PV Allersberg GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra, geb. Franz Wolpert seit 25.1.2011 | Geschäftsführer |
Carsten Franz seit 9.9.2009 | Geschäftsführer |
Jürgen Wolpert seit 9.9.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
C.W.F. GmbHNiedernhallJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023C.W.F. GmbH, NiedernhallJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodel Die C.W.F. GmbH, mit Sitz in Niedernhall - Waldzimmern, erstellt Photovoltaik-Freiflächen-Unterkonstruktionen. Das Tätigkeitsgebiet umfasst das Inland und das Gemeinschaftsgebiet der Europäischen Union. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 an 148 Photovoltaikanlagen Projekten beteiligt. Die durchschnittliche Größe der Projekte lag bei 3,55 MWp. Der Markanteil ist in 2023 erneut gesunken. Das liegt daran, dass sich das Marktvolumen der gesamten Branche vergrößert hat. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die wirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2023 trotz des Kriegs in der Ukraine erfreulicherweise wieder positiv. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen (+ 5,8 Prozent). Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Im Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Preistreibend waren insbesondere die Energiepreise in Deutschland, die auf Rekordniveau angestiegen sind. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Photovoltaik Branche ist im Jahr 2023 in Deutschland mehr als erfreulich gewesen. In diesem Jahr wurden in Deutschland 17,1 Milliarden Euro in die Photovoltaiktechnologie investiert. Das sind etwa 9,2 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Grund für die starke Steigerung ist unter anderem der verstärkte Zubau von Photovoltaik in 2023. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die handelsrechtliche Gesamtleistung im Jahr 2023 betrug TEUR 61.223,0 gegenüber TEUR 48.168,8 im Vorjahr und liegt somit um 27,1 Prozent über dem Wert aus 2022. Die Gesamtleistung unserer Gesellschaft betrug bis Juni 2024 TEUR 40.635,7. Die umsatzstarken Monate kommen erfahrungsgemäß erst in der 2. Jahreshälfte. Personalentwicklung und Dienstleistungsverträge Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden bei der C.W.F. GmbH insgesamt 3 Geschäftsführer, 14 Voll- und Teilzeitkräfte sowie 4 Mini-Jobber beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 gab es personell 2 Abgänge und einen Zugang. Es werden in 2024 weitere Stellen besetzt. 3. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von 35.724.578,20 EUR (Vorjahr 18.584.069,86 EUR) sind die flüssigen Mittel mit 23.798.529,83 EUR (Vorjahr 10.224.808,36 EUR) neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen mit 3.732.048,37 EUR (Vorjahr 3.619.542,26 EUR), den Vorräten mit 6.598.007,51 EUR (Vorjahr 3.429.767,32 EUR) und dem Anlagevermögen mit 1.553.157,00 EUR (Vorjahr 1.230.133,00 EUR) die wesentlichen Aktivposten. Als Passivposten sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 1.071.674,05 EUR (Vorjahr 1.474.409,39 EUR), die Sonstigen Verbindlichkeiten mit 5.273.289,69 (Vorjahr 889.245,46 EUR) und die Rückstellungen mit 3.823.965,37 EUR (Vorjahr 901.413,20 EUR) als wesentliche Posten auszuweisen. Das Eigenkapital beträgt 25.555.649,09 EUR (Vorjahr 15.276.078,76 EUR). Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 71,54 % (Vorjahr: 82,20 %) der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote der kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Deutschland lag zum 31.12.2021 bei 32,5 % (Deutsche Bundesbank: Jahresabschlussstatistik (Verhältniszahlen); Mai 2024 Seite 236). Ertragslage Die Gesamtleistung ist von 48.168.828,44 EUR um 13.054.236,95 EUR auf insgesamt 61.223.065,39 EUR in 2023 gestiegen, was eine Erhöhung von 27,11 % bedeutet. Der Materialaufwand ist von 40.322.807,68 EUR um 914.229,70 EUR auf 41.237.037,38 EUR in 2023 gestiegen. Das bedeutet eine Erhöhung von 2,27 %. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind im Geschäftsjahr mit 52,11 % der Gesamtleistung (Vorjahr 73,80 %) stark gesunken. Das ist darauf zurückzuführen, dass noch vor den kräftigen Preissteigerungen im Material- und Rohstoffbereich große Eindeckungen stattgefunden hatten. Der Jahresüberschuss ist in 2023 auf 12.279.570,33 EUR (Vorjahr 3.234.521,52 EUR) gestiegen. Die Umsatzrendite, bezogen auf die Gesamtleistung in 2023, beträgt 20,06 % (Vorjahr 6,73 %). Die Umsatzrendite aller kleinen und mittelgroßen Kapitalgesellschaften betrug im Jahr 2021 lt. der vorgenannten Statistik der Deutschen Bundesbank, Seite 236, lediglich 2,8 %. Die konsequente Fortführung der Unternehmensstrategie führte auch im Jahr 2023 wieder zu einem positiven Ergebnis:
Die EBIT-Marge betrug im Geschäftsjahr 28,01 der Gesamtleistung (Vorjahr 10,79). Die im Lagebericht des Vorjahres geplanten Umsatzerlöse (60,0 Mio. EUR) konnten mit 62,8 Mio. EUR um 4,67 Prozent überschritten werden. Die Gesamtleistung ist von 2022 gegenüber 2023 um 13.054.236,95 EUR gestiegen. Finanzlage Die liquiden Mittel belaufen sich auf 66,6 % der Bilanzsumme. Der Deckungsgrad A (Verhältnis von Eigenkapital zu Anlagevermögen) beträgt 1.646,0 %. Der Deckungsgrad B (Verhältnis von Eigenkapital plus langfristiges Fremdkapital zu Anlagevermögen) beträgt ebenfalls 1.646,0 %, da kein langfristiges Eigenkapital auszuweisen ist. 4. Gesamtbeurteilung Aufgrund der Eigenkapitalausstattung, den vorhandenen liquiden Mitteln und der hohen Ertragskraft beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als sehr positiv. III. Prognosebericht 1. Risikomanagement Für das frühzeitige Erkennen wesentlicher Risiken wurde ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung eingerichtet, das weiter ausgebaut wird, um Risiken noch besser bewerten und handhaben zu können. Durch die von der Geschäftsleitung stattfindende Überwachung der wesentlichen finanziellen Kennzahlen ist jederzeit ein schnelles Eingreifen in das wirtschaftliche Geschehen möglich. Dies sorgt für eine hohe Sicherheit des Geschäftsablaufs. Um geplante Ziele zu erreichen, Marktchancen gezielt zu nutzen und ein flächendeckendes Angebot zu optimieren, werden beherrschbare Risiken bewusst eingegangen. 2. Beurteilung der Chancen und Risiken a) Chancen: Für die C.W.F. GmbH bieten sich auch weiterhin enorme Wachstumschancen. Die Energieträger der Energiewende Wind und Sonne sind die wichtigsten erneuerbaren Energiequellen. Sie werden weiter und mit neuer Dynamik ausgebaut: Bis zum Jahr 2030 soll eine Leistung von mindestens 215 Gigawatt (GW) bei Photovoltaik am Netz sein, 115 GW bei Windenergie an Land und 30 GW bei Windenergie auf See erreicht werden. - Das Vorhaben, mehr Projekte nur mit Lieferungen für Unterkonstruktion ohne Montage zu vertreiben, hat sich aus der Vorarbeit von 2023 in 2024 positiv niedergeschlagen. Es konnten, zwar unter Einbußen von Rohertrag, mehrere Großprojekte mit 182,0 MWp realisiert werden. - Durch Gesetzesanpassung EEG 2024 wird Agri PV (CWF "V1 Sol" System) bei den Kunden interessanter. Geschätztes Volumen 2025 ca. 80 - 120 MWp. Das Anwendungsfeld hat sich durch die EEG Vorgaben mit Privilegierung nun endlich durchgesetzt. Ebenso wird das System für die gegensätzliche Auslastung zu südaufgeständerten Anlagen genutzt, um Trafos & Netzverknüpfungspunkte höher auszulasten. Auch die Energieversorger stimmten in ersten Projekten positiv zu. - Erweiterung im Vertrieb über eventuelle Einstellung bzw. Kontrakte zu Handelsvertretern im Europäischen Ausland wir angegangen, Zielländer sind Schweden, Großbritannien und Italien. - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 05. Mai 2023 eine Photovoltaik-Strategie mit Handlungsfeldern und Maßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der Photovoltaik erlassen. Die Bundesregierung hat daraufhin beschlossen, bis zum Jahr 2030 den Anteil erneuerbarer Energien am (Brutto-) Stromverbrauch Deutschlands von derzeit knapp über 40 % auf 80 % zu verdoppeln. Dies bedeutet, dass innerhalb weniger Jahre der jährliche Ausbau der Photovoltaik von gut 7 Gigawatt (GW) im Jahr 2022 auf 22 GW verdreifacht wird. b) Risiken: - Leider müssen immer noch die anhaltenden Unruhen "kriegerischer Form" berücksichtig werden. Aktuell (05/2024) wirken sich diese in der Branche nicht aus, bieten aber Potential für weitere Probleme in der Lieferkette. Je nach Ort des entstehenden Krisenherdes ist erneut mit speziellen Problemen der Rohstoffpreise oder der Verfügbarkeit zu rechnen. - Der Druck der deutschen Wirtschaft hat sich offensichtlich auf den Strompreis an der Börse niedergeschlagen. Es besteht zwar kein direkter Hebel daraus, aber offensichtlich hat sich dies ausgewirkt. Die Beschwerde der deutschen Industrie wegen zu hoher Strompreise ist somit nicht mehr haltbar. - Der Zinsmarkt hat viele Projektierer dazu bewegt, Projekte zu verschieben. - Unsere Großkunden leiden ebenfalls darunter und verschieben Projekte, die im ersten Halbjahr 2024 geplant waren, ohne neue Terminierung. - Eine erste Leitzinsabsenkung der EZB von eventuell 0,25 -0,5 % im Juni 2024 steht im Raum (Quelle: IBB Bank). Das ist kein großer Erfolg, aber zumindest eine Tendenz. 3. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft mit Umsatzerlösen in Höhe von 75,0 Millionen EUR. Für das Geschäftsjahr sind (Stand 30.04.2024) bereits Aufträge für 55,0 Millonen EUR beauftragt bzw. in der Finalisierung zur Beauftragung. Allerdings können zeitliche Verschiebungen (Genehmigungen EEG Zuschläge) auch Verschiebungen zu 2025 verursachen. Die Umsatzerlöse zuzüglich Bestandveränderungen lagen bis Ende April 2024 bei 40,6 Millionen EUR. Nach dem aktuellen Geschäftsverlauf ist ein Umsatz von 80,0 Millionen EUR eine realistische Größe. Der Auftragsbestand für 2025 liegt bei 24,0 Millionen EUR. Die Planung für 2025 wird mit 10 % Steigerung auf den Umsatz 2024 geplant und läge Stand 17.05.2024 bei 88,0 Millionen EUR. IT: Aufbau einer internen IT zur Steuerung der Prozesse. Einbindung externen Dienstleister für neue Programme, denn schnellere und bessere Strukturen sind unsere Ziele. Die Gesellschaft erwartet wieder eine stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Niedernhall, den 17. Mai 2024 Carsten Franz, Geschäftsführer Jürgen Wolpert, Geschäftsführer Sandra Wolpert, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH Gesetzes zu beachten. Die Firma lautet: C.W.F. GmbH. Sie hat ihren Sitz in Niedernhall. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handesregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Register-Nr.: 729652 Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln, aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ansatz- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Die Bewertung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bewertung wurde wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Nur erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB) Bewertungsmethoden Die Ansätze der Eröffnungswerte des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Dem Vorsichtsprinzip entsprechend sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Angaben zur Bilanz Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Aufgrund einer im Berichtsjahr durchgeführten Inventur bei den Sachanlagevermögen waren Umbuchungen von EUR 14.050,00 vorzunehmen. Ein wesentlicher Teil des saldierten Umbuchungsbetrages entfiel auf das Sachkonto Werkzeuge. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als AfA ausgewiesen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Vermögensgegenstände aus, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagengegenständen sind in folgendem Anlagenspiegel dargestellt. Dieser befindet sich in einer Anlage zum Anhang.
Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge. Forderungen Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von 34.554,01 EUR (Vorjahr: 44.065,68 EUR). Der Forderungsbetrag wird nicht verzinst.Tilgungen wurden nicht getätigt. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 253.954,44 EUR (Vorjahr: 385.956,95 EUR).
Aktive Rechnungsabgrenzung Im Wesentlichen wurden folgende Abgenzungen vorgenommen: - Versicherungen - Leasing Sonderzahlung Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Sonstige Rückstellungen Die sonstige Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellung für die Prüfung- und Jahresabschlusserstellung (49.000,00 EUR) Rückstellung für Depotverwaltung (3.000,00 EUR) sowie der Verpflichtung zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (2.700,00 EUR). Darüber hinaus sind folgende Rückstellungen gebildet - Tantiemenvereinbarung in Höhe von 308.946,00 EUR Verbindlichkeitenspiegel
Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden im Inland als auch im EU Ausland erzielt und gliedern sich wiefolgt:
Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende außerbilanzielle Geschäfte, die zur Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung abgeschlossen wurden:
Mietverträge
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wurde in Ausübung des Wahlrechts gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 22.500,00 EUR. Es entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschussin Höhe von 11.864.802,50 EUR nach Abzug der erfolgten Vorabausschüttung von 2.000.000,00 EUR, den Bilanzgewinn in Höhe von 25.115.881,26 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Niedernhall, den 04. Juni 2024 Carsten Franz Technischer Leiter Jürgen Wolpert Kaufmann Sandra Wolpert Kauffrau Bericht des Aufsichtsratsnicht zutreffend sonstige BerichtsbestandteileC.W.F. GmbH, 74676 NiedernhallEntwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen (Anlagensiegel)
Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen (Anlagensiegel)C.W.F. GmbH, 74676 Niedernhall
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersC.W.F. GmbH, NiedernhallAn die C.W.F. GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der C.W.F. GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der C.W.F. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt, unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GoA) unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten (IDW PS KMU Stand 28.09.2022) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten- falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung und unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Darstellung, den Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben, sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Garmisch-Partenkirchen, den 20. Oktober 2024 gez. Klaus-Joachim Eichhorn, Wirtschaftsprüfer |
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