Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
DSM Computer GmbHLiquidiert
Am Loferfeld 50, 81249 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Schäfer seit 3.2.2010 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DSM COMPUTER GMBHMÜNCHENJAHRESABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2011BILANZ zum 31. Dezember 2011DSM Computer GmbH, MünchenAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2011 bis 31.12.2011DSM Computer GmbH, München
ANHANG für das Geschäftsjahr 2011der DSM Computer GmbH, MünchenA. AllgemeinesDie Gesellschaft wurde mit notarieller Urkunde vom 05. Oktober 2000 rückwirkend zum 01. Juli 2000 errichtet. Im Rumpfgeschäftsjahr 2000 (vom 01. Juli 2000 bis 31. Dezember 2000) erfolgte mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. November 2000 die Änderung der Firma von "Mexico II Vermögensverwaltung AG" in "DSM Computer AG". Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 18. Dezember 2000. Mit notarieller Urkunde vom 05. Dezember 2000 wurde die DSM Digital Service Vertriebsgesellschaft für digitale elektronische Bauteile mbH (übertragende Gesellschaft) auf die Mexiko II Vermögensverwaltungs AG, später DSM Computer AG (übernehmende Gesellschaft) rückwirkend auf den 01. Juli 2000 verschmolzen (Verschmelzung durch Aufnahme). Die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister erfolgte am 01. Februar 2001. Mit Gesellschaftsvertrag vom 20.12.2009 wurde ein Formwechsel der DSM Computer AG in die DSM Computer GmbH vollzogen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 03.02.2010. Mit Verschmelzungsvertrag vom 11. April 2011 wurde die Able Design Gesellschaft für Entwicklung und Vertrieb elektronischer Systeme mbH (nachfolgend Able genannt) rückwirkend zum 01.01.2011 auf die DSM Computer Design verschmolzen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden unter Beachtung des Prinzips des going concern angewendet. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften (§§ 246 bis 251 HGB) sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274 HGB) erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 sowie 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Vermerke zu Posten der Bilanz sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Absatz 1 HGB) wird beachtet. Die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden in vollem Umfang angewendet. Bewertungsmethoden Der Abschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften (§§ 252 bis 256 HGB) sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 279 bis 283 HGB) erstellt. Bei der Bewertung wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unterstellt. Die Währungsumrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und den Verbindlichkeiten mit dem maßgeblichen Kurs des Entstehungsstichtages bzw. mit dem niedrigeren/höheren Kurs des Abschlussstichtages. C. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig linear bzw. degressiv abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG ab dem Wirtschaftsjahr 2008 im Anschaffungsjahr in einem Pool zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben, unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Anschaffung. Vorratsvermögen Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen oder Rückstellungen, das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Kassenbestand und Bankguthaben Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum rechnerisch ermittelten Wert der Vorauszahlung bilanziert. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. TEUR 51 vorgenommen. Grundkapital Die Gesellschaft weist zum 31.12.2011 ein Grundkapital in Höhe von TEUR 1.047 aus. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wurde zum 31.12.2011 vollständig ausgeschüttet. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in der Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bilanziert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die mit der Rückstellung für Alterszeitwert und Zeitwertkonten saldierten, verpfändeten Lebensversicherungen wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgte auf Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den Bestimmungen von BilMoG. Es wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aufgrund der Bewertungsänderung der laufenden Pensionen aus dem Jahre 2010 entsprechend dem BilMoG, war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt. Rückstellungsspiegel zum 31. Dezember 2011
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen bilanziert.
D. Sonstige AngabenAllgemeines Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag wie folgt:
Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse sind am Bilanzstichtag nicht aufzuführen. Im Berichtszeitraum wurden im Durchschnitt 62 (Vorjahr 60) Mitarbeiter und 12 (Vorjahr 14) Auszubildende beschäftigt. Bilanzergebnis Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Geschäftsführer Herr Axel Schäfer, Dipl.-Ing. (FH), Ailing, war im Berichtszeitraum zum Geschäftsführer der DSM GmbH und bis zur Eintragung der Umfirmierung am 03.02.2010 als Vorstand der DSM AG bestellt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers verzichtet. Muttergesellschaft
eingebunden. Dieser wird in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft
eingebunden.
