregelungen infolge des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) vollumfänglich umgesetzt. Sich hieraus ergebende Auswirkungen auf Ansatz, Bewertung und Ausweis einzelner Jahresabschlussposten sind in den Angaben zu den jeweiligen Jahresabschlussposten angegeben. Die quantitativen Auswirkungen ergeben sich aus den in der Gewinn- und Verlustrechnung nachrichtlich dargestellten Vorjahreswerten unter Berücksichtigung der BilRUG-Anpassungen.

Die im vorgehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden ansonsten innerhalb des Geschäftsjahres unverändert fortgeführt.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibung von Software erfolgt über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Abschreibungen erfolgen dabei über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Neu angeschaffte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden wie folgt abgeschrieben: Mietereinbauten mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren, Computer mit einer Nutzungsdauer von 4 Jahren und Büroausstattung mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag. Für Risiken aus verminderter Verwendbarkeit aufgrund von Veralterung und für zu erwartende Verluste aus niedrigeren Verkaufserlösen werden entsprechende Abwertungen (Gängigkeits- und Wertabschläge) vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Im Geschäftsjahr wurden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und dem Gesellschafter, soweit sie nach den gesetzlichen Vorschriften aufrechenbar sind, saldiert.

Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Aufwendungen, die den folgenden Geschäftsjahren zuzurechnen sind, werden abgegrenzt und als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter der Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck ermittelt. Als Renten- bzw. Gehaltstrend wurde der Bewertung jeweils ein Wachstum von 0 % bis 3 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation zu Standardwerten berücksichtigt. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet.

Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (4,01 % zum 30. November 2016) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre (3,24 % zum 30. November 2016) ein gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 3.690.870.

Zur Sicherung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen existierende Rückdeckungsversicherungen werden mit diesen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Die Rückstellung für Gewährleistungsansprüche (Laufzeit bis zu einem Jahr) wurde pauschal in Höhe von 1,1% des Hardware und Software-Umsatzes gebildet

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die jedoch Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden nach den Grundsätzen des § 256a HGB umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel erläutert (Anlage zum Anhang).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.796 (Vorjahr: TEUR 4.745).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 22.594 (Vorjahr: TEUR 22.594) aus einer Ausleihung enthalten.

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aus der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.875 mit dem Zeitwert (entspricht Anschaffungskosten) der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 1.682 ergibt sich ein Passivüberhang von TEUR 193 (Vorjahr: Passivüberhang TEUR 179).

Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 5.428 (Vorjahr: TEUR 6.832) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 915 (Vorjahr: TEUR 2.283), Bonuszahlungen von TEUR 2.887 (Vorjahr: TEUR 2.503), Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 409 (Vorjahr: TEUR 712), Rückbauverpflichtung von TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 143) sowie Gewährleistungsansprüche für Kunden in Höhe von TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 131).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus laufenden Geschäftsvorfällen (Lieferungen und Leistungen) in Höhe von TEUR 14.183 (Vorjahr: 17.030). In diesem Betrag sind Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr gegenüber dem Gesellschafter Teradata Germany Holdings GmbH in Höhe von TEUR 9.689 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Einnahmen aus langfristigen Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 3.360 (Vorjahr: TEUR 5.852) und aus Beratungs- und sonstigen Leistungen von TEUR 3.318 (Vorjahr: TEUR 2.824) sowie aus einem Kostenvorschuss in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 0), die Erträge für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag darstellen. Diese Einnahmen werden, wie in den Rechnungslegungsgrundsätzen oben beschrieben, in künftigen Perioden realisiert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich aus der Veräußerung von Hardware (TEUR 15.599; Vorjahr: TEUR 10.880), Software (TEUR 23.564; Vorjahr: TEUR 19.634), Kundendienstleistungen (TEUR 20.221; Vorjahr: TEUR 19.664), Professional Services (TEUR 27.228; Vorjahr: TEUR 24.097) und anderen Dienstleistungen (TEUR 9.148; Vorjahr: TEUR 19.008) zusammen. Im Rahmen der Umsetzung von BilRUG wurde aus den sonstigen betrieblichen Erträgen ein Betrag von TEUR 4.496 umgegliedert. Dieser Betrag enthält Erträge aus Intercompany-Dienstleistungen, aus Untervermietung sowie aus der Durchführung von Marketingveranstaltungen für Dritte.

Der Umsatz wurde in Höhe von TEUR 94.602 (Vorjahr: TEUR 90.377) im Inland und in Höhe von TEUR 5.654 (Vorjahr TEUR 2.905) im Ausland generiert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beziehen sich im Wesentlichen auf Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.271 (Vorjahr: TEUR 983) und auf Erträge aus dem Verkauf des TMA-Business in Höhe von TEUR 6.817, welche im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB von außergewöhnlicher Bedeutung sind.

