Gegner Beteiligungs- und Grundstücks eGbR
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Egbert Volker Gegner seit 31.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Gegner GmbHEilenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 mit Aussicht auf das Geschäftsjahr 2024der Autohaus Gegner GmbH, Eilenburg1. Grundlagen der Gesellschaft/des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen - insbesondere der Marke "Ford" - sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen. Betriebsstätten der Gesellschaft werden im Geschäftsjahr in Eilenburg, Oschatz und Taucha in eigenen und angemieteten Geschäftsräumen unterhalten. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen "Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. 'Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken', sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz 'Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland' in Berlin. 'Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort', so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher." "Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte." "Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt." "Der Staat verringerte sein Finanzierungsdefizit trotz weiterer staatlicher Maßnahmen erneut. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3% aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war." "Neben den hohen Energiepreisen war auch die Materialknappheit weiter ein Problem für die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Zwar nahm laut Umfragen des ifo Instituts im Laufe des Jahres 2023 die Materialknappheit ab, allerdings berichteten im Jahresdurchschnitt noch knapp ein Drittel der Unternehmen von Engpässen. Zudem erhöhten sich infolge der Tarifabschlüsse die Lohnkosten. Daher legten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte ohne Energie, die 2022 bereits durchschnittlich um 14,0 % gestiegen waren, von Januar bis November 2023 nochmals um 3,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dabei stiegen vor allem die Preise für Konsum- und Investitionsgüter. Da sich die Preissteigerungen auf der Erzeugerebene auch in den Verbraucherpreisen niederschlugen, kam zum verstärkten Kostendruck für die Unternehmen erschwerend eine spürbare Konsumzurückhaltung hinzu." (www.destatis.de Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" am 15. Januar 2024 in Berlin; Statement von Ruth Brand, Stefan Hauf, Michael Kuhn und Peter Schmidt) "Mit einem starken Umsatzwachstum von plus 11,9% haben wir erstmals die 200 Milliarden-Grenze geknackt. Das lag beim Fahrzeugverkauf an höheren Stückzahlen, verbunden mit gestiegenen Preisen. In den Werkstätten war die Auslastung hoch, und insbesondere die Reparaturkosten haben angezogen. Sorgen macht uns der schon im letzten Jahr zu verzeichnende Rückgang der Fahrzeug-Neubestellungen insbesondere bei den Privatkunden. Und die Auswirkungen des Mitte Dezember plötzlich gestoppten Umweltbonus werden wir in diesem Jahr bei der Elektromobilität deutlich spüren." (Arne Joswig ZDK Bericht 2023/2024) "In den Werkstätten lief es gut. Der Umsatzsprung von plus 17,7% auf rund 33,8 Mrd. Euro im Geschäftsfeld Service und Reparatur hat mehrere Gründe. Der Fahrzeugbestand ist weiter angewachsen. Die Autofahrer ließen mehr Wartungen als im Vorjahr durchführen, und das bei gestiegenen Kosten pro Wartung (plus 8,5%) und auch pro Unfallreparatur (plus 15,3%). Für das laufende Jahr rechnen wir mit gleichbleibend stabilem Servicegeschäft auf hohem Niveau." (Detlef Peter Grün ZDK Bericht 2023/2024) "Das moderate Umsatzwachstum des vergangenen Jahres in den markengebundenen Autohäusern von plus 2,6% beim Neuwagengeschäft basierte unter anderem auf den höheren Neuwagenpreisen, der verbesserten Lieferfähigkeit und der noch bis Mitte Dezember gewährten Umweltprämie für E-Fahrzeuge. Der Umsatzsprung von 15,2% im Gebrauchtwagenverkauf durch den Markenhandel war hauptsächlich auf den bisherigen Höchststand des durchschnittlichen Fahrzeugpreises zurückzuführen. [...] Für eine Marktbelebung brauchen wir so schnell wie möglich bezahlbare Elektrofahrzeuge in allen Segmenten. Die Politik muss verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, gerade auch bei den Steuern. Die Ladeinfrastruktur ist für die Kunden ein zentrales Thema. Jede Kürzung wäre hier fatal. Wichtig ist auch: Kein Drehen an der Steuerschraube. Wer Autos mit Verbrennungsmotor verteuert, hilft der Elektromobilität nicht, sondern frustriert die Menschen." (Thomas Peckruhn ZDK Bericht 2023/2024) "Die gestiegenen Ausbildungszahlen zeigen: Unsere Branche ist attraktiv. Sie wird als zukunftsweisend und innovativ wahrgenommen. Wir bilden rund 92.000 junge Menschen aus. Der Kfz-Mechatroniker ist der mit Abstand beliebteste Beruf im Handwerk. Viele unserer top ausgebildeten Fachleute werden aber leider auch gern von der Industrie abgeworben. Uns fehlen allein im technischen Bereich rund 10.000 Fachkräfte. [...] Mit unserer Nachwuchs- und Fachkräftestrategie verfolgen wir mehrere Ziele. Wir wollen noch mehr Ausbildungsbetriebe überzeugen, dem Fachkräfteengpass mit eigener Ausbildung zu begegnen. Ebenfalls in den Fokus rücken Zielgruppen wie Quereinsteiger, Frauen, Studienabbrecher und Menschen mit Migrationshintergrund. Und wir wollen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Anforderungen der Transformation weiter qualifizieren. Alles das wollen wir zielgenau mit Kampagnen, Webinaren, Workshops und Veranstaltungen voranbringen." (Arne Joswig ZDK Bericht 2023/2024). 2.2 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 2023 2.2.1 Ertragslage Die Autohaus Gegner GmbH erzielte 2023 insgesamt Umsatzerlöse von TEUR 61.415,9 (Vorjahr TEUR 55.457,9). Davon entfielen auf Neuwagenerlöse TEUR 29.678,5, auf Gebrauchtwagenerlöse TEUR 27.663,3 und auf den Bereich Service und Ersatzteile sowie sonstige Erlöse TEUR 4.074,1. Die Neuwagen- und Gebrauchtwagenumsätze lagen über dem Vorjahresniveau. Die steigenden Umsätze erklären sich durch die höheren Verkaufspreise der Modellreihen im SUV, Nutzfahrzeug und E-Fahrzeugbereich. Die Kaufzurückhaltung der Kunden aufgrund von geopolitischen Unsicherheiten sowie Inflations- und Zinssorgen beeinflusst weiterhin das Fahrzeuggeschäft. Das um neutrale Erträge bereinigte Rohergebnis verminderte sich um 10,9 % von TEUR 12.715,3 auf TEUR 11.329,5. Der Personalaufwand (TEUR 3.658,3) ist durch die Anpassung der Lohnkosten in unserer Branche gegenüber 2022 gestiegen. Die Mitarbeiterzahlen hielten sich auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Durch die hohen Bestände aus der Einkaufsfinanzierung ist der Zinsaufwand gegenüber dem Vorjahr signifikant gestiegen. Dies führte insgesamt zu einem gesunkenen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.288,0 (Vorjahr TEUR 4.538,1). Die Entwicklung ist insgesamt unter Beachtung der Gesamtumstände positiv zu bewerten. 2.2.2 Finanzlage 2.2.2.1 Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt 44,7 %. 2.2.2.2 Investitionen Im Geschäftsjahr erfolgten neben den händlertypischen Investitionen in Vorführ- und Mietwagen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen sowie Investitionen in die Entwicklung digitaler Geschäftsprozesse. Weiterhin enthalten die Investitionen Ersatzanschaffungen, Anschaffungen von CI-Elementen im Rahmen der Herstellervorgaben. Verpflichtend sind auch die Abnahme von Spezialwerkzeugen für die neuen Modellreihen und Investitionen in die Infrastruktur für die Elektromobilität. Für die Investition in eine moderne Software wurde viel Zeit investiert, um in Zukunft einen reibungslosen Ablauf mit allen Abteilungen und Schnittstellen zu gewährleisten. In Planung ist ein neuer Abstellplatz für unsere Fahrzeugpalette. 2.2.2.3 Liquidität Im Geschäftsjahr 2023 konnten alle anfallenden finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllt werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -11.224,5. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 11.049,8 und resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung von kurzfristigen Krediten zur Finanzierung der Vorräte. Die getätigten Investitionen konnten aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die Investitionen in den Fahrzeugbestand werden über die herstellereigene Ford Bank abgewickelt. Im Rahmen bestehender Linien werden die Zinsfreistellungsphasen der Hersteller voll genutzt. Ersatzinvestitionen und sonstige Fahrzeugeinkäufe werden durch Eigenkapital oder zinsgünstige Bankdarlehen finanziert. 2.2.3 Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist im Berichtsjahr um TEUR 12.742,8 gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, während der Anteil des Umlaufvermögens weiterhin den wesentlichen Teil der Bilanzsumme ausmacht. Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 13.618,4 gestiegen. Die Fahrzeugbestände sind gestiegen. Dies begründet sich durch die steigende Lieferfähigkeit des Herstellers und hauptsächlich daran, dass die vor langer Zeit bestellten Fahrzeuge eingetroffen sind. 2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personal- und Sozialbereich Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft im Berichtsjahr 65 Arbeitnehmer (Vorjahr 69). Wir haben 1 gewerbliche Auszubildenden und hoffen, ihn als Beitrag zur Förderung des Nachwuchses in unserer Region in unserem Unternehmen übernehmen zu können. Auch in diesem Geschäftsjahr wurde der Arbeitsmarkt durch die industriellen Standorte in der Region Leipzig sowie das steigende Gehaltsniveau gesteuert. Unsere Mitarbeiter/innen sind ein wesentlicher Teil unseres Kapitals. Die Weiterbildung erfolgt stetig, um die Qualifikation unserer Mitarbeiter/innen zu verbessern. Dies erfolgt in Abstimmung mit den vom Hersteller angebotenen Seminaren. Den Fachkräftebedarf in unserem Betrieb versuchen wir durch Ausbildungsplätze und attraktive Stellenangebote zu decken. Langjährige Mitarbeiter hatten fast immer einen fachlichen Vorsprung gegenüber den jüngeren Mitarbeitern, aber im Zuge der neuen digitalen Prozesse tun sich die jüngeren Mitarbeiter damit leichter und haben dadurch einen Vorsprung vor den langjährigen. Immer mehr wird der Fachkräftemangel durch steigende Fluktuation begleitet. Die durch die Pandemie ins Leben gerufene Arbeit im Homeoffice gibt den Arbeitnehmern mehr Freiheiten für flexiblere Arbeitszeiten. Diese Wandlungsprozesse müssen durch die Führungskräfte schnell erkannt werden, dadurch ergeben sich natürlich Veränderungen in der Führungs- sowie in der fachlichen Leitungsebene. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Auch im neuen Wirtschaftsjahr 2024 werden wir unseren Betrieb, sowie unsere 2 Filialen auf Wirtschaftlichkeit und Zukunftsorientierung überprüfen und dementsprechend ausrichten. Mit dem Ausblick auf die momentane Situation in der Ukraine, ist mit starken wirtschaftlichen Folgen zu rechnen. Daraus folgen Probleme in den Lieferketten, es werden Engpässe geschaffen, die sich speziell in der Teileersatzbeschaffung auswirken, wodurch die Arbeit an den Fahrzeugen nicht ausgeführt werden können. Auch die sehr präsente Thematik des Umweltschutzes wird sich vermutlich weiter belastend auf die Automobilbranche auswirken und stellt diese vor große Herausforderungen. Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr. Der Ausbau unserer Gewerbeabteilung dient unserem Nutzfahrzeuggeschäft und wird durch die hervorragende Ford Nutzfahrzeugpallette sowie alle anderen Produktlinien mit der Ford Strategie im Blickpunkt für 2024 unterstützt. Speziell im Bereich des E-Antriebes kommen neue Modelle, wie der Explorer, Puma und Tourneo, auf den Markt. Im klassischen PKW-Segment werden einige Modelle nicht mehr gebaut, was sich negativ auf die Umsätze in diesem Segment auswirkt. Durch die Spezialisierung als Nutzfahrzeug-Kompetenz-Zentrum sind die Auswirkungen für uns jedoch nicht gravierend. Da unsere Politik immer mehr Rahmenbedingungen für die Umsetzung in die Elektromobilität geschaffen hat, sollte man generell mit Fokus auf den Klimaschutz, nicht die Verbrennungsmotoren als große CO 2 -Sünder ansehen. Das Automobil wird durch seine vielfältige Mobilität auch in Zukunft unseren Kunden viel an Lebensqualität zu bieten haben. Fahrzeugverkäufe mit Rücknahmeverpflichtungen zu vorher festgelegten Restwerten unterliegen einem steten Bewertungsrisiko. Durch Passivierung von erhaltenen Prämien sowie die Bildung von marktorientierten Rückstellungen, wird künftigen Preisrisiken bei der Vermarktung dieser Fahrzeuge Rechnung getragen. Um diesen Herausforderungen besser gerecht zu werden, bemühen wir uns durch vorausschauendes und gemeinsames Handeln in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern die richtigen Schritte für eine zukunftsorientierte Unternehmenspolitik zu gestalten. Auch mit unserem Hersteller Ford sowie den Banken soll die Zusammenarbeit zukunftsorientiert, fair und verlässlich weitergeführt werden. Wir wollen versuchen, die durch die Politik vorgegebenen Richtlinien umzusetzen und positiv zu gestalten. Durch Transparenz und klare Unternehmensrichtlinien werden wir mit unseren Abteilungen stets eine gute Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern anstreben, um Zufriedenheit, Freude und Sicherheit bei der Arbeit zu ermöglichen. Für den Abverkauf der Fahrzeugbestände werden im Geschäftsjahr 2024 die Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe in der marktorientierten und dynamischen Preisgestaltung, durch die planmäßige Rotation zwischen den Betriebsteilen weiter ausgebaut Eine konkrete Prognose der Umsatzentwicklung für 2024 ist in der aktuellen Lage schwierig einzuschätzen. Die Entwicklung der Wirtschaft in Richtung Energiepreise, Klimawandel, Ukraine- und Nahost-Krieg im angelaufenen Geschäftsjahr lassen alle Vorausplanungen offen. Wir erwarten aber grundsätzlich ein positives, wenn auch rückläufiges und stabiles Ergebnis auch im laufenden Geschäftsjahr, sodass wir an unsere Entwicklungshistorie anknüpfen können. 3.2 Risikobericht 3.2.1 Risikomanagementsystem Die interne Unternehmenssteuerung wird durch eine spartenbezogene Deckungsbeitragsrechnung durchgeführt. Auftragseingänge, Auslieferungen, Werkstattumsätze sowie Fahrzeug- und Teilebestände werden laufend kontrolliert. Kundenforderungen werden permanent geprüft. Das Mahnwesen erfolgt regelmäßig. Ein nach handelsrechtlichen Strukturen erstelltes Reporting wird quartalsweise den Hausbanken zur Verfügung gestellt. Im Blickpunkt stehen dabei die Eigenkapitalquote, die langfristige Finanzierung der Investitionen, die Finanzierung der Fahrzeug- und Teilebestände sowie die Umsatzrendite. Wertberichtigungen werden vorgenommen, wenn entsprechende Ausfall- und Absatzrisiken erkennbar sind. Der Bestand an Neu-, Vorführ-, Miet- und Gebrauchtwagen wird im Wesentlichen durch Eigenkapital und Banken finanziert, wobei die Kreditkonditionen für die Einkaufsfinanzierungslinien durch die Banken bestimmt werden. Die Kündigungsfristen der Kreditlinien stehen im Einklang mit dem Händlervertrag. Die wesentlichen Finanzinstrumente sind Eigenkapital und Kontokorrentkredite. Dabei werden Zinsfreistellungen für Neufahrzeuge durch den Hersteller voll ausgenutzt. Forderungen werden im Rahmen des Debitorenmanagements ständig auf Fälligkeit geprüft. Bei drohenden Ausfällen werden entsprechende Maßnahmen zeitnah eingeleitet. Zur Sicherstellung der Finanzierung des laufenden Geschäftsverkehrs verfügt die Gesellschaft über ausreichend liquide Mittel. 3.2.2 Risiken Es besteht generell die Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung, wo sich Konjunkturabschwünge deutlich in einer Investitionszurückhaltung der Kunden niederschlägt. Daneben sind wir als markengebundener Vertragshändler von der Produkt- und Preispolitik des Herstellers im Neuwagenbereich abhängig. Für die Erweiterung der Produktlinien mit Elektroantrieb und den Wegfall des Fiesta, des S-Max und des Focus bleibt die Kundenakzeptanz abzuwarten. Weiterhin im Fokus, der Ukrainekrieg und der im Oktober aufgebrochene Nahost-Konflikt mit Auswirkungen auf die Energiebranche, trifft zurzeit die Automobilbranche und den derzeitigen Markt sehr schwer. Mit Ausblick auf die weltweite Entwicklung in der Zukunft sind die Folgen für die Wirtschaft und die Politik noch nicht absehbar. Weiterhin spielt die Preispolitik eine große Rolle und die damit verbundenen stetig ansteigenden Lohnforderungen, die durch den Fachkräftemangel noch forciert werden. Die Folgen sind hohe Fluktuationen. Im Vordergrund steht natürlich weiterhin die Verunsicherung der Endverbraucher angesichts der verschiedenen Antriebsarten. Die Diskussion um die Zukunft des Verbrennungsmotors, insbesondere des Diesels, trägt dazu bei, dass sich dies im Kaufverhalten widerspiegelt. Die unzureichenden Ressourcen für Elektrofahrzeuge mit ihren sehr hohen Anschaffungspreisen sowie der noch immer dürftigen Ladeinfrastruktur auf der anderen Seite spielen eine große Rolle und bringen die Kunden in Zwiespalt. Der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen ist insbesondere abhängig von der Kaufkraft der Bevölkerung in der Region. Die fortschreitende Zurückhaltung im Privatmarkt ist nach wie vor in der Einkommensentwicklung vieler Autofahrer, in den gestiegenen Kfz-Unterhaltskosten, in den geringeren Wertverlusten aufgrund der besseren Fahrzeugqualität und damit der längeren Haltedauer sowie dem Mobilitätswandel in den Städten begründet. Durch Preiserhöhungen ist mit einer Stagnation bzw. einem Rückgang von Umsatzerlösen aus Fahrzeugverkäufen zu rechnen. Trotz der zunehmenden Verkäufe über den Online Handel ist nicht absehbar, ob durch die wirtschaftliche Lage ein Umsatzrückgang erfolgt, dessen Auswirkungen von uns jedoch aktuell nicht eingeschätzt werden kann. Das Risiko besteht außerdem in der Ausrichtung der Modellpolitik sowie der Entwicklung der alternativen Antriebskonzepte des Herstellers. Außerdem ist die Entwicklung in unserer Währungsgemeinschaft in Bezug auf die Stabilität des Euro nicht absehbar. Das ständig schwankende Vertrauen in Politik, Banken und Wirtschaft macht die Ertragssituation nicht leichter. Auch das After Sales Geschäft unterliegt einem Margendruck. Dies ist beim Abschluss von Rahmenverträgen erkennbar. Diese Rahmenverträge sind aber erforderlich, um das Gewerbekunden-, Versicherungs- und Flottengeschäft im Servicebereich gut auszulasten und auszubauen. Die Finanzwirtschaftlichen Risiken bestehen durch die in 2023 erhöhten Zinsen in Deutschland und den Euro-Ländern durch die Anpassung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank. Zudem stieg auch die Inflationsrate. Die Gesellschaft hat im Jahresabschluss ausreichend Rückstellungen und Verbindlichkeiten zur Bewältigung am Bilanzstichtag bestehender Risiken passiviert. 3.3 Chancenbericht Politik und Wirtschaft werden sich auf einen Kompromiss mit den Antriebsarten einigen müssen, um die Endkunden in Ihrer Entscheidung nicht zu verunsichern. Die folgenden Jahre werden immer mehr durch ein angepasstes Angebot geprägt werden, als durch eine Standardisierung der Antriebsformen. Wir sehen gute Chancen beim Hersteller Ford, durch die langfristige Ausrichtung des Unternehmens. Als Chance sehen wir da auch zukünftig die Herausforderung in Sachen Elektromobilität. Durch die zunehmende Elektrifizierung der Motorenpalette ist der Hersteller für den wachsenden Trend der E-Mobilität gut gerüstet. Auch durch die Kooperation mit Volkswagen ergeben sich Chancen im Bereich des autonomen Fahrens mittels künstlicher Intelligenz. Die weitere Zusammenarbeit mit den Ford Werken ist durch neue Verträge über das Jahr 2024 hinaus geregelt, sodass die Fortführung der Geschäftstätigkeit in der bisherigen Struktur gewährleistet ist. Die von unserem Unternehmen vertretene Marke wird durch Weiterentwicklung und Neuvorstellung von Fahrzeugmodellen im E-Bereich durch den Hersteller auch künftig attraktiv sein, sodass weitere neue Kundensegmente angeboten werden können. Auch im Nutzfahrzeugbereich sehen wir ein großes Potential durch die Kooperation des Herstellers mit der Volkswagen AG, da sich hieraus eine deutlich verbesserte Marktposition, insbesondere im Bereich der Hybrid- und Elektrotechnologie, ergibt. Im PKW-Bereich reagiert der Hersteller im E-Bereich mit dem E-Puma und den Tourneos Custom und Courier und einer anhaltenden Expansion des SUV-Portfolios, wo in 2024 der neue E-Explorer verfügbar sein wird. Wir werden die hohe Fachkompetenz unserer Mitarbeiter fördern und weiterhin in Schulungsmaßnahmen investieren, um auf qualitätsfundierte und motivierte Mitarbeiter zu bauen und um qualitativ hochwertige Arbeitsleistungen zu ermöglichen, die sich wiederum in der Zufriedenheit der Kunden widerspiegelt. Des Weiteren wollen wir 3 neue gewerbliche Ausbildungsplätze schaffen, mit dem Ziel, diese dann in unserem Serviceteam übernehmen zu können. Im Vergleich zu Mitbewerbern ergeben sich aus der Größe des Unternehmens Chancen auf günstige Bedingungen im Beschaffungsbereich, im Bereich der Finanzierungsangebote für potentielle Kunden und bei der Bonusgestaltung mit den Banken. Die Nutzung weiterer digitaler Plattformen soll erhöht werden, um die Kundenbindung bzw. die Verkaufsaktivitäten effektiver zu nutzen. Als absatzfördernde Maßnahmen stehen vor allem intensive Kundenbindungsaktivitäten durch das Call-Center sowie die Ford-Service-Plattform React zur Verfügung. Weitere Chancen liegen in der effizienten Marktbearbeitung der vielfältigen Nutzfahrzeugsparten. Dabei spielt der Onlinehandel eine große Rolle. Diese gilt es weiter zu nutzen und in den neuen Segmenten weiter auszubauen und auf den Plattformen anzubieten. Wir bieten durch ein breites Spektrum an Fahrzeugen gute Lieferfähigkeiten gegenüber unseren Wettbewerbern an. Durch das Vorhalten aus- und umgebauter Spezialfahrzeuge können wir kurze Lieferzeiten einhalten und heben uns von Wettbewerbern ab. Durch einen aktiven Zukauf mit genauer Marktbeobachtung sind wir in der Lage, unsere Fahrzeuge zu vorteilhaften Konditionen zu erwerben. Die Bestandsfahrzeuge haben sich aufgrund steigender Preise (Inflation) zu einer positiven Verkaufspreisplanung entwickelt. Durch die Marktstellung und die Ausrichtung der Autohaus Gegner GmbH überwiegen die Chancen die Risiken des Unternehmens. Risiken zum Fortbestand des Unternehmens sind derzeit nicht erkennbar. Wir gehen insgesamt von einer weiterhin positiven Entwicklung unseres Unternehmens aus.
Eilenburg, 31. Mai 2024 Autohaus Gegner GmbH Volker Gegner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 zu Offenlegung nach §§ 325 ff. HGBI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Autohaus Gegner GmbH hat ihren Sitz in 04838 Eilenburg, Dübener Landstraße 59a. Sie ist unter HRB 3983 im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Autohaus Gegner GmbH, Eilenburg, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern) aufgestellt. IV. Erläuterungen der Bilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800,00 nicht übersteigen. Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr ist aus beiliegendem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit die Verpflichtungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, wurden die Rückstellungen mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Jahre entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Januar 2024 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % p.a. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden keine Lohn- und Gehalts- sowie Rentensteigerungen zugrunde gelegt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Als Deckungsvermögen wurde eine verpfändete Rückdeckungsversicherung klassifiziert. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgte zum beizulegenden Zeitwert. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 318,4. Unter Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre (1,74 %) ergäbe sich ein um TEUR 3,3 höherer Rückstellungsbetrag. Für diesen Differenzbetrag besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 88,6 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (TEUR 4,5) wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen (TEUR 5,7) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von TEUR 1,2 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist in Höhe von TEUR 37.649,9 (Vorjahr TEUR 24.845,9) durch Sicherungsübereignung von Vorräten gesichert. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist branchenüblich durch Eigentumsvorbehalte gesichert. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsätze Die Umsätze wurden im Wesentlichen im Inland erzielt. Von den Umsätzen entfallen TEUR 27.663,3 auf den Verkauf von Gebrauchtwagen, TEUR 29.678,5 auf den Verkauf von Neuwagen und TEUR 4.074,1 auf übrige Erlöse und Dienstleistungen. Fremdwährungsumrechnung Aus der Fremdwährungsumrechnung zum Stichtag entstanden Gewinne in Höhe von EUR 41,42 (Vorjahr EUR 3.414,25), die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden, und Verluste in Höhe von EUR 37,65 (Vorjahr EUR 75,46), die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. VI. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht. Aus Mietverträgen bestehen laufende Zahlungsverpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 268,6. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 65 Mitarbeiter (Vorjahr 69). Gesetzliche Organe Gesetzliche Organe sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Geschäftsführung Herr Volker Gegner ist zum Geschäftsführer bestellt. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Gewinnverwendung Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung wird der Jahresüberschuss vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 0,0 enthalten. AnlagespiegelAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
sonstige Berichtsbestandteile
Eilenburg, 31. Mai 2024 Autohaus Gegner GmbH Volker Gegner, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Gegner GmbH, Eilenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Gegner GmbH, Eilenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Gegner GmbH, Eilenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Leipzig, 4. Juli 2024 ADW
Prof. Dr. Ditges GmbH
Bräunig, Wirtschaftsprüfer Arendt, Wirtschaftsprüfer |
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