München, 06. Februar 2012 DSM Computer GmbH Axel Schäfer, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 23. Juli 2012 festgestellt. Anlagespiegel zum 31. Dezember 2011
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2011der DSM Computer GmbH, MünchenUnternehmenshistorieDer Rechtsvorgänger der DSM Computer GmbH (nachfolgend DSM genannt), die 1981 als eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründete DSM Digital Service Vertriebsgesellschaft für digitale elektronische Bauteile mbH, begann bereits 1987 erste Technologien der heutigen Embedded Controller Technik - ECT - am Markt einzuführen. Auf Basis des bis dahin erworbenen Know-hows wurde die Produktpalette um Embedded PCs und Industrie-Systeme erweitert. Seit dem Geschäftsjahr 2001 realisiert die DSM auch kundenspezifische Systeme. Um die gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen für das zukünftige Wachstum zu sichern, erfolgte mit Wirkung zum 01.07.2000 die Umwandlung der DSM Digital Service Vertriebsgesellschaft für digitale elektronische Bauteile mbH in die DSM Computer AG, die am 23.01.2001 in das Handelsregister München eingetragen worden ist. Zur Absicherung des weiteren Wachstums haben die Altaktionäre sich zur Veräußerung an einen strategischen Investor entschlossen. Seit 2005 ist die DSM Computer AG zu 100% in den MSC - Konzern eingebunden. Um zukünftig schneller und kostengünstiger agieren zu können, wurde mit dem Gesellschaftsvertrag vom 20.12.2009 der Formwechsel der DSM Computer AG in die DSM Computer GmbH vollzogen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 03.02.2010. Mit Verschmelzungsvertrag vom 11. April 2011 wurde die Able Design Gesellschaft für Entwicklung und Vertrieb elektronischer Systeme mbH (nachfolgend Able genannt) rückwirkend zum 01.01.2011 auf die DSM Computer GmbH verschmolzen. Kernkompetenz der Able ist die Entwicklung und Produktion von Display-Systemen. Die Produktpalette der DSM konnte dahingehend erweitert werden. Konjunkturelles UmfeldDas Jahr 2010 stand im Zeichen der Konsolidierung, Sanierung und der Neuausrichtung der DSM Computer GmbH. Zur Gestaltung einer effizienteren Organisation wurden, neben einem Formwechsel von der AG in eine GmbH, einige Maßnahmen zur Verschlankung des Unternehmens durchgeführt. Sämtliche Abteilungen wurden untersucht und soweit notwendig neu aufgestellt. Dies betraf sowohl die Aufgaben- und Kompetenzverteilung der Mitarbeiter an sich als auch insgesamt einen Personalabbau. Auch langjährige Arbeitsabläufe wurden analysiert und soweit notwendig an die neuen Strukturen angepasst. Auf diese Weise konnten erhebliche Kosten eingespart und die Effizient deutlich gesteigert werden. Dieses neu entstandene "Fundament" ist die Basis zur dauerhaften Umsatzsteigerung. Weg vom reaktiven Handeln, hin zur proaktiven, systematischen Umsatzsteigerung mit effizienten Strukturen ist die Grundlage für eine stabile Marktposition, die in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden soll. Unser Geschäft ist durch kurze Produktlebenszyklen gekennzeichnet. Charakteristisch sind schnelle und konstante technologische Veränderungen, schnelle Produktalterung und hohe Preissensibilität vor allem durch Wettbewerber aus Niedriglohnländern. Die DSM unterteilt ihr Geschäft in 3 Bereiche: Standardgeschäft ("Standard"), Modifikation von Standardprodukten ("Modified") und kundenspezifische Neuentwicklungen ("Customized"). In 2011 hat die DSM 35% des Umsatzes mit "Standard", 23% mit "Modified" und 42% mit "Customized" erwirtschaftet. Diese Mischung ist wichtig, da der Preisdruck im Bereich "Standard" aufgrund