Die Materialaufwendungen für bezogene Waren beinhalten Aufwendungen für Hard- und Software in Höhe von TEUR 32.723 (Vorjahr: TEUR 26.485). Die Materialaufwendungen für bezogene Leistungen beziehen sich auf Intercompany-Leistungen, Marketingdienste, Kosten für die Untervermietung sowie Fremdleistungen in Höhe von TEUR 15.475 (Vorjahr: TEUR 17.671). Im Rahmen von BilRUG wurden in 2016 Aufwendungen in Höhe von TEUR 872 für Untervermietung sowie für Drittveranstaltungen aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Reisekosten in Höhe von TEUR 2.905 (Vorjahr: TEUR 3.767), Mietaufwendungen von TEUR 1.762 (Vorjahr TEUR 1.362), Aufwendungen für Werbung in Höhe von TEUR 1.310 (Vorjahr: TEUR 1.969), Büromaterial von TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 408), Abschreibungen auf uneinbringliche Forderungen in Höhe von TEUR 596 (Vorjahr: TEUR 117), Aufwendungen für externes Personal von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 184), Beiträge in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 148) sowie sonstige Verwaltungskosten von TEUR 7.205 (Vorjahr: TEUR 8.633). Die sonstigen Verwaltungskosten beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.152 (Vorjahr: TEUR 1.227). Im Rahmen von BilRUG wurden Aufwendungen von TEUR 872 in Aufwendungen für bezogene Leistungen umgegliedert.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen einen Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 966 (Vorjahr: TEUR 906). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge infolge der Änderung des Zinssatzes der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.570 enthalten.

Aus der Verrechnung der Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der entsprechenden Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 63 mit den Erträgen aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 58 ergibt sich ein Aufwandsüberhang in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 26).

Die außerordentlichen Aufwendungen die in 2015 angefallen waren, resultierten aus der Bewertungsänderung der Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010 in Höhe von insgesamt TEUR 1.392; diese sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Vorjahresspalte nach BilRUG unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aufgrund von langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 961 (Vorjahr: TEUR 1.251), die innerhalb eines Jahres fällig sind und finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.037 (Vorjahr: TEUR 3.937), die innerhalb von 5 Jahren fällig sind.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2016 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 305 Arbeitnehmer (Vorjahr: 411). Davon waren 257 regionale Vertriebsmitarbeiter und Mitarbeiter im technischen Support (Vorjahr: 333), 16 Verwaltungsangestellte (Vorjahr: 23) sowie 32 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt (Vorjahr: 55).

Mutterunternehmen

Alleiniger Anteilseigner der Teradata GmbH ist die Teradata Germany Holdings GmbH, München. Der Jahresabschluss der Teradata GmbH wird in den Konzernabschluss der Teradata Corporation, Dayton, Ohio (USA), welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der firmeneigenen Webseite im Internet unter www.teradata.com veröffentlicht.

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 berechnete Gesamthonorar von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 40) verteilt sich mit TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 40) auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 25) auf sonstige Leistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2016:

- Frau Caroline Schmidt, Finanzleiterin EMEA, Aystetten

- Herr Aleksandar Puljic, Managing Director, Garmisch-Partenkirchen

- Herr Andreas Geissler, Vice President Central Europe, Kissing (bis 30. Juni 2016)

- Herr Volker Wiewer, Dipl. Inf., München (bis 30. Juni 2016)

Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 1.591.

 

München, 1. Juni 2017

Teradata GmbH, München

Caroline Schmidt, Geschäftsführerin

Aleksandar Puljic, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2016
EUR
Zugang
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2016
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.490.787,41 0,00 0,00 1.490.787,41 0,00
  1.490.787,41 0,00 0,00 1.490.787,41 0,00
II. SACHANLAGEN          
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.069.782,97 1.084.524,65 260.146,35 7.965.446,64 2.449.007,33
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 260.146,35 689.964,75 -260.146,35 0,00 689.964,75
  9.329.929,32 1.774.489,40 0,00 7.965.446,64 3.138.972,08
GESAMT 10.820.716,73 1.774.489,40 0,00 9.456.234,05 3.138.972,08
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2016
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2016
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.488.233,84 2.553,57 1.490.787,41 0,00
  1.488.233,84 2.553,57 1.490.787,41 0,00
II. SACHANLAGEN        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.304.249,59 1.112.126,33 6.461.948,65 954.427,27
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.304.249,59 1.112.126,33 6.461.948,65 954.427,27
GESAMT 7.792.483,43 1.114.679,90 7.952.736,06 954.427,27
Buchwert
Stand 31.12.2016
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.553,57
  0,00 2.553,57
II. SACHANLAGEN    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.494.580,06 2.765.533,38
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 689.964,75 260.146,35
  2.184.544,81 3.025.679,73
GESAMT 2.184.544,81 3.028.233,30

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 13. Dezember 2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Teradata GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 31. August 2017

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Braunschläger, Wirtschaftsprüfer

Uthoff, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.