des starken Wettbewerbs wenig Spielraum lässt. Vor allem Wettbewerber aus Asien können aufgrund des billigeren Produktionsstandortes günstigere Produkte anbieten als die in Deutschland ansässige DSM. Trotz alledem ist der Umsatzanteil weiterhin wichtig genug, um das Portfolio von Standardprodukten auf Aktualität zu überprüfen und mit innovativen Produkten an Marktbedürfnisse anzupassen. Neben den Standardprodukten stehen kundenspezifische Neuentwicklungen, die aufgrund ihrer Komplexität eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Kunden erfordern. Dies führt zu einer starken Kundenbindung. Daher ist es wichtig die Bereiche "Modified" und "Customized" weiterhin zu forcieren. Umsatz- und AuftragsentwicklungIn 2011 kann die DSM eine Umsatzsteigerung von 28% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Ein Teil der Umsatzsteigerung kommt aus der Verschmelzung mit der Able. Bereinigt beträgt die Umsatzsteigerung der "Alt" DSM 10% gegenüber dem Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2012 bestehen zum Jahresbeginn bereits platzierte Aufträge i.H.v. 3,4 Mio. EUR. Weitere Aufträge i.H.v. 3,1 Mio. EUR sind platziert, der genaue Liefertermin steht jedoch noch nicht fest bzw. ist für die Folgejahre terminiert. Im Bereich der Standardprodukte ist dem Wettbewerbs- bzw. Preisdruck der asiatischen Anbieter mit einem deutschen Produktionsstandort auf Dauer nicht standzuhalten. Deswegen versteht sich die DSM Computer GmbH als Spezialanbieter, der individuelle Wünsche der Kunden schnell und flexibel umsetzen kann. Hierbei handelt es sich sowohl um beratungsintensive Entwicklungsprojekte als auch um kleinere Modifikationen, wie beispielweise ein Kundenlogo oder eine andere Farbe des Gehäuses. Der Hauptwettbewerbsvorteil der DSM besteht somit nicht im Preis, sondern in der Flexibilität und Zuverlässigkeit. Produkte mit langer Lebensdauer aufgrund eines weitreichenden Qualitätsmanagements stehen im Vordergrund und bedienen Kunden, denen geringe Ausfallwahrscheinlichkeiten, hohe Flexibilität und kontinuierliches Qualitätsmanagement wichtiger sind als reine Kostenreduktion. Nachdem der Vertrieb mit schlanker effizienter Struktur in das Jahr 2011 gestartet ist, liegt jetzt der Fokus auf der Analyse potentieller Kunden, die proaktiv bedient werden sollen. Hierdurch soll eine zielgerichtete, stetige Umsatzsteigerung erreicht werden. ProduktpaletteDie DSM Computer GmbH steht für Innovationen und Qualität in den Bereichen robuste Industrierechner, Panel PC, flexible Embedded Systeme und professionelle Displaysysteme. Mit der strategischen Ausrichtung auf diese hochwertigen Produktgruppen adressiert das Unternehmen Kunden in der Industrie, Automatisierung, Robotik, Medizin, Messtechnik, Home Automation, Energietechnik, Transport und Logistik sowie Digital Signage- und POI/POS-Anwendungen. Durch ein fundiertes technisches Know-how und die langjährige Erfahrung in diesen Märkten bietet die DSM neben leistungsfähigen Standardprodukten vorrangig kundenspezifische, auf die jeweilige Anwendung optimierte, Lösungen. Die DSM Computer GmbH setzt auch zukünftig auf den Standort Deutschland mit Entwicklung und Fertigung der professionellen Industrieprodukte - Made in Germany - am Standort in München. Die DSM ist in der Lage durch die BlueBoard ® -Modulartechnologie über 1.600 mögliche Systemlösungen darzustellen (Baukastensystem). Diese Variabilität wird durch individuelle Gehäuselösungen und damit verbundenen Kühlkonzepten ergänzt, welche die DSM entsprechend der Kundenvorgaben entwickelt und in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen realisiert. Aufbauend auf dem Know-how im Bereich der Slot-CPU-Technik sowie der Systemlösungskompetenz hat sich die DSM zu einem der Technologie- und Qualitätsführer im Markt für Embedded PCs und Industrie-Computer sowie Display-Systeme entwickelt. Abgerundet wird das Produktspektrum der DSM durch die Installation und die Unterstützung der im Industriemarkt gängigsten Betriebssysteme. Hierzu zählen neben Microsoft Windows (z.B. Windows XP und Windows7) auch Linux, jeweils inklusive der entsprechenden Embedded Varianten. Durch die Verschmelzung mit der Able Design konnte die Produktpalette erweitert werden. Die ABLE Public Displays sind an die individuellen Bedürfnisse verschiedener Märkte wie Industrieautomatisierung, POS/POI, Informationstechnik, Videokonferenzsysteme, Digital Signage, Messtechnik und Cash Management angepasst. Jedes dieser Monitorsysteme kann auch speziell für Kundenanforderungen konfiguriert werden. Innovationsfähigkeit und Kreativität in den einzelnen Geschäftsfeldern haben zu einem deutlichen Entwicklungs- und Know-how Vorsprung geführt. Durch ihren Technologievorsprung und ihre langjährige Marktkenntnis setzt die DSM Standards in der Embedded-Technologie und gestaltet neue Marktsegmente entscheidend mit. Aufgrund dieser Voraussetzungen geht die DSM davon aus, ihren Wachstumskurs zukünftig weiter fortsetzen zu können. InvestitionenDie sonstigen Investitionen wurden nur soweit notwendig durchgeführt. Der niedrige Reinvestitionsgrad führt zu einem Anstieg des "Abnutzungsgrades für Sachanlagevermögen" und somit einem Rückgang der Abschreibungsquote. Nachdem im letzen Jahr die Produktionshalle umgebaut wurde, wurde im Berichtsjahr im Wesentlichen in den ESD-Schutz investiert. Bei den restlichen Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um Reinvestitionen. FinanzierungsmaßnahmenDer Immobilienkauf "Am Loferfeld 50a" in 2007 wurde zu 100% fremdfinanziert. Der Grundstückskauf "Am Loferfeld 54" in 2008 wurde zu 70% fremdfinanziert. Der verbleibende Anteil in Höhe von 30% wurde aus Eigenmitteln finanziert. Die DSM kann das operative Geschäft, wie in den Vorjahren auch, aus eigener Kraft finanzieren. PersonalbereichIm Berichtsjahr wurden durchschnittlich 62 (Vorjahr 60) Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem waren durchschnittlich 12 (Vorjahr 14) Auszubildende beschäftigt. Am 31.12.2011 waren 65 Mitarbeiter und 9 Auszubildende angestellt. Lage der GesellschaftVermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände sind um 34% gesunken, die Sachanlagen sind im Wesentlichen gleich geblieben. In der Produktion wurden weitreichende Maßnahmen zum ESD-Schutz umgesetzt. Weitere wesentliche Neuinvestitionen wurden nicht getätigt. Trotz der Verschmelzung mit der Able verringert sich das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Abschreibung, der keine Neuinvestition gegenüber steht. Aufgrund des Gewinns und der Verschmelzung mit der Able steigt das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 5%. Gleichzeitig sinkt die Eigenkapitalquote auf 61% gegenüber 73% im Vorjahr. Im Berichtsjahr wurde eine Ausschüttung an den Gesellschafter i.H.v. 250 TEUR die Able betreffend vorgenommen. Eine weitere Ausschüttung i.H.v. 1,5 Mio. EUR wurde mit Beschluss vom 29.11.2011 veranlasst. Finanzlage Die liquiden Mittel stiegen gegenüber dem Vorjahr um 53%. 576 TEUR wurden durch die Able Integration eingebracht. Diesen liquiden Mitteln stehen zusätzlich langfristige Kredite bei der Bank gegenüber. Diese Fremdfinanzierungen wurden ausschließlich für Immobilienkäufe eingesetzt und nicht für die Bewältigung des operativen Geschäftes. Bei Realisierung des zukünftigen Planes kann die DSM ihr operatives Geschäft weiterhin bankenunabhängig bewältigen. Ertragslage Die DSM verzeichnet im Jahr 2011 insgesamt einen Umsatzzuwachs von 28%. Bereinigt um den Umsatz der Able beträgt das Wachstum der "Alt" DSM 10% gegenüber dem Vorjahr. Die Neuausrichtung des Vertriebs sowie die positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft tragen zu diesem Umsatzwachstum bei. Der Rohertrag ist entsprechend dem Umsatzzuwachs um 31% gestiegen. Die Rohertragsmarge beträgt im Berichtsjahr 43% und ist gegenüber dem Vorjahresrohertrag i.H.v. 42% gestiegen. Verbesserte Einkaufsbedingungen, eine stetige Analyse des Produktportfolios sowie nachhaltige Kundenbindungen aufgrund von kundenspezifischen Produktentwicklungen sollen dem Rohmargendruck entgegenwirken. Intelligente Lagerhaltung trägt zur Stabilisierung des Rohertrages bei. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 22% gestiegen. Die Steigerung der Personalkosten ist im Wesentlichen die Folge der Verschmelzung mit der Able. Im Vorjahr wurden erhebliche Restrukturierungen durchgeführt. Jede Abteilung wurde einzeln analysiert und optimiert. Diese personelle organisatorische Neuausrichtung hilft dabei, neue Mitarbeiter gezielt einzusetzen, so dass die DSM aufgrund ihres Know-hows den Standort Deutschland als Wettbewerbsvorteil sehen kann. Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen helfen dabei, die hohe Performance der Mitarbeiter für zukünftige Anforderungen zu steigern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, gegenüber dem Vorjahr, um 13% gestiegen. Dies hängt im Wesentlichen mit der Verschmelzung der Able zusammen, die den Fixkostenanteil unterproportional zum Umsatz steigen lässt. Einsparungen sind in diesem Bereich kurzfristig nicht möglich, da DSM den üblichen Geschäftsbetrieb aufrechterhalten muss, um steigende Auftragseingänge abbilden zu können. Der Gewinn vor Steuern beträgt 424 TEUR, was aufgrund des Verlustvortrages aus den Vorjahren dem Gewinn nach Steuern entspricht. Vertrieb und EntwicklungDie Verteilung der Geschäftsfelder auf "Standard", "Modified" und "Customized" wurde bereits näher erläutert. Dabei wurde auch auf die stärkere Ausrichtung hin zu kundenspezifischen Entwicklungen eingegangen. Die in 2010 durchgeführte Restrukturierung von Vertrieb und Entwicklung haben im Berichtsjahr zu einer stärkeren Verzahnung der beiden Bereiche geführt. Dies ist die Vorraussetzung für eine proaktive Marktbearbeitung, die in der Konsequenz zu einem stabilen Wachstum und nachhaltiger Kundenbindung führen wird. Chancen und RisikenEin wesentlicher Punkt im Jahr 2011 war neben der Integration der Able die Fokussierung auf eine nachhaltige und stabile Umsatzentwicklung, um weiterhin die Basis für ein gesundes Unternehmenswachstum zu schaffen. Aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse sind insbesondere manche Risiken teilweise neu zu bewerten. Die nachfolgend dargestellten Chancen bleiben im Wesentlichen unverändert, da die Nachfrage nach einem guten und qualitativ hochwertigen Produkt weiterhin bestehen bleibt. Auch die strategische Ausrichtung hat sich in den letzten Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Der wirtschaftliche Erfolg wird weiterhin davon abhängen, Spitzentechnologien zu entwickeln und das Produktportfolio zu optimieren. Chancen: Made in Germany: Als wesentliche Chance besteht auch weiterhin das Gütesiegel "Made in Germany". Deutsche Wertarbeit steht nach wie vor für Qualität, Sicherheit, Präzision und vor allem Zuverlässigkeit, Langzeitverfügbarkeit und hohes Servicebewusstsein. Dies sind im industriellen Bereich immer noch die Kriterien, nach denen Lieferanten ausgewählt werden, da man sich hier keine Ausfälle leisten oder kurzfristige Trends in der Technik mitmachen kann. Die DSM bedient nicht den Massenmarkt, der sehr stark durch die chinesischen bzw. asiatischen Wettbewerber bedroht wird. Kundenspezifische Systemlösungen und Eigenentwicklungen: Das Produktportfolio der DSM hat sich in den letzten Jahren immer mehr hin zu kundenspezifischen Systemlösungen und Eigenentwicklungen verschoben. Durch die hochqualifizierten Mitarbeiter der DSM und die jahrelange gute Zusammenarbeit mit den Kunden, konnte sich die DSM spezielles Know-how aufbauen, das sie von anderen Anbietern unterscheidet und gute Wachstumschancen gewährleistet. Durch die Integration der Able und die damit verbundene Erweiterung des Produktportfolios um "Public Displays" ergeben sich zusätzliche Chancen in neuen Märkten. Die strategische Ausrichtung hin zu kundenspezifischen Systemlösungen und Eigenentwicklungen und die damit verbundene jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet, zeichnen die DSM als kompetenten Partner für die Kunden aus und sind ihr Gütesiegel. Die DSM erhebt den Anspruch, Spezialisten-Know-how und beste Qualität bieten zu können. Diese Punkte müssen konsequent weiter ausgebaut werden, um die hierin liegenden Chancen für die Zukunft auf einem sehr stark umkämpften Markt nutzen zu können. Standort Deutschland: Der Standort Deutschland ist eine weitere große Chance. Die räumliche Nähe wird von den Kunden der DSM sehr geschätzt. Dadurch ist die DSM in der Lage, zeitnah zu reagieren und mit den Kunden vor Ort über Kundenanforderungen im Detail zu sprechen. Sobald es um gesprächsintensive Entwicklungsprodukte geht, können die Sprachbarriere und die räumliche Entfernung unserer Wettbewerber problematisch sein. Diesen Standortvorteil nutzt die DSM. Deutsche Vertragsabwicklung und Greifbarkeit im Haftungsfalle wird oft als großer Vorteil empfunden. Die DSM bietet den Kunden die Möglichkeit, sich allein auf die Produktentwicklung und Problemlösung konzentrieren zu können. Bankenunabhängigkeit: Zurzeit stellt es sicher eine große Chance dar, dass die DSM das operative Geschäft bankenunabhängig bewältigen kann. Derzeit ist es enorm schwierig, sich eventuell notwendiges Kapital bei Banken zu besorgen, um das Tagesgeschäft am Laufen halten zu können. Hier kann die DSM auf Reserven zurückgreifen, die sie unabhängig machen. Dies ermöglicht ein längeres Durchhalten in schwierigen Zeiten. Auf diese Weise könnten neue Kunden gewonnen werden. Es ist in Krisenzeiten enorm wichtig, als starker und standfester Partner dem Kunden gegenübertreten zu können. Dies vermittelt dem Kunden Sicherheit und Vertrauen. Risiken: Die DSM sieht sich den folgenden Risiken ausgesetzt: Globalisierung und weltweite Finanzmärkte: Die weltweite Verknüpfung und Globalisierung ist in den letzten Jahren soweit vorangetrieben worden, dass die Zusammenhänge und Abhängigkeiten für den Einzelnen nicht mehr überblickbar und abschätzbar sind. Die sogenannte "Realwirtschaft", zu der auch die DSM zählt, hängen von den Möglichkeiten der Finanzmärkte insoweit ab, dass Kunden auf Finanzierungsmöglichkeiten angewiesen sind. Nachdem die Finanzwelt in sich selbst das Vertrauen verloren hat, entstehen massive Probleme bei der Finanzierung der Realwirtschaft. Dies hat zur Folge, dass Aufträge verschoben oder nicht vergeben werden. Unter diesen Einflüssen leidet auch die DSM. Die DSM wird auch in Zukunft versuchen, bankenunabhängig zu agieren, um von diesen Einflussgrößen nur in soweit tangiert zu werden, wie die Kunden der DSM davon berührt werden. Derartige Entwicklungen dürfen sich nicht auf die Handlungsfähigkeit der DSM auswirken. Nachfolgend wird dargestellt, wie das Risikomanagementsystem als Frühwarnsystem aufgestellt ist, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit ist die DSM einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über das Risikomanagementsystem und die als wesentlich erachteten Risiken gegeben. Die Risikopolitik der DSM besteht darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Die Erreichung der Geschäftsziele sowie die Risiken und Risikobegrenzungsmaßnahmen werden regelmäßig überwacht. Im Berichtsjahr wurden Berichte mit den wesentlichen Größen und Kennzahlen regelmäßig zur Überwachung dem Geschäftsführer vorgelegt, um frühzeitig über wesentliche Punkte des Geschäftsverlaufes zu informieren. Durch verschiedene Risiken könnten Geschäftsentwicklung, Finanzlage und Ergebnis stark negativ beeinflusst werden. Neben diesen im Folgenden ausdrücklich genannten Risikofaktoren sieht sich die DSM noch weiteren Risiken ausgesetzt, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar gehalten werden, aber das Geschäft ebenfalls beeinträchtigen können. Geschäftsrisiken: Die weltweiten Märkte für die Produkte der DSM sind mittlerweile durch einen harten Wettbewerb geprägt, der durch die Ausweitung der taiwanesischen Aktivitäten im Industriecomputer-Markt an Schärfe gewinnt. Dies gilt für Preise, Produkt- und Dienstleistungsqualität, die Entwicklungs- und Markteinführungszeiten, den Service sowie für die Finanzierungskonditionen. Deshalb ist es für die DSM wichtig, sich auf "Modified" und "Customized" zu konzentrieren. Durch den Produktionsstandort Deutschland kann der Preis als Wettbewerbsvorteil nicht genutzt werden. Schnelligkeit, umfangreiches Qualitätsmanagement, Kundennähe, Mitarbeiter Know-how und Service sind Themen, die der DSM den notwendigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Dies ist jedoch beim Standardgeschäft nicht möglich. Deshalb ist es wichtig Vertriebsmaßnahmen zu ergreifen, die den Umsatz an "Modified" und "Customized" Produkten steigern. Das Standardgeschäft dient als wichtige Grundlage für die Bereiche "Modified" und "Customized' und soll entsprechend weiterentwickelt werden. Kundenrisiken: DSM ist abhängig von Großkunden, die "Modified" und "Customized" Produkte in Auftrag geben, d.h. der Gesamtumsatz sinkt merklich sobald ein Großkunde seinen geplanten Auftrag verschiebt oder storniert. Um Prozess- und Wertschöpfungsrisiken zu begegnen, wurden Grundsatz- und Verfahrensvorgaben zu Projekt- und Qualitätsmanagement sowie zur Produktions- und Arbeitssicherheit festgelegt. Diese werden im Rahmen der ISO 9001 regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Zudem werden die Produktionsverfahren, Herstellungstechniken und -abläufe ständig weiterentwickelt und verbessert, unsere Anlagen sorgfältig gewartet und unsere Mitarbeiter entsprechend aus- und weitergebildet. Lieferantenrisiken: Bei der Versorgung mit Komponenten, Vorprodukten und Dienstleistungen sowie bei der Herstellung, Montage- und Funktionsprüfung der Produkte ist die DSM teilweise auf Fremdanbieter angewiesen. Diese Einbeziehung Dritter reduziert die Einflussmöglichkeiten auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten. Unerwartete Preiserhöhungen infolge von Marktengpässen oder Währungseinflüssen können darüber hinaus die Ergebnisse einiger Bereiche der DSM beeinträchtigen. Die DSM versucht diesen Risiken durch intensive Marktbeobachtung, enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten sowie ggf. langfristigen Lieferverträgen zu begegnen. Währungs- und Zinsrisiken spielen aufgrund der Globalisierung eine nicht unerhebliche Rolle. Bei weltweit instabilen Kapitalmärkten können sich diese Risiken auf das Ergebnis auswirken. Durch eine vorsichtige Berücksichtigung bei Kalkulationen und durch die Integration entsprechender Anpassungsklauseln in den Verträgen wird versucht diesem Umstand Rechnung zu tragen. In Krisenzeiten wird der Markt außerdem täglich beobachtet, um eventuell rechtzeitig mit Kurssicherungsmaßnahmen reagieren zu können. SchlusswortNach der Finanzkrise im Jahr 2009 konnte die DSM im Berichtsjahr erstmals auf ein positives Ergebnis zurückblicken. Die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung des Umsatzes haben gegriffen. Gleichzeitig konnte die DSM besonders im ersten Halbjahr vom allgemeinen Wirtschaftswachstum profitieren. Das zweite Halbjahr zeigte eine leichte Stagnation, so dass Investitionen nur sehr vorsichtig getätigt wurden. Auch die Maßnahmen zur Kostenreduzierung haben geholfen, die Situation zu stabilisieren. Konsequente Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Umsatzdiversifikation wurden durchgeführt und müssen auch weiterhin im Fokus stehen. Aufgrund der Budgetplanung 2012 gehen wir davon aus, dass die Zukunft der DSM positiv verläuft und eine EBIT-Steigerung erreicht werden kann. Um ein steigendes Auftragsvolumen mit momentan vorhandenen Ressourcen abzubilden, wurden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Produktionsbereich, aber auch in allen anderen Bereichen getroffen. Die Liquidität wurde aufgebaut und gestärkt. Ziel ist es, mit bestehender Mitarbeiterstruktur steigende Umsätze zu generieren. Dies funktioniert nur mit optimierten und effizienten Arbeitsabläufen, straffem Forderungsmanagement und überlegter Lagerhaltung. Wie unter Chancen bereits dargestellt, kann die DSM das operative Geschäft bis heute und auch zukünftig bankenunabhängig gestalten. Die DSM arbeitet nach wie vor an sehr interessanten und anspruchsvollen Kundenprojekten, die berechtigter Weise auf eine deutliche Nachfragebelebung der Wirtschaft schließen lassen. Die Ausrichtung und Aufstellung der DSM hat sich bewährt und wird sich weiterhin durch Flexibilität und strikte Kundenorientierung auszeichnen. Laufende Verbesserungsprozesse sichern den Kunden der DSM auch zukünftig gewohnte hohe Qualität und einen hohen Standard. Die Produktivität jedes einzelnen Bereiches der DSM wird regelmäßig überprüft und optimiert. Die DSM hat sich immer flexibel den sich ändernden Gegebenheiten angepasst, indem sie vor anderen die sich verändernden Bedürfnisse des Marktes bzw. der Kunden und neueste Trends vor der Zeit erkannt hat. Um in Zukunft effizienter am Markt agieren zu können und das Produktportfolio auszuweiten, wurde mit Wirkung zum 01.01.2011 die Able Design GmbH auf die DSM Computer GmbH verschmolzen. Eine Vielzahl von Synergien tragen dazu bei, die Gewinne der DSM mittelfristig nachhaltig zu steigern. Mit der Integration der Able Design GmbH wurde der Grundstein für die Erschließung neuer und dynamischer Märkte gelegt.
München, im Februar 2012 DSM Computer GmbH Axel Schäfer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DSM Computer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Ludwigshafen, den 07. Februar 2012 ALLTREU
Revision & Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. Jörg Bauer, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Ulrich Roth, Wirtschaftsprüfer